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Wednesday, 31. October Mit dem OLC-Discus: Die Wellenflugsaison hat begonnen! translate news

In perfektem Zustand durfte ich Anfang Oktober in Poppenhausen den OLC-Discus von meinem Vorgänger und Vereinskollegen Moritz Althaus übernehmen. Nach vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich Flugzeuge der Clubklasse flog war die Vorfreude auf den ersten Flug groß. Die Chance, noch einmal thermisch fliegen zu können, schätze ich eher gering ein, sodass ich den Wind im Auge behielt um eine Möglichkeit zum Hang- oder Wellenflug zu nutzen. Am ersten Wochenende nach der Übergabe konnte ich mich bei einem ersten Start bereits mit der Motorbedienung vertraut machen und ein wenig mit der Südostwelle im Hunsrück experimentieren.
Für den 23. Oktober war dann kräftiger Westwind mit ein wenig Nordkomponente ab mittags im Rheintal vorhergesagt. Um 9 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Büro, ich ließ die Arbeit liegen und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Geplant war, von Dannstadt aus am Westhang der Bergstraße zu fliegen. Aufgrund der Nordkomponente war ich etwas unsicher, ob das funktionieren würde, dennoch hing ich gegen 13 Uhr an der Remo mit Flugrichtung Osten. Ausgeklinkt habe ich über dem Rhein südlich von Mannheim, in der festen Überzeugung nach Heidelberg zum Königsstuhl abzugleiten.
Anders als erwartet trug es direkt nach dem Ausklinken dann laminar und ich entschied mich dazu, es doch in Richtung Pfälzerwald zu versuchen, um in die Welle einzusteigen. Über die tertiäre und sekundäre Welle konnte ich mich bis in die primäre Welle, welche direkt im Lee des Pfälzerwald stand, vorarbeiten. Alex Meinicke, ebenfalls in Dannstadt gestartet, war inzwischen an der Bergstraße gescheitert und machte sich mit Hilfe seines Turbos auch auf den Weg in die Welle. Mit einem integrierten Steigen von 0,5 – 1 m/s konnte man entspannt im Süden bis an die französische Grenze und im Norden bis nach Bad Dürkheim fliegen. Bisher war die Welle nicht durch Rotoren oder Lentis unter den 8/8 hoher Bewölkung gezeichnet. Auf dem vierten Schenkel näherte ich mich Flugfläche 100, die hohe Bewölkung ließ langsam die Sonne durch und es bildeten sich ein paar Lentis. Eine Freigabe um höher zu steigen, konnte uns der Fluglotse leider erst kurz vor Sunset erteilen, als wir bereits über den Abstieg nachdachten. Nach einem Endanflug durch eine Schauerlinie landeten wir mit Einbruch der Dämmerung und 300 geflogenen Kilometern wieder in Dannstadt. Danke an Alex und die Dannstädter für die Startgelegenheit, das Rheintal hat auch in der thermikschwachen Jahreszeit einiges zu bieten, die Hang- und Wellensaison ist eröffnet!
 
Marcel Kaspari
 
Pfälzerwald aus Flugfläche 100 Lenti im Rheintal Abstieg bei Sunset

 


Friday, 26. October Antares 21E - The new one from Lange Aviation translate news

Can a well-tuned aircraft like the Antares 20E be improved further upon? Lange Aviation makes every effort and is now introducing the Antares 21E.
Why develop something new, when the owners of Antares 20E are consistently very satisfied with their high-tech acquisition? The 20 m aircraft appeared 15 years ago with cutting edge airfoils, a trailblazing electric propulsion that even today remains relevant with an un-beaten efficiency for self-launching, as well as numerous intelligent detail solutions for pilot comfort. Using a super-elliptic geometry with optimized lift distribution, the wing was designed to carry the heavier load of a self-launching sailplane.  
When the Antares pilots were inquired about suggestions for improvements, there was one area which came to mind: A common wish was to be able to climb well also in very weak thermals. Due to higher masses, self-launching sailplanes, even ones with electric propulsion, will at some point reach their limits under such conditions. But limits exist to be pushed. The new Antares 21E with a wingspan of 21.5 m (70.5 ft) does so by reducing the minimum sink rate, by improving the glide performance in the lower to intermediate speed range, and, finally, by improving the maximum glide ratio. At higher speeds, an increased wing-loading also helps improve matters.
 
