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Donnerstag, 19. Juli Sperrung Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) Artikel übersetzen

Der Flugplatz LAICHINGEN (Schwäbische Alb) ist ab sofort wegen eines großen Open Air Festivals bis Dienstag 24.7.18 gesperrt und nicht anfliegbar (siehe auch Notam).
Es sind auch keine  Aussenlandungen in Flugplatznähe möglich.
Bitte dringend beachten!!!

Mittwoch, 18. Juli SFG Giulini: 600 in 6 und 330 in 3 Artikel übersetzen

Bei guter Wetterprognose am Samstag starteten wir zunächst gut gelaunt in den Odenwald, leider war der Weg weiter in den Osten noch blau und wir schwenkten in Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt trafen sich 4 Dannstadter Liga-Piloten (Karsten Koop im Ventus cM, Alex Meinicke in der LS-1f, Dieter Bartek und ich auf LS-4WL) und wir beschlossen wieder in Richtung Nordost zu drehen, da es weiter nach Süden nach schlechteren Bedingungen aussah. Die nächste Wende war Gmünden im Spessart, dann noch einmal zurück an den Langenbrand im Schwarzwald und nach Hause. Mit 611km in 5:52 Std. und 106 Liga-Speedpoints waren wir sehr zufrieden. Ein schöner, entspannter Flug bei knackigem Wetter.
Der Sonntag war wesentlich labiler und niemand rechnete wirklich mit einer Verbesserung der Schnitte. Aber wie so oft, kam es anders... Wir starteten in Erwartung eines puren Spaß-Fluges. Es zeigten sich im Odenwald schon früh große Schauer, doch am Rand entlang konnte man schön die tragenden Energielinien nutzen. Zwar wusste man nie, wie weit es geht und was hinter einem passiert, aber es war sehr interessant und spannend. Am Schluss hatte wir das Glück, das in einer beleuchteten Schauerwand, die uns den Heimweg versperrte, sich ein kleiner Durchgang offenbahrte, den wir dankend nutzten. Wir waren zwar nur knapp 3 Stunden in der Luft, konnten aber 330km gleiten und erreichten 112 Speedpoints. 
Komplettiert mit der Wertung von Charly Müller (Ventus cT, CS) am Samstag gab es den 9. Rundenplatz und 12 Punkte. Damit klettern wir auf Rang 22 der Bundesliga-Tabelle. Das war ein wirklich schönes, erlebnisreiches Flugwochenende...
 
Uwe Melzer
 
Am Langenbrand Richtung Odenwald Das Tor nach Hause

 


Mittwoch, 18. Juli Gewitter bringen speed: Bauder holt wichtige Punkte Artikel übersetzen

Am Samstagabend dieser 13ten Runde sah es zunächst so aus, dass trotz den schnellen Flügen von Dirk Ströbl und Philipp Söll nur ein Trostpunkt für die FLG bleiben würde, da wie schon so oft dieses Jahr der Dritte schnelle Flug fehlte. Dirk Ströbl reichte es dabei nicht ganz nach Blaubeuren und er musste bei den Drachenfliegern im Blaubeurer Teilort Seissen landen. Voll motiviert startete Philipp Söll am Sonntag erneut im Doppelsitzer der FLG, konnte jedoch mit Copilot Jonas Hafner keinen nennenswerten Schnitt erfliegen. So hingen alle Hoffnungen an Charlie Bauder, der top trainiert von der Meisterschaft aus Lüsse bei Berlin zurück kam.
Mit Copilot Andreas Sebald von der FG Gingen/Fils ging es für ihn entlang der Gewitter über die Alb. Auf deren Rückweg von Osten schnitt ihnen ein Gewitter den Heimweg ab und sie mussten bei den Fliegerkameraden in Erbach landen. Glücklicherweise liegt deren Platzrunde keine 15 km Luftlinie von Blaubeuren entfernt, sodass der Flug gemäß neuer Regelung noch für die Liga gewertet wurde. Mit 8 Punkten dank Rundenplatz 13 waren die Blaubeurer dann letztendlich sehr zufrieden. Sie stehen punktgleich mit dem FLC Schwandorf auf dem 6ten Platz.
Dass der Bayerische Wald die letzten Runden bessere Ligaflüge zugelassen hat sieht man auch an der Tabellenspitze, an der die LSG aus Bayreuth erstmals den Luftsportring Aalen überholte. So bleibt es die letzten 6 Runden der Liga noch spannend und mit 23 Punkten auf den ersten Platz haben die Blaubeurer noch eine Chance auf einen Podest Platz am Ende der Ligasaison. Auf der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów liegt das Blaubeurer Nationalmannschaftsmitglied nach 5 Wertungstagen auf einem beachtlichen 15ten Platz. Noch bis zum 21. Juli geht es um den Weltmeistertitel.
 
