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Late Night Soaring: Flug des Monats Juli Wednesday, 04. August 2021 translate news

Bereits zum fünften Male werden Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk im Rahmen von Late Night Soaring mit dem auserwählten Piloten den Flug des Monats besprechen. Soviel vorneweg sei gesagt: beim Flug des Monats Juli gibt es ein absolutes Novum beim Flug des Monats!

Am Donnerstag, 5.8. um 20:30h wird bekanntgegeben, wer der Gewinner ist: https://www.youtube.com/channel/UCTGeJxLmkAUI_GFLZ3IWdbA
 

Mathias Schunk

 



 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 12. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 31.07./01.08.21 Monday, 02. August 2021 translate news

Runde 12 - um bei der Gelegenheit ein paar "olympische Phrasen" zu bemühen: Die Liga biegt auf die Zielgerade, jetzt geht es darum, sich die besten Positionen für den Endspurt zu sichern.

Samstag: Dominierte am Vortag noch Warmluft, fand über Nacht ein deutlicher Wechsel statt: Im Einfluss eines Tiefs, das am frühen Nachmittag über Schleswig-Holstein/Dänemark lag, floss eine deutlich kühlere Luft herein. Die Reste einer ersten, schwachen Kaltfront sind noch zwischen Donau und Alpen erkennbar. Die wellenden Strukturen im Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) im Südwesten und die klaren Reihungen der aufgelockerten Cumuli sind dabei ein Zeichen für den deutlich spürbaren Wind.
Je näher am Tief-Zentrum, um so stärker machten sich auch Feuchte und Labilität bemerkbar. Vor allem nordwestlich der Linie Mosel - Havel zeigen sich die typischen Strukturen labiler und schauriger Kaltluft.
Nach den vorhergehenden Runden war also dieses Mal auch der Wind ein nicht zu vernachlässigender Faktor, aber dazu gleich mehr.
Aber natürlich nicht nur aus diesem Grund folgen die meisten Flugspuren vom Samstag besagten Reihungen im Wind.

Meteosat 8: Der Samstag

Sonntag: Tiefdruckeinfluss, Kaltluft und Labilität waren dann auch das Wetter-Programm für den Sonntag. Das Tief war inzwischen über Südskandinavien angekommen und zwischen der weiter im Süden und Südosten liegenden Front sowie einem neuen Frontensystem, das von der Nordsee hereinzog, konnte zumindest in einem Streifen dazwischen die Luftmasse durch Absinken etwas stabilisieren. Weniger gereiht als am Vortag und immer wieder durchsetzt mit Überentwicklungen und Schauern waren die Bedingungen aber alles andere als einfach.
Letztlich fanden deutlich weniger Flüge als noch am Sonntag den Weg in die Wertungslisten, wobei es noch einen deutlichen Schwerpunkt der Flugspuren im Südwesten - und hier vor allem im Bereich Hunsrück, Taunus, Pfalz, Rhein/Neckar - gab.