Further information can be found on https://www.lange-aviation.com/en/produkte/antares-21e/
 

Wednesday, 11. July Euroglide - 2.000 km quer durch Europa translate news

Derzeit findet die Euroglide statt, ein Wandersegelflugwettbewerb quer durch Europa. Gestartet wird in Venlo (NL), die Strecke geht über Güstrow nahe Rostock nach Frydland an der tschechisch-slovakischen Grenze bei Ostrava. Nächste Wende ist Hütten-Hotzenwald im Südschwarzvald, bevor es zurück nach Venlo geht. Jona Keimer und Johannes Achleitner nehmen mit einer nicht eigenstartfähigen ASH 25 e teil, allerdings im Gegensatz zu den meisten Teilnehmern ohne Rückholer.
Das gesamte erforderliche Equipment, das auf ein Minimum reduziert wurde wird im Flugzeug untergebracht. Die Flugplätze müssen aus der Luft sorgfältig ausgewählt werden, damit ein Schlepp am nächsten Tag möglich ist und die Schleppmaschine organisiert werden. Übernachtet wird unter einer über den Flügel gespannten Plane. Die Kleidung dient in Plastikbeutel verschlossen als Sitzunterlage und ein Schlafsack als Kopfstütze.
Am Dienstag wurden von den Euroglide-Teilnehmern Strecken über 900 km geflogen, so auch von Jona Keimer und Johannes Achleitner, von Neu Gülze in der Nähe von Hamburg über Güstrow, westlich an Berlin vorbei an den Fläming. Der Einstieg ins Riesengebirge war etwas schwierig im blauen bei Jelenia Gora. Die Wende Frydland in Tschechien wurde um ca. 19 Uhr lokal erreicht. In der letzten Abendthermik wurde dann der Flugplatz Medlanky direkt bei Brünn erreicht. Die beiden schreiben jeden Abend einen Blogbeitrag über den Wettbewerbstag, der nicht nur das Fluggeschehen, sondern auch interessante Geschichten beinhaltet, die entlang der Route auf den diversen Fluplätzen passieren.
Der Blog ist zu finden unter dem Link: jonaundbreznontour.wordpress.com
Zur Euroglide-Homepage: www.euroglide.nl
Flug vom Dienstag: https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6603680
 
Johannes Achleitner
 
Route Euroglide 2018
Das Flugzeug mit integrierter
Übernachtungsmöglichkeit
In der letzen Abendthermik
über der Lüneburger Heide
 

