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Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Tuesday, 10. July Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 05.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 05.00 UTC
Was diese Saison auszeichnet, ist ganz sicher, dass (fast) jede Runde (fast) alle fliegen können. Auch diese Runde 12 gehört ganz sicher dazu: Wenn Luftmassen und Feuchte auch nicht immer homogen verteilt sind - jeder bekommt seine Chance auf Punkte. Die Rundensieger sind über die Ligen hinweg sowohl im Süden als auch im Norden zu finden und in Liga 2 wird (mal wieder) schneller geflogen als in Liga 1.

Samstag:
Aber das Wetter ist dann nicht immer ganz so einfach, ganz so eindeutig. Denn diese Runde hat auch wieder gezeigt, das ein gutes Stück Dynamik im System ist. Beginnen wir mit der Zeit zu der man (zumindest die ersten) Gedanken an das Wetter des Tages verschwendet. Morgens um 7 offenbart der Blick ins Satellitenbild vielleicht nicht ganz das, was man sich vielleicht vom Tag versprochen hat. Aber die offenen Bereiche, die Feuchte, die Strömung - alles das wird essentiell in den kommenden Stunden werden - und damit für die Zeit, die wir in der Luft verbringen.
Ein dickes Feuchtefeld zwischen Pfalz und Rhein-Main ist in der Frühe erkennbar, ebenso wie einiges an Feuchte über dem Nordosten und am Alpenrand. Die Situation gut 7h später stellt sich auf den ersten Blick ganz anders dar, aber die Ausbreitungen zwischen Pfalz und Schwarzwald sind durchaus ein Resultat der zwischenzeitlich mit der Nordströmung bis dorthin verfrachteten Fechte. Im Norden und Nordosten dagegen hat sich die Feuchte aus der Nacht in der trockenen Luft nahezu vollständig aufgelöst.
Sonntag:
Auch am Sonntag zeigt sich ein ähnliches Bild: Morgens liegen noch reichlich Feuchtefelder vor allem über den Mittelgebirgen, am
Nachmittag ist davon nicht mehr viel zu sehen. Die Tendenz, das sich in in den Nachmittagsstunden der Effekt der Sonneneinstrahlung und des verbreiteten trockenen Bodens immer mehr durchsetzt, ist beiden Tagen gemein. Das nachmittägliche Satellitenbild zeigt aber auch sehr schön die beiden (oder drei) Rennstrecken des Tages: Zum einem im Norden grob zwischen Nordheide und Wolfsburg und im Süden über dem Schwarzwald und - und das ist vielleicht nicht ganz typisch -, im Südosten nicht über Thüringer und Bayerischem Wald, sondern etwas westlich davon, vor allem über der Oberpfalz.
Wer hat was draus gemacht?
Beide Tagen (mal wieder) waren auch wieder für die lange Strecke tauglich, aber die schnellen Schnitte gehören dann doch in den
Nachmittag, teils auch späteren Nachmittag, wenn die Luftmasse durchgeheizt war. So offenbarte die Eifel beispielsweise am
Samstag das typische Phänomen, dass sich Konvergenzen bilden, die bis in den Abend hinein standen. Dieser Samstag hatte damit durchaus auch schnelle Schnitte zu bieten, die ihren Schwerpunkt eher im Süden und Westen hatten. Aber egal ob aus Donauwörth, Dannstadt oder dem Lüsseraner Exil - man musste am Sonntag zusehen, wie Wetter und Schnitte nochmal zulegen konnten.
In Liga 1 nutzte das vor allem das Team vom FLC Schwandorf. Angeführt von Roland Biesen, der seine Speed über der Oberpfalz - und dann noch mit einem weiten Schlag mit Rückenwind - machte, erreichten die Oberpfälzer den Sieg in dieser Runde. Auch die homogene Teamleistung war Mit-Garant, wobei auch Johannes Häring/Jonas Biesen und Christoph Klenk ihre Schnitte beisteuerten.
Herausragend schnell präsentiert sich das Wetter über dem Schwarzwald, wie der Flug von Matze Sturm zeigt. 127km/h bleiben selbst nach der Indexkorrektur noch von den 135km/h übrig. Nach der Waschkühe am Samstag zeigte sich der Schwarzwald nun von seiner besseren Seite. Joachim Schwenk und Sybille&Matthias Krauss komplettieren das gute Ergebnis für die Winzelner. Matthias sorgt aber letztendlich bei den knappen Punktabständen dafür, dass Platz 2 gesichert wurde.
Wiederum im selben Wetterraum unterwegs wie die Rundensieger aus Schwandorf waren die Bayreuther. Andreas Baier, Friedhelm Lotte und Heiko Hertrich nutzten ebenfalls die Entwicklungen über der Oberpfalz, um auf Rundenplatz 3 zu fliegen.
An der Reihenfolge in der Gesamtwertung der Top-Mannschaften hat sich gegenüber der Vorwoche nichts wesentliches geändert. Da aber sowohl Bayreuth als auch Schwäbisch Gmünd (5.) in dieser Runde etwas besser platziert waren als die führenden Aalener (10.), bleiben beide in unmittelbarer Schlagdistanz zum Titelverteidiger.
Das einer der besten Wetterräume des Wochenendes der über der Oberpfalz war, zeigen ja die bisherige Besprechung und natürlich auch die Flugspuren. Für die SFG Steinwald lag damit die Rennstrecke direkt vor der heimischen Haustüre, wobei es für den Rundensieg dieses Mal aber nicht gereicht hat, denn zu dominant waren die Flüge aus der Heide. Hier konnten die Teams aus Gifhorn und Fallersleben die Reihungen über der östlichen Heide optimal nutzen. Das gilt insbesondere für Bastian und Klaus Busse und Dennis Polej, die bis auf die letzten Meter knappe 350km im engen Team absolvierten. Selbst nach Indexkorrektur gelangen ihnen damit die mit Abstand schnellsten Flüge in dieser Runde. Selbst Nico Klingpohn war als dritter noch schneller als der Rest der Liga. Mit herausragenden 371 km/h Liga-Speed sind die Gifhorner damit auch das mit Abstand schnellste Team in der Rundenabrechnung. Und ein Blick in die "weiteren Flüge" zeigt, dass auch die breite Basis schnell unterwegs sein kann. Gleiches gilt übrigens auch für die zweitplatzierten Fallerslebener.
In der Gesamtwertung setzen sich Gifhorn als Zweiter und die führende SFG Steinwald langsam vom Rest des Feldes ab. Spannend dürfte hier - trotz der recht großen Abstände - werden, welche entscheidende Rolle das Wetter einnehmen wird, denn die Teams ja in ganz unterschiedlichen Regionen/Wetterräumen unterwegs. Aber die ersten Prognosen sehen für das kommende Wochenende wieder weiträumig fliegbares Wetter - schön ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Saturday, 07. July U25 - Liga: Bitte sendet uns eure Vereinsberichte ;-) translate news

