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Montag, 21. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Es war eine interessante und spannende Runde 5, nicht nur was das Wetter anbelangt. Waren es Samstag gleich eine Vielzahl von Luftmassen, die den Strecken(möglichkeiten) ihren Stempel aufdrücken sollten, war auch der Sonntag nicht wirklich homogen: Gute Linien, blau und Überentwicklungen, das alles hatte das Wetter dieses Mal zu bieten. Und wieder einmal waren (fast) alle Bereiche an zumindest einem Tag dieser Runde (be)fliegbar, um Punkte in den Ligen einzufahren.
Samstag:
Ein ganz unterschiedliches Bild wird sich nicht nur den Teams der einzelnen Ligen am Samstag morgen beim Blick in den Himmel geboten haben, auch der Blick auf das Satellitenbild des frühen Nachmittages zeigt noch ein sehr diffrenziertes Bild: Bis an die Elbe war trockene Kaltluft vorgedrungen (Blauthermik), der eine schwache Kaltfront vorgelagert war (Abschimungen) während sich vom Münsterland bis ins Saarland schöne Cumuli in der mäßig warmen Luft entwickelten. Im Süden war die Lage etwas einheitlicher, wobei sich bereits erste  Überentwicklungen über den Kämmen im Südwesten und den südlichen Bayerischen Wald zeigten - in der Folge sollte der Süden dann durch die Labilität zahlreiche Schauer und Gewitter produzierern (Bild von 15UTC). Die Flugspuren zeigen schön die favorisierten Linen, bei denen (auch in der langen Strecke) der Schwerpunkt diesmal der Westen inne hatte - ggf. auch weil in Hockenheim und auf der Mönchsheide Wettbewerbe stattfanden.
Sonntag:
Ein auf den ersten Blick etwas homogeneres Bild zeigt der Sonntag: Im Norden hatte sich im Laufe der Nacht die trockene Luftmasse bin an die Linie Niederrhein - Lausitz durchgesetzt, während im Süden im Randbereich eines Troges/Kaltlufttropfens über Südwesteuropa noch reichlich Feuchte lag, die erst langsam von der trockenen Ostluft verdrängt wurde. Entsprechend zeigen die Flugspuren auch südlich von Main und Mosel kaum bis gar keine Echos. Je  weiter man an die Grenze zur Labilität heranreichte, um so spannender waren auch die Flüge, denn die Schauer/Gewitter breiteten sich nachmittags bis in Eifel und Westerwald aus, gleichzeitig zeigten (im 15UTC-Bild) Cumuli am Nordrand der Mittelgebirge aber auch in Richtung Tschechien/Südpolen gute und schnelle Linien.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flüge in der Spitze der 1. Liga fanden interessanterweise meist nicht vom angestammten Heimatplatz statt. Schuld daran mögen u.a. auch diverse Wettbewerbe (oder deren Trainingstage) sein, die zur Zeit quer durch die Republik verteilt stattfinden. Das sorgt
gleichzeitig auch für eine gewisse Verteilung der Punkte quer durch die Liga unabhängig woher das Team eigentlich stammt.
Ganz vorne lag dieses mal die LSG Bayreuth. Schon in den Vorwochen hatten sich die Franken konstant unter den Top10 der Liga etabliert, diese Runde kam dann konsequenterweise ein Rundensieg dabei heraus - und das auch nicht gerade typischen Flugwegen.
Bietet Bayreuth ideale Möglichkeiten gleich in 3 Himmelsrichtungen Kämme mit signifikant guter Thermik zu nutzen, war es diesmal offenbar auch der Ostwind und die guten Bedingungen in der Rhön, die für die Kurswahl entscheidend waren. Wolfgang Clas und Sebastian Eder nutzten dabei auch Teile von Erzgebirge und Thüringer Wald, die Kursrichtungen waren jedoch klar in/gegen die Windrichtung gelegt. Beide waren zwar etwas schneller als Teamkollege Johannes Baier, der eher im Vorland des Thüringer Waldes unterwegs war, dem aber nach Indexbereinigung die Führung im sehr ausgeglichenen Bayreuther Team gebührt.
Kaum langsamer und nach Indexkorrekturschnellster in dieser Runde war Reinhard Schramme mit 113km/h. Nicht vom heimischen Rinteln aus, sondern ebenfalls von Bayreuth flog er eher den südlichen Bereich der Rhön an, um dann gegen den Wind die südlichen
Ausläufer des Thüringer Waldes zu kreuzen - und das mit einem Schnitt von rund 112km/h gegen den Ostwind. Fast die selbe Dinstanz legte er vorher/nachher in 2 Rückenwindschenkeln mit über 150km/h zurück. Schnelle Schnitte sind also offenbar nicht nur ein Ergebnis langer Rückenwindschenkel, sondern bei entsprechenden Reihungen auch mit Gegenwindanteilen zu erfliegen. Nicht ganz im/gegen den Wind war Stephan Beck auch von Bayreuth aus unterwegs.
Den dritten Flug für die Niedersachsen steuerten Carsten Kopsieker/Joseph Meyer bei, die von Oerlinghausen aus die guten Bedingungen vom Harz bis über das nördlichen Sauerland  ausnutzen - schnelle Flüge waren also nicht nur eine reine Domäne des Südostens.
