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Wednesday, 12. August 2020 U25: Der Pfälzer Wald brennt translate news

In Runde 10 haben es lediglich 5 Vereine geschafft einen zweiten Piloten in die Wertung zu bringen. Erneut punktete Tobi Pachowsky auf einem Discus 2 mit 126,30 Speed Punkten. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Max Böswald mit 111,58 Punkten holten sie sich den Rundesieg und somit 50 Punkte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der AC Lichtenfels und die FG Oerlinghausen. Eric Schneider mit dem FC Hammelburg ließ sich mit Platz 6 dank seines Vereinskameraden Andres Heil die Tabellenführung nicht wegnehmen, wenn sie nach Runde 10 auch nur noch 2 Punkte vor Oerlinghausen betrug.
In Runde 11 packte Eric seine von Ralph Bürklin gestiftete LS 8 neo voll mit 150 Liter Wasserballast und machte sich auf den Weg in den Pfälzer Wald. Vor lauter Euphorie vergaß er sein Handy und Getränk neben dem Flieger. So musste das maximale aus der Kiste geholt werden. Nach dem Schlepp ging es gleich mal auf 1500 m agl, was ihn schnell über die Wasserkuppe Richtung Eisenach fliegen ließ. Danach ging es 2 h im Jojo den Thüringer Wald, den er in einem Höhenband zwischen 2000m und 2500 m entlang flog. Dass er das Wasser in den Flügeln nicht vergessen hatte darüber war Eric froh, denn so konnte er die LS 8 neo perfekt im hohen Geschwindigkeitsbereich fliegen. Mit einer Speed von 147,41 km/h über die Wertungsdauer holte er sich 139,07 Ligapunkte und setzte sich somit mit seinem Vereinskameraden Paul Wagner, der auf der Nord/Südachse mit 107,48 Punkten unterwegs war, den Rundensieg. Der Flug von Eric war an diesem Tag Europaweit der Schnellste im OLC und zeigt, dass die Förderung junger Talente wie Eric gut ausgewählt wurde.
Auf Platz zwei folgt in dieser Runde der AC Lichtenfels, für den Philipp Lauer mit 134,43 Punkten im Thüringer Wald zusammen mit seinem Vereinskameraden Dominik Biesenecker (108,78 Punkten) unterwegs war. Philipp hatte die geförderte LS 8 neo im Jahre 2019 zur Verfügung gestellt bekommen und damit tolle Flüge gemacht. Auch die drittplatzierten Junioren vom FSC Walldürn hatten bei der Fluglagerwahl Glück, denn mit dem Startplatz Erbendorf Schweißloh hatten sie die beste Ausgangslage, um den Thüringer Wald zu rocken. Dabei holten Silas Horn 133,32 Punkte für den FSC und Wolfgang Kapferer 101,49 Punkte.
In der Tabelle setzt sich die FSG Hammelburg mittlerweile mit 492 Punkten weiter vor der FG Oerlinghausen ab und hat immerhin neun Punkte Vorsprung. Auf Platz Drei folgt der Vorjahressieger Königsdorf mit 423 Punkten. So bleibt es die letzten Runden noch spannend, auch um die Bewerbungen für die LS 8 neo.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Die Speedstrecke von Eric Schneider
FSG Hammelburg, seit 4 Runden
unangefochtener Tabellenführer.
Zu verschiedensten Zeiten
von verschiedenen Plätzen aus
aber auf der selben Strecke unterwegs.

 


Monday, 10. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 08./09.8. (Runde 11) translate news

