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Thursday, 18. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 18.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen hat die Warmfront eines Tiefs westlich von Schottland den äußersten Norden Deutschlands erreicht und zieht rasch nordostwärts ab. Nachfolgende Kaltfront erreicht gegen Mittag die Grenze zu den Niederlanden und zieht langsam weiter ostwärts. Vorderseitig fließt sehr feuchte und hochreichend labile Luft in den Nordwesten Deutschlands. Damit einhergehend kommt es zu konvektiven Umlagerungen. Im den restlichen Landesteilen ist die Luftmasse ebenfalls hochreichend labil aber insgesamt trockener. Hierbei sollten sich konvektive Umlagerungen auf das Bergland sowie den Alpenraum beschränken.
Am SONNTAGmorgen verläuft die o.g. Kaltfront etwa diagonal von der Ostsee bis zum Saarland und trennt warme und hochreichend labil geschichtete Luft im Osten und Süden von kühler und stabil geschichteter Luft im Nordwesten. Im weiteren Verlauf wird die warme und labil geschichtete Luft bei zunehmendem Hochdruckeinfluss bis nach Süddeutschland verdrängt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNTAG ist die Thermik im Norden bei einer maximalen CU-Basis um 600 m mäßig und nach Süden zu bei einer maximalen CU-Basis bis 1800 m gut. Im Norden ist sie dabei häufig und nach Süden zu noch vereinzelt zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Norden geringe, sonst verbreitet mäßige bis gute CU-Thermik. Ab dem Nachmittag im Nordwesten, vor allem im Mittelgebirgsraum durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute, aber oft zerrissene Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Thermik, nur örtlich durch FEW CU gekennzeichnet. Arbeitshöhen am Nachmittag bei FL080.
Beeinträchtigungen durch teils dichten CI.
Am SONNTAG im Osten durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen meist keine nutzbare oder nur geringe Thermik bis
5000 FT AMSL. Im Westen am Nachmittag auflockernde Bewölkung und geringe bis mäßige Wolkenthermik bis FL080.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Monday, 15. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was die Segelflugbedingungen angeht, schwächelt der Juli weiterhin. Nach einer schon eher mageren Vorwoche fanden nun in Runde 13 an beiden Tagen nur jeweils rund 140 Flüge den Weg in die Wertungslisten des OLC - und danei ist schon alles mitgerechnet. Entsprechend ausgedünnt präsentieren sich sowohl die Wertungslisten über beide Ligen hinweg als auch die Karten der Flugspuren.
Samstag:
Und diese Flugspuren zeigen einen eindeutigen Schwerpunkt im Nordosten der Republik, fast könnte man meinen, dort fände gerade eine größere Segelflugveranstaltung statt Wettertechnisch mit gewissen Vorteilen, war die Lage dort dennoch nicht einfach. Bestimmt war der Tag dort zwar durch eine vergleichsweise trockene Luftmasse, die aber durch einen Trog über Fennoskandien, der im Tagesverlauf erst gute Thermik brachte, dann aber in der zunehmenden Labilität überkochte. Die folgenden Gewitter sind sehr eindrucksvoll entlang der Elbe im Satellitenbild von 15UTC (17MESZ) zu sehen, dem die Blitze der vorausgegangenen Stunde überlagert sind. Es gab aber noch eine Wetterlücke: Im Südwesten hatte man Anschluss an das gut entwickelte Jura. Dazwischen liegt ein breiter Streifen feuchter, im Norden kühler und im Süden wärmerer Luft. Dass über den britischen Inseln hatte es bis dato nicht geschafft, die Luftmasse ausreichend zu stabilisieren und abzutrocknen. Die wärmere Luft im Norden macht sich übrigens durch eine starke Inversion bemerkbar, unter der die Feuchte von der Nordsee einfloss, um dann an dieser breit zu laufen ...
Sonntag:
Auch am Sonntag bot sich ein ganz ähnliches Bild. Vor allem der Norden lag weiter unter einer dichten Stratusdecke, getriggert durch die Feuchte, die auf der Ostseite des Tiefs unter der Inversion immer weiter von Norden hereinströmte und sich dann vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge staute. Während die Feuchte verbreitet auch in die zentralen Mittelgebirge einsickerte, zeigt das Satellitenbild (erneut von 15UTC) ganz deutlich den Föhneffekt im Lee des Erzgebirges. Im Süden lag noch die warme Luftmasse des Vortages, die neben fliegbaren Bereichen Richtung Allgäu und Franken dann auch die Labilität in Form von Überentwicklungen mit Gewittern/Blitzen zeigt.
Wer hat was draus gemacht?
Alles in allem gab es in dieser Runde 13 also weder weiträumigen und selbst in den fliegbaren Lücken dann keine einfachen Bedingungen. Blickt man auf die Flugspuren beider Tage, spiegelt sich das auch ganz deutlich wieder. Dass eine Vielzahl der Bundesliga-Piloten und -Pilotinnen gerade auf den Deutschen Meisterschaften in Stendal am Start sind, erklärt natürlich die Häufung der Flüge am Samstag, bei denen die Flugspuren die ausgeschreibenen Strecken der Klassen sehr gut wiedergeben. Entsprechend spiegeln sich die Wertungslisten der Liga und der DM in vielfacher Weise. Den schnellsten Liga-Flug aus der Menge der Teilnehmer schaffte der Tagessieger der Offenen Klasse, Markus Frank. Ebenfalls in der 105km/h-Klasse finden sich Felipe Levon (Tages-Dritter) und Kornelius Volosciuk (Tages-Zehnter) wieder. Im Gegensatz zu den letzgenannten profitieren die Aalener von den weiteren Teamflügen: Während Bernd & Alexender Schmid ebenfalls von Stendal aus - in der Doppelsitzerklasse - unterwegs waren, kann Steffen Schwarzwer am Sonntag vom heimischen Platz aus mit einem Flug über der Alb und an die Tauber weitere 99km/h beisteuern, die Aalen in der Rundenwertung auf den 2. Rang bringen. Fast identisch, nur um knappe 2km/h langsamer, absolvieren die Bamberger als 3. diese Runde: Schnellster im Team war Horst Singer, den drittschnellsten Flug bringen Hans-Jürgen-Schmacht & Martin Heide - beide jeweils von Stendal aus - ein. Gerhard Herbst erfliegt seine Punkte über Franken mit einem Liag-Schnitt von 101km/h. Die Runde für sich kann dann aber ein Verein aus dem Norden entscheiden, wobei alle 3 eingereichten Wertungsflüge ihren Anfang und ihr Ende in Standal nahmen. Während Stefan Beck und Reinhard & Daniel Schramme durch die ausgeschriebene Strecke in ihrer Kurswahl nachvollziehbar etwas eingeschränkt waren, galt das nicht für Frek Frommholz & Madleen Fernau. Vor dem Feld gestartet, führte sie ihr Kurs in den früh schon gut entwickelten Norden Richtung Müritz und am Ende auf eine Rundenschnitt von 105km/h.
