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Freitag, 17. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Nordmeertiefs etwa von Brandenburg bis nach Baden-Württemberg und zieht mit ihrer feuchtlabilen Meeresluft im Tagesverlauf nur sehr langsam nach Südosten ab. Die rückseitig einfließende etwas kühlere Luftmasse gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. Andessen Nordflanke ziehen atlantische Störungsausläufer über das norddeutsche Küstengebiet ostwärts und führen dort feuchtere
Meeresluft heran.
Auch am SONNTAG verläuft eine wellende Kaltfront mit mäßig warmer Meeresluft von der Ostsee über Norddeutschland bis in ein Tief bei Schottland. In den übrigen Gebieten bleibt der Azorenhochkeil wetterbestimmend, und die Luft erwärmt sich wieder. Nur der Alpenraum wird noch von der feuchtlabilen Warmluft beeinflusst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG in der Südhälfte meist mäßige bis gute Thermik, CU-Basen zum Spätnachmittag bei 4500-6500 FT. Nach Norden hin insgesamt mehr abschirmende Wolkenfelder AC/CI und teils deutlich gestörte Thermik, Richtung Küsten/nördliches Schleswig-Holstein CU-Basen selten oberhalb 3000-4500 FT. Über Schleswig-Holstein mitunter zerrissene Thermik. Am Montag wird das Durchschwenken eines Bodentroges erwartet: Zeit- und gebietsweise sollte deutlich zerrissene oder durch Abschirmung gestörte Thermik erwartet werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich im Westen mäßige bis gute CU-Thermik entwickeln. Im Osten und Süden gibt es noch Einschränkungen durch abschirmende Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich vor allem im Osten verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Westen setzt sich eine deutlicheStabilisierung durch und die CU-Bewölkung trocknet vielfach ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG oft abgeschirmt und wenig nutzbare Thermik, am ehesten über Ostbayern geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland eingelagerte Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland abgeschirmt mit Überentwicklungen und Gewittern am
Nachmittag und Abend. Hier keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 15. August LSG Fallersleben: Vom Wetter ausgebremst Artikel übersetzen

Beim Endspurt um die Aufstiegsplätze wollten die Ummeraner in Runde 17 gleich am Samstag gut vorlegen und so gingen Kathrin Busse (ASW19), Lothar Kaps (ASW22), Peter Meurers (LS1f), Helge und Franz Liebertz (ASH25e) und Benno Beesten (Nimbus 4M) für die LSG in die Luft. Die Bedingungen waren durch die Nähe zum Trog aber sehr inhomogen und wer überhaupt vom Platz weg kam, fand sich schnell in einem Kampf ums Obenbleiben wieder. Bezeichnend war, dass sich das Wetter lokal ungewöhnlich rasch änderte und etliche taktische Entscheidungen bald ungünstig erscheinen ließ.
Peter musste dann auch in Celle-Scheuen zwischenlanden, Kathrin und Lothar kamen gar nicht von Ummern weg. Helge und Benno legten nach einem kurzen Gegenwindschenkel bald Ostkurs an. Mit Rückenwind konnten sie unter schönen Cumuli zügig bis zur Elbe vorankommen. Im Norden zeigten sich dabei bereits mächtige Schauer, die unsere Ligapiloten auf dem Rückweg massiv ausbremsten. Benno versuchte es mit dem Umfliegen der Regengebiete und wählte seinen Flugweg nach verbliebenen Sonnenflecken. Helge setzte auf Durchgleiten und Anschlussfinden. Das war zwar riskanter, aber auch schneller. Für Benno wurde der sichergeglaubte Endanflug gegen 40 km/h Wind dann noch mal spannend, als es 10 km vor dem Heimatplatz zu regnen begann. Bei einer Sollgleitzahl von 12 machte der Nimbus 14; passte also.
Dass die beiden Wertungsflüge vom Samstag nicht weit reichen würden, wurde schon in den ersten Abendstunden klar. Also versuchte eine ansehnliche LSG-Flotte am Sonntag, einen dritten Flug in die Wertung zu bringen oder sogar die Flüge vom Samstag zu toppen. Bernd Meindermann (LS1f), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Johan Vanhoyland (Discus bt), Rita Susenburger (ASW19), Doreen Sobotta (Twin III), Arne Brüsch (Std. Cirrus) und Katrin Balke (DG300) mühten sich in der warmluftgeprägten mäßigen Blauthermik einige Streckenkilometer zu sammeln. Letztlich übertrafen dabei nur Bernd und die in Pritzwalk gestartete Antje Philipp (ASW24) die Ligamindestwertungsgeschwindigkeit. Damit war für die LSG in der Rundenwertung zwar nur Platz 23 drin, weil jedoch die Aufstiegskonkurrenten aus dem Osten auch nur moderat punkten konnten, mischt die LSG weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze und freut sich auf zwei weitere spannende Runden.
 