Beim Einbiegen auf die Zielgerade sorgt das Wetter für Sprintbedingungen ...
Samstag:
Ich denke, die Flugspuren vom Samstag haben einen gewissen Seltenheitswert, denn sie zeigen die ungewöhnliche Weiträumigkeit der fliegbaren Wetterbedingungen. Auch wenn die Bedingungen natürlich nicht überall gleich gut und gleich schnell waren, war es ein Tag, an dem Flüge vom hohen Norden bis in die Alpen und von der Eifel bis in den Oderbruch den Eingang in die Wertung gefunden haben. Darüber hinaus fällt natürlich auch ins Auge, dass die schnellen Linien, seien es die Kämme der Mittelgebirge zwischen Harz und Alb, Rothaar und Bayerischem Wald aber auch über dem Fläming, deutlich hervortreten.
Grund dafür war eine sich über tage aufbauende Lage. Unter leichtem Hochdruckeinfluss konnte sich die bereits warme Luftmasse immer weiter erwärmen. In den Vortagen noch vielfach blau floss rechtzeitig zum Wochenende etwas mehr Feuchte mit der schwachen südöstlichen Strömung herein. Verbreitet cumulierte es wieder, wie das Setellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt, und das vor allem östlich der Weser und über den zentralen und südöstlichen Mittelgebirgen.
Nur über dem Süden - die Kämme von Alb und Schwarzwald meist eingeschlossen - sowie im Nordwesten, wo die Warmluft zäh war und später Cirren aufzogen, war die vorherrschende Himmelsfarbe blau.
Sonntag:
Der Sonntag war dann eher dreigeteilt: Am stärksten fallen im Satellitenbild von 12 UTC natürlich die starken Entwicklungen zwischen den westlichen Mittelgebirgen und der Oder auf. Dort, wo es nicht aus den Überentwicklungen schauerte, deckten die auswehenden Cirrenschirme ab und störten die Einstrahlung (und damit auch die Thermk) nachhaltig. Zwischen Altmark und Lausitz lag aber zumindest noch eine länger anhaltende Lücke, bevor es auch hier zunehemd abgeschirmt war. Auch über den Norden zogen immer wieder Abschirmungen und die darunter liegende trockenwarme Luft brachte kaum mäßige Blauthermik zustande.
In der Südhälfte dagegen war es nochmals störungsfrei fliegbar, wobei sich im Vergleich zum Vortag ein paar mehr Cumuli zeigen konnten.
Die Flugspuren geben die Wetterbedingungen gut wieder: Der Schwerpunkt lag natürlich im Süden und dort vor allem über den Kämmen, aber auch im Nordosten waren die Linien südlich von Berlin gut frequentiert.
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die reine Wertung des Speed-OLC offenbart, was die Wetterbedingungen vermuten liessen: Der Samstag war nicht nur in der Masse, sondern auch in der Spitze der schnellere der beiden Tage. Was aber auffällt - und das klang ja auch bereits an - ist bei aller Dichte in der Spitze auch die Verteilung der genutzten Wetterräume. Im Unterschied zur Vorwoche, wo sich das Geschehen im wesentlichen entlang des Thüringer Waldes und Frankenwaldes abspielte, sind die schnellen Linien dieses mal weit verteilt. Und das Wetter war darüber hinaus homogen und lang anhaltend genug, dass man auch die Option hatte, zu diesen Linien zu fliegen. Nach Speed-Punkten schnellster war Eric Schneider (FSG Hammelburg), der von Lager Hammelburg aus nordwärts über die Rhön an den Thüringer Wald flog und dort im Jojo die Liga-Speed vollendete. 147km/h münzte er indexbereinigt in 139 Punkte um. Auf Platz 2 folgt Michael Petzold (SFV Mannheim), der von Eisenhüttenstadt aus östlich von Frankfurt/Oder über den polnischen Wäldern unterwegs war, gemeinsam mit Andreas Kühl (FSV Eisenhüttenstadt). Andreas ist damit nach Punkten der schnellste Liga-Pilot (2. Liga), knapp vor Alex Müller (LSG Bayreuth), der auf Rang 4 folgt, der damit der schnellste Pilot der 1. Bundesliga war. Alex wa gleichzeitig auch Schnellster, was die absolute Speed angeht. Er hatte die Rennstrecke gleich vor der Haustüre liegen und erreichte dort absolute 163.61km/h, auch weil er es schaffte innnerhalb der Wertungszeit nur 3x zu kurbeln, und das dann mit einen durchschnittlichen Steigen von etwas über 3m/s.
Aber die Liga ist nun auch Teamsport und da schaffen es in der 1. Bundesliga gleich 2 "Teams" ganz nach vorne. So wie von Eisenhüttenstadt aus Michael und Andreas waren von Bad Nauheim aus Karsten Leucker und Lorenz Dierschke ebenfalls gemeinsam unterwegs - zumindest während der Liga-Wertungszeit. Für ihre Speed nahmen sie den Rothaarstrang mit, um nach einem langen Sprung nach Südosten auch noch den Thüringer Wald abzureiten. 135 und 134 Speed-Punkte bringen den AC Bad Nauheim ganz nach vorne, auch weil Hans-Jürgen Gelsebach& Thomas Liebert mit 131 Punkten kaum langsamer waren, auch wenn sie ihr Flugweg erst ins Bergische Land und dann zurück über Sauer- und Siegerland führte - der schwache Wind machte auch diese Streckenwahl möglich. Mit 401,16 Punkten gewinnen die Hessen damit diese Runde, das aber nur mit einen knappen Vorsprung von weniger als 4 Punkten (und damit weniger als 1%) vor dem AC Lichtenfels. Auch hier war die Top-Speed ein Ergebnis enger Teamarbeit, diesmal von Gerd Peter und Philipp Lauer, die beide 134 Punkte für den AC Lichtenfels beisteuerten. Dritter war Jan Kretzschmar (129 Punkte), der vom Feuerstein aus im Rahmen des Frankensprints ebenfalls über dem Thüringer Wald unterwegs war.
Und auch der Rundensieg in der 2. Liga geht nach Hessen: Angeführt von Jens & Markus Konopka fliegt der LSV Hofgeismar allen davon. Von Sontra aus gestartet hätte man eiggentlich denken können, sie machen ihre Speed direkt über dem Thüringer Wald. Dort flogen sie zwar auch zum Beginn und Ende ihres Fluges, die schnellsten Abschnitte lagen dann aber über dem Rothaar bis hinunter in den Westerwald. Johannes Bick und Kai Wicke, die vom heimischen Dingel aus unterwegs waren, machten ihre Speed wiederum über dem Thüringer Wald ...
Ihre 375 Punkte bedeuten am Ende gute 20 Punkte Vorsprung vor Aachen, die - auch wegen temporärer Heimatlosigkeit - von der Dahlemer Binz udn vom Feuerstein aus unterwegs waren.
Hofgeismar hat damit zwei Runden vor dem Ende den Aufstieg in die Bundesliga fix gemacht. Mit 142 Punkten liegen sie auf Rang 2 hinter der weiter führenden FLG Blaubeuren (150 Punkte) und können nicht mehr unter Rang 7 abrutschen. Dahinter bleibt es weiter eng, was auch für den Kampf gegen den Abstieg gilt. In der Bundesliga gibt es hinter der Spitze weiter Verschiebungen. Walldürn profitiert wieder von der guten Ausgangslage im Ferienlager in Erbendorf und fliegt in dieser Runde auf Rang 5 und verdrängt damit die FG Wolf Hirth vom Gesamtrang 2. Und auch Bamberg profitiert von der guten Ausgangslage, während Winzeln das Nachsehen hat. Rundenplatz 3 bringt die Franken nach vorne bis auf Gesamtrang 4. Unangefochtener Spitzenreiter ist und bleibt aber Rinteln. Weiter konstant im oberen Drittel fliegend verteidigen sie die Führung nicht nur, sondern können sie sogar noch ausbauen: 35 Punkte Vorsprung bedeuten, dass sie aus den verbleibenden 2 Runden nur noch 6 Punkte brauchen, um ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.
Mal sehen, wer nach der anhaltend hochsommerlichen Woche mit der Wärme in der kommenden Runde ab besten umzugehen weiß...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Sunday, 09. August 2020 LSG Bayreuth Zweiter bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres translate news

