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Samstag, 23. Juni Long-Distanz-Planung: Mit Profi-Tipps von TopMeteo zu mehr OLC-Punkten Artikel übersetzen

Grafik 1: PFD vom 11.06.2016 – 1000km FAI im Nordosten
Grafik 2: Wolkenvorhersage
vom 11.06.2016
Bei einem OLC-Liga Finale in Poppenhausen hielt Bernd Goretzki, Langstreckenspezialist, Meteorologe und Boss vom OLC-Goldsponsor TopMeteo einen vielbeachteten Vortrag, wie er seine Flüge nicht nur meteorologisch vorbereitet, sondern bei der Planung auch die Punkteausbeute im OLC-Plus im Blick zu hat. Maximale Punkte zu erreichen ist dabei keine Quadratur des Kreises, sondern eher eine Optimierung des Dreiecks –, und manchmal ist es gar nicht notwendig, dieses tatsächlich zu fliegen. Bernd hat gezeigt, dass z.B. bei einem „Bumerang“, der ein Dreieck nur „aufspannt“ mit nur rund 2% Umweg dieselbe Punktzahl zu erreichen ist wie beim dem (fast) gleich großen FAI-Dreieck.
Basis ist das Wetter
Bei der meteorologischen Vorbereitung folgt er einem immer ähnlichen Schema: Mit einem raschen Scannen „potentiellen Flugdistanz (PFD)“ werden die lohnenden Tage herausgefiltert. Lohnt es sich, den Tag genauer zu analysieren? Wo liegt der beste Wetterraum? Dann folgt ein Blick in die „Wolkenvorhersage“ des frühen Nachmittags: Gibt es Cumuli? Passt der Wetterraum zur PFD? Mit der Animation wird die Dynamik des Wetters noch „begreiflicher“ – ein Feature, dass mit der neuen Webseite von TopMeteo nochmal einfacher geworden ist. Ein Blick in den Wind in 1500m/2000m hilft dabei ebenfalls, nicht zu vergessen, dass sich bei ca. 30km/h und mehr Wolkenstraßen bilden können. Über die Arbeitshöhe und mögliche Störungen durch Schauer/Gewitter informiert dann die „Thermikkarte“. Mit einer Vorstellung davon, wie sich das Wetter im Tagesverlauf entwickeln wird, geht es nun an die Streckenplanung und die Punktoptimierung…(siehe Grafik 1, 2 und 3 )
Die lieben Punkte
Der OLC-Plus honoriert flächige Flüge. Dabei werden zu den erflogenen Streckenpunkten (1 Punkt/km) noch Punkte für die Größe des optimal in die Strecke gelegten FAI-Dreiecks (0,3 Punkte/km) gutgeschrieben.
Maximale Punkte durch maximalen Bonus erhält man mit einem FAI-Dreieck. Doch das passt manchmal weder ins Wetter noch in den Luftraum. Es gilt also eine Strecke zu fliegen, die zumindest ein Dreieck „aufspannt“. Bei den Streckenpunkten verliert man ja nichts, denn auch die „Umwege“ werden ja gewertet.
Wie viele km mehr muss ich fliegen?
Oft versucht man, ein möglichst flaches Dreieck zu fliegen (Bumerang). Der kürzeste Schenkel des Dreiecks muss bei einem Flug >500km 25% betragen, der längste darf nicht länger als 45% sein - für den dritten verbleiben 30%. Da nur die kurzen Schenkel variiert werden können – wir lassen den langen bei den maximal möglichen 45% -, ist man mit der Form nahe an einem gleichschenkligen Dreieck. Spielt man ein wenig mit der Trigonometrie herum, zeigt sich, dass der „stumpfe“ Winkel des Dreiecks (gegenüber des 45%-Schenkels) bei rund 110° liegen sollte. Damit ist das Dreieck maximal flach.