Mit knapp 308km/h entscheiden die Niedersachsen damit diese Runde für sich, gefolgt von Aalen (301km/h) und Bamberg (299km/h). Erst danach folgen die Vereine, die ihre Flüge komplett vom heimischen Platz aus durchgeführt haben, unter ihnen auch der AC Lichtenfels, deren schnellsten Wertungsflug in Runde 12 (Jan Kretzschmar, 140km/h) in der Konvergenz des Thüringerwaldes ich letzte Woche unbeabsichtigt unterschlagen habe.
Karten mit nur wenigen Flugspuren offenbaren machmal sogar einzelne interessante Flüge, so auch an diesem Samstag: Die Spur aus Polen heraus bis nach Sachsen war beispielsweise Abi Kiessling, der mittlerweile seinen 18. Flugtag seines Wandersegelfluges absolviert hat. Etwas aus dem Deutschland-Auschnitt verschwindet zwar der weiteste Flug des Wochenendes über 707km, die Rennstrecke des Jura ist im Alpen-Ausschnitt aber gut auszumachen. Dorthin führte der Weg von Michael Schlaich von Winzeln aus - und wieder zurück.
Auch in Liga 2 schlägt sich der Einfluss der DM in Stendal nieder: Hier liegt der Aero-Club Ansbach ganz vorne und entscheidet diese Runde für sich. Der schnellste Flug der Runde von Peter Pollack & Ralph Bürklin (103km/h) von Stendal aus geflogen wurde. Den Beilngriesern ging es aber als Runden-Sechster ähnlich wie den davor platzierten Teams aus Bad Nauheim und Poppenhasen, die zwar ihre Punkte auch von Stendal aus mit schnellen Schnitte erflogen, aber jeweils nur 2 Flüge in die Wertung brachten. So schieben sich am Ende doch 2 Teams auf Rang 3 und 2, die ihre Flüge alle von den heimischen Plätzen aus absolvierten, zwar langsamer, in der Summe über 3 Flüge aber doch vorne. Und die jeweils im Süden und am Sonntag: Möckmühl-Öhringen (200km/h) und Schweinfurt (223km/h). Rundensieger Ansbach (255km/h) profitiert wiederum von der Mischung von Flügen aus Stendal - Thomas Kuhn (84km/h) und Jürgen Schuster (82km/h) - und der Unterstützung aus der Heimat, von wo aus Wolfgang Müller 87km/h beisteuern kann.
In der Gesamtwertung von Liga 1 bleibt es an der Spitze knapp und spannend: Durch den Rundensieg schiebt sich Rinteln nun auf Gesamtrang 2 (172 Punkte) vor und verdrängt Burgdorf (169 Punkte) auf den dritten Platz. Aalen (166 Punkte) bleibt als 4. in direkter Schlagdistanz. Tabellenführer bleibt das Team aus Bayreuth mit 184 Punkten, der Vorsprung schmilzt über die letzten Runden aber kontinuierlich zusammen - und das trotz der vergleichsweise kühlen Temperaturen.
In Liga 2 kann Ansbach (181 Punkte) durch den Rundensieg dagegen seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf nun 12 Punkte ausbauen. Engster Verfolger bleibt der AC Nauheim (169 Punkte), während Oerlinghausen - in dieser Runde punktlos - die Lücke gezwungenermassen größer werden lassen muss. Pirna und Schweinfurt liegen knapp dahinter und können den Blick ebenfalls noch nach oben richten.
In der ersten Wochenhälfte geht das Wetter mit feuchter Luft im Norden und etwas trockenerer und fliegbarer Luft im Süden erst einmal weiter, bevor sich langsam eine Umstellung andeutet, die zumindest ersten Prognosen nach zur nächsten Runde wieder weiträumigere Bedingungen verspricht.
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Friday, 12. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 12.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gelangt Deutschland zwischen einem kräftigen Hoch bei den
britischen Inseln und einem sehr umfangreichen Tiefdrucksystem über Osteuropa in eine nördliche Strömung, mit der weiter labile Meereskaltluft herangeführt wird. Dabei bleibt über Deutschland der Tiefdruckeinfluss wetterbestimmend. Ein Randtief über Polen zieht nach Südosteuropa. Dessen frontalen Wettererscheinungen beeinflussen vor allem den Osten und Süden, die Alpen liegen ganztägig im Anstau von Norden her. Im übrigen Deutschland kommt es tagsüber zu konvektiven Umlagerungen, die in der Nacht wieder abklingen.
Am SONNTAG verbleibt die Südosthälfte noch im Einflussbereich des Tiefdruckgebietes und in der labilen Meeresluft kommt es tagsüber zu weiteren konvektiven Umlagerungen. Die Alpen bleiben weiterhin von Norden angestaut. Über der Nordwesthälfte verstärkt sich der
Hochdruckeinfluss des Hochs bei den britischen Inseln. Hier fließt mit nördlicher Strömung in der Grundschicht feuchtkühle aber stabil geschichtete Meeresluft ein.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG aufgrund abschirmender Bewölkung und noch häufigen Überentwicklungen kaum nutzbare mäßige Thermik.
Am SONNTAG ebenfalls  verbreitet abgeschirmt, im Osten nochmals Überentwicklungen, erneut
kaum nutzbare mäßige Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG wird meist wegen Überentwickelung und starker Bewölkung keine nutzbare Thermik erwartet. Allenfalls im äußersten Südwesten Baden-Württembergs kann sich am Nachmittag geringe, selten mäßige Thermik entwickeln.
Am SONNTAG wird auf aufgrund des hohen Bedeckungsgrades und örtliche Überentwicklung kaum nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG durch Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Abseits davon häufig abgeschirmt.
 