Meteosat 8: Der Sonntag
 

Wer hat was draus gemacht?
Spannend ist natürlich die Frage, wer hat es geschafft, die Reihungen und den (Rücken-)Wind innerhalb der Wertungszeit optimal zu nutzen?
Am schnellsten Flug der Runde von Claus Triebel kann man sehr gut - wie ich finde - ein paar wesentliche Faktoren gut erkennen. Klar, die Kurswahl erfolgte am Samstag von der Ottengrüner Heide aus entlang der Reihungen. Aber, vor den Lohn hat das Wetter erst einmal den Gegenwind gesetzt. So begann Claus' Wertungszeit erst kurz vor Erreichen des Mains bei Kitzingen. Die ersten gut 20km ging es noch gegen den Wind. Kreislos, aber mit einem deutlichen Höhengewinn von rund 400m, was die knapp 110km/h auf dem kurzen Schenkel relativiert. In den Rückenwind gedreht ging es dann deutlich zügiger - aber weiter kreislos - voran. Querab vom Startplatz kurbelte er dann das einzige Mal auf dem 1. Rückenwindschenkel, um dann direkt wieder auf Kurs gegen den Wind zu gehen. Der 3. Schenkel war dann wieder kreislos, bevor er bei Bamberg wendete, um den letzten Wertungsschenkel anzugehen. Wieder mit Rückenwind waren die 2 Bärte mit guten Steigwerten keine Bremse mehr. Noch ein letztes Stück geradeaus und mit Ablauf der 2,5h ging es dann zurück in Richtung Heimat. Am Ende bekommt der Flug mit 145,96km/h (127,75 Punkte) das Prädikat "schulbuchmäßig".
Ganz ähnlich waren für den FSV Eisenhüttenstadt Andreas Kühl (145,34km/h; 127,21 Punkte) und Sebastian Bode (137,69km/h; 121, 31 Punkte) unterwegs. Ihre Flüge waren auf 2 Schenkel (und ein bisschen) ausgelegt: Erst flog Andreas ein ebenfalls gegen den Wind.  Sein erster Gegenwindschenkel war mit rund 50km etwas länger als der von Claus, aber auch hier waren nur wenige Kreise nötig, um die Höhe fast zu halten. Die Wende lag dann bei Torgau. Auf dem zweiten Schenkel war der Rückenwind natürlich ein Beschleuniger und mit einem Stundenmittel von über 160km/h waren er dabei bis zur Wende nördlich von Posen sogar schneller als Claus auf seinen Rückenwindschenkeln. Offenbar war die Wende in Torgau auch als Treffpunkt gewählt, denn Sebastian hatte dorthin nur ein kurzes Stück zu fliegen. Von dort aus waren Andreas und Sebastian im Team unterwegs, biss sie sich nach gut einer Stunde wieder trennten. Nach den Flugspuren sieht es so aus, als hätte Sebastian eine Reihung weiter südlich genommen, wobei er dort im Vergleich zu Andreas immer etwas tiefer und am Ende auch etwas langsamer war. Darüber hinaus musste er zum Schluss, um die 2,5h voll zu machen, nochmal ein gutes Stück gegen den Wind vorfliegen. Trotzdem erreichte er noch den viert-schnellsten Flug der Runde. Vier? Ja, rein rechnerisch fehlt da noch ein Flug, nämlich der von Reinhard Schramme & Ralf Bödecker (141,091km/h; 127,61 Punkte). Die fehlenden Reihungen kompensierten die Rintelner an den Hängen zwischen Wiehengebirge und Ith.
Dass auch der Sonntag auch für einen schnellen Flug tauglich war, zeigte Mattias Arnold, der zwischen Rhein und Saar nördlich des Pfälzer Waldes immerhin noch 138,78km/h (121,47 Punkte) auflegte.
So knapp wie die Punkteabstände der schnellsten Piloten, waren am Ende auch die Punkteabstände in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga: Nico Klingspohn und Dennis Polej nutzten ebenfalls den Hang, während Marianne Hagemann von aus Klix aus unterwegs war. Der LSV Gifhorn kann in der Summe mit 348,84 Punkten die Runde ganz knapp vor dem LSV Rinteln (347,20 Punkte) für sich entscheiden. Nur weniger als 1 Punkte dahinter folgt bereits die SFG Steinwald (346,56 Punkte).
Nicht ganz so knapp war das Ergebnis in der 2. Segelflug-Bundesliga: Auch hier (f)liegt ein Verein aus Niedersachsen ganz vorne, denn der LSV Bückeburg-Weinberg nutzt seinen Heimvorteil. Mit einer LS1-f, einer LS1-d und einer ASK21 fliegen die Bückeburger Christian Baton, Mike Nierste und Tobias Focke mit 326,57 Punkten an die Spitze des Unterhauses. Auf Rundenplatz 2 meldet sich der SFV Mannheim (315,99 Punkte) zurück, gefolgt vom SFZ Ottengrüner Heide (297,16 Punkte)
Natürlich nur ein Zufall, aber die Punkte der führenden Duos in beiden Ligen sind nach dieser Runde in beiden Bundesligen identisch - und damit wohl auch die Zielstellungen für die letzten 3 Runden. Die führenden Teams aus Rinteln bzw. Pirna (jeweils 173 Punkte) haben einen Vorsprung zu verteidigen, die direkten Verfolger aus Königsdorf bzw. Mannheim (jeweils 139 Punkte) müssen ihre Ambitionen auf den vordersten Platz aber noch nicht begraben, denn noch sind 3 Runden zu fliegen - und damit auch noch 60 Punkte zu vergeben. In der Segelflug-Bundesliga hat darüber hinaus auch der FSC Odenwald-Walldürn noch Chancen, ganz nach oben zu fliegen.
Über das Wetter der kommenden Woche verliert man nicht gerne Worte - die Hoffnung bleibt, dass zur kommenden Runde dann eine Besserung einsetzt - aber wie sagt Heiko Hertrich immer so schön: "Die Big Points werden bei schlechtem Wetter gemacht..."

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag















 


OLC-FlightFinder: easy flight search Friday, 30. July 2021 translate news

There are over 1.5 million flights in the OLC archive! A real treasure when it comes to using them for planning a vacation or a competition. Then such questions are extremely interesting as: Which flights were completed in the planned period at the holiday or competition location, what directions did they prefer, how big were the flights? All this can now be found out in preparation in OLC with just a few clicks with the new OLC function FlightFinder - and much more.

The FlightFinder now makes it particularly easy to find these flights. An input mask asks for the most important selection parameters, the take-of location, the period or a time span within a flying season, namely over the years back to OLC 2006/2007. You can restrict the search to a club, a pilot or a glider type, for example if you only have an older club-class glider available and are looking for a comparison. The search is also possible for several airfields in order to cover a region.

So that not all short flights are also served, the search can be restricted by a certain number of scoring points. The sorting criterion for the search is always the number of points. It should be noted that the flights are not always directly comparable according to their rating, because the OLC rules have changed over time. A statistical comparison is always possible.

Just give it a try: Call up the FlightFinder and search for flights. For example, that of your own club at the popular airfield for holidays. Also interesting: Who in the club has completed the biggest (highest point) flights over the years? What were my best flights? The search criteria can be combined in any way, including the country selection from the OLC menu.

But everything is not always perfect: If you find weak points on the FlightFinder, please report them to OLC help@onlinecontest.org. We'll take care of it then.

Gerhard Marzinzik


OLC-FlightFinder: Flugsuche ganz bequem Friday, 30. July 2021 translate news

Im OLC-Archiv stecken über 1,5 Millionen Flüge! Ein wahrer Schatz, wenn es darum geht, sie für die Planung eines Urlaubs, Fliegerlagers oder Wettbewerbs zu nutzen. Dann sind so Fragen hochinteressant wie: Welche Flüge wurden in dem vorgesehenen Zeitraum am Urlaubs- oder Wettbewerbsort absolviert, wohin haben sie sich orientiert, wie groß wurde geflogen? All das kann man jetzt für Vorbereitung im OLC mit ganz wenigen Mausklicks mit der neuen OLC-Funktion FlightFinder herausfinden – und noch viel mehr.

Das Zusammensuchen dieser Flüge macht der FlightFinder jetzt besonders leicht. Eine übersichtliche Eingabemaske fragt die wichtigsten Auswahlgrößen ab, den Startplatz, den Zeitraum, oder eine Zeitspanne innerhalb einer Flugsaison und zwar über die Jahre zurück bis zum OLC 2006/2007. Man kann die Suche auf einem Club einschränken, einen Piloten oder ein Flugzeugmuster, wenn man zum Beispiel nur ein älteres Clubklasse-Flugzeug zur Verfügung hat und dafür den Vergleich sucht. Die Suche ist auch gleich für mehrere Startplätze möglich, um so eine Region abzudecken.

