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Friday, 03. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 03.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich das Frontensystem eines Tiefs mit Kern über Schweden von der Ostsee bis zum Niederrhein. Es verlagert sich im Tagesverlauf langsam ostwärts und beeinflusst das Wettergeschehen in der gesamten Nordhälfte Deutschlands. Mit einer westlichen Strömung wird dabei eine milde und meist stabil geschichtete Luftmasse herangeführt. Der Süden Deutschlands und der Alpenraum profitieren noch von einem Hochdruckkeil, welcher von der Biskaya nach Bayern gerichtet ist. Auch hier fließt eine stabil geschichtete, aber trockenere Warmluft ein.
Zum SONNTAG ist ein weiteres Tief von der Nordsee zum Skagerrak gezogen. Dessen Warmfront erstreckt sich am Morgen bereits von Hamburg nach Basel, wobei sie im Süden unter dem sich abschwächenden Hochdruckkeil weniger wetteraktiv ist. Diese zieht rasch weiter nach Osten. Mit ihr wird in mittleren und höheren Luftschichten eine sehr warme Luftmasse in die Mitte und den Süden Deutschlands geführt. Bodennah hält sich unter einer Inversion weiterhin eine kühlere Luftmasse. Im Norden zieht rasch die nachfolgende Kaltfront auf, welche sich bis zum Abend auf eine Linie Berlin-Aachen verlagert. Sie führt eine sehr feuchte und kühle Luftmasse mit sich. Auch auf ihrer Rückseite ist die Labilität zunächst nur sehr gering.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird nur im südöstlichen Brandenburg nutzbare, jedoch zunehmend abgeschirmte Thermik erwartet. Diese wird überwiegend mäßig mit nutzbaren Arbeitshöhen am Nachmittag von 1100-1300 m sein. Im restlichen Vorhersagebereich wird unter dichter bis geschlossener Bewölkung, aus der zeit- und gebietsweise Regen/Sprühregen fällt, keine nutzbare Thermik erwartet.
Am SONNTAG wird aufgrund von dichter Schichtquellbewölkung, aus der zeit- und gebietsweise leichter Regen/Sprühregen fällt, sowie lebhafter Winde aus W-SW mit Werten um 30 km/h keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist im Südosten noch mit geringer bis mäßiger Wolkenthermik zu rechnen. Diese wird im Tagesverlauf durch die sich verdichtende Bewölkung aber immer mehr gedämpft. Im Nordwesten ist  wegen der dichten Bewölkung keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Am SONNTAG kommt es bei meist starker Bewölkung und lebhaftem Südwestwind kaum zu nutzbarer Thermik. Lediglich am späteren Nachmittag ergeben sich im Südwesten Chancen auf kurzzeitige geringe Thermikentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik mit Arbeitshöhen bis FL080 am Nachmittag.
Am SONNTAG voraussichtlich meist dichte abschirmende SC-Bewölkung und meist keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 01. July 2020 U25: SFZ Königsdorf holt Runde 5 und kämpft sich weiter nach vorn translate news

Nach der fünften Runde der U25 zeichnet sich ab, das das Feld deutlich enger ist, als in den Vorjahren. Die neue Wertung erhöht die Spannung. Teams mit wenigen Nachwuchspiloten gelingt es gut in die Wertung zu kommen. Sie machen es den bisherigen Favoriten schwer. „Nachdem uns der Vorteil durch den "dritten Flug", den wir ja meist hatten, nicht mehr hilft, wird es deutlich kniffliger. Aber wenn die Alpen gehen ist natürlich nach wie vor mit uns zu rechnen,“ erzählt Johannes Beyer vom Titelverteidiger Königsdorf schmunzelnd. Diese wettertechnisch nicht ganz einfache Runde holen sie sich und können ein Stück nach oben klettern.
Pudelnass an den Start
Wenn der Samstag so beginnt, hätten viele wieder eingepackt. Kaum beginnt der Schleppbetrieb, bildet sich über dem Platz eine ordentliche Gewitterzelle. Nur drei Piloten des Vereins kommen vorher noch in die Luft. Johannes Beyer steht etwas begossen noch unten. Die Thermik ist jedenfalls weitestgehend futsch. Sowohl für die Piloten in spe als auch für die in der Luft. Vincent kehrt daher unfreiwillig zum Boden zurück. Johannes hingegen startet zu Ende des Schauers und erwischt einen der wenigen Bärte in den Randbergen als Sprungbrett ins höhere Gelände.
Geduld ist angesagt
Bis zum Wettersteingebirge war Geduld angesagt. Diese wurde dann jedoch belohnt. An den Hängen des Inntals konnte dann der erste Schenkel für die Ligawertung geflogen werden. Eine Verlängerung nach zweieinhalb Stunden war leider nicht wie geplant möglich. Die angedachte Linie zerfiel vor ihren Augen, so dass es zu einem Spazierflug entlang des Hauptkamms bis kurz vor Zell am See kam.
Der Sontag war noch schwerer. Die Gewitter waren weg, die Thermik aber zickig und unzuverlässig.
Für den Rundensieg hat sich der Kampf allemal gelohnt. An das Treppchen kommen sie in der Gesamtwertung noch nicht ran. Ganz oben steht Oerlinghausen und verteidigt seit drei Runde die Spitze. Bereits im letzten Jahr waren sie top unterwegs und haben in einem heißen Krimi haarscharf den Titel den Königsdorfern überlassen müssen.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 162,47 Speed/50 Punkte, 2. LV Lüneburg (NI) 144,93 Speed/49 Punkte, 3. FC Kamenz (SN) 123,92 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 5: 1. FG Oerlinghausen (NW) 229 Punkte, 2. SFG Stadtlohn (NW) 221 Punkte, 3. LSV Homberg/ Ohm (HE) 215 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Mathias Schunk (1), Johannes Beyer (2,3)
 
Starker Schauer direkt über dem Platz.
Guter Mix aus Thermik und Hangwind
im Inntal.
Letzter Schenkel am Hauptkamm:
Nicht mehr schnell, dafür landschaftlich
sehr reizvoll.

 


Wednesday, 01. July 2020 5. Runde der Quali-Liga holt der LSV Straubing translate news

Die fünfte Runde war von wenigen Wetterfenstern und Gewitterträchtiger Luft geprägt. Insbesondere der Sonntag wurde genutzt. Der LSV Mannheim baut seine Führung um komfortable 41 Punkte aus, denn Verfolger FSV Neustadt/ Weinstraße legt eine Nullrunde hin. Der Rundensieg geht jedoch nach Straubing. Das Team räumt ab und kann sich damit deutlich nach oben in die Top Ten katapultieren.
Zähes Durchbeißen im Warmluft-Geblubber
Die Warmluft fordert bei den Straubingern Geduld. Nachdem es dann endlich in die Luft geht, warten lediglich schwache Blubber-Bärte mit einer anfänglichen Basis von 1.500 Metern. Es geht gegen den Wind voran- sehr zäh. Die üblichen Hotspots zogen eher schlecht als recht. Aber das ist ihnen egal. Ihr Ziel ist sich für einen Rückenwindschenkel zu platzieren und dann Gas zu geben. Südlich von Neumarkt wendeten sie um mit 25km/h Rückenwind Richtung Nordost vorzufliegen. Nicht so ganz einfach ist das Nadelöhr zwischen Hohenfels und Nürnberg. Dank der neuen Luftraumbeschränkungen ist das Gebiet für Segelflieger nicht mehr so wirklich brauchbar.
Nach Regen kommt Sonne
Oder anders: jetzt wurde es doch einiges besser. Eine kurze Durchlabilisierung sorgt für ordentliche Steigwerte und eine ansteigende Wolkenbasis. „Um den Schenkel maximal auszudehnen mussten wir kurz darauf eine Freigabe von Karlsbad einholen, die aber wie immer ausgesprochen freundlich waren. Bislang habe ich dort immer eine Freigabe bekommen,“ berichtet Philipp Keller.
Nach einem schönen und problemlosen Schenkel bis fast an das Erzgebirge heran folgt der Rückweg. Schlagartig trocknet es ab. Nur noch einige Flusen im Lee des Oberpfälzer Wald machen es knifflig. Auch wenn das nach Hause kommen mühselig war, waren sie entspannt, denn die Wertung war im Kasten.
Der Reiz des Liga-Fliegens
In den letzten Jahren war das Ligafliegen mangels Piloten weniger ein Thema in Straubing. Mittlerweile sind sie ein Vierergespann, so dass deutlich Zug und Motivation in das Thema gekommen ist. Philipp erzählt, dass er selbst dem zweieinhalbstündigen Heizen seinen ganz eigenen Reiz hat. Der Lerneffekt auch in mäßigen Wetterlagen ist einfach gigantisch.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. LSV Straubing (BY) 254,80 Speed/50 Punkte, 2. LSF Holtorfsloh (NI) 238,68 Speed/49 Punkte, 3. SFG Bensheim (HE) 236,96 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 5: 1. SFV Mannheim (BW) 184 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 130 Punkte, 3. FG Wuppertal Radevormwald (NW) 123 Punkte 

Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Philipp Keller
 
Bei Regensburg sieht
es ordentlich aus.
Blick in Richtung Karlsbad
ist vielversprechend.
Im Lee des Schwarzkopfes ist
es abgetrocknet und mühsam.
 