Tuesday, 10. July OLC-Discus: Spannende Flüge im Juni translate news

Ich melde mich mit einem kleinem Bericht zu zwei Flügen Ende Juli. Am 23.06 ist für Süddeutschland gutes Segelflugwetter vorhergesagt. TopMeteo malt die Wettergrenze genau über Nastätten in den Himmel. Und in der Tat, die Optik ist nicht verlockend, als ich um zehn Uhr hinter unserer Dimona starte. Zudem herrscht strammer Nordwind. Mit 1600 Metern Höhe und am südlichsten Rand des Bundesliga-Kreises starte ich schließlich meinen Flug. Kurz hinter dem Hunsrück-Kamm fliege ich in starkes Saufen - komisch. Als es kurz darauf anfängt leicht zu steigen, drehe ich den Flieger in den Wind. Und tatsächlich - mit deutlich über einem Meter geht es in einem Wellenaufwind bis an den Luftraum in FL65. Der Blick nach Osten ist brutal. Im Lee des Taunus hat sich eine riesige Lenti entwickelt. Leider voll im Luftraum. Mit Rückenwind geht es nun nach Süden und bei Rammstein sinke ich unter die ersten kleinen Wolken.
Lukas Winterhoff ist auch bereits unterwegs. Zusammen geht es unter schönen Reihungen bis weit nach Frankreich hinein. Das leicht hügelige Gelände hier ist von oben wunderschön anzuschauen und auch thermisch sehr gut. Kleine Felder und Dörfer und immer wieder Waldrücken, die sich durch die Landschaft ziehen.
Südlich Nancy trocknet es zunehmend ab. Erst weit im Osten über den Vogesen zeichnen sich wieder schöne Wolken ab. Da müsste man doch hinkommen. Doch der Einstieg gestaltet sich schwierig. Das Gebirge scheint abzusaugen. Am Flugplatz ‘Saint-Die-des-Vosges’ bin ich bereits unter 1000 Meter gesunken. Im Lee eines Hanges kann ich einen rettenden Bart ziehen. Der Einstieg ist geschafft. Etwas zehn Minuten später ist der Hauptkamm überquert.
Ich steige nochmal auf 1700 Meter, vor mir das komplett blaue Rheintal. Ob das wirklich sinnvoll ist, jetzt Richtung Freiburg abzugleiten? Egal, notfalls gibt es ja den Turbo. Über dem Kaiserstuhl kann ich ein paar wichtige Meter Höhe machen. Doch so richtig gut geht es nicht. Der Kandel vor mit wird immer größer und die Luft immer unruhiger. Der starke Nordost-Wind macht die Luft so weit unten sehr unberechenbar. In 700 Metern suche ich den rettenden Bart. Als ich schließlich einkreise, schwankt das Vario zwischen Plus und Minus fünf Metern. Begleitet von vielen Paraglidern schleiche ich mich das Elztal hoch.
Aus dem Hang gelingt dann schließlich der Einstieg ins höhere Gelände. Über der Hochebene des Schwarzwaldes spielt der Wind dann keine große Rolle mehr, hier herrscht ganz anderes Wetter. Gute Steigwerte und eine Hohe Basis erlauben einen zügigen Weiterflug. Über das Murgtal geht es dann an Karlsruhe und Landau vorbei in den Pfälzer Wald. Hier ist das Wetter noch gut, doch von weiter Norden drückt bereits die Feuchte herein. Bei Ramstein versuche ich gegen den starken Wind nochmals an die Basis zu steigen. Doch es ist vergebens. Das zerklüftete Gelände südlich von Bad Sobernheim lädt nicht gerade zur Außenlandung ein, und so bin ich froh, dass das vertraute Brummen des Turbos mich schließlich zurück nach Nastätten trägt.
Für den folgenden Mittwoch kündigt sich wieder Wetter an. Per What’s App sind die anderen Junioren schnell motiviert und so bereiten Marcel Kaspari (Hornet), Max Karl (DG1000) und ich bereits am Dienstag Abend alles vor. Am Mittwoch Morgen dann leichte Ernüchterung. TopMeteo hat zurückgerudert. Für den Thermikbeginn trifft der niederländische Rasp jedoch meist am Besten zu. Und der verspricht erste Wolken zwischen zehn und halb elf. Also los.
Der erste Bart steht immer, und zwar wirklich immer, an der Autobahn, die durch ein kleines Tal den Hunsrück quert. Zwei Minuten bevor ich dort ankomme, bildet sich die Wolke. Es geht bereits mit zwei Metern. Bernd Fischer hat die Luftmassenverteilung für diesen Tag sehr gut beschrieben. Einzelne Nord-Süd Streifen mit unterschiedlicher Feuchte. Nach Süd-Westen fliegen wir leider in die etwas trockenere Luft. Kurz vor Idar-Oberstein dann der Wechsel vom ‘Soonwald’ kommend auf den ‘Schwarzwälder-Hochwald’. Hier muss ich kurz parken, bis das Wetter vor mir aufbaut. Danach geht der im Wind liegende Kamm aber super. An der Saar wende ich, nun heißt es gegen den strammen Nord-Ost Wind kämpfen.
Das hügelige Gelände nördlich des Pfälzer Waldes ist bei stärkerem Wind oft etwas eklig. Bis zum Donnersberg kann ich mich gerade so durchschwabbeln. Aus dem Lee gelingt dort dann wieder der Anschluss. Wann wird das Wetter endlich besser? Der Einstieg in den Odenwald ist noch etwas spannend, doch mit jedem Kilometer nach Osten wird die Basis höher und die Steigwerte besser. Gegen den Wind gelingt so ein 90er Schnitt. Kurz vor Bayreuth wende ich, die Optik nach Nord-Westen ist schwierig. Doch der Tag überrascht. Mehrmals frage ich mich, wie ich denn irgendwie auf den nächsten zehn Kilometer Höhe machen soll und ziehe kurz darauf drei Meter. Und das mit Wasser und Mücken.
Auch die Schnittgeschwindigkeit steigt nun endlich an. Nördlich des Sauerlandes wende ich wohl etwas zu früh im Luftraum von Paderborn. Der Rückenwind drückt und das Sauerland geht abends einfach so gut, dass es aus Nastätten sinnvoll ist, dieses auf Kilometer 40 so spät wie möglich zu verlassen. Um 19 Uhr sind wir alle wieder daheim, die 900 Kilometer geknackt und die Basis ist immer noch bei über 2000 Metern. Max zieht zu diesem Zeitpunkt sogar nochmal knapp 4 Meter. Doch beim Verlängern mache ich einen kleinen taktischen Fehler. Etwas zu lange fliege ich gegen den Wind an, die Wolkenoptik erscheint mir noch gut, doch irgendwie geht es nicht mehr. So reicht es am Ende nicht ganz für die 1000 Kilometer. Aber egal, an diesem Tag fliegen wir alle unsere bisher punkthöchsten Flüge und sind froh, die Möglichkeit und den passenden Startplatz zu haben, solche Tage voll auszureizen.
 