Platz 3 geht nach Rheinland-Pfalz an das Team aus Nastätten. Während alle bisher genannten Flüge am Sonntag stattfanden, nutzen sie am Samstag die Lücke Richtung Südwesten mit Kurs Luxemburg und/oder Frankreich, wobei Moritz Althaus mit dem OLC-Discus seine Wende erst in den südlichen Ardennen nahm ("dem Tansponder sei Dank ohne Probleme", wie er in seinem Kommantar schreibt). Er steuerte damit 105km/h bei. Auf ähnlichen Spuren zwischen Westerwald und südlichem Hunsrück waren Jochen Back und Uli Leukel/Martin Fuhr unterwegs.
In der Gesamttabelle nach 5 Runden ging es damit einen steilen Sprung nach oben auf Platz 7.  Angeführt wird diese weiter vom Titelverteidiger Aalen, die in dieser Runde auf Platz 4 landete. Sie liegen nur sehr knappe 4 Punkte vor Bayreuth. Danach klafft bereits eine erste kleine Lücke von 17 Punkten auf den drittplatzierten Schwäbisch Gmünd.
In Liga 2 geht der Rundensieg an das AeroTeam Klix. Alle 3 Piloten, angeführt von Ingo Trentelj waren dabei vom heimischen Flugplatz untertwegs. Eine ausgelichene Teamleistung - Jürgen Müller und Dennis Zettwitz steuerten die Punkte zu den 312 Runden-km/h bei - war der Garant für den am Ende knappen Vorsprung vor der SFG Steinwald. Helmut Joost/Frank Wehrfritz waren dabei mit ihrem JanusCM die schnellsten nicht nur in dieser Liga! Zusammen mit Hans Stock/Aleksander Umov und Michael Buck erreichten
sie in Summe 309 km/h. Platz 3 geht in den Westen: Von Leverkusen aus nutzen Peter Fischer und Hermann Leucker das sehr gut entwickelte Sauerland, während Rolf Gertzmann von Bayreuth aus die weiteren Punkte für die Farbenstädter beisteuerte.
Durch den Rundenplatz 2 festigt die SFG Steinwald Rang 1 und hat nun bereits 22 Punkte Vorsprung auf den LSV Gifhorn, knapp gefolgt von Homberg/Ohm. Offenbar kristallisieren sich langsam die Favoriten heraus - die Liga hat aber noch 14 spannende Runden zu bieten ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Freitag, 18. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 18.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG etabliert sich bodennah eine Hochdruckbrücke, die von den
Azoren über die Britischen Inseln bis nach Skandinavien reicht. An deren Südflanke strömt kühlere Luft aus Nordosten ein. Stellenweise hält sich unterhalb einer Absinkinversion zunächst noch eine feuchte Grundschicht. Im Süden und Südosten, zwischen dem Schwarzwald und der Lausitz sowie auch im gesamten Alpenbereich hält sich weiterhin hochreichend feuchtlabile Warmluft. Die Labilität wird von einem
Höhentief über Deutschland verstärkt, das den bodennahen Hochdruckeinfluss überlagert. Im Bereich der feuchtlabilen Warmluft sowie auch im Norden über Schleswig-Holstein werden im Tagesverlauf konvektive Umlagerungen erwartet.
Am PFINGSTSONNTAG bildet sich in der vorhandenen Hochdruckzone ein Schwerpunkt über der Ostsee aus. Dieses Hoch lenkt trockene und stabil geschichtete Festlandsluft aus Osten in die Nordosthälfte Deutschlands. Südlich des Mains und westlich des Rheins sowie inneralpin hält sich die hochreichend feuchtlabile Warmluft. Ein Höhentief über den Vogesen verstärkt die Labilisierung, konvektive Umlagerungen sind vielfach die Folge.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Bereich der Ems mit mäßiger Thermik bei Wolkenbasen um 800 m zu rechnen. Teils durch Ausbreitungen gestört. Im übrigen Bereich mäßige Thermik, nach Osten hin Blauthermik mit Arbeitshöhen bei 1000 m. In NRW bildet sich gute Thermik mit CU-Untergrenzen bei 2000 m aus.
Am PFINGSTSONNTAG und auch am PFINGSTMONTAG mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen im Norden bei 1000 m, nach Süden hin 1500 m. Im NRW im Tagesverlauf örtlich durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gibt es im Nordosten anfangs noch Störungen durch Abschirmung, hier setzt erst später mäßige Wolkenthermik ein. Sonst wird mäßige bis gute CU-Thermik erwartet. Vom Schwarzwald über den Süden bis zum Erzgebirge gibt es Störungen durch kräftige Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich nordöstlich von Rhein und Main mäßige bis gute Cumulusthermik. Im Süden und Westen werden Abschirmungen und vor allem kräftige Überentwicklungen erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, ab dem Mittag ausgehend vom Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG örtlich mäßige Wolkenthermik, meist jedoch durch Abschirmung und/oder Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 16. Mai LSG Fallersleben: Viele Flüge und immerhin drei Punkte Artikel übersetzen

