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Samstag, 26. Mai 750 Segelflugzeuge im Visier – die OLC Segelflugflotte wächst und wächst: Der OLC-Partner PETER H. BRAASCH präsentiert aktuelle Infos Artikel übersetzen

Im Namen des OLCs und der Firma PETER H. BRAASCH möchten wir uns zunächst ganz herzlich bedanken für das Vertrauen all derer, die Mitglieder beim OLC-Flottenvertrag geworden sind. Besonders hervorheben wollen wir hier auch noch einmal das Engagement von Herrn Reiner Rose, der das Projekt initiiert und begleitet hat.
Mittlerweile ist die „Schwelle“ von 500 Luftfahrzeugen längst überschritten und daher gewähren wir jetzt allen Mitgliedern den höchst möglichen Rabatt (aktuell nähern wir uns 750 Flugzeugen in der Flotte!). Natürlich freuen wir uns, wenn noch mehr Interessenten des OLCs unseren Service in Anspruch nehmen und in den Genuss der Vorzüge unserer Vereinbarung kommen. Kurz zusammengefasst sind diese eben nicht nur die deutlich günstigeren Konditionen auf Grund des Mengenvorteils, sondern vor allem Service und besonders im Schadenfall die Begleitung durch die erfahrenen und kompetenten Sachbearbeiter von PETER H. BRAASCH.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf Folgendes hinweisen:
Wir mussten feststellen, dass sich Marktbegleiter kritisch zum OLC-Flottenvertrag geäußert haben. Es wird behauptet, die versicherten OLC-Teilnehmer würden ihre Rechte und Pflichten aus dem eigenen Vertrag verlieren z. B. bei Schadenzahlungen und/oder Prämienabführungen. Das ist schlicht falsch. Alle Haftpflichtverträge werden grundsätzlich auf den Versicherungsnehmer selbst ausgestellt. Darüber hinaus ist vertraglich klar geregelt, dass sämtliche Korrespondenz über die Verträge/ Prämienerhebungen/ Schadenabwicklungen etc. direkt mit uns erfolgt, dies ist zusätzlicher Service und kein Verlust von Rechten oder Pflichten. Bezüglich der Abwicklung von bereits eingetretenen Schadenfällen gab es bisher keinerlei Beschwerden – im Gegenteil. Gleiches kann Ihnen auch Reiner Rose gerne jederzeit bestätigen.
Reiner Rose hat den OLC Flottenvertrag zum Wohle aller Teilnehmer ins Leben gerufen, denn die Menge der versicherten Flugzeuge – und damit eine vermehrte Zahl gleichartiger Risiken – ermöglicht die Senkung der Beiträge für jeden Einzelnen.
Mit PETER H. BRAASCH haben Sie einen Partner gewonnen, der seit 1971 erfolgreich für seine Kunden ausschließlich im Bereich der Luftfahrtversicherung tätig ist. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen uns und Reiner Rose besteht ebenfalls bereits seit 2004. Wir freuen uns sehr, dass wir diese nun mit Ihnen ausweiten können! Gleichzeitig möchten wir Sie natürlich auch noch einmal motivieren, von den Vorzügen des OLC Rahmenvertrages zu profitieren und in unsere Solidargemeinschaft einzutreten :-)
Abschließend wünschen wir Ihnen auf diesem Wege eine schöne, gesunde und erlebnisreiche Flugsaison 2018 und verbleiben
mit fliegerischem Gruß

PETER H. BRAASCH
(Hamburg, den 22.5.2018)
 
Detallierte Infos zur OLC Segelflugflotte finden sicher hier.
Habt ihr weitere Fragen, bitte sendet uns ein Mail: olc-flotte@onlinecontest.org

 


