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Late Night Soaring: Flug des Monats Juli Wednesday, 04. August 2021 translate news

Bereits zum fünften Male werden Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk im Rahmen von Late Night Soaring mit dem auserwählten Piloten den Flug des Monats besprechen. Soviel vorneweg sei gesagt: beim Flug des Monats Juli gibt es ein absolutes Novum beim Flug des Monats!

Am Donnerstag, 5.8. um 20:30h wird bekanntgegeben, wer der Gewinner ist: https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA
 

Mathias Schunk

 



 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 12. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 31.07./01.08.21 Monday, 02. August 2021 translate news

Runde 12 - um bei der Gelegenheit ein paar "olympische Phrasen" zu bemühen: Die Liga biegt auf die Zielgerade, jetzt geht es darum, sich die besten Positionen für den Endspurt zu sichern.

Samstag: Dominierte am Vortag noch Warmluft, fand über Nacht ein deutlicher Wechsel statt: Im Einfluss eines Tiefs, das am frühen Nachmittag über Schleswig-Holstein/Dänemark lag, floss eine deutlich kühlere Luft herein. Die Reste einer ersten, schwachen Kaltfront sind noch zwischen Donau und Alpen erkennbar. Die wellenden Strukturen im Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) im Südwesten und die klaren Reihungen der aufgelockerten Cumuli sind dabei ein Zeichen für den deutlich spürbaren Wind.
Je näher am Tief-Zentrum, um so stärker machten sich auch Feuchte und Labilität bemerkbar. Vor allem nordwestlich der Linie Mosel - Havel zeigen sich die typischen Strukturen labiler und schauriger Kaltluft.
Nach den vorhergehenden Runden war also dieses Mal auch der Wind ein nicht zu vernachlässigender Faktor, aber dazu gleich mehr.
Aber natürlich nicht nur aus diesem Grund folgen die meisten Flugspuren vom Samstag besagten Reihungen im Wind.

Meteosat 8: Der Samstag

Sonntag: Tiefdruckeinfluss, Kaltluft und Labilität waren dann auch das Wetter-Programm für den Sonntag. Das Tief war inzwischen über Südskandinavien angekommen und zwischen der weiter im Süden und Südosten liegenden Front sowie einem neuen Frontensystem, das von der Nordsee hereinzog, konnte zumindest in einem Streifen dazwischen die Luftmasse durch Absinken etwas stabilisieren. Weniger gereiht als am Vortag und immer wieder durchsetzt mit Überentwicklungen und Schauern waren die Bedingungen aber alles andere als einfach.
Letztlich fanden deutlich weniger Flüge als noch am Sonntag den Weg in die Wertungslisten, wobei es noch einen deutlichen Schwerpunkt der Flugspuren im Südwesten - und hier vor allem im Bereich Hunsrück, Taunus, Pfalz, Rhein/Neckar - gab.

