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Friday, 14. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 14.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich eine schwach ausgeprägte Tiefdruckrinne von NRW bis nach Ostsachen. Dabei ist weiterhin eine feuchtwarme und hochreichend labil geschichtete Luft wetterbestimmend, sodass es zu hochreichender Konvektion kommen kann. Im Norden und Nordosten wird hingegen mit östlicher Strömung trockenere Luft herangeführt. Am Abend sickert von Südwesten in höheren Atmosphärenschichten trockenere Luft ein und es kommt zu einer leichten Wetterberuhigung. In der Nacht zum Sonntag kann sich vor allem im Norden, sowie im Süden Deutschlands örtlich eine feuchte Grundschicht ausbilden.
Am SONNTAG liegt der Vorhersagebereich weiterhin zwischen schwachen Druckgegensätzen. Dabei fließt in den Nordosten trockene Festlandluft, während in den restlichen Gebieten weiterhin labil geschichtete Luft wetterbestimmend bleibt. Besonders im Nordwesten ist die Luft feuchter, sodass sich hier hochreichende Konvektion ausbilden kann.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann etwa nördlich einer Linie Meppen-Schwedt mit mäßiger bis guter CU-Thermik gerechnet werden. Ansonsten ist die Thermik aufgrund von Abschirmung und kräftigen Überentwicklungen kaum nutzbar.
Am SONNTAG im Norden und Nordosten meist gute bis sehr gute Blauthermik mit Arbeitshöhen von 2000-2300 m. Ansonsten im Süden und Südwesten des Bereichs aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen kaum nutzbar Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich aufgrund von abschirmender Bewölkung, sowie darin eingelagerten Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik entwickeln. Allenfalls im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb kann sich am Nachmittag mäßige, selten gute Wolkenthermik entwickeln.
Am SONNTAG ist südlich einer Linie vom Hunsrück bis zur Lausitz mit mäßiger bis guter CU-Thermik zu rechnen. Überentwicklungen sind vor allem im Bergland nicht ausgeschlossen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen Überentwicklungen und vor allem nach Osten hin auch durch Abschirmungen oftmals keine nutzbare Thermik. Örtlich nach Südwesten zu geringe bis mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG mäßige Blauthermik, örtlich gezeichnet. Am Nachmittag über den Alpen und dem Bayerischen Wald einzelne Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 12. August 2020 U25: Der Thüringer Wald brennt translate news

In Runde 10 haben es lediglich 5 Vereine geschafft einen zweiten Piloten in die Wertung zu bringen. Erneut punktete Tobi Pachowsky auf einem Discus 2 mit 126,30 Speed Punkten. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Max Böswald mit 111,58 Punkten holten sie sich den Rundesieg und somit 50 Punkte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der AC Lichtenfels und die FG Oerlinghausen. Eric Schneider mit der FSG Hammelburg ließ sich mit Platz 6 dank seines Vereinskameraden Andres Heil die Tabellenführung nicht wegnehmen, wenn sie nach Runde 10 auch nur noch 2 Punkte vor Oerlinghausen betrug.
In Runde 11 packte Eric seine von Ralph Bürklin gestiftete LS 8 neo voll mit 150 Liter Wasserballast und machte sich auf den Weg in den Pfälzer Wald. Vor lauter Euphorie vergaß er sein Handy und Getränk neben dem Flieger. So musste das maximale aus der Kiste geholt werden. Nach dem Schlepp ging es gleich mal auf 1500 m agl, was ihn schnell über die Wasserkuppe Richtung Eisenach fliegen ließ. Danach ging es 2 h im Jojo den Thüringer Wald, den er in einem Höhenband zwischen 2000m und 2500 m entlang flog. Dass er das Wasser in den Flügeln nicht vergessen hatte darüber war Eric froh, denn so konnte er die LS 8 neo perfekt im hohen Geschwindigkeitsbereich fliegen. Mit einer Speed von 147,41 km/h über die Wertungsdauer holte er sich 139,07 Ligapunkte und setzte sich somit mit seinem Vereinskameraden Peter Wagner, der auf der Nord/Südachse mit 107,48 Punkten unterwegs war, den Rundensieg. Der Flug von Eric war an diesem Tag Europaweit der Schnellste im OLC und zeigt, dass die Förderung junger Talente wie Eric gut ausgewählt wurde.
Auf Platz zwei folgt in dieser Runde der AC Lichtenfels, für den Philipp Lauer mit 134,43 Punkten im Thüringer Wald zusammen mit seinem Vereinskameraden Dominik Biesenecker (108,78 Punkten) unterwegs war. Philipp hatte die geförderte LS 8 neo im Jahre 2019 zur Verfügung gestellt bekommen und damit tolle Flüge gemacht. Auch die drittplatzierten Junioren vom FSC Walldürn hatten bei der Fluglagerwahl Glück, denn mit dem Startplatz Erbendorf Schweißloh hatten sie die beste Ausgangslage, um den Thüringer Wald zu rocken. Dabei holten Silas Horn 133,32 Punkte für den FSC und Wolfgang Kapferer 101,49 Punkte.
In der Tabelle setzt sich die FSG Hammelburg mittlerweile mit 492 Punkten weiter vor der FG Oerlinghausen ab und hat immerhin neun Punkte Vorsprung. Auf Platz Drei folgt der Vorjahressieger Königsdorf mit 423 Punkten. So bleibt es die letzten Runden noch spannend, auch um die Bewerbungen für die LS 8 neo.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Die Speedstrecke von Eric Schneider
FSG Hammelburg, seit 4 Runden
unangefochtener Tabellenführer.
Zu verschiedensten Zeiten
von verschiedenen Plätzen aus
aber auf der selben Strecke unterwegs.