 

Tuesday, 30. June 2020 LSG Fallersleben: Tummeln im kleinen Wetterfenster translate news

In Ummern erwarten die LSG-Piloten am Samstag den weniger schlechten Tag des Wochenendes. Die Prognosen sagen einen späten Thermikbeginn und am Nachmittag hereinziehende Gewitter voraus. Drei Ligapiloten wollen das Wetterfenster für Streckenflüge nutzen. Während Arnie Weber (DG400) und Benno Beesten (Nimbus 4M) auf ihre bewährten Eigenstarter setzen, nutzt Bernd Meindermann die Vereins-ASW24, um ein Abrüsten kurz vor den Gewittern zu vermeiden. Etwa 13:00 erlaubt die Thermik den Start der drei Protagonisten. Warmluft und mäßige Basishöhe lassen sie zunächst eher langsam vorankommen. Auffällig ist auch, dass nur wenige Piloten über der Heide unterwegs sind. Benno orientiert seine Liga-Schenkel zwischen Faßberg und Lüchow primär an den Wolken. Vorrangiges Ziel ist zunächst, die nötige Strecke für die Ligamindestspeed zu erreichen, ohne den Blick für das luvseitige Wettergeschehen zu verlieren. Mit Erreichen der 120km-Marke tritt Benno den Heimweg an; gerade rechtzeitig, um gegen 15:30 beim Eintreffen einer Warnung vom Heimatplatz vor aufziehenden Gewittern bereits auf Endanflughöhe zu sein. In rascher Folge kehren alle LSG-Flieger nach Ummern zurück und sind vor 16:00 am Boden. Bis 16:35 ist alles eingeräumt und um 16:45 steht das erste Gewitter am Platz.
Alle drei Piloten bringen ihre Flüge in die Wertung, aber keiner konnte die 2,5 h voll ausnutzten. So überrascht es wenig, dass mit 161 Speedpunkten ein eher schwaches Ergebnis zusammenkommt. Dass in dem kleinen Wetterfenster deutlich mehr ging, zeigen die Kollegen aus Wilsche und Oppershausen (Chapeau). Mit unserem Speed-Ergebnis belegen wir den Mittelplatz der sieben Erst- und Zweitligavereinen aus der Region (zwei schnell, drei langsam, zwei gar nicht) und freuen uns, immerhin etwas aus den begrenzten Möglichkeiten gemacht und einen zwischenzeitlichen 13. Platz erreicht zu haben. Am Sonntag gibt es in Ummern nur einen Dauerflugwettstreit; Rolf Bornheber gewinnt mit 20 min Flugzeit. Eine Verbesserung der Ligawertung ist am Sonntag den Vereinen mit Anschluss ans Relief (Weserbergland, Bergstraße, Alpen) vorbehalten und die LSG wird noch von vier Clubs überholt.
 
Benno Beesten
 
Samstag herrscht verhaltener
Flugbetrieb in Ummern.
Skeptischer LSG-Pilot, ob das Wetterfenster
für eine Ligawertung reicht.
Die Gewitter nähern sich dem Flugplatz.
 

Tuesday, 30. June 2020 FLG Blaubeuren: Perfekter Rundensieg in der zweiten Liga translate news

Aufgrund der labilen Wetterlage in dieser Runde der Segelflug Bundesliga war nicht ganz klar wann der perfekte Zeitpunkt für den Ligaflugstart sein würde. So gab es verschiedene Startzeitpunkte der zahlreichen Ligasegler, die sich zwischen die Schulmaschinen der Blaubeurer Fliegergruppe reihten.
Jens Minard, der in seinem Discus als erster gestartet war, kehrte schnell zurück in den 15 Kilometer Kreis um Blaubeuren, da er bei Gerstetten bereits seinen Hilfsmotor zünden musste. So erging es auch Martin Söll, der bei Aalen zu tief gekommen war. Oliver Stockinger der mit ihm im Osten unterwegs war konnte gerade noch einen Aufwind finden und blieb so weiterhin in der Wertung. Während der ganzen Zeit als sie im Osten ihr Glück versuchten, wartete Dirk Ströbl beinahe zwei Stunden geduldig bei Grabenstetten, bis sich eine Aufwindlinie nach Westen bildete, dort traf er Minard und sie flogen zusammen bis kurz vor Tuttlingen. Vom Boden aus verfolgten Phillip Söll und Heinrich Krais das geschehen am Himmel im glidertracking und im Funk. Sie entschieden sich spontan noch die nach Westen aufbauende Gewitterlinie mit dem vereinseigenen Arcus abzufliegen. Leider reichte die Wertungszeit von 1,5 Stunden nicht aus, um einen ordentlichen Ligaflug abzuliefern, zumindest hatten sie bis dahin einen 130er Schnitt. Jedoch reichten bereits die Flüge von Ströbl 111, Minard 101 und Stockinger 74 um ordentliche Schnitte für so ein labiles Wetter abzuliefern. Am Abend, nachdem alle Flugzeuge vor dem Gewitter wieder in der Halle oder den Anhängern verstaut waren, war die Überraschung groß, die FLG stand auf dem ersten Platz der zweiten Liga.
Nachdem am Sonntag das Wetter schlechter war, blieb es bei dem Rundensieg und damit übernahm die FLG aus Blaubeuren auch die Tabellenführung vor zwei Vereinen aus Hessen. Nächster Verein aus dem „Ländle“ ist die FSV Laichingen, die mit 227 Punkten den achten Rundenplatz holten und somit auf dem siebten und somit letzten Aufstiegsplatz stehen. Doch noch kommen einige Runden, an denen die Ligasegler der FLG erneut beweisen müssen, dass sie eigentlich erstklassig sind. Ströbl erflog sogar den schnellsten Ligaflug des Wochenendes über beide Ligen.
 
M.Söll
 
Bedrohliche Gewitterwolken
über dem Flügel von Oliver Stockinger
Dirk Ströbl holte in seiner LS8-neo
das Maximum raus
Erste Schauer im Norden bei
der Landung von M.Söll
 

Monday, 29. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 27./28.6. (Runde 5) translate news