M. Söll
 
Dirk Ströbl nach seiner
Landung auf dem
Drachenflugplatz
Seissen
Dunkler Heimflug
Gewitter auf der Blaubeurer
Rennstrecke
 

Mittwoch, 18. Juli Erfolgreiche Runde 13 fürs SFZ Artikel übersetzen

Gab es am Freitag den 13. noch sehr gutes Segelflugwetter in den Alpen und Mathias Schunk konnte einen Flug mit mehr als 1000km Flugstrecke zurücklegen, auch wenn ihm das EU Ministertreffen EDR gewisse Hürden abverlangte. Die 13. Ligarunde am Wochenende war dann einmal mehr von nicht so gutem Flugwetter in den Alpen geprägt.
Alpenwertungen am Samstag
Das höhere Relief war auch dieses Wochenende aus Wettergründen nicht nutzbar, so wurde einmal mehr nur am Alpenrand geflogen. Thomas Wolf und Jonathan Cross im Arcus erzielten zwischen Lech- und Inntal, entlang der Vorberge mit 91,4 km/h den besten Schnitt. Die rasch wechselnden Bedingungen machte es allerdings allen sehr schwer, so musste Klaus Peter Renner, auf ähnlicher Route unterwegs, nur zu einem etwas anderem Zeitpunkt, in Pömmetsried landen. Junior Jakob Edmaier musste sogar in Rottach Egern außenlanden, hatte zu diesem Zeitpunkt aber zumindest schon eine Wertung von 45 km/h in der Tasche, da er zuvor schon einmal in den Zielkreis um Königsdorf geflogen war. Mathias Schunk und das Dirk Weisel/Paul Ramsauer in der ASH 25 waren Richtung Osten unterwegs. Mathias, der an den Loferer Steinbergen wendete, erzielte 88,2 km/h, während das Team Weisel/Ramsauer bis zum Dachstein weiterflog und es auf 85,4 km/h brachte. Nicht viel langsamer war, auf ähnlicher Route wie Mathias, Johannes Beyer mit 84,5 km/h und erzielte damit die schnellste Königsdorfer Juniorenwertung. Patrick Wölfel, der im Alpenvorland unterwegs war erzielte mit 75,2 km/h den zweitbesten Juniorenschnitt des SFZ.
Sonntag kurzes Wetterfenster im Flachland
Sonntag konnte in den Bergen dann gar nicht geflogen werden und so nutzte man ein kurzes Wetterfenster im Alpenvorland. Junior Nikolai Wolf, der als erstes gestartet war kam von Anfang an gleich richtig schnell voran und meldete dies sofort, woraufhin der Rest dann auch startetet. Mit 113,4 km/h erzielte er dann auch die schnellste SFZ Wertung des Wochenendes. Johannes Beyer und Benjamin Bachmaier im Arcus kamen auf ähnlicher Routenführung auf 105,7 km/h und Mathias Schunk verbesserte seine samstägliche Wertung ebenfalls um 10 km/h, die allerdings, wie alle anderen sonntäglichen Flüge, nur für die Bundesliga und nicht für die Alpenliga zählte. Emanuel Schieck vervollständigte mit 96,4 km/h das Juniorentrio. Das Wetterfenster war genau so, dass wir danach das WM Endspiel beim benachbarten Kroatischen Restaurant angeschauen konnten. Leider konnten wir, mangels Vorhandenseins nicht in ein französisches wechseln...
Spannender Zweikampf an der Tabellenspitze
Es gab den fünften Rundensieg 2018 in der internationalen Alpenliga. Der Tabellenzweite SMBC Kirchdorf/Micheldorf flog auf Platz vier und verliert damit drei Punkte, nachdem es in der letzten Runde genau umgekehrt ausgegangen war, als wir vier Punkte auf die Österreicher verloren hatte, so dass der Zweikampf weiter geht. Die Junioren flogen hinter Pirmasens auf Rundenplatz zwei und machen auf den Tabellenzweiten Lichtenfels, das auf Rang sechs flog in der Tabelle vier Punkte gut und führen nun mit 52 Punkten Vorsprung.
 