 


Monday, 10. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 08./09.8. (Runde 11) translate news

Beim Einbiegen auf die Zielgerade sorgt das Wetter für Sprintbedingungen ...
Samstag:
Ich denke, die Flugspuren vom Samstag haben einen gewissen Seltenheitswert, denn sie zeigen die ungewöhnliche Weiträumigkeit der fliegbaren Wetterbedingungen. Auch wenn die Bedingungen natürlich nicht überall gleich gut und gleich schnell waren, war es ein Tag, an dem Flüge vom hohen Norden bis in die Alpen und von der Eifel bis in den Oderbruch den Eingang in die Wertung gefunden haben. Darüber hinaus fällt natürlich auch ins Auge, dass die schnellen Linien, seien es die Kämme der Mittelgebirge zwischen Harz und Alb, Rothaar und Bayerischem Wald aber auch über dem Fläming, deutlich hervortreten.
Grund dafür war eine sich über tage aufbauende Lage. Unter leichtem Hochdruckeinfluss konnte sich die bereits warme Luftmasse immer weiter erwärmen. In den Vortagen noch vielfach blau floss rechtzeitig zum Wochenende etwas mehr Feuchte mit der schwachen südöstlichen Strömung herein. Verbreitet cumulierte es wieder, wie das Setellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt, und das vor allem östlich der Weser und über den zentralen und südöstlichen Mittelgebirgen.
Nur über dem Süden - die Kämme von Alb und Schwarzwald meist eingeschlossen - sowie im Nordwesten, wo die Warmluft zäh war und später Cirren aufzogen, war die vorherrschende Himmelsfarbe blau.
Sonntag:
Der Sonntag war dann eher dreigeteilt: Am stärksten fallen im Satellitenbild von 12 UTC natürlich die starken Entwicklungen zwischen den westlichen Mittelgebirgen und der Oder auf. Dort, wo es nicht aus den Überentwicklungen schauerte, deckten die auswehenden Cirrenschirme ab und störten die Einstrahlung (und damit auch die Thermk) nachhaltig. Zwischen Altmark und Lausitz lag aber zumindest noch eine länger anhaltende Lücke, bevor es auch hier zunehemd abgeschirmt war. Auch über den Norden zogen immer wieder Abschirmungen und die darunter liegende trockenwarme Luft brachte kaum mäßige Blauthermik zustande.
In der Südhälfte dagegen war es nochmals störungsfrei fliegbar, wobei sich im Vergleich zum Vortag ein paar mehr Cumuli zeigen konnten.
Die Flugspuren geben die Wetterbedingungen gut wieder: Der Schwerpunkt lag natürlich im Süden und dort vor allem über den Kämmen, aber auch im Nordosten waren die Linien südlich von Berlin gut frequentiert.
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die reine Wertung des Speed-OLC offenbart, was die Wetterbedingungen vermuten liessen: Der Samstag war nicht nur in der Masse, sondern auch in der Spitze der schnellere der beiden Tage. Was aber auffällt - und das klang ja auch bereits an - ist bei aller Dichte in der Spitze auch die Verteilung der genutzten Wetterräume. Im Unterschied zur Vorwoche, wo sich das Geschehen im wesentlichen entlang des Thüringer Waldes und Frankenwaldes abspielte, sind die schnellen Linien dieses mal weit verteilt. Und das Wetter war darüber hinaus homogen und lang anhaltend genug, dass man auch die Option hatte, zu diesen Linien zu fliegen. Nach Speed-Punkten schnellster war Eric Schneider (FSG Hammelburg), der von Lager Hammelburg aus nordwärts über die Rhön an den Thüringer Wald flog und dort im Jojo die Liga-Speed vollendete. 147km/h münzte er indexbereinigt in 139 Punkte um. Auf Platz 2 folgt Michael Petzold (SFV Mannheim), der von Eisenhüttenstadt aus östlich von Frankfurt/Oder über den polnischen Wäldern unterwegs war, gemeinsam mit Andreas Kühl (FSV Eisenhüttenstadt). Andreas ist damit nach Punkten der schnellste Liga-Pilot (2. Liga), knapp vor Alex Müller (LSG Bayreuth), der auf Rang 4 folgt, der damit der schnellste Pilot der 1. Bundesliga war. Alex wa gleichzeitig auch Schnellster, was die absolute Speed angeht. Er hatte die Rennstrecke gleich vor der Haustüre liegen und erreichte dort absolute 163.61km/h, auch weil er es schaffte innnerhalb der Wertungszeit nur 3x zu kurbeln, und das dann mit einen durchschnittlichen Steigen von etwas über 3m/s.
Aber die Liga ist nun auch Teamsport und da schaffen es in der 1. Bundesliga gleich 2 "Teams" ganz nach vorne. So wie von Eisenhüttenstadt aus Michael und Andreas waren von Bad Nauheim aus Karsten Leucker und Lorenz Dierschke ebenfalls gemeinsam unterwegs - zumindest während der Liga-Wertungszeit. Für ihre Speed nahmen sie den Rothaarstrang mit, um nach einem langen Sprung nach Südosten auch noch den Thüringer Wald abzureiten. 135 und 134 Speed-Punkte bringen den AC Bad Nauheim ganz nach vorne, auch weil Hans-Jürgen Gelsebach& Thomas Liebert mit 131 Punkten kaum langsamer waren, auch wenn sie ihr Flugweg erst ins Bergische Land und dann zurück über Sauer- und Siegerland führte - der schwache Wind machte auch diese Streckenwahl möglich. Mit 401,16 Punkten gewinnen die Hessen damit diese Runde, das aber nur mit einen knappen Vorsprung von weniger als 4 Punkten (und damit weniger als 1%) vor dem AC Lichtenfels. Auch hier war die Top-Speed ein Ergebnis enger Teamarbeit, diesmal von Gerd Peter und Philipp Lauer, die beide 134 Punkte für den AC Lichtenfels beisteuerten. Dritter war Jan Kretzschmar (129 Punkte), der vom Feuerstein aus im Rahmen des Frankensprints ebenfalls über dem Thüringer Wald unterwegs war.
Und auch der Rundensieg in der 2. Liga geht nach Hessen: Angeführt von Jens & Markus Konopka fliegt der LSV Hofgeismar allen davon. Von Sontra aus gestartet hätte man eiggentlich denken können, sie machen ihre Speed direkt über dem Thüringer Wald. Dort flogen sie zwar auch zum Beginn und Ende ihres Fluges, die schnellsten Abschnitte lagen dann aber über dem Rothaar bis hinunter in den Westerwald. Johannes Bick und Kai Wicke, die vom heimischen Dingel aus unterwegs waren, machten ihre Speed wiederum über dem Thüringer Wald ...
Ihre 375 Punkte bedeuten am Ende gute 20 Punkte Vorsprung vor Aachen, die - auch wegen temporärer Heimatlosigkeit - von der Dahlemer Binz udn vom Feuerstein aus unterwegs waren.
Hofgeismar hat damit zwei Runden vor dem Ende den Aufstieg in die Bundesliga fix gemacht. Mit 142 Punkten liegen sie auf Rang 2 hinter der weiter führenden FLG Blaubeuren (150 Punkte) und können nicht mehr unter Rang 7 abrutschen. Dahinter bleibt es weiter eng, was auch für den Kampf gegen den Abstieg gilt. In der Bundesliga gibt es hinter der Spitze weiter Verschiebungen. Walldürn profitiert wieder von der guten Ausgangslage im Ferienlager in Erbendorf und fliegt in dieser Runde auf Rang 5 und verdrängt damit die FG Wolf Hirth vom Gesamtrang 2. Und auch Bamberg profitiert von der guten Ausgangslage, während Winzeln das Nachsehen hat. Rundenplatz 3 bringt die Franken nach vorne bis auf Gesamtrang 4. Unangefochtener Spitzenreiter ist und bleibt aber Rinteln. Weiter konstant im oberen Drittel fliegend verteidigen sie die Führung nicht nur, sondern können sie sogar noch ausbauen: 35 Punkte Vorsprung bedeuten, dass sie aus den verbleibenden 2 Runden nur noch 6 Punkte brauchen, um ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.
Mal sehen, wer nach der anhaltend hochsommerlichen Woche mit der Wärme in der kommenden Runde ab besten umzugehen weiß...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Sunday, 09. August 2020 LSG Bayreuth Zweiter bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres translate news