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Wednesday, 10. July 2019 U25: LSG Erbslöh Langenfeld rockt die Runde 12 und schmeißt Lichtenfels vom Treppchen translate news

Dieses Wochenende zählt erneut zu den flugarmen Runden. Die Wetterbedingungen sind sehr inhomogen, die Mitte Deutschlands ist insbesondere Sonntag bevorteilt. An einzelnen Flügen sowohl in Bayern als auch Brandenburg lässt sich erkennen, dass hier jedoch auch Potenzial vorhanden war. Da gibt es tolle Flüge mit fast 120 Speedpunkten. Schade, dass nur einige den Goldstaub abgeschöpft haben. Die wenigen Teams, die es schaffen zu dritt anzutreten, haben natürlich klar die Nase vorn. Oerlinghausen bleibt unerschütterlich und baut die Führung aus. Erbslöh Langenfeld kann die Wetterfenster am besten ausnutzen, holt sich die Runde und stößt die starken Lichtenfelser vom Treppchen.
Marco Freier aus Erbslöh Langenfeld ist Samstag am Start. Der Blick an den Himmel ist wenig motivierend, erzählt er. Der Tag ist schwach angekündigt und die Abschirmung hängt penetrant am Himmel und reißt nur ab und zu auf. Aber unverhofft kommt oft. Nach dem Start überrascht Marco die gar nicht so üble Thermik und desto weiter er gen Osten kommt, desto besser wird die Wolkenthermik. So kann er Speed machen. Über Halver wird er ausgebremst. Um sich den Schnitt nicht zu vermiesen, fliegt er wieder gen Heimat. Und auch die nächste Schleife endet in Richtung Sauerland. Auch wenn er anfangs zweifelt, ob Wasser tanken tatsächlich notwendig war, ist er schlussendlich froh. So gelingt es ihm besser, den Schnitt bei dem strammen Wind zu halten.
Strammer Wind aus nördlichen Richtungen macht auch seinen Teamkollegen am Sonntag zu schaffen. Durch einen 60 Kilometer langen Korridor müssen sich die Langenfelder in die Luftraumfreiheit herausfädeln. Straßen und Aufreihungen können sie heute nicht nutzen, denn sie müssen mit Crosswind quasi gegen den Strich fliegen. Sie erkämpfen sich dennoch zwei gute Wertungen, die zum Rundensieg führen.
Natürlich wollen die Erbslöh Langenfelder in den nächsten Runden so gut weitermachen wie bisher. Wichtig sind ihnen wie auch den Oerlinghausenern die drei Wertungen. Motiviert ist das U25-Team aus sich selbst heraus. „Jedoch ist dies alles nicht möglich ohne die tatkräftige Jugendförderung unseres Vereins, welcher uns an den Wochenenden die Flugzeuge für unsere Flüge bereitstellt“, resümiert Marco.
Rundenwertung U25: 1. LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 242,02 Speed/50 Punkte, 2. LSC Erftland (NW) 226,59 Speed/49 Punkte, 3. FG Oerlinghausen (NW) 192,93 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 12: 1. FG Oerlinghausen (NW) 449 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 428 Punkte, 3. LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 416 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Marco Freier
 
Unerwartet
 
Thermikaussichten
Hier geht es zum Flug von
Marco Freier im OLC.
 