Die Kür der Mannschaft des Jahres 2019 in Bayreuth war coronabedingt ungewöhnlich: Zweimal wurde der Ball des Sports verschoben und wurde vom Sportkuratorium schließlich zu einem "virtuellen Ball" inklusive DJ für das Tanzen daheim, umgestaltet. Zwischenzeitlich war bereits durchgesickert, dass die Mannschaften von Haspo Bayreuth (Handball), Luftsportgemeinschaft (Segelfliegen) und Bayreuth Tigers (Eishockey) im Televoting des Nordbayerischen Kuriers nur wenige Stimmen auseinander lagen. Laut Meldung der Zeitung trennten nur sechs Stimmen den Ersten vom Zweiten und dreizehn Stimmen den Zweiten vom Dritten. Aber welches Team, welchen Platz errungen hat, sollte bis zum Ball geheim bleiben.
Die Segelflieger gingen als Titelverteidiger in dieses Rennen, nachdem sie bereits für das Jahr 2018 und zuvor auch schon für 2015 Mannschaft des Jahres waren. Beiden Malen ging dem allerdings der Gewinn von Bundes- und Weltliga voraus. 2019 wurden die Piloten vom Bindlacher Berg "nur" dritter bundesweit und vierter weltweit.
Alle drei Mannschaften durften sich auf dem Ball per Video präsentieren, so haben auch die Segelflieger eine Videobotschaft präsentiert, doch die Spannung blieb: Wer gewinnt?
Unumstritten und bereits bekannt war, dass Anne Haug, Ironman-Siegerin aus Bayreuth, Sportlerin des Jahres 2019 würde. Angesichts ihrer überragenden Leistung auf Hawaii wurde im Sportkuratorium vermutlich nicht lange über Alternativen diskutiert.
So saßen die LSG-Mitglieder gespannt vor ihren Rechnern, als nacheinander und immer wieder unterbrochen von Musikeinlagen die Mannschaften des Jahres gezeigt wurden: Platz drei für die Tigers, Platz zwei für die Segelflieger und Platz eins für das Handballteam von HaSpo, das 2019 den Aufstieg in die Bayernliga (und inzwischen in die 3. Liga) geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen vom Handball!
Auch wenn es für die LSG also offenbar um sechs Stimmen nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, war es doch erfreulich zu sehen, dass wir genug Fans haben, um selbst bei einem Televoting gegen die Publikumssportarten bestehen zu können! Großen Anteil daran haben sicherlich die Fliegerkameraden aus ganz Deutschland, die nach dem Aufruf im OLC-Magazin für uns gestimmt haben. Vielen Dank an Euch!
 
Daniel Große Verspohl
 

Friday, 07. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gestaltet sich die Wetterlage bei heißer und trockener Luft unter Hochdruckeinfluss hochsommerlich. Lediglich in Vorpommern sowie im Alpenraum können hitzebedingt lokale konvektive Umlagerungen entstehen.
Am SONNTAG hält die Hitzeperiode weiter an. Abgesehen vom Osten Deutschlands bleibt trockene Luft wetterbestimmend. Dort hingegen sorgt leichter Tiefdruckeinfluss weiterhin für eine örtliche Gewitterneigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen um 2000 m, nach Nordosten örtlich auch Cumulusthermik, in Vorpommern vereinzelt durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m, im äußersten Osten und über dem Bergland teils Cumulusthermik, hier jedoch ab dem Nachmittag durch einzelne
Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft gute Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060-070, stellenweise auch gezeichnet.
Am SONNTAG in zunehmend feuchterer Luft mäßige bis gute Blauthermik mit örtlichen Zeichnungen. Im Bergland und im Nordosten
gegen Abend zunehmendes Risiko für Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, lokal durch CUs gekennzeichnet. Im Bergland oft gute bis sehr gute Wolkenthermik, am Montag eventuell durch einzelne Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 


Monday, 03. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 01./02.8. (Runde 10) translate news