Die Kür der Mannschaft des Jahres 2019 in Bayreuth war coronabedingt ungewöhnlich: Zweimal wurde der Ball des Sports verschoben und wurde vom Sportkuratorium schließlich zu einem "virtuellen Ball" inklusive DJ für das Tanzen daheim, umgestaltet. Zwischenzeitlich war bereits durchgesickert, dass die Mannschaften von Haspo Bayreuth (Handball), Luftsportgemeinschaft (Segelfliegen) und Bayreuth Tigers (Eishockey) im Televoting des Nordbayerischen Kuriers nur wenige Stimmen auseinander lagen. Laut Meldung der Zeitung trennten nur sechs Stimmen den Ersten vom Zweiten und dreizehn Stimmen den Zweiten vom Dritten. Aber welches Team, welchen Platz errungen hat, sollte bis zum Ball geheim bleiben.
Die Segelflieger gingen als Titelverteidiger in dieses Rennen, nachdem sie bereits für das Jahr 2018 und zuvor auch schon für 2015 Mannschaft des Jahres waren. Beiden Malen ging dem allerdings der Gewinn von Bundes- und Weltliga voraus. 2019 wurden die Piloten vom Bindlacher Berg "nur" dritter bundesweit und vierter weltweit.
Alle drei Mannschaften durften sich auf dem Ball per Video präsentieren, so haben auch die Segelflieger eine Videobotschaft präsentiert, doch die Spannung blieb: Wer gewinnt?
Unumstritten und bereits bekannt war, dass Anne Haug, Ironman-Siegerin aus Bayreuth, Sportlerin des Jahres 2019 würde. Angesichts ihrer überragenden Leistung auf Hawaii wurde im Sportkuratorium vermutlich nicht lange über Alternativen diskutiert.
So saßen die LSG-Mitglieder gespannt vor ihren Rechnern, als nacheinander und immer wieder unterbrochen von Musikeinlagen die Mannschaften des Jahres gezeigt wurden: Platz drei für die Tigers, Platz zwei für die Segelflieger und Platz eins für das Handballteam von HaSpo, das 2019 den Aufstieg in die Bayernliga (und inzwischen in die 3. Liga) geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen vom Handball!
Auch wenn es für die LSG also offenbar um sechs Stimmen nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, war es doch erfreulich zu sehen, dass wir genug Fans haben, um selbst bei einem Televoting gegen die Publikumssportarten bestehen zu können! Großen Anteil daran haben sicherlich die Fliegerkameraden aus ganz Deutschland, die nach dem Aufruf im OLC-Magazin für uns gestimmt haben. Vielen Dank an Euch!
 
