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Thursday, 18. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 18.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen hat die Warmfront eines Tiefs westlich von Schottland den äußersten Norden Deutschlands erreicht und zieht rasch nordostwärts ab. Nachfolgende Kaltfront erreicht gegen Mittag die Grenze zu den Niederlanden und zieht langsam weiter ostwärts. Vorderseitig fließt sehr feuchte und hochreichend labile Luft in den Nordwesten Deutschlands. Damit einhergehend kommt es zu konvektiven Umlagerungen. Im den restlichen Landesteilen ist die Luftmasse ebenfalls hochreichend labil aber insgesamt trockener. Hierbei sollten sich konvektive Umlagerungen auf das Bergland sowie den Alpenraum beschränken.
Am SONNTAGmorgen verläuft die o.g. Kaltfront etwa diagonal von der Ostsee bis zum Saarland und trennt warme und hochreichend labil geschichtete Luft im Osten und Süden von kühler und stabil geschichteter Luft im Nordwesten. Im weiteren Verlauf wird die warme und labil geschichtete Luft bei zunehmendem Hochdruckeinfluss bis nach Süddeutschland verdrängt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNTAG ist die Thermik im Norden bei einer maximalen CU-Basis um 600 m mäßig und nach Süden zu bei einer maximalen CU-Basis bis 1800 m gut. Im Norden ist sie dabei häufig und nach Süden zu noch vereinzelt zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Norden geringe, sonst verbreitet mäßige bis gute CU-Thermik. Ab dem Nachmittag im Nordwesten, vor allem im Mittelgebirgsraum durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute, aber oft zerrissene Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Thermik, nur örtlich durch FEW CU gekennzeichnet. Arbeitshöhen am Nachmittag bei FL080.
Beeinträchtigungen durch teils dichten CI.
Am SONNTAG im Osten durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen meist keine nutzbare oder nur geringe Thermik bis
5000 FT AMSL. Im Westen am Nachmittag auflockernde Bewölkung und geringe bis mäßige Wolkenthermik bis FL080.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Monday, 15. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was die Segelflugbedingungen angeht, schwächelt der Juli weiterhin. Nach einer schon eher mageren Vorwoche fanden nun in Runde 13 an beiden Tagen nur jeweils rund 140 Flüge den Weg in die Wertungslisten des OLC - und danei ist schon alles mitgerechnet. Entsprechend ausgedünnt präsentieren sich sowohl die Wertungslisten über beide Ligen hinweg als auch die Karten der Flugspuren.
Samstag:
Und diese Flugspuren zeigen einen eindeutigen Schwerpunkt im Nordosten der Republik, fast könnte man meinen, dort fände gerade eine größere Segelflugveranstaltung statt Wettertechnisch mit gewissen Vorteilen, war die Lage dort dennoch nicht einfach. Bestimmt war der Tag dort zwar durch eine vergleichsweise trockene Luftmasse, die aber durch einen Trog über Fennoskandien, der im Tagesverlauf erst gute Thermik brachte, dann aber in der zunehmenden Labilität überkochte. Die folgenden Gewitter sind sehr eindrucksvoll entlang der Elbe im Satellitenbild von 15UTC (17MESZ) zu sehen, dem die Blitze der vorausgegangenen Stunde überlagert sind. Es gab aber noch eine Wetterlücke: Im Südwesten hatte man Anschluss an das gut entwickelte Jura. Dazwischen liegt ein breiter Streifen feuchter, im Norden kühler und im Süden wärmerer Luft. Dass über den britischen Inseln hatte es bis dato nicht geschafft, die Luftmasse ausreichend zu stabilisieren und abzutrocknen. Die wärmere Luft im Norden macht sich übrigens durch eine starke Inversion bemerkbar, unter der die Feuchte von der Nordsee einfloss, um dann an dieser breit zu laufen ...
Sonntag:
Auch am Sonntag bot sich ein ganz ähnliches Bild. Vor allem der Norden lag weiter unter einer dichten Stratusdecke, getriggert durch die Feuchte, die auf der Ostseite des Tiefs unter der Inversion immer weiter von Norden hereinströmte und sich dann vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge staute. Während die Feuchte verbreitet auch in die zentralen Mittelgebirge einsickerte, zeigt das Satellitenbild (erneut von 15UTC) ganz deutlich den Föhneffekt im Lee des Erzgebirges. Im Süden lag noch die warme Luftmasse des Vortages, die neben fliegbaren Bereichen Richtung Allgäu und Franken dann auch die Labilität in Form von Überentwicklungen mit Gewittern/Blitzen zeigt.
Wer hat was draus gemacht?
Alles in allem gab es in dieser Runde 13 also weder weiträumigen und selbst in den fliegbaren Lücken dann keine einfachen Bedingungen. Blickt man auf die Flugspuren beider Tage, spiegelt sich das auch ganz deutlich wieder. Dass eine Vielzahl der Bundesliga-Piloten und -Pilotinnen gerade auf den Deutschen Meisterschaften in Stendal am Start sind, erklärt natürlich die Häufung der Flüge am Samstag, bei denen die Flugspuren die ausgeschreibenen Strecken der Klassen sehr gut wiedergeben. Entsprechend spiegeln sich die Wertungslisten der Liga und der DM in vielfacher Weise. Den schnellsten Liga-Flug aus der Menge der Teilnehmer schaffte der Tagessieger der Offenen Klasse, Markus Frank. Ebenfalls in der 105km/h-Klasse finden sich Felipe Levon (Tages-Dritter) und Kornelius Volosciuk (Tages-Zehnter) wieder. Im Gegensatz zu den letzgenannten profitieren die Aalener von den weiteren Teamflügen: Während Bernd & Alexender Schmid ebenfalls von Stendal aus - in der Doppelsitzerklasse - unterwegs waren, kann Steffen Schwarzwer am Sonntag vom heimischen Platz aus mit einem Flug über der Alb und an die Tauber weitere 99km/h beisteuern, die Aalen in der Rundenwertung auf den 2. Rang bringen. Fast identisch, nur um knappe 2km/h langsamer, absolvieren die Bamberger als 3. diese Runde: Schnellster im Team war Horst Singer, den drittschnellsten Flug bringen Hans-Jürgen-Schmacht & Martin Heide - beide jeweils von Stendal aus - ein. Gerhard Herbst erfliegt seine Punkte über Franken mit einem Liag-Schnitt von 101km/h. Die Runde für sich kann dann aber ein Verein aus dem Norden entscheiden, wobei alle 3 eingereichten Wertungsflüge ihren Anfang und ihr Ende in Standal nahmen. Während Stefan Beck und Reinhard & Daniel Schramme durch die ausgeschriebene Strecke in ihrer Kurswahl nachvollziehbar etwas eingeschränkt waren, galt das nicht für Frek Frommholz & Madleen Fernau. Vor dem Feld gestartet, führte sie ihr Kurs in den früh schon gut entwickelten Norden Richtung Müritz und am Ende auf eine Rundenschnitt von 105km/h.