Satelliten-Animation des
Samstag-Nachmittags.
Ein schneller Samstag-Nachmittag über dem Kamm des Thüringer Waldes ...
Samstag: Das Satellitenbild des frühen Nachmittags zeigt die Situation recht eindeutig: Von der Elbmündung bis hinunter in die Pfalz liegt eine Zone kräftiger Bewölkung. Diese gehört zu einer Konvergenzlinie, die sich im Vorfeld einer Kaltfront gebildet hatte und langsam von West nach Ost zog. Sie bestand aus einer bunten Mischung aus Abschirmungen und Ausbreitungen, teilweise garniert mit Schauern.
Vor dieser Linie lag eine sehr warme, um nicht zu sagen "heiße" Luftmasse. Und die hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich". Es dauerte zwar, bis sie endlich gut nutzbare Thermik erzeugte, mit der leichten Labilisierung aber kochte die Atmosphäre dann am Nachmittag immer stärker, um letztlich vor allem über der Alb dann auch überzukochen.
Herausragend - und das deutet das Satellitenbild durch eine Linie von Cumuli nur an - war die Linie zwischen Frankenwald und Thüringer Wald.
Deshalb ein bisschen Chronologie aus den Satellitenbildern des Samstag-Nachmittags:
11UTC: Man sieht man die ersten zarten Quellungen etwas nördlich des Hauptkamms
12UTC: Der nördliche Bereich des Thüringer Waldes ist gut entwickelt, im Vorfeld der Konvergenz tauchen erste Cirren auf
13UTC: Der nördliche und zentrale Thüringer Wald sind kräftig entwickelt, wen kümmern da die Cirren?
14UTC: Im Vorfeld der Konvergenz entwickelt es auch vor dem Kamm, über dem eine Linie steht, die (mit ein paar Lücken) bis an den Frankenwald reicht
15UTC: Kräftige Entwicklungen über Frankenwald und Thüringer Wald
16UTC: Kurz vor Erreichen der Konvergenz erste, kräftige Überentwicklungen. Die linienhafte Struktur geht verloren
In der Summe würde man daraus schlussfolgern: Die Zeit von 13UTC bis 15UTC war die der besten Entwicklungen – und die Flugspuren lassen diese Linie ja auch mehr als erahnen...
Sonntag:
Ein eher chaotisches Himmelsbild zeigte sich dann am Sonntag: Die Konvergenz war inzwischen nach Osten abgezogen und die eigentliche Kaltfront lag relativ unstrukturiert in einen breiten Streifen von der Ostsee bis hinunter in den Südwesten Deutschlands.
Rückseitig zeigte sich aber doch noch ein offener Streifen, der mit dem System von West nach Ost zog. Am besten entwickelt war es zwischen Eifel und Pfalz, nach Norden hin erstrecken sich die Quellugen bis in die Heide -, aber es zogen auch abschirmende Cirren darüber. An der Grenze zu den Niederlanden taucht zur selben Zeit bereits eine neue Konvergenzlinie auf, die den Thermiktag von Nordwesten her frühzeitig beendete. Da diese zweite Linie schneller war, als die vorlaufende Front, schloss sich die Lücke langsam - auch hier war also das richtige Timing gefragt.
Die Flugspuren zeigen dann auch, dass aus dem offenen Bereich im Südwesten die meisten Flüge gemeldet wurden.
Wer hat was draus gemacht?
Legt man die Flugspurenkarte von Samstag und Sonntag zusammen, sollte sich ein (fast) vollständiges Bild ergeben. Und auch der Blick in die Wertungslisten zeigt, dass über beide Bundesligen hinweg 50 von 60 Teams Punkte am kompletten Wochenende erfliegen konnten.
Keine Frage, die Top-Region der 10. Runde lag natürlich über dem Thüringer Wald und so wundert es nicht, dass sich die Teams vorne platzieren konnten, die den Kamm direkt zumindest in der Nähe ihrer Haustüre liegen haben. Man könnte natürlich den einen oder anderen Flug herausheben, so wie den von Maximilian Dorsch, der (mal wieder) zu den schnellsten Ligapiloten gehörte und satte 148 Speed-Punkte mit einer LS4 erfliegt (153,55km/h). Serena und Claus Triebel schaffen den absolut schnellsten Schnitt (159,16km/h), Wolfgang Clas (159,07km/h) ist kaum langsamer. Überhaupt fliegen die Top 10 des Speed-OLC einen Schnitt von über 150km/h!
Aber was fällt sonst noch auf? Ohne explizit in die Flüge zu schauen hätte ich gedacht, dass - wie bei vielen anderen, sehr schnellen Ligaflügen - der Kurbelanteil nahe 0 sein dürfte. Tatsächlich liegt er bei bis zu (oder sogar knapp mehr) als 10%. Lediglich Wolfgang Clas - der im Vergleich zu den anderen Top10 über die größte Spannweite verfügt haben dürfte - blieb bei unter 3%. Hier wäre bei Gelegenheit mal ein Vergleich mit den schnellen Flügen unter den Wolkenstraßen im Norden interessant…
Was allen Flügen gemeinsam ist - und das war nach der Satellitenchronologie zu erwarten - sie nutzen jeweils die beste Zeit zwischen ca. 13:00UTC und 15:30UTC aus.
Dass die Luftmasse brauchte, damit die zu kochen begann, zeigen 3 Flüge exemplarisch: Maximilian Dorsch, der sich gute 1,5h von Bamberg aus bis an den Frankenwald vorkämpfte, um dann nach einen Basissprung von gut 1000m seine LS4 an Rennen brachte. Edith Mehler und Helmut Joost, die von Erbendof aus nicht nur über die 4 Liga-Schenkel flogen, sondern über 6 Schenkel im OLC-Plus am Ende auf 716km kommen - und damit fast den weitesten Flug des Samstags schafften, und das bei einem Start gegen 13:30 MESZ wohlgemerkt. Weiter flog am dem Tag nur noch Thomas Wolf, der von Königsdorf aus 757km erreichte. Dass auch die Alpen ein gutes Revier waren, zeigt außerdem der punkthöchste Flug: Jan Lyczywek flog von Unterwössen aus zwar "nur" 523km - aber bei fast 500km FAI und das Ganze mit einer K6 gibt es verdientermassen auch reichlich Punkte - 819, um genau zu sein. Die Auswirkungen der kochenden Luftmasse schildert Tobias Pachowsky in seinem Kommentar mit der Grenzerfahrung zwischen hoher Basis und beginnender Gewittertätigkeit sehr eindrücklich. Er war übrigens mit 126,3 Speed-Punkten (133,88km/h) der punkt-schnellste Pilot am Samstag, der NICHT über dem Thüringer Wald unterwegs war. Aber selbst bei der absoluten Geschwindigkeit muss man noch ein Stück tiefer als Rang 20 gucken: Matthias Schunk schafft 141,98km/h in den Alpen.
Die Runde entscheidet in der Bundesliga am Ende Bayreuth (410 Speed-Punkte) für sich, denn neben Wolfgang Clas sind auch Sebastian Baier sowie Daniela Baier & Mathias Mühlbacher unter den Schnellsten dieser Runde. Knapp dahinter liegt Bamberg (404 Speed-Punkte), dicht gefolgt von der SFG Steinwald (402 Speed-Punkte).   
Aber neben den schnellen Flügen, der bislang schnellsten Runde dieser Saison und der Dominanz der Vereine aus dem Südosten interessiert natürlich 3 Runden vor Schluss immer brennender die Frage: "was machen die Spitzengruppen" der beiden Ligen?
Der FSC Walldürn schafft in der Bundesliga einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne: Mit Rundenplatz 4 (380 Speed-Punkte) lassen sie aufhorchen. Der Blick in die Flüge offenbart: Wie schon in den Vorjahren verbringen die Walldürner ihre Ferien in Erbendorf und waren diesmal genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Ganz vorne, wo die FG Wolf-Hirth der ärgste Verfolger der führenden Rintelner ist, gab es in dieser Runde ein Patt, denn die Rintelner (17. Platz, 4 Punkte) schafften es am Sonntag noch, 2 weitere Flüge nachzulegen und in der Rundenwertung auf die FG Wolf Hirth (16. Platz, 5 Punkte) aufzuschließen. Die Niedersachsen führen damit die Bundesliga weiter souverän an (148 Punkte) und haben weiterhin ein komfortables Polster von 27 Punkten auf die an 2. Stelle liegende FG Wolf Hirth (121 Punkte). Dahinter wird es etwas knapper, es folgen Walldürn (112) vor Winzeln (110) und Donauwörth (104).
Die 2. Liga entschied mehr als souverän das SFZ Ottengrüner Heide für sich. Neben Serena & Claus Triebel steuern Hanns-Günther Bauer und Christian Riedl ihre Punkte bei (insgesamt 417 Speed-Punkte), die letztlich einen Vorsprung von fast 70 Punkten zum zweitplatzierten FC Eichstätt (349) bedeuten, gefolgt vom AC Weiden (315). In der Gesamtwertung kann Blaubeuren durch einen guten 6. Rundenplatz die Führung bei 149 Punkten weiter ausbauen, während sich dahinter Laichingen (126) und Hofgeismar (122) ein spannendes Duell um Platz 2 liefern.
Noch sind in den 3 letzten Runden 60 Punkte zu vergeben, und das einzig sichere ist, dass Blaubeuren mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang 8 bereits jetzt in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der Rest ist und bleibt noch offen und nach einer erneut heißen Woche wird es zur Runde 11 kommt die Atmosphäre wieder ans Kochen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Thursday, 28. August 2014 Final results for the 2014 World and US OLC League translate news