Blitze Samstag 12.00 UTC
Blitze Samstag 15.00 UTC
Blitze Sonntag 12.00 UTC
Blitze Sonntag 15.00 UTC
Während die Woche nicht nur im Osten durch den Kaltlufttropfen über Süd-Polen beeinflusst wurde, verstärkt zum Wochenende ein Atlantiktroges seinen Einfluss. Auf seiner Vorderseite waren es vor allem labile Luftmassen, in denen neben dem richtigen Timing auch etwas Glück dazu gehörte, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen (Start)Stelle zu sein.
Samstag:
In mehreren Schüben zog mit dem stärker werdenden Südwestwind eine labile Luftmasse herein. Auf dem Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ), kombiniert mit der Blitzaktivität, sind die ersten Gewitterzellen bereist erkennbar, während nordöstlich der Elbe und im Südosten die Bedingungen noch weitgehend offen sind. Während westlich des Rheins hinter der labilen Linie bereits eine etwas stabilere und kühlere Luftmasse einflisst, haben sich 3 Stunden später die Gewitter ostwärts verlagert und in einem weiten Bogen aufgebaut. Sie sind kurz davor, die Elbe zu queren, auf dessen Ostseite die Überentwicklungen bereits stark zugenommen haben. Auch die Alb liegt bereits unter Gewittern, während es südlich der Donau noch ruhig ist. Und auch rückseitig ist es wieder offen und ruhig, wobei die Entwicklung eher inhomogen ist - ein Grund dafür sind die nassen Böden nach den Regenfällen.
Entsprechend zeigen die Flugspuren den Schwerpunkt eher im Nordosten, der vor Ankunft der Gewitter die im Vergleich besten Bedingungen geboten hat.
Sonntag:
Die nur wenigen Flugspuren am Sonntag lassen sich mit einem Blick auf das Satellitenbild von 12 UTC erklären: Eine weit ausladende Front liegt von der Ostsee bis in den Südwesten Deutschlands. Vorderseitig war die Warmluft weiter labil, auch wenn wegen der geringeren Einstrahlung die Gewittertätigkeit deutlich moderater ausfällt als noch am Vortag. Ein paar Flüge haben es dann aber doch noch in die Wertungslisten geschafft: Zum einen in der trockenen Warmluft des Südostens und in der kühlen Luftasse auf der Frontrückseite im Nordwesten. Signifikanten Flugbetrieb gab es aber auch im Südwesten, wo die Bergstrasse als Ausgleich zur durch den Aufzug der Front gestörten Thermik frequentiert werden konnte.
Wer hat was draus gemacht?
Satellitenbild, Flugspuren, Speed-OLC - und am Ende auch die Wertungslisten der 1. und 2. Liga zeigen ein eindeutiges Bild: Die 5. Liga-Runde war bereits am Samstag weitgehend gelaufen. Auf den ersten Plätzen beider Ligen waren die am Samstag-Abend in Führung liegenden Teams auch die, die am Ende der Runde vorne lagen.
Die Vermutung, das der Nordosten vom Wetter begünstig vorne lag, lag ja schon bei den Satellitenbildern nahe. Ein Umstand der in den ersten 4 Runden noch ganz anders war: Mit Brandenburg, Pirna und 2x Berlin fanden sich gleich 4 Vereine aus dem Nordosten der Republik in trauter Eintracht am Tabellenende wieder. Aber offenbar ist die Atmosphäre immer um einen gewissen Ausgleich bemüht, denn alle genannten Vereine schafften es in dieser Runde unter die Top 7. Pirna und Brandenburg lieferten sich dabei ein äußerst knappes Duell um den Rundensieg, das die Sachsen am Ende mit 0,02(!) Punkten Unterschied für sich entscheiden konnten. Beide Teams waren übrigens die einzigen, die es über die 300-Punkte schafften -, und das über alle Ligen hinweg gesehen.
Auch wenn sich die Flugwege aus Pirna - und auch die Liga-Abschnitte - über Lausitz und Fläming unterschieden, so hatten sie doch eines gemeinsam: Ihre Landezeit. Das Satellitenbild von 15UTC (siehe oben) passt zeitlich ganz gut dazu und zeigt einen (fast schon) beleuchteten Zielkreis. Schnellster war Kai Glatter (103,2 Speed-Punkte), Franco Fritsch (103,0) war kaum langsamer, drittschnellster war Benjamin Schüch (99,9).  Auch für die Brandenburger ging es (auf ausgetreten Pfaden) südlich von Berlin in Richtung Polen. Hier war bei Waldemar Labusga (103,5) und Matthias Kaese (99,8) über die komplette Distanz enger Teamflug angesagt, während Rolf Engelhard (102,7) eher im lockeren Verbund mit Herbert Horbrügger unterwegs war. Herbert kam zwar nicht in die Wertung, sein Flug ist aber als Vergleich zur Konkurrenz aus Pirna interessant, traf er doch auf seinem Flug sowohl Franco als auch Benjamin.
Das man sich aber auch aus anderen Regionen nach vorne fliegen konnte, zeigten die Piloten aus Königsdorf, die, angeführt von Thomas Wolf, auf Platz 3 vorfliegen konnten.
Absolut schnellster über alle Ligen hinweg war am Samstag dann aber doch ein Flug aus dem Nordosten: Bernd Goretzki für den LSV Rinteln. Vergleichsweise früh unterwegs, erflog er mit 122km/h (107 Speed-Punkte) zwischen Elbe und Spree seine Speed. Schnellster nach Speed-Punkten - ebenfalls über alle Ligen hinweg - war Dirk Ströbl für die FLG Blaubeuren. Noch unter eher dichten Abdeckungen gestartet, hing er fast 2 Stunden nördlich des Platzes an der Alb, bevor der Himmel von Südwesten aufmachte. Dann aber musste es aber schnell gehen, denn von Westen her baute eine massive Gewitterlinie auf. Dirk absolvierte 290km innnerhalb der Wertungszeit (117km/h, 110 Speed-Punkte). Sein Barogramm unmittelbar nach Ende der Wertungszeit legt die Vermutung nahe, dass der Flug auch nicht unbedingt länger hätte dauern sollen. Auch Jens Minard und Oliver Stockinger waren mit ähnlicher Taktik, aber teils deutlich langsamer unterwegs. Am Ende reicht es für die Blaubeurener, die Liga 2 mit knapp 10 Punkten Vorsprung auf Eisenhüttenstadt und Bronkow für sich zu entscheiden.
Das man am Sonntag - auch wenn die Bedingungen allgemein schwächer waren als am Samstag - noch Punkte gutmachen konnte, zeigte auch diese Runde. In Liga 1 konnte sich Rinteln immerhin auf Rang 6 verbessern, in Liga 2 schaffte es Untrerwössen auf Rang 5, aber wahrscheinlich am wertvollsten dürfte der Sonntag für Mannheim gewesen sein: Der Hangwind der Bergstrasse trägt sie in der Quali-Liga auf Rang 10. Der ist 41 Punkte wert, wopmit sie den Vorsprung auf die Konkurrenz auf satte 54 Punkte ausbauen können -, auch da die direkten Verfolger in dieser Runde punktlos blieben. Auch in Liga 1 kann der Tabellenführer das Polster vergrößern: Rinteln liegt nun 16 Punkte vor Oerlinghausen und 23 Punkte vor der FG Wolf Hirth, die Homberg/Ohm von Rang 3 verdrängen können. Deutlich knapper geht es im Unterhaus zu, wo Blaubeuren den Sprung von 4 auf 1 schafft. Hofgeismar hält Rang 2, während Bad Homburg von der Spitze auf den dritten Rang durchgereicht wird. Die Punkteabstände (66-63-57) sind aber denkbar knapp - und genau so eng geht es dahinter zu.
Auch beim Wetter bleibt es spannend, steht uns in der Woche doch eine eher wechselhafte Lage mit ebenso wechselnden Luftmassen bevor, die bis in die nächste Runde anhalten soll ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland

 


Monday, 29. June 2020 AC Pirna feiert Rundensieg translate news

Was für eine furiose Rückmeldung in das Ligageschehen durch den AC Pirna! Da es der Wettergott in den vergangenen Runden nicht sehr gut für den Stadtverein an der Elbe meinte, gingen wir mit lediglich 2 Punkten in die 5. Runde der diesjährigen Saison. Doch schon im Vorfeld des Wochenendes war klar, dass diesmal ein paar mehr Punkte drin sind. Die thermischen Bedingungen in Sachsen und Brandenburg sollten zumindest bis zum Einsetzen der Gewittertätigkeit im Vergleich zum restlichen Deutschland recht gut sein.
So machten sich am Samstag unter anderem das JS1 Duo Uwe Augustin und Kai Glatter startklar. Mit dabei Franco Fritzsch auf Ventus cT und Benny Schüch mit der LS8. Die schnellen Ligaschenkel waren in Richtung der Niederlausitzer Heiden und Polen schnell absolviert, wenn auch jeder ein wenig anders die Wenden setzte. Auch der Heimweg nach Pirna und damit in den Zielkreis gelang kurz vor Eintreffen der doch recht aktiven Gewitterzellen. Kai konnte mit 103,19 den schnellsten Flug einreichen, dicht gefolgt von Franco mit 103,03 Speedpunkten und Benny mit 99,93 Speedpunkten. Nach dem Abrüsten der Flieger im Regen bei zuckenden Blitzen über Dresden war die Freude über den zwischenzeitlichen Rundenplatz 1 sehr groß. Thomas Melde versuchte am Sonntag das Ergebnis nochmal zu verbessern. Da sich das Wetter aber an die Prognosen hielt, kamen von Pirna aus (wie auch größtenteils in Deutschland) keine schnelleren Flüge mehr in die Wertung. Der AC Pirna freut sich über den Rundensieg und ist nun endlich in der Saison 2020 angekommen.
 
Text und Fotos: B. Schüch
 
Schöne Optik in Südbrandenburg,
wenn auch das Steigen nicht
immer zuverlässig war.
Reihungen entlang des Südwestwindes.
Abkühlung von oben beim Abrüsten.