Mathias Schunk
 

Dienstag, 17. Juli LSG Fallersleben: Viele glückliche Gesichter Artikel übersetzen

Die Runde 13 war durch viele glückliche Pilotengesichter in Ummern geprägt. Dabei fing der Samstag doch recht verhalten an. 8/8 am Vormittag ließen nur die ganz Motivierten ihre Flugzeuge vorbereiten und die LSG sah mit Günter Raab (Ventus cM) und Arnie Weber (DG 400) sowie Benno Beesten (Nimbus 4M) nur motorisierte Segelflugzeuge in der Luft. Während Günter und Arnie über Südheide und Altmark ihre Kreise zogen, wollte Benno den Nimbus nach der Lilienthal Glide 2018 von Lüsse nach Hause fliegen. Blöd ist, dass so ein Heimfliegen durch die Start-Zielkreis-Regelung nur schwer für die Liga zu nutzen ist. Aber mit einem Abstecher (Kringel) nach Südosten sprang wenigstens ein verkürzter wertbarer Ligaflug dabei raus.
Sonntag zeigte sich das Wetter in Ummern dann besser als vorhergesagt und einige Piloten planten große Strecken – z.B. um Berlin herum. Andere ließen sich durch den schönen Wolkenhimmel spontan zu einem Überlandflug motivieren. So gingen Arne Brüsch mit Max Müller (ASH25), Heinz Brunßen-Gerdes (PIK 16), Thomas Quindel (Discus), Carsten Rietig mit Roman Langer (Twin III SL), Kathrin Busse (ASW19), Michael Waibel mit Rainer Schardt (ASH25e), Achim Elvers (DG300), Norbert Schulz (Discus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) nach und nach von Ummern überland.
Insbesondere die Frühgestarteten konnten bei moderater Basis die geringen lateralen Wolkenabstände zu sehr langen Geradeausfluganteilen nutzen. Bei einigen lag zwischen Windenbart und erster Wende kein einziger Kreis. Da der Wind kaum einen Faktor darstellte, führte die Wolkenoptik die meisten zunächst Richtung Nordosten. Hinter der Elbe wurden die Bedingungen schwächer, so dass man gut daran tat, rechtzeitig zu wenden. Da die Lüneburger Heide gut entwickelt war, konnte man den zweiten Schenkel bis an die Weser legen. Versuche, die Flüge deutlich nach Süden auszudehnen, wurden hingegen schnell mit Wolkenentzug bestraft. Alle neun in Ummern gestarteten Besatzungen konnten ihre Flüge in die Speedwertung bringen, die meisten erreichten 90 bis 98 Speedpunkte. Nur der in Bronkow zu einem verheißungsvollen Flug gestartete Thorsten Föge (Ventus ct) musste im Endanflug seinen Motor nutzen und fiel so aus der Ligawertung. Arne und Max haben zwar ihren Plan, Berlin zu umrunden, aufgegeben, brachten aber mit 835 km einen der weitesten Flüge in Deutschland an diesem Tag und mit fast 98 Speedpunkten den besten LSG-Ligabeitrag nach Hause.
Da die Heide ohne Wind gegen die süd- und mitteldeutschen Rennstrecken das Nachsehen hat, reichte es in Runde 13 für die LSG nur zu Platz 16. Thomas Quindel und Norbert Scholz erkämpften zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen. Wichtiger als die Punkte waren aber an diesem Wochenende die vielen glücklichen Pilotengesichter nach tollen unvergesslichen Flügen.
 
Benno Beesten
 
Die Spätstarter im Ummern
Schöne Cumuli über dem flachen Norden
Arne und Max nach ihrem 835km-Flug
 