Engagiert, wie kaum eine andere U25-Mannschaft - das SFZ Königsdorf berichtet regelmäßig über sein Juniorenteam.
Ihr fliegt aktiv in der U25-Liga und kämpft jedes Wochenende um eine gute Platzierung? Ihr baut auch an Wetterlagen auf, an denen anderenorts die Hallentore geschlossen bleiben und holt euch die entscheidenden Punkte? Dann schickt uns doch regelmäßig Eure Erlebnisberichte von den Liga-Wochenenden (das Smartphone für Fotos war auch mit an Bord? Perfekt!) Durch die Beiträge erlangt nicht nur eure Jugendgruppe an Bekanntheit, sondern ihr lasst auch die Segelfliegerwelt an schönen Liga-Erlebnissen teilhaben. Eine tolle Sache, wie wir finden.
So geht’s:
Am Wochenende habt ihr etwas Besonderes erlebt, seid stolz auf euer Ergebnis oder habt trotz mäßiger Wetterlage das Beste herausgeholt? Schildert uns die Eindrücke von der Liga-Runde in einem kurzen Bericht mit bis zu drei Fotos und sendet uns Text und Bilder über unser Kontaktformular oder direkt per E-Mail an magazin-cvd@onlinecontest.org. Die Bildbezeichnungen notiert ihr am besten unter dem Beitrag. Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität.

Wir freuen uns auf Eure Erlebnisberichte!
 

 