Tuesday, 09. July 2019 Der Aero-Club holt mit Rang elf 10 kostbare Punkte translate news

Das freie ED-R 74 ermöglicht einen Blick auf den Truppenübungsplatz Colbitz-Letzlinger Heide.
Im Rahmen dieser zwölften Runde konnte die Braunschweiger Thermikjäger erneut eine Platzierung im vorderen Mittelfeld und somit 10 Punkte einfliegen. Nach dem thermiklosen Samstag bot der Sonntag bei mäßigen bis mitunter auch guten Aufwinden und Windgeschwindigkeiten um 35 km/h eine entsprechende Option, um schnell zu fliegen. Das setzten dann auch folgende Piloten mit 282,60 Speedpunkten in die Tat um:
Markus Schmied/Rolf Wagner, Arcus T, 97,47 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, ASH 26 E, 94,68 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 90,45 Speedpunkte,
Allerdings kam in Waggum in den Mittagsstunden noch der ein oder andere Tropfen Regen herunter und verzögerte somit natürlich den Startzeitpunkt. Schmied und Wagner glitten unter einer prächtigen Wolkenstraße bis nach Stendal und arbeiteten sich anschließend nach Westen gegen den Wind vor, um dann erneut einen weiteren Rückenwindschenkel einzubauen.
Dabei kamen ihnen zahlreiche Maschinen der Teilnehmer der Deutschen Segelflugmeisterschaften 2019, die in Stendal stattfinden, entgegen. Die Piloten der Offenen Klasse sowie der Doppelsitzerklasse nutzen diesen Pflichttrainingstag für schnelle Flüge.
Das Flugrevier von Dombrowsky lag zwischen Celle, Salzwedel und Burg bei Magdeburg. Rabe durchquerte das Areal zwischen Magdeburg und dem Walsroder Dreieck. Der Rundensieg ging mit 334,17 Speedpunkten an unsere Nachbarn vom LSV Burgdorf.
Im Gesamtklassement führt die LSG Bayreuth mit 172 Punkten vor dem LSV Burgdorf, der somit weiter aktuell im Titelrennen dabei ist, mit 161 Punkten. Der Aero-Club liegt mit jetzt 97 Punkten auf Rang zwölf.
 
Rolf Wagner
 
 