Meteosat 8: Der Sonntag
 

Wer hat was draus gemacht?
Spannend ist natürlich die Frage, wer hat es geschafft, die Reihungen und den (Rücken-)Wind innerhalb der Wertungszeit optimal zu nutzen?
Am schnellsten Flug der Runde von Claus Triebel kann man sehr gut - wie ich finde - ein paar wesentliche Faktoren gut erkennen. Klar, die Kurswahl erfolgte am Samstag von der Ottengrüner Heide aus entlang der Reihungen. Aber, vor den Lohn hat das Wetter erst einmal den Gegenwind gesetzt. So begann Claus' Wertungszeit erst kurz vor Erreichen des Mains bei Kitzingen. Die ersten gut 20km ging es noch gegen den Wind. Kreislos, aber mit einem deutlichen Höhengewinn von rund 400m, was die knapp 110km/h auf dem kurzen Schenkel relativiert. In den Rückenwind gedreht ging es dann deutlich zügiger - aber weiter kreislos - voran. Querab vom Startplatz kurbelte er dann das einzige Mal auf dem 1. Rückenwindschenkel, um dann direkt wieder auf Kurs gegen den Wind zu gehen. Der 3. Schenkel war dann wieder kreislos, bevor er bei Bamberg wendete, um den letzten Wertungsschenkel anzugehen. Wieder mit Rückenwind waren die 2 Bärte mit guten Steigwerten keine Bremse mehr. Noch ein letztes Stück geradeaus und mit Ablauf der 2,5h ging es dann zurück in Richtung Heimat. Am Ende bekommt der Flug mit 145,96km/h (127,75 Punkte) das Prädikat "schulbuchmäßig".
Ganz ähnlich waren für den FSV Eisenhüttenstadt Andreas Kühl (145,34km/h; 127,21 Punkte) und Sebastian Bode (137,69km/h; 121, 31 Punkte) unterwegs. Ihre Flüge waren auf 2 Schenkel (und ein bisschen) ausgelegt: Erst flog Andreas ein ebenfalls gegen den Wind.  Sein erster Gegenwindschenkel war mit rund 50km etwas länger als der von Claus, aber auch hier waren nur wenige Kreise nötig, um die Höhe fast zu halten. Die Wende lag dann bei Torgau. Auf dem zweiten Schenkel war der Rückenwind natürlich ein Beschleuniger und mit einem Stundenmittel von über 160km/h waren er dabei bis zur Wende nördlich von Posen sogar schneller als Claus auf seinen Rückenwindschenkeln. Offenbar war die Wende in Torgau auch als Treffpunkt gewählt, denn Sebastian hatte dorthin nur ein kurzes Stück zu fliegen. Von dort aus waren Andreas und Sebastian im Team unterwegs, biss sie sich nach gut einer Stunde wieder trennten. Nach den Flugspuren sieht es so aus, als hätte Sebastian eine Reihung weiter südlich genommen, wobei er dort im Vergleich zu Andreas immer etwas tiefer und am Ende auch etwas langsamer war. Darüber hinaus musste er zum Schluss, um die 2,5h voll zu machen, nochmal ein gutes Stück gegen den Wind vorfliegen. Trotzdem erreichte er noch den viert-schnellsten Flug der Runde. Vier? Ja, rein rechnerisch fehlt da noch ein Flug, nämlich der von Reinhard Schramme & Ralf Bödecker (141,091km/h; 127,61 Punkte). Die fehlenden Reihungen kompensierten die Rintelner an den Hängen zwischen Wiehengebirge und Ith.
Dass auch der Sonntag auch für einen schnellen Flug tauglich war, zeigte Mattias Arnold, der zwischen Rhein und Saar nördlich des Pfälzer Waldes immerhin noch 138,78km/h (121,47 Punkte) auflegte.
So knapp wie die Punkteabstände der schnellsten Piloten, waren am Ende auch die Punkteabstände in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga: Nico Klingspohn und Dennis Polej nutzten ebenfalls den Hang, während Marianne Hagemann von aus Klix aus unterwegs war. Der LSV Gifhorn kann in der Summe mit 348,84 Punkten die Runde ganz knapp vor dem LSV Rinteln (347,20 Punkte) für sich entscheiden. Nur weniger als 1 Punkte dahinter folgt bereits die SFG Steinwald (346,56 Punkte).
Nicht ganz so knapp war das Ergebnis in der 2. Segelflug-Bundesliga: Auch hier (f)liegt ein Verein aus Niedersachsen ganz vorne, denn der LSV Bückeburg-Weinberg nutzt seinen Heimvorteil. Mit einer LS1-f, einer LS1-d und einer ASK21 fliegen die Bückeburger Christian Baton, Mike Nierste und Tobias Focke mit 326,57 Punkten an die Spitze des Unterhauses. Auf Rundenplatz 2 meldet sich der SFV Mannheim (315,99 Punkte) zurück, gefolgt vom SFZ Ottengrüner Heide (297,16 Punkte)
Natürlich nur ein Zufall, aber die Punkte der führenden Duos in beiden Ligen sind nach dieser Runde in beiden Bundesligen identisch - und damit wohl auch die Zielstellungen für die letzten 3 Runden. Die führenden Teams aus Rinteln bzw. Pirna (jeweils 173 Punkte) haben einen Vorsprung zu verteidigen, die direkten Verfolger aus Königsdorf bzw. Mannheim (jeweils 139 Punkte) müssen ihre Ambitionen auf den vordersten Platz aber noch nicht begraben, denn noch sind 3 Runden zu fliegen - und damit auch noch 60 Punkte zu vergeben. In der Segelflug-Bundesliga hat darüber hinaus auch der FSC Odenwald-Walldürn noch Chancen, ganz nach oben zu fliegen.
Über das Wetter der kommenden Woche verliert man nicht gerne Worte - die Hoffnung bleibt, dass zur kommenden Runde dann eine Besserung einsetzt - aber wie sagt Heiko Hertrich immer so schön: "Die Big Points werden bei schlechtem Wetter gemacht..."

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag















 


OLC-FlightFinder: easy flight search Friday, 30. July 2021 translate news

There are over 1.5 million flights in the OLC archive! A real treasure when it comes to using them for planning a vacation or a competition. Then such questions are extremely interesting as: Which flights were completed in the planned period at the holiday or competition location, what directions did they prefer, how big were the flights? All this can now be found out in preparation in OLC with just a few clicks with the new OLC function FlightFinder - and much more.

The FlightFinder now makes it particularly easy to find these flights. An input mask asks for the most important selection parameters, the take-of location, the period or a time span within a flying season, namely over the years back to OLC 2006/2007. You can restrict the search to a club, a pilot or a glider type, for example if you only have an older club-class glider available and are looking for a comparison. The search is also possible for several airfields in order to cover a region.

So that not all short flights are also served, the search can be restricted by a certain number of scoring points. The sorting criterion for the search is always the number of points. It should be noted that the flights are not always directly comparable according to their rating, because the OLC rules have changed over time. A statistical comparison is always possible.

Just give it a try: Call up the FlightFinder and search for flights. For example, that of your own club at the popular airfield for holidays. Also interesting: Who in the club has completed the biggest (highest point) flights over the years? What were my best flights? The search criteria can be combined in any way, including the country selection from the OLC menu.

But everything is not always perfect: If you find weak points on the FlightFinder, please report them to OLC help@onlinecontest.org. We'll take care of it then.

