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Friday, 23. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 23.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt der Großteil Deutschlands unter dem Einfluss einer Hochdruckbrücke, die sich von Frankreich bis nach Weißrussland  erstreckt. Dabei fließt aus östlichen Richtungen sehr warme und  trockene Festlandsluft ein. Mit einem Höhentief über Italien breitet sich feuchte und labile Luft über den Alpen im Tagesverlauf auch auf  den Südosten Deutschlands aus.
Am SONNTAG und am MONTAG bleibt in der Westhälfte Hochdruckeinfluss mit trockener Luft wetterstimmend. Mit  dem Höhentief, das von Italien in den Nordosten Deutschlands zieht, ist feuchte und labile Luft in der Osthälfte vorherrschend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG (hoch-)sommerliche Warmluftthermik, die zumeist mit CU-Basen von 1100-1600 m gezeichnet sein wird. Gebietsweise sind abtrocknende CU, am Samstag auch eine leicht zerrissene Thermik möglich. Unmittelbar im auflandigen Wind der Ostsee verminderte Thermikgüte. Ab Sonntag vor allem im Osten und Südosten durch Überentwicklungen oder deren Reste (abschirmende Wolkenfelder) mindestens gebietsweise gestörte Thermik. Lokal sind schwere Sommergewitter denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, südlich einer Linie Karlsruhe-Leipzig durch anfängliche Abschirmung verzögert einsetzend. Am Nachmittag in Sachsen, im Südosten Thüringens und in Bayern zunehmend durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik. Östlich einer Linie Erfurt-Nürnberg teils durch Abschirmung, teils durchÜberentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Süden Oberbayerns und Schwabens lang abgeschirmt und danach starke Quellbewölkung. Geringe Wolkenthermik mit Thermikbeginn gegen 12 UTC. Weiter Richtung Donau meist mäßige Wolkenthermik. Thermikbeginn hier gegen 09.30 UTC.
Am SONNTAG über Ostbayern aufgrund der erwarteten Schauer und Gewitter nicht planbar. Im Westen Oberbayerns und in Schwaben werden keine Gewitter erwartet, hier gute Wolkenthermik. Thermikbeginn gegen 10 UTC.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Tuesday, 20. August 2019 Die Musik spielt erneut im Weserbergland und der Aero-Club ist auf Rang vier mit 17 Punkten dabei translate news

Auch diese Bundesligarunde wurde wie in der Vorwoche an den Hängen des Weserberglandes entschieden und erneut vom LSV Rinteln mit 340,00 Speedpunkten gewonnen. Dahinter folgen unsere Nachbarn aus Gifhorn und Celle. Leider konnten im Rahmen dieser Runde aufgrund bescheidener Streckenflugbedingungen nur 18 Bundesligavereine ihre durchgeführten Flüge einreichen.
Der Aero-Club Braunschweig gratuliert an dieser Stelle ganz herzlich den niedersächsischen Speedpunktjägern aus Rinteln, die vor der Finalrunde uneinholbar mit 267 Punkten Deutscher Meister in dieser Saison 2019 geworden sind.
Aber auch unsere Piloten waren hellwach und gut vorbereitet und so traten Markus Schmied und Christian Ückert am frühen Samstagmorgen bei leichtem Sprühregen gegen 7:30 Uhr mit ihren Gespannen von Waggum aus die Reise zum Flugplatz Porta Westfalica an.
Karsten Bennewitz half noch bei der praktischen Luftfahrerscheinprüfung seines Sohnes Nick in Braunschweig mit und flog anschließend mit seinem Ventus zur Porta. Er landete dort und begann anschließend nach seinem Start den eigentlichen Bundesligaflug. Somit haben wir folgendes Trio, das 304,05 Speedpunkte nach Hause brachte:
Christian Ückert, LS 6 WL, 105,13 Speedpunkte,
Markus Schmied, Discus 2, 103,90 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 95,03 Speedpunkte,
Die Flugstrecke unserer drei erfahrenen Aufwindjäger reichte erneut von Lübbecke bis zum südlichen Ende des Iths. Allerdings waren die Bedingungen doch wesentlich schwieriger und komplizierter als vor einer Woche. Der sportliche Wettkampf um den Vizemeistertitel wird noch sehr spannend werden, weil der LSV Burgdorf mit 235 Punkten knapp hinter der mit 238 Punkten auf Platz zwei liegenden LSG Bayreuth rangiert. Der Aero-Club hat nun 156 Punkte auf seinem Konto und liegt auf Platz neun.
 
Rolf Wagner
 
Der Discus 2 und die LS 6
sind auf dem Flugplatz Porta
Westfalica startbereit.
Ein schöner Schnappschuss vom
Kaiser-Wilhelm-Denkmal von
Markus Schmied.
Christian Ückert blickt von
Süden auf den Flugplatz Ithwiesen.
 

Tuesday, 20. August 2019 AC Pirna – Rundenplatz 3 an der Porta sichert Aufstieg translate news

Um den Aufstiegsplatz zu sichern, musste sich der AC Pirna wieder einmal die Karten legen – auf gutes Wetter am Platz hoffen oder auswärts einen Angriff starten. Freitagabend haben sich dann Kai, Christin, Christoph und Patrick entschlossen nach Porta Westfalica zu fahren und den kräftigen Südwest-Wind zu nutzen, um ein paar Speedpunkte am Wesergebirge zu erfliegen.
Nach der kurzen Nacht in den Autos hieß es dann die Flieger rüsten und ab an den Hang. Schon früh trugen die Linien sehr zuverlässig. Trotzdem war bei unseren Hang-Novizen erst Vorsicht geboten und so wurden die ersten Kilometer vorsichtig erkundet. Patrick und Christin flogen in LS7 und LS4 als erste im Team und konnten sich langsam aber sicher steigern. Kai flog in seiner JS1 vor und war als Trainer für den Informationsfluss und den emotionalen Support zuständig. Leider war der den Clubbies der Sprung zum Ith und den damit verbunden Rückflug mit Gegenwind etwas zu heikel. Dadurch waren die Schenkel dann etwas kurz für den ganz schnellen Speed. Nach etwa 2,5 h landet Christin und Christoph wechselte in die LS4 um an Hang sein Glück zu versuchen. Dann ging es für Christoph und Patrick im Team am Hang lang, wobei der Wind jetzt schon deutlich schwächer war. Jetzt waren auch schon die ersten außengelandeten Flieger am Boden zu sehen, was natürlich für einen vorsichtigeren Flugstil sorgte. Nach weiteren 2 Stunden waren dann alle Piloten wieder am Platz und auch wenn es deutlich schneller und weiter hätte gehen können waren doch gerade die 3 Clubklasse-Piloten mit ihren ersten Hangflugerfahrungen überglücklich. Kai Glatter, Patrick Schkrock und Christoph Gäbel erflogen insgesamt 247 Speedpunkte. Das reichte für Rundenplatz 3 und somit kehrt der AC Pirna sicher in die erste Bundesliga zurück. Wir freuen uns auf eine tolle letzte Runde, eine super Aufstiegsparty, und auf nächstes Jahr erste Liga.
 