It was a tight race going into the last weekend (Round 19) of the World OLC League, with only 3 points separating the leader Albuquerque Soaring (429 points) from second place Minden Soaring Club (426 points).
LSV Burgdorf (DE) was still in contention for the title with 415 points. Naturally, the weather was the deciding factor. Albuquerque Soaring pilots, flying from Moriarty Airport in New Mexico were seriously worried after Saturday provided a rather weak and difficult day.
It was almost certain that Minden would easily surpass the mediocre 214.82 km/h offered up.Surprisingly, Minden had even worse conditions.
On Sunday, eighteen Albuquerque Soaring pilots flew and it was completely different from the previous day. Cloudbases were (only) 14,000 MSL (4,300 meters) but the cumulus clouds were everywhere! The top speed was recorded by Michael Graves (JS-1) flying from Littlefield, Texas at 138.14 km/h, resulting in a handicapped speed of 120.91 km/h. Billy Hill (Discus 2) at 129.64 km/h got the most handicapped points at 122.3. Rounding out the top three was Mark Mocho (Pegase) with 109.45 km/h for a handicapped speed of 107.83.
With a total of 315.05 points, Albuquerque Soaring took second place and 39 points for the round, behind FG Schwabisch (DE) who scored 360.62 points flying from Homberg. Tobias Ladenburger and copilot Lars Linkner led with 128.29 points (141.76 km/h) in the Arcus T, followed by Moritz Schule (ASH 31 Mi 21M) with 118.46 points (137.11 km/h). Leonard Krohmer and copilot Freddy Hein in a Duo Discus took third with 113.87 points (122.41 km/h). Homberg’s weather and excellent pilots easily surpassed the US conditions, but too late for FG Schwabisch, who finished 20th in the League with 221 points.
Minden and Burgdorf were obviously hampered by weather, as their scores were much lower than they had been offering in the previous weeks. Uwe Kleinhempel (Ventus 2C) scored 117.97 points (133.89 km/h) on Sunday; with LS8-18M pilot Guy Acheson’s Saturday flight providing 106.04 points (117.17 km/h). Also on Saturday, Brian Stevens (PIK 20B) made 83.27 points (84.52 km/h) for Minden’s total of 307.27 points. Unfortunately, that was only good for 23 points (18th place) in Round 19. Still, it was an excellent effort, since even with a call to “rally the troops” for the last OLC League round, only five flights were scored.
LSV Burgdorf placed 15th in Round 19, gathering 26 points, behind three excellent flights from Grosses Moor. Frerk Frommholz (LS8-18M) led the way with 125.78 points (138.99 km/h), followed by Sebastian Jager (Ventus CT 17.6M) at 104.82 points (116.62 km/h). Florian Ernst (Discus WL) added 80.54 points (85.38 km/h) for a total of 311.15.
The final results came down to Albuquerque Soaring in the top spot in the World OLC (for the fifth time since 2006!) at 468 points and a total speed score of 5,656.29 km/h. Minden Soaring Club took second with 426 points and a total speed of 5,258.71 km/h. LSV Burgdorf took third place at 441 points but had the highest speed score at 5,679.99km/h.
It was a challenging year for Albuquerque Soaring, with the spring windy season lasting longer than usual, and an unusually wet summer. Out of 19 rounds, we lost one completely (Zero points!) and only got one point on four other weekends. Fortunately, we had a bunch of dedicated pilots determined to do the best they could.
The effort was spearheaded by Billy Hill, who scored for Albuquerque and the Moriarty pilots on 14 weekends, placing first nine times, second three times and third twice. Jim Cumiford (ASW-27) also did well, with three firsts, four seconds and three third place scores before shocking us all by selling his glider! In the middle of the season! Don’t worry though. He said he just couldn’t pass up the offer, and should have another ship for 2015.
Mark Mocho (Pegase) also did well, with one first, four seconds and five third place scores. It is interesting to note that, out of the 53 scoring flights Albuquerque Soaring posted in the 2014 OLC League, 46 were made from our home airfield at Moriarty, New Mexico.
In the US Gold League, Albuquerque Soaring also took the top spot, scoring 164 points, followed by Minden Soaring Club with 144. The spread was much higher than in the World League due to the different point distribution in the Gold League, where only 12 points (instead of 40) are available for each round.
The third place finisher was Southern Sierra, who gathered 119 points for the season.
The US Silver League was dominated by the four pilots flying under the “Perlan Project” banner. Jim Payne, Dennis Tito, Morgan Sandercock and Eric Greenwell took on all challengers and won handily, surpassing the Greater Houston Soaring Club (Texas) and the perennially contentious 1-26 Association, who work the Schweizer 1-26 handicap advantage for all it is worth by flying hard and fast on every occasion. Some of their flights are astounding, considering the little ship’s capabilities, and the pilots show amazing skill at getting the most out of it.
Point totals in the Silver League were Perlan Project with 251 points, followed by Greater Houston at 185 points and the 1-26 Association with 179 points. These three clubs, along with fourth place Mid-Atlantic Soaring Association at 177 points will move up to the Gold League in 2015.
America does not have many young pilots to compete in the U25 League. Nevertheless, the “kids” did well for their clubs. First place went to Tucson Soaring Club with 60 points, led by Eric Redweik (LS3a), who scored for his club in 13 rounds. Second place in the U25 League (US) was secured by Aero Club Albatross, with Daniel Sazhin (DuckHawk) scoring in 6 rounds. The third place team was the United States Air Force Academy, with Benjamin Pagano, Kristian Knuths, Sarah Sill and Curtis Lackey flying the Academy’s fleet of Discus 2 training gliders.
In summary, the season was filled with highs and lows across the United States, but this is expected due to the vagaries of weather, along with the inevitable distractions of work, family and every other impediment to flying for fun. It doesn’t matter- we are just happy to be able to take advantage of this most magnificent aerial challenge, and we offer our heartfelt thanks to the staff at the Online Contest for providing this wonderful forum so that pilots around the world are able to instantly view virtually every significant cross country flight made from any airfield in the world, from wherever we may be. Even though we might not be able to join in the fun and challenge every day, it is amazing to be able to feel as if we are a part of the dedicated effort to make sure that the lift isn’t wasted!
Now, all we have to do is finish the 2014 season with even more cross country distance flights and see where the air takes us.
 