Ein Beispiel: Ein 1000er FAI bringt 1300 Punkte (Index 100). Fliegt man stattdessen einen „Bumerang“, also eine Zielrück-Strecke auf geknickter Bahn, muss man für ebenfalls 1300 Punkte nur etwa 1020km fliegen (gerade 2% mehr!). Man muss nur die Seitenverhältnisse und Winkel einhalten, um ein optimales Dreieck aufzuspannen. Fliegt man z.B. die beiden „kurzen“ Schenkel mit 232km und 279km, bringt das hin und zurück 1022km=1022Punkte. Spannen diese mit einem Winkel von 110° ein Dreieck von 928km auf, bringt das die zu 1300 noch fehlenden 280 Punkte.
Kreative Streckenführung
Hält man die Verhältnisse der Streckenlängen (bei Flügen <500km ist es übrigens ganz ähnlich) im Auge und dass der Stumpfe Winkel rund 110° beträgt, kann man das Dreieck auf „fast“ beliebige Weise aufspannen:
Ein sehr flacher „Bumerang“ (fast schon ein JoJo) kann aufgeweitet werden, wenn man querab zum Kurs einen Zacken fliegt, der das Dreieck aufspannt. Dieser muss aber mehr als 15% der Gesamtlänge betragen (Höhe des Dreiecks)
Ein Stern, bei dem der Start/die Wenden in der Mitte liegen, lässt alle 6 Schenkel zur Strecke zählen, kann aber gleichzeitig ein FAI-Dreieck aufspannen (Verschiedene Streckenführungen, um ein Dreieck aufzuspannen, siehe Grafik 4).Es lohnt sich, mit den gängigen Programmen, die einem die FAI-Sektoren bei der Planung einblenden, mal die eine oder andere Möglichkeit durchzuspielen. Für eine grobe Vorplanung bietet sich prosoar.de an (kostenfrei), die Streckenplanung kann dann z.B. mit SeeYou erfolgen, da hier die Wetterdaten von TopMeteo gleich integriert sind. Wie beim Wetter gilt: Eine gute Planung lässt Raum für Optionen (verschiedene Streckenführungen von Flügen im OLC, siehe Grafiken 5,6, 7 und 8).
Das sollte man im Kopf behalten
Variante 1: Man fliegt zwei in etwa gleichlange Strecken („Schenkel“) hin und zurück. Der Winkel zueinander sollte ca. 110° sein. Das spannt automatisch ein FAI Dreieck auf.
Variante 2: Man fliegt einen langen guten Schenkel hin und ungefähr zur Mitte wieder zurück. Dort fliegt man dann senkrecht zum Schenkel, um ein Dreieck aufzuspannen und danach nach Hause.
Und zu guter Letzt: Ein FAI-Dreieck wird es erst, wenn der Flug auch geschlossen ist!
Man sollte evtl. so planen, dass eine Verlängerung des Fluges – wenn am Ende des Tages doch noch etwas Wetter übrig sein sollte – das Dreieck sogar noch erweitern kann. Sinnvoll ist es, das Dreieck sowohl vor als auch nach der „Erweiterung“ zu schließen.
Wo bietet sich das an?
Natürlich folgt ein Flug dem Weg der höchsten Energie, den optimalen Wegen. Oft ragen hier die typischen Rennstrecken heraus. Hier bietet die Orographie durchaus spannende Möglichkeiten, um sowohl mit den Routen als auch mit der Punkteoptimierung zu spielen.
So liegen beispielsweise Thüringer und Bayerischer Wald nahezu auf einer Linie – wenig optimal. Nimmt man aber noch das Erzgebirge hinzu …
Schwarzwald und Alb haben oft klar vorgegebene Routen, die in einem eher spitzen Winkel zueinander liegen. Die Längenbegrenzung liegt eher beim Schwarzwald, man kann aber mit der geeigneten Länge über der Alb auch hier ein Dreieck aufspannen.
Lufträume zwingen ebenfalls zu bestimmten Streckenführungen. Köln/Bonn mag da als Beispiel dienen, wie man mit einem Bumerang südlich des Charlie Dreiecke aufspannen kann. In Varianten, je nachdem ob man die Industriethermik im Korridor mit Düsseldorf ausnutzen will.
 