 


Monday, 29. June 2020 FV Celle: 100 km gehen immer translate news

Die Prognose für das Segelflugwetter am Wochenende war nach der guten Optik in der Woche eher niederschmetternd. Dennoch konnten sich einige FV Celle Piloten motivieren, kleine Strecken bei schwülen Temperaturen auf sich zu nehmen – getreu dem Motto von Michael Schönenberg (AM): „100km gehen immer“, verteilten sich 5 Protagonisten Richtung Westen, Osten und Norden.
 Philipp Reinecke auf dem Discus 2c FES flog als Erster ab und entschied sich für Flugrichtung Ost – dem guten Wetter entgegen. Er nutzte eine größere Lücke mit Sonneneinstrahlung und versuchte im blauen die etwa 30 Kilometer entfernten Kumulanten zu erreichen. Michael Schönenberg (DG 300 WL) und Christian Schneiders (ASW 28) benötigen zwei Ehrenrunden, bis die Heidethermik sich gnädig zeigte. Die Steigwerte im Westen gingen kaum über 1 m/s während es im Osten etwas flotter voran ging. Wie es geht zeigten uns die Gifhorner Fliegerfreunde, die trotz Gewitterlage sportlich nach NO flogen. 
Philipp war zu diesem Zeitpunkt bereits mit Elektromotor auf dem Rückweg: Das „Uelzener Thermikloch“ hatte wieder einmal zugeschlagen. Noch im Rennen waren Sebastian Felstermann mit Fluglehrer Carsten Bischoff auf DG 500T zur anspruchsvollen Überlandflugeinweisung, die den dritten Wertungsflug für die FV Celle beisteuerten. 
Zum Schluss musste es schnell gehen. Eine kräftig wachsende Gewitterzelle zog direkt auf unseren Platz zu und beendete den Spaß vorzeitig.
 
Text: Christian Schneiders, Philipp Reinecke
Fotos: Christian Schneiders
 
Kein Wetter für hohe Geschwindigkeiten
Schlechte Vorboten. Die Gewitterzelle
zieht genau Richtung Platz.
Deckel zu – keine 60 Minuten später
erreicht die Böenwalze den Flugplatz Celle
 
 
 

Friday, 26. June 2020 Vorhergesagter Hammertag endet früher und langsamer als gedacht translate news

Ausgehend von einem Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über der Nordsee fließt aus Nordost trockene Kontinentalluft ein. Diese Wetterlage sollte laut den Vorhersagemodellen von Topmeteo und DWD für einen Hammertag sorgen. Vor allem großflächig im Bereich um Nürnberg wurden von beiden Modellen die besten Bedingungen vorhergesagt.
Am Abend zuvor haben wir uns Gedanken gemacht, wie man am besten um Nürnberg fliegen kann, ohne am Abend Gefahr zu laufen, auf dem letzten Schenkel zu verhungern. Aufgrund der extrem guten Vorhersagen haben wir ein Dreieck um Nürnberg und Stuttgart nicht ausgeschlossen. Mit einem frühen Start über die Rhön, im Anschluss die Rennstrecke bis kurz vor den Bayerischen Wald, danach über die gut entwickelte Alb und am Schluss nochmal durch den Kraichgau in den Odenwald kämpfen. Soweit der Plan…
8:45 Uhr
In der Rhön sind erste Flusen zu sehen. Für den perfekten Start im Teamflug werden Tobias Pachowsky und ich von zwei Schleppmaschinen gleichzeitig geschleppt. Punkt halb 10 klinken wir in 1600MSL und gleiten die ersten Wolken ab. Zu diesem Zeitpunkt stand schon eine schöne Linie auf der westlichen Seite der Rhön bis in Verlängerung des Thüringer Waldes. Leider konnten wir diese Linie nicht nutzen, da sie direkt durch das EDR 134 führte.
Mit einem 60er Schnitt fliegen wir die erste Stunde Richtung Nordosten und folgen nach der Wende den Wolken etwas vorgelagert zum Thüringer Wald. Zwischen Grafenwöhr und Nürnberg ziehen wir den ersten Bart über 2,5m/s und haben das Gefühl, dass es ab hier besser vorangeht.
12:45 Uhr
Mit der Wende über Regensburg liegt nun der beste Schenkel vor uns. Gemeinsam fliegen wir einen Stundenschnitt von über 120km/h und unser anfangs niedriger Schnitt krabbelt immer mehr aus dem Keller. Die Linien und das durchschnittliche Steigen sind hier deutlich besser als zuvor.
15:00 Uhr
Nach ca. 550km werfen wir einen Blick aufs Satellitenbild, welches leider keine guten Neuigkeiten mit sich bringt. Nördlich der Schwäbischen Alb fängt es an, stark abzutrocknen. Obwohl wir bis dahin den Gesamtschnitt auf 100km/h verbessern konnten, schien es unmöglich noch um Stuttgart zu fliegen. Bei Albstadt wenden wir und setzen unser nächstes Ziel auf Hammelburg. Mühsam kämpfen wir uns bei schwachen Bedingungen gegen den Wind voran.
18:10 Uhr
Die vergangenen zwei Stunden haben wir mit einem 60er Schnitt im Blauen mit teilweise sehr kurzlebigen Dunstkappen verbracht. Über die Steigerwald-Kante haben wir uns nun bis nach Schweinfurt gekämpft. Direkt neben der Stadt kurbeln wir nochmal 0,6m/s für den sicheren Endanflug auf Hammelburg, jedoch müssen wir noch das Dreieck schließen. Am Saaletal treffen wir noch einmal 0,5m/s und können somit das Dreieck schließen.
Fazit
Früher Starten wäre wohl kaum möglich gewesen. Selbst wenn wir die Linie an der Rhön geflogen wären, hätten wir uns später auf der Schwäbischen Alb für ein riesiges Dreieck um Stuttgart oder für den direkten Weg nach Hause entscheiden müssen. Ich bin mir sicher, dass das Umdrehen die richtige Entscheidung war. Eine halbe Stunde später und wir hätten es vielleicht schon nicht mehr geschafft.
 
Hier geht es zum Flug.
 
Eric Schneider
 
Im engen Teamflug ...
... Richtung Regensburg.
Die letzten Wolken auf dem Rückweg
von der Schwäbischen Alb.

 


Friday, 26. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 26.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland in einer südwestlichen Strömung, wobei im Südwesten und Westen des Landes sehr labil geschichtete Warmluft wetterbestimmend ist. Im äußersten Nordosten sorgt ein Höhentief über Polen ebenfalls für Labilität, dazwischen ist in einem breiten Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Sachsen zunächst meist recht trockene Luft wetterbestimmend. In der zweiten Tageshälfte weitet sich jedoch die hochreichend labile und feuchte Warmluft über die Mitte Deutschlands hinweg bis in den Nordosten aus. Zum Spätnachmittag/Abend gibt es im äußersten Westen des Bereichs Stabilisierungstendenzen.
Am SONNTAGmorgen hat die labile Warmluft den Nordosten bereits wieder verlassen, nur über Bayern und dem Süden Baden-Württembergs bleibt die Labilität ganztags erhalten. Im Nordwesten zieht am Morgen bereits eine schwache Kaltfront auf, diese verlagert sich langsam
südostwärts und erreicht gegen Abend eine Linie Ostsee - Harz - Pfälzerwald und intensiviert sich in der zweiten Tageshälfte in der Westhälfte des Landes. Hinter der Kaltfront sorgt die einfließende kühlere Luft von Niedersachsen bis zur Ostsee für eine Labilisierung im unteren und mittleren Niveau.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG von Südwesten her Fronteinfluss samt Abschirmung/Überentwicklungen und zu schweren Gewittern samt Begleiterscheinungen neigende Bedingungen. Am ehesten im Osten des Bereichs noch längere Zeit gute nutzbare Wolkenthermik.
Am SONNTAG zeitweise abschirmende Bewölkung und/oder Überentwicklungen. Dazwischen strichweise mäßige und zerrissene CU-Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG teils mäßige Wolkenthermik, aber häufig durch Abschirmung und Überentwicklungen gestört und/oder zerrissen.
Am SONNTAG kann sich im Osten nur kurzzeitig mäßige Wolkenthermik entwickeln, ehe diese abgeschirmt wird. Ebenso lokal durch Überentwicklungen eingeschränkt.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG meist nur geringe bis mäßige Wolkenthermik, ab Mittag von Schwaben regional durch Überentwicklungen und Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAGvormittag vor allem Richtung Südosten noch mäßige Wolkenthermik. Im Tagesverlauf von Schwaben her durch Überentwicklungen und Ausbreitungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 24. June 2020 LSG Fallersleben: Schöne Ausflüge mit guter Ligawertung translate news