Daniel Große Verspohl
 

Friday, 07. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gestaltet sich die Wetterlage bei heißer und trockener Luft unter Hochdruckeinfluss hochsommerlich. Lediglich in Vorpommern sowie im Alpenraum können hitzebedingt lokale konvektive Umlagerungen entstehen.
Am SONNTAG hält die Hitzeperiode weiter an. Abgesehen vom Osten Deutschlands bleibt trockene Luft wetterbestimmend. Dort hingegen sorgt leichter Tiefdruckeinfluss weiterhin für eine örtliche Gewitterneigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen um 2000 m, nach Nordosten örtlich auch Cumulusthermik, in Vorpommern vereinzelt durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m, im äußersten Osten und über dem Bergland teils Cumulusthermik, hier jedoch ab dem Nachmittag durch einzelne
Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft gute Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060-070, stellenweise auch gezeichnet.
Am SONNTAG in zunehmend feuchterer Luft mäßige bis gute Blauthermik mit örtlichen Zeichnungen. Im Bergland und im Nordosten
gegen Abend zunehmendes Risiko für Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, lokal durch CUs gekennzeichnet. Im Bergland oft gute bis sehr gute Wolkenthermik, am Montag eventuell durch einzelne Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 


Friday, 24. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 24.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist verbreitet schwacher Hochdruckeinfluss wetterbestimmend und die im Norden zunächst noch feuchte Luftmasse trocknet allmählich ab. Auch im Süden kann sich meist trockenere Luft durchsetzen. Nur im äußersten Südosten bleibt die Luftmasse bis zum Abend noch etwas feuchter und labil geschichtet. Mit auf Südwest drehender Strömung fließt sehr warme Luft ein. Im Laufe des Nachmittags zieht im Westen die Warmfront eines Tiefs zwischen Island und Schottland auf. Dabei wird vor allem im Nordwesten wieder hochreichend feuchte Luft heranführt.
Am SONNTAG schwenkt ein Trog nach Dänemark, sodass die Strömung wieder auf westliche Richtung dreht. Die eingeflossene feuchte Luftmasse ist anfangs vor allem in der Nordhälfte des Landes, am Nachmittag auch im Südosten hochreichend labil geschichtet, sodass sich teils hochreichende Konvektion ausbildet. Das inzwischen okkludierte Frontensystem greift bis auf die mittleren Landesteile über. Frontrückseitig fließt wieder trockenere und etwas kühlere Luft ein, die von Westen her stabilisiert wird.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich im Osten überwiegend gute, im Westen mäßige Thermik entwickeln. Im Osten steigen die Untergrenzen der CU bis zum Nachmittag auf 1500-1800 m, im Westen auf 1000-1400 m. Im Osten stören zeitweise abschirmende Wolkenfelder, im Westen wird die Thermik von Westen her zunehmend durch Abschirmung und zeitweilige Niederschläge gestört.
Am SONNTAG ist in der Osthälfte durch Abschirmung und Niederschläge kaum mit nutzbarer Thermik zu rechnen, rückseitig der Front kann sich im Westen zeitweilig mäßige, nach Süden hin gute Thermik entwickeln, die allerdings auch noch durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen immer wieder gestört wird. Die CU-Basen steigen im Norden auf 1200-1400 m, im Süden auf 1500-2000 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Durch Abschirmung verzögert einsetzende, meist mäßige CU-Thermik, westlich des Rheins durch einzelne Überentwicklungen gestört.
SONNTAG: Keine nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und häufigen Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik. Thermikbeginn gegen 9 UTC.
Am SONNTAG abgeschirmt, keine nutzbare Thermik.
 