In Runde 4 bringen die LSG-Piloten die bislang meisten Flüge des Jahres in die Wertung. Sowohl in Ummern als auch in Bronkow, wo fünf LSG-Teams am 1. Spreewald-Pokal teilnehmen, konnte an beiden Tagen überland geflogen werden. Während für Michael Waibel + Rita Susenburger, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten in der Lausitz der Samstag der eindeutig schnellere Tag war, konnte Günter Raab sein gutes Samstagsergebnis über der Lüneburger Heide am Sonntag noch um 12 Speedpunkte steigern. Damit setzte er sich klar von den anderen LSG-Piloten (Bernd Meindermann, Arnie Weber und die oben genannten) ab. In der Lausitz war es Sonntag blau und die Schnittgeschwindigkeiten blieben deutlich hinter den Samstagwerten zurück. Thorsten Föge steuerte am Samstag noch einen Flug aus dem Urlaub in Kamenz bei. Da Wettbewerbsflüge selten ideal für eine gute Liga-Wertung sind, ist die LSG froh, durch Günters Flug und die beiden ASH25-Flüge aus Bronkow vom Samstag noch Rundenplatz 18 erreicht zu haben.

 
Benno Beesten
 

Lausitzflüge, Samstag mit Wolken

Die Fallersleber ASHs im Bronkower Grid

Lausitzflüge, Sonntag ohne Wolken

 


