OLC-Magazine... powered by Bürklin


Late Night Soaring: Flug des Monats Juli Wednesday, 04. August 2021 translate news

Bereits zum fünften Male werden Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk im Rahmen von Late Night Soaring mit dem auserwählten Piloten den Flug des Monats besprechen. Soviel vorneweg sei gesagt: beim Flug des Monats Juli gibt es ein absolutes Novum beim Flug des Monats!

Am Donnerstag, 5.8. um 20:30h wird bekanntgegeben, wer der Gewinner ist: https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA
 

Mathias Schunk

 



 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 12. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 31.07./01.08.21 Monday, 02. August 2021 translate news

Runde 12 - um bei der Gelegenheit ein paar "olympische Phrasen" zu bemühen: Die Liga biegt auf die Zielgerade, jetzt geht es darum, sich die besten Positionen für den Endspurt zu sichern.

Samstag: Dominierte am Vortag noch Warmluft, fand über Nacht ein deutlicher Wechsel statt: Im Einfluss eines Tiefs, das am frühen Nachmittag über Schleswig-Holstein/Dänemark lag, floss eine deutlich kühlere Luft herein. Die Reste einer ersten, schwachen Kaltfront sind noch zwischen Donau und Alpen erkennbar. Die wellenden Strukturen im Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) im Südwesten und die klaren Reihungen der aufgelockerten Cumuli sind dabei ein Zeichen für den deutlich spürbaren Wind.
Je näher am Tief-Zentrum, um so stärker machten sich auch Feuchte und Labilität bemerkbar. Vor allem nordwestlich der Linie Mosel - Havel zeigen sich die typischen Strukturen labiler und schauriger Kaltluft.
Nach den vorhergehenden Runden war also dieses Mal auch der Wind ein nicht zu vernachlässigender Faktor, aber dazu gleich mehr.
Aber natürlich nicht nur aus diesem Grund folgen die meisten Flugspuren vom Samstag besagten Reihungen im Wind.

Meteosat 8: Der Samstag

Sonntag: Tiefdruckeinfluss, Kaltluft und Labilität waren dann auch das Wetter-Programm für den Sonntag. Das Tief war inzwischen über Südskandinavien angekommen und zwischen der weiter im Süden und Südosten liegenden Front sowie einem neuen Frontensystem, das von der Nordsee hereinzog, konnte zumindest in einem Streifen dazwischen die Luftmasse durch Absinken etwas stabilisieren. Weniger gereiht als am Vortag und immer wieder durchsetzt mit Überentwicklungen und Schauern waren die Bedingungen aber alles andere als einfach.
Letztlich fanden deutlich weniger Flüge als noch am Sonntag den Weg in die Wertungslisten, wobei es noch einen deutlichen Schwerpunkt der Flugspuren im Südwesten - und hier vor allem im Bereich Hunsrück, Taunus, Pfalz, Rhein/Neckar - gab.