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Wednesday, 22. July 2020 FLG Blaubeuren baut Führung aus translate news

Vergangenes Wochenende zog es die Blaubeurer Zweitligisten nach Westen. Am Samstag flogen sie zunächst über die Alb, den Schwarzwald bis teils ins Breisgau. Die meisten wendeten hier um zurück auf der Alb ihre Ligapunkte zu holen. Joachim Krais jedoch kämpfte sich durch den komplizierten Luftraum bei Basel um in das Schweizer Jura Gebirge zu fliegen. In Frankreich querab vom Genfer See wendete er und machte sich auf den 350 Kilometer weiten Rückflug. Dass bei so einem Sightseeing Flug auch 111 Ligapunkte zu ergattern waren freute ihn umso mehr.
Zusammen mit Philipp Söll 114 und Oliver Stockingers 108 Punkten belegten die Blaubeurer in dieser Runde erneut einen hervorragenden Dritten Platz hinter dem FSV Laichingen und dem SFV Bad Wörishofen. In der Tabelle bauten die Blaubeurer ihre Führung auf 114 Punkte aus. Gefolgt von dem LSV Hofgeismar und dem FSV Laichingen die punktgleich mit 97 Punkten hinter den Blaubeurer liegen. Sechs Runden liegen noch vor ihnen und hier kann noch viel passieren. Zumindest für kommenden Samstag ist wieder Fliegerwetter angesagt und die Ligasegler werden sich neben die Fluglagergäste aus Holland an den Start reihen
 
M.Söll
 
Diese Wolken bringen Speed.
Thermik auf dem Rückweg von Freiburg.
Joachim Krais putzt nach
erfolgreichem Flug seinen Ventus.

 


Monday, 20. July 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 18./19.7. (Runde 8) translate news