Text und Fotos: B. Schüch / P. Schkrock
 
Zeitiges Rüsten nach kurzer Nacht
Das LS-Gespann am Hang
Immer am Hang entlang

 


Monday, 19. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

In der vorletzten Runde der Segelflug-Bundesliga war der LSV Rinteln nicht mehr zu stoppen. Mit schnellen Flügen am Wiehengebirge und Ith sicherten sich die Niedersachsen den Titel des Deutschen Meisters. Wie schon in der Vorwoche trug sie der Hangwind ganz nach vorne.
Samstag:
Aber zuerst zum Wetter: Weiträumig hat sich das Frontensystem eines Tiefs vor Schottland über uns breit gemacht. Vorlaufend ist die Struktur der Warmfront nur schwer erkennbar, deutlicher dagegen die lang gezogene Kaltfront, deren Rückseite über dem Kanal lag, während die eigentliche Front noch weit über die Biskaya nach Westen reichte. Thermisch war an diesem Tag durch die vielen, teils mehrschichtigen Abschirmungen wenig bis kaum etwas zu holen. Das zeigen ja dann auch die Flugspuren sehr deutlich. Mit dem ganzen Wettersystem - gesteuert wurde es durch einen weit ausladenden Trog westlich von uns - kamen die Fronten nur langsam nach Osten voran. Alles andere als langsam war dagegen, ähnlich wie in der Vorwoche, der Wind. Mit der Kenntnis der Windrichtung (Südwest) und dem Samstags-Satellitenbild konnte sogar schon grob abschätzen, ob der Sonntag eine Änderung bringen würde.
Sonntag:
Denn die warme und trockene Luftmasse, die am Samstag noch über Mittel- und Südfrankreich lag, war im Laufe der Nacht in den Südwesten vorgedrungen. Auf dem Satellitenbild vom frühen Nachmittag sieht man, dass sie zwischenzeitlich bis weit über Tschechien nach Osten vorangekommen war. Die vorlaufende Warmfront ist noch über Süd-Polen erkennbar und die anschließende Kaltfront von Norddeutschland bis weit in die Biskaya hinein. Dass die Warmfront und die zugehörige Warmluft so schnell vorangekommen ist, ist wiederum dem anhaltend kräftigen Wind geschuldet. Zumindest war die Luftmasse auch thermisch etwas aktiver, was auch die Flugspuren zeigen. Dass aber auch hier der Wind eine entscheidende Rolle spielen sollte, dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
An dieser Stelle einleitend ist "wer hat was draus gemacht?" natürlich eher eine rhetorische Frage. Wer mit einem Sieg in der vorletzten Runde, dazu dem dritten Rundensieg in Folge,  den Titel des Deutschen Meisters einfliegt, kann nicht viel verkehrt gemacht haben. Souverän ist sicher auch noch ein treffendes Attribut, bedenkt man, dass die Bedingungen im Vergleich zur Vorwoche schwieriger waren - dazu aber gleich mehr. Vorher geht natürlich auch von meiner Stelle ein ganz herzlicher Glückwunsch an die Weser! Trotz der wenigen Flüge - am Ende wurden in der Summe über beide Tage nur etwas mehr als 200 Flüge aus Deutschland gemeldet - waren ein paar sehr interessante Flüge darunter. Und bei der geringen Menge fallen die auch noch ins Auge Es war - soviel vorweg - eher eine Runde der dynamischen als die der thermischen Aufwinde ...
Damit zuerst noch einmal zurück an die Spitze der Runde und an die Spitze der 1. Liga: Nach den Prognosen war klar, es sollte für den Norden nur am Samstag die Chance geben, Punkte am Hang zu fliegen. Und der nachlassende Wind sollte die Zeit nochmals etwas verkürzen. Entsprechend früh dran waren Reinhard Schramme & Karsten Fahrenkamp, die bereits um kurz nach 8 in der Luft waren. Der zweite Sprung vom Ith zurück an Weser-/Wiehengebirge geriet dann aber zum Problem. Das Windfeld stand danach aber offenbar zuverlässiger und so konnten sie nach dem Absitzer doch noch knapp 340km mit den 4 Schenkeln absolvieren, was einem Schnitt von knapp 136km/h entspricht und knapp 123 Punkte einbringt. Weniger problematisch waren offenbar die Flüge der Teamkollegen, die meist etwas später unterwegs waren. Adrian Glauner & Norbert Siebert sowie Stefan Bachmann komplettieren die Wertung. Aber neben den 340 Gesamtpunkten soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass an dem Samstag insgesamt 8 Flüge für den neuen Deutschen Meister gewertet wurden - auch ein Zeichen für das Team und die Leistungsbreite. Aber nicht nur die Rintelner waren wieder an Wiehengebirge und Ith unterwegs.
Die am Ende der Runde führenden 4 Vereine standen schon in dieser Reihenfolge am Samstag-Abend in der Liga-Wertungsliste. Nahezu mit der selben Speed wie Reinhard und Karsten waren Dennis Polej & Joel Heidelberg an den Hängen unterwegs. Sie führten den LSV Gifhorn damit auf den zweiten Rundenplatz, nur ganze 6 Speedpunkte hinter Rinteln. Dahinter folgen mit Celle und Braunschweig 2 weitere Vereine aus Niedersachsen, die die vergleichsweise kurze Anreise nach Rinteln bzw. die Porta auf sich genommen haben. Erst danach folgt in der Rundenwertung der erste Verein aus dem Süden.