Gerhard Marzinzik


OLC-FlightFinder: Flugsuche ganz bequem Friday, 30. July 2021 translate news

Im OLC-Archiv stecken über 1,5 Millionen Flüge! Ein wahrer Schatz, wenn es darum geht, sie für die Planung eines Urlaubs, Fliegerlagers oder Wettbewerbs zu nutzen. Dann sind so Fragen hochinteressant wie: Welche Flüge wurden in dem vorgesehenen Zeitraum am Urlaubs- oder Wettbewerbsort absolviert, wohin haben sie sich orientiert, wie groß wurde geflogen? All das kann man jetzt für Vorbereitung im OLC mit ganz wenigen Mausklicks mit der neuen OLC-Funktion FlightFinder herausfinden – und noch viel mehr.

Das Zusammensuchen dieser Flüge macht der FlightFinder jetzt besonders leicht. Eine übersichtliche Eingabemaske fragt die wichtigsten Auswahlgrößen ab, den Startplatz, den Zeitraum, oder eine Zeitspanne innerhalb einer Flugsaison und zwar über die Jahre zurück bis zum OLC 2006/2007. Man kann die Suche auf einem Club einschränken, einen Piloten oder ein Flugzeugmuster, wenn man zum Beispiel nur ein älteres Clubklasse-Flugzeug zur Verfügung hat und dafür den Vergleich sucht. Die Suche ist auch gleich für mehrere Startplätze möglich, um so eine Region abzudecken.

Damit nicht auch alle kurzen Flüge mit aufgetischt werden, kann die Suche nach solchen ab einer bestimmten Punktzahl eingeschränkt werden. Sortierkriterium der Suche ist immer die Punktzahl. Dabei ist zu beachten, dass die Flüge nach ihrer Wertung nicht immer direkt vergleichbar sind, weil sich im Lauf der Zeit die OLC-Regeln verändert haben. Ein statistischer Vergleich ist damit aber immer möglich.

Einfach mal ausprobieren: Den FlightFinder aufrufen und nach Flügen suchen. Zum Beispiel die des eigenen Clubs am beliebten Fluglagerort. Auch interessant: Wer im Verein hat über die Jahre die größten (punkthöchsten) Flüge absolviert? Was waren meine besten Flüge? Die Suchkriterien lassen sich beliebig miteinander verbinden, einschließlich der Landesauswahl vom OLC-Menü.

Aber nicht immer ist alles perfekt: Wer beim FlightFinder Schwachpunkte findet, meldet sie bitte an OLC help@onlinecontest.org . Wir kümmern uns dann.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 30. July 2021 translate news

herausgegeben am 30.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die bereits erwähnte Kaltfront mit ihrer leicht labilen, mäßig warmen Meeresluft von der Grenze zu Polen über Nordbayern bis zum Schwarzwald. Vorderseitig bleibt für weite Teile Süddeutschlands sowie in den Alpen bis zum Abend hochreichend labile und feuchte Warmluft wetterbestimmend. Rückseitig der Kaltfront fließt mit aufgefrischter südwestlicher bis westlicher Strömung zunächst trockene und stabile Luft ein. Mit dem Randtief, das von der Nordsee unter Abschwächung Richtung Südschweden zieht, wird die Luftmasse jedoch von Nordwesten her bis in die Bereiche von Rügen bis zur Eifel teils hochreichend labilisiert und angefeuchtet.
Am SONNTAG wird die Kaltfront durch die auf Süd drehende Höhenströmung wieder etwas nordwärts geschoben. Dadurch bleibt in den Bereichen von der Schweiz bis nach Oberfranken sehr feuchte, durch den Einfluss eines Bodenhochs über Frankreich mittlerweile stabile Luft wetterbestimmend. Auch die hochreichend labile Warmluft südostwärts davon wird langsam stabilisiert. Nordwestlich der Kaltfront bleibt die Luft verbreitet feucht und hochreichend labil. Lediglich in einem schmalen Streifen von Brandenburg bis ins Saarland ist die Luftmasse etwas trockener und etwas stabiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist in Nordseenähe bei einer CU-Basis um 600 m kaum nutzbare Thermik zu erwarten, während sie nach Südosten hin bei einer CU-Basis von bis zu 1800 m gut sein wird. Dabei ist die Thermik zerrissen und vor allem im Nordwesten durch Überentwicklungen
gestört, gebietsweise stören auch Ausbreitungen.
Am SONNTAG ist bei einer CU-Basis um 700 m im Nordwesten und um 1500 m im Osten mit mäßiger, im Osten auch guter Thermik zu rechnen. Dabei stören gebietsweise abschirmende Wolkenfelder und nach Westen hin auch Überentwicklungen. Im Westen und in der Mitte ist die Thermik zeitweise zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn am späten Vormittag. Danach unter Kaltluftzufuhr vom Saarland/von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen/Oberfranken oftmals Ausbildung guter CU-thermik bis etwa FL055-065, die jedoch durch lokale Abschirmung gedämpft wird. Nördlich der Mainlinie generell Tendenz zu zerrissenen Thermikansätze. Im Südosten bei abdeckender Bewölkung nur kaum nutzbare Thermik zu erwarten.
SONNTAG: Verbreitet durch Abschirmung oder vermehrten Überentwicklungen kaum bis nicht nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG durch Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 