Moritz Althaus
 
Blick auf den Taunus nach Start,
die Thermik setzt meist vor dem
Hunsrück ein, nur der Luftraum stört.
Flugplatz Ramstein von oben
Landschaftsbild in Frankreich
Letzte Wolke vor
Rheintal-Querung
Marcel Kaspari und
Moritz Althaus
vor dem Start
Wellenaufwind am Taunus
 

Tuesday, 10. July 12. Runde U25: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Aalen und Lichtenfels translate news

Eine Chance hat an diesem Wochenende fast jeder, der Nordosten kann sogar mit komfortablen zwei Versuchstagen Punkte scheffeln. Genutzt haben die Möglichkeiten viele U25 Liga-Teams, was die Runde besonders spannend macht. Insbesondere für die derzeitigen Top-Vereine geht es um wertvolle Punkte. Vorneweg fliegt weiterhin Königsdorf; Lichtenfels und Aalen liefern sich knapp dahinter ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen um Silber.
Es muss nicht immer die große Truppe sein. In Lichtenfels hat sich ein Dreiergespann gefunden, dass zusammen, wie man an den Ergebnissen sieht, richtig Gas gibt. Natürlich heißt das für alle jedes Wochenende alles geben. Aber das ergibt sich. “Wir kommen einfach zum Flugplatz und fliegen drauf los“, erzählt Dominik Biesenecker. Sie haben sich anfänglich das Ziel gesetzt, unter die Top 10 zu kommen. Bereits die ersten Runden laufen so hervorragend, dass sie ihr Ziel hochschrauben. An Königsdorf wollen sie dranbleiben und hier Druck machen. Leider gibt es eine wetterbedingte Nullrunde, ärgert sich Dominik, so dass der Anschluss leicht abgerissen ist. Dennoch, ein Treppchenplatz ist definitiv der Plan in dieser Saison. Dieses Ziel motiviert, jede Woche anzutreten und natürlich die neue Nachwuchsförderung (U25 Pilotenprofil). Immerhin sind dank der konsequenten Speedflüge im Rahmen der U25 Liga alle drei Lichtenfelser hier mehr als verdient unter den ersten zehn. Eine geniale Leistung. Und nicht nur das, Philipp Lauer führt den Reigen seit Wochen an.
Schauen wir uns die Flüge an. So haben sowohl die Lichtenfelser, als auch der Rundenzweite Königsdorf die Herausforderungen zu Beginn ihrer Flüge zu meistern. Während sich Lichtenfels 60 bis 70 Kilometer durchs Blaue an die ersten Wolken herantasten muss, dümpelt Königsdorf anfänglich unter 8/8 Bewölkung. Klar wirkt sich das auf die Geschwindigkeit aus, aber am Ende läuft es. Das mutiges Losfliegen, auch bei scheinbar nicht so optimalen Bedingungen lohnt, zeigen die Endresultate. Die Drittplatzierten dieser Runde sind erneut die beiden Gifhorner „Raser“. Mittlerweile ist die Leistung des Zweiter-Teams fast keine Überraschung mehr. Denn erneut schafft Dennis Polej den schnellsten U25-Flug. Wie gelingt das? Man könnte meinen, er hat das Kurbeln einfach eingestellt. Keine fünf Prozent verwendet er innerhalb des zweieinhalb Stunden-Fensters für zeitraubendes Kreisen. Auch Nico Klingspohn steht in dieser Runde nicht ganz so auf das Kurbeln und bringt den zweitschnellsten Flug ein. Natürlich können die beiden dank des kräftigen Windes auf den Rückenwindschenkeln ordentlich Speed zu machen.
Schlussendlich haben alle vorn fliegenden Teams ihre Wetterbedingungen bestmöglich genutzt und es damit der Konkurrenz nicht leicht gemacht.
Rundenwertung U25: 1. AC Lichtenfels (BY) 265,77 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,67 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 243,49 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. SFZ Königsdorf (BY) 554 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 506 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 496 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Tuesday, 10. July Lichtblick bei der SFG Giulini translate news