Friday, 06. July DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 06.07.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist ein Hoch über der Nordsee und den Britischen Inseln für weite Teile Deutschlands wetterbestimmend. Nur über den Alpen liegen noch Reste der labilen Luft vom Vortag.
Am SONNTAG dominiert weitestgehend Hochdruckeinfluss, der sich nun auch in den Alpen durchgesetzt hat. Ein Randtief, das unter Abschwächung von  Nordwestpolen langsam nach Südosten zieht, hat jedoch feuchte Meeresluft in die Nordosthälfte geführt. In der zweiten Tageshälfte trocknet diese Luftmasse wieder ab.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG fließt mit einer teilweise lebhaften NW Strömung etwas kühlere Luft ein. Darin kann sich verbreitet mäßige bis gute Thermik,  zum Teil jedoch blau bilden. Die Arbeitshöhen erreichen am Nachmittag  1300 bis 1700 m. Der Wind in 1500 m erreicht 30-35 km/h, und führt
teilweise zu Aufreihungen.
Am SONNTAG Zufuhr kühlerer Meeresluft aus NW, dabei in der Früh häufig dichte, tiefe Bewölkung, im Tagesverlauf Übergang zu meist mäßiger Thermik. Die Untergrenzen erreichen am Nachmittag über der Südhälfte 1500 bis 1900 m, teilweise muss mit Ausbreitungen gerechnet werden. Über Schleswig-Holstein und in den auflandigen Küstenbereichen bleibt es Seewindbedingt meist blau und die  Arbeitshöhen bleiben mit 600 bis 900 m deutlich tiefer.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich im Westen und Süden gute CU-Thermik. In den restlichen Regionen entsteht mäßige Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060.
Am SONNTAG bildet sich erneut gute CU-Thermik, nur in Sachsen ist die Thermikentwicklung anfangs durch dichtere Wolkenfelder gestört, dort entsteht am Nachmittag mäßige Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG am Alpenrand überwiegend mäßige Wolkenthermik, Richtung  Donau gute Wolkenthermik, zeitweise gibt es Ausbreitung.
Am SONNTAG verbreitet gute bis sehr gute Wolkenthermik, lokal im Osten auch Blauthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Wednesday, 04. July AS 33...the most modern 15/18m sailplane translate news

Almost thirteen years after the first flight of the highly successful ASG 29, our development team is happy to introduce its successor, the AS 33. The continuously improved ASG 29 is still a fully competitive 15/18m sailplane in the competition scene. Nevertheless, we have decided on a new design since the latest innovations in the area of aerodynamic simulations show that additional and decisive performance improvements can be achieved. Over countless hours of work using a commercial CFD program our engineers were, among other things, able to optimize the 3D airflow around the fuselage/wing intersection and at the wingtip.
By combining the many years of experience in sailplane construction and the fully developed features of its predecessor, a completely new standard in the 15/18m class has been created. The totally new wing of only 10 sq. meters (18m) permits a very high wing loading thereby achieving maximum performance in the high speed spectrum.
New wing profiles based on the latest aerodynamic findings were developed and tested in the wind tunnel. This ensures that the profiles have all the characteristics of modern laminar profiles: very low drag combined with even higher lift while circling and pleasant handling. Together with the proven Schleicher-typical harmonized aileron and flap interaction, excellent climb performance is assured even in turbulent thermals.
In addition to the very popular 18m version it will again be possible to fly in the FAI racing class with 15m span. Because of the further inboard half span position at 5m, it was possible to achieve a performance optimal wing planform also with the smaller wingspan version.
Naturally, the reliable and continually further developed “Es” propulsion system with electric start capability and simplest operating controls will also be available for the AS 33. Many other features of modern sailplanes, for example the safety cockpit, will be integrated into this latest design. Other refinements such as a retractable tail wheel will be available as options.

We would be happy to provide you with additional information about equipment options by providing a quotation. Simply contact us at:
info@alexander-schleicher.de