Tuesday, 09. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Die aktuell zwölfte Runde der OLC-Liga war durch unterschiedliche Luftmassen geprägt. Eine Kaltfront zog Samstag und Sonntag von Nord nach Süd über uns hinweg und verdrängte die Warmluft der Vortage weit in den Süden. In den unterschiedlichen Luftmassen waren die angetroffenen Bedingungen daher sehr unterschiedlich, entsprechend auch die daraus resultierenden Flüge.
Samstag:
Noch liegt die Kaltfront - im Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) gut erkennbar - über dem flachen Norden, die Rückseite noch über der Nordsee. Im Vorfeld hatten sich mit der eingesickerten Feuchte Cumuli entwickelt. Da die Front langsam aber beständig nach Süden vorankam, war das Timing entscheidend, um einen optimalen Flug zu platzieren.
Nach Süden zeigt sich die Warmluft mit einem eher chaotischen Wolkenbild. Während der Himmel über dem Südosten - abgesehen von ein paar Cirren - eher die Farbe blau hatte, erkennt man vor allem vom Rhein-Main-Gebiet bis ins Allgäu stärkere Entwicklungen und über der westlichen Schweiz die Cirren eines Gewitterkomplexes. Der zog dann auch in die westlichen Alpen, während die Bedingungen im östlichen Bereich länger anhielten. Die aufgelockerten Flugspuren zeugen von den nicht gerade einfachen Bedingungen.
Sonntag:
Deutliche Schwerpunkte der Streckenführungen erkennt man dagegen am Sonntag. Im Laufe der Nacht war die Kaltfront bis in den Bereich südlich der Mainlinie vorangekommen. Im Satellitenbild sieht man die Lage zwischen Hunsrück und Fichtelgebirge. Im Süden lag weiter die Warmluft, deren Labilität an den Cirrenschirmen der Überentwicklungen südlich der Donau (aber natürlich auch Richtung Balkan/Adria) erkennbar ist.
Hinter der Front tat sich eine Lücke auf, die auf einem Streifen zwisschen Eifel und Lausitz mit frischer Kaltluft sher gut fliegbar war. Etwas mehr Geduld musste man aufbringen, um die schmale Lücke zu erwischen, die man eingebettet in die von der See nachfliessenden Feuchte zwischen Hannover und dem Süden von Berlin erkennen kann.
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag Abend hatten wetterbedingt nur vergleichsweise wenige Flüge den Weg in die Wertungslisten der 1. und 2. Liga geschafft, auf der Rückseite der Front war am Sonntag der deutlich schnellere Tag und damit auch der Schwerpunkt dieser Runde.
Den mit Abstand schnellsten Flug der Liga schafften Thomas und Enrique Levin in dieser Lücke. Ihren Flug über knapp 700km absolvierten sie in den Reihungen der Kaltluft in nur etwas mehr als 5h. Die Liga-Speed erflogen sie mit einem großen Rückenwindanteil. Beginnend im Westerwald (vorgeflogen waren sie bis ans Koblenz-Neuwieder Becken) ging es nördlich an der Rhön vorbei in den Thüringer Wald und von dort bis an die Eger südlich von Hof. Die 2,5h Wertungszeit liefen am Thüringer in der Gegend von Suhl ab. Eine Strecke von knapp 400km bedeutete einen 157er-Schnitt, indexbereinigt bleiben immer noch 131km/h. Sie waren (nach Liga-Speed) mehr als 10km/h schneller als Moritz Althaus, der von Nastätten aus den Weg in die andere Richtung flog und seine 119km/h (138km/h ohne Indexbereinigung) am Nordrand der Eifel flog. Die Lücke ging also offenbar auf ganzer Breite sehr gut. Dass weite Strecken mit einer guten Luftmasse auch bei nicht ganz optimalen Einstrahlungsbedingungen funktionieren, zeigt der weiteste Flug des Tages von Jannes Stahf. Im Werks-Quintus, mit dem er auch schon am DSV-Lehrgang in der Vorwoche teilgenommen hatte, erweiterte er seinen Flug aus einer anfänglichen Liga-Optimierung doch noch auf die lange Strecke. Auch wenn am Ende knappe 15km zu den 1000km fehlten, schaffte er mit seinem Jojo, das in weiten Teilen über den Rennstrecken des Flämings verlief, den mit Abstand weitesten Flug des Liga-Wochenendes - und 117km/h für die Liga waren dabei auch noch drin.
Die Liga-Spitze machten am Ende die Vereine aus dem Norden und der MItte unter sich aus, denn neben der Lücke hinter der Front brach ja such der Himmel im Norden auf, was sowohl den direkt ansässigten Vereinen als auch einer ganzen Reihe von Teilnehmern der DM in Stendal ermöglichte, ihre Flüge für die Liga zu absolvieren. So auch die Burgdorfer, für die Michael Möker und Oliver Sörensen vom heimischen Platz auch starteten, während Carsten Freyer & Philipp Freiheit von Stendal aus unterwegs waren. Michael und Oliver flogen dabei einen großen Teil ihrer Speed über der Altmark, also im gleichen Wetterraum, wie ihre Vereinskollegen. Mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung (334km/h) schaffen es die Niedersachsen auf Rundenplatz 1, knapp vor dem AC Nastätten. Für die waren - neben dem bereits besprochenen Flug von Moritz - Jochen Back & Sascha Stüber und Martin Führ & Max Karl ebenfalls an oder über der Eifel unterwegs. Sie schaffen es damit sehr knapp, die Brandenburger auf Rang 3 zu verdrängen, die in der Summe weniger als 2km/h langsamer waren. Angeführt wurden diese von Sarah Drefenstedt, die erst gegen den Wind bis nach Celle vorflog, um dann ihre Speed mit Rückenwind zu machen. Die weiteren Punkte steuern Waldemar Labusga und Matthias Kaese bei, die im Team im Jojo zwischen Helmstedt und Brandenburg die Kaltluft nutzten, bei der offenbar auch die Magdeburger Börde kein nennenswertes Hindernis darstellt.
Langsam steigt die Spannung an der Tabellenspitze: Die wird weiter angeführt von Bayreuth. Während Alex Müller seine Punkte von Stendal aus beisteuern konnte, hiess es in Franken, auf die von Nordn kommende Lücke zu warten. Die Flüge von Susanne & Heiko Hertrich sowie Sebastian Baier reichten am Ende aber nur für einen Mittelfeldplatz (12 Punkte), so dass der Vorsprung auf die direkten Verfolger aus Burgdorf auf knappe 11 Punkte geschrumpft ist. Auf den dritten Platz ist Rinteln vorgerückt. Sämtlich von Stendal aus unterwegs, flogen Christine Grote & Uli Gmelin, Stephan Beck und Reinhard Schramme & Bernd Goretzki nicht nur auf Rundenplatz 5, sondern auch in der Gesamtwertung an den Aalenern vorbei und liegen jetzt nur weitere 9 Punkte hinter Burgdorf und 5 Punkte vor Aalen. Erst dahinter klafft auf die nächsten Teams eine erste etwas größere Punktelücke.
Auch in Liga 2 stand entweder die Lücke hinter der Front oder der Startplatz Stendal hoch im Kurs. So flogen für den Rundensieger Bad Nauheim Tobias Meiler & Benedickt Lang aus der Altmark heraus ihre Liga-Speed, ebenso wie Lorenz Dierschke & Daniela Wilden. Matthias Greiner dagegen nutze die guten Bedingungen vom heimischen Platz in Ober Mörlen aus. Sämtlich die heimischen Gefilde beflog der zweitplatzierte Pirna, für die das Team Tilo Rimpler & Jens Ellinghaus mit ihrem Flug nach Poen hinein am schnellsten waren. Auf der selben Spur war auch Thomas Melde unterwegs, während Benjamin Schüch eher in der Lausitz blieb. Ebenfalls vom heimischen Platz aus war Bad Homburg unterwegs, für die Nils Deimel der schnellste Flug der 2. Liga gelang. Ähnlich wie die Nastättener flog er vom Taunus über den Rhein Richtung Eifelrand, um dort Anlauf für seine 116km/h zu nehmen, die ihn mit Rückenwind bis kurz vor die Wasserkuppe trugen.
Auch in Liga 2 zeigt sich die zunehmende Spannung - und ein ähnliches Bild wie im Oberhaus: Mit Ansbach führt auch hier ein Team aus Bayern, dass in dieser Runde als 18. aber im Wetterpech war. Der Vorsprung auf die nun an 2. Stelle liegenden Rundensieger Bad Nauheim beträgt nur noch knappe 8 Punkte. Während Oerlinghausen auf Rang 3 abrutscht, pirscht sich Pirna mit dem guten Ergebnis dieser Runde an die führenden Teams heran. Auch hier ist also noch alles offen.
Die eher durch kühle Luft und wechselhafte Bedingungen geprägte Wetterwoche scheint für das kommende Wochenende aber wieder fliegbare Bedingungen vorzuhalten ...
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Monday, 08. July 2019 AC Pirna: 2. Platz in Runde 12 festigt Aufstiegsplatz translate news