Mit knapp 308km/h entscheiden die Niedersachsen damit diese Runde für sich, gefolgt von Aalen (301km/h) und Bamberg (299km/h). Erst danach folgen die Vereine, die ihre Flüge komplett vom heimischen Platz aus durchgeführt haben, unter ihnen auch der AC Lichtenfels, deren schnellsten Wertungsflug in Runde 12 (Jan Kretzschmar, 140km/h) in der Konvergenz des Thüringerwaldes ich letzte Woche unbeabsichtigt unterschlagen habe.
Karten mit nur wenigen Flugspuren offenbaren machmal sogar einzelne interessante Flüge, so auch an diesem Samstag: Die Spur aus Polen heraus bis nach Sachsen war beispielsweise Abi Kiessling, der mittlerweile seinen 18. Flugtag seines Wandersegelfluges absolviert hat. Etwas aus dem Deutschland-Auschnitt verschwindet zwar der weiteste Flug des Wochenendes über 707km, die Rennstrecke des Jura ist im Alpen-Ausschnitt aber gut auszumachen. Dorthin führte der Weg von Michael Schlaich von Winzeln aus - und wieder zurück.
Auch in Liga 2 schlägt sich der Einfluss der DM in Stendal nieder: Hier liegt der Aero-Club Ansbach ganz vorne und entscheidet diese Runde für sich. Der schnellste Flug der Runde von Peter Pollack & Ralph Bürklin (103km/h) von Stendal aus geflogen wurde. Den Beilngriesern ging es aber als Runden-Sechster ähnlich wie den davor platzierten Teams aus Bad Nauheim und Poppenhasen, die zwar ihre Punkte auch von Stendal aus mit schnellen Schnitte erflogen, aber jeweils nur 2 Flüge in die Wertung brachten. So schieben sich am Ende doch 2 Teams auf Rang 3 und 2, die ihre Flüge alle von den heimischen Plätzen aus absolvierten, zwar langsamer, in der Summe über 3 Flüge aber doch vorne. Und die jeweils im Süden und am Sonntag: Möckmühl-Öhringen (200km/h) und Schweinfurt (223km/h). Rundensieger Ansbach (255km/h) profitiert wiederum von der Mischung von Flügen aus Stendal - Thomas Kuhn (84km/h) und Jürgen Schuster (82km/h) - und der Unterstützung aus der Heimat, von wo aus Wolfgang Müller 87km/h beisteuern kann.
In der Gesamtwertung von Liga 1 bleibt es an der Spitze knapp und spannend: Durch den Rundensieg schiebt sich Rinteln nun auf Gesamtrang 2 (172 Punkte) vor und verdrängt Burgdorf (169 Punkte) auf den dritten Platz. Aalen (166 Punkte) bleibt als 4. in direkter Schlagdistanz. Tabellenführer bleibt das Team aus Bayreuth mit 184 Punkten, der Vorsprung schmilzt über die letzten Runden aber kontinuierlich zusammen - und das trotz der vergleichsweise kühlen Temperaturen.
In Liga 2 kann Ansbach (181 Punkte) durch den Rundensieg dagegen seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf nun 12 Punkte ausbauen. Engster Verfolger bleibt der AC Nauheim (169 Punkte), während Oerlinghausen - in dieser Runde punktlos - die Lücke gezwungenermassen größer werden lassen muss. Pirna und Schweinfurt liegen knapp dahinter und können den Blick ebenfalls noch nach oben richten.
In der ersten Wochenhälfte geht das Wetter mit feuchter Luft im Norden und etwas trockenerer und fliegbarer Luft im Süden erst einmal weiter, bevor sich langsam eine Umstellung andeutet, die zumindest ersten Prognosen nach zur nächsten Runde wieder weiträumigere Bedingungen verspricht.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Friday, 12. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 12.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gelangt Deutschland zwischen einem kräftigen Hoch bei den
britischen Inseln und einem sehr umfangreichen Tiefdrucksystem über Osteuropa in eine nördliche Strömung, mit der weiter labile Meereskaltluft herangeführt wird. Dabei bleibt über Deutschland der Tiefdruckeinfluss wetterbestimmend. Ein Randtief über Polen zieht nach Südosteuropa. Dessen frontalen Wettererscheinungen beeinflussen vor allem den Osten und Süden, die Alpen liegen ganztägig im Anstau von Norden her. Im übrigen Deutschland kommt es tagsüber zu konvektiven Umlagerungen, die in der Nacht wieder abklingen.
Am SONNTAG verbleibt die Südosthälfte noch im Einflussbereich des Tiefdruckgebietes und in der labilen Meeresluft kommt es tagsüber zu weiteren konvektiven Umlagerungen. Die Alpen bleiben weiterhin von Norden angestaut. Über der Nordwesthälfte verstärkt sich der
Hochdruckeinfluss des Hochs bei den britischen Inseln. Hier fließt mit nördlicher Strömung in der Grundschicht feuchtkühle aber stabil geschichtete Meeresluft ein.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG aufgrund abschirmender Bewölkung und noch häufigen Überentwicklungen kaum nutzbare mäßige Thermik.
Am SONNTAG ebenfalls  verbreitet abgeschirmt, im Osten nochmals Überentwicklungen, erneut
kaum nutzbare mäßige Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG wird meist wegen Überentwickelung und starker Bewölkung keine nutzbare Thermik erwartet. Allenfalls im äußersten Südwesten Baden-Württembergs kann sich am Nachmittag geringe, selten mäßige Thermik entwickeln.
Am SONNTAG wird auf aufgrund des hohen Bedeckungsgrades und örtliche Überentwicklung kaum nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG durch Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Abseits davon häufig abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Wednesday, 10. July 2019 U25: LSG Erbslöh Langenfeld rockt die Runde 12 und schmeißt Lichtenfels vom Treppchen translate news