 


Halbzeit in der Segelflug-Bundesliga Wednesday, 07. July 2021 translate news

Nach acht von 15 Segelflug-BUNDESLIGA-Runden ist die Halbzeit in der Saison 2021 vorbei. Wie im letzten Jahr, musste der Liga-Beginn wegen Corona verschoben werden. Rechtzeitig sanken dann die Inzidenzzahlen, so dass dem Start der Speedfliegerei ab Mitte Mai nichts mehr im Wege stand. Trotzdem kamen manche Mannschaften noch nicht so recht in die Puschen. Nur jeweils 20 Teams der 1. und der Quali-Liga, sowie nur 10 in der 2. Liga beteiligten sich, obwohl die Sieger jeweils um die 300 Speedpunkte einfliegen konnten. Auch die Jugend war noch nicht erwacht, obwohl auch dort Leistungen von über 100 Speedpunkten von einzelnen Piloten erflogen wurden. War der Beginn doch zu früh angesetzt? Fehlte Vielen noch die Übung, um schon schnell überland zu fliegen?

Auch 2021 wieder ganz vorn? Das Speedteam aus Rinteln.

Jedenfalls zeigte dann die zweite Runde schon fast wieder eine normale Beteiligung und spätestens ab der dritten Runde war wieder „Full House“ angesagt. Auffällig war die hohe Leistungsdichte, belegt durch minimalste Speedpunkteabstände von oft unter einem Zehntel Punkt. Und dies oftmals quer durch die Republik, wie auch Bernd Fischer in seinem Liga-Resümee der 3. Runde festgestellt hat.

Einige Teams, die sich ernsthafte sportliche Liga-Ziele gesetzt haben, verstanden dies wohl als Aufforderung, sich nochmals mit den Regeln und dem optimalen Ligafliegen auseinanderzusetzen und die Taktik für die folgenden Runden anzupassen. Dadurch war es dann offensichtlich möglich, dass ein oder andere Kilometerchen innerhalb der Wertungszeit zusätzlich herauszuholen. Weil das aber die Spitzenteams aller Ligen machten, blieben die Abstände auch in den folgenden Runden meist sehr eng. Trotzdem gab es bemerkenswerte Ausreißer einzelner Teams nach oben, wie es zum Beispiel der Schwärzwälder Sieg in der BUNDESLIGA-Runde 5 mit über 20 Punkten Vorsprung und der Weidener Sieg in der 2. Liga der Runde 6 mit sogar 33 Speedpunkten Vorsprung auf den Zweitplazierten beweisen.

Die richtig schnellen Liga-Flüge blieben zwar bisher aus, aber dafür gab sich das Wetter recht fair verteilt über alle Regionen. Wie auch in den letzten Jahren, haben sich die alten Liga-Weisheiten bewahrheitet: Konstant mit voller Mannschaftsstärke punkten, keine Runde auslassen und damit auch die Big Points bei miesem Wetter holen. Und wie sich zeigt, liegen genau die Teams in praktischen allen Ligen vorne, die genau dies berücksichtigt haben. Natürlich ist es für den Doppelmeister der Segelflug-BUNDESLIGA aus Rinteln einfach, die Motivation für den dritten Sieg in Folge zu generieren. Verdientermaßen liegen sie zur Halbzeit in Führung, während sich die schärfsten Verfolger abwechseln. Noch ist die Titelverteidigung nicht in trockenen Tüchern. Der dreifache Meister der Jahre 2003, 2006 und 2010 aus Königsdorf sieht nach schwierigen 10 Jahren endlich mal wieder die Chance, ganz oben zu landen. Auch die Odenwälder aus Walldürn dürften genügend Motivation aufbauen, um nach all den Topplatzierungen der vergangenen 20 Jahre endlich auch einmal den Titel einzustreichen.

Die Schnellen von Pirna.

An der Spitze der 2.Segelflug-BUNDESLIGA könnte es ein einsames Rennen für den AC Pirna werden, nachdem sie sich vom härtesten und bisher einzigen Konkurrenten aus Mannheim etwas absetzen konnten. Ähnliches könnte man für die U25-Liga vorhersagen. Königsdorf nutzte jede Runde konsequent und liegt schon weit in Führung vor den Verfolgern aus Grabenstetten, Bad Wörishofen, Walldürn und Lichtenfels. Zumindest die Quali-Liga zeigt bisher genau das Gegenteil und ist alles andere als langweilig. In praktisch jeder Runde hat die Tabellenführung gewechselt. Bei 50 Punkten, die pro Runde für den Sieg vergeben werden, sind die momentanen Punktabstände bis Platz 15 locker aufzuholen. Sicher werden die sieben Aufsteiger erst in der letzten Runde feststehen.

Schöner Wolkenhimmel, nur nicht für so richtig schnelle Flüge.