Die Motivation in Bayreuth war sicher hoch, um den vorzeitigen Sieg der Rintelner noch zu verhindern und damit die Chance zu wahren, selber ganz nach vorne zu fliegen. Beim ersten Blick in die Wertungslisten stechen die Bayreuther im Vergleich zu den anderen Vereinen aus der Region deutlich mit ihre Speed heraus, sind es doch die einzigen, die es schaffen, an die Phalanx aus hangfliegenden Niedersachsen heranzukommen. Ein Blick in die Flüge offenbart dann, dass auch sie eher im Tiefpaterre unterwegs waren und die Hänge zwischen Fichtelgebirge und Rennsteigen eher dynamisch im Hangwind als thermisch nutzten. Die offenbar deutlich schnellere Option, wie der Vergleich zu Flügen z.B: aus Bamberg oder Erbendorf aus zeigt. Ein Stockwerk höher und eher thermisch unterwegs war das Vorankommen offenbar aber deutlich mühsamer. Aber - und so kann man es auch den Kommentaren entnehmen war der "Bayreuther Ith auch etwas, was man sich trauen musste". So können die Bayreuther mit Flügen von Alexander Müller, Wolfgang Clas und Sebastian Baier & Klaus Gruber als 5. dieser Runde noch 16 Punkte erreichen.
In der Gesamtwertung halten die Franken damit ihren zweiten Gesamtplatz und können ihren "Vorsprung" auf Burgdorf auf immerhin 3 Punkte vergrößern. Die Niedersachsen waren zwar auch am Hang und schnell unterwegs, brachten durch Simon Berkhahn und Michael Möker & Steven Dehne aber nur 2 Flüge in die Wertung. So wird es in der letzten Runde noch ein Fernduell um den zweiten Platz gehen. Für Celle war diese Runde die vorzeitige Rettung, denn mit dem Abstieg haben sie nun nichts mehr zu tun. Sechs der Absteiger stehen bereits fest, um den Verbleib im Oberhaus duellieren sich jetzt noch Homberg/Ohm und Laichingen. Die Hessen sind aber bereits so gut wie durch, denn bei einer deutlich besseren Gesamtspeed fehlt ihnen nur noch ein einziger Punkt zum Klassenerhalt.
Auch in der 2. Liga machten die Mannschaften am Hang das Rennen. Diese Runde hatte Oerlinghausen die Nase vorne, nachdem sie in der Vorwoche noch Boberg und Bad Nauheim den Vortritt lassen mussten. Schnellster für die Ostwestfalen war Marcus Sagewitz, der von der Porta aus 324km mit einem knapp 130er-Schnitt absolvierte. Die knapp 123 Punkte liegen auf gleichem Niveau wie der schnellste Flug in Liga 1. Lucas Brune und Tobias Blaum waren vom benachbarten Bückeburg aus unterwegs. Am Ende stehen für sie 336 Punkte in der Wertung, was einen respektablen Vorsprung vor den Bobergern (319 Punkte) bedeutet.
Platz 3 geht nach Pirna, die ebenfalls in Mannschaftsstärke an die Weser gefahren waren. Durch den Rundensieg hat Oerlinghausen nun in der Gesamtwertung wieder die Spitze übernommen (237 Punkte) und liegt ganz knapp vor Bad Nauheim (235 Punkte), aber auch Schweinfurt (222 Punkte) hat noch zumindest theoretische Chancen, die Liga für sich zu entscheiden. Auch für Pirna (5./198 Punkte) hat sich der Ausflug gelohnt, sie sind in der kommenden Saison ebenfalls erstklassig. Spannend bleibt dagegen der Kampf um die Plätze 6 und 7, die ja auch noch für den Weg nach oben berechtigen. Hier liegen Berlin und Boberg gleichauf (188 Punkte), denen Bad Homburg (175 Punkte) aber auch noch im Nacken sitzt. Und auch am Tabellenende ist noch nicht alles endgültig entschieden.
Diese Entscheidung wird - soviel steht fest - in der kommenden Runde fallen. Und auch das ist ziemlich sicher: Der Wind wird dabei eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Abschließend aber noch ein kurzer Nachtrag zum Thema "dynamische Aufwinde": Es waren nicht nur die Flüge "vor" dem Hang, die in dieser Runde interessant waren, sondern auch Flüge "dahinter": Von Alkersleben aus flogen gleich mehrere Teams am Samstag in der Welle hinter dem Thüringer Wald - und das in Höhen bis 3800m!
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 16. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 16.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Das okkludierende Frontensystem eines Tiefs bei den Britischen Inseln liegt am Morgen über dem Nordwesten Deutschlands und führt mit einer tagsüber auflebenden südwestlichen Strömung feuchte und teils labil geschichtete Meeresluft heran. Im Laufe des Tages kommt die Okklusionsfront infolge einer Wellenbildung über der Biskaya nur langsam landeinwärts voran. Der äußerste Südosten bleibt damit bis zum Abend wetterbegünstigt. Rückseitig der Front fließt am Abend vorübergehend wieder etwas trockenere Luft ein.
SONNTAG: Die o.g. Front wird im Laufe der Nacht zum Sonntag rückläufig und liegt am Morgen schleifend über der Nordwesthälfte Deutschlands. Auch die in der Front eingelagerte Welle erreicht am Morgen den Westen und Nordwesten Deutschlands, führt dabei hochreichend feuchte Luftmassen heran und zieht bis zum Abend über die Ostsee ab. Im Bereich der Front, die sich im Tagesverlauf dagegen nur sehr langsam südostwärts verlagert, kommt es in der zweiten Tageshälfte gebietsweise zu teils organisierten und kräftigen konvektiven Umlagerungen. Auch im äußersten Norden und über See hält sich labil geschichtete Luft. Der Südosten verbleibt dagegen bei leichtem Südföhn in einer recht trockenen Luftmasse.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und am SONNTAG überwiegt Fronteinfluss und -bedingt durch Abschirmung/Niederschläge, zeit- und gebietsweise auch durch Überentwicklungen/böigen Wind - eher geringe bis kaum nutzbare Thermik. Eher lokal reicht es in Auflockerungszonen in der Nachmittagsspitze mal für kleinere Zeitfenster mit mäßiger bis knapp guter Wolkenthermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Keine nutzbare Thermik aufgrund von verbreiteter Abschirmung durch dichte mittelhohe und hohe Schichtbewölkung.