Mark Mocho
 

The clubs of the US Gold-League on the places 15 – 18 in the actual year will downgrade in the US Silver-League next year. The best 4 clubs of the US Silver-League in the actual year will upgrade in the US Gold-League next year.

 
Gold League Total:
# Points Speed Club
1 164 5.656,29 Albuquerque Soaring (R9: AZ CO NM UT WY)
2 144 5.258,71 Minden Soaring Club (R11: CA-N GU HI NV)
3 119 4.329,07 Southern Sierra (R12: CA-S)
4 113 4.156,60 Black Forest Soaring (R9: AZ CO NM UT WY)
5 108 4.408,38 Soaring Club of Houston (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
6 106 4.060,98 Soaring Society of Boulder (R9: AZ CO NM UT WY)
7 97 4.139,05 Warner Springs Gliders (R12: CA-S)
8 96 4.066,26 Tucson Soaring Club (R9: AZ CO NM UT WY)
9 94 3.905,81 Hole in the Wall (R12: CA-S)
10 93 3.899,14 TSA-Texas Soaring Association (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
11 88 3.615,28 SGC Seattle Glider Council (R8: AK ID MT OR WA)
12 68 3.056,04 GBSC Boston (R1: CT ME MA NH RI VT)
13 56 3.273,09 Air Sailing Nevada (R11: CA-N GU HI NV)
14 55 2.591,41 Willamette Valley Soaring (R8: AK ID MT OR WA)
15 46 2.105,69 ASA - Arizona Soaring Assn. (R9: AZ CO NM UT WY)
16 40 2.375,42 Caesar Creek Soaring (R6: IN KY MI OH)
17 30 1.845,97 Soar Truckee (R11: CA-N GU HI NV)
18 25 1.574,11 Tehachapi Soaring (R12: CA-S)
Silver League Total:
# Points Speed Club
1 251 3.096,68 Perlan Project (R11: CA-N GU HI NV)
2 185 2.757,25 Greater Houston Soaring (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
3 179 2.327,81 126 Association
4 177 2.305,03 M-ASA Mid-Atlantic Soaring Assn (R4: DE DC MD VA WV)
5 176 2.366,84 NUTSO (R9: AZ CO NM UT WY)
6 154 2.168,11 Aero Club Albatross (R2: NJ NY-S PA-E)
7 133 1.875,95 Carolina Soaring Association (R5: AL FL GA MS NC SC TN)
8 131 1.832,27 PMSC Post Mills (R1: CT ME MA NH RI VT)
9 129 1.797,14 Chicago Glider Club (R7: IL IA MN MO-E ND SD W)
10 116 1.582,93

Las Vegas Valley Soaring Association (R11: CA-N GU HI NV)

... ... ... ...
... ... ... ...
81 1 26,71 Sugarbush, VT, USA (R1: CT ME MA NH RI VT)
 

 


Thursday, 28. August 2014 Vereinsbericht: LSG Hersbruck zum Titelgewinn in der 2. Segeflug-BUNDESLIGA translate news

Das gab es für die LSG Hersbruck in 9 Jahren erster und zweiter Liga noch nie: Keine einzige Nullrunde, keine Enten die auf der überfluteten Piste schwimmen oder sonstige Hindernisse. 2013 stiegen wir mit 5 wetterbedingten Nullrunden aus der ersten Liga ab. Entsprechend eingeschüchtert war unser Ziel am Anfang der Saison 2014, nicht auch noch aus der zweiten Liga abzusteigen. Ab Runde 8 stabilisierte sich aber unsere Platzierung und der Wiederaufstieg schien gut machbar.
Ab Runde 14 und den beiden Siegen in den Durchgängen 16 und 17 geisterte plötzlich das Bild der Meisterschale durch unsere Köpfe. Dass es am Ende spannend wird, war uns bewusst. Die Freunde aus Schwäbisch Gmünd, die die ganze Saison über hochmotiviert und konzentriert auf Sieg spielten, würden alles Können in die Waagschale legen, um uns wieder einzufangen. Und so kam es wie befürchtet: Zum Endspiel in der 19. Runde wollte sich das gute Wetter einfach nicht bis zu uns durchsetzen. Auf der Schwäbischen Alb sollte es prima werden. Unserer Linie, nicht mit dem Auto ins gute Wetter zu fahren, wurde in Frage gestellt und diskutiert. Letztlich beschlossen wir, daheim aufzubauen.
Als dann gegen Mittag auch noch strömender Regen einsetzte, stürzte sich die Stimmung in den Keller, der Titeltraum drohte zu platzen. Mit gemischten Gefühlen starteten wir viel zu spät bei 30 km/h Westwind um unsere Taktik, möglichst weit zugunsten eines langen Rückenwindschenkels gegen den Wind voranzukommen und mogelten uns in Ameisenkniehöhe am Luftraum Nürnberg vorbei. Der folgende lange Schenkel lieferte keine guten Aufreihungen mehr, was sich auch in den Schnitten wiederspiegelte. Schwäbisch Gmünd lag mit einem souveränen Rundensieg vorne. Das Zittern begann – würde unser Vorsprung ausreichen? Am Montag um 10.00 Uhr knallten dann die Sektkorken.
Das Ergebnis ist für unseren kleinen Verein eine echte Sensation. Unser Flugplatz liegt praktisch mitten in der Stadt. Die Anteilnahme am Ligaverlauf in der Bevölkerung ist gigantisch. Für uns als Segelflugverein ist die Bundesliga neben dem Ausbildungsbetrieb der ständige Motivator für Aktivität und das wichtigste Mittel um uns in Hersbruck und dem Landkreis als Sportverein zu präsentieren. Interessant die Aussage des zuständigen Zeitungsredakteurs: „Ihr seid der Sportverein im Landkreis, der seit Jahren mit Abstand in der höchsten Liga spielt. Das ist sensationell!“
Vielen Dank an das OLC-Team für die geniale Idee und die Umsetzung!
 