Heimweg nach Pirna über
die Festung Königstein
Motiviert und mit breiter Personaldecke gingen die Pirnaer Segelflieger die Runde 12 der diesjährigen Ligasaison an. Gleich 9 verschiedene Piloten versuchten schnelle Ligaflüge in die Wertung zu bringen. Die Piloten Augustin, Altenburger, Schüch und Gäbel legten am Samstag vor. Doch Warmluft, Abschirmungen und viel Wind verhinderten schnelle Schnitte.
Am Sonntag lief es nach Abzug der Kaltfront besser; wenn es auch aufgrund von Ausbreitungen und 35 km/h Höhenwind auch nicht gerade einfach war. Erneut gingen Altenburger, Schüch und Gäbel an den Start. Zusätzlich verstärkt wurde das Team von den Piloten Melde, Glatter, Fritzsch und Rimpler/Ellinghaus. Der Duo Besatzung Rimpler/Ellinghaus gelang auch der schnellste Flug mit 107,7 Speedpunkten. Komplettiert wurde die Wertung von Schüch mit 101,3 Speedpunkten und Melde mit 100,6 Speedpunkten und Rundenplatz 2. Die Flüge führten uns an den Luftraum von Breslau, über das Lausitzer Bergland bis in das Osterzgebirge. Mit einem soliden 4. Platz in der Tabelle ist der Aufstieg weiterhin nah. Weiter so.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 08. July 2019 SFZ Königsdorf: Immer wieder sonntags translate news

"Immer wieder sonntags kommt die Erinnerung", sangen Cindy und Bert in den 70er Jahren, immer wieder sonntags kommt bei den Königsdorfer Ligapiloten die Ernüchterung. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison standen wir am Samstag Abend in allen drei Ligen in den Liga Zwischenwertungen an der Spitze. Nur einmal hat es am Ende dann aber auch zum Rundentriple gereicht, das war letztes Wochenende. Dreimal wurden wir so wie in der jetzigen Runde am Sonntag dann noch überholt, während man in Königsdorf im Regen saß und nur zuschauen konnte.
Samstag kurze schnelle Flüge
Der Samstag bot ein kurzes, aber gutes Wetterfenster. Man flog zunächst der von Westen aufkommenden Schlechtwetterfront entgegen, um dann Richtung Osten zu fliegen. Mathias Schunk erzielte zwischen Nasserreith und Schladming dabei 109,3 Geschwindigkeitspunkte. Junior Johannes Beyer war mit 107,9 km/h nicht viel langsamer, er flog zwischen Reutte in Tirol und dem Dachstein seine Wertung. Das Ligatrio vervollständigte Markus Eggl, der ebenfalls bis zum Dachstein flog und es auf 97,4 km/h brachte. Alle hatten wir jedoch das Problem am Ende wieder nach Königsdorf zurückzukommen, da das Regengebiet uns den Rückweg abgeschnitten hatte. Daher musste ich dann auch vor Ende der 2 1/2 Stunden leider aus dem Ligamodus in den Heimkehrmodus umschalten und einen schwachen Bart annehmen, wodurch der Ligaflug am Ende deutlich höher endete, als er begann und ich die Höhe nicht in Kilometer umsetzen konnte. Während Markus Eggl mit der LS 1 in Greiling landen musste, aber damit auch noch in den 15 km Radius gekommen war, kamen die anderen, dank ihrer besseren Gleitleistungen knapp nach Königsdorf zurück.
Samstägliches Triple
Leider gab es neben Johannes keine weitere Juniorenwertung fürs SFZ. Lukas Keibel versuchte es mit einem Windenstart, kam aber von Königsdorf nicht ins gute Wetter und scheiterte an der Mindestwertung. Jakob Edmaier wollte von Füssen aus fliegen, aufgrund eines Kommunikationsproblems hatte er dort aber dann doch kein Flugzeug zur Verfügung, die anderen waren gar nicht erst am Start. Hier ist der Dampf nach den letzten drei Titelgewinnen offensichtlich irgendwie raus. Nichts desto Trotz langte der eine Flug von Johannes für die samstägliche Führung des SFZ in der U 25 Liga. Auch in der internationalen Alpenliga und in der Bundesliga lag das SFZ Königsdorf am Samstag Abend in Führung. Am Sonntag saßen wir in Königsdorf im unfliegbaren Wetter und konnten nur zuschauen wie die anderen sich den Hintern wund fliegen. Lediglich in den Alpen ist am Sonntag nicht viel passiert, so dass wir hier zum vierten Rundensieg in dieser Saison kamen.
 