Meteosat 8: Der Sonntag
 

Wer hat was draus gemacht?
Spannend ist natürlich die Frage, wer hat es geschafft, die Reihungen und den (Rücken-)Wind innerhalb der Wertungszeit optimal zu nutzen?
Am schnellsten Flug der Runde von Claus Triebel kann man sehr gut - wie ich finde - ein paar wesentliche Faktoren gut erkennen. Klar, die Kurswahl erfolgte am Samstag von der Ottengrüner Heide aus entlang der Reihungen. Aber, vor den Lohn hat das Wetter erst einmal den Gegenwind gesetzt. So begann Claus' Wertungszeit erst kurz vor Erreichen des Mains bei Kitzingen. Die ersten gut 20km ging es noch gegen den Wind. Kreislos, aber mit einem deutlichen Höhengewinn von rund 400m, was die knapp 110km/h auf dem kurzen Schenkel relativiert. In den Rückenwind gedreht ging es dann deutlich zügiger - aber weiter kreislos - voran. Querab vom Startplatz kurbelte er dann das einzige Mal auf dem 1. Rückenwindschenkel, um dann direkt wieder auf Kurs gegen den Wind zu gehen. Der 3. Schenkel war dann wieder kreislos, bevor er bei Bamberg wendete, um den letzten Wertungsschenkel anzugehen. Wieder mit Rückenwind waren die 2 Bärte mit guten Steigwerten keine Bremse mehr. Noch ein letztes Stück geradeaus und mit Ablauf der 2,5h ging es dann zurück in Richtung Heimat. Am Ende bekommt der Flug mit 145,96km/h (127,75 Punkte) das Prädikat "schulbuchmäßig".
Ganz ähnlich waren für den FSV Eisenhüttenstadt Andreas Kühl (145,34km/h; 127,21 Punkte) und Sebastian Bode (137,69km/h; 121, 31 Punkte) unterwegs. Ihre Flüge waren auf 2 Schenkel (und ein bisschen) ausgelegt: Erst flog Andreas ein ebenfalls gegen den Wind.  Sein erster Gegenwindschenkel war mit rund 50km etwas länger als der von Claus, aber auch hier waren nur wenige Kreise nötig, um die Höhe fast zu halten. Die Wende lag dann bei Torgau. Auf dem zweiten Schenkel war der Rückenwind natürlich ein Beschleuniger und mit einem Stundenmittel von über 160km/h waren er dabei bis zur Wende nördlich von Posen sogar schneller als Claus auf seinen Rückenwindschenkeln. Offenbar war die Wende in Torgau auch als Treffpunkt gewählt, denn Sebastian hatte dorthin nur ein kurzes Stück zu fliegen. Von dort aus waren Andreas und Sebastian im Team unterwegs, biss sie sich nach gut einer Stunde wieder trennten. Nach den Flugspuren sieht es so aus, als hätte Sebastian eine Reihung weiter südlich genommen, wobei er dort im Vergleich zu Andreas immer etwas tiefer und am Ende auch etwas langsamer war. Darüber hinaus musste er zum Schluss, um die 2,5h voll zu machen, nochmal ein gutes Stück gegen den Wind vorfliegen. Trotzdem erreichte er noch den viert-schnellsten Flug der Runde. Vier? Ja, rein rechnerisch fehlt da noch ein Flug, nämlich der von Reinhard Schramme & Ralf Bödecker (141,091km/h; 127,61 Punkte). Die fehlenden Reihungen kompensierten die Rintelner an den Hängen zwischen Wiehengebirge und Ith.
Dass auch der Sonntag auch für einen schnellen Flug tauglich war, zeigte Mattias Arnold, der zwischen Rhein und Saar nördlich des Pfälzer Waldes immerhin noch 138,78km/h (121,47 Punkte) auflegte.
So knapp wie die Punkteabstände der schnellsten Piloten, waren am Ende auch die Punkteabstände in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga: Nico Klingspohn und Dennis Polej nutzten ebenfalls den Hang, während Marianne Hagemann von aus Klix aus unterwegs war. Der LSV Gifhorn kann in der Summe mit 348,84 Punkten die Runde ganz knapp vor dem LSV Rinteln (347,20 Punkte) für sich entscheiden. Nur weniger als 1 Punkte dahinter folgt bereits die SFG Steinwald (346,56 Punkte).
Nicht ganz so knapp war das Ergebnis in der 2. Segelflug-Bundesliga: Auch hier (f)liegt ein Verein aus Niedersachsen ganz vorne, denn der LSV Bückeburg-Weinberg nutzt seinen Heimvorteil. Mit einer LS1-f, einer LS1-d und einer ASK21 fliegen die Bückeburger Christian Baton, Mike Nierste und Tobias Focke mit 326,57 Punkten an die Spitze des Unterhauses. Auf Rundenplatz 2 meldet sich der SFV Mannheim (315,99 Punkte) zurück, gefolgt vom SFZ Ottengrüner Heide (297,16 Punkte)
Natürlich nur ein Zufall, aber die Punkte der führenden Duos in beiden Ligen sind nach dieser Runde in beiden Bundesligen identisch - und damit wohl auch die Zielstellungen für die letzten 3 Runden. Die führenden Teams aus Rinteln bzw. Pirna (jeweils 173 Punkte) haben einen Vorsprung zu verteidigen, die direkten Verfolger aus Königsdorf bzw. Mannheim (jeweils 139 Punkte) müssen ihre Ambitionen auf den vordersten Platz aber noch nicht begraben, denn noch sind 3 Runden zu fliegen - und damit auch noch 60 Punkte zu vergeben. In der Segelflug-Bundesliga hat darüber hinaus auch der FSC Odenwald-Walldürn noch Chancen, ganz nach oben zu fliegen.
Über das Wetter der kommenden Woche verliert man nicht gerne Worte - die Hoffnung bleibt, dass zur kommenden Runde dann eine Besserung einsetzt - aber wie sagt Heiko Hertrich immer so schön: "Die Big Points werden bei schlechtem Wetter gemacht..."