Stefan Harries
 

Wednesday, 27. August 2014 19. Runde der Quali-Liga und Landesligen: Phänomenales Finale translate news

19 Runden Liga 2014 sind Geschichte. Wir haben einen Sieger und sieben Aufsteiger. Was war das für eine letzte spannende Woche. Der LSV Homberg/Ohm setzt in der vorletzten Runde notgedrungen aus, lässt die Berliner bedrohlich herankommen und stellt damit die sichere Führung zur Disposition. Nichts für schwache Nerven. Die Homberger haben im Finale bewiesen, dass sie diese nicht haben, sondern Drahtseile und natürlich stellen sie wiederholt ihr ausgesprochen hervorragendes fliegerisches Können unter Beweis. Das Levin-Trio nutzt die vorhandenen Wetterfenster dieses Wochenendes, legt ordentlich Speed an den Himmel und macht den Sack dicht. Mit einer souveränen Platzierung zeigen sie klar, sie haben den Deutschen Meistertitel verdient. 
Die anderen Favoriten lassen sich auch nicht lumpen. Die ersten sieben Vereine des letzten Wochenendes halten exakt ihre Platzierung und lassen da keine Luft heran.
Der Aero Club Berlin, der FSVO Reinheim und der LSG Fallersleben sind nach einer hervorragenden Saison zurück in der Zweiten Bundesliga. Nachdem sie im vergangenen Jahr die bittere Seite der "sieben" erlebt haben, zählen sie in dieser Saison zu den strahlenden sieben.
Schneverdingen hat es in dieser Saison ebenfalls geschafft. Schon im letzten Jahr haben sie gekämpft und bitter um Haaresbreite den Aufstieg verpasst. Dran bleiben und nicht aufgeben, dies beflügelt sie in die nächsthöhere Liga.
Nicht anders ging es dem Segelflugzentrum Augsburg. Nach einer sehr guten Saison 2013, folgt eine hervorragende 2014er mit einer nervenaufreibenden letzten Runde. Sie haben den Krimi um Platz sieben gewonnen und diesmal reicht es.
Und nicht zuletzt: Mit dem FSV Neustadt/Weinstr hat wahrscheinlich zu Beginn der Saison niemand gerechnet, noch im vergangenen Jahr waren sie gerade einmal Platz 97 und nun Aufsteiger. Chapeau!
Es gibt aber mehr zu feiern. Phänomenal beendet der FC Eichstätt das Finale. Satte 50 Speedpunkte Vorsprung erzielen sie und hängen alle Favoriten souverän ab. Und nicht nur das. Sie setzen eine absolute Marke für die kommende Saison. Mit 
mehr als 340 Punkte erfliegen sie die schnellste Qualiwertung der Saison. Absolut finalwürdig und eine Motivation für die kommende Saison.
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1.  FC Eichstätt (BY) 340,61 Speed/50 Punkte, 2. SFG Tannheim e.V. (BW) 289,12 Speed/49 Punkte, 3. FG Manching 266,62 Speed/48 Punkte
 
Und hier die glücklichen Aufsteiger in die Zweite Bundesliga:
Platz
Punkte
Verein
1
555
LSV Homberg/ Ohm (HE)
2
533
Aero Club Berlin (BL)
3
489
FSVO Reinheim (HE)
4
469
LSG Fallersleben (NI)
5
460
LSV Schneverdingen (NI)
6
436
FSV Neustadt/ Weinstr (RP)
7
415
Segelflugzentrum Augsburg (BY)
 
Steffi Keller

Wednesday, 27. August 2014 Vereinsbericht zur Final-Runde: LSG Fallersleben translate news

Tolles Gesamtfazit
Nachdem der erfolgreiche Wiederaufstieg der LSG bereits in Runde 18 perfekt gemacht wurde, brachte die Abschlussrunde noch einmal Fliegen unter schaurigen Bedingungen und einen schönen Saisonabschluss, bei dem die LSG den vierten Tabellenplatz und die Position des Speed-Königs der Qualiliga behauptete.
Mit verminderter Mannschaft am Start konzentrierte sich das Überlandfliegen in Ummern auf den wettertechnisch schlechteren Sonntag.
Dazu starteten Doreen Sobotta mit Co Roman Langer in der F6 (Twin III SL), Peter Meurers in seiner PM (LS1f) und Benno Beesten in der TEX (Nimbus 4M). Rolf Bornheber und Julian Rietig versuchten es abwechselnd im Grunau Baby, sind aber bei den schwierigen Bedingungen nicht vom Platz weggekommen.
Bereits während der Startphase schauerte es an vielen Stellen der Lüneburger Heide. Deshalb stand für die Überlandflieger vornehmlich das Obenbleiben und Ausweichen von Schauern im Vordergrund, an raumgreifendes Fliegen oder gar Nutzen von Aufreihungen war kaum zu denken: von den Segelflug-Autobahnen des Vortages waren nur holprige Feldwege geblieben. So musste Peter bei unseren Nachbarn in Wilsche zwischenlanden und Doreen sowie Benno ihre Motoren bemühen. Dennoch kamen drei wertbare Ligaflüge zusammen und unsere Rolli-Pilotin Doreen hat sich mit ihrem ersten Überlandflug 2014 gleich in die Liga-Mannschaft geflogen.
Damit geht für die LSG Fallersleben eine schöne und spannende Liga-Saison zu Ende. Mit unserem kleinen Verein haben wir in jeder Runde gepunktet, in 17 Runden haben wir drei Piloten in die Wertung gebracht. 14 verschiedene Piloten (von 18 Überlandfliegern) haben zu dem Ergebnis beigetragen, eine tolle Mannschaftsleistung. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Saison in der zweiten Bundesliga, wo wir auf unsere Nachbarn aus Wilsche, Höpen, Bückeburg und Boberg treffen.
 