SONNTAG: Erneut aufgrund von Abschirmung lediglich im Südwesten und Süden Chancen auf geringe bis mäßige Thermik, jedoch teils zerrissen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG abgeschirmt durch dichte hohe Aufzugsbewölkung, am Abend etwas Regen, keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG föhnig abgetrocknete Südwestströmung mit geringer Blauthermik, über den Bayerischen Alpen mäßig bis gut mit Chance auf flache Wellen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Monday, 29. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Die Liga biegt langsam auf die Zielgerade. In der Vorwoche hat sich das Rennen um die Tabellenführung in beiden Ligen zugespitzt. Die Punkteabstände sind so gering, das sich jeweils gleich mehrere Teams Hoffnung auf den Titel machen können. Um so interessanter wird auch die Frage, wie mit Wetterlagen umgegangen wird, die vielleicht nicht allen gleiche Bedingungen ermöglichen. So wie in dieser 15. Runde, wo der Schwerpunkt der Liga-Flüge in jedem Fall im Norden lag.
Samstag:
Nachdem die Vorwoche mit Temperaturrekorden und rekordverdächtigen Basishöhen punktete, war diese 15. Liga-Runde gleich durch eine ganze Reihe von Systemen geprägt: Hauptakteure waren der/das Höhenrücken/Hoch über Skandinavien, ein Trog/Tief über Polen und ein weiteres Trog-/Tief-System vor den britischen Inseln (fast eine klassische Viererdrucklage, aber nur fast). Bei den Luftmasse war die Sache ein wenig übersichtlicher: Im Norden und Nordosten lag noch die trockene und sehr warme Luft der Vortage - thermisch gut durchmischt und weiter mit dem Potential für hohe Basis und gutes Steigen, auch wenn durch den Hochdruck die Werte im Norden und Nordosten nicht mehr ganz so extrem waren. Gleichzeitig konnte der Trog über Polen noch ein wenig Feuchte beisteueren, so dass sich von Ost nach West Cumuli aufbauten, deren Entwicklung mittags an der Oder begann und sich dann immer weiter nach Westen fortsetzte,  um dann nachmittags die Niederlande zu erreichen.
Gegenspieler war das Trog-/Tiefsystem im Westen: Eingelagert in eine Tiefdruckrinne, die sich vor der eigentlichen, noch über Frankreich liegenden Kaltfront entwickelte, lag zunehmend feuchte und labile Luft, die durchaus auch das Potential für stärkere Überentwicklungen und Gewitter hatte - wie das die Kombination aus visuellem Satellitenbild von 15:15 UTC (17:15 MESZ) und den Blitzen der vorangegangenen Stunde zeigt.
Sonntag:
Gegenüber dem Vortag hatte sich die Verteilung der Systeme und der Luftmasse eigentlich nicht wesentlich geändert, nur die Positionen waren jeweils etwas weiter nach Osten gerückt: Die Tiefdruckrinne lag nun in einem breiten Streifen vom Nordwesten bis in den Südosten. Die trockenwarme Luft im Nordosten wurde weiter Richtung Ostsee abgedrängt. Darüber liegende Cirren störten ebenso wie die über der Mitte in der Labilität aufkommenden Gewitter - in der Summe ließen diese Bedingungen allenfalls nur kurze Flüge zu. Interessant noch auf dem Satellitenbild zu sehen, wie im Ostseeumfeld bei Südsüdostwind der Seewindeffekit aus dem Stettiner Haff, aber auch von der Ostseeküste von Schleswig-Holstein zu erkennen ist, während an der nordfriesischen Küste der ablandige Wind Gewitter auf die INseln heraus treibt. Im Gegensatz konnte die betreits westlich von Rhein und Neckar einfliessende, etwas kühlere Luft dort etwas Stabilisierung bringen. Die Luftmasse war aber so feucht, dass auch hier fliegerisch nicht viel zu holen war.
Wer sich interessiert: Noch sind die Bilder des Wochenendes (zumindest vom Sonntag) im Mini-Archiv vom TopMeteo-Webshop verfügbar. Nutzt man die Möglichkeit der Animation, kann man auf den Satellitenbildern äußerst interessante Effekte sehen, wenn die Wolken in der unterschiedlichen Stockwerken in zum Teil ganz unterschiedliche Richtungen ziehen - ein Effekt, der bei diesen Wetterkontellationen auftreten kann, wenn jedes der Systeme auch sein eigenes Windfeld generiert ...
Wer hat was draus gemacht?
Der Wetter-Rückblick hat es ja schon angedeutet, und sowohl der Blick in die Flugspuren als auch in die Wertungslisten lässt am Ende nur einen Schluss zu: Der Tag für die Liga, der Tag für die schnellen Schnitte war eindeutig der Samstag. Der Wetter-Schwerpunkt lag dabei in der warmen, aber trockenen und thermisch guten Luftmasse im Norden. Eine ganze Reihe von Flügen von Vereinen aus dem Süden fanden ihren Anfang dann auch nicht auf dem heimischen Flugplatz, sondern beispielsweise von der IMGC in Holzdorf oder von der Junioren-Quali auf dem Hirzanhain aus.
Die Wetter-Konstellation dieser Runde spielte natürlichen den Vereinen aus dem Norden in die Karten. Erst in der Vorwoche hatte der LSV Rinteln die Führung der 1. Bundesliga übernommen und der LSV Burgdorf zur LSG Bayreuth aufschliessen können. Beste Voraussetzungen also für sie, diese Positionen weiter zu festigen. Und genau so kam es dann auch, denn die Burgdorfer konnten diese Runde für sich entscheiden, die Rintelner gingen als 2. durchs Ziel. Die Entscheidung zwischen diesen Teams fand auf einem hohen Geschwindigkeits-Niveau und am Ende äußerst knapp statt.