Freitag, 25. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 25.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG dominiert unter schwachen Luftdruckgegensätzen verbreitet ruhiges Wetter. Morgens hält sich im Süden eine feuchte Grundschicht, die sich im Vormittagsverlauf rasch auflöst. Sonst fließt mit einer östlichen Strömung in Bodennähe sehr warme und trockene Luft ein. Ein Höhentief bzw. ein Kaltlufttropfen über dem Nordwesten Polens labilisiert die Luftmasse über dem Nordosten Deutschlands. Auch in den Alpen wird örtlich wieder hochreichende Konvektion erwartet.
Am SONNTAG beeinflusst das Höhentief Norddeutschland mit einer bodennah feuchten und im Tagesverlauf auch zunehmend labilen Luftmasse. Im Südwesten Deutschlands wird aus Südwest feuchte und labil geschichtete Luft herangeführt. In den restlichen Landesteilen fließt aus Osten trockene Warmluft ein; hier bleibt es störungsfrei. Inneralpin kann es vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen kommen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG vorherrschend gute, mitunter sehr gute CU-Thermik. Eher  strichweise mal zerrissene oder durch Überentwicklungen/abschirmende Wolkenfelder gestörte CU-Thermik. Unmittelbar im auflandigen und beständigen Wind der Ostsee zum Teil nur schwer nutzbare und vorwiegend blaue Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich verbreitet gute CU-Thermik, am Nachmittag im Osten zunehmend als Blauthermik. Die Thermik wird teils durch dünne hohe Wolken gehemmt. Im östlichen Bergland sowie am Schwarzwald kann es zu Überentwicklungen kommen.
Auch am SONNTAG wird überwiegend gute Thermik erwartet, im Bergland als CU-Thermik, im Flachland gestrichen oder als Blauthermik.
Lediglich im äußersten Westen kommt es durch abschirmende Bewölkung meist zu geringer oder nicht nutzbarer Thermik. Zusätzlich sind im westlichen Bergland Überentwicklungen möglich.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik, nur vereinzelt Überentwicklungen über den Alpen, dem Bayerischen Wald und der Westalb.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, im Westen zeitweise abgeschirmt. Über den Alpen mäßige Wolkenthermik mit Überentwicklungen ab Mittag.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Donnerstag, 24. August LSG Bayreuth Dritter der Bundesliga und vierter weltweit Artikel übersetzen

Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth sichert sich im Schlussspurt der Bundesliga Bronze und den vierten Platz der Segelflug-Weltliga. Nach neunzehn Wochenenden mit Höhen und Tiefen haben die elf Piloten der Mannschaft insgesamt 59 Flüge mit einer Summe von 5.295 km/h in die Wertung eingebracht. Dafür waren sie im gesamten Süden Deutschlands und im westlichen Tschechien unterwegs – immer nur mit der Kraft der Sonne. Für die World League haben sie sogar Flüge aus Slowenien und Frankreich mit eingebracht.
War der Anfang im April noch eher mittelmäßig, konnten sich die Bundesliga-Meister von 2015 ab der dritten Runde in die Spitzengruppe katapultieren. Nach dem ersten Mai-Wochenende hatten die Wagnerstädter sogar kurz die Tabellenführung inne. Doch das verregnete Frühjahr und die baldige Dominanz des späteren verdienten Meisters LSR Aalen machte die Hoffnung auf den erneuten Gewinn der Meisterschaft schnell zunichte. Seit Anfang Juli stand die Luftsportgemeinschaft schließlich auf dem dritten Rang und konnte diesen Treppchenplatz bis ins Ziel gegen alle Angriffe der Verfolger verteidigen.
International findet sich das Team sogar als zweitbester deutscher Verein auf Platz vier wieder, da Heiko Hertrich und Alexander Müller einige Flüge aus ihren Urlauben in Frankreich und Slowenien einbringen konnten. Hertrich hat es dabei innerhalb eines Fluges von den Gletschern der Schweiz über das italienische Aosta-Tal bis in Sichtweite des Mittelmeers und wieder zu seinem Ausgangspunkt La Motte du Caire inmitten der Französischen Alpen geschafft.
Segelfliegen ist die einzige Sportart mit einer funktionierenden Weltliga. Bis zuletzt war es spannend, ob die amerikanischen Vereine aus Kalifornien und den Rocky Mountains Bayreuth noch überholen können oder ob die LSG ihrerseits noch an der Soaring Society of Boulder (Colorado) vorbei kommt. Da Boulder bereits am Samstag genügend Punkte einflog, um Bronze für sich abzusichern, half den Oberfranken die gute Leistung der letzten Runde nicht mehr.
Damit sind die Segelflieger auch nach dem fünften Bundesliga-Platz der Basketballer weiterhin die erfolgreichste Sportmannschaft der Stadt. Für das Team ist der vierte Platz in der World League, gemeinsam mit dem vierten Rang 2008, der zweitgrößte Erfolg nach dem Weltliga-Sieg 2015.
Alle zehn Meister-Piloten von vor zwei Jahren waren wieder am Erfolg dieser Saison beteiligt: Andreas, Georg, Johannes und Sebastian Baier, Martin Brühl, Wolfgang Clas, Heiko Hertrich, Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Lothar Schmidt und mit Clemens Pape ein neu zur LSG gekommenes Jungtalent, das in der Streckenflug-Einzelwertung bereits ganz vorne mitmischt. Dort läuft die Saison noch bis Ende September, aber Pape und auch Müller sind aus der Spitzengruppe der europäischen Einzelwertung praktisch nicht mehr zu verdrängen.
 