Nach der überlandfluguntauglichen Vorrunde erfreute die Runde 4 in Ummern mit zwei fliegbaren Tagen. Am Samstag machten sich gleich sieben Streckenflieger auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die größte Strecke (fast 600km) und die beste Geschwindigkeit (105 Pkte) erreichten dabei Helge und Franz Liebertz in der ASH25e, obwohl es kaum über 1000m ging. Auch Kathrin Busse (ASW19), Peter Meurers (LS1f), Arnie Weber (DG400), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M) brachten wertbare Flüge nach Hause. Bei Timo Kämpf (ASW15) verhinderte ein Loggerausfall > 60sec die zweitbeste Tagesspeed der LSG.
Die fast deutschlandweit gute Wetterprognose für den Sonntag ließ schnell erahnen, dass für eine gute Rundenplatzierung am Sonntag nachgelegt werden musste. Dumm war, dass dafür mit Bernd Meindermann (Pferdetritt) und Benno Beesten (Infekt) zwei Protagonisten kurzfristig ausfielen. Immerhin konnte Familie Liebertz (mit getauschter Verantwortlichkeit) einen Ausflug zu den Ostseebädern zwischen Lübeck und Kiel für einen weiteren guten Flug nutzen (92 Pkte). Den schnellsten Streifen legten sie dabei über die Lüneburger Heide bis kurz vor Tarmstedt. Streckenmäßig toppten sie dabei mit 633km das Vortagsergebnis. Franz war sichtlich begeistert. Und nach Schleswig-Holstein fliegen wir von Ummern im Segelflug auch nicht wirklich oft. Mit Arnie Weber, Roman Langer und Antje Philipp (ASW15) waren am Sonntag weitere LSG-Streckenflieger unterwegs. Während Arnie eine Speedverbesserung verpasste, ist diese Roman einsitzig im Twin gelungen. Mit seinen 79 Speedpunkten kam die LSG auf Rundenplatz 6 und Roman freute sich zudem über seinen ersten 300km-Flug in diesem Jahr.
 
Benno Beesten
 
Helge und Franz Liebertz
bei Startvorbereitungen.
Phasenweise ging es gut
geradeaus voran.
Und noch kurz am Arbeitsplatz
vorbeigeschaut: alles im Lot.

 

Wednesday, 24. June 2020 4. Runde der Quali-Liga: SFV Mannheim hält die Spitze translate news

Während der Samstag doch in weiten Teilen Deutschlands wenig fliegerische Möglichkeiten bot, wurden nach zwei doch spärlicheren Runden am Sonntag ordentlich Punkte geschrieben. Das hat die Liga-Wertung richtig belebt. Der SFV Mannheim und der FSV Neustadt/Weinstraße erlangen zwar nicht den Rundensieg, können aber ihre Spitzenpositionen verteidigen.
Durchstarter-Rezept des SFV Mannheims
Die Mannheimer starten in dieser Saison wieder durch. Nachdem sie aus der Segelflug-Bundesliga über die Zweite Bundesliga in die Quali-Liga abgestiegen sind, scheint die Durststrecke nunmehr vorüber. Der Winter wurde genutzt, um sich mit Streckenflugseminaren im Verein fit zu halten beziehungsweise fit zu machen. Zudem gibt es mittlerweile gibt eine gute Mischung aus alten Hasen und Nachwuchspiloten. Die Youngstars werden hier super an den sportlichen Segelflug herangeführt. So wird auch an diesem Sonntag ein Streckenflug-Aspirant durch Michael Petzold eingewiesen – natürlich wird dieser gleich für die ein „paar“ Ligapunkte genutzt.
Später Start bringt ordentlich Punkte
Zu ihrem Glück müssen sie mit ihrem Start lange warten und können erst gegen 14 Uhr auf die Piste. Warum zum Glück? Der Odenwald war zu diesem Zeitpunkt schon voll entwickelt und die Basis bot komfortable 1.700 Meter. Also eine perfekte Spielwiese für flächiges Fliegen, aber auch für Speed. Ausschließlich einfach kann man den Flug allerdings auch nicht nennen. Das Ziel Schwäbisch Hall blieb eine Vision, denn die Odenwaldquerung war ihnen nicht gut gesinnt. Bis dato schöne Quellung verwandelten sich mehr und mehr in „Flatschen“ und Abschattungen. Also entschieden sie sich um und legten die Ligaschenkel in Windrichtung über den Odenwald. „Gute Wolkenreihungen und Steigen von deutlich über 2 Metern machten so richtig Spaß“, erzählt Michael. Auf dem letzten Schenkel glitten sie nur so dahin. Kreisen? Überflüssig (fast) – selbst mit einer ASK 21. Das Ergebnis ist ein motivierter junger bald Liga-Pilot und der punktbeste Flug des Teams.
Neustadt an der Weinstraße holt auf
Auch die Neustädter nutzen diese Runde. Unter anderem fliegen Frank Schwerdtfeger, Marc Schick und Steffen Schmidt im Dreierteam nicht nur ordentlich Punkte für die Liga, sondern auch für die OLC Plus– Wertung ein. Auch wenn sie ebenfalls nicht die Runde abräumen, macht das Team ein paar Punkte auf die Mannheimer gut. Es rücken aber weitere starke Teams auf, so dass die Spannung in den kommenden Wochen erhalten bleibt.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. LSC Bayer Leverkusen (NW) 282,74 Speed/50 Punkte, 2. Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen (HB) 276,57 Speed/49 Punkte, 3.LSG Erbslöh Langenfeld (NW) 275,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 4: 1. SFV Mannheim (BW) 143 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 130 Punkte, 3. FG Wuppertal Radevormwald (NW) 123 Punkte 
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 
Michael Petzold weist Dirk Drews ein und holt den schnellsten Flug für Mannheim.
 
Frank Schwerdtfegers (im Team Marc Schick und Steffen Schmidt ) Route
Im hohen Norden fliegt Malte Deyerling den schnellsten Flug in der Quali-Liga.
 

Tuesday, 23. June 2020 FLG Blaubeuren - der VFB der Lüfte translate news

Die vierte Runde wurde in den Segelflug Bundesligen dieses Wochenende am Sonntag ausgetragen. Bei schwachem Nodwestwind reihten sich die Segler des Zweitligisten der FLG Blaubeuren auf deren Fluggelände in Sonderbuch. Nach dem Start ging es gen Westen. Auf der Standardstrecke auf der Alb kamen sie gut voran. Im Schwarzwald wurde dann von den meisten nach Norden abgebogen, wobei sie auf Höhe Schramberg einige Probleme hatten in der Thermik die Höhe zu halten und erneut steigen zu finden. Altmeister Charlie Bauder und Joachim Krais drehten hier nicht um sondern flogen ein Dreieck um den Stuttgarter Luftraum.
Der Rest flog den Schwarzwald zurück und erneut die Alb bis zum Heimatflugplatz. Am Abend wurde gespannt auf die Leistung der Piloten geschaut. Durch die Flüge von Philipp Söll 95,88 und Dirk Ströbl 99,75 Punkte war es schon einmal kein Trostpunkt mehr. Doch um den Aufstieg am Ende der Saison perfekt zu machen müssen die Blaubeurer in jeder Runde eine Topplatzierung erreichen. So war man froh als Charlie Bauder nach über acht Stunden Flugzeit und 700 Kilometern seinen Flug mit einer Schnittgeschwindigkeit von 91,69 Punkten einreichte. Wieder einmal zeigte der Trainer des Junioren-Landeskaders sein Können.
Mit diesen drei Flügen war Ihnen der dritte Platz nach Bad Homburg und Bad Wörishofen in dieser Runde sicher. Schön war auch, dass fünf weitere Flüge bereit gewesen wären um Punkte zu holen. So schauen die 50 Mitglieder der Fliegergruppe schon gespannt auf die Tabelle, auf der sie sich in dieser verkürzten Saison auf dem vierten Platz befinden. Nach mehreren Meister Titeln wurde letztes Jahr das zweite Mal in die zweite Liga abgestiegen, da das Wetter im Süden einfach keine schnellen Flüge zu ließ.
Die Nachbarn aus Laichingen stehen nach dem fünften Rundeplatz auf dem zehnten Tabellenplatz und sie müssen die nächsten neun Runden nochmals alles geben. Während die Ligapiloten unterwegs waren wurden die Flugschüler zunächst über den vereinseigenen Motorsegler in die verschiedenen Ruder der Flugzeuge eingewiesen und hoffen nach erfolgter Ausbildung durch den ehrenamtlichen Fluglehrerkader bald schon Punkte für die FLG zu holen.
 