Freitag, 11. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 11.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich ein Höhentrog von Dänemark über Deutschland
nach Norditalien und bestimmt in Verbindung mit einer sehr feuchten Luftmasse das Wettergeschehen. Im Tagesverlauf zieht der Trog Richtung Osten ab. Von Westen erreicht die schwache und teils okkludierte Kaltfront eines Nordmeertiefs Deutschland und verlagert sich südostwärts.
Am SONNTAG fließt auf der Rückseite der Front mit westlicher Strömung kühlere und leicht labil geschichtete Meeresluft ein, die im Laufe des Tages von Westen unter Hochdruckeinfluss gerät.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG durch Abschirmung und frontale Bewölkung keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG und am Montag mäßige bis gute Thermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich aufgrund von Abschirmung keine nutzbare Thermik entwickeln.
Am SONNTAG kann sich vorwiegend im Norden mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln. In Baden-Württemberg ist die Thermikentwicklung durch etwas länger anhaltende dichte Bewölkung eingeschränkt.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann aufgrund von abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik entstehen.
Am SONNTAG hält sich lange abschirmende Bewölkung. Von Westen lockern die Wolken im Tagesverlauf etwas auf. Hier ist am ehesten geringe Wolkenthermik zu erwarten. Nach Osten hin kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Mittwoch, 09. August LSG Fallersleben: Voller Einsatz im Abstiegskampf Artikel übersetzen

In Runde 17 gab’s im Norden immerhin einen ganzen Thermiktag und sogar einen Guten. Am Sonntag schickte die LSG ein breites Spektrum an Flugzeugen in den norddeutschen Himmel, um wertvolle Punkte im Abstiegskampf zu erringen. Es waren Oldtimer wie das Grunau Baby II (Rolf Bornheber) und die PIK 16 Vasama (Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes) aber auch Langohren wie die ASH 25 (Helge + Franz Liebertz) oder der Nimbus 4M (Benno Beesten) dabei. Das Indexmittelfeld wurde durch eine LS1f (Peter Meurers) und einen Twin III SL (Roman Langer) vertreten. Von Pritzwalk startend brachte sich Antje Philipp auf der Vereins-ASW24 in’s LSG-Team ein.
Schnell war klar, dass die Holzflugzeuge bei dem starken Wind nur geringe Chancen auf eine Ligawertung hatten. Roman verpokerte sich zudem mit der Flugrichtung und ging in Folge von Motornutzung leer aus.
Die anderen vier konnten mit schönen Flügen in den Raum Gardelegen und Brandenburg gute Speedpunkte für die LSG erfliegen. Dabei schafften es insbesondere die Piloten der offene Klasse-Flugzeuge mit hohen Geradeausfluganteilen unter Aufreihungen zügig bis an den Berliner Luftraum bei Brandenburg zu fliegen. Auch gegen den Wind ließ sich die Schnittgeschwindigkeit unter Wolkenstraßen hoch halten. Benno baute hier noch ein JoJo ein, um auf einen vergleichbaren Rückenwindanteil zu kommen, wie der früher gestartete Helge. Nach Ende der Liga-Wertungszeit bereitete eine Ausbreitung auf dem Heimweg einiges Kopfzerbrechen, aber allen drei LSG-Piloten gelang es, dieses Hindernis zu meistern und im Segelflug nach Ummern zurück zu kehren.
Da auch viele andere schnell unterwegs waren, reichte es am Ende zu Platz 15 für die LSG. Mit den 6 Punkten konnten wir die Abstiegsplätze ganz knapp wieder verlassen. Es bleibt also weiter sehr spannend für die LSG.
 
Benno Beesten
 
Vom Baby bis zur ASH, alles am Start.
Sieht gut aus voraus.
Zurück in Ummern.
 

Mittwoch, 09. August SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 17 - Kräftig gepunktet! Artikel übersetzen