Grafik 3: Konvektion vom 11.06.2016
– 1000km FAI im Nordosten
Grafik 4: Verschiedene Streckenführungen,
um ein Dreieck aufzuspannen
– dem Vortrag entnommen
Grafik 5: Verschiedene Streckenführungen
 von Flügen im OLC: „Bumerang"
Grafik 6: JoJo mit 90° Ablage Grafik 7:  “Stern“ Grafik 8: ErzgebirgeThüWaldBayWald
 

Freitag, 22. Juni DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 22.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bleibt die frische Nordwestströmung zwischen tiefem Luftdruck über Fennoskandien und einem Hochdruckgebiet über Großbritannien erhalten.  Während die einfließende kühle Nordseeluft im Norden und Osten noch vom Tiefdruck dominiert bleibt, steigt im Süden sowie im Alpenraum langsam der Einfluss des Hochs.
Am SONNTAG führt die Nordwestströmung einen weiteren Schwall sehr feuchter Meeresluft heran. Dadurch zeigt sich verbreitet unbeständiges Wetter, im Nordosten wird die Luftmasse durch einen Höhentrog zusätzlich labilisiert. Der Alpenraum wird von Nordwest angestaut.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG zeit-und gebietsweise mäßige Wolkenthermik, die allerdings häufig durch Ausbreitungen und Niederschlägen gestört sein wird.
Am SONNTAG in einem breiten Streifen von der Nordsee bis zum Erzgebirge keine nutzbare Thermik. Südwestlich davon zeitweise mäßige Wolkenthermik, im Nordosten teils auch mäßige bis gute Wolkenthermik, die allerdings durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist in der Nordhälfte oft keine nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmungen und lebhaftem Wind zu erwarten. Im Süden hingegen bestehen Chancen auf gute bis sehr gute CU-Thermik, Arbeitshöhen um 4500-5500 FT AMSL.
Am SONNTAG wird wegen abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige, im Südwesten Bayerns gute Cumulusthermik. Tendenz zu Cumulusstraßen. Thermikbeginn 07 bis 07.30 UTC. Thermikende 17 UTC, im Allgäu 18 UTC.
Am SONNTAG Abschirmung durch hohe Bedeckung oder geschlossene Bewölkung mit etwas Regen, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 21. Juni 9. Runde U25: Das SFZ Königsdorf weiter auf dem Vormarsch Artikel übersetzen