Auch wenn das vorhergehende Runde kaum zu überbieten ist, fällt auch die Runde 8 sowohl durch weite als auch schnelle Flüge auf. Auch wenn der Schwerpunkt eher im Süden lag, fällt eine Gemeinsamkeit auf: Es ist und bleibt weiter bei relativ trockenen Wetterlagen, bei der selbst Fronten nicht durch übermäßige Niederschläge auffallen. Und so kann sich selbst bei thermisch mäßigen Luftmassen über den trockenen Böden noch gute Thermik bilden.
Samstag:
Die Vorwoche hatte sich beständig ein Kaltlufttropfen über Polen bzw. der Tschechien gedreht und einen deutlichen Einfluss vor allem auf das Wetter und die Flugbedingungen im Osten gehabt. Auf dem Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) erkennt man, dass er - zwischenzeitlich Richtung Balkan gezogen - nur noch den Osten Bayerns beeinflusste. Nahezu störungsfrei und mit weitreichender Cumulus-Bewölkung zeigt sich ein breiter Streifen, der sich - angefüllt mit mäßig warmer, thermisch aber (auch wegen der Böden) guter Luft - vom Südwesten bis in den Nordosten erstreckte. Vom Saarland bis in die Kieler Bucht liegt eine schwache, nicht wetterwirksame Front, die sich durch Cirren und Ausbreitungen kennzeichnet. Nur schmal, waren auf ihrer Rückseite Richtung BeNeLux die Bedingungen schon wieder deutlich besser.
Während die Front relativ ortsfest liegen blieb, konnten sich die Abschirmungen des Tropfens westwärts ausbreiten und sorgten damit südöstlich einer Linie Fichtelgebirge - Lech für ein verfrühtes Thermikende.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung hatte sich zum Sonntag nicht geändert: Die Reste der Front im Nordwesten sind noch südlich der Lübecker Bucht erkennbar, zwischenzeitlich hatten sich aber auch die Cirrenfelder verdichtet, die im Vorfeld der nächtsten Front hereingezogen waren. Und auch der Kaltlufttropfen war weiter aktiv: Zwar hatten sich die dichten Abschirmungen des Vortages nach Osten verzogen, die latente Labilität zeigte sich aber in den Überentwicklungen entlang der Grenzen zu Polen und Tschechien.
Im Unterschied zum Vortag zogen die Cirren nun aber weiter ostwärts, liessen aber östlich Brandenburg und Thüringer Wald noch genügend Zeit, bevor sie hier die Thermik zum Erliegen brachte. Weitgehend störungsfrei verlief dagegen der Tag im Süden,  wo die Cirren nicht oder erst spät ankamen. Gut entwickelt war es vor allem die Alb, die schnelle (und auch wieder weite) Flüge ermöglichte. Die Flugspuren geben die (erwarteten) Rennstrecken daher auch gut wieder.
Wer hat was draus gemacht?
Es war vor allem wieder ein Wochnende, an dem alle etwas (Punkte) daraus machen konnten, auch wenn gerade der Norden und vor allem der Nordwesten, dieses mal einen gewissen Wetternachteil hatten. Das deutliche Süd-Nord-Gefälle zeigt sich dann auch an den Rundenwertungen: Während in Liga 1 der Süden die Top 10 der Runde 8 allein dominiert, können sich in Liga 2 zumindest 3 Teams im oberen Drittel platzieren, die nicht aus Bayern oder Baden-Württemberg kommen - wobei man erwähnen muss, dass man aus dem südlichen Hessen heraus Schwarzwald und Alb fliegerisch ebenfalls im Zugriff hat oder das man ja auch direkt dort starten kann. So liegt das gallische Dorf, das in der Top10 der Liga 2 dem Süden Widerstand leistet, in Sachsen.
Aber zurück zu den schnellen Linien: Auch da kann man keinen der beiden Tage absolut priorisieren - was bei Flügen von über 1000km an beiden Tagen übrigens auch für die lange Strecke gilt. Was am Samstag aber auffällt ist, dass die beiden absolut schnellsten Ligaflüge eine Gemeinsamkeit haben: Sie lagen nicht in Deutschland. Sowohl Simon Schröder (146,98 km/h, 128,65 Punkte) als auch Mario Kiessling (145,67km/h, 127,5 Punkte) flogen ein gutes Stück ihrer Speed entlang des Jura. Während Mario von der Hahnweide aus früh dort war und seine Liga-Speed mit einem Jojo über dem Höhenzug (mit Wende Richtung Genfer See) machte, kam Simon schon mit Anlauf die Alb entlang kam (tektonisch bilden die ja auch eine Einheit ) und konnte damit über die komplette Distanz den - wenn auch schwachen - Rückenwind nutzen. Auch mit der indexkorrigierten Speed liegen sie am Samstag mit weitem Abstand vor der Konkurrenz - und das, wo zumindest die Satellitenbilder zum Nachmittag hin sogar eine noch bessere Entwicklung zeigen, als zu der (relativ) frühen Zeit als sie dort unterwegs waren.
Aber auch der Sonntag war kein langsamer Tag. Das auch hier die 145km/h fallen können, zeigt zum einen Alex Müller, der von Bayreuth aus den Thüringwer Wald abreitet und mit 145,59km/h nur wenig langsamer ist, als Frank Rodewald, der mit 145,60km/h beweist, dass die Schwäbische Alb an dem Tag genau so schnell war. Indexbereinigt müssen beide aber Sebastian Nägel und Sören Nölke den Vortritt lassen. Für die beiden Piloten der FG Wolf Hirth mag auch der Teamflug die entscheidende Komponente gewesen sein, ihren Verein zum Rundensieg zu führen. Fläche an Fläche ging es über 4 Jojo-Schenkel grob zwischen Albstand und St. Blasien/Schluchsee. Im Gegensatz zur Konkurrenz fällt bei ihnen die Gleichmäßigkeit auf, bei der kein Schenkel deutlich herausragt. Lediglich die ersten 40km sind mit knapp 125km/h relativ "langsam", während die folgenden 3 Schenkel sich im Niveau zwischen 136 und 139km/h abspielen.
Mit 128,28 und 127,83 Speed-Punkten verweisen sie am Ende sogar ihren Teampartner Mario KIessling auf den internen dritten Platz- Bei einer Summe von 383,61 Speed-Punkten ist aber klar, dass die FG Wolf Hirth diese Runde mehr als souverän für sich entscheidet. Die FG Schwäbisch Gmünd (359,85 Punkte), für die neben FRank Rodewald auch Bastian Hörber und Andreas Kleemann & Lars Linkner punkten, erreicht den 2. Rang.  Auf ganz unterschiedlichen Wegen war der LSV Schwarzwald unterwegs, um am Ende bei den Punkten fast gleichauf zu liegen. Jeweils 114 Speed-Punkte gehen nach Winzeln an Volker Herzog (über der Alb), Markus Schweizer (über dem Schwarzwald) und Frederick Hauenschild & Matze Sturm (über dem Jura am Sonntag), die damit zeigen, welche Möglichkeiten man bei entsprechenden Bedingungen vom Schwarzwald aus als Ausgangspunkt hat. Die Winzelner machen in der Gesamtwertung einen weiten Sprung nach vorne und liegen nun auf Rang 3 (88 Punkte), während die FG Wolf Hirth (100) den 2. Gesamtplatz festigt. Weiter souverän in Führung bleibt der amtierende Meister aus Rinteln (125), in dieser Runde auf Rang 11 und damit schnellter Nord-Verein.
In der 2. Liga geht der Rundensieg nach Bad Wörishofen, für die neben Simon auch Robert Schröder und Kilian Biechele für die Punkte sorgen. Die bereits am Samstag erflogenen 361,79 Speed-Punkte bedeuten den souveräne Rundensieg. Denkbar knapper geht es dahinter zu: Laichingen (322,63 Punkte), Blaubeuren (332,55 Punkte) sowie Freudenstadt (331,61 Punkte) liegen nur einen Wimpernschlag auseinander.
Auch die 2. Liga bleibt nach wie vor eng zusammen, auch wenn es in dieser Runde auf den beiden Spitzenplätzen keine Änderung gegeben hat: Blaubeuren führt weiterhin (114 Punkte) und kann den Vorsprung vor Hofgeismar (97) sogar etwas ausbauen. Mit den Hessen kann Leichingen (97) gleichziehen und verdrängt damit Eisenhüttenstadt auf Rang 4 (92).
Die Woche über bleibt es bei der diffusen, windschwachen Lage (die ein Graus aus der Sicht eines Meteorologen sind). Daher ist noch völlig offen, wie sich die Lage zur kommenden Runde entwickelt. Es bleibt aber wohl bei relativ wenig Niederschlag, was die Böden weiter trocken halten dürfte - zumindest aus segelfliegerischer Sicht keine schlechten Randbedingungen ...
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 17. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hat sich korrespondierend zum Azorenhochkeil eine Hochdruckbrücke von Frankreich über die Mitte Deutschlands bis ins Baltikum gebildet. Damit hält sich überwiegend trockene und stabil geschichtete Luft. Der Südosten liegt im Einflussbereich eines umfangreichen Höhentiefs über Südosteuropa im Zustrom feuchter und labil geschichteter Luft. Auch der äußerste Nordwesten wird im Tagesverlauf von feuchterer und labil geschichteter Luft beeinflusst.
Am SONNTAG kommt die feuchte und nun hochreichend labil geschichtete Luft auch in die nordöstlichen Landesteile voran. Gleichzeitig  befindet sich der äußerste Nordwesten weiterhin im Zustrom feuchter  und labil geschichteter Luft, während dazwischen Hochdruckeinfluss mit trockener und stabil geschichteter Luft dominiert.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG verbreitet gute CU-Thermik, örtlich durch Ausbreitung gestört.
Am SONNTAG verbreitet gute Wolkenthermik, vor allem im Nordwesten durch Abschirmung und im äußersten Osten durch Überentwicklung gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG/SONNTAG: Nach Thermikbeginn gegen 08 UTC Ausbildung mäßiger bis guter CU-Thermik, die in Richtung Oberfranken und Sachsen an beiden Tagen ab dem Nachmittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Thermikende gegen 18 UTC.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Westen gute Wolkenthermik, im Osten ist die Thermik durch Abschirmungen und Überentwicklungen beeinträchtigt. Dort geringe bis mäßige Wolkenthermik, am östlichen Alpenrand teils auch nicht nutzbar.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik. Im Osten zunächst noch abgeschirmt, später entstehen dort und am Alpenrand Überentwicklungen.
 