Dieses Wochenende zählt erneut zu den flugarmen Runden. Die Wetterbedingungen sind sehr inhomogen, die Mitte Deutschlands ist insbesondere Sonntag bevorteilt. An einzelnen Flügen sowohl in Bayern als auch Brandenburg lässt sich erkennen, dass hier jedoch auch Potenzial vorhanden war. Da gibt es tolle Flüge mit fast 120 Speedpunkten. Schade, dass nur einige den Goldstaub abgeschöpft haben. Die wenigen Teams, die es schaffen zu dritt anzutreten, haben natürlich klar die Nase vorn. Oerlinghausen bleibt unerschütterlich und baut die Führung aus. Erbslöh Langenfeld kann die Wetterfenster am besten ausnutzen, holt sich die Runde und stößt die starken Lichtenfelser vom Treppchen.
Marco Freier aus Erbslöh Langenfeld ist Samstag am Start. Der Blick an den Himmel ist wenig motivierend, erzählt er. Der Tag ist schwach angekündigt und die Abschirmung hängt penetrant am Himmel und reißt nur ab und zu auf. Aber unverhofft kommt oft. Nach dem Start überrascht Marco die gar nicht so üble Thermik und desto weiter er gen Osten kommt, desto besser wird die Wolkenthermik. So kann er Speed machen. Über Halver wird er ausgebremst. Um sich den Schnitt nicht zu vermiesen, fliegt er wieder gen Heimat. Und auch die nächste Schleife endet in Richtung Sauerland. Auch wenn er anfangs zweifelt, ob Wasser tanken tatsächlich notwendig war, ist er schlussendlich froh. So gelingt es ihm besser, den Schnitt bei dem strammen Wind zu halten.
Strammer Wind aus nördlichen Richtungen macht auch seinen Teamkollegen am Sonntag zu schaffen. Durch einen 60 Kilometer langen Korridor müssen sich die Langenfelder in die Luftraumfreiheit herausfädeln. Straßen und Aufreihungen können sie heute nicht nutzen, denn sie müssen mit Crosswind quasi gegen den Strich fliegen. Sie erkämpfen sich dennoch zwei gute Wertungen, die zum Rundensieg führen.
Natürlich wollen die Erbslöh Langenfelder in den nächsten Runden so gut weitermachen wie bisher. Wichtig sind ihnen wie auch den Oerlinghausenern die drei Wertungen. Motiviert ist das U25-Team aus sich selbst heraus. „Jedoch ist dies alles nicht möglich ohne die tatkräftige Jugendförderung unseres Vereins, welcher uns an den Wochenenden die Flugzeuge für unsere Flüge bereitstellt“, resümiert Marco.
Rundenwertung U25: 1. LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 242,02 Speed/50 Punkte, 2. LSC Erftland (NW) 226,59 Speed/49 Punkte, 3. FG Oerlinghausen (NW) 192,93 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. FG Oerlinghausen (NW) 449 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 428 Punkte, 3. LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 416 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Marco Freier
 