Eine weitere spannende Runde mit brodelnder Wetterküche liegt hinter uns. Außer im Westen gab es überall Chancen. Auch wenn es optisch am Himmel in Teilen recht merkwürdig aussah, flogen teilweise Scheunentore. Besonders beeindruckend haben dieses Wetter die Gifhorner in Geschwindigkeit umgesetzt. Dennis Polej und Nico Klingspohn schießen erneut mit jeweils über 123 Speedpunkten den Vogel der Runde neun ab. Wieder treten sie nur im Duett an und es gelingt ihnen erneut eine hervorragende Platzierung.
Sie katapultieren sich einmal an die Basis und bleiben quasi kleben. Gemeinsam rasen sie die Wolkenstraßen, die richtig gut gehen, entlang. Es geht teilweise 80 bis 90 Kilometer am Stück gerade aus, das bringt Laune, hohe Geschwindigkeitsschnitte und Punkte.
Mit dieser Leistung landen sie auf dem Bronzerang noch vor Lichtenfels, die trotz einer kompletten Teamwertung nicht an Gifhorn vorbeiziehen konnten. Die Punkte, die Lichtenfels bei diesem vergleichbar mäßigen Wetter einsammeln kann, sind extrem wichtig, um die Spitzen-Platzierung zu halten. Nur so können sie dem Favoriten Königsdorf auf den Fersen bleiben. Auch wenn teilweise die Einzelwertung in anderen Vereinen deutlich besser ausfallen, macht das Team aus Königsdorf erneut das Rennen.
Der Druck auf den vorderen Plätzen wächst. Seitdem das Wetter auch in den nördlichen Regionen mitspielt, rückt Burgdorf (NI) konsequent auf. Nach einer erneuten Glanzleistung ziehen sie an Eichstätt vorbei. Das Gifhorner Duett (NI) stabilisiert mit dieser Runde den Rang sechs in der Gesamtwertung und übt damit wie Burgdorf Druck aus dem Norden aus.
Ihre enorm schnellen Flüge zahlen sich auch auf das neu geschaffene U25 Pilotenprofil positiv aus. Beide Gifhorner Piloten sind derzeit unter den Top Ten und haben gute Chancen auf die LS8neo. Aber die Konkurrenz schläft hier nicht. Das Feld vorn ist heiß umkämpft. Insbesondere Philipp Lauer (Lichtenfels), aber auch Paul Schwarz (Aalen) und einige mehr, die ihre U25-Teams Runde um Runde nach vorn bringen, sind gut dabei. Mit dieser tollen neuen Challenge, die wir am letzten Freitag im Magazin näher vorgestellt haben, macht U25-Liga-Fliegen doppelt Spaß und wird doppelt belohnt - eine sportliche Herausforderung zum Quadrat.
Lasst die Leser teilhaben, wie ihr genau dieses in euren Vereinen erlebt, wie ihr euch motiviert, wie ihr das Liga-Fliegen organisiert. Warum? Noch ist das U25-Liga-Fliegen nicht in allen Vereinen etabliert. Es fehlt an Ideen. Daher ist es wichtig, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Schickt eure Berichte gern an die Redaktion des OLC-Magazins.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 271,45 Speed/50 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 258,13 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 247,10 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 9: 1. SFZ Königsdorf (BY) 418 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 411 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 382 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Mittwoch, 20. Juni LSG Fallersleben: Unverhofft kommt oft Artikel übersetzen

Anders als in der Vorwoche waren die Wetteraussichten für das norddeutsche Flachland in Runde 9 eher mäßig. Da der Sonntag bei Topmeteo kurzfristig zum weniger schlechten Tag wurde, beschränkte sich der Flugbetrieb in Ummern am Samstag auf Schul- und Platzflüge.
Nach den großen Flügen in Süddeutschland kreisten die Pläne der Fallersleber bei der Fahrt zum Flugplatz am Sonntag eher darum, die Runde nicht kampflos aufzugeben; an einen Angriff auf die Spitze habe ich zumindest da noch nicht gedacht. Immerhin machten sich trotz des deutschen WM-Spiels sieben ummeraner Piloten auf die Jagd nach Ligapunkten.
Die Taktik wurde vor dem Start abgesprochen: erst gegen den Wind ausholen und dann versuchen, möglichst gut die Aufreihungen zu nutzen. So weisen die Flugwege von Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Thorsten Föge (Ventus ct), Bernd Meindermann (LS1f), Carsten Rietig (Twin III SL), Benno Beesten (Nimbus 4M), Arnie Weber (DG 400) und Thomas Quindel (Discus) einige Parallelen auf. Unterschiedlich und letztlich auch entscheidend war, wieviel Zeit in den Weg gegen den Wind investiert wurde. Hierbei waren die Piloten (Helge und Bernd) am schnellsten, die sich früh an die Wertung machten und auch zeitig wendeten, um noch vor der heranziehenden Abschirmung einen guten Gegenwindschenkel fliegen zu können.
Benno und Thorsten haben sich weiter nach Westen gekämpft und hier wichtige Zeit verbraten. Der lange Rückenwindschenkel war dann aber phantastisch; ohne zu kreisen und mit 35 km/h Rückenwind konnte Benno in 53 Minuten von Winsen/Aller bis nördlich Neustadt-Glewe fliegen und dabei 145 km zurücklegen. Auch die ersten Kilometer des Gegenwindschenkels verliefen unter der Aufreihung gut. Leider war die von Westen aufziehende Abschirmung bereits weit nach Osten vorangekommen und hat die Wolkenstraßen bis in die Göhrde zerfallen lassen. Benno suchte sein Heil nun in einem Schwenk nach Süden, kam dabei aber nahe Gorleben tief und hat wertvolle Zeit verloren. Da noch etwa 45 Minuten Wertungszeit offen waren, sollte ein weiterer Rückenwindschenkel retten, was zu retten war. Hierbei traf er Helge und Franz, die ihr 161km langer 3. Schenkel in 60 Minuten bis fast an den Plauer See geführt hatte. Die ASH hatte bereits ihre Wertungszeit voll und war nun bestrebt zurück in den Zielkreis zu fliegen. Für den Nimbus ging es weiter nach Osten. 20 min vor Ende der Wertungszeit wollte Benno die Chancen, den Zielkreis zu erreichen, nicht weiter verschlechtern und machte sich auch an den Heimweg. Ein Schlenker nach links ermöglichte es bis Salzwedel einzelne Wolken unter der Abschirmung anzufliegen, die noch passables Steigen brachten. Dann folgte ein langer Endanflug knapp über Gleitpfad gegen den frischen Wind. Am Zielkreis gab’s dann aber wieder Thermik.
Abends freuten sich Helge und Franz über den zweitschnellsten Flug in der weltweiten Speedwertung und die LSG wieder über Platz 2 in der Runde; erneut waren nur die Gifhorner schneller; Glückwunsch nach Wilsche für die klasse Leistung. Thomas Quindel erkämpfte zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen.
 