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag















 


OLC-FlightFinder: easy flight search Friday, 30. July 2021 translate news

There are over 1.5 million flights in the OLC archive! A real treasure when it comes to using them for planning a vacation or a competition. Then such questions are extremely interesting as: Which flights were completed in the planned period at the holiday or competition location, what directions did they prefer, how big were the flights? All this can now be found out in preparation in OLC with just a few clicks with the new OLC function FlightFinder - and much more.

The FlightFinder now makes it particularly easy to find these flights. An input mask asks for the most important selection parameters, the take-of location, the period or a time span within a flying season, namely over the years back to OLC 2006/2007. You can restrict the search to a club, a pilot or a glider type, for example if you only have an older club-class glider available and are looking for a comparison. The search is also possible for several airfields in order to cover a region.

So that not all short flights are also served, the search can be restricted by a certain number of scoring points. The sorting criterion for the search is always the number of points. It should be noted that the flights are not always directly comparable according to their rating, because the OLC rules have changed over time. A statistical comparison is always possible.

Just give it a try: Call up the FlightFinder and search for flights. For example, that of your own club at the popular airfield for holidays. Also interesting: Who in the club has completed the biggest (highest point) flights over the years? What were my best flights? The search criteria can be combined in any way, including the country selection from the OLC menu.

But everything is not always perfect: If you find weak points on the FlightFinder, please report them to OLC help@onlinecontest.org. We'll take care of it then.

Gerhard Marzinzik


OLC-FlightFinder: Flugsuche ganz bequem Friday, 30. July 2021 translate news

Im OLC-Archiv stecken über 1,5 Millionen Flüge! Ein wahrer Schatz, wenn es darum geht, sie für die Planung eines Urlaubs, Fliegerlagers oder Wettbewerbs zu nutzen. Dann sind so Fragen hochinteressant wie: Welche Flüge wurden in dem vorgesehenen Zeitraum am Urlaubs- oder Wettbewerbsort absolviert, wohin haben sie sich orientiert, wie groß wurde geflogen? All das kann man jetzt für Vorbereitung im OLC mit ganz wenigen Mausklicks mit der neuen OLC-Funktion FlightFinder herausfinden – und noch viel mehr.

Das Zusammensuchen dieser Flüge macht der FlightFinder jetzt besonders leicht. Eine übersichtliche Eingabemaske fragt die wichtigsten Auswahlgrößen ab, den Startplatz, den Zeitraum, oder eine Zeitspanne innerhalb einer Flugsaison und zwar über die Jahre zurück bis zum OLC 2006/2007. Man kann die Suche auf einem Club einschränken, einen Piloten oder ein Flugzeugmuster, wenn man zum Beispiel nur ein älteres Clubklasse-Flugzeug zur Verfügung hat und dafür den Vergleich sucht. Die Suche ist auch gleich für mehrere Startplätze möglich, um so eine Region abzudecken.

Damit nicht auch alle kurzen Flüge mit aufgetischt werden, kann die Suche nach solchen ab einer bestimmten Punktzahl eingeschränkt werden. Sortierkriterium der Suche ist immer die Punktzahl. Dabei ist zu beachten, dass die Flüge nach ihrer Wertung nicht immer direkt vergleichbar sind, weil sich im Lauf der Zeit die OLC-Regeln verändert haben. Ein statistischer Vergleich ist damit aber immer möglich.

Einfach mal ausprobieren: Den FlightFinder aufrufen und nach Flügen suchen. Zum Beispiel die des eigenen Clubs am beliebten Fluglagerort. Auch interessant: Wer im Verein hat über die Jahre die größten (punkthöchsten) Flüge absolviert? Was waren meine besten Flüge? Die Suchkriterien lassen sich beliebig miteinander verbinden, einschließlich der Landesauswahl vom OLC-Menü.