Dienstag, 15. Mai U25: 4. Runde bringt Führungswechsel Artikel übersetzen

Ein Hammerwochenende liegt hinter uns. Überwiegend gute Bedingungen bieten Möglichkeiten für richtig lange Strecken und schnelle Schnitte. Bernd Fischer beschreibt diese ausgezeichnet in seinem Segelflug-Bundesliga-Bericht. Das sollte auch in der U25 metern. Und tatsächlich gibt es einige Bewegungen. So schiebt sich nach einem erneuten super Auftritt der LSR Aalen an den Königsdorfern vorbei an die Spitze. Klar nach Runde vier heißt das noch nicht viel, da kommen ja noch einige spannende Wochen. Dennoch kristallisieren sich die ersten Vereine heraus, die in (fast) jeder Runde präsent sind und auch immer die drei Wertungen ins Rennen werfen.
Dass es die Jugend in einigen Vereinen so richtig drauf hat, zeigen die Ergebnisse, die sich nicht nur in der U25 widerspiegeln. Denn man findet Namen der U25 auch öfter in der Segelflug-Bundesliga und 2. Bundesliga. Exemplarisch für diese Runde seien der FC Eichstätt und der SFV Bad Wörishofen genannt. Respekt vor der Leistung der Youngsters.
Wörishofen hatte wetterbedingt keinen perfekten Start in die Saison. In den letzten beiden Runden heizten sie ordentlich ein und sind ganz klar einer der Mitfavoriten. Dabei hat Simon Schröder in Runde vier nicht nur einen tollen Beitrag für das Team -oder besser das Jugend- und das 2. Bundesliga Team- geleistet, sondern auch den schnellsten Flug der U25 gezaubert. Ja, gezaubert darf man schon sagen, denn schaut man sich die Kurbelanteile an, kann man gut nachvollziehen und daraus lernen, wie taktisch genial er fliegt. Klar, das kommt nicht von ungefähr. Er, seine Schwester und Kilian Biechele rocken eigentlich fast jedes Wochenende. Zusammen haben sie bald mehr Erfahrung als viele alte Hasen.
Einerseits sieht man diese tollen Erfolgsstorys und richtig gute Flüge in der U25, anderseits stimmt es nachdenklich, wenn nur ein Drittel aller in den Ligen fliegenden Vereine Piloten in der Jugendliga hat. Von Jugendmannschaften kann man bei noch viel weniger reden. Denn mal ein einzelner Flug ist eher Zufall, als wirkliches Liga-Fliegen.
Von daher ist es extrem spannend, was die U25-Mannschaften, die ganz vorn mitfliegen, machen, dass es bei ihnen genau so ist. Schickt eure Berichte per eMail an die OLC-Magazin-Redaktion.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 309,93 Speed/50 Punkte, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 298,72 Speed/49 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 273,44 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 4: 1. LSR Aalen (BW) 194 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 192 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 186 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)


Dienstag, 15. Mai Vierte Runde bringt dem Aero-Club Braunschweig kostbare fünf Punkte Artikel übersetzen

In dieser noch frischen Bundesligasaison konnten wir zum ersten Mal mit Rang 16 einen Rundenplatz im Mittelfeld belegen und fünf wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Am Samstag gab es in Waggum richtig bescheidene Thermik und nur Hayung Becker mit seinem Co Markus Schmied sowie Klaus-Dieter Arntz und Karsten Bennewitz kamen mit Motorhilfe vom Platz weg. Unsere Arcus-Besatzung flog bis nach Lübeck und anschließend zurück in die Löwenstadt.
Zudem hatten noch Kornelius Volosciuk und Wiebke Holste mit den Startorten Lüsse und Lüchow-Rehbeck jeweils einen Flug beigesteuert. Bennewitz musste auf dem Heimweg von einem guten Flug zu früh den Motor ziehen und fiel somit nach der neuen Regel aus der Wertung. Sein verständlicher Kommentar zu seinem Flug lautete: „F... für 15 Kilometer Regel [Kommentar OLC: Wer eben zu spät umdreht, den bestraft das Leben ;-)]
Der Sonntag wurde dann am Nachmittag mit schönen Cumuluswolken trotz des strammen Windes wesentlich besser als erwartet und das nutzten Lennard Wascke mit Hayung Becker, Rolf Wagner und Jens Rabe sowie Joshua Arntz mit einem Flug im Rahmen eines Wettbewerbs von Lüchow-Rehbeck aus. Somit kommen wir mit 286,73 Speedpunkten und folgenden Piloten in die Wertung:
Lennnard Waschke/Hayung Becker Arcus T 96,66 Speedpunkte,
Jens Rabe Ventus bT 16,6m 96,33 Speedpunkte,
Joshua Arntz Hornet 93,74 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst in die Region Gardelegen und trieb den Doppelsitzer dann mit dem entsprechenden Rückenwind bis nach Rethem (Aller). Rabe war mit seiner Maschine zwischen Meinersen und Magdeburg unterwegs. Arntz bearbeitete den Bereich zwischen Seehausen (Altmark) und Lüneburg mit seiner Hornet. Den Rundensieg holte sich mit 373,78 Speedpunkten der AC Lichtenfels aus Bayern.Die Tabelle führt weiter der LSR Aalen mit nunmehr 68 Punkten an und wir rutschen mit jetzt acht Punkten etwas nach oben und rangieren nun auf Position 24.
 