In den 3 Tagen vor dieser Ligarunde ging die PFD-Prognose für den Samstag im Rheintal von grün auf blau zu rosa zurück. Davon unbeirrt starteten wir (Dieter Bartek LS-4WL,  Johannes Dibbern LS-8neo und Uwe Melzer LS-4WL) spät (...nach 12 Uhr) mit Ostkurs. Bei Heidelberg ging es in den Odenwald das Neckartal entlang und je weiter wir in den Osten vordrangen, umso angenehmer wurden die Bedingungen. Die Bewölkung auf Kurs ging sogar immer mehr zurück und hinter Würzburg wurde es - zu unserem Erstaunen - sogar blau. Buddy und ich entschlossen uns den Streifen wieder zurück zu fliegen und Johannes drehte auf Südost-Kurs.
Zurück in Heidelberg gingen wir dann ebenfalls in Südost-Richtung Johannes wieder entgegen, der soeben hinter Neuburg auf KM220 auf Heimatkurs gedreht hat. An der A7 zwischen Crailsheim und Dinkelsbühl unter einer schönen Aufreihung trafen wir uns kurz. Wir nutzten die angenehme Wolkenstrasse noch bis zur ihrem Ende am Nördlinger Ries und gingen dort dann ebenfalls auf Heimatkurs. Unverhofft gut war dieser Tag und über 550km mit Speedpoints zwischen 99,50 und 103,66 standen bei uns 3 auf der Uhr. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Unser Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) war auf dem Quali-Wettbewerb in Lüsse nur unwesentlich langsamer.
Der Sonntag war zwar mit besseren PFD-Werten versehen, hielt sich aber nicht wirklich daran. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) umrundete zwar ein angemeldetes FAI-Dreieck um Stuttgart, aber niemand von uns konnte heute die Samstagsschnitte noch toppen.  Immerhin brachte der 8. Rundenplatz mal fette 13 Punkte auf unser Konto und hievt uns auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
 
Uwe Melzer
 
Morgens am Neckar Nördlingen Abends bei Heidelberg

 