Wie so meist in den letzten Jahren ist für Spannung in der zweiten Saison-Halbzeit in jedem Fall durch die möglichen Absteiger gesorgt. Dort sind die Punktabstände immer sehr klein. Wer in der Urlaubszeit nicht genügend Piloten aufbieten kann, oder gegen Ende die Motivation verliert, kann sehr schnell den einen notwendigen Punkt verlieren, der die Mannschaft in der ersten oder zweiten Liga gehalten hätte.   

Heiko Hertrich


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 8. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 03./04.7.21 Monday, 05. July 2021 translate news

Samstag: Der Samstag war so ein typischer "zwischen allen Fronten-Tag", wie das Mitteleuropa-Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt: Zum einen wellte eine langgestreckte Okklusion vor allem entlang der Ostseeküste, eine weitere hatte die Bretagne erreicht. In deren Vorfeld lag dazu noch eine Konvergenzlinie in der zunehmend feucht-warmen Luftmasse, deren Cirrenfelder (im Bild blass-blau eingefärbt) bereits den Rhein erreicht hatten.
Bis zum Ende des Thermiktages sollten diese Abschirmungen noch weiter vorankommen und vor allem den Südwesten (inklusiver Schweiz und der westlichen Teile Österrreichs) überdecken.
Während gleichzeitig zu den hohen Abschirmungen in der Grundschicht Warmluft in den Westen und Südwesten einsickerte, war die Luftmasse noch Osten hin ungestört und entwickelte verbreitet Cumuli. Die setzten - teilweise aus Restfeuchtefeldern - bereits früh an, was wieder einen langen Thermiktag zur Folge hatte.
Dass der Tag weitreichend genutzt wurde, zeigen die Flugspuren, die jedoch den äußersten Nordosten ausnehmen und auch ganz im Westen etwas "dünner" sind. Die klassischen Rennstrecken der Kämme im Süden sind gut herausgearbeitet und selbst über den westlichen Mittelgebirgen zeigen sich bevorzugte Linien.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

Sonntag: Ein deutlich anderes Bild zeigt der Sonntag. Eingelagert in eine weit ausladende Tiefdruckrinne, die sich von Irland bis nach Südosteuropa erstreckte, hatte sich in der Nacht die feucht-warme und nun auch zunehmend labile Luftmasse nach Osten und Nordosten vorgearbeitet. Um 12 UTC zeigen sich daher auch schon die ersten dickeren Überentwicklungen und Gewitter, die sich teilweise in die Abschirmungen eingelagert hatten. Bis in den späteren Nachmittag sollten sich die zum Teil linienhaften Gewitter noch weiter nach Osten ausbreiten.
Davon verschont - und damit fliegbar - blieb noch der Nordosten, wo die inzwischen erwärmte Luftmasse durch leichtes Absinken stabil gehalten wurde. In den Flugspuren zeichnet sich dann auch ganz klar der Wetterraum vor allem östlich der Elbe ab.
Auch wenn am Sonntag im Nordosten ebenfalls weite Flüge geflogen werden konnten, kamen die Schnitte nicht mehr ganz an das Niveau vom Samstag heran.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

 