Rolf Wagner
 
Die „Rennpferde“ sind bereit für ihren Einsatz.
Gutes Flugwetter für Karsten Bennewitz am Samstag in der Region Kyritz.
Jens Rabe war erneut gut unterwegs.
 

Montag, 21. August Der neue Deutsche Meister heißt LSR Aalen! Artikel übersetzen

Nach sechs langen Jahren geht die Meisterschale wieder nach Baden-Wüttemberg! Zuletzt war dies der FLG Blaubeuren im Jahr 2011 gelungen. Der LSR Aalen konnte sich nach konstanter Leistung in Runde 8 erstmals an die Tabellenspitze setzen, hielt die Verfolger Donauwörth-Monheim und Bayreuth Runde für Runde auf Abstand und gab die Führung bis zum vorzeitigen Titelgewinn nicht mehr ab. Bereits nach Runde 17 war klar, dass dem Luft­sportring Aalen der Sieg nicht mehr zu nehmen ist. Der ewige Meister LSV Burgdorf (Deutscher Meister 2012, 2013, 2014 und 2016) beendet die Saison auf Rang 13.
2. Segelflug - BUNDESLIGA:
Einen vorzeitigen Titelgewinn gab es auch in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Nach Runde 18 war dem FLC Schwandorf der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die Bayern übernahmen in Runde 13 erstmals die Tabellenspitze und ließen ab diesem Zeitpunkt nichts mehr anbrennen. Mit komfortablem Vorsprung reichte den Bayern eine Runde vor Schluss ein 12. Rundenplatz. Statt sich in der Finalrunde auszuruhen, unterstrich der Zweitligameister mit einem dritten Rundenplatz seine Leistung.
Der OLC gratuliert dem neuen Deutschen Meister LSR Aalen und wünscht den Aufsteigern viel Erfolg in der Saison 2018!
Die Bundesliga macht Spaß, steckt an und sorgt für Bewegung in den deutschen Segelflugvereinen. Jedes Wochenende konstant Leistung zeigen, sich mit anderen Vereinen messen, fliegen wenn andere die Hallentore geschlossen lassen und sich großartige Erlebnisse entgehen lassen - all das ist die Bundesliga!
 
Am 7. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!                                                                                                                                             
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
277
5.595,59
2
234
5.242,27
3
204
5.005,95
4
186
4.779,71
5
183
5.186,59
6
180
4.820,50
7
174
4.703,13
8
169
4.643,77
9
162
4.909,71
10
161
4.794,96
11
161
4.714,67
12
143
4.607,02
13
138
3.738,06
14
134
4.600,03
15
133
4.117,41
16
131
4.403,30
17
129
3.853,10
18
124
3.703,72
19
118
4.110,02
20
115
4.029,97
21
115
3.705,92
22
110
3.321,48
23
108
3.698,20
24
104
3.972,00
25
96
3.889,41
26
88
2.890,05
27
65
2.985,07
28
41
3.064,25
29
31
3.021,37
30
19
1.896,29
 