Damit nicht auch alle kurzen Flüge mit aufgetischt werden, kann die Suche nach solchen ab einer bestimmten Punktzahl eingeschränkt werden. Sortierkriterium der Suche ist immer die Punktzahl. Dabei ist zu beachten, dass die Flüge nach ihrer Wertung nicht immer direkt vergleichbar sind, weil sich im Lauf der Zeit die OLC-Regeln verändert haben. Ein statistischer Vergleich ist damit aber immer möglich.

Einfach mal ausprobieren: Den FlightFinder aufrufen und nach Flügen suchen. Zum Beispiel die des eigenen Clubs am beliebten Fluglagerort. Auch interessant: Wer im Verein hat über die Jahre die größten (punkthöchsten) Flüge absolviert? Was waren meine besten Flüge? Die Suchkriterien lassen sich beliebig miteinander verbinden, einschließlich der Landesauswahl vom OLC-Menü.

Aber nicht immer ist alles perfekt: Wer beim FlightFinder Schwachpunkte findet, meldet sie bitte an OLC help@onlinecontest.org . Wir kümmern uns dann.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 30. July 2021 translate news

herausgegeben am 30.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die bereits erwähnte Kaltfront mit ihrer leicht labilen, mäßig warmen Meeresluft von der Grenze zu Polen über Nordbayern bis zum Schwarzwald. Vorderseitig bleibt für weite Teile Süddeutschlands sowie in den Alpen bis zum Abend hochreichend labile und feuchte Warmluft wetterbestimmend. Rückseitig der Kaltfront fließt mit aufgefrischter südwestlicher bis westlicher Strömung zunächst trockene und stabile Luft ein. Mit dem Randtief, das von der Nordsee unter Abschwächung Richtung Südschweden zieht, wird die Luftmasse jedoch von Nordwesten her bis in die Bereiche von Rügen bis zur Eifel teils hochreichend labilisiert und angefeuchtet.
Am SONNTAG wird die Kaltfront durch die auf Süd drehende Höhenströmung wieder etwas nordwärts geschoben. Dadurch bleibt in den Bereichen von der Schweiz bis nach Oberfranken sehr feuchte, durch den Einfluss eines Bodenhochs über Frankreich mittlerweile stabile Luft wetterbestimmend. Auch die hochreichend labile Warmluft südostwärts davon wird langsam stabilisiert. Nordwestlich der Kaltfront bleibt die Luft verbreitet feucht und hochreichend labil. Lediglich in einem schmalen Streifen von Brandenburg bis ins Saarland ist die Luftmasse etwas trockener und etwas stabiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist in Nordseenähe bei einer CU-Basis um 600 m kaum nutzbare Thermik zu erwarten, während sie nach Südosten hin bei einer CU-Basis von bis zu 1800 m gut sein wird. Dabei ist die Thermik zerrissen und vor allem im Nordwesten durch Überentwicklungen
gestört, gebietsweise stören auch Ausbreitungen.
Am SONNTAG ist bei einer CU-Basis um 700 m im Nordwesten und um 1500 m im Osten mit mäßiger, im Osten auch guter Thermik zu rechnen. Dabei stören gebietsweise abschirmende Wolkenfelder und nach Westen hin auch Überentwicklungen. Im Westen und in der Mitte ist die Thermik zeitweise zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn am späten Vormittag. Danach unter Kaltluftzufuhr vom Saarland/von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen/Oberfranken oftmals Ausbildung guter CU-thermik bis etwa FL055-065, die jedoch durch lokale Abschirmung gedämpft wird. Nördlich der Mainlinie generell Tendenz zu zerrissenen Thermikansätze. Im Südosten bei abdeckender Bewölkung nur kaum nutzbare Thermik zu erwarten.
SONNTAG: Verbreitet durch Abschirmung oder vermehrten Überentwicklungen kaum bis nicht nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG durch Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 









 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 9. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 10./11.7.21 Monday, 12. July 2021 translate news

Zwischen allen Trögen, Tiefs und Fronten - so oder so ähnlich könnte man die Lage der 9. Runde grob zusammenfassen. Gleich mehrere Systeme spielten wettertechnisch eine Rolle, unterschiedliche Luftmassen inklusive ...
Samstag: So zeigt sich auf dem Mitteleuropa-Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) diese Verteilung exemplarisch: Über der Ostsee liegt noch die Bewölkung eines abziehenden Troges, während über Frankreich bereits der nächste Trog auftaucht. Aber selbst die Luftmasse dazwischen war nicht homogen: Während sich zumindest im Nordosten reihende Cumuli zeigten, hatten sich vom Emsland bis ins Erfurter Becken und über dem zentralen und westlichen Mittelgebirgsraum zahlreiche tiefe Ausbreitungen gebildet, die in der Höhe noch von Cirren überdeckt wurden. Südlich von Main und Mosel war es dagegen deutlich offener, wobei sich in der Warmluft vor allem in den westlichen Bereichen noch Cumuli bilden konnten, während es nach Osten hin zunehmend blau(er) wurde. Erst die Kämme im Südosten zeigen dann wieder Entwicklungen.
Das eine Bild zeigt dabei nur eine frühnachmittägliche Momentaufnahme, die Entwicklung wird erst mit den Bildern des kompletten Tages sichtbar (die jeweils 2 Tage in die Vergangenheit im TopMeteo-Webshop kostenfrei verfügbar sind). So begann der Tag im Nordosten noch mit zahlreichen dichten Abschirmungen das abziehenden Troges und über weiten Teilen störte überhaupt tiefe Restfeuchte, teilweise bis in die späten Mittagsstunden. Und zum Abend fiel dann die Thermik als kräftige Gewitter von Westen kommend wieder aus dem Himmel.
Keine einfachen Bedingungen also, seinen Flug zur optimalen Zeit in den optimalen Wetterraum zu zirkeln. Die Flugspuren zeichnen das ein Stück weit nach und lassen in der Summe die meistgenutzten Regionen über den Kämmen im Südwesten, zwischen Thüringer und Frankenwald sowie im Nordosten, aber auch in den Alpen erkennen. Die geflogenen Strecken und Schnitte wiesen dabei eine breite Streuung auf, aber dazu später mehr.