Wer hat was draus gemacht?
Wer hat was draus gemacht?
Der Liga-Tag war daher vor allem der Samstag, an dem sowohl in der Segelflug-Bundesliga (30) als auch in der 2. Segelflug-Bundesliga (29) bereits fast alle Teams punkten konnten.
Vorab seien aber die beiden weitesten Flüge des Wochenendes erwähnt. Beide ragen u.a. dadurch heraus, dass sie nach gewerteten Kilometern jeweils mehr als 200km weiter waren, als die direkt in den Wertungen nachfolgenden Flüge. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, das Michael Sommer am Samstag über 1081km entlang der Kämme im Süden eine klarere Vorstellung über seine Kurswahl hatte, als Bernd Goretzki am Sonntag. Man darf Bernd aber sicher zu gute halten, dass der Wetterraum im Nordosten nicht die optimalen Möglichkeiten bot, ein FAI-Dreieck ins Wetter zu zirkeln. Wer seinen Vortrag vor ein paar Jahren beim Liga-Finale noch in Erinnerung hat, erkennt vielleicht die eine oder andere Idee wieder.
Zur Liga: In der Segelflug-Bundesliga ging das Rennen denkbar knapp aus - noch dazu war es ein Fernduell über die ganze Republik hinweg. Die Rundenplätze 1-3 trennen am Ende weniger als 2 Speed-Punkte und auch Rang 4 rangiert nur knapp dahinter.
Bei der Geschwindigkeit (nach Speed-Punkten) lag Matthias Schunk vorne. Zwischen Hochkönig und Rax war er mit 136,5km/h (116,4 Punkte) unterwegs - und damit während der 2.5h Liga-Zeit deutlich schneller als später auf dem Rückflug nach Königsdorf zwischen Kufstein und Tegernsee. Man könnte vermuten, dass ihm die von Westen hereinkommende Feuchte eine kleine Hürde auf den letzten Meter seines Weg gestellt hat. Nach Speed-Punkten nur knapp hinter Mathias liegt Nico Klingspohn. Von Wilsche aus ging es für ihn erst zäh los, bevor es dann zwischen Südheide und Altmark für den Gifhorner durchzündete und er mit 122,8km/h (115,9 Punkte) erfliegen konnte. Kaum 0,2 Punkte dahinter folgt bereits Christian Daenzer, der zwischen Rennsteig und Oberpfalz den absolut schnellsten Flug über alle Ligen hinweg mit 137,3km/h erreichte.
Während sich die Flüge von Christian und Mathias in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga weit vorne wiederfinden, landen die Gifhorner leider weit abgeschlagen. Denn am Ende entschied auch eine geschlossene Mannschaftsleistung über die Plätze. Hier führte Christian den FLC Schwandorf auf Rundenplatz 3 (319,46 Punkte), die weiteren Wertunsflüge steuerten Hans Buhlmann & Noah Neumeier sowie Thomas Kleber bei. Rundenplatz 2 geht an den LSV Rinteln (320,22 Punkte), für die Frerk Frommholz, Bernd Goretzki und Reinhard Schramme & Ralf Bödecker punkteten. Mit 321,30 Punkten zwar knapp, aber letzlich ganz vorne landete das SFZ Königsdorf mit Mathias Schunk, Thomas Wolf und Ecki Wehnert.
War die Rundenwertung in der Segelflug-Bundesliga am Samstag schon weitgehend in Beton gegossen, brachte zumindest in der 2. Segelflug-Bundesliga der Sonntag noch etwas Bewegung in die Rangliste. Die Runde für sich entschieden hatte am Samstag bereits der LSC Bad Homburg. Tobi Welsch & Arne Röpling zeigten, dass auch zwischen Hunsrück und Sauerland am Samstag eine schnelle Linie stand (119km/h), während Steffen Göttler von Anspach/Taunus aus seine Punkte über dem Thüringer Wald machte. Es zeigt sich, welch unterschiedliche Optionen sich mit einem so zentral gelegenen Startplatz ergeben können. Jan Omsels war für die Homburger von Aalen unterwegs, die in Summe mit 322 Speed-Punkten die Runde klar für sich entschieden können. Knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Hier lag das SFZ Ottengrüner Heide (303,5 Punkte) am Samstag auf Rang 2. Claus Triebel hatte mit dem schnellsten/punktbesten Flug der 2. Segelflug-Bundesliga vorgelegt, die weiteren Punkte steuerten Serena Triebel und Hanns-Günther Bauer bei. Auf Rang 3 der Zwischenwertung lag zu dem Zeitpunkt noch der AC Braunschweig, gefolgt vom AC Weiden. Das Wetter im Nordosten nutzten am Sonntag aber noch der AC Pirna und der FCC-Berlin. Vor allem die Sachsen konnten Plätze gutmachen. Lediglich 58,9 Punkte von Benjamin Schüch standen am Samstag in der Liste, bevor Benjamin, Kai Glatter und Alexander Lajn am Sonntag noch bis auf Rundenplatz 3 vorfliegen konnten. Sie verdrängen damit den AC Brauschweig auf Rang 4 und auch der FCC-Berlin kann den AC Weiden noch (um 0,6 Punkte) abfangen.
 In der Gesamtwertung kann Pirna (125 Punkte) damit den Vorsprung auf die in dieser Runde im oberen Mittelfeld fliegenden SFV Mannheim (100) auf nun 25 Punkte ausbauen. Der LSC Bad Homburg (82), der FCC-Berlin (80) und der AC Weiden (76) liegen auf den Verfolgerplätzen dagegen sehr dicht beieinander.
In der Segelflug-Bundesliga führt weiter der amtierende Meister aus Rinteln (122 Punkte), nun gefolgt vom SFZ Königsdorf (108), die durch ihren Rundensieg am FSC Odenwald-Walldürn (105) vorbei auf Rang 2 vorrücken. Dahinter folgen - bereits mit etwas Abstand - punktgleich die Teams des FLC Schwandorf und der SFG Steinwald (jeweils 83).
Die kommende Woche hat von Wetter wieder von allem etwas zu bieten und auch die ersten Prognosen für die kommende Runde machen es spannend ...

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Alexander Schleicher präsentiert die neue AS 35 Mi Friday, 02. July 2021 translate news

Stolz können wir heute den eigenstartfähigen Neuzugang in unserer Produktpalette vorstellen: Die AS 35 Mi ist das nächste Hochleistungssegelflugzeug aus unserem Hause, welches von den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten Jahre profitiert.

Mit der AS 33 wurde eine neue Epoche der Flügelprofiloptimierung eingeläutet und der Beweis angetreten, dass es möglich ist ein Segelflugzeug mit hervorragenden Flugeigenschaften zu realisieren, welches zudem mit bislang unerreicht hohen möglichen Flächenbelastungen immer noch sehr gute Steigleistungen erreicht. Mit solchen hohen Flächenbelastungen lassen sich phantastische Schnellflugleistungen realisieren, was zu immer höheren Vorfluggeschwindigkeiten führt. Somit wird der niedrigere Geschwindigkeitsbereich in dem gerade Segelflugzeuge mit großen Spannweiten bislang punkten konnten immer nebensächlicher. So ist schon längere Zeit die beste Gleitzahl als Maß für die Leistung eines Segelflugzeuges ein Wert vergangener Tage.