Daniel Große Verspohl

 

 

Donnerstag, 24. August Alps-League 2017 - a colorful finish of OLC’s international Mountain Challenge Artikel übersetzen

Wow, this has been quite a great run! Previous champion SFZ Königsdorf (Germany) won this year’s Alps League. The Austrian SMBC Kirchdorf/Michelsdorf came in second. These two top clubs had in 2016 already finished the Alps League in the same line-up and started the new season in the same way. Well... almost. In round 7, both clubs had “finally” taken up their positions and subsequently went on collecting speed-points. Uncatchable for any other participant. The margin grew larger every weekend. Also the margin between the two leading competitors grew: During the course of the season Königsdorf’s pilots were able to secure their first position. No doubt, they would be defending their title.
Supporting weather? No, this id definitely not the reason to win! The 2017 Alpine summer was quite capricious. Every club in the area saw good and bad days. This was also the case during the final round: Just in time for the last Saturday the northern Alps got heavy rain, and the Sunday was not really better. So how could the contestants successfully finish the challenge? Of course both clubs have exceptionally gifted cross country pilots. But what’s even more important, they are willing to compete and ready to teach newbies to fly the challenge. Team spirit is important to win. It always needs at least three club pilots to compete in OLC’s team-speed-challenge. Unfortunately many Alps-League clubs do not always have a trio ready to go. However their pilots upload great flights, but only one, sometimes two, per club... Unfortunately their superb speeds cannot outscore the triplets’ flights.
Third placed Italian AVUT UniTrento completes the 2017 Alps-League podium. This is a first in the young challenge! A good third place, but quite a close thing: Until round 15 it looked like the Swiss SG Lägern would be defending their third rank. Finally, in round 16, the French AAPCA Fayence joined the game and outscored the Swiss contestants. The pressure was on and lasted until the end of the final weekend. An international game was on, and the Italian pilots finally caught up to finish third.
It was amazing to watch the colorful challenge in the European mountains. More clubs than in the previous year participated. Especially French clubs were able to bring in their giant potential. Only they just missed the bronze medal.
Well, the 2018 Alps-League is coming soon. We hope to infect more countries with the Alps-League bug. See you all back next year!
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Final results Alps-League 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 


Mittwoch, 23. August SFG Giulini: Fulminantes Ligafinale Artikel übersetzen

Zur letzten Ligarunde war nahezu alles was Flügel hat in Dannstadt am Start. Bei guter Vorhersage ging es am Samstag bei steifem Westwind zunächst über den Pfälzer Wald nach Frankreich, um gegen den Wind auszuholen, bevor dann die Ligazeit Richtung Osten gestartet wurde. Schöne Aufreihungen ergaben schnelle Schnitte. Je nach dem wann man in den Rückenwind drehte, erwischte man die Aufwindlinien gut oder besser. Auf alle Fälle sah man am Abend auf dem Flugplatz zufrieden nach oben gezogenen Mundwinkel und fette 3-stellige Schnitte in der Wertung, trotz der zum Teil schwierigen Heimwege gegen 25km/h Wind.
Am Sonntag traf man sich zum fröhlichen Fliegen, denn an eine Verbesserung der Schnitte vom Vortag glaubte keiner so richtig. Das Wetter war ähnlich, der Wind blies nach wie vor kräftig aus West und es reihte schön auf. Allerdings nach wenigen Kilometern gegen den Wind in den Pfälzer Wald bei stetig fallender Basis wurde die Querung zu riskant - früh ging es auf Ostkurs. Ab da ging es zügig, auch mit der Clubklasse großteils kreislos, bis maximal auf KM222 von Dannstadt. Eine kräftige Schnittverbesserung war zu diesem Zeitpunkt im Sack und ein schwieriger Heimweg gegen den Wind bei einsetzendem Warmlufteinfluss lag vor uns. Aber nach 4 Stunden geduldigem Fliegen war auch das geschafft.
Absolut Schnellster war heute Junior Nils Koster. Er brannte mit seiner ASG-29 einen 155er Schnitt in den Himmel. Dieter Bartek und Uwe Melzer kamen mit ihre LS-4ren auf 127er Schnitte. Die 382.2 OLC Punkte sind unser bisheriger Rekord und brachten uns Tagesplatz 2, welcher uns ganz knapp auf unseren angestrebten Top Ten Platz hievte.
Damit sind wir im Jahr 1 nach Norbert Lenz sehr zufrieden. Norbert, der bis dato Garant für schnelle Schnitte und seit Beginn unserer Ligaaktivität unermüdlich mit seiner LS-9 im Einsatz war, ist natürlich sehr schwer zu ersetzen. Er war einer der immer wusste wo die Wolken zogen.
Aber der Nachwuchs steht bereits bereit. In der U25 Sonderwertung startete neben Nils Koster noch Alexander Meinicke (LS-8, RS). Zusammen holten sie bundesweit den 9. Rundenplatz und belegten Gesamtplatz 8.
Die zweite Mannschaft in Dannstadt holte sich den Rundensieg und ist nun ebenfalls Erstklassig. Die dritte Mannschaft holte sich die Vize-Meisterschaft in Rheinland-Pfalz.
Alles in allem erflogen die 27 Liga Piloten dieses Wochenende mit 34 Wertungsflüge insgesamt 11.877 dokumentierte Kilometer.
Insgesamt sehen wir eine stetig wachsende Entwicklung im Streckensegelflug auf dem Flugplatz Dannstadt - die nächsten Jahre versprechen viel Spaß und Spannung.
 