Meteosat 8: Der Samstag


Mitteleuropa-Satellitenbild 12 UTC

Sonntag: In einem breiten Streifen liegen die Gewitterreste des Vorabends und der Nacht von Nordwesten nach Südosten, eingebettet in den Trog, der sich zu dem Zeitpunkt (12 UTC) von BeNeLux bis nach Tschechien erstreckte. Eingebettet in diese Konvergenzlinie dreht ein kleines Tief mit Zentrum über Franken. Sowohl nordöstlich als auch südwestlich liegt eine eher warme und nun überall etwas feuchtere Luftmasse. Dass diese vor allem im Südwesten zur Labilität neigte, zeigen u.a. die kräftigen Entwicklungen an und südlich der Donau. Ruhiger und erneut mit reihenden Cumuli war es dagegen im Nordosten, wo mit dem Ostwind eine etwas trockenere Luft aus Polen herangeführt werden konnte.
Die Flugspuren lassen fast jeden der wenigen Flüge des Sonntags einzeln erkennen. Dass es nur so wenige waren steht vielleicht in einem kleinen Widerspruch zur erreichten Speed, denn es wurde in der Liga durchaus zügig geflogen.

Meteosat 8: Der Sonntag


Mitteleuropa-Satellitenbild von 12 UTC

Wer hat was draus gemacht?
War es also eine Runde der verpassten Gelegenheiten? Zumindest ein Blick in die Wertungslisten der beider Segelflug-Ligen könnte das vermuten lassen. Auf den ersten Blick sind in der Summe die Schnitte im Vergleich mit den vorhergehenden Runden eher gering, nach Speed-Punkten war dies sogar die "langsamste" Runde überhaupt. Beim zweiten Blick war ich dann aber doch etwas verwundert: Normalerweise finden sich die schnellsten geflogenen Schnitte einer Runde bei den Teams, die weit vorne platziert sind -, das Teilnehmerfeld ist inzwischen ja sehr ausgeglichen und die guten Bedingungen werden meist vom kompletten Team gleichermaßen genutzt. Nicht so offenbar in dieser Runde, denn die (nach Punkten) schnellsten Flüge finden sich erst im letzten Drittel der Tabelle - noch dazu aus der "gleichen" Region, dafür aber an zwei unterschiedlichen Tagen! Waldemar Labusga vom FK Brandenburg nutzte am Sonntag die nördlich von Berlin weit nach Polen hineinragenden Reihungen in Ost-West-Richtung. Auf senem Rückweg nach Brandenburg erreichte er unter der im Vergleich zum Hinflug angestiegenen Basis eine Speed von knapp 120km/h (104,8 Punkte). Mit Lothar Dittmer, der am Samstag unterwegs war, brachten die Brandenburger am Ende aber nur 2 Flüge in die Wertung. Fast "gegengleich" machten es die Eisenhüttenstädter. Hier nutzte Andreas Kühl am Samstag die Ost-West-Reihungen zwischen Zielona Góra bis kurz vor Luckenwalde für 114,1 km/h (103,3 Punkte). Aber auch er war damit alleine unterwegs, denn den zweiten Wertungsflug für "Hütte" flog Manfred Lauserdorf dann am Sonntag. Hier wäre vielleicht für beide Teams mehr drin gewesen als nur ein Platz im letzten Drittel dieser Runde!? Eine ähnliche Geschichte ließe sich übrigens auch für die 2. Segelflug-Bundesliga erzählen. Den nach Punkten schnellsten Flug schaffte hier Hans-Georg Raschke (93,3 Punkte) von Unterwössen aus -, aber auch er war am Ende für sein Team als einziger unterwegs.
So entschied am Ende die Teamleistung über die vorderen Plätze dieser 9. Runde - und diese Entscheidung war jeweils eng. Schnellster im Spitzentrio der Segelflug-Bundesliga war Sven Killinger. Der Winzelner machte seine Speed (117,5km/h, 100,8 Punkte) ganz klassisch entlang der Ost-Seite des Schwarzwaldes, während Stephan Mayer bei seinem Flug auch die Alb mit einbezog. Am Sonntag startete Joachim Schwenk noch einen Versuch, an die knapp vor den Schwarzwäldern liegende Fliegergruppe Wolf Hirth heranzukommen, er konnte die Lücke aber nur auf etwas mehr als 1 Punkt reduzieren, die Kirchheimer letztlich aber nicht mehr überholen. Für die hatten am Samstag Holger Karow, der von Oberhinkofen über dem Bayerischen Wald 110,2km/h (96,4 Punkte) erflog, sowie Abi Kissling und Peter Kluge & Stefan Kessler die Punkte geholt. In Summe noch etwas schneller waren die Königsdorfer, angeführt von Mathias Schunk, der zwischen Inntal und St. Moritz 112,8 km/h (96,2 Punkte) auflegen konnte. Mit den Flügen von Ecki Wehnert und insbesondere Nikolai Wolf zeigt sich die geschlossene Mannschaftsleitung, denn Nikolai bringt den "schnellsten dritten Flug" in die Wertung und damit die Königsdorfer (271,77 Punkte) ganz nach vorne. Die entscheiden diese Runde mit nur knapp 3 Punkten Vorsprung vor der FG Wolf Hirth (268,98). Auch auf den weiteren Plätzen geht es eng zu: Auf Rang 3 folgt der LSV Schwarzwald (267,8 Punkte) und selbst der LSV Rinteln (264,99 Punkte) liegt nur denkbar knapp hinter der Süd-Phalanx.
Auch in der 2. Segelflug-Bundesliga ging es sehr knapp zu. Hier trennen letztlich weniger als 1 Punkt die Plätze 2 und 3 des SFZ Ottengrüner Heide und des FCC-Berlin, wobei die Oberfranken die Nase kanpp vorne haben. Aber auch der Vorsprung des Rundensiegers AC Weiden ist mit rund 5 Punkten nur knapp. Für die Oberpfälzer erfliogen Philipp Pollinger, Bernd Morawitz und Hans Stock & Aleksander Umov die Punkte. Der Begriff Mannschaftsleitung wurde hier sogar recht eng ausgelegt: Philipp und Bernd flogen ein gutes Stück der Liga-Wertung im Team, dem daz noch Josef Eger angehörte.
In der Gesamtwertung der Segelflug-Bundesliga bleibt das SFZ Königsdorf (128 Punkte) stärkster Verfolger des LSV Rinteln (139), während der FSC Odenwald Walldürn (108) in dieser Runde nochmals etwas an Boden verloren hat. Alleiniger Vierter ist nun die SFG Steinwald (96).
In der 2. Segelflug-Bundesliga können der AC Weiden (96 Punkte) und der FCC-Berlin (98) durch die gute Rundenwertung den LSC Bad Homburg verdrängen und liegen nun auf Rang 3 und 4. Da der SFV Mannheim (109 Punkte) sich wieder nur mit einem Mittelfeldplatz begnügen muss, kann der AC Pirna (142) mit Rundenplatz 4 seinen Vorsprung auf nun bereits 33 Punkte ausbauen.
Die kommende Woche wird wettertechnisch von einem Kaltlufttropfen bestimmt, womit die feuchtwarme und vielerorts gewittrige Lage anhalten wird. Zum kommenden Wochenende bestehen aber gute Chancen, das diese Luftmasse endlich ausgeräumt wird und - zumindest für den Sonntag - verbreitet fliegbare Bedingungen möglich sind.