Neue Rechenmodelle und CFD Simulationen ermöglichen die Grenzen des Machbaren immer weiter zu optimieren. Unsere Antwort darauf ist ein neu entworfener 20 m Flügel, welcher auf Basis der jüngsten aerodynamischen Erkenntnisse die wichtigsten Punkte vereint; sehr gute Leistungen im Hochgeschwindigkeitsbereich und harmonische Kreisflugeigenschaften bei sehr hohen Flächenbelastungen.

Die AS 35 Mi in der 20 m Version hat eine Flügelfläche von 11,75 m² und kann damit, bei einer  maximalen Abflugmasse von 730 kg, eine Flächenbelastung von über 62 kg/m² erreichen. Diese Auslegung in Kombination mit unserem Wankeltriebwerk und dem lenkbaren Einziehspornrad, sorgt für ein gutes Handling am Boden und ermöglicht absolute Unabhängigkeit. Dank der Anwendung von modernen Rechenprogrammen und immer hochwertiger Materialen bleiben die Gewichte der Einzelkomponenten auf einem vergleichsweise gut zu handhabbarem niedrigen Niveau.  Das zu erwartende Leergewicht lässt daher auch eine Version mit 18m Spannweite zu und somit das konkurrenzfähige Fliegen in einer weiteren Wettbewerbsklasse. 

Ein Video zur neuen AS 35 Mi findet sich unter: https://youtu.be/rZg69st4F6s

Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 


 

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 02. July 2021 translate news

herausgegeben am 02.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets über Südostbayern bleibt warme und in unteren Schichten teils noch feuchte Luft wetterbestimmend. Ausnahme stellt zunächst ausschließlich das Ostseeumfeld dar. Hier führt eine sich langsam abschwächende Okklusion hochreichend feuchte und zum Nachmittag rückseitig auch teils labil geschichtete Luftmassen heran. Im Nachmittagsverlauf wird der Hochdruckeinfluss durch eine von Westen hereinschwenkende Okklusion langsam abgebaut. Gegen Sonnenuntergang erreicht sie das Emsland und den Bodenseeraum. Bereits vorderseitig der Okklusion wird die Luftmasse leicht labilisiert.
SONNTAG: In der Nacht hat sich die Okklusion unter Abschwächung kaum ostwärts verlagert. Erst ein von Westen heranschwenkender Trog führt die Okklusion ab der Mittagszeit weiter ostwärts. Mit dem Trog korrespondierende Hebungsvorgänge sowie frontale Restfeuchte bedingen die verbreitete Auslösung von Konvektion rückseitig und entlang der Front. Diese Wetterzone erreicht am Abend die Elbe. Vorderseitig bleiben - mit Ausnahme labiler Luft im Ostseeumfeld - schwache Absinkvorgänge wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG insbesondere südwestlich der Elbe mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Nordosten gestört durch Abschirmung und Überentwicklung.
Am Sonntag in etwa in einem 60 bis 120 km Umkreis der Elbe mäßige bis gute Wolkenthermik. Sonst kaum nutzbare Thermik durch Abschirmung und Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Verbreitet Thermikbeginn gegen 08:00 UTC, teils etwas früher. Danach gute CU-Thermik, in Richtung Sachsen mit Hilfe des Berglandes auch sehr gute CU-Thermik möglich. Am Nachmittag im westlichen Bergland Überentwicklungen. Zudem reduziert hier der Aufzug dichter Bewölkung aus SW die Thermikgüte bereits am Nachmittag. Über Südhessen, RLP und Baden-Württemberg Thermikende somit bereits gegen 15 UTC, sonst gegen 17:30 UTC.
SONNTAG: Von Südwesten dichte Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen ohne nutzbare Thermik. Lediglich östlich des Thüringer Walds ab ca. 08:30 UTC ausbildende, gute Wolkenthermik. In Thüringen ab dem Nachmittag ebenfalls Abschirmungen und kräftige Überentwicklungen. Thermik am längsten nutzbar Richtung Mittelsachsen und Lausitz. Thermikende hier gegen 17:30 UTC.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
SAMSTAG: Thermikbeginn zwischen 7:00 und 8:00 UTC. Tagsüber im Osten gute, im Westen mäßige Thermik. Thermikende etwa 16:00 UTC.
SONNTAG: Kaum nutzbare Thermik.
 
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Tribute to Barron Hilton Friday, 25. June 2021 translate news

To win the Barron Hilton Cup once, who didn't want that! The price was in great demand. And even today, the BHC (1981 to 2009) is surrounded by an awesome murmur, it has gone down in the history of the competition in legendary fashion. Barron, the hotel magnate, has invited the winners and gliding world champions to the Winners Camp at his Flying M ranch in Nevada year after year. For the invited pilots a great week of common activities and flying under heavenly circumstances was on the program.

Two sponsors of gliding: Barron Hilton and Reiner Rose at the last Winners Camp 2009 on the Flying-M-Ranch.

The Barron Hilton Cup now lives on as a challenge at the OLC, keeping the idea of ​​Barron Hilton and his gliding friend Hannes Linke alive: What is needed is the largest declared FAI triangle.