Benno Beesten
 
TEX und PM zurück in Ummern
Das Baby hat’s leider nicht in
die Wertung geschafft
Doreen und Roman nach drei Stunden harter Arbeit

 


Wednesday, 27. August 2014 Vereinsbericht FV Celle: Junioren lassen die Sektkorken knallen translate news

Am Samstagabend war es bereits soweit. Daniel Pietsch, Leif Eichhorn und Nico Meißner zauberten in einem kleinen Wetterfenster auf St. Cirrus, LS 4 und LS 1f Schnitte größer 88km/h an den hellblauen und windigen Heide-Himmel. Damit war klar, dass mindestens 8 Punkte für den Gewinn der neuen U25 Liga eingeflogen worden sind. 804 Punkte und 3.778 km/h Speed sicherten ein tolles Ergebnis, sodass die Sektkorken knallten.
Gemeinsam mit den anderen Bundesligapiloten des Vereins wurden U25-Gewinn und Klassenerhalt in der ersten Bundesliga gefeiert. Bis zum „Seniorenalter“ ist beim Team noch reichlich Zeit, sodass am Abend bereits über Strategien zum Klassenerhalt 2015 diskutiert wurde. Glückwünsche aus der Heide senden die Celler an die Verfolger LSR Aalen und SFV Bad Wörishofen, die einen spannenden Kampf bis zum Schluss lieferten.
 
Christian Schneiders

Wednesday, 27. August 2014 19. Runde der U25-Liga: FV Celle macht das Rennen! translate news

Das war´s, aus und vorbei! Die 19. Runde der U25-Liga wurde am Sonntag erfolgreich abgepfiffen. Was ist geschehen in dieser Runde? Wer hat das Rennen um die Spitzenplätze belegt? Wo war das Wetter am Besten? Wessen Team hat bis zum Ende hin gut zusammengearbeitet?
Zu Beginn aber einige Fakten:
- Insgesamt haben 308 Teams um die Meisterschaft gekämpft.
- Es wurden maximal 804 Punkte und 3778,14 Speedpunkte erflogen.
- Großartige Mannschaftsleistungen waren keine Seltenheit.
- Die erflogenen Leistungen lagen relativ dicht beieinander.
- u.v.m.

Auf den Plätzen 6 bis 10 war am Wochenende noch ordentlich Bewegung im Spiel, es wurde noch reichlich hin und her getauscht. Unterm Strich ging es jedoch immer nur um ein paar wenige Pünktchen, welche ausschlaggebend für eine Platzierung oder Nicht-Platzierung in den Top 10 waren.
Anders sieht es auf den Plätzen 1 bis 5 aus: Dort ist alles so geblieben, wie wir es schon aus den letzten Runden kennen.
Den fünften und vierten Platz haben sich der FSV Sindelfingen und der FSV Laichingen gesichert. Eine starke Saison, konstant gute Flugleistungen und das regelmäßige aufrüsten am Wochenende hat sich bezahlt gemacht. Herzlichen Glückwunsch!
Seit einigen Runden auf dem dritten Rang: der SFV Bad Wörishofen. Das wohl jüngste Juniorenteam hat bärenstark losgelegt und galt bereits in der neunten Runde als fast uneinholbar. Im Endspurt hat das Team um Eva Schröder dann aber leider nachgelassen, was schade ist. Dennoch hat sich dort eine Mannschaft gebildet, mit der wir in den nächsten Jahren hoffentlich noch viel Spaß haben werden.
Ich weiß nicht, wie oft diese Jungs für die Liga - Wertung in den Acker gegangen sind: Thomas Mannal, Julian Geiger, Simon Angstenberger, Maximilian Grandy und nicht zuletzt die Dame im Bunde,  Renate Litzelmann, haben für ihren Verein und die Mannschaft des LSR Aalen wirklich alles gegeben. Auch bei 36° C sind sie nicht ins Freibad gefahren, sondern haben sich über drei Stunden in den Fliegern gequält, um den ein oder anderen Punkt zu sammeln. Grandios - es hat Spaß gemacht, euch zuzusehen!
Zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Schalter umgelegt haben jedoch die Jungs vom FV Celle. Daniel Pietsch, Nico Meißner, Leif Eichhorn, Hauke Schmoranzer und Nikolas Betz haben, wenn auch mit etwas Glück an der passenden Stelle (süd-west Wind im August ist nun mal nicht sooooo oft ;-) ), Spitzenleistungen erbracht! Sie sind an jedem Wochenende geflogen waren über die 19 Runden immer im oberen Mittelfeld vertreten und schließlich in den letzten paar Runden an der Spitze! Gute Arbeit Jungs - und natürlich einen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an euch!!!!

Als Abschluss meiner ersten „Berichterstattungssaison“ beim OLC, möchte ich mich recht herzlich bei allen Lesern und Kritikern bedanken, es hat mir große Freude bereitet!  Wir sehen uns dann beim OLC - Finale am 04.10. auf der Wasserkuppe.

P.S.: Vielleicht „lächeln“ (Stichwort Smiley) mir ja im nächsten Jahr viele Namen zu :-). Dies würde mich freuen, denn so haben wir noch mehr Möglichkeiten über euch zu berichten. Wie ihr das lachen lernen könnt, findet ihr unter dem folgenden Link: https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/segelflugszene/cms.html?url=support


Rundenwertung U25 - Liga: 1.  FV Celle (NI) 263,15 Speed, 2. FC Eichstätt (BY) 221,11, 3. FLC Schwandorf (BY) 192,54.
Tabellenstand U25 - Liga nach Runde 19: 1. FV Celle (NI) 804 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 754, 3. SFV Bad Wörishofen (BW) 670.

Max Mensing
 
Sieger Team FV Celle: Stehend von links: Nico Meißner, Daniel Pietsch, Bennet Eichhorn, Leif Eichhorn. Hockend: Hauke Schmoranzer, Nikolas Betz
Auf Platz 2: Der LSR Aalen
Platz 3 sicherten sich Simon Schröder, Kilian Bichele und Eva Schröder vom SFV Bad Wörishofen



 


Siebert
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
TQ Avionics
Peter H. Braasch
Bürklin
Jonker Sailplanes
WINTER Instruments
Segelflugschule Wasserkuppe
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