Unerwartet
 
Thermikaussichten
Hier geht es zum Flug von
Marco Freier im OLC.
 

Tuesday, 09. July 2019 Der Aero-Club holt mit Rang elf 10 kostbare Punkte translate news

Das freie ED-R 74 ermöglicht einen Blick auf den Truppenübungsplatz Colbitz-Letzlinger Heide.
Im Rahmen dieser zwölften Runde konnte die Braunschweiger Thermikjäger erneut eine Platzierung im vorderen Mittelfeld und somit 10 Punkte einfliegen. Nach dem thermiklosen Samstag bot der Sonntag bei mäßigen bis mitunter auch guten Aufwinden und Windgeschwindigkeiten um 35 km/h eine entsprechende Option, um schnell zu fliegen. Das setzten dann auch folgende Piloten mit 282,60 Speedpunkten in die Tat um:
Markus Schmied/Rolf Wagner, Arcus T, 97,47 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, ASH 26 E, 94,68 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 90,45 Speedpunkte,
Allerdings kam in Waggum in den Mittagsstunden noch der ein oder andere Tropfen Regen herunter und verzögerte somit natürlich den Startzeitpunkt. Schmied und Wagner glitten unter einer prächtigen Wolkenstraße bis nach Stendal und arbeiteten sich anschließend nach Westen gegen den Wind vor, um dann erneut einen weiteren Rückenwindschenkel einzubauen.
Dabei kamen ihnen zahlreiche Maschinen der Teilnehmer der Deutschen Segelflugmeisterschaften 2019, die in Stendal stattfinden, entgegen. Die Piloten der Offenen Klasse sowie der Doppelsitzerklasse nutzen diesen Pflichttrainingstag für schnelle Flüge.
Das Flugrevier von Dombrowsky lag zwischen Celle, Salzwedel und Burg bei Magdeburg. Rabe durchquerte das Areal zwischen Magdeburg und dem Walsroder Dreieck. Der Rundensieg ging mit 334,17 Speedpunkten an unsere Nachbarn vom LSV Burgdorf.
Im Gesamtklassement führt die LSG Bayreuth mit 172 Punkten vor dem LSV Burgdorf, der somit weiter aktuell im Titelrennen dabei ist, mit 161 Punkten. Der Aero-Club liegt mit jetzt 97 Punkten auf Rang zwölf.
 
Rolf Wagner
 
 

Wednesday, 03. July 2019 U25 Runde 11: Oerlinghausen und Königsdorf trotzen der Hitze und heizen ein translate news