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OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag











 


Wir brauchen Eure Hilfe! Bayreuth sucht seine Mannschaft des Jahrzehnts Friday, 09. July 2021 translate news

Mit nur einem Klick könnt Ihr dem Segelflug einen Titel sichern, den es so nicht so schnell wieder zu gewinnen gibt: Unter https://sportlerwahl.kurier.de wird die Mannschaft des Jahrzehnts aus Bayreuth und Umgebung gesucht - und die LSG-Segelflieger stehen nun in der Endrunde!

OLC-Bundesliga und World League haben in den letzten Jahren nicht nur innerhalb des Segelflugs ihre Eigendynamik entwickelt. Auch über die Fliegerkreise hinaus konnten die teilnehmenden Teams Aufsehen erregen und Aufmerksamkeit auf unseren Sport lenken. Die regelmäßige Präsenz in der Lokalzeitung führte bei uns in Bayreuth immer wieder dazu, dass der Nordbayerische Kurier unser Bundesliga-Team bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres unter die Kandidaten gesetzt hat - und nach den Doppelsiegen in Bundes- und Weltliga 2015 und 2018 konnten wir uns den Titel des lokalen Sportchampions auch tatsächlich holen - schon damals mit Eurer Unterstützung.

Nachdem im letzten Jahr in vielen Sportarten kaum Wettbewerbe stattgefunden haben, hat sich die Sportredaktion unserer Zeitung für dieses Jahr eine Suche nach der Mannschaft des Jahrzehnts ausgedacht. Qualifiziert waren alle Mannschaften des Jahres von 2010 bis 2019 - wir also quasi doppelt. Und außer uns ist natürlich keine andere Mannschaft dabei, die auch nur mit einem Weltmeistertitel glänzen könnte.

Doch die sportlichen Erfolge zählen in dieser Art von Wettbewerb eigentlich gar nicht: Der Titel wird nur nach der Anzahl Stimmen vergeben. Schon in den zwei Vorrunden mussten wir uns einer immer stärker werden Konkurrenz erwehren. Erfolgreich: Jetzt läuft die Endrunde LSG Bayreuth gegen den Handballverein Haspo Bayreuth, Mannschaft des Jahres 2014 (Bundesligaqualifikation der A-Jugend) und 2019 (Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga).

Haspo hat auf den letzten Metern der zweiten Runde gewaltig aufgeholt und hat so auch die Bundesliga-Basketballer von medi Bayreuth hinter sich gelassen. Jetzt zur Endrunde werden die Karten neu gemischt und die Entscheidung fällt nur noch zwischen den beiden letzten Teams.

Aber auch wir haben noch Reserven für diese letzte Runde offen gelassen: Euch. Wenn wir Segelflieger zusammen stehen, können wir auch gegen Publikumssportarten gewinnen. Daher macht bitte mit!

Die Abstimmung läuft noch bis zum 18. Juli. Verkündet wird die Entscheidung beim Bayreuther Tag des Sports am 24. Juli.

 
Daniel Große Verspohl
 
Foto: Stadt Bayreuth
 


 

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 09. July 2021 translate news