Wednesday, 04. July AS 33…der modernste 15/18m Segler translate news

Fast dreizehn Jahre nach dem Erstflug der überaus erfolgreichen ASG 29, freut sich unser Entwicklerteam nun deren Weiterentwicklung, die AS 33 vorstellen zu dürfen. Die ASG 29, welche kontinuierlich immer weiter verbessert werden konnte, ist noch immer als konkurrenzfähiges 15/18m-Segelflugzeug im Wettbewerbsgeschehen vertreten. Dennoch haben wir uns für eine Neuentwicklung entschieden, da die jüngsten Innovationen im Bereich der numerischen Strömungssimulation weitere entscheidende Verbesserungen der Flugleistungen ermöglichen. In unzähligen Stunden konnten unsere Ingenieure so unter anderem die 3D Umströmung am Flügelrumpfübergang und am äußeren Ende des Flügels mit einem kommerziellen CFD Code optimieren.
Kombiniert mit der langjährigen Erfahrung im Segelflugzeugbau und ausgereiften Elementen des Vorgängers, entsteht so ein ganz neues Niveau in der 15/18m-Klasse. Der komplett neu entwickelte Flügel erlaubt mit nur 10m² Flügelfläche (18m) sehr hohe Flächenbelastungen für beste Gleitleistungen im hohen Geschwindigkeitsbereich.
Basierend auf den aktuellsten Erkenntnissen der Aerodynamik wurden neue Tragflügelprofile entwickelt und im Windkanal vermessen. Dadurch ist sichergestellt, dass diese alle Eigenschaften moderner Laminarprofile aufweisen: sehr geringer Widerstand kombiniert mit noch höherem Auftrieb im Kreisflug und angenehmem Handling. Zusammen mit der bewährten Schleicher-typischen Querruder- und Wölbklappenüberlagerung ist so für ein sicheres Steigen selbst in turbulenten Aufwinden gesorgt.
Neben der beliebten 18m-Variante wird es auch wieder die Möglichkeit geben mit 15m Spannweite in der FAI Rennklasse zu fliegen. Durch eine weiter innen liegende Flügeltrennstelle, jetzt bei 5m Halbspannweite, kann auch mit der kleinen Spannweite ein leistungsoptimaler Flügelgrundriss realisiert werden.
Selbstverständlich wird das zuverlässige und immer weiter entwickelte „Es“-Triebwerkssystem mit elektrischem Anlasser und einfachster Bedienung auch für die AS 33 verfügbar sein. Viele weitere Features moderner Segelflugzeuge, wie zum Beispiel das Sicherheitscockpit, werden serienmäßig in der neuesten Entwicklungsstufe integriert sein. Weitere Raffinessen, wie zum Beispiel ein einzieh-bares Spornrad, werden optional erhältlich sein.

Mehr Informationen zu möglichen Ausstattungsvarianten lassen wir Ihnen gerne in Form eines Angebots zukommen. Kontaktieren Sie uns einfach unter: info@alexander-schleicher.de


Wednesday, 04. July SFG Giulini weiter auf einem Abstiegsplatz translate news

Die Wetterdienste gaben mal wieder unterschiedliche Prognosen für den Samstag ab. Für Sonntag allerdings bestand Einigkeit - der wird bei uns im Rheintal blau und windig. Also rasteten Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY) und ich (LS-4WL, UWE) am Samstag früh mal Neresheim und Reiselfingen in die Logger ein und machten uns mit hoher Ausklinkhöhe auf in Richtung Osten zur ersten Thermik im Odenwald. Nicht wirklich gut, aber beständig ging es über den Odenwald, Schwäbisch Hall, Ellwangen und Bobfingen und um 14 Uhr erreichten wir unsere Wende Neresheim. Nun kam die Entscheidung entweder weiter in Richtung Osten, der zu dem Zeitpunkt recht brauchbar aussah, zu fliegen oder hier abzubiegen und die Alb in Richtung Südwesten zu nutzen.
Wir entschieden uns, gemäß unserer deklarieten Aufgabe, die Alb runter zu fliegen. Nun mit etwas Wind im Rücken, lief es nicht unbedingt toll, aber ganz brauchbar und je weiter wir nach Südwesten kamen, desto besser wurde es. Um 15:45 Uhr ereichten wir die zweite Wende Reiselfingen und flogen noch ein Stück weiter Richtung Hotzenwald. Kurz nach St. Blasien drehten wir dann Richtung Heimat. Blau wurde hier im Südschwarzwald gar nichts, eher zuviel Bewölkung, die etwas breit lief. Aber paar Kilometer weiter im Norden war wieder genügend Sonne am Boden zu erkennen.
Dem Schwarzwald nach Norden folgend war es dann wieder richtig gut. Noch weiter Richtung Norden ging die Bewölkung immer weiter zurück und nach dem Schwarzwald schwebten wir ins blaue Rheintal. Bei Bruchsal trafen wir auf Flugzeuge vom Quali-Wettbewerb in Landau, bei dem auch 5 Dannstadter am Start sind. Zusammen erkämpften wir uns mühsam die letzten Meter für den Heimweg. Um 18:30 Uhr machten wir das Dreieck zu und flogen nach Dannstadt.
Schöner Tag - ereignisreicher Flug, das 500er-FAI-Dreieck rumgemacht und rund 100 Speedpoints für die Liga erzielt. Am Sonntag startete noch Charly Müller zu einem Trainingsflug bei Lilienthal-Glide in Lüsse - nachdem er früh morgens in Dannstadt losgefahren ist und in Lüsse seine technische Abnahme absolvierte. Charlys Einsatz wurde belohnt und er holte ebenfalls noch 100 Speedpoints für die Mannschaft. Alles in Allem nur ein 17. Rundenplatz mit 4 Punkten, die uns nicht aus der Abstiegszone holen. Aber solange das Rad noch nicht rollt, sind wir nicht unten.
 
Uwe Melzer
 
Neresheim
Klippeneck
Schluchsee
 

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