Tuesday, 10. July FLG Blaubeuren: Im Osten steht das Wetter translate news

Am Freitagabend nach einer Versammlung der FLG schauten noch einige Mitglieder den Segelflug Wetterbericht an, der leider keine nutzbare Thermik für den Samstag vorhersagte. Dennoch war man sich einig trotzdem Punkte für die Ligawertung holen zu wollen. So standen am Samstagmorgen bereits 6 Segler an der Startstelle. Am Mittwoch hatten die Blaubeurer bereits Besuch von einer ASH25 die am Euroglide (Wandersegelflug durch ganz Europa) teilnimmt. Bei noch tiefer Basis machten sich die ersten auf Richtung Westen. Wegen der derzeit in Hayingen stattfindenden Deutschen Meisterschaft im Segelkunstflug wichen sie nach Süden aus und es ging langsam gegen Westen vor.
Nach erfolglosen langsamen Kilometern entschloss man sich das Glück im Osten zu suchen. Hier wurden sie mit hoher Basis und schönen Steigwerten belohnt. Es gelang den meisten dennoch nicht schnelle Flüge über die gesamte Wertungszeit zu erreichen, da sie immer wieder zu lange brauchten um unter den großflächigen Wolken das beste steigen zu finden. Joachim Krais hingegen machte alles richtig, indem er sich bereits morgens entschied gen Osten zu fliegen. In der Oberpfalz gewendet machte er sich auf über Rothenburg bis in den Odenwald und zurück zu fliegen, was ihm mit 101,36 Punkten den drittschnellsten Flug im „Ländle“ bescherte. Am Abend meldete sich noch spät ein Segler im Funk der FLG. Es war Christoph Klein von Travel by glider, der nonstop aus Riesa (zwischen Leipzig und Dresden) über 430 km nach Blaubeuren Wandersegelflug machte. Gestärkt durch gutes Bier und Essen von den Fluglagergästen des FC Aarbergen ging es für ihn nach einer Nacht im Tower der FLG weiter im Segelflug bis Dijon.
Für die FLG war am Sonntag nichts mehr drin, so blieb es dank dem Flug von Joachim, einem Flug von Charlie aus Lüsse (92 Punkte) und Martin Söll mit 88 Punkten bei einem Trostpunkt für die FLG, was an dem Tabellenplatz 6 nichts änderte. Am Sonntagabend schaute man gespannt auf die Wertung des ersten Wertungstages der Weltmeisterschaft an der Sebastian Bauder derzeit teilnimmt. Dieser liegt nach dem zweiten Tag bereits auf einem sehr guten elften Platz in der stark besetzten Starterfeld.
 
M.Söll
 
Luftige Begegnung bei Ingolstadt Heimflug des Blaubeurer Arcus Söllfie ;-)

 


Tuesday, 10. July Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 05.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 05.00 UTC
Was diese Saison auszeichnet, ist ganz sicher, dass (fast) jede Runde (fast) alle fliegen können. Auch diese Runde 12 gehört ganz sicher dazu: Wenn Luftmassen und Feuchte auch nicht immer homogen verteilt sind - jeder bekommt seine Chance auf Punkte. Die Rundensieger sind über die Ligen hinweg sowohl im Süden als auch im Norden zu finden und in Liga 2 wird (mal wieder) schneller geflogen als in Liga 1.