Benno Beesten
 
Aufreihungen erlauben
schnelles Vorankommen
Der Heimweg zum Zielkreis
gegen Wind und Abschirmung
wird anspruchsvoll
Helge und Franz beim Abrüsten
nach ihrem sehr schnellen Ligaflug

 


Dienstag, 19. Juni SFG Giulini: Tolles Wetter im Osten Artikel übersetzen

Laut Prognose macht es am Samstag von Westen her dicht und ganz im Osten ist gutes Wetter - und so war es am Samstag Morgen auch, der Pfälzer Wald lag morgens schon unter 8/8 Bedeckung, die sich langsam über uns nach Osten schob. Also ein hoher Schlepp in den Südosten und gleiten in die Sonne zur ersten Thermik bei Walldorf.
Etwas träge mogelten wir uns ostwärts durch den Kraichgau. Auch die Löwensteiner Berge waren noch pampig und tricky, aber auf KM 114 kam endlich der erste schöne brauchbare Bart. Weiter in Richtung Osten war die Luft nun klarer, die Wolken schön und die Steigwerte knackig. Jetzt ging es zügig über Ellwangen, Harburg bis kurz vor Neuburg auf KM 218, dort entschieden wir - trotz weiter toller Optik nach Osten - wieder zu drehen, da wir ja zurück in das schlechte Wetter in den 15km-Kreis um Dannstadt mussten. Westlich von Aalen wurde es dann auch wieder schwächer. Kurz nach Gaildorf überfliegen wir Alex Meinicke (LS-1f, RP), der hier leider auf dem Weg nach Osten Kontakt mit der Landbevölkerung aufnehmen musste. Peter Mangold (LS-7WL, CH) informiert uns, das die Rheinebene - entgegen der Prognose - doch noch oder wieder entwickelt ist und nur der Kraichgau tot ist. Bei Neckarsulm machen wir geduldig maximale Höhe und gleiten vorsichtig mit bestem Gleiten bis kurz vor Walldorf, dort beginnt wieder die Cu-Bewölkung. Wieder zu Hause mit 89er Speedpunkten - wer hätte das heute Morgen gedacht?
Am Sonntag schaffte es Charly Müller (LS-8, RS) bei guter Luftmasse, aber sehr starker Bewölkung und sehr inhomogenen Bedingungen eine gute Linie zu finden und die von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) vorgelegten Schnitte mit 92 Speedpunkten noch zu toppen.
Wieder waren es für die Rahmenbedingungen zufriedenstellende, starke Flüge - die aber trotzdem nur 3 magere Pünktchen einbrachten und uns auf Rang 25 verharren lassen. So schwach standen wir noch nie da - betrachtet man die anderen Mannschaften im nahen Umkreis, wie den Schwesterverein SSV Ludwigshafen oder Bensheim, Mannheim, Landau in der 2ten Liga, sieht man alle im Tabellenkeller... bleibt zu hoffen, das die statistische Wettergleichverteilung doch noch eintritt. 
 