Text und Fotos: Mathias Schunk
 
Das Reinkommen in die hohen
Berge stellte die erste große Hürde
dar, so dass in der Jachenau es eine gemeinsame Außenlandung gab
Auch das nach Hause kommen stellte
sich nach dem kurzen Wetterfenster schwieriger dar als gedacht
Johannes Beyer bewahrte mit
seinem Flug das Königsdorfer
U 25 Team vor dem Totalausfall
 
 
 

Friday, 05. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 05.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hat sich über Nacht ein Leetief über dem Skagerrak gebildet, welches Richtung Südschweden zieht. Die zugehörige Warmfront überquert Norddeutschland und zieht vormittags ostwärts ab. Die Kaltfront erreicht am Vormittag eine Line Bremen-Rügen, zieht südwärts und erreicht am Abend die Mittelgebirgsschwelle. Über Süddeutschland und dem Alpenraum bleibt feuchte, hochreichend labile Warmluft wetterbestimmend. Vorderseitig der Kaltfront und nördlich der hochreichend labilen Luft wird unter Druckfall sehr warme, recht trockene Luft am Nachmittag angefeuchtet und leicht labilisiert.
Am SONNTAG zieht das Tief von der Ostsee bis zum Baltikum. Die Kaltfront liegt zum Sonnenaufgang etwa entlang der Mainlinie und beginnt mit weiterer Südverlagerung ab den Nachmittagsstunden an den Alpen zu schleifen. Vorderseitig der Front hält sich feucht-labile
Warmluft, die weiterhin hochreichend labil geschichtet ist. Rückseitig fließt mit nordwestlicher Strömung kühle Meeresluft ein, die tagsüber durch verstärkenden Hochdruckeinfluss mit Schwerpunkt über dem Ostatlantik zusehends abtrocknet. Lediglich im äußersten Nordosten Deutschlands wird am Südwestrand des Tiefs feuchtere und labile Luft herangeführt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich vorderseitig der Front bei einer maximalen CU-Basis um 1600 m gute Thermik entwickeln, allerdings stören oft abschirmende Wolkenfelder. Zeitweise ist die Thermik außerdem zerrissen. Im Frontbereich ist keine Thermik anzutreffen. Rückseitig der Front entwickelt sich bei einer maximalen CU-Basis um 900 m mäßige und zerrissene Thermik, im Osten stören außerdem Überentwicklungen.
Am SONNTAG kann im Norden bei einer maximalen CU-Basis um 1200 m mäßige bis gute Thermik angetroffen werden, sonst ist bei einer maximalen CU-Basis von 1600 m gute Thermik zu erwarten. Dabei wird die Thermik im Südwesten zeitweise und sonst oft zerrissen sein, im Nordosten stören außerdem Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Von Nordhessen bis zum Erzgebirge nach spätem Thermikbeginn durch Abschirmung meist nur mäßige Wolkenthermik.
Sonst mäßige bis gute CU-Thermik, teils durch Überentwicklungen gestört.
SONNTAG: In einem Streifen von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen zunehmend gute, am Nachmittag auch sehr gute CU-Thermik, teils zerrissen. Südlich davon zunächst durch Abschirmung und Überentwicklungen gestört, daher dort erst allmählich von Norden her Ausbildung mäßiger CU-Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG zunächst allgemein gute Blauthermik mit Arbeitshöhen bis 2000 m. Ab Mittag in Schwaben und an den Alpen gute Wolkenthermik, aber durch aufziehende mittelhohe Wolkenfelder aus Südwesten und Überentwicklungen rasch gestört.
Am SONNTAG durch Fronteinfluss und Bewölkung kaum nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Wednesday, 03. July 2019 U25 Runde 11: Oerlinghausen und Königsdorf trotzen der Hitze und heizen ein translate news

Einfach ist anders. Brütende Hitze und extrem schwierige Thermik sind die Bremser dieser Runde in fast ganz Deutschland. Viele Segelflugsportler fällen die Entscheidung, ihre Abkühlung nicht in der Höhe, sondern am Badesee zu suchen. Die Anzahl der U25-Ligaflüge insgesamt ist dementsprechend mehr als überschaubar. Einige Einzelkämpfer, die auch gut in den U25 Pilotenprofilen unterwegs sind, halten die Stange. Und den beiden Teams aus Oerlinghausen und Königsdorf gebührt Respekt, dass sie bei diesen Temperaturen eine Dreier-Wertung zusammengebracht haben. Die Motivation ganz vorn zu stehen, lässt die Hitze vergessen.
Während sich Oerlinghausen wirklich quält und in der schwachen unrunden Blauthermik ohne Ende kurbeln muss, hat Königsdorf einen Lauf. Eine so extrem schnelle Runde mit über 300 Speedpunkten (324,96) hatte in dieser Saison kein anderes Team. So richtig hat anfänglich niemand an Hammerwetter geglaubt, berichtet Johannes Beyer. Zwar entwickeln sich bei ausgeprägten Hochdruckwetterlagen in den hohen Alpentälern häufig gute thermische Bedingungen, aber um dorthin zu gelangen, bedarf es schweißtreibender Arbeit in den Warmluftmassen der Vorberge. In der Hitze kochend warten sie auf die Auslösung der Thermik. Die ersten Flusen entstehen. Überraschender Weise wird die Luft stärker labilisiert und „die Anreise ins Thermikparadies“, wie Johannes es beschreibt, geht viel schneller als erwartet. 4.000 Meter Basis und wenige Wölkchen warten im Engadin. Die Bärte zu finden ist nicht einfach, daher wird die wertvolle Höhe immer wieder unfreiwillig abgeglitten und am Grat werden Aufwinde gesucht. Die Wege trennen sich und jeder findet seine Linie mit immer besser werdenden Bedingungen. Während Jakob Edmaier östlich des Brenners seine Geschwindigkeit hochzieht, gelingt dies Johannes Beyer im Inntal. Das Ergebnis sind drei richtig gute Wertungen und ein verdienter Rundensieg.
Oerlinghausen, Lichtenfels, Königsdorf – sie alle wollen am Ende ganz vorn stehen. Robin Beste (Oerlinghausen) ist hochmotiviert: „Wir freuen uns, dass wir jetzt an der Spitze stehen. Allerdings ist uns bewusst, dass wir uns jetzt nicht ausruhen können, sondern weiter Gas geben müssen.“ Johannes Beyer (Königsdorf) sieht den Wettbewerb sehr sportlich: „Enge Rennen spornen immer an und motivieren zu weiteren interessanten Flügen. Bleibt zu hoffen, dass uns das keine selektive Wetterlage kaputt macht.“ Faire Wetterbedingungen sind tatsächlich allen Teams zu wünschen.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 324,96 Speed/50 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 129,58 Speed/49 Punkte, 3. FC Kamenz (SN) 111,42 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 11: 1. FG Oerlinghausen (NW) 401 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 386 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 381 Punkte
 