Samstag:
Aber das Wetter ist dann nicht immer ganz so einfach, ganz so eindeutig. Denn diese Runde hat auch wieder gezeigt, das ein gutes Stück Dynamik im System ist. Beginnen wir mit der Zeit zu der man (zumindest die ersten) Gedanken an das Wetter des Tages verschwendet. Morgens um 7 offenbart der Blick ins Satellitenbild vielleicht nicht ganz das, was man sich vielleicht vom Tag versprochen hat. Aber die offenen Bereiche, die Feuchte, die Strömung - alles das wird essentiell in den kommenden Stunden werden - und damit für die Zeit, die wir in der Luft verbringen.
Ein dickes Feuchtefeld zwischen Pfalz und Rhein-Main ist in der Frühe erkennbar, ebenso wie einiges an Feuchte über dem Nordosten und am Alpenrand. Die Situation gut 7h später stellt sich auf den ersten Blick ganz anders dar, aber die Ausbreitungen zwischen Pfalz und Schwarzwald sind durchaus ein Resultat der zwischenzeitlich mit der Nordströmung bis dorthin verfrachteten Fechte. Im Norden und Nordosten dagegen hat sich die Feuchte aus der Nacht in der trockenen Luft nahezu vollständig aufgelöst.
Sonntag:
Auch am Sonntag zeigt sich ein ähnliches Bild: Morgens liegen noch reichlich Feuchtefelder vor allem über den Mittelgebirgen, am
Nachmittag ist davon nicht mehr viel zu sehen. Die Tendenz, das sich in in den Nachmittagsstunden der Effekt der Sonneneinstrahlung und des verbreiteten trockenen Bodens immer mehr durchsetzt, ist beiden Tagen gemein. Das nachmittägliche Satellitenbild zeigt aber auch sehr schön die beiden (oder drei) Rennstrecken des Tages: Zum einem im Norden grob zwischen Nordheide und Wolfsburg und im Süden über dem Schwarzwald und - und das ist vielleicht nicht ganz typisch -, im Südosten nicht über Thüringer und Bayerischem Wald, sondern etwas westlich davon, vor allem über der Oberpfalz.
Wer hat was draus gemacht?
Beide Tagen (mal wieder) waren auch wieder für die lange Strecke tauglich, aber die schnellen Schnitte gehören dann doch in den
Nachmittag, teils auch späteren Nachmittag, wenn die Luftmasse durchgeheizt war. So offenbarte die Eifel beispielsweise am
Samstag das typische Phänomen, dass sich Konvergenzen bilden, die bis in den Abend hinein standen. Dieser Samstag hatte damit durchaus auch schnelle Schnitte zu bieten, die ihren Schwerpunkt eher im Süden und Westen hatten. Aber egal ob aus Donauwörth, Dannstadt oder dem Lüsseraner Exil - man musste am Sonntag zusehen, wie Wetter und Schnitte nochmal zulegen konnten.
In Liga 1 nutzte das vor allem das Team vom FLC Schwandorf. Angeführt von Roland Biesen, der seine Speed über der Oberpfalz - und dann noch mit einem weiten Schlag mit Rückenwind - machte, erreichten die Oberpfälzer den Sieg in dieser Runde. Auch die homogene Teamleistung war Mit-Garant, wobei auch Johannes Häring/Jonas Biesen und Christoph Klenk ihre Schnitte beisteuerten.
Herausragend schnell präsentiert sich das Wetter über dem Schwarzwald, wie der Flug von Matze Sturm zeigt. 127km/h bleiben selbst nach der Indexkorrektur noch von den 135km/h übrig. Nach der Waschkühe am Samstag zeigte sich der Schwarzwald nun von seiner besseren Seite. Joachim Schwenk und Sybille&Matthias Krauss komplettieren das gute Ergebnis für die Winzelner. Matthias sorgt aber letztendlich bei den knappen Punktabständen dafür, dass Platz 2 gesichert wurde.
Wiederum im selben Wetterraum unterwegs wie die Rundensieger aus Schwandorf waren die Bayreuther. Andreas Baier, Friedhelm Lotte und Heiko Hertrich nutzten ebenfalls die Entwicklungen über der Oberpfalz, um auf Rundenplatz 3 zu fliegen.
An der Reihenfolge in der Gesamtwertung der Top-Mannschaften hat sich gegenüber der Vorwoche nichts wesentliches geändert. Da aber sowohl Bayreuth als auch Schwäbisch Gmünd (5.) in dieser Runde etwas besser platziert waren als die führenden Aalener (10.), bleiben beide in unmittelbarer Schlagdistanz zum Titelverteidiger.
Das einer der besten Wetterräume des Wochenendes der über der Oberpfalz war, zeigen ja die bisherige Besprechung und natürlich auch die Flugspuren. Für die SFG Steinwald lag damit die Rennstrecke direkt vor der heimischen Haustüre, wobei es für den Rundensieg dieses Mal aber nicht gereicht hat, denn zu dominant waren die Flüge aus der Heide. Hier konnten die Teams aus Gifhorn und Fallersleben die Reihungen über der östlichen Heide optimal nutzen. Das gilt insbesondere für Bastian und Klaus Busse und Dennis Polej, die bis auf die letzten Meter knappe 350km im engen Team absolvierten. Selbst nach Indexkorrektur gelangen ihnen damit die mit Abstand schnellsten Flüge in dieser Runde. Selbst Nico Klingpohn war als dritter noch schneller als der Rest der Liga. Mit herausragenden 371 km/h Liga-Speed sind die Gifhorner damit auch das mit Abstand schnellste Team in der Rundenabrechnung. Und ein Blick in die "weiteren Flüge" zeigt, dass auch die breite Basis schnell unterwegs sein kann. Gleiches gilt übrigens auch für die zweitplatzierten Fallerslebener.
In der Gesamtwertung setzen sich Gifhorn als Zweiter und die führende SFG Steinwald langsam vom Rest des Feldes ab. Spannend dürfte hier - trotz der recht großen Abstände - werden, welche entscheidende Rolle das Wetter einnehmen wird, denn die Teams ja in ganz unterschiedlichen Regionen/Wetterräumen unterwegs. Aber die ersten Prognosen sehen für das kommende Wochenende wieder weiträumig fliegbares Wetter - schön ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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