Einfach ist anders. Brütende Hitze und extrem schwierige Thermik sind die Bremser dieser Runde in fast ganz Deutschland. Viele Segelflugsportler fällen die Entscheidung, ihre Abkühlung nicht in der Höhe, sondern am Badesee zu suchen. Die Anzahl der U25-Ligaflüge insgesamt ist dementsprechend mehr als überschaubar. Einige Einzelkämpfer, die auch gut in den U25 Pilotenprofilen unterwegs sind, halten die Stange. Und den beiden Teams aus Oerlinghausen und Königsdorf gebührt Respekt, dass sie bei diesen Temperaturen eine Dreier-Wertung zusammengebracht haben. Die Motivation ganz vorn zu stehen, lässt die Hitze vergessen.
Während sich Oerlinghausen wirklich quält und in der schwachen unrunden Blauthermik ohne Ende kurbeln muss, hat Königsdorf einen Lauf. Eine so extrem schnelle Runde mit über 300 Speedpunkten (324,96) hatte in dieser Saison kein anderes Team. So richtig hat anfänglich niemand an Hammerwetter geglaubt, berichtet Johannes Beyer. Zwar entwickeln sich bei ausgeprägten Hochdruckwetterlagen in den hohen Alpentälern häufig gute thermische Bedingungen, aber um dorthin zu gelangen, bedarf es schweißtreibender Arbeit in den Warmluftmassen der Vorberge. In der Hitze kochend warten sie auf die Auslösung der Thermik. Die ersten Flusen entstehen. Überraschender Weise wird die Luft stärker labilisiert und „die Anreise ins Thermikparadies“, wie Johannes es beschreibt, geht viel schneller als erwartet. 4.000 Meter Basis und wenige Wölkchen warten im Engadin. Die Bärte zu finden ist nicht einfach, daher wird die wertvolle Höhe immer wieder unfreiwillig abgeglitten und am Grat werden Aufwinde gesucht. Die Wege trennen sich und jeder findet seine Linie mit immer besser werdenden Bedingungen. Während Jakob Edmaier östlich des Brenners seine Geschwindigkeit hochzieht, gelingt dies Johannes Beyer im Inntal. Das Ergebnis sind drei richtig gute Wertungen und ein verdienter Rundensieg.
Oerlinghausen, Lichtenfels, Königsdorf – sie alle wollen am Ende ganz vorn stehen. Robin Beste (Oerlinghausen) ist hochmotiviert: „Wir freuen uns, dass wir jetzt an der Spitze stehen. Allerdings ist uns bewusst, dass wir uns jetzt nicht ausruhen können, sondern weiter Gas geben müssen.“ Johannes Beyer (Königsdorf) sieht den Wettbewerb sehr sportlich: „Enge Rennen spornen immer an und motivieren zu weiteren interessanten Flügen. Bleibt zu hoffen, dass uns das keine selektive Wetterlage kaputt macht.“ Faire Wetterbedingungen sind tatsächlich allen Teams zu wünschen.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 324,96 Speed/50 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 129,58 Speed/49 Punkte, 3. FC Kamenz (SN) 111,42 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 11: 1. FG Oerlinghausen (NW) 401 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 386 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 381 Punkte
 
PS: Wir wollen einfach mal Danke sagen! Nicht nur für die Spannung, die die U25-Teams Woche für Woche erzeugen, sondern auch für die vielen Smileys unter den Youngstars. Natürlich würden wir gern noch viel mehr Lächeln schenken :o). Macht mit!
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Jakob Edmaier
Erste Wende am Berninamassiv.
Auch mit den Senioren wird
im Team geflogen – Shark über den
Gletschern des Hauptkamms.
Gewittertürme über den Dolomiten.
 

Tuesday, 02. July 2019 DM der Club- und Standardklasse in Zwickau translate news

Philipp Lauer (der Nutzer der OLC LS8-Neo für 2019) blickt zurück: Vom 20.-31. Mai fand im sächsischen Zwickau die deutsche Meisterschaft der Club- und Standardklasse statt. Letztes Jahr in Jena habe ich mich zusammen mit meinem Vater in der Standardklasse für die DM qualifiziert. Auf Grund der Qualifikationsmeisterschaft in Jena war mir das Wettbewerbsgebiet bekannt. Die Vorfreude auf den Wettbewerb war groß. Der Traum von Vater und Sohn gemeinsam eine Deutsche zu fliegen wurde Realität. Mit dem Erfolg von der Junioren DM letztes Jahr und von Nitra in diesem Frühjahr konnte ich bestätigen, dass ich ein bisschen fliegen kann und bin mit einem gesunden Selbstvertrauen an diesen Wettbewerb gegangen. Der Unterschied zu den letzten Jahren war, dass ich durch die vorherigen Wettbewerbe mein Können gezeigt habe und daran anschließen wollte. Ziel war es deshalb eine Platzierung im vorderen Mittelfeld und wenn es ganz gut läuft im ersten Drittel zu erfliegen. Auf der anderen Seite wollte ich mir keinen Druck machen. Aber die Unbefreitheit, wie ich sie auf den letzten Wettbewerben erlebt habe, war verflogen und der Gedanke zu Performen dominierte. Die nötige Freude und Offenheit für die Umgebung und die äußeren Einflüsse, wich für den Gedanken Leistung abzuliefern.
Der Wettbewerb startete mit einem 4. Tagesrang, war jedoch nichts Wert da der Tagessieger nur 108 Punkte erhielt. Der zweite Tag war noch ok. Der Dritte Pech und der vierte dann der Super Gau. Der Gedanke noch aufholen zu müssen verflog, da eh nichts mehr zu retten war. Ab Tag 5 stellte sich eine gewisse Gleichgültigkeit zwecks des Ergebnis ein und ich konnte langsam wieder befreiter fliegen. An Tag 6 und 7 stimmte wieder die Einstellung und Motivation und ich konnte Platzierungen im ersten Drittel erfliegen.
Allen in allem war diese Meisterschaft meine härteste Probe, die ich überstehen musste und die Fliegerei hat an manchen Stellen keinen Spaß mehr gemacht bis ich mich von dem selbstgemachten Druck und dem Gedanken an das Ergebnis lösen konnte. Die Motivation oben zu halten war echt ein hartes Stück Arbeit. Dennoch waren die Gedanken vom Vortag am nächsten Morgen wieder verflogen und ich wollte es besser machen als die Tage zuvor. Am Abend kam dann meistens die Ernüchterung, Enttäuschung und auch mal die Wut hoch. Dieses Emotionschaos führte in die Gleichgültigkeit und in die Akzeptanz, dass auf diesem Wettbewerb gefühlt alles gegen einen läuft, in den wichtigen und entscheidenden Momenten immer in einer schlechten Position ist und Glück schon gar nicht hat.
Manchmal wünscht man sich, dass die wichtigen Erfahrungen auch einfacher gemacht werden können, aber anscheinend muss es so sein, auch wenn es schwer fällt. Naja DM 2019 ist Geschichte, jetzt kommt WMJ 2019. Ich freu mich drauf.
 