Aber nicht immer ist alles perfekt: Wer beim FlightFinder Schwachpunkte findet, meldet sie bitte an OLC help@onlinecontest.org . Wir kümmern uns dann.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 30. July 2021 translate news

herausgegeben am 30.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die bereits erwähnte Kaltfront mit ihrer leicht labilen, mäßig warmen Meeresluft von der Grenze zu Polen über Nordbayern bis zum Schwarzwald. Vorderseitig bleibt für weite Teile Süddeutschlands sowie in den Alpen bis zum Abend hochreichend labile und feuchte Warmluft wetterbestimmend. Rückseitig der Kaltfront fließt mit aufgefrischter südwestlicher bis westlicher Strömung zunächst trockene und stabile Luft ein. Mit dem Randtief, das von der Nordsee unter Abschwächung Richtung Südschweden zieht, wird die Luftmasse jedoch von Nordwesten her bis in die Bereiche von Rügen bis zur Eifel teils hochreichend labilisiert und angefeuchtet.
Am SONNTAG wird die Kaltfront durch die auf Süd drehende Höhenströmung wieder etwas nordwärts geschoben. Dadurch bleibt in den Bereichen von der Schweiz bis nach Oberfranken sehr feuchte, durch den Einfluss eines Bodenhochs über Frankreich mittlerweile stabile Luft wetterbestimmend. Auch die hochreichend labile Warmluft südostwärts davon wird langsam stabilisiert. Nordwestlich der Kaltfront bleibt die Luft verbreitet feucht und hochreichend labil. Lediglich in einem schmalen Streifen von Brandenburg bis ins Saarland ist die Luftmasse etwas trockener und etwas stabiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist in Nordseenähe bei einer CU-Basis um 600 m kaum nutzbare Thermik zu erwarten, während sie nach Südosten hin bei einer CU-Basis von bis zu 1800 m gut sein wird. Dabei ist die Thermik zerrissen und vor allem im Nordwesten durch Überentwicklungen
gestört, gebietsweise stören auch Ausbreitungen.
Am SONNTAG ist bei einer CU-Basis um 700 m im Nordwesten und um 1500 m im Osten mit mäßiger, im Osten auch guter Thermik zu rechnen. Dabei stören gebietsweise abschirmende Wolkenfelder und nach Westen hin auch Überentwicklungen. Im Westen und in der Mitte ist die Thermik zeitweise zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn am späten Vormittag. Danach unter Kaltluftzufuhr vom Saarland/von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen/Oberfranken oftmals Ausbildung guter CU-thermik bis etwa FL055-065, die jedoch durch lokale Abschirmung gedämpft wird. Nördlich der Mainlinie generell Tendenz zu zerrissenen Thermikansätze. Im Südosten bei abdeckender Bewölkung nur kaum nutzbare Thermik zu erwarten.
SONNTAG: Verbreitet durch Abschirmung oder vermehrten Überentwicklungen kaum bis nicht nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG durch Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 









 


10.345 zu 2.663 - aber noch niemand weiß, wer wie viele Stimmen hatte Thursday, 29. July 2021 translate news

Bayreuth hat seine Mannschaft des Jahrzehnts gesucht, theoretisch hat es sie auch gefunden - aber der Finder hat sich noch nicht gemeldet.

Was komisch klingt, ist darin begründet, dass sich das Sportkuratorium Bayreuth anders als ursprünglich geplant, dazu entschieden hat, den für den 24.7. geplanten Tag des Sports abzusagen, nachdem die lokalen Corona-Inzidenzen kurzzeitig wieder angestiegen waren. Somit lässt die Verkündigung des Siegers noch auf sich warten und auch die beiden Vereine haben noch keine Nachricht bekommen. Ob die Verkündung bis zu einem Nachholtermin dauert oder vorher in einem anderen Rahmen stattfindet, ist offenbar auch noch nicht entschieden.

Ein erstes Indiz wurde vom Nordbayerischen Kurier aber bereits veröffentlicht: Ein Verein hat 10.345 Stimmen erhalten, der andere 2.663. Nur die Namen dazu fehlen. Noch dürfen also sowohl die Handballer als auch die Segelflieger hoffen.

Trotzdem möchten wir natürlich schon einmal allen danken, die für uns gestimmt haben. Die Spannung bleibt!

 
Daniel Große Verspohl
 




 

Peter H. Braasch
Segelflugschule Wasserkuppe
IMI Gliding
Bürklin
Bitterwasser
Air Avionics
FLARM
Rent a Glider
Tost
LANGE Aviation GmbH
LXNAV
DG Flugzeugbau
binder
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
Jonker Sailplanes
Alexander Schleicher
Cobra Trailer
navITer
Clouddancers
HPH
TopMeteo
M+D Flugzeugbau
WINTER Instruments
Siebert
Deutscher Wetterdienst
ILEC
FLIGHT TEAM