Uwe Melzer
 
3 Mannschaften am Start
Mit Buddy auf Ostkurs Nils Koster (ASG-29, LEO)

 


Mittwoch, 23. August AC Braunschweig: Letzte Runde endet mit einem Trostpunkt Artikel übersetzen

Junior Matteo Puglisi holt den Ehrenpunkt für Braunschweig.
Die Segelflug-Bundesligasaison 2017 ist seit dem 20. August Geschichte. Wir kommen am Ende mit 124 Punkten auf Platz 18 in der 30 Segelflugvereine umfassenden Konkurrenz ein. Der neue Deutsche Meister wird mit satten 277 Punkten der LSR Aalen. Dazu kommt natürlich auch aus der Löwenstadt hier an dieser Stelle die entsprechende Gratulation.
Es war für den Aero-Club doch eine äußerst durchwachsene Saison mit Höhen und regelmäßigen Tiefen und von den sechs niedersächsischen Vereinen werden wir am Ende die drittstärkste Kraft. Die Kollegen aus Rinteln, die uns immer bei prächtigem Südwestwind fix per F-Schlepp an das Wesergebirge brachten, konnten sich in diesem Jahr vor dem LSV Burgdorf platzieren und der LSV Gifhorn und Altkreis Isenhagen müssen leider in die 2. Segelflug-Bundesliga absteigen. Der FV Celle kam einen Rang hinter uns ein. Im nächsten Jahr steigt der LSV Oldenburg Bad-Zwischenahn erneut in die 1. Bundesliga auf.
In der U25-Ligatabelle erfliegen unsere Junioren und Juniorinnen unter 294 meldenden Teams Platz 37. Am Samstag spielte sich das Geschehen erneut an den Hängen des Weserberglandes ab und im Segelflugzentrum Waggum gab es trotz zahlreicher Versuche keine Möglichkeit, thermisch vom Platz wegzukommen.
Das gelang aber am Sonntag unserem Junior Matteo Puglisi und dem Routinier Hayung Becker, der leider bei Eschede mit seinem Standard Cirrus ackerte. Matteo schaute mit der ASW 19 auch in die Lüneburger Heide und flog knapp zweihundert Kilometer bei ganz schwierigen Bedingungen und holte somit für uns den einen Ehrenpunkt.
Somit haben wir folgendes Ergebnis:
Matteo Puglisi, ASW 19, 51,46 Speedpunkte,
Von unserem Flugbetrieb am Wochenende gibt es noch etwas Positives zu berichten. Unsere Startleiter und Windenfahrer wurden nämlich temporär abgelöst und so kamen sie noch zu wunderbaren Flügen. Das war früher bei uns eigentlich in der Regel häufig so und sollte auch in Zukunft weiterhin möglich sein. Zudem klang der Samstagabend noch mit einem gemeinsamen Grillen und Klönschnack aus. Der Aero-Club Braunschweig bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC- Presseteam für die schnelle und zuverlässige Veröffentlichung der von uns eingesandten Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
 

Mittwoch, 23. August Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze Artikel übersetzen

Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 

Mittwoch, 23. August Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten Artikel übersetzen

In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 

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