Philipp Lauer
 
Hier gibt es Philipps Wettbewerbstagebuch als PDF.
 
 

Tuesday, 02. July 2019 Hitzeschlacht auf der Alb: Zu heiß für Punkte translate news

In dieser bereits elften Runde der ersten Segelflug Bundesliga war lediglich der Sonntag laut Deutschem Wetterdienst fliegbar. So bauten unter der sengenden Hitze 4 Piloten der FLG ihre Segler auf. Zunächst starteten Sebastian Wastl und Jochen Amann im Vereinsdoppelsitzer Arcus. Michael Heiß, Oliver Stockinger und Sebastian Bauder tankten sogar noch Wasserbalast und starteten in den strahlend blauen Himmel über dem Blautopf.
Die Südalbkannte brachte ihnen schwaches steigen welches sie nach Westen entlang flogen. Der Arcus musste trotz Hilfsmotor bei den Fliegerkollegen in Albstadt-Degerfeld landen da sie bei der Hitze keinen Höhengewinn machen konnten. Michael Heiß, dem nur noch ein paar Kilometer zur Mindeststrecke fehlten musste auf dem Schlechtenfeld bei Ehingen landen und konnte somit leider auch nichts für die Wertung beitragen. So blieb es erneut an Sebastian Bauder und Oliver Stockinger die mit 72 Punkten und 65 Punkten wenigstens 5 Ehrenpunkte für die FLG holten. Stockinger, der eigentlich Flugleiterdienst hatte ließ sich spontan von Heiner Krais vertreten und zeigte sich erneut als Garant für einen schnellen Ligaflug. Bauder, der immerhin schnellster Pilot der „Alb-Vereine“ war konnte mit dem Flug gut für die kommenden Wochen trainieren. Da nimmt das Nationalmannschaftsmitglied Bauder nämlich an den Europameisterschaften im slowakischen Prievidza teil. In der Tabelle stehen die Blaubeurer immer noch auf Platz 28 im Keller der Liga.
 
M.Söll
 
Michael Heiß startet zum Ligaflug.
Sebastian Bauder bei
seinem Ligaflug
Zu heiß für die Liga am Samstag
 

Tuesday, 02. July 2019 Die elfte Runde bringt dem Aero-Club 11 ganz wichtige Punkte translate news

Das war schon eine interessante und spannende Runde, die so nicht vorhersehbar war, weil wir mit 184,15 Speedpunkten am Ende tatsächlich noch auf einem guten zehnten Rang angekommen sind. Das gesamte Wochenende war in unserer Region durch bescheidene bis mäßige Blauthermik geprägt und daher bot sich natürlich das Fliegen im Team geradezu an. Hinzu kam auch noch die tropische Hitze, die den einen oder anderen Segelflieger bestimmt von der Fahrt auf den Flugplatz abhielt.
Am Samstag wurde bei uns die Wertung von folgenden Piloten gemacht:
Christian Ueckert, LS 6 WL, 64,79 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 60,90 Speedpunkte,
Hayung Becker/Markus Schmied, Arcus T, 58,47 Speedpunkte,
Die vier Aufwindjäger nutzen die Option des Teamfluges in der Lüneburger Heide bei einer geringen Basishöhe von maximal 1100 Metern. Ihr östlichster Umkehrpunkt lag kurz vor Salzwedel und das ein oder andere Mal ging es bis auf eine Flughöhe von 400 Metern oder gar noch mehr hinunter. Bennewitz kommentierte das Geschehen prägnant mit folgenden Worten: „Harte Arbeit in Warmluftblauthermik.“ Der Rundensieg ging mit 361,48 Speedpunkten an das Segelflugzentrum Königsdorf. In der Gesamtwertung führt die LSG Bayreuth mit 160 Punkten und wir liegen mit nunmehr 87 Punkten auf Rang 14 im Mittelfeld.
 