PS: Wir wollen einfach mal Danke sagen! Nicht nur für die Spannung, die die U25-Teams Woche für Woche erzeugen, sondern auch für die vielen Smileys unter den Youngstars. Natürlich würden wir gern noch viel mehr Lächeln schenken :o). Macht mit!
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Jakob Edmaier
Erste Wende am Berninamassiv.
Auch mit den Senioren wird
im Team geflogen – Shark über den
Gletschern des Hauptkamms.
Gewittertürme über den Dolomiten.
 

Tuesday, 02. July 2019 DM der Club- und Standardklasse in Zwickau translate news

Philipp Lauer (der Nutzer der OLC LS8-Neo für 2019) blickt zurück: Vom 20.-31. Mai fand im sächsischen Zwickau die deutsche Meisterschaft der Club- und Standardklasse statt. Letztes Jahr in Jena habe ich mich zusammen mit meinem Vater in der Standardklasse für die DM qualifiziert. Auf Grund der Qualifikationsmeisterschaft in Jena war mir das Wettbewerbsgebiet bekannt. Die Vorfreude auf den Wettbewerb war groß. Der Traum von Vater und Sohn gemeinsam eine Deutsche zu fliegen wurde Realität. Mit dem Erfolg von der Junioren DM letztes Jahr und von Nitra in diesem Frühjahr konnte ich bestätigen, dass ich ein bisschen fliegen kann und bin mit einem gesunden Selbstvertrauen an diesen Wettbewerb gegangen. Der Unterschied zu den letzten Jahren war, dass ich durch die vorherigen Wettbewerbe mein Können gezeigt habe und daran anschließen wollte. Ziel war es deshalb eine Platzierung im vorderen Mittelfeld und wenn es ganz gut läuft im ersten Drittel zu erfliegen. Auf der anderen Seite wollte ich mir keinen Druck machen. Aber die Unbefreitheit, wie ich sie auf den letzten Wettbewerben erlebt habe, war verflogen und der Gedanke zu Performen dominierte. Die nötige Freude und Offenheit für die Umgebung und die äußeren Einflüsse, wich für den Gedanken Leistung abzuliefern.
Der Wettbewerb startete mit einem 4. Tagesrang, war jedoch nichts Wert da der Tagessieger nur 108 Punkte erhielt. Der zweite Tag war noch ok. Der Dritte Pech und der vierte dann der Super Gau. Der Gedanke noch aufholen zu müssen verflog, da eh nichts mehr zu retten war. Ab Tag 5 stellte sich eine gewisse Gleichgültigkeit zwecks des Ergebnis ein und ich konnte langsam wieder befreiter fliegen. An Tag 6 und 7 stimmte wieder die Einstellung und Motivation und ich konnte Platzierungen im ersten Drittel erfliegen.
Allen in allem war diese Meisterschaft meine härteste Probe, die ich überstehen musste und die Fliegerei hat an manchen Stellen keinen Spaß mehr gemacht bis ich mich von dem selbstgemachten Druck und dem Gedanken an das Ergebnis lösen konnte. Die Motivation oben zu halten war echt ein hartes Stück Arbeit. Dennoch waren die Gedanken vom Vortag am nächsten Morgen wieder verflogen und ich wollte es besser machen als die Tage zuvor. Am Abend kam dann meistens die Ernüchterung, Enttäuschung und auch mal die Wut hoch. Dieses Emotionschaos führte in die Gleichgültigkeit und in die Akzeptanz, dass auf diesem Wettbewerb gefühlt alles gegen einen läuft, in den wichtigen und entscheidenden Momenten immer in einer schlechten Position ist und Glück schon gar nicht hat.
Manchmal wünscht man sich, dass die wichtigen Erfahrungen auch einfacher gemacht werden können, aber anscheinend muss es so sein, auch wenn es schwer fällt. Naja DM 2019 ist Geschichte, jetzt kommt WMJ 2019. Ich freu mich drauf.
 
Philipp Lauer
 
Hier gibt es Philipps Wettbewerbstagebuch als PDF.
 
 

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