Benno Beesten
 
Am Samstag: Licht …
 … und Schatten
Am Sonntag: etwas für Liebhaber
ungewöhnlicher Wolken
 
 

Mittwoch, 15. August SFZ in der Alpenliga und bei den Junioren "hui", in der Bundesliga "pfui" Artikel übersetzen

Während sich das U 25 Team des SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze weiter absetzt und man auch in der internationalen Alpenliga mit Vorsprung in die beiden Finalrunden geht, rutscht das SFZ in der Bundesliga in der Tabelle weiter ins Mittelfeld ab.
Samstag schwierige Bedingungen in Königsdorf
Der Samstag sah zunächst als der bessere Flugtag des Wochenendes aus und so waren in Königsdorf auch einige am Start, um Ligapunkte zu sammeln. Allerdings gestaltete sich die Thermik deutlich unzuverlässiger, als erwartet. So mussten mit Nikolai Wolf, Patrick Wölfel und Emanuel Schieck alle drei Junioren außenlanden. Immerhin landete Emanuel innerhalb des 15 km Kreises, so dass zumindest er eine Ligawertung schaffte: 45,8 km/h standen für ihn in der Wertung. Thomas Wolf und das Doppelsitzergespann Benjamin Bachmaier/Thomas Mattern erzielten im Alpenvorland Wertung von jeweils gut 69 km/h. Lukas Keibel und Mathias Schunk waren die einzigen, die sich in den Bergen versuchten, um eine Alpenliga Wertung zu erzielen. Sie taten sich doch noch schwerer, da die Basis dort recht tief war und am Ende standen für die beiden 64,4 km/h in der Wertung. Bei den Junioren startete sowohl Michael Wisbacher, als auch Johannes Beyer jeweils auf seinem alten Heimatflugplatz, Führt, bzw. Stahringen. Beide erzielten Wertungen von gut 90 km/h. Schnellster Königsdorfer war ebenfalls einer, der von seinem alten Flugplatz aus gestartet war, nämlich Hans Trautenberg von Amberg aus, der es auf 101,9 km/h brachte.
Sonntag ebenfalls schlechter als gedacht
Auch der Sonntag zeigte sich segelfliegerisch nicht von seiner besten Seite. Lediglich Thomas Wolf und Jochen Vogel gelang es die schlechte Thermik zu Beginn an der Benediktenwand und in der Jachenau zu überbrücken, während Nikolai Wolf in Fall außenlanden musste und sowohl Jonathan Cross, als auch Emanuel Schieck erst gar nicht so weit kamen. Thomas Wolf und Jochen Vogel flogen anschließend noch ins höhere Relief und erzielten mit 87,8 km/h, bzw. 75,9 km/h die noch zwei fehlenden Wertungen für die Alpenliga.
Alpenliga Vorsprung etwas geschmolzen, Junioren bauen Führung aus
Nach den zwei Rundensiegen der letzten beiden Wochenenden flog das SFZ in der Alpenliga diesmal auf Rang sieben und verliert damit auf den Rundensieger und Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich sechs Punkte. Der Vorsprung des SFZ beträgt jetzt noch 48 Punkte. Die Junioren landeten auf Rundenplatz drei und da der Tabellenzweite und einzige Club, der unsere Youngsters theoretisch noch vom Thron stoßen könnte, der AC Lichtenfels nicht über Rang 30 hinauskam, führt unser U25 Team nun mit 86 Punkten Vorsprung die Tabelle an und könnte bereits am kommenden Wochenende den Sack dicht machen.
In der Bundesliga weist die Tendenz nach unten
In der deutschen Bundesliga dagegen, brachten auch die Flüge von den alten Heimatplätzen das SFZ nicht wirklich voran, am Ende landete man nur auf Rang 21, was lediglich einem einzigen Trostpunkt entspricht
 
Mathias Schunk

Dienstag, 14. August SFG Giuini: Es geht weiter voran Artikel übersetzen

Nach dem Durchzug der Kaltfront stellte sich am Samstag ein kräftiger Westwind ein, der dafür sorgte, das sich die Cumuli angenehm aufreihten. Anfangs noch ein wenig zäh, mit im unteren Bereich zerrupfter Thermik, wurden die Bedingungen im Tagesverlauf immer besser. Auf der Windachse flogen 4 der 6 gestarten Bundesligapiloten. 2 Piloten, Stefan Kuse und Alex Meinicke umrundeten Stuttgart. Alex (LS-1f, RP) bewältigte dabei ein angemeldetes 667km FAI Dreieck.
Für die Liga schneller war natürlich ein JoJo in der Windachse. Nils Koster und Jan Hertrich flogen dabei nördlich, Dieter Bartek und Uwe Melzer südlich der Kontrollzone Nürnberg. Die Nordroute stellte sich als die bessere Wahl heraus. Nils (Arcus T, E2) war mit einem 150ziger Schnitt klar der Schnellste, gefolgt von Jan (LS-8t, EO) und Buddy (LS-4WL, UY). Ein toller Flugtag mit richtig großen, schnellen Flügen - Fun pur.  Leider war der Sonntag, schon mit warmer Pampe und blau, enttäuschend.
Aber Rundenplatz 4 ist dieses Jahr bisher das beste Ergebnis und bringt uns 17 Punkte. Nach der recht miesen ersten Liga-Saisonhälfte stehen wir nun auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Jetzt in den letzten beiden Runden vernünftige Ergebnisse und die Katastrophensaison nimmt doch noch ein versöhnliches Ende...
 