Schnellster für die Burgdorfer war Michael Möker: Er flog zuerst gegen den Ostwind vor, um seine 2,5h Ligazeit erst nach rund 170km von zu Hause bei Brandenburg/Havel zu beginnen. Dann ging es mit Rückenwind entlang der Reihungen zurück. Kurz hinter Gardelegen legte er ein Jojo (über immerhin 2x knapp 50km) ein, dass ihm kreislos gegen den Wind einen Schnitt von deutlich über 120km/h brachte, bevor er den Schnitt mit Rückenwind wieder auf über 160km/h hochtreiben konnte. Erst südlich von Bremen ging es dann noch ein Stück gegen den Wind. Am Ende fliessen indexkorrigierte 136,35 Liga-km/h in die Wertung ein. Kaum langsamer war der schnellste Flug der Rintelner. Reinhard Schramme & Madleen Fernau waren mit einer ähnlichen Taktit, aber auf einem südlicheren Kurs unterwegs. Von Rinteln aus ging es südlich am Harz vorbei bis an den Fläming. Kurz bevor sie in den Rückenwind drehten, begann ihre Liga-Wertungszeit. Der Ostwind trug sie mit einem 150er-Schnitt bis nach Ostwestfalen, um dann mit 2 kurzen Schnenkeln über dem Weserbergland zurück nach Rinteln zu fliegen. Der Liga-Schnitt von 136,15 km/h war um 0,2 langsamer als der von Michael.
EIne ganze Reihe von Piloten schafft es noch über die 130er-Marke und es würde etwas den Rahmen sprengen, jeden einzelnen aufzuzählen. Ein paar Flüge sind mir aber doch noch aus verschiedenen Asppekten ins Auge gefallen: Nico Klingspohn und Felix Gottschalk fliegen ihren Flug im Team und führen so den LSV Gifhorn aus Rundenplatz 3. Christian Schneiders fliegt von Celle aus zwar auch gegen den Wind nach Osten vor, sein Flug insgesamt und vor allem der Rückenwindschenkel ist aber wesentlich kürzer als diese Anteile bei den schnellsten Piloten der Runde - trotzdem ist sein Liga-Schnitt mit knapp 135km/h kaum langsamer. Er schafft es offenbar, während der Liga-Wertungszeit wesentlich konsequenter geradeaus zu fliegen, so muss er in den 2,5h nur 3x kurbeln. Während Max Mensing sein Jojo unter den Reihungen von Stadtlohn bis fast an die holländische Nordseeküste ausdeht (dem Ostwind sei Dank), fliegen Heikki Poihjola und Enrique Levin von Homberg/Ohm aus unter einer Konvergenz, die sich vor der Tiefdruckrinne gebildet hat, ebenfalls fast kreislos bis hinter Hof und zurück. Übrigens die selbe Konvergenz, die auch einige der Junioren vom Hirzenhaim aus nutzen konnten. Aber bei allem schnellen Flügen soll auch der Blick ganz ans Ende der Rundenwertung nicht fehlen, wo die Flüge zu finden sind, die sicherlich auch nicht mühelos waren und zeigen, was "alles für die Liga" getan wird, wie z.B. Alexander Goebe & Patrick Kuaschat, die mit einer ASK21 für und von Grabenstetten aus Punkte erfliegen. Aber selbst "gestandene" Piloten trotzen Wetter und Vorhersagen und sorgen für Punkte für ihre Vereine (stellvertretend seien dafür Tilo und Mi genannt).
In der Gesamtwertung kann Rinteln durch den Rundenplatz 2 seine Führung festigen. Sie liegen jetzt bei 207 Gesamtpunkten und damit 8 Punkte vor Rundensieger Burgdorf (199 Punkte), die sich damit an den Bayreuthern (196 Punkte) vorbei schieben können. Hinter dem Führungstrio klafft eine erste größere Lücke auf Aaalen (172 Punkte).
Auch in Liga 2 wird wie immer schnell geflogen: Die Spitze, sowohl im Team als auch für den schnellsten Flug dieser Runde, sichert sich das Aero Team Klix und hier das Team Ingo Trentelj und Jürgen Müller. Ingo fliegt seine alte Dame im Jojo zwischen Fläming/Lausitz und Niederschlesien mit 144km/h, mit dem gleichen Schnitt wie Jürgen - durch den Index der ASW17 hat Ingo in der Wertung dann die Nase vorne [übrigens Ingo, "Liga live" schaue ich dann nächsten Sonntag, da sitze ich wieder auf der Winde]. Die Klixer können mit ihrem dritten schnellen Flug von Hubertus Oehme & Volkmar Krujatz die Runde am Ende relativ deutlich für sich entschieden (354km/h). Die Sachsen hatten in dieser Runde sicherlich den Vorteil, direkten Zugriff auf das gute Wetter zu haben. Gleiches gilt für den 2. dieser Runde: Oerlinghausen. Die Flüge von Marco Robeck, Lukas Brune und Günther Robeck bringen den Ostwestfalen 341 Punkte ein. Deutlich knapper geht es auf Platz 3 und 4 zu. Hier trennen Schweinfurt und den Aero Club Berlin ganze 0,15Liga-km/h! Knapp die Nase vorn haben am Ende die Bayern, die ihre Flüge nicht vom heimischen Platz aus gemacht haben, sondern ihren Starort nach Suhl verlegten. Ihre auf die Liga ausgelegten Flüge fanden dabei zwischen Rhön und dem Saalebogen statt - auch da dürfe ein Stück der Konvergenz mit im Spiel gewesen sein.
Auch in Liga 2 ist die Spitze nah zusammen. Bad Nauheim kann durch einen Rundenplatz 8 die Führung übernehmen (200 Punkte) und verdrängt die diesmal punktlosen Ansbacher auf Rang 2 (192), zu denen Oerlinghausen (187) und  Schweinfurt (186) bereits dicht aufgeschlossen haben. Pirna (170) liegt etwas im punktemäßigen Niemannsland, bevor von Rang 6 bis mindestens 10 der Kampf um die Aufstiegsplätze bei geringen Punkteabständen noch völlig offen ist.
Es kommt eine wechselhafte Woche auf uns zu und auch die ersten Prognosen für das kommende Wochenende sehen mal wieder nicht danach aus, als gäbe es einfaches Wetter. Man darf also gespannt sein, welche entscheidende Rolle das Wetter bei der nächsten Punktevergabe spielen wird ...
 