Rolf Wagner
 
Karsten Bennewitz war
wieder gut dabei.
Die LS 6 von Christian Ueckert
hat neue Ohren bekommen.
Das Arcus-Team kreist mit der
LS 6 WL über dem
Segelflugplatz Metzingen.
 

Tuesday, 02. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Eine heisse Runde, diese Runde 11. Hochdruck und vor allem extrem heisse Luft bestimmten die Bedingungen - an beiden Tagen.
Samstag/Sonntag:
Das Satellitenbild vom Samstag ist anhand der Einheitshimmelfarbe "blau" schnell beschrieben. Grund für die Wolkenarmut war ein Hoch mit Kern über dem Balkan, das aber seinen Einfluss bis hoch an die Küste hatte.
Der Sonntag sieht in weiten Teilen ähnlich aus, unterscheidet sich aber in einem sichbaren und einen weniger sichbaren Detail: Zweiteres ist der Wind, der im Vergleich zum Vortag vor allem über der Nordhälfte deutlich aufgefrischt hatte. Dieser Westwind brachte Detail Nummer eine - eine schwache Kaltfront - in den Nordwesten. Im Bild von 12UTC liegt diese zwar noch an der Belgisch-Französischen Grenze, erreichte im Nachmittagsverlauf aber noch den Nordwesten.
Die Luftmasse beider Tage - die Hitze konnte nicht verheimlichen das ihr Ursprung über Nordafrika lag - brauchte typischerweise Zeit, sich zu entwickeln. Oder man hatte die Möglichkeit, auf die unter diesen Bedingungen besten Flugräume zuzugreifen, dazu aber unten mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
Bei den Bedingungen ist es in weiten Teilen nicht leicht, sich zu motivieren und in den Flieger zu steigen, auch wenn die Liga ruft. Blickt man in die Wertungslisten findet man den einen oder anderen Piloten, der reichlich Erfahrung in Namibia hat - auch wenn die Basishöhen hier nicht mithalten konnten, die Temperatur war schon nahe dran.
Auffällig ist, dass es selten so wenig km/h gebraucht hat, um so viele Punkte zu machen. Besonders deutlich wird das in den Landesklassen oder in der Qauli-Liga. Um z.B. in der Qauli-Liga in dieser Runde unter die ersten 10 zu kommen (was gleichbedeutend mit 40 Punkten ist -, oder rund 10% der Punkte, die vergangene Saison zum Aufstieg gereicht haben), reichte eine Gesamt-Speed von rund 120km/h aus. Die Landesliga Rheinland-Pfalz beispielsweise hat mit 10 teilnehmenden Vereinen die vollen 12 Runden-Punkte ausgespielt. Der SFV Haßloch gewinnt diese mit 2 Flügen mit jeweils knapp 35km/h. Aber es sei angemerkt: Das waren Punkte, die sicher mehr Schweiss gekostet haben dürften, als in vielen Runden vorher!
So, nun aber die Sache mit dem Zugriff auf die besten Wetterräume: Und da muss man nicht nur die Karte der Flugspuren bmeühen, der Blick in die Runden-Tabellen beider Ligen spricht da eine sehr deutliche Sprache: Auch wenn die Alpen in dieser Saison bislang nicht immer im Wetterglück waren, diese Runde zeigte die ganze Qualität der Berge bei dieser Wetter-Konstellation. Die Piloten des SFZ Königsdorf verweisen mit einer fulminanten Runde sämtliche Konkurrenz auf die Plätze und das mit einem Speed-Vorsprung von fast 100km/h auf Rang 2! Schnellster Pilot - und das über beide Ligen hinweg - war Matthias Schunk, der am Sonntag seine 127 Liga-km/h in einen Flug über knapp 500km/h einbetette. Auch Johannes Bayer war mit 122km/h kaum langsamer. Den dritten Wertungsflug steuerten Benni Bachmeyer & Jonathan Cross bei, wobei sie zwar nicht den Schnellsten, aber mit Abstand weitesten Flug des Wochenendes schafften und nach 8,5h 950km absolviert hatten. Für die Liga wurden 112km/h gewertet. In der Summe kommen die Königsdorfer damit auf 361km/h. Auf Platz 2 landeten die Piloten aus Schwandorf, angeführt von Johannes Häring & Christoph Neudecker. Sie waren im Team unterwegs mit Hans Buhlmann & Elisabeth Pilney. Zu ihnen gesellte sich noch ein gutes Stück des Ligafluges Roland Biesen. Aber nicht der Teamflug allein, ist ein interessante r Aspekt. Den Meeting-Points nach waren sie am Sonntag bei ihren Flügen vollkommen alleine unterwegs. Dass aber nicht nur die Alpen und der Südosten fliegbar waren, sondern auch der Norden, zeigen die Flüge vom LSV Burgdorf am Sonntag über der Heide.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Liga 2: Während die Ansbacher Samstags einsam auf weiter Flur im Team auf Rundenplatz 3 vorflogen, hatten die Piloten aus Bronkow zumindest auf dem Fläming ein paar Begegnungen, entweder mit anderen Ligapiloten oder mit Teams vom DSV-Lehrgang in Lüsse. Besser als Fläming und Lausitz waren aber natürlich am Sonntag die Alpen. Stefan Stefan Schumann von Unterwössen aus unterwegs und konnte mit seinen 93km/h Rundenplatz 2 für das Team aus dem südlichen Brandenburg festmachen. Aus Unterwössen kommt dann auch der Rundensieger. Angeführt von Peter Stahl, der mit knapp 96km/h auch den schnellsten Flug in Liga 2 absolvierte, konnten sie souverän mit mehr als 30km/h Vorsprung die Runde für sich entscheiden. Die weiteren Wertungsflüge steuerten Phillip Stahl - der mit knapp 850km gleichzeitig auf der langen Strecke unterwegs war -, und Hans Schreck bei.
Die Tabelle von Liga 2 führt weiter Ansbach an, die durch ihre gute Platzierung den Vorsprung auf 21 Punkte ausbauen können. An 2. Stelle liegt nun Oerlinghausen, die sich an Bad Nauheim vorbei schieben konnten.
Und auch hier gleichen sich die Ligen kurz nach der Saisonmitte, denn die Position des ersten Verfolgers der führenden Bayreuther nimmt nun Burgdorf ein, die Aalen auf Gesamtrang 3 verdrängen - die Abstände bleiben aber knapp, die Spannung hoch.
Nachdem die Hitze zum Wochenbeginn ausgeräumt wurde, wird aller Voraussicht nach auch das kommende Wochenende durch den Trog über Skandinavien bestimmt, der vor allem den Norden immer wieder mit frischer Kaltluft versorgt.
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Tuesday, 02. July 2019 Der vierte Mann der Liga-Mannschaft: Königsdorf fliegt zum Runden Triple translate news