M.Söll
 
Samstagabend vor den Schauern
Richtung Westen
Thermikwolke aus dem
Blaubeurer Arcus
Luftbild vom Flugplatz nach Ligaflug


 

Monday, 22. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 20./21.6. (Runde 4) translate news

Nach der eher durchwachsenen Runde 3 konnte das Wetter in Runde 4 wieder zulegen. Leider nicht für alle, denn im Nordosten hielt sich hartnäckig die Front. Der von Westen nachrückende Hochkeil konnte vor allem zum Sonntag dann abwer für weiträumig gute Bedingungen sorgen. Ob der Sonntag aber auch der schnellere Liga-Tag war, zeigt erst der Blick in die Fluganalysen.
Samstag:
Das Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) zeigt ein eher chaotisches Himmelsbild: Östlich der Elbe liegt die wellende (Warm)Front, die dort fliegerisch wenig bis gar nichts zu bieten hatte. Auch die im Randbereich über die südöstlichen Mittelgebirge ziehenden Cirrenschirme störten die Thermik nachhaltig. Das Bild spiegelt sich dann auch in den Flugspuren wieder: Nur wenigen gelang es, in den kleinen Lücken etwas wertbares zu erreichen oder den Anschluss an das offene Wetter im Westen zu bekommen.
Aber auch hier waren die Bedingungen sehr unterschiedlich: Während südliche von Eifel / Lahn häufige Ausbreitungen und / oder noch Überentwicklungen mit Schauern störten, waren sie direkt im aufbauenden Hochkeil im Nordwesten nahezu ungestört. Auch hier gab es zwar Ausbreitungen, der Wind konnte aber sogar leichte Reihungen generieren - ein Garant für schnelle Liga-Schnitte.
Sonntag:
Wesentlich weiträumiger - wenn auch nicht völlig homogen - zeigt das sonntägliche Satellitenbild (11:45 UTC/13:45 MESZ) die Wettersituation: Die Front im Nordosten war zwar noch nicht ganz abgezogen, hatte sich aber weiter Richtung Oder verlagert. Rückseitig war von Dänemark her eine Zunge sehr trockener Luft eingeflossen, in der die vorherrschende Farbe "Blau" war. Etwa westlich von Weser/Werra - Thüringer Wald - Bayerischer Wald war die Thermik aber fast durchweg gezeichnet. Ein paar Ausbreitungen im Süden und westlich des Rheins waren Hürden, aber keine Hindernisse. Und auch Vorläufer einer neuen, von BeNeLux heranziehenden Front, störten nicht nachhaltig, denn die erste Welle löste sich auf, als sie in die trockene und hochdruckbestimmte Luft einlief. Erst am (späteren) Nachmittag ging es dann erwartungsgemäß zu.
Die Flugspuren zeigen ganz klar die Rennstrecken auf - ob sie aber so schnell oder schneller waren, wie die Linien von Samstag, zeigt die Analyse ...
Wer hat was draus gemacht?
Natürlich war der Sonntag mit über 1400 gemeldeten Flügen der weiträumig bessere Tag des Wochenendes und auch der Tag für die längere bzw. flächigere Strecke. Naturgemäß liegen die Punkte im OLC-Plus vom Sonntag im direkten Vergleich vorne.
Lenkt man den Blick auf den Speed-OLC (und damit auch auf die Ligen), liegt der Sonntag zwar in der "Masse" noch vorne, denn 29 Flüge mit mehr als 100 Speed-Punkten stehen in den Listen. Auch die räumliche Verteilung fällt auf, denn die 100 Punkte konnte man am Sonntag vom Boberg aus genau so knacken, wie von der Hahnweide, von Gardelegen oder von Bamberg aus. Bei den Top-5 ist die Grenze für beide Tage aber unisono bei 110 PUnkten und die beiden schnellsten Flüge der Runde / des Wochenendes entfallen auf den Samstag. Räumlich auf den Nordwesten beschränkt, aber eben dann doch ein Quentchen schneller ...
Die schnellste absolute Geschwindigkeit mit knapp 136km/h flog Michael Möker von Burgdorf aus. Es wurde ein nachmittäglicher Liga-Flug. Die besten Bedingungen ausnutzend ging es ganz Liga-klassisch erst einmal gegen den Wind. Waren in der Wertungszeit auf dem ersten Rückenwindschenkel noch 4 Bärte nötig, konnten die beiden im Gegennwind kreislos zurückgelegt werden. Und auch beim zweiten Mal mit Rückenwind drehte Michael nur ein einziges Mal. Der Flug ist darüber hinaus noch ein gutes Beispiel, was über dem flachen Norden auch bei niedriger Basis möglich ist, denn der Flug fand nahezu konstant im Höhenband um 1000m über GND statt.
Viel höher ging es für Madleen und Frerk Frommholz auch nicht hinaus. Sie flogen von Walsrode direkt mit Rückenwind in Richtung Magdeburg. Auch sie legten ihren Kurs als Jojo an und mussten am Ende sogar über die gesamte Wertungszeit nur drei mal kurbeln. Absolut (131m/h) etwas langsamer als Michael bringt der Index in der Gesamtabrechnung dann doch rund 1,5 Speedpunkte mehr.
Mit Burgdorf und Rinteln hatten damit am Samstag-Abend zwei alte Bekannte die Spitzenplätze der Liga-Zwischenwertung erflogen, in guter Nachbarschaft mit der Nachbarschaft aus dem Norden.
Damit bleibt aber noch die Frage offen, ob der Sonntag mit der in Summe großräumigeren Bedingungen noch genügend Potential zum Aufholen bot: Aus meiner Sicht ist die Frage mit einem klaren "Jein" zu beantworten. Denn Maximilian Dorsch hat von Bamberg aus gezeigt, dass auch an dem Tag über 130km/h (114 Punkte) möglich waren. Sieht man sich die Folge der Satellitenbilder an (die sind im TopMeteo-Webshop noch bis Dienstag verfügbar auch wenn ein paar Bilder durch einen Ausfall fehlen), hat Maximilian genau die richtige Lücke erwischt. Während die stärksten Ausbreitungen nach Süden abzogen, macht er sich mit der "4i" auf den Weg in Richtung des schön gereihten Thüringer Waldes. Als es  von dort wieder anfing auszubreiten, war die Wertungszeit so gut wie durch und er auf dem Weg nach Hause.
Für die Bamberger reichte es damit auf Rang 7 der 1. Liga. Mit der FG Wolf Hirth konnte sogar noch ein Süd-Verein noch aufs Treppchen fliegen, für die Spitzenpositionen reichte es aber nicht mehr. Rinteln, in dieser Runde zweiter, konnte am Sonntag nochmal etwas nachlegen, am Ende reichte es aber nicht, um den Rundensieger Burgdorf abzufangen - auch wenn der Abstand weniger als 1 Punkt betrug! Trotzdem bleibt Rinteln souveräner Tabellenführer (64 Punkte) vor Oerlinghausen (52) und Homberg/Ohm (45).
Nicht ganz so schnell wie in Liga 1 ging es in dieser Runde in Liga 2 zu:  Der LSC Bad Homburg durchbrach als Einziger die 300-Punkte-Grenze und erobert damit die Tabellenführung (57 Punkte) vor Hofgeismar (53) und Bad Wörishofen (50).
Ach so, da war noch was ... letzte Woche hatte ich im Falle von gutem Wetter versprochen, die dazu gehörige Regel zu verraten. Ganz einfach: "Immer, aber auch immer, wenn ich Windendienst habe, ist gutes Wetter!" Stimmt jedes Mal - zumindest gefühlt Auf die Liga wird diese Regel aber keine Auswirkungen (mehr) haben, ich bin erst im September wieder dran.
Ansonsten sorgt die Woche über ein Kaltlufttropfen über der Tschchei für Kopfzerbrechen und zum nächsten Wochenende bricht dann die Warmluft über uns herein - das muss aber nicht unbedingt schlecht sein ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland

 


Saturday, 20. June 2020 Jobangebot: OLC sucht Sportjournalist (m/w) translate news

Für sportorientierte Segelflieger ist der OLC weltweit eine einmalige Quelle für Daten, Informationen, Statistiken und natürlich vor allem spannende Wettbewerbe wie zum Beispiel die Segelflug-Bundesliga.
Diesen Info-Pool will der OLC nun ergänzen und zu einer regelrechten Nachrichtenbasis für den Segelflugsport ausbauen.
Mit Reports, Features, Hintergrundberichten und Portraits von erfolgreichen Piloten soll eine intensive und aktuelle Berichterstattung über das Geschehen im Segelflugsport angeboten werden, national und international.
Für diese Aufgabe sucht der OLC dringend einen Mitarbeiter (m/w) mit journalistischen Erfahrungen, für den ein derartiges online-Projekt eine echte Herausforderung darstellt. Es versteht sich von selbst, dass ausreichend Erfahrung im Streckensegelfliegen gegeben ist.
Die Vergütung erfolgt im Rahmen einer 'geringfügigen Beschäftigung'.
Euere Bewerbung erwarten wir gerne.
Bitte sendet ein E-Mail an: mail@onlinecontest.org
Herzlichen Dank im Voraus.
 