Bernd Fischer
 
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Friday, 26. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 26.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt die Südwesthälfte Deutschlands im Einflussbereich einer Tiefdruckrinne, die sich vom Ärmelkanal südostwärts bis in den Norden Österreichs erstreckt. Hier kommt es in feuchter und hochreichend labil geschichteter Luft zu teils kräftiger Konvektion. Die Nordosthälfte des Landes liegt am Rande eines Hochs über Skandinavien. Mit lebhafter Ostströmung hält die Zufuhr trockener Warmluft noch an. Im äußersten Osten sind ab dem späten Nachmittag
mit Unterstützung eines Höhentiefs einzelne konvektive Umlagerungen nicht ausgeschlossen.
Am SONNTAG dringt die Tiefdruckrinne mit der hochreichend labil geschichteten Luftmasse weiter nord- und ostwärts vor, sodass auch in diesen Landesteilen mit teils kräftiger Konvektion zu rechnen ist. Von Westen hingegen erfasst eine Kaltfront die Bundesrepublik. Sie beendet die anhaltende Hitzewelle endgültig und lenkt einen Schwall merklich kühlerer und auch stabil geschichteter Luft in die südwestlichen Landesteile.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG bildet sich im Nordosten gute Wolkenthermik aus, am Nachmittag mit einzelnen Überentwicklungen. Ausgenommen sind der Ostseeküstenbereich sowie der Norden Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins bei auflandigem Wind. Von der Ems bis zur Mulde häufig nur Blauthermik mit maximalen Arbeitshöhen von 1500-2000 m. In der Nordhälfte ist die Thermik häufig zerrissen. An Rhein und Ruhr wird sich wegen dichter abschirmender Bewölkung und zahlreicher Schauer und Gewitter kaum nutzbare Thermik ausbilden.
Am SONNTAGvormittag kann sich zwischen Ems und Oder vorübergehend mäßige CU-Thermik entwickeln, die zunehmend durch
Schauer, Gewitter und abschirmende Bewölkung gestört wird. Sonst keine oder kaum nutzbare Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG in der Südwesthälfte durch starke Bewölkung und kräftige Gewitterentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Nordosten vor Aufzug der kompakten Bewölkung noch mäßige, in Sachsen und speziell über dem Erzgebirge auch gute CU-Thermik mit Arbeitshöhen bis FL065.
Am SONNTAG wegen ganztags hoher Abschirmung und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG durch abschirmende Bewölkung und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik.
Am SONNTAG abschirmende Bewölkung und verbreitet Niederschläge, keine Thermik.
 
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Tuesday, 23. July 2019 AC Braunschweig: Die Ausbeute der letzten beiden Runden beträgt 10 Punkte translate news

In den letzten beiden Bundesligarunden konnte der Aero-Club insgesamt 10 Punkte einfliegen und somit im Rahmen der dreizehnten Runde die Grenze von 100 Gesamtpunkten überspringen. Hier holte Kornelius Volosciuk für uns die Kastanien aus dem Feuer, weil er mit einem einzigen Flug vier ganz wichtige Punkte beisteuern konnte. An diesem Wochenende fand in Waggum aufgrund fehlender Thermik kein Flugbetrieb statt. Im Rahmen der Deutschen Segelflugmeisterschaften der Offenen Klasse in Stendal flog er am 13. Juli in der 30 Piloten und Pilotinnen umfassenden Konkurrenz auf den zehnten Tagesplatz und war mit 105,38 Speedpunkten richtig gut dabei. Der östlichste Wendepunkt seiner Flugaufgabe lag im polnischen Luftraum. Die aktuelle Runde vierzehn erbrachte Rang 15 und somit 6 Punkte. Dabei erfolgten die Starts unserer Piloten jeweils auf drei unterschiedlichen Segelflugplätzen. Diese Aufwindjäger waren mit 335,87 Speedpunkten auf Strecke:
Jens Rabe, Ventus, bT/15m, 117,09 Speedpunkte,
Christian Ückert, LS 6 WL, 116,24 Speedpunkte,
Hayung Becker/Markus Schmied, Arcus T, 102,53 Speedpunkte,
Rabe startete in Waggum und wendete zunächst in Brandenburg/Havel und flog anschießend wieder nach Westen bis nach Erxleben. Von dort ging es dann erneut zurück auf Ostkurs mit dem Umkehrpunkt Luckenwalde. Ückert weilte mit der Haltergemeinschaft seiner Minimoa in Wilsche, die dort bei unseren Nachbarn den wunderschönen Oldtimer Minimoa in die Luft brachte. Er legte seine Wendepunkte mit seiner LS 6 WL südlich von Hodenhagen und in den Bereich Havelberg. Becker und Schmied nutzen den Abschlusstag des Fluglagers der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig in Brandenburg-Mühlenfeld zu einem Bundesligaflug mit dem Arcus T. Sie glitten zunächst bis Haldensleben und schlugen dann Ostkurs mit dem Umkehrpunkt Lübbenau/Spreewald ein.
Der AC Lichtenfels aus Bayern konnte mit 398,82 Speedpunkten diese Runde für sich entscheiden. Zur Zeit führt der LSV Rinteln mit nunmehr 188 Punkten und der Aero-Club liegt mit 107 Punkten im Mittelfeld.
 
Rolf Wagner
 
Während des Aufrüstens kumulierte
es bereits in Waggum.
Die LS 6 WL und die Minimoa
in Wilsche.
Das Arcus-Team kreist über der
Cargolifter Halle bei Brand.
 
 

Tuesday, 23. July 2019 U25: Königsdorf fliegt in Runde 14 allen Teams davon translate news

Nach einer unbrauchbaren Runde 13 folgt endlich wieder fliegbares Wetter und die Chance auf Punkte in fast allen Ecken Deutschlands. Strahlen können die Königsdorfer. Sie haben nicht nur in der wenig motivierenden Wetterlage der vergangenen Woche ein paar Flüge zusammengekratzt und sich wieder an die Spitze katapultiert, sondern können diese mit einer fulminanten Runde 14 und mehr als 340 Speedpunkten leicht ausbauen. Oerlinghausen brachte die Runde 13 nicht einmal ein kleines Wetterfenster. Sie konnten nur tatenlos zusehen wie sie ihre gerade erworbene Führung wieder abgeben müssen. Natürlich steht das Team in der Runde 14 wie auch Hammelburg, Nastätten, Erbslöh Langenfeld mit voller Besetzung -also zielstrebig wie immer- am Start, um den Anschluss zu halten. Das gelingt ihnen auch mit Bravur.
An die Geschwindigkeit der Königsdorfer reicht diesmal aber niemand auch nur annähernd heran.
Bessere Bedingungen? Mitnichten. Einzelne Flüge wie beispielsweise der von Jannes Stahf (Startplatz Marpingen) mit traumhaften kurbelfreien 138,47 Speedpunkten zeigen, da wäre was gegangen.
Die Prognose war verhalten; mäßige Blauthermik mit jähem Ende durch Schauer und Gewitter waren die Aussichten für Königsdorf. Von Westen zieht eine bereits sichtbare hohe Bewölkung herein. Also, so früh wie möglich in den Startlöchern stehen und rechtzeitig zurück sein, um keine Punkt zu verschenken. Der frühe Start wird mit Blubber-Thermik und einem extrem schwierigen Sprung ins hohe Gelände „belohnt“. Hinzu kommt auch noch, dass das Variometer von Johannes Beyer ausfällt. Mit Hilfe seines Teamkollegen Vincent Heckert kann er jedoch dranbleiben. Teamwork, gegenseitige Motivation sind ganz klar wichtige Erfolgsfaktoren, um in der Liga ganz vorn dabei zu sein. Johannes betont, wie wichtig eine gut funktionierende Mannschaft ist.
Gegen Mittag ist dann die Thermik ausgeprägt. Vincent und Johannes wenden im Doppel vor dem Inn und nehmen den Gegenwindschenkel nach Westen. Jakob Edmaier hingegen quert das Inntal nach Osten, um mit einem langen Rückenwindschenkel Ligapunkte zu holen. Sowohl im Osten als auch im Westen gehen die Fahrstühle nach oben. Das Duo verlängert zum Hochkönig. Jakob, der bis dahin schneller unterwegs war, verbastelt sich und kann seinen Schnitt nicht bis zum Ende halten. Wie auch immer, der Rückweg muss jetzt angetreten werden, denn die Schauer warten schon. Es gelingt ihnen, diese zu umschiffen und sicher mit ordentlichen Punkten im Gepäck auf dem Heimatplatz anzukommen. Eine Stunde später wäre das nicht mehr gelungen.
Eine spannende Runde liegt hinter uns und noch einige vor uns. Das Spitzenfeld ist eng gedrängt, da kann sich das Blatt noch mehrfach wenden.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 340,74 Speed/50 Punkte, 2. AC Nastätten (RP) 299,03 Speed/49 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 283,12 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 14: 1. SFZ Königsdorf (BY) 511 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 496 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 491 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Jakob Edmaier, Johannes Beyer
 