Uwe Melzer
 
Ab KM115 gutes Wetter im Osten
... umdrehen trotz schöner Aussicht
An Alex Acker vorbei in den Westen
 

Mittwoch, 23. August AC Braunschweig: Letzte Runde endet mit einem Trostpunkt Artikel übersetzen

Junior Matteo Puglisi holt den Ehrenpunkt für Braunschweig.
Die Segelflug-Bundesligasaison 2017 ist seit dem 20. August Geschichte. Wir kommen am Ende mit 124 Punkten auf Platz 18 in der 30 Segelflugvereine umfassenden Konkurrenz ein. Der neue Deutsche Meister wird mit satten 277 Punkten der LSR Aalen. Dazu kommt natürlich auch aus der Löwenstadt hier an dieser Stelle die entsprechende Gratulation.
Es war für den Aero-Club doch eine äußerst durchwachsene Saison mit Höhen und regelmäßigen Tiefen und von den sechs niedersächsischen Vereinen werden wir am Ende die drittstärkste Kraft. Die Kollegen aus Rinteln, die uns immer bei prächtigem Südwestwind fix per F-Schlepp an das Wesergebirge brachten, konnten sich in diesem Jahr vor dem LSV Burgdorf platzieren und der LSV Gifhorn und Altkreis Isenhagen müssen leider in die 2. Segelflug-Bundesliga absteigen. Der FV Celle kam einen Rang hinter uns ein. Im nächsten Jahr steigt der LSV Oldenburg Bad-Zwischenahn erneut in die 1. Bundesliga auf.
In der U25-Ligatabelle erfliegen unsere Junioren und Juniorinnen unter 294 meldenden Teams Platz 37. Am Samstag spielte sich das Geschehen erneut an den Hängen des Weserberglandes ab und im Segelflugzentrum Waggum gab es trotz zahlreicher Versuche keine Möglichkeit, thermisch vom Platz wegzukommen.
Das gelang aber am Sonntag unserem Junior Matteo Puglisi und dem Routinier Hayung Becker, der leider bei Eschede mit seinem Standard Cirrus ackerte. Matteo schaute mit der ASW 19 auch in die Lüneburger Heide und flog knapp zweihundert Kilometer bei ganz schwierigen Bedingungen und holte somit für uns den einen Ehrenpunkt.
Somit haben wir folgendes Ergebnis:
Matteo Puglisi, ASW 19, 51,46 Speedpunkte,
Von unserem Flugbetrieb am Wochenende gibt es noch etwas Positives zu berichten. Unsere Startleiter und Windenfahrer wurden nämlich temporär abgelöst und so kamen sie noch zu wunderbaren Flügen. Das war früher bei uns eigentlich in der Regel häufig so und sollte auch in Zukunft weiterhin möglich sein. Zudem klang der Samstagabend noch mit einem gemeinsamen Grillen und Klönschnack aus. Der Aero-Club Braunschweig bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC- Presseteam für die schnelle und zuverlässige Veröffentlichung der von uns eingesandten Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
 

Mittwoch, 23. August Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze Artikel übersetzen

Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 

Mittwoch, 23. August Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten Artikel übersetzen

In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 

Dienstag, 22. August Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben Artikel übersetzen

Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 

Dienstag, 22. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde Artikel übersetzen

Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Dienstag, 22. August US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty Artikel übersetzen

This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 


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