Die rot markierten Vereine steigen nach der Saison 2017 in die nächst untere Liga ab, die grün markierten Vereine der
2. Bundesliga steigen auf.
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
248
4.644,29
2
214
4.356,90
3
197
4.356,60
4
190
4.201,09
5
190
4.068,91
6
189
4.127,61
7
189
4.056,51
8
161
3.704,45
9
154
3.524,02
10
153
3.992,29
11
147
3.782,14
12
146
3.711,89
13
138
3.812,78
14
133
3.519,44
15
129
3.530,08
16
128
3.761,62
17
126
3.152,51
18
125
3.368,26
19
122
3.505,54
20
111
3.028,48
21
110
2.871,49
22
97
2.801,68
23
91
3.176,49
24
84
2.341,13
25
75
2.462,16
26
59
2.122,71
27
44
1.876,43
28
39
2.103,60
29
27
1.963,82
30
1
82,38
 

Montag, 21. August AC Pirna – Pflichtpunkt reicht für Klassenerhalt Artikel übersetzen

2 Punkte fehlten im Vorfeld der letzten Ligarunde für den sicheren Klassenerhalt. Eine schwierige Aufgabe, denn wiedermal lagen die Thermikautobahnen in Süddeutschland oder am Hang. Den Pflichtpunkt wollten wir auf alle Fälle holen und so machten sich Franco Fritzsch und Benny Schüch am Samstag auf Punktejagd. Durch die abziehende Front war ein Start erst um 15 Uhr möglich und die Bedingungen reichten nur für 2x 53 Speedpunkte. Etwas besser sah der Sonntag aus, allerdings brachte hier zeitiges Breitlaufen ein frühes Thermikeende. Dennoch konnten Alex Lajn (74 Speedpunkte) und Ralf „Schubi“ Andrich (84 Speedpunkte) tolle Flüge machen. Unterstützung gab es an beiden Tagen von Thomas Melde, der auf der Mönchsheide an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt.
Aber auch im Rheintal / Eifel gab es an beiden Tagen nur sehr schwieriges Wetter; Thomas erreichte am Sonntag 57 Speedpunkte. Somit konnte der AC Pirna zwar nur einen Punkt in der letzten Runde holen, aber der Klassenerhalt ist trotzdem gesichert. Leverkusen hätte schon einen Rundesieg holen müssen, um uns nochma ernsthaft in die Gefahrenzone zu bringen. Der AC Pirna bleibt also auch nächstes Jahr erstklassig, was jetzt erst einmal gefeiert wird. Wir wünschen Thomas besseres Wetter auf der Deutschen Meisterschaft; Pirna drückt die Daumen!
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Warten war die Devise am Samstag.
Abschirmende Wolken kamen am Sonntag bereits am frühen Nachmittag
Außenlandung am Hunsrück von Thomas Melde am Sonntag.
 

Montag, 21. August Der Segelflug im September - aerokurier Artikel übersetzen

Wellenflug-Symposium
Das Wissen zum Segelflug in Wellen wächst Jahr um Jahr. Auch das jüngste Wellenflug-Symposium lockte Segelflieger, Meteorologen und Klima-Experten nach Hannover – und brachte interessante Erkenntnisse.
13,5-Meter-WM
„Die Klasse lebt!“ – so lautet das Fazit der Teilnehmer der zweiten 13,5-Meter-WM im ungarischen Szatiymaz. Wenngleich es noch immer recht wenige Muster gibt, zeigen sich Piloten von Sebastian Kawa bis Uli Schwenk begeistert von der Agilität und Leistungsfähigkeit der kleinen Renner.
Grand Prix in Varese
Zwischen seichtem Geblubber und brachialem Hangwind kämpften die Piloten beim Italien-Grand-Prix um Punkte und Plätze. Tilo Holighaus berichtet von seinen Erlebnissen im Ventus 3.
Kunstflug in den Genen
Moritz Kirchberg startete als jüngster Deutscher überhaupt bei einer Segelkunstflug-WM. Im Interview berichtet Moritz, was das Kunstfliegen für ihn bedeutet, wie er dazu kam und ob ihn der fünfte Platz in der WM-Gesamtwertung verändert hat.
Probe aufs Exempel
Die DM der Offenen, 15-Meter- und 18-Meter-Klasse in Stendal-Borstel war für die Organisatoren einer der letzten großen Tests vor der WM 2020. Andrea Abt berichtet, was sich sportlich in der Altmark zugetragen hat.
Standard und DoSis im Wetterpech
Auch die Spitzenpiloten der Standard- und der Doppelsitzerklasse mussten im Hochsommer ran. Bei extrem wechselhaftem Wetter war mitunter ein Glücksspiel, die richtige Strategie zu treffen.
Neue Serie „Meine Liebe“
Hier erzählen Piloten von ihren Aviatischen Schätzen. Den Anfang macht Markus Rheinländer mit seiner Do 27.
 