Uwe Melzer
 
Odenwaldeinstieg
Schöne Aufreihungen
Gute Steigwerte, hohe Basis

 


Mittwoch, 23. August Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze Artikel übersetzen

Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 

Mittwoch, 23. August Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten Artikel übersetzen

In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 

Dienstag, 22. August Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben Artikel übersetzen

Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 

Dienstag, 22. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde Artikel übersetzen

Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 


Dienstag, 22. August US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty Artikel übersetzen

This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 


Dienstag, 22. August SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Mit Vollgas in die erste Liga! Artikel übersetzen

Zur finalen Runde war das SFZ-Team motiviert bis in die Flächenspitzen. Der Sieg der Bad Nauheimer Kameraden in Runde 18 hatte uns so richtig wachgerüttelt. Die Wettermodelle sprachen für einen sehr gut fliegbaren Streifen direkt über der Pfalz, trotzdem wurde auch in der Nacht auf Samstag noch der letzte Wetter-Update begutachtet. Ab 7.30 Uhr waren die Flieger gesteckt, mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke. Die hochnebelartige Bewölkung wollte sich nur langsam in Cumuli verwandeln; bis die Basis bei dem einsetzenden Westwind dann endlich anstieg war noch viel Geduld gefragt. Diverse Entspannungsmethoden kamen zum Einsatz, von Heavy Metal bis Caffee Latte.
Ab 12.40 Uhr legte Peter Mangold (LS 8, L8) die Spur für die nachfolgenden Teammitglieder: aus der Rheinebene gegen den kräftigen Wind bis nach Frankreich und dann ab mit dem Rückenwind soweit es ging. Peter drehte erst in Gößweinstein wieder um, als der Liga-Schnitt auf 119 km/h angewachsen war.
Kurz hinter der Grenze bei Bitche trafen sich auch die zwei Dannstadter ASGs: teamübergreifend trieben LEO und 63 der Wolkenautobahn Richtung Nürnberg entlang den Kurbelanteil auf einstellige Werte. Für das SFZ loggerten Bernd Schwehm und Roland Fricke in der ASG32Mi den Topwert von 129 km/h.
Dritte auf dem Mannschafts-Treppchen wurden Yannick Reichenberger und Dominik Lott im DuoDiscus 1st.Gen (DL). Ein kleiner Absitzer nach der Rückenwind-Wende bremste sie nach furiosem Ritt auf 118,83 km/h.
Etwas überraschend war der Sonntag dann mit noch besserer Straßenthermik gekrönt, allerdings ohne den Anlauf über dem Pfälzer Wald ging es meist südlich an Nürnberg vorbei. Kleine Enttäuschung bei Konstantin Dibbern, der sich auf dem Vordersitz der ASG32 auch weit Richtung Osten aufmachte und dann beim Rückweg auf die Rechenleistung seines Copiloten verließ: leider um 1 km/h am dritten Platz vorbei!
Am Samstagabend stand die Mannschaftsbestleistung schon fest, und auch am Sonntag konnte kein anderes Team der Liga die 367 Speedpunkte mehr toppen: Rundensieg und Aufstieg! Mitgerissen von der phantastischen Teamleistung klapperte Schatzmeister G.Guhmann am späten Samstagabend noch die Supermärkte ab, damit am Sonntag schon mal eine kleine Aufstiegsfeier laufen konnte.
Die Beteiligung aller Dannstadter Segelflieger am Liga-Finale war beeindruckend: 27 Flugzeuge waren für die drei Liga-Teams im Rennen, gesteuert von 17-79 jährigen Flugbegeisterten. Wie fast überall auf den Segelflugplätzen müssen wir noch an der Frauenquote arbeiten. Aber unsere „Jung-Frauen“ stehen schon unübersehbar in den Startblöcken für die nächste Liga-Saison!
Höchsten Respekt zollen wir unserem Senior Fritz Thiessen, der in seinem achtzigsten Lebensjahr noch eine wahnsinnige Motivation in den DuoDiscusXLT bringt und zum Finale fast 14 Stunden für das Team im Cockpit saß!
Für alle Dannstadter also eine super Liga-Saison: SFG Giulini wieder unter den Top10 Deutschlands, SFZ aufgestiegen in die 1.Liga und die Paradiesvögel in der Landesliga Rheinland-Pfalz auf Platz 2! Gefeiert wird auf der Dannstadter Höhe mindestens bis zum Segelfliegerfest am 16.September!
 
Fotos: Yannick Reichenberger, Bernd Schwehm
Bernd Schwehm
 
LAK und ASG.
Duo Speedway
Siegergrill
 

Tost
aerokurier
navITer
TopMeteo
Bürklin
TQ Avionics
FLARM
Peter H. Braasch
Clouddancers
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