Vollgas an den Hängen
Richtung Osten (Jakob Edmaier)
 
Beste Bedingungen mit Blick
auf den Königsee (Johannes Beyer)
Endanflug an den Schauern
vorbei (Johannes Beyer)
 

 


Monday, 22. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Runde 14 war geprägt durch 2 ganz unterschiedliche Wetterlagen und Luftmassen. Am Samstag noch warme, später im Westen labile Luft und gute Bedingungen im Süden und am Sonntag dann die Kaltfront mit ihrer Rückseite und Reihungen im Wind in weiten Teilen -, da fragt man sich, welches Wetter nun das schnellere war? Die Antwort darauf folgt weiter unten. Zumindest war es ein Wochenende, an denen wieder (fast) alle Teams die Gelegenheit bekamen, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Eindrucksvoll zeigt die Kombination aus dem visuellem Satellitenbild und den Blitzen der vorhergehenden Stunde von 15UTC (17MESZ) die Wetterlage über Mitteleuropa - alles im Einfluss einer Kaltfront: Deren Rückseite liegt zu diesem Zeitpunkt noch von der Bretagne bis an die holländische Nordseeküste. Im Vorfeld liegt eine warme Luftmasse. Hebung im Vorfeld lässt dichte Cirrenfelder über den Osten ziehen, während über dem Süden eine Mischung aus gut entwickelten Cumuli und ersten Überentwicklungen liegt, die sich lokal in Schauern und Gewittern entladen. Linienhaft und stark zeigen sich dagegen die Überentwicklungen im Westen. Kräftige Labilisierung und Feuchte, gepaart mit Hebung ließ hier Gewitterlinien und -systeme entstehen, die mit der Höhenströmung von der Grenze zu Holland/Belgien im Nachmittagsverlauf immer weiter westwärts zogen.
Entsprechend zeigen die Flugspuren ihre Schwerpunkte vor der Front im Nordosten, im Süden und vor allem in den Alpen.
Sonntag:
In der Nacht war die Kaltfront deutlich nach Westen vorangekommen und die nachfliessende kühlere Luftmasse wurde durch ein Zwischenhoch von Westen stabilisiert. Luftmasse und Stabilisierung schafften es im Tagesverlauf aber nicht, die labile Warmluft komplett zu verdrängen. Südöstlich einer Linie Schwarzwald - Erzgebirge entwickelte es bereits wieder früh und kräftig, im Tagesverlauf wurden die Überentwicklungen aber zunehmend in den Bereich südöstlich der Donau verdrängt, wie das Satellitenbild von 15UTC zeigt. Rückseitig reihten sich in der kühleren Luftmasse die Cumuli im Wind und auch unter dem von Frankreich in den Westen hereingezogene Cirrenschirm blieben die Quellungen bis in den Nachmittag hinein erhalten.
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag lagen noch die Teams aus den Alpen vorne. Mit der Kaltfront (bzw. mit der labilen Warmluft davor) sollten sich dort die Bedingungen aber verschlechtern, ganz anders über der Mitte und dem Norden, wo am Sonntag rückseitig die Kaltluft kam. Die Frage lautete daher auch: "Würde der erflogene Vorsprung für die Teams im tiefen Süden reichen, oder sollte die Aufholjagd aus dem Nordne und der Mitte erfolgreich sein ?"
Diese Frage scheint sich in den Minuten, in denen ich an den ersten Zeilen dieses Rückblickes schreibe (damit einem am Sonntag-Nachmittag bei gutem Wetter auf der Winde nicht ganz so langweilig ist, weil alles in der Luft ist) zu klären: Am Samstag war der schnellste Schnitt noch knapp unter 125km/h, erflogen von Thomas Wolf aus Königsdorf, jetzt läuft der erste Flug aus dem Norden in die Wertung: Frerk Frommholz & Madleen Fernau fliegen 125km/h unter den Reihungen von Rinteln aus - so geht "Liga live"
[Zeitsprung...] Inzwischen ist es Montag-Nachmittag, die Wertung steht und es ist klar, dass der Sonntag den Samstag in den Schnitten deutlich übertroffen hat. Der Flug  von Frerk und Madleen sollte - auch wenn es nicht der schnellste der Runde war - trotzdem noch wichtig werden, aber dazu gleich mehr.
Ein Blick in die Flugspuren zeigt neben den Schwerpunkten auch die Taktik der Flüge: Deutlich erkennbar sind die Spuren, die an den Wolkenstrassen (und damit am Wind) ausgerichtet sind. Bleibt also nur die Frage, wo nun die schnellste Linie lag.
Die in Summe als Team schnellsten Flüge hat sicherlich der AC Lichtenfels vom heimischen Platz aus erflogen. Mit nahezu gleicher Liga-Speed - und auch einen gutes Stück der Liga-Flüge gemeinsam - waren Jan Kretzschmar (137,69km/h) und Gerd-Peter Lauer (136,09km/h) unterwegs. In einem Jojo mit 3 Schenkeln ging es gegen den Wind immerhin noch mit rund 115km/h (Realspeed) vorwärts, der Rückenwind schob auf den beiden anderen Schenkeln zwischen Rhön und Oberfranken auf einen Schnitt von fast 170km/h. Zwar etwas langsamer, aber mit ein wenig weniger Kurbelanteil war auf einer ähnlichen Strecke Markus Reuß unterwegs. Seine 125km/h bringen den Franken am Ende eine Gesamt-Ligaspeed von 398km/h und damit den Sieg in dieser 14. Runde. Wie verteilt das gute Wetter war (auch wenn sich die Taktiken natürlich gleichen), zeigen die weiteren Platzierungen: Auf Rang zwei folgt mit dem FK Brandenburg (385km/h) ein Verein aus dem Nordosten. Waldemar Labusga und Matthias Kaese fliegen im Team 134km/h bzw. 129km/h, Rolf Engelhard bringt 121km/h mit in die Wertung. Der dritte Rang geht ins Rheintal - und damit wieder quer durch die Republik - an die SFG Giulini/Ludwigshafen. Dieter Bartek und Uwe Melzer fliegen das schnellste Clubklasse-Team dieser Runde mit jeweils 127km/h, ergänzt um den Flug von Alexander Meinicke (122km/h) unter den Reihungen im Westen. Wichtig für den optimalen Schnitt war aber nicht nur der Zugriff auf die Wolkenstrassen, sondern auch der Startzeitpunkt. Während im Westen der frühe Vogel der schnellere war (weil er den nachmittäglichen Cirren aus dem Weg ging), musst man in Franken erst einmal die Kaltluft ankommen lassen.