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Friday, 17. July 2020 Über 1.100 Kilometer mit der OLC LS 8 neo! translate news

Abflug Richtung Rhön. Danach sieht es eher blau aus. Ich muss hoffen, dass es bald großflächiger entwickelt.
Nachdem ich mich am Samstag spontan zu einem frühen Start beim Ligaflug entschieden habe und es am Ende überraschenderweise sogar noch 950km geworden sind, konnte ich gar nicht glauben, dass der Sonntag noch besser werden sollte. Aber was dann kam, war einfach unglaublich!
Sonntag 9:30 Uhr:
Um Hammelburg ist es noch blau, nur in der Rhön sind zwei dicke Wolken zu sehen. Ich starte um kurz vor 10 und befürchte trotzdem, dass es noch zu früh ist. Dann erst mal die Enttäuschung, als ich im F-Schlepp die 150km entfernte, gut entwickelte Alb sehen kann und mir klar wird, dass bereits hunderte vor mir gestartet sind. Naja dazu später mehr…;) 
Also gleite ich wie üblich Richtung Bad Brückenau an die erste Wolke und treffe dort sogar schon erstaunliche 1,5m/s! Kurz vor der Wasserkuppe drehe ich Richtung Süden ab und folge ungefähr Julian und Chris, die zuvor von der Wasserkuppe aus gestartet sind. Mittlerweile sind auch im Flachland die ersten Wolken entstanden und die erste Stunde läuft mit einem 112er Schnitt extrem gut. Kurz vor dem Bayerischen Wald fehlt die Sonneneinstrahlung und macht das Treffen von guten Steigwerten etwas schwieriger.
13:00 Uhr:
Ab der Wende kurz vor Arnbruck lief es dann wieder super flott an der Donaukante bis kurz vor den Titisee. Mit einem 120er Schnitt, teilweise schönen Wolkenaufreihungen und vor allem grandiosen Steigwerten hat dieser Schenkel mit Abstand am meisten Spaß gemacht.
16:00 Uhr:
Der Schwarzwald hat inzwischen etwas abgetrocknet. Über kleine Wolken fliege ich mit einem defensiveren Flugstil durch den nördlichen Schwarzwald und anschließend durch den Kraichgau. Hier ist es mir besonders wichtig oben an der Basis zu bleiben. Deshalb mag es im Barogramm vielleicht nach einer Straße aussehen, obwohl ich einfach nur häufiger mittelmäßiges Steigen mitnehme. 
Kurz vor dem Spessart treffe ich die wohl ausschlaggebende Entscheidung und fliege nicht, wie alle anderen vor mir, unter dem C von Frankfurt, sondern umfliege ihn östlich auf Höhe Walldürn. Dadurch, dass ich im höheren Band bleibe, kann ich entspannt bis Hammelburg abgleiten und muss nur noch ein mal an die Basis kommen um die 1000km zu schaffen. 
Kurz vor 19 Uhr:
Mit etwas Glück ziehe ich nach einem „längeren Gleitstück unter einer recht dunklen Wolke kurz vor Hammelburg nochmal unglaubliche 2,5m/s. Die Freude ist noch viel größer als sich im Anschluss eine Wolkenstraße bis ca. Suhl enwtickelt. 
19:30 Uhr 
Auf dem Rechner stehen nun 1000km und ich fliege immer noch Richtung Nordost. Die Wolkenstraße bringt für die späte Uhrzeit nochmal erstaunliche Steigwerte! Kurz vor 20 Uhr wende ich bei 1020km knapp vor dem Thüringer Wald und habe nun den letzten Schenkel mit Rückenwind vor mir. Es fehlen noch ca. 400m bei MC 1.5 für den 60km langen Endanflug auf Hammelburg.
Obwohl die Wolkenstraße in den letzten Minuten sehr schnell zerfallen ist, treffe ich auf dem Rückweg nochmal ca. 1,2m/s und habe nun deutlich Plus auf Hammelburg. Auf ein mal erscheint es sogar möglich die 1100km noch zu knacken. Mit nun 300m+ auf unseren Nachbarplatz Karlstadt würde ich es schaffen. Über Whatsapp informiere mich bei der Crew am Boden, ob ein Rückschlepp möglich wäre.
20:30 Uhr:
Über Bad Kissingen kurbel ich noch ca. 200m in 0,4m/s und lasse mich durch den Wind immer weiter Richtung Westen treiben. Inzwischen ist mein Vater mit der Schleppmaschine abflugbereit und macht sich auf den Weg nach Karlstadt. Gemütlich gleite ich die verbleibende Höhe ab und setze um 21:01 in Karlstadt mit 1116 geflogenen Kilometern auf. Ein unglaubliches Gefühl den Sonnenuntergang aus dem Segelflieger zu sehen. Meine Enttäuschung vom F-Schlepp am Morgen ist schon längst vergessen.  Es kommt eben nicht nur darauf an, wo es als erstes losgeht, sondern auch wo es am Abend am längsten geht.
Ich bin überglücklich, dass es dieses Jahr doch noch mit den 1000km geklappt hat, nachdem ich es vor ca. 1 Woche um nur 1100m verfehlt habe. 
An dieser Stelle ein ganz ganz großes Dankeschön an den OLC und alle Sponsoren, die mir dieses Jahr dieses wunderschöne Flugzeug zur Verfügung stellen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß mit der Ls8neo "OLC" zu fliegen :D
 