herausgegeben am 09.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland unter leichtem Zwischenhocheinfluss in einer mäßig warmen und recht trockenen Luftmasse. Nur am Morgen hält sich häufig noch eine feuchte Grundschicht. Zum Abend hin fließt vorderseitig eines Höhentrogs, der sich langsam von Frankreich Richtung Deutschland verlagert, wieder hochreichend feuchte Luft ein, die zunehmend labilisiert wird.
Am SONNTAGmorgen erstreckt sich die Achse des Höhentrogs von den Niederlanden bis an die Alpen und schwenkt bis zum Abend weiter nordostwärts. Bei schwachen bodennahen Druckgegensätzen wird die feuchte und mäßig warme bis warme Luftmasse weiter labilisiert. Dabei kommt es tagsüber in einem Streifen von Nordfriesland bis zum Erzgebirge erneut zu konvektiven Entwicklungen, während sich rückseitig des Höhentrogs in der Südwesthälfte des Landes erneut schwacher Zwischenhocheinfluss mit deutlich trocknerer Luft einstellt. Auch im äußersten Nordosten hält sich bis zum Abend noch etwas trockenere Luft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute CU-Thermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört. Im Tagesverlauf von Westen zunehmend abgeschirmt.
Am SONNTAG mäßige bis gute CU-Thermik, gebietsweise durch Überentwicklungen und Abschirmung gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich oft mäßige, vor allem im Südwesten auch gute Wolkenthermik entwickeln, die im Westen am Nachmittag zunächst durch aufziehende Bewölkung, bis zum Abend auch durch einsetzende Niederschläge, auch mit Überentwicklungen, vorzeitig beendet wird.
Am SONNTAG hält sich von Hessen über Thüringen bis Oberfranken oft noch dichtere Bewölkung mit einzelnen eingelagerten Schauern und Gewittern, hier ist kaum mit nutzbarer Thermik zu rechnen. Abseits davon kann sich durch anfänglich Abschirmung verzögert gebietsweise mäßige Wolkenthermik entwickeln, im Südwesten allerdings durch eine Inversion gedeckelt und teils zu Ausbreitung neigend.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik.
Am SONNTAG meist mäßige Wolkenthermik, im Osten oft durch Abschirmung/Überentwicklung gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 













 


Halbzeit in der Segelflug-Bundesliga Wednesday, 07. July 2021 translate news

Nach acht von 15 Segelflug-BUNDESLIGA-Runden ist die Halbzeit in der Saison 2021 vorbei. Wie im letzten Jahr, musste der Liga-Beginn wegen Corona verschoben werden. Rechtzeitig sanken dann die Inzidenzzahlen, so dass dem Start der Speedfliegerei ab Mitte Mai nichts mehr im Wege stand. Trotzdem kamen manche Mannschaften noch nicht so recht in die Puschen. Nur jeweils 20 Teams der 1. und der Quali-Liga, sowie nur 10 in der 2. Liga beteiligten sich, obwohl die Sieger jeweils um die 300 Speedpunkte einfliegen konnten. Auch die Jugend war noch nicht erwacht, obwohl auch dort Leistungen von über 100 Speedpunkten von einzelnen Piloten erflogen wurden. War der Beginn doch zu früh angesetzt? Fehlte Vielen noch die Übung, um schon schnell überland zu fliegen?

Auch 2021 wieder ganz vorn? Das Speedteam aus Rinteln.

Jedenfalls zeigte dann die zweite Runde schon fast wieder eine normale Beteiligung und spätestens ab der dritten Runde war wieder „Full House“ angesagt. Auffällig war die hohe Leistungsdichte, belegt durch minimalste Speedpunkteabstände von oft unter einem Zehntel Punkt. Und dies oftmals quer durch die Republik, wie auch Bernd Fischer in seinem Liga-Resümee der 3. Runde festgestellt hat.

Einige Teams, die sich ernsthafte sportliche Liga-Ziele gesetzt haben, verstanden dies wohl als Aufforderung, sich nochmals mit den Regeln und dem optimalen Ligafliegen auseinanderzusetzen und die Taktik für die folgenden Runden anzupassen. Dadurch war es dann offensichtlich möglich, dass ein oder andere Kilometerchen innerhalb der Wertungszeit zusätzlich herauszuholen. Weil das aber die Spitzenteams aller Ligen machten, blieben die Abstände auch in den folgenden Runden meist sehr eng. Trotzdem gab es bemerkenswerte Ausreißer einzelner Teams nach oben, wie es zum Beispiel der Schwärzwälder Sieg in der BUNDESLIGA-Runde 5 mit über 20 Punkten Vorsprung und der Weidener Sieg in der 2. Liga der Runde 6 mit sogar 33 Speedpunkten Vorsprung auf den Zweitplazierten beweisen.

Die richtig schnellen Liga-Flüge blieben zwar bisher aus, aber dafür gab sich das Wetter recht fair verteilt über alle Regionen. Wie auch in den letzten Jahren, haben sich die alten Liga-Weisheiten bewahrheitet: Konstant mit voller Mannschaftsstärke punkten, keine Runde auslassen und damit auch die Big Points bei miesem Wetter holen. Und wie sich zeigt, liegen genau die Teams in praktischen allen Ligen vorne, die genau dies berücksichtigt haben. Natürlich ist es für den Doppelmeister der Segelflug-BUNDESLIGA aus Rinteln einfach, die Motivation für den dritten Sieg in Folge zu generieren. Verdientermaßen liegen sie zur Halbzeit in Führung, während sich die schärfsten Verfolger abwechseln. Noch ist die Titelverteidigung nicht in trockenen Tüchern. Der dreifache Meister der Jahre 2003, 2006 und 2010 aus Königsdorf sieht nach schwierigen 10 Jahren endlich mal wieder die Chance, ganz oben zu landen. Auch die Odenwälder aus Walldürn dürften genügend Motivation aufbauen, um nach all den Topplatzierungen der vergangenen 20 Jahre endlich auch einmal den Titel einzustreichen.

Die Schnellen von Pirna.

An der Spitze der 2.Segelflug-BUNDESLIGA könnte es ein einsames Rennen für den AC Pirna werden, nachdem sie sich vom härtesten und bisher einzigen Konkurrenten aus Mannheim etwas absetzen konnten. Ähnliches könnte man für die U25-Liga vorhersagen. Königsdorf nutzte jede Runde konsequent und liegt schon weit in Führung vor den Verfolgern aus Grabenstetten, Bad Wörishofen, Walldürn und Lichtenfels. Zumindest die Quali-Liga zeigt bisher genau das Gegenteil und ist alles andere als langweilig. In praktisch jeder Runde hat die Tabellenführung gewechselt. Bei 50 Punkten, die pro Runde für den Sieg vergeben werden, sind die momentanen Punktabstände bis Platz 15 locker aufzuholen. Sicher werden die sieben Aufsteiger erst in der letzten Runde feststehen.

Schöner Wolkenhimmel, nur nicht für so richtig schnelle Flüge.