Nicht nur einen optimalen Start, sondern vor allem eine optimale Streckenwahl hat offenbar Jannes Stahf erwischt. Am Trainingstag zur DM in Marpingen musste er nur nach dem Start einmal hochkurbeln, der Rest der Strecke ging es dann nur noch geradeaus - 154km/h (indexkorrigierte 138,47km/h) bedeuten am Ende eine Liga-Strecke in den 2,5h von etwas mehr als 400km! Vom Westen aus gehen die Punkte für den schnellsten Schnitt dieser Runde nach Lüsse.
Nun aber - wie angekündigt - zu den Flügen im hohen Norden und deren Bedeutung für die GEsamtwertung: Hier landen Gifhorn und Rinteln auf Rang 4 und 5. Für Rinteln - für die auch noch Reinhard Schramme und Stephan Beck auf Punktejagd waren - bedeuten diese 16 Punkte, dass sie in der Gesamtwertung an den dieses Mal etwas glücklosen Bayreuthern (Rundenplatz 18) vorbei ziehen können. Der Vorsprung der Niedersachsen (188) auf die Franken (187) beträgt aber gerade mal ein einziges Pünktchen. Burgdorf (179) kann den 3. Platz festigen und baut den Vorsprung auf Aalen (167) etwas aus.
Eine ähnliche Geschichte zum Unterschied von Samstag und Sonntag lässt sich für die 2. Liga erzählen. Hier lag das AFZ Unterwössen nach tollen Flügen am ersten Tag des Wochenendes noch vorne, musste dann aber zusehen, wie Team um Team vorbei zog. Das Rennen machte am Ende der LSC Bad Homburg (328km/h Liagspeed), knapp vor Schwinfurt (324km/h) und dem AC Bad Nauheim (319km/h). In der Liste der schnellsten Flüge schlägt sich auch hier das Training in Marpingen durch: Von dort aus fliegt Niels Deimel (131km/h) für Bad Homburg den schnellsten Flug in Liga 2 - und ist damit kaum langsamer als das Gros der Teilnehmer aus Liga 1.
Auch hier ist in die Gesamtwertung ein wenig Bewegung gekommen: Schweinfurt kann durch einen erneuten 2. Rundenplatz (wie schon in der Vorwoche) einen Gesamtplatz gut machen und ist nun punktgleich mit Oerlinghausen, kann die Ostwestfalen aber durch die bessere Gesamtspeed überholen. Sie liegen nun auf Gesamtrang 3 (168 Punkte), während Ansbach (192) die Tabelle weiter vor Bad Nauheim (187) anführt.
Nun stehen uns unter der Woche erstmal heisse Tage bevor (war da nicht die Bauernregel mit den Hundstagen, die am 23. Juli beginnen?) an denen sich die Temperatur mit dem Fieberthermometer messen lässt. Zum nächsten Wochenende sehen die Prognosen dann aber wieder eine Kaltfront von Westen hereinziehen - mit allem, was im Vorfeld einer Front so auftreten kann. Die Rückseite, ja die Rückseite, die kommt dann ... auch irgendwann
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Thursday, 18. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 18.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen hat die Warmfront eines Tiefs westlich von Schottland den äußersten Norden Deutschlands erreicht und zieht rasch nordostwärts ab. Nachfolgende Kaltfront erreicht gegen Mittag die Grenze zu den Niederlanden und zieht langsam weiter ostwärts. Vorderseitig fließt sehr feuchte und hochreichend labile Luft in den Nordwesten Deutschlands. Damit einhergehend kommt es zu konvektiven Umlagerungen. Im den restlichen Landesteilen ist die Luftmasse ebenfalls hochreichend labil aber insgesamt trockener. Hierbei sollten sich konvektive Umlagerungen auf das Bergland sowie den Alpenraum beschränken.
Am SONNTAGmorgen verläuft die o.g. Kaltfront etwa diagonal von der Ostsee bis zum Saarland und trennt warme und hochreichend labil geschichtete Luft im Osten und Süden von kühler und stabil geschichteter Luft im Nordwesten. Im weiteren Verlauf wird die warme und labil geschichtete Luft bei zunehmendem Hochdruckeinfluss bis nach Süddeutschland verdrängt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNTAG ist die Thermik im Norden bei einer maximalen CU-Basis um 600 m mäßig und nach Süden zu bei einer maximalen CU-Basis bis 1800 m gut. Im Norden ist sie dabei häufig und nach Süden zu noch vereinzelt zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Norden geringe, sonst verbreitet mäßige bis gute CU-Thermik. Ab dem Nachmittag im Nordwesten, vor allem im Mittelgebirgsraum durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute, aber oft zerrissene Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Thermik, nur örtlich durch FEW CU gekennzeichnet. Arbeitshöhen am Nachmittag bei FL080.
Beeinträchtigungen durch teils dichten CI.
Am SONNTAG im Osten durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen meist keine nutzbare oder nur geringe Thermik bis
5000 FT AMSL. Im Westen am Nachmittag auflockernde Bewölkung und geringe bis mäßige Wolkenthermik bis FL080.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

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