Der Samstag war mal wieder nichts im Rheintal. Während Trainer Peter Mangold noch eifrig die Vereins-LS8 wieder wasserdicht machte, versuchte es einzig Andreas Schottmüller mit der LAK12 einmal mit einem Start, Zählbares war aber nicht zu vermelden.
Der Rest des Teams fieberte auf den Sonntage Ein Hochdruckkeil sollte von Frankreich etwas Stabilisierung in die eingeflossene Kaltluft bringen, während im Südosten noch die feuchte Mucke der vorgelagerten Front wenig Hoffnung auf brauchbare Thermik bot.  Neben den Dauerfliegern des Erstliga-Teams standen diesmal Peter Mangold (LS8, L8) und Fritz Thiessen (DuoXLT, FT) im ersten Startblock auf der Dannstadter Höhe. Quasi als Späher machte sich Peter auf Richtung Westen, der Windströmung entgegen. Fritz hatte das Ziel Nord-Ost, an den Thüringer Wald.
Als der zweite Schwung der Liga-Piloten gut eine Stunde später in Dannstadt an den Start ging, war die Basis schon deutlich angestiegen, die Steigwerte im Rheintal aber noch ausbaufähig. Dafür boten die angrenzenden Wälder aber schon ausgezeichnete Bedingungen. Peter war vom Gegenwind-Schenkel so begeistert, dass er kurzerhand die Taktik änderte und entlang von Hunsrück und Taunus auf eine Umrundung des Frankfurter Luftraums setzte. Nach 8h landete er als einer der Letzten wieder im Segelflug-Paradies, für die Speedwertung hatte er 103,9 km/h im Logger.
Minimal schneller war nur Bernd Schwehm (ASH31Mi, SKY) für das SFZ-Team. Er drehte über der Dillinger Hütte in den Rückenwind und schwabbelte mit 104,7 km/h den Wolkenaufreihungen entlang bis zum Main.
Die Hunderter-Serie komplettierte Frank Fröhlich (ASG32Mi, 63). Vom aufgeweichten Mosenberg wollte er nur einsitzig und ohne Wasser starten. Die Thermik zwischen Giessen und Hessisch-Lichtenau stand aber der im Pfälzerwald kaum nach, sodass Frank mit 101,7 km/h die Teamwertung auf 310 km/h katapultierte.
Bemerkenswert auch die Leistung von Junior Konstantin Dibbern, der die LS8 (S1) mit 95,1 km/h vom Hunsrück Richtung Odenwald jagte und dabei so manchen Liga-Profi weit distanzierte. Danke für die Fotos! 18 fette Punkte aufs Mannschaftskonto – in der Gesamttabelle jetzt Platz 6 – wir freuen uns auf die beiden letzten Runden und einen spannenden Aufstiegskampf!

Fotos: Konstantin Dibbern, Dennis Parkins
Bernd Schwehm
 
Die zweite Liga-Welle: S.Ilg, L.Hildebrandt, G.Sturm, A.Schottmüller - Хорошего полёта, товарищи!
Aussicht aus der LS8 (S1)  – noch zarte Cumuli
ASH31-21 über der Bergstrasse- die Frontalbewölkung im Südosten

 


Mittwoch, 09. August Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Ely 2017- sag leise Servus Artikel übersetzen

In den letzten drei Wochen waren wir hier in Ely nicht vom Wetter verwöhnt. Wie schon im letzten Beitrag berichtet, hatte sich eine Trog-Wetterlage eingestellt, die immer wieder sehr feuchte Luft nach Nevada schaufelte. An den meisten Tagen wachten wir bei strahlend blauem Himmel auf, und schon um 9 Uhr entstanden die ersten Cumuli, die dann auch innerhalb kürzester Zeit in die Überentwicklung gingen. Über mehrere Tage ließ die Vorhersage derart schlechtes Wetter erwarten, dass wir sogar vorsorglich die Flugzeuge abrüsteten. Es war von teilweise heftigem Regen, starkem Wind und sogar etwas Hagel die Rede. Und es gab wirklich Momente, in denen wir froh waren, dass unsere Flugzeuge dem Wetter nicht ausgeliefert waren.
Anfang letzter Woche (31.7. und 1.8.) konnten wir dann doch noch zwei Flüge machen. Es war zwar kein großflächig gutes Wetter, aber immerhin reichte es am 1.8. noch zu einem Kontinental-Rekord für Sibylle über ein 500km Ziel-Rück mit 163 km/h. das Wetter war zwar nicht perfekt, es fehlten die sonst so gerne gesehenen Aufreihungen über den Hügelkämmen fast vollständig. Statt dessen gab es in größeren Abständen einzelne Cumuli und dazwischen bis zu 5 m/s Sinken. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen Rekordflug. Da hieß es, den Gleitwinkel möglichst zu strecken, und auf die wenigen guten Aufwinde zu setzen, die im Abstand von 80-100 km (!) zu finden waren. Diese gingen dann im Schnitt mit über 4 m/s, so dass am Ende dann doch eine akzeptable Geschwindigkeit heraus kam.
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Abschiedsstimmung.
Foto: © Ingo Andresen
Bedrohliche Wolken.
Foto: © Ingo Andresen
Eine einsame EB trotzt dem Wetter.
Foto: © Ingo Andresen
 

Dienstag, 08. August 17. Runde U25: Auf dem Treppchen geht es nur noch um die Platzierung Artikel übersetzen