Hier geht es zum Flug im OLC.
 
Eric Schneider
 
Von Nittenau bis Arnbruck
etwas spannender. Hier lag noch
sehr viel Feuchte in der Luft
Blick Richtung Nordschwarzwald.
Etwas trockener als zuvor.
Kurz vor der Landung, ein
unglaublich toller Anblick!
 

Thursday, 16. July 2020 DG-1001E neo takes-off for maiden flight translate news

The DG-1001E successfully performed its maiden flight in the beginning of July. The DG-1001’s new version with FES-System by LZ Design was piloted by Jelmer Wassenaar, Head of Engineering at DG. The glider took-off with 18m neo wing tips and small FES Batteries (2x 14S / 4,2kWh).
The sustainer system worked perfectly right from the beginning. On both seats there is a FES control unit including main switch which enables controlling the system from both seats. Equivalent to the single-seater system the pilot may use the motor easily by activating the main switch and turning the rpm potentiometer. Instantly the motor will start and bring the glider back to safe altitude.
With the small battery we currently achieve around 15 minutes of climb at 1m/s. Alternatively the pilot can do level flight at 105km/h for half an hour. In order to significantly increase this performance we wait for bigger batteries to be cleared for use in the DG-1001. According to the latest EASA standards the batteries need to run through different tests successfully before they may be used in flight. These tests are not completed yet.
The new 20m neo wing tips will be ready for test flights.
We already had the chance to deliver the first customer aircraft. FSR Kraichgau is the first proud owner of a DG-1001E neo since one week now. Besides FES, the glider is equipped with a handicap system. Thanks to the cooperation with “Aktion Mensch” (a German social organization) and DG Flugzeugbau, Martin Koehl the club’s handicapped pilot will also be able to take-off in this beautiful glider.
At present, DG Flugzeugbau conducts flight tests for certifying the DG-1001E for aerobatics. In order to fulfil its role as versatile aircraft, it will still be possible to perform aerobatics in 17.2m configuration and without FES batteries.
As soon as the new 20m neo tips are available we will also begin to offer test flights and are very much looking forward to see our customers taking a ride!

DG Flugzeugbau
 
DG-1001E neo Prototype in DG’s final assembly
Large screens and state-of-the-art avionics have enough space
Delivery of the first DG-1001E neo to FSG Kraichgau

 

FLIGHT TEAM
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
Peter H. Braasch
LANGE Aviation GmbH
Tost
WINTER Instruments
Bürklin
Clouddancers
IMI Gliding
Segelflugschule Wasserkuppe
Cobra Trailer
FLARM
Alexander Schleicher
Air Avionics
Jonker Sailplanes
Rent a Glider
DG Flugzeugbau
Fliegerstrom
HPH
ILEC
binder
LXNAV
TopMeteo
Deutscher Wetterdienst
Bitterwasser
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M+D Flugzeugbau
TQ Avionics