It is an homage by the OLC to Barron Hilton and Hannes Linke – and at the same time the OLC is ignoring his philosophy of free flights. In the OLC, performance evaluation of a flight should not be a bet on the weather forecast, like it is if you declare a task before take off. After all, the success of a declared task depends crucially on whether the forecast for the flight area is correct. If you strive for the daily maximum, you have to declare your turn points correctly early in the morning. If the forcast goes wrong you can’t fly the task and your flight does not count even it is a big one.

Hannes Linke was a close friend of Barron Hilton den Cup and commited himself for the Challenge.

And yet it is exciting to see what is possible with meticulous preparation and good pilot performance. Many pilots also use the declaration of their flights to prepare for central competitions, and here too it is not uncommon to come to terms with weather forecasts that are not suitable in the end.

In the OLC, it is not so tragic if the declared task cannot be completed as planned for the BHC, it is definitely included in the OLC Plus rating. And then it can even end up in first place for the day.

So: Write the daily plan as an FAI triangle in the logger and in the evening see whether it was enough for the 1st place on the day in the Barron Hilton Challenge. It's now easier with simplified documentation requirements. But watch out: Loggers that are recognized by the IGC for the documentation of all flights must be used. The start and end points must not be more than 1000 meters in height apart and the triangles must comply with the 28 percent rule up to 500 kilometers in size, and the 45/25 percent rule of the IGC beyond. The rules for circumnavigating the turning points are now clearer, now the 90-degree sector with a keyhole applies. All flights are scored with an index in one "class".

Gerhard Marzinzik


Hommage für Barron Hilton Friday, 25. June 2021 translate news

Einmal den Barron Hilton Cup gewinnen, wer hat das nicht gewollt! Der Preis war heiß begehrt. Und noch heute umgibt den BHC (1981 bis 2009) ein ehrfürchtiges Raunen, er ist einfach legendär in die Wettbewerbsgeschichte eingegangen. Barron, der Hotelmagnat, hat die Sieger und Segelflug-Weltmeister Jahr für Jahr zum Winners Camp auf seine Flying-M-Ranch in Nevada eingeladen. Für die Eingeladenen stand eine tolle Woche gemeinsamer Unternehmungen und Fliegen unter paradiesischen Umständen auf dem Programm.

Zwei Förderer des Segelflug: Barron Hilton und Reiner Rose beim letzten Winners Camp 2009 auf der Flying-M-Ranch.

Im OLC lebt der Barron Hilton Cup nun als Challenge fort und hält damit die Idee von Barron Hilton und seines Segelflugfreundes Hannes Linke lebendig: Gefragt ist das größte angemeldete FAI-Dreieck.

Es ist eine Hommage des OLC für Barron Hilton und Hannes Linke. Der OLC schert mit der Barron Hilton Challenge zugleich aus seiner Philosophie der freien Flüge aus. Im OLC soll mit Fluganmeldungen ja gerade nicht eine Wette aufs Wetter oder besser die Wettervorhersage in die Leistungsbewertung eines Fluges eingehen. Schließlich hängt das Gelingen eines angemeldeten Fluges entscheidend davon ab, ob die Vorhersage für das Fluggebiet zutrifft. Wer das Tagesmaximum anstrebt, muss bei einer Anmeldung seine Wenden früh morgens richtig setzen. Hockt er dabei einem Irrtum der Vorhersage auf und überreizt, zählt auch ein noch so großer Flug nicht.

Hannes Linke managte als enger Freund von Barron Hilton den Cup und fädelte die Challenge ein.

Und trotzdem ist es spannend zu sehen, was mit akribischer Vorbereitung und guter Pilotenleistung möglich ist. Viele Piloten nutzen die Anmeldung ihrer Flüge denn auch, um sich auf zentrale Wettbewerbe vorzubereiten, auch da gilt es ja nicht selten, mit am Ende nicht passenden Wettervorhersagen klarzukommen.

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Im OLC ist es auch nicht ganz so tragisch, wenn der angemeldete Flug nicht wie geplant für die BHC absolviert werden kann, in die OLC-Plus-Wertung geht er auf jeden Fall ein. Und da kann er dann sogar auf Tagesplatz 1 landen.

Also: Den Tagesplan als FAI-Dreieck in den Logger schreiben und am Abend sehen, ob es für den 1. Tagesplatz in der Barron Hilton Challenge gereicht hat. Jetzt geht es leichter mit vereinfachten Dokumentationsanforderungen. Aber aufgepasst: Es müssen Logger genutzt werden, die von der IGC für die Dokumentation aller Flüge anerkannt sind. Anfangs- und Endpunkt dürfen nicht mehr als 1000 Höhenmeter auseinanderliegen und die Dreiecke müssen bis 500 Kilometer Größe der 28-Prozent-Regel, darüber hinaus der 45/25-Prozentregel der IGC entsprechen. Die Regeln der Wendepunktumrundung sind nun übersichtlicher, jetzt gilt der 90-Grad-Sektor mit Schlüsselloch. Gewertet wird mit Index in einer „Klasse“.

Gerhard Marzinzik


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