Wie so meist in den letzten Jahren ist für Spannung in der zweiten Saison-Halbzeit in jedem Fall durch die möglichen Absteiger gesorgt. Dort sind die Punktabstände immer sehr klein. Wer in der Urlaubszeit nicht genügend Piloten aufbieten kann, oder gegen Ende die Motivation verliert, kann sehr schnell den einen notwendigen Punkt verlieren, der die Mannschaft in der ersten oder zweiten Liga gehalten hätte.   

Heiko Hertrich


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 8. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 03./04.7.21 Monday, 05. July 2021 translate news

Samstag: Der Samstag war so ein typischer "zwischen allen Fronten-Tag", wie das Mitteleuropa-Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt: Zum einen wellte eine langgestreckte Okklusion vor allem entlang der Ostseeküste, eine weitere hatte die Bretagne erreicht. In deren Vorfeld lag dazu noch eine Konvergenzlinie in der zunehmend feucht-warmen Luftmasse, deren Cirrenfelder (im Bild blass-blau eingefärbt) bereits den Rhein erreicht hatten.
Bis zum Ende des Thermiktages sollten diese Abschirmungen noch weiter vorankommen und vor allem den Südwesten (inklusiver Schweiz und der westlichen Teile Österrreichs) überdecken.
Während gleichzeitig zu den hohen Abschirmungen in der Grundschicht Warmluft in den Westen und Südwesten einsickerte, war die Luftmasse noch Osten hin ungestört und entwickelte verbreitet Cumuli. Die setzten - teilweise aus Restfeuchtefeldern - bereits früh an, was wieder einen langen Thermiktag zur Folge hatte.
Dass der Tag weitreichend genutzt wurde, zeigen die Flugspuren, die jedoch den äußersten Nordosten ausnehmen und auch ganz im Westen etwas "dünner" sind. Die klassischen Rennstrecken der Kämme im Süden sind gut herausgearbeitet und selbst über den westlichen Mittelgebirgen zeigen sich bevorzugte Linien.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

Sonntag: Ein deutlich anderes Bild zeigt der Sonntag. Eingelagert in eine weit ausladende Tiefdruckrinne, die sich von Irland bis nach Südosteuropa erstreckte, hatte sich in der Nacht die feucht-warme und nun auch zunehmend labile Luftmasse nach Osten und Nordosten vorgearbeitet. Um 12 UTC zeigen sich daher auch schon die ersten dickeren Überentwicklungen und Gewitter, die sich teilweise in die Abschirmungen eingelagert hatten. Bis in den späteren Nachmittag sollten sich die zum Teil linienhaften Gewitter noch weiter nach Osten ausbreiten.
Davon verschont - und damit fliegbar - blieb noch der Nordosten, wo die inzwischen erwärmte Luftmasse durch leichtes Absinken stabil gehalten wurde. In den Flugspuren zeichnet sich dann auch ganz klar der Wetterraum vor allem östlich der Elbe ab.
Auch wenn am Sonntag im Nordosten ebenfalls weite Flüge geflogen werden konnten, kamen die Schnitte nicht mehr ganz an das Niveau vom Samstag heran.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

 