Friday, 19. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 19.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland im Einflussbereich eines großen Höhentroges, der sich von Großbritannien südöstwärts bis zum Schwarzen Meer erstreckt. Am Boden befindet sich jedoch ein Bodenkeil über Frankreich und Westdeutschland, der die vorhandene feuchte und warme Luftmasse in der Nordhälfte des Landes stabilisiert. Die Ausnahme wäre der Nordosten, wo sich eine ausgeprägte Konvergenzlinie von Polen bis Dänemark erstreckt und im Ostseebereich hochreichend feuchte und zum Teil labil geschichtete Luft heranführt. In der Südhälfte Deutschland überwiegt der Einfluss es Höhentroges und hier wird nachmittags die Luftmasse verbreitet labilisiert. Bei einer landesweit vorherrschenden westlichen bis nordwestlichen Strömung werden die Alpen leicht angestaut.
Am SONNTAG findet sich Deutschland zwischen zwei Höhentiefs über Großbritannien und dem Balkan in einer "Hochdruckbrücke". Dabei fließt mit einer westlichen bis nordwestlichen Strömung warme und stabil geschichtete Luft ein. Anfangs ist die Luftmasse südlich der Donau noch leicht labil geschichtet; wird jedoch im Tagesverlauf zunehmend stabilisiert. Weiter im Norden wird noch hochreichend feuchte und stabil geschichtete Luft im Ostseebereich von der Konvergenzlinie vom SAMSTAG herangeführt. Im Tagesverlauf verlagert sich die Linie langsam nach Osten, sodass nachmittags die Luftmasse im Nordosten abtrocknen kann. Zum Abend hin zieht im äußersten Westen eine Okklusionsfront auf, die feuchte Atlantikluft heranführt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Nordosten und Osten, etwa östlich einer Linie Sylt - Leipzig, durch Abschirmung und zeitweilige Niederschläge kaum nutzbare Thermik zu erwarten. Im übrigen Bereich entwickelt sich mäßige, nach Südwesten hin auch gute Wolkenthermik. Die Basis der CU steigen auf 1200-1600 m, zeitweise stören jedoch abschirmende Wolkenfelder und im Süden einzelne Überentwicklungen.
Am SONNTAG ist im Westen und Süden mit guter, teils sehr guter CU-Thermik zu rechnen, die maximale CU-Basis wird bei 1800-2100 m liegen, nach Nordosten hin eher mit mäßiger Thermik, hier steigen die Untergrenzen der CU auf 1200-1400 m an. In Vorpommern und im Osten Brandenburgs hält sich noch längere Zeit abschirmende Bewölkung, im Südwesten zieht am Nachmittag abschirmende Bewölkung auf.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, die durch Ausbreitungen - am Nachmittag durch verbreitete Überentwicklungen gestört wird. In  Sachsen aufgrund von Abschirmung keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG gute bis sehr gute Wolkenthermik, südlich der Mainlinie mit einer leichten Tendenz zu Überentwicklung. Östlich der Elbe
aufgrund von Abschirmung keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten geringe bis mäßige Wolkenthermik. Thermikbeginn 10-11 UTC. Sonst aufgrund von Abschirmung keine
nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik. Thermikbeginn 09.00-09.30 UTC. Thermikende zwischen 16.30 und 17.30 UTC.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 17. June 2020 Runde 3 beschert hauptsächlich Bayern mit guten Ligaflügen translate news

Straße im Thüringer Wald. Vor mir Jan Schulz in seiner Hornet und Jan Kretzschmar.
Als einzig nutzbarer Tag kam dieses Wochenende nur der Samstag, der 13.06 in Frage. Geprägt durch die sehr labile Luftmasse, ergeben sich vor allem in Bereich der Mittelgebirge gute Chancen auf hervorragende Flüge. 
Philipp Lauer vom AC Lichtenfels startet um 12 Uhr und kämpft sich bei tiefer Basis und schlechten Steigwerten mit der schweren Ls8 Richtung Suhl. Auf dem Rückweg muss er sich leider von dem Ballast seiner Außenflügel trennen und beginnt erst im Anschluss seinen Ligaflug. Wie bei den meisten anderen Flügen von Samstag zu erkennen ist, stand die Linie über dem Thüringer Wald. Doch Philipp sticht klar hervor, er ist deutlich schneller als die meisten. Unter den bereits sehr überentwickelten Wolken fliegt er bis Suhl bis in den Regen und dreht dann auf seinen letzten Schenkel. Hier kann er seinen Schnitt unter der Konvergenz nochmals deutlich steigern. 
Aber auch andere Vereine, wie z.B. die FSG Hammelburg kämpft sich bis in den Thüringer Wald um dann die Linie zwischen Schleusingen und Kulmbach zu fliegen. Nachdem die Ligaflüge beendet wurden, war der Heimweg wieder etwas spannender. Die vereinzelten überentwickelten Wolken saugten die Thermik in einem größeren Gebiet ab und ermöglichten somit nur noch schwaches Steigen. Wichtig war hauptsächlich das erreichen des 15km Zielkreises. 
Auch die FG Oerlinghausen schickt dieses Wochenende zwei Piloten in die Luft. Sie wollen ihren aktuellen Platz halten und das machen sie auch,  wenn sie so weitermachen. Platz 4 in dieser Runde sichert ihnen wichtige Punkte und hält somit den Vorsprung 
 
Eric Schneider

Tuesday, 16. June 2020 3. Runde der Quali-Liga holen sich die Berliner vom BAEC-Mitte translate news

Die Wetterküche brodelte in der dritten Runde und brachte labile Luft, schwüle Hitze und Gewitter. Insofern waren die Möglichkeiten nicht üppig, aber Chancen gab es. Genutzt wurden sie nur in Teilen, so war die Beteiligung in der Quali-Liga und den Landesklassen eher gering. Während am Samstag im Südwesten Deutschlands die Punkte gemacht wurden, war im Osten Sonntag der Tag. Die Top Ten wurden fast ausschließlich bayrisch dominiert, der Berliner Verein BAEC-Mitte setzte sich hier jedoch mit knapp 300 Speedpunkten durch. Ebenso fällt in der Liste der bayrischen Vereine der Brandenburger FSC Kyritz auf. Nicht nur in dieser, sondern in bisher allen Runden liefern sie konsequent gute Flüge. So arbeiten sie sich in ihrer Landesklasse an die Spitze und in der Quali-Liga auf Rang 7.

Kein einfacher Einstieg für die Berliner
Richtig früh ging es nicht los. Der erste Starter meldet einen Hauch von Thermik und der Ventus muss nochmal Turbothermik ergänzen. Robin Förster steht noch am Boden und plant ein schönes 600er mit dem Ergebnis, dass ihn seine Vereinskameraden belächeln: “Sieht gut aus - auf der Karte.“ Erst kurz vor 13 Uhr kam er nach einem Absaufer -er war schlicht zu schwer- in die Luft. Nach Adam Riese hieß das für ihn einen sportlichen 100er Schnitt. Der erste Schenkel verlief zudem auch nur mäßig.
Teamwork gibt Aufwind
Im Team mit Funkkontakt konnte man sich unterstützen. Nach der ersten Wende findet Horst eine hervorragende Linie, der sie eine Weile folgen können. Sie endet jedoch im Blauen. Trotzdem findet Robin immer bessere Steigwerte, kann seinen Schnitt erhöhen und kämpft sich weiter zur zweiten Wende. Martin Toepelmann und Horst von Schaewen fliegen „als Späher“ bereits Richtung Zauberwald (Polen). Flusen-Aufreihungen und Rückenwind beflügeln über diesem Streckenabschnitt. Und so wird es vielleicht doch noch möglich die gestellte Aufgabe zu schaffen. Die Zeiger auf der Uhr schreiten unerbittlich voran. Mittlerweile ist es 18:30 Uhr. Die Bärte werden müde und Robin zu schwer. Er lässt den Wasserballast komplett ab. Am Ende schafft er sein gestecktes Ziel und fliegt gegen 20:00 Uhr am Heimatplatz ein. Er selber sagt, dass er sich ohne „die Alternative im Rücken“ nicht auf dieses Abenteuer eingelassen hätte.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. BAEC-Mitte (BL) 296,53 Speed/50 Punkte, 2. SFG Werdenfels (BY) 281,99 Speed/49 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 275,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 3: 1. SFV Mannheim (BW) 111 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 92 Punkte, 3. LSV Mönchsheide (RP) 91 Punkte 

Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Robin Förster
11 Uhr am Start sieht noch nicht
einladend aus
 
Martin auf der südlichen
Route unterwegs
Robins Endanflug gegen 20 Uhr
 
 

Monday, 15. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 13./14.6. (Runde 3) translate news