Endspurt. Während in der U25 die drei Treppchenkandidaten bereits feststehen und hier im Wesentlichen um die Platzierung gekämpft wird, kann in der Quali-Liga noch ein Krimi um die Aufstiegsplätze entbrennen. Hier wird es wie in den letzten Jahren auch sicher ganz haarscharfe Entscheidungen geben und Glück und Tränen werden eng beieinander liegen. Hoffen wir auf zumindest faire Wetter-Rahmenbedingungen, so dass überall Wertungen geflogen werden können. So wie an diesem Wochenende. Nicht immer berauschend, aber in weiten Teilen um Längen besser, als was die Wochen zuvor zu bieten hatten.
Die Leistung der drei Spitzenreiter der U25 ist beachtenswert. Nahezu von der ersten Runde an dominieren sie das Geschehen und motivieren sich konsequent mindestens zu Dritt ins Rennen zu gehen. Ob sich bei dieser Zielstrebigkeit auf der Zielgeraden noch eine Veränderung von Gold, Silber, Bronze ergeben kann?
In der vergangenen Runde hat das SFZ Königsdorf erneut ein paar Pünktchen auf Stadtlohn ausgebaut. Vincent Heckert aus Königsdorf berichtet, dass sie in dieser Runde 17 mal wieder die Teamfähigkeit unter Beweis stellen mussten. Um drei Wertungen sicherzustellen, haben sie sich auf verschiedene Startplätze gestützt. Das hat definitiv funktioniert. Es war sicher keine schnelle Runde, aber für den Ausbau der Führung reichte es. „Wir werden alles dafür geben, dass in den letzten beiden Runden genug Junioren in die Wertung kommen. Die Motivation dafür ist auf jeden Fall vorhanden“, so Vincent.
Die Konkurrenz schläft aber nicht. „Bronzewächter“ seit Runde vier -die FG Schwäbisch Gmünd- hat sich ebenfalls ein paar Punkte nach oben gerobbt. Am Anfang der Saison haben sich die gerade einmal fünf aktiven U25 Piloten einen Platz unter den Top 5 vorgenommen. Das Ziel haben sie nun bereits mit konsequenter Arbeit getoppt. Und das erstaunlicher Weise nicht nur mit erfahrenen Piloten. „Kai Schulz hat dieses Jahr frisch den Schein und gut in die Streckenfliegerei gefunden“, erzählt Lars Linkner. Das zeigt einmal mehr, der Wettbewerb ist für das ganze Team und jeder kann seinen Beitrag leisten.
Einig sind sich in jedem Fall alle. Die U25 Liga schweißt die Jugendmannschaft sehr zusammen und man motiviert sich gegenseitig. Und das Wichtigste: Es macht einfach Spaß. 
Also, mit Vollgas geht die U25 in die letzten beiden Runden.
Rundenwertung U25: 1. SFG Giulini/ Ludwigshafen (RP) 275,65 Speed/50 Punkte, 2.Akaflieg Dresden (SN) 272,32 Speed/49 Punkte, 3. AC Pirmasens (RP) 259,50 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 17: 1. SFZ Königsdorf /BY) 727 Punkte, 2. SFG Stadtlohn (NW) 692 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 666 Punkte

Text: Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Vincent Heckert
 
Startvorbereitung der Königsdorfer...
Vorfreude...
Ein Team, das funktioniert,
auch wenn auf verschiedenen
Plätzen gestartet wird..

 