Wer hat was draus gemacht?
Wer hat was draus gemacht?
Der Liga-Tag war daher vor allem der Samstag, an dem sowohl in der Segelflug-Bundesliga (30) als auch in der 2. Segelflug-Bundesliga (29) bereits fast alle Teams punkten konnten.
Vorab seien aber die beiden weitesten Flüge des Wochenendes erwähnt. Beide ragen u.a. dadurch heraus, dass sie nach gewerteten Kilometern jeweils mehr als 200km weiter waren, als die direkt in den Wertungen nachfolgenden Flüge. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, das Michael Sommer am Samstag über 1081km entlang der Kämme im Süden eine klarere Vorstellung über seine Kurswahl hatte, als Bernd Goretzki am Sonntag. Man darf Bernd aber sicher zu gute halten, dass der Wetterraum im Nordosten nicht die optimalen Möglichkeiten bot, ein FAI-Dreieck ins Wetter zu zirkeln. Wer seinen Vortrag vor ein paar Jahren beim Liga-Finale noch in Erinnerung hat, erkennt vielleicht die eine oder andere Idee wieder.
Zur Liga: In der Segelflug-Bundesliga ging das Rennen denkbar knapp aus - noch dazu war es ein Fernduell über die ganze Republik hinweg. Die Rundenplätze 1-3 trennen am Ende weniger als 2 Speed-Punkte und auch Rang 4 rangiert nur knapp dahinter.
Bei der Geschwindigkeit (nach Speed-Punkten) lag Matthias Schunk vorne. Zwischen Hochkönig und Rax war er mit 136,5km/h (116,4 Punkte) unterwegs - und damit während der 2.5h Liga-Zeit deutlich schneller als später auf dem Rückflug nach Königsdorf zwischen Kufstein und Tegernsee. Man könnte vermuten, dass ihm die von Westen hereinkommende Feuchte eine kleine Hürde auf den letzten Meter seines Weg gestellt hat. Nach Speed-Punkten nur knapp hinter Mathias liegt Nico Klingspohn. Von Wilsche aus ging es für ihn erst zäh los, bevor es dann zwischen Südheide und Altmark für den Gifhorner durchzündete und er mit 122,8km/h (115,9 Punkte) erfliegen konnte. Kaum 0,2 Punkte dahinter folgt bereits Christian Daenzer, der zwischen Rennsteig und Oberpfalz den absolut schnellsten Flug über alle Ligen hinweg mit 137,3km/h erreichte.
Während sich die Flüge von Christian und Mathias in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga weit vorne wiederfinden, landen die Gifhorner leider weit abgeschlagen. Denn am Ende entschied auch eine geschlossene Mannschaftsleistung über die Plätze. Hier führte Christian den FLC Schwandorf auf Rundenplatz 3 (319,46 Punkte), die weiteren Wertunsflüge steuerten Hans Buhlmann & Noah Neumeier sowie Thomas Kleber bei. Rundenplatz 2 geht an den LSV Rinteln (320,22 Punkte), für die Frerk Frommholz, Bernd Goretzki und Reinhard Schramme & Ralf Bödecker punkteten. Mit 321,30 Punkten zwar knapp, aber letzlich ganz vorne landete das SFZ Königsdorf mit Mathias Schunk, Thomas Wolf und Ecki Wehnert.
War die Rundenwertung in der Segelflug-Bundesliga am Samstag schon weitgehend in Beton gegossen, brachte zumindest in der 2. Segelflug-Bundesliga der Sonntag noch etwas Bewegung in die Rangliste. Die Runde für sich entschieden hatte am Samstag bereits der LSC Bad Homburg. Tobi Welsch & Arne Röpling zeigten, dass auch zwischen Hunsrück und Sauerland am Samstag eine schnelle Linie stand (119km/h), während Steffen Göttler von Anspach/Taunus aus seine Punkte über dem Thüringer Wald machte. Es zeigt sich, welch unterschiedliche Optionen sich mit einem so zentral gelegenen Startplatz ergeben können. Jan Omsels war für die Homburger von Aalen unterwegs, die in Summe mit 322 Speed-Punkten die Runde klar für sich entschieden können. Knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Hier lag das SFZ Ottengrüner Heide (303,5 Punkte) am Samstag auf Rang 2. Claus Triebel hatte mit dem schnellsten/punktbesten Flug der 2. Segelflug-Bundesliga vorgelegt, die weiteren Punkte steuerten Serena Triebel und Hanns-Günther Bauer bei. Auf Rang 3 der Zwischenwertung lag zu dem Zeitpunkt noch der AC Braunschweig, gefolgt vom AC Weiden. Das Wetter im Nordosten nutzten am Sonntag aber noch der AC Pirna und der FCC-Berlin. Vor allem die Sachsen konnten Plätze gutmachen. Lediglich 58,9 Punkte von Benjamin Schüch standen am Samstag in der Liste, bevor Benjamin, Kai Glatter und Alexander Lajn am Sonntag noch bis auf Rundenplatz 3 vorfliegen konnten. Sie verdrängen damit den AC Brauschweig auf Rang 4 und auch der FCC-Berlin kann den AC Weiden noch (um 0,6 Punkte) abfangen.
 In der Gesamtwertung kann Pirna (125 Punkte) damit den Vorsprung auf die in dieser Runde im oberen Mittelfeld fliegenden SFV Mannheim (100) auf nun 25 Punkte ausbauen. Der LSC Bad Homburg (82), der FCC-Berlin (80) und der AC Weiden (76) liegen auf den Verfolgerplätzen dagegen sehr dicht beieinander.
In der Segelflug-Bundesliga führt weiter der amtierende Meister aus Rinteln (122 Punkte), nun gefolgt vom SFZ Königsdorf (108), die durch ihren Rundensieg am FSC Odenwald-Walldürn (105) vorbei auf Rang 2 vorrücken. Dahinter folgen - bereits mit etwas Abstand - punktgleich die Teams des FLC Schwandorf und der SFG Steinwald (jeweils 83).
Die kommende Woche hat von Wetter wieder von allem etwas zu bieten und auch die ersten Prognosen für die kommende Runde machen es spannend ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag









 


Alexander Schleicher präsentiert die neue AS 35 Mi Friday, 02. July 2021 translate news

Stolz können wir heute den eigenstartfähigen Neuzugang in unserer Produktpalette vorstellen: Die AS 35 Mi ist das nächste Hochleistungssegelflugzeug aus unserem Hause, welches von den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten Jahre profitiert.

Mit der AS 33 wurde eine neue Epoche der Flügelprofiloptimierung eingeläutet und der Beweis angetreten, dass es möglich ist ein Segelflugzeug mit hervorragenden Flugeigenschaften zu realisieren, welches zudem mit bislang unerreicht hohen möglichen Flächenbelastungen immer noch sehr gute Steigleistungen erreicht. Mit solchen hohen Flächenbelastungen lassen sich phantastische Schnellflugleistungen realisieren, was zu immer höheren Vorfluggeschwindigkeiten führt. Somit wird der niedrigere Geschwindigkeitsbereich in dem gerade Segelflugzeuge mit großen Spannweiten bislang punkten konnten immer nebensächlicher. So ist schon längere Zeit die beste Gleitzahl als Maß für die Leistung eines Segelflugzeuges ein Wert vergangener Tage.

Neue Rechenmodelle und CFD Simulationen ermöglichen die Grenzen des Machbaren immer weiter zu optimieren. Unsere Antwort darauf ist ein neu entworfener 20 m Flügel, welcher auf Basis der jüngsten aerodynamischen Erkenntnisse die wichtigsten Punkte vereint; sehr gute Leistungen im Hochgeschwindigkeitsbereich und harmonische Kreisflugeigenschaften bei sehr hohen Flächenbelastungen.

Die AS 35 Mi in der 20 m Version hat eine Flügelfläche von 11,75 m² und kann damit, bei einer  maximalen Abflugmasse von 730 kg, eine Flächenbelastung von über 62 kg/m² erreichen. Diese Auslegung in Kombination mit unserem Wankeltriebwerk und dem lenkbaren Einziehspornrad, sorgt für ein gutes Handling am Boden und ermöglicht absolute Unabhängigkeit. Dank der Anwendung von modernen Rechenprogrammen und immer hochwertiger Materialen bleiben die Gewichte der Einzelkomponenten auf einem vergleichsweise gut zu handhabbarem niedrigen Niveau.  Das zu erwartende Leergewicht lässt daher auch eine Version mit 18m Spannweite zu und somit das konkurrenzfähige Fliegen in einer weiteren Wettbewerbsklasse. 

Ein Video zur neuen AS 35 Mi findet sich unter: https://youtu.be/rZg69st4F6s

Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 


 

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