Sat-/Blitzbild von Samstag.
Das Wetter der 3. Runde wurde durch einen ausgedehnten Trog über der Biskaya bestimmt. Die zu uns geschaufelte Warmluft wurde bereits zum Samstag labilisiert, um am Sonntag innerhalb einer Tiefdruckrinne weiter zu kochen ...
Samstag:
Schon morgens lösten in der labilisierenden Luftmasse die ersten Gewitter aus -, der Cirrenschirm, den das Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) zwischen Hamburg und Rostock zeigt, war einige Stunden vorher über Brandenburg entstanden und mit der südöstlichen Höhenströmung abgezogen. Diesem ersten sollten zum Nachmittag eine ganze Reihe weiter folgen. Am Abend war dann fast der komplette Bereich nordöstlich einer Linie Ems - Thüringer Wald durch Cirrenschirme abgedeckt. Die Kombination von Satellitenbild und Blitzen von 15 UTC (17 MESZ) verdeutlicht, wo nachmittags der Schwerpunkt der Aktivität lag.
Deutlich ruhiger war es in der Warmluft im Süden und dem Südwesten, was sich entsprechend in den Flugspuren wiederspiegelt. Dass westlich des Rheins weniger geflogen werden konnte, lag auch daran, dass sich die hier von Beginn an liegenden Abschirmungen lange halten konnten.
Sonntag:
Im Laufe der Nacht hatte sich die Tiefdruckrinne verstärkt, die nun angefüllt war mit der feuchten und labilen Luft. Hier vermischten sich die Gewitterreste vom Vortag mit weiterem Feuchtenachschub aus Südwesten. Im Tagesverlauf verstärkte sich der Gegensatz zwischen der feuchtwarmen Luftmasse aus Südwesten und der von Nordosten einströmenden etwas trockeneren Luftmasse nochmals - teils schwere Schauer und Gewitter waren die Folge davon.
Fliegerisch nutzbar war letztlich nur die trockene Luftmasse im Nordosten, was auch die Flugspuren bestätigen.
Wer hat was draus gemacht?
Der fliegerische Schwerpunkt lag in dieser Runde ganz klar auf dem Samstag. Regional ragt (aus demn Flugspuren) der Bereich zwischen dem südlichen Thüringer Wald und dem Frankenwald heraus. Während Schwarzwald und Alb weniger frequentiert waren, zeigen sich gute Spuren in den (östlichen) Alpen. Der Sonntag konnte naturgemäß von der Menge der Flüge nicht mithalten, dafür war der Wetterraum im Nordosten zu klein - aber Potential für schnelle Flüge sollte die Luftmasse eigentlich bieten. So stellt sich auch die Frage, welcher Wetterraum am Ende die Nase vorne haben sollte ...
Gut, ein Blick in die Wertungen der 1. und 2. Liga beantwortet die Frage relativ schnell, zu deutlich dominieren der AC Lichtenfels und das SFZ Ottengrüner Heide die Ranglisten - beides Teams, die einen direkten Zugriff auf die bereits genannten Rennstrecken haben.
Die mit Abstand schnellste Linie flog dabei Philipp Lauer, der seine Speed von 135kim/h (127 Punkte) auf dem zweiten Teil seines Fluges auf 4 Schenkeln über Frankenwald und dem südlichen Thüringer Wald hatte. Er flog dabei jedoch nicht über die höchsten Erhebungen, sondern er legte den Kurs eher auf der Südwesteseite an. Ich würde an der Stelle spekulieren, dass die starken Entwicklungen über dem Kamm des Thüringer Waldes schon zu ersten Schauern geführt hatte, denen er aus dem Weg gehen wollte / musste - zumindest zeigen die Bilder schon gegen 13 UTC dort erste lokale Blitzaktivität. So endet sein Flug auch bereits gegen 15 UTC. Auf ähnlichen Linien - aber nicht gemeinsam - waren Jan Kretzschmar und Gerd-Peter Lauer unterwegs. Die Franken erreichen in der Summe 364 Punkte und können die Runde damit souverän für sich entscheiden. Auf dem Plätzen folgen Bayreuth, für die Alex Müller - der zu einer vormittäglichen Bayreuther Standbesichtigung gestartet war - dann doch noch mit 121 Speed-Punkten Schnellster war. Dritter wurde der FLC Schwandorf, angeführt von Achim Reuther. Mit Königsdorf folgt auf Rang 4 der erste Verein aus den Alpen.
Etwas anders sieht es in der 2. Liga aus. Auch hier liegen hinter dem Rundensieger Ottengrüner Heide (314 Punkte) mit dem AC Weiden (303 Punkte) ein weiteres Team aus Franken mit vorne, aber hier folgt mit der AFZ Unterwössen der erste Alpen-Verein bereits auf Rang 3, wenn auch mit einem doch deutlichen Rückstand bei der Gesamtspeed (283 Punkte).
Tatsächlich gibt es noch eine Liga, in der ein Team am Sonntag auftrumpfen konnte: Nicht in der U25-Liga, denn auch in der war Phillip Lauer natürlich mit Abstand Schnellster und gemeinsam mit Dominik Biesenecker geht Platz 1 ebenfalls nach Lichtenfels.
In der Quali-Liga steht das Regionen-Ranking jedoch im Vergleich zu den anderen Ligen ein wenig auf dem Kopf: Platz 3 belegt die FSG Hammelburg (Franken) vor der SFG Werdenfels (Alpen) und ganz nach vorne fliegt der BAEC-Mitte. Vom östlich Berlin gelegenen Eggersdorf aus belegen die 3 gewerteten Flüge auch in der OLC-Speed Tageswertung vom Sonntag die Plätze 1-3. Robin Förster, der als Schnellster (108 Speed-Punkte) unterwegs war, nutzte dafür ebenso wie seine Teamkameraden die weit nach Polen hineinrangenden Wolkenstrassen.
Zur nächsten Runde wird sich die Wetterlage voraussichtlich wieder etwas umstellen und die feuchtwarme von einer etwas kühleren Luftmasse ersetzt werden. Einer alten Wetterregel nach müsste der Sonntag ein sehr guter Tag werden - wenn's stimmt, verrate ich die im nächsten Rückblick ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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OLC Flugspuren Deutschland

 


Friday, 12. June 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 12.06.2020 um 14.00 Uhr GZ
Der SAMSTAG startet mit einer Dreiteilung der Wetterzonen: Im Südwesten Deutschlands ist die Warmluft durch den Einfluss eines Höhentiefs über der Bretagne labil geschichtet. Im Norden der Republik sorgt ein Höhentrog über Polen für Labilität. Dazwischen ist die Warmluft unter flacher Druckverteilung "ruhiger". Im Tagesverlauf weitet sich der Einfluss des Höhentroges über Polen weiter auf Deutschland aus, ebenso der Einfluss des Höhentiefs über der Bretagne von Westen her, sodass die warme und feuchte Luftmasse in Deutschland insgesamt kräftig labilisiert wird.
Am SONNTAGmorgen zeigt sich der Schwerpunkt der Labilität innerhalb einer Tiefdruckrinne, die von Nordwesten nach Südosten über Deutschland liegt. Hier kommt es zu kräftigen konvektiven Umlagerungen. Im Nordosten bestimmt trockene Warmluft unter schwachem Hochdruckeinfluss das Wetter. Im äußersten Südwesten ist die Luftmasse warm und feucht, allerdings nicht so stark labil, wie innerhalb der Tiefdruckrinne.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird über Schleswig-Holstein, Hamburg und weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns eher nur geringe und spät einsetzende Thermik erwartet. Im übrigen Bereich kann verbreitet mit mäßiger bis guter Wolkenthermik gerechnet werden. Im gesamten Vorhersagebereich werden zunehmend kräftige Überentwicklungen (teil mit Unwetterpotential)
erwartet.
Am SONNTAG wird südwestlich der Elbe am ehestens über NRW nachmittags mäßige Wolkenthermik erwartet, stellenweise durch Überentwicklungen gestört. Im angrenzenden Bereich wird unter dichter Bewölkung, aus der immer wieder schauerartig verstärkter und mit Gewittern durchsetzter Regen fällt keine nutzbare Thermik erwartet. Nordöstlich der Elbe kann überwiegend mäßige CU-Thermik erwartet werden. Diese wird jedoch durch lebhafte Ost-Nordostwinde häufig zerrissen sein.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich "in der Mitte" zwischen beiden konvektiven Regionen mäßige bis gute Thermik, bevor auch hier kräftige
Überentwicklungen im weiteren Tagesverlauf aufkommen.
Am SONNTAG kaum nutzbare Thermik wegen verbreitet abschirmender Bewölkung und kräftiger Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Thermik, Arbeitshöhen am Nachmittag um FL060. Am Nachmittag am Bayerischen Wald sowie in Schwaben und Oberschwaben kräftige Gewitter.
Am SONNTAG dichte Bewölkung und Regen, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


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