Die Hitze stellte die Königsdorfer vor die Qual der Wahl: Abkühlung in größeren Flughöhen suchen, schließlich waren im Hochgebirge Basishöhen bis über 4000m prognostiziert, oder Abkühlung im Flugplatzweiher zu suchen, wobei Benjamin Bachmaier dafür sogar einen aufblasbaren Flamingo geschenkt bekam. Die meisten sind dann zumindest gestartet und nicht sofort in den see gesprungen, wobei es am Sonntag alle zunächst Richtung Engadin zog. Die Bedingungen erwiesen sich dann sogar noch deutlich besser, als gedacht, der Anfang war entgegen der Prognose nicht blau, sondern durch Flusen gezeichnet und die prognostizierten Scahuer und Gewitter am Abend hielten sich zurück. Mathias Schunk flog zwischen Karwendel und dem Samnauntal an der Österreich-Schweizer Grenze 377 Flugkilometer und somit eine Schnittgeschwindigkeit von 150,7 km/h bzw. 126,9 Geschwindigkeitspunkte, wobei er insgesamt nur viermal kurbelte, bei einem Durchschnittssteigen von 4,09 m/s, einmal an den Ahrnsopitzen und danach noch jeweils dreimal am Tschirgant. Mit 122,3 Punkten war Junior Johannes Beyer, der bis St Moritz geflogen war, nicht viel langsamer.
Das Königsdorfer Ligatrio wurde vervollständigt von Benjamin Bachmaier und Jonathan Cross, die es im Arcus auf 112,2 Geschwindigkeitspunkte brachten, aber mit 950km den weitesten Flug schafften. Unter den top 15 der schnellsten Bundesligageschwindigkeiten waren in dieser Runde nicht weniger als zehn SFZ Piloten. Der diesmal klare Wettervorteil der Alpen gegenüber den Flachländern bringt uns allerdings am Ende trotz der über 100 km/h Vorsprung vor dem Zweitplatzierten am Ende auch nur einen Punkt mehr gegenüber all den Flachländern. Da leider ja alle anderen Alpenteams längst aus der Bundesliga abgestiegen sind, kämpfen wir seit Jahren auf einsamen Posten und können bei solchen Wetterlagen leider nie ein Polster zwischen uns und dem Rest schieben, während, wenn es mal wieder in der Heide, oder auf der Alb besseres Wetter hat, die 10 dort beheimateten Teams sich die ersten 10 Plätze untereinander ausmachen und die anderswo beheimateten eben mindestens mal 10 Punkte weniger bekommen... Also liebe Alpenteams: Auf geht`s Wiederaufstieg in die Bundesliga ist die Devise!
 
Text und Fotos: Mathias Schunk
 
Die Königsdorfer Ligapiloten hatten am
Wochenende die Wahl zwischen der
kühleren Luft in großen Flughöhen,
oder der Abkühlung im Flugplatzweiher
mit dem vierten Mann der Liga
Mannschaft, äh dem Flamingo.
Nur wenige Wolken im Engadin.
Der Tschirgant ging sehr
zuverlässig und extrem stark.
 
 
 

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