Freitag, 18. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 17.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegen weite Teile Deutschlands rückseitig der ostwärts abgezogenen Kaltfront weiter im Zustrom kühler, feuchter und labil geschichteter Meeresluft. Nur der äußerste Südosten verbleibt bis zum Abend noch im Einflussbereich der Kaltfront. Dort, sowie im Nordwesten muss vermehrt mit konvektiven Umlagerungen gerechnet werden. Zwischen diesen Bereichen wird die Luftmasse tagsüber durch leichten Zwischenhocheinfluss stabilisiert.
Am SONNTAG ist die Kaltfront endgültig ostwärts abgezogen und Deutschland gelangt zunehmend unter den Einfluss eines Hochdruckgebiets über Westfrankreich. Dabei fließt mit westlicher bis nordwestlicher Strömung weiterhin kühle und leicht labil geschichtete
Meeresluft ein, die im Tagesverlauf von Westen her zunehmend stabilisiert wird und abtrocknet. Im Südosten und an der Nordseeküste kommt es aber weiterhin vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik, durch vereinzelte Überentwicklungen gestört.gestört
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute CU-Thermik, im Südosten anfangs keine Thermikentwicklung aufgrund von Abschirmung, am Nachmittag dort zunehmend Auflockerung und Entwicklung mäßiger Thermik. Von Westen her am Nachmittag einzelne Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich verbreitet gute Thermik. Im Südosten und Osten teils mäßige Thermik, es kommt hier zu einzelnen
Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in der Nordwesthälfte nachmittags mäßige Thermik. Diese wird oft gestört durch Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute Wolkenthermik. Im Osten und Südosten einzelne Überentwicklungen und am Alpenrand stärkere Abschirmungen durch Wolkenstau.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Mittwoch, 16. August Aero-Club Braunschweig schafft den vorzeitigen Klassenerhalt Artikel übersetzen

Seit dem letzten Sonntag können wir aufgrund des erreichten Klassenerhalts in Ruhe durchatmen, weil schnelle 317,59 Speedpunkte den zweiten Platz und 19 Punkte einbrachten und dafür die Grundlage waren.
Somit haben wir nun 123 Punkte auf dem Konto und können vom LSC Leverkusen, der mit 95 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze liegt, nicht mehr eingeholt werden.
„Rundenplatz zwei und der Klassenerhalt sind ja ein Grund zum Feiern“, resümierte am Montagmorgen eine äußerst zufriedener Karsten Bennewitz. Der Thermikgott hatte mit den Norddeutschen endlich einmal wieder ein Einsehen und zauberte einen schöne Aufwindautobahn in unseren Bereich und nach Sachsen-Anhalt.
Dieses Angebot wurde dann auch von unseren 7 Piloten plus Wiebke in optimaler Art und Weise genutzt und genau nach dem Ende der Hatz auf einen schnellen Schnitt brach das Wetter dann gegen 16 Uhr auch in sich zusammen.
Diese vier Aufwindjäger, die alle Wasser getankt hatten, waren erfolgreich unterwegs:
Joshua Arntz/Wiebke Holste, Arcus T, 118,48 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, Discus 2, 101,59 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 98,00 Speedpunkte,
Arntz und Holste flogen zunächst nach Uetze und wendeten dann in Tangermünde. Von dort ging es wieder in Richtung Westen und anschließend bis nach Ziesar. Dombrowsky tourte in der Region zwischen Meinersen und Burg (bei Magdeburg) mit dem Discus.
Bennewitz glitt nach seinem Start nach Müden und kehrte dann östlich von Tangermünde um.
Hayung Becker, Gunter Storz und Rolf Wagner bildeten eine Reisegruppe und waren zusammen mit dem Standard Cirrus, der LS 4 WL und der ASW 28 unterwegs. Einen weiteren Flug brachte noch Lennard Waschke mit der ASW 19 in die Wertung. Dieser Rundensieg ging mit 321,70 Punkten an den Fliegerclub Brandenburg.
Und nach dem nächsten Wochenende ist die diesjährige Segelflugbundesligasaison 2017 bereits Geschichte. Die Kollegen vom Altkreis Isenhagen sind bereits abgestiegen und für den LSV Gifhorn müssen wir noch die Daumen drücken! Das wird noch eine verdammt enge Kiste für unsere Nachbarn.