Dienstag, 08. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Nach dem Herbst der Vorwochen, kommt nun das Frühjahr vorbei. Auch wenn August draufsteht, hat sich der Sonntag angefühlt, wie einer im Mai.Und das Wetter hatte für alle eine Lücke zu bieten, so war der Samstag eher der Tag für den Südosten und der Sonntag dann der für den ganzen Rest. Das Duell "Hochdruck und Kaltluft" gegen "wellende Front und Warmluft" kannte aber letztendlich mit dem Sonntag einen eindeutigen Sieger. A propos Sieger: Hat es Aalen geschafft? Dazu unten gleich mehr ...
Samstag:
Anhaltende Trogvorderseite! Kanonisch zu den Vortagen setzte sich die Wetterlage auch am Samstag fort. Immer wieder wellten Fronten durch, dieses Mal auf dem Satellitenbild gleich in mehreren Staffeln von Südwest nach Nordost ausgerichtet zu erkennen. Eingefangen in die parallele Höhenströmung zeigen sie wenig Tendenzen "durchzugehen", sondern verlagern sich nur langsam mit dem gesamten System. Glück zumindest für den Südosten, der zuminedest weitgehend störungsfrei blieb.
Sonntag:
Wetter vice versa am Sonntag: Schon in der Nacht hatte sich hinter dem nun abgezogenen Trog Kaltluft durchgesetzt und kam passenderweise von Nordwesten unter den stabilisierenden Einfluss eines Hochs. Reste des Tiefs vermiesten dem Südosten nun den Tag, während in einem breiten Streifen zwischen Rheinland und Pfalz und Brandenburg beste Bedingungen herrschten. Aber auch dort, wo im Norden die Cumuli noch zur Überentwicklung neigten, war die Luftmasse gut zu fliegen. Und bei Tageslängen, die mit dem Mai vergleichbar sind, war es nicht nur Bundesligawetter, sondern auch Wetter für die lange Strecke.
Wer hat was draus gemacht?
Ganz klar wurde die Runde am Sonntag entschieden, die Kaltluft bringt einfach die Bedingungen für schnelle Schnitte zur besten Thermikzeit, noch dazu wenn der Wind schiebend hilft. Und gerade für den Norden war es ausserdem der lang ersehnte Ausgleich zu den Vorwochen, in denen (zumindest thermisch) der Süden so oft die Nase vorn hatte. So waren viele Flüge länger als die Ligawertungszeit. Aber immer wieder findet man die Kombination "früher Nachmittag" und "Rückenwind", die zu den punkthohen Flügen führten.
Mitunter war aber auch die Flucht ins Wetter notwendig, so für die Vereine, die am Sonntag an der Wettergrenze lagen, wie z.B. Aalen. Ob es aber gereicht hat, um ... ach so, das soll ja gleich noch Erwähnung finden.
Zuerst einmal ist aber eine Erwähnung wert, dass der Rundensieger AC Pirna und auch die Platzierten FV Celle und der FCC-Berlin vor dieser Runde 17 noch auf den Abstiegsplätzen rangierten und mit dieser einen Runde zwar noch nicht das rettende Ufer erreicht haben, aber zumindest aus den Abstiegsrängen herausfliegen konnten. Gefolgt wurde dieses Spitzentrio, das Schnitte zwischen 348 und 362 fliegen konnte, die zu den besten der ganzen Saison gehören, von den drei "B", die noch die Vorsaison so lange dominierten: Brandenburg, Burgdorf und Braunschweig kommen damit sogar noch vor dem ersten Südverein ins Ziel. Diese Position sichert sich dann aber die LSR Aalen. In der Vorwoche mit 44 Punkten Vorsprung vor Donauwörth - wir erinnern uns - lag diese Runde der erste Matchball in Händen der Schwaben. Und da Donauwörth nochmal 2 Punkte einbüßte, liegt Aalen nach dieser jetzt mit 46 Punkten in Front - der Rest ist Trivialmathematik: Herzlichen Glückwunsch in den Süden!!!
Spannend bleibt der Kampf um, also eher "gegen" den Abstieg. Denn hier ist und bleibt alles offen. Und wie schnell sich das Blatt wenden kann, hat gerade diese Runde ja gezeigt.
In Liga zwei liegt die regionale Verteilung ähnlich wie im Oberhaus. Auch hier liegen mit Eisenhüttenstadt, Schneverdingen und Dannstadt 3 Vereine vorne, die nicht aus dem Süden sind (man hätte auch aus dem Osten, Norden und Westen schreiben können...). Hier hat es aber für die beiden ersten noch nicht gereicht, die Abstiegsränge zu verlassen - aber noch sind ja 2 Runden zu fliegen. Auch Tabellenführer Schwandorf ist noch nicht durch, kann aber auf einen komfortablen Vorsprung von 33 Punkten bauen. Zumindest theoretisch kann sogar noch Stadtlohn als Fünfter noch nach ganz vorne fliegen und die Punktabstände zwischen Platz 5, 4 (Laichingen, Vorwoche noch auf 2), 3 (Oldenburg) und 2 (Lichtenfels) sind so eng, dass hier noch alles offen ist.
Und noch etwas soll nicht unerwähnt bleiben. Mit dem LSV Neuhausen hat sich nun auch der 30. Verein der 2. Liga punktemäßig gemeldet - und somit war die Runde 17, die Runde, in der tatsächlich ALLE Vereine BEIDER Ligen gemeldet haben. Von dem Wetter gerne mehr ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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