Rolf Wagner
 
Warten auf den Sicherheitsdienst zum Öffnen des Flugplatzzugangs.
Wolfsburg und ein Teil des VW-Werks.
Die riesige Abraumhalde am Südostrand vom ED-R74.

 


Dienstag, 15. August LSG Fallersleben: Schmales Wetterfenster genutzt Artikel übersetzen

Die Runde 18 zeigte in Ummern viele Parallelen zur Vorrunde; Samstag ging nichts, der Sonntag war gut aber nicht immer einfach, die LSG brachte 6 überlandflugwillige Piloten an den Start. Fünf kennen wir schon aus der Vorwoche: Rolf Bornheber (Grunau Baby II), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16 Vasama), Peter Meurers (LS1f), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Neu im Team war Lothar Kaps (ASW22). Auch bei der Ligaausbeute finden sich Parallelen zur Vorwoche: die Holzflugzeuge haderten wieder mit den Bedingungen und auch Roman konnte wegen frühzeitiger Motornutzung keine gültige OLC-Wertung erreichen. Bei Lothar reichte es zwar für den OLC, die Bundesligamindestgeschwindigkeit hat er aber nicht erreicht.
Wegen Überentwicklungen in der Lüneburger Heide drängte es die LSG-Piloten gleich Richtung Südosten. Benno flog zunächst bis Braunschweig, um von dort Ostkurs anzulegen. Ab Helmstedt konnte er dann eine tolle Wolkenstraße über Magdeburg hinweg bis südlich Burg nutzen. Da es hier sehr gut lief, beflog er die Aufreihung auch gegen den Wind zurück bis Helmstedt und ein weiteres Mal nach Osten bis hinter Schönebeck. Mit minimalen Kurbelanteilen konnte hier Strecke gemacht werden, während im Süden wie im Norden bereits die Grenzen des Wetterfensters gut zu sehen waren. Um sich die Chance ohne Motornutzung heimzufliegen zu erhalten, drehte Benno östlich Schönebeck wieder gen Westen. Aber die Abschirmung mit eingelagertem Regen war schneller, ab Haldensleben war die Einstrahlung weg und so musste der Solo für die fehlenden Höhenmeter nach Ummern sorgen. Dieses Schicksal teilten am Sonntagnachmittag viele K-Piloten aus der Region, die Segelflugpiloten mit den Zahlen im Kennzeichen machten hingegen einen Erfahrungsaustausch mit der norddeutschen Landbevölkerung.
Da in Runde 18 viele Vereine keinen oder keine drei Flüge in die Wertung brachten, reichten die Flüge von Benno und Peter am Ende zu Platz 9. Mit den 12 Punkten konnten wir uns etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Auf Platz 22 zählt die LSG aber weiter zu den noch vier abstiegsbedrohten Vereinen. Es bleibt also auch für die Schlussrunde sehr spannend für die Fallersleber.
 
Benno Beesten
 
Startvorbereitungen in Ummern
Glückliche Koinzidenz: „Segelflugautobahn“ über Bundesautobahn A2
Keine Thermik auf dem Heimweg

 


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