OLC-Magazine ... powered by Bürklin


Monday, 08. October Beim OLC Liga-Finale am 6. Oktober in Poppenhausen: Michael Sommer plauderte aus dem Nähkästchen translate news

Das OLC Liga-Finale ist Abschluss und Höhepunkt der Bundesliga-Saison zugleich. Doch kaum einer der Gäste im nahezu vollen Von-Steinrück-Haus war gekommen, um sich nur seine Urkunde abzuholen - viel mehr waren es auch in diesem Jahr die fundierten und hochgeschätzen Vorträge und Analysen von Experten wie TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer oder Liga-Analyst Heiko Hertrich, die am Samstag nach Poppenhausen lockten. Als absolutes Highlight hatte der OLC Michael Sommer, fünfmaliger Weltmeister der Offenen Klasse, eingeladen, dem das Publikum bei seinen Ausführungen sprichwörtlich an den Lippen hing.
Rekordsaison 2018 - geht's noch besser?
Das Jahr 2018 war ein Jahr der Superlativen, sowohl aus meteorologischer als auch aus sportlicher Sicht - da waren sich Bernd Fischer und Heiko Hertrich einig. Während Bernd Fischer die Gründe für die stabilen Wetterlagen und die fast schon namibischen Thermikverhältnisse aus meteorologischer Sicht erläuterte, konnte Heiko Hertrich imposante Zahlen liefern. Noch nie wurden in der Liga solch hohe Speeds geflogen wie in der Saison 2018. Den absoluten Spitzenplatz nimmt die FG Schwäbisch Gmünd ein, die bereits in Runde 1 mit 488,30 Speedpunkten einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte, der ganze 10% über dem bis dahin bestehenden Rekord liegt.
Ein neuer Allzeit-Rekord zeigt sich auch beim Blick auf die OLC-Statistik, die mit 134.363 Flügen, 38.722.138 Kilometern und 15.474 Teilnehmer noch nie dagewesene Ausmaße erreicht hat. Auch die Seitenaufrufe der Webseite schnellten von 104.204.859 in 2017 auf 145.702.958 in 2018 in die Höhe. Grund: der neue OLC 3.0 mit Responsive Design für mobile Geräte. Dieser massive Anstieg sorgte allerdings auch für Probleme wie etwa längere Ladezeiten, weshalb der OLC nach Runde 19 in Sachen Hardware aufrüstete. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und hat jetzt jetzt 64 Gigabyte. Des weiteren wurde die CPU um 50 % vergrößert, 8 CPU-Kerne á 2,1 GHz wurden implementiert. Wir bedanken uns bei allem OLC-Nutzern für die enorme Geduld in der 2018er Saison. Jetzt ist der OLC hardwareseitig top-gerüstet für die Saison 2019! Ermöglicht wurde diese Investition durch die Smiley-Träger und ihren kleinen Jahresbetrag, mit dem sie ihre Sympathie für den OLC ausdrücken.
Talentschmiede AC Nastätten
Vor genau einem Jahr durfte Moritz Althaus vom AC Nastätten aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der OLC Junior-Challenge den OLC-Discus -  das von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Förderflugzeug - übernehmen und für ein Jahr nutzen. In Moritz Vortrag zeigte sich einmal mehr, wie bis dato nahezu unbekannte Junioren innerhalb dieses einen Jahres fliegerisch über sich hinauswachsen und mit Flügen weit jenseits der 1.000 Punkte glänzen. Den Hänger kann Moritz nun gleich wieder nach Nastätten fahren, denn 2019 fliegt sein Vereinskamerad Marcel Kaspari das Förderflugzeug, was für ein exzellente Streckenflugförderung des AC Nastätten spricht.
Erfreulich war, dass sich fast alle der 20 vom OLC angeschriebenen Discus-Kandidaten zurückgemeldet haben - auch wenn sie z.B. aus beruflichen Gründen absagen mussten. Im vergangen Jahr hatten einige Junioren es nicht für nötig gehalten, auf die Einladung zu reagieren - aus Schlampigkeit oder Überheblichkeit, wie Gerd-Peter Lauer betonte. Die Möglichkeit, ein solches Flugzeug zu bekommen, ist nicht selbstverständlich, solch eine Förderung hat es früher nicht gegeben. "Verspielt diesen Kredit nicht", so Gerd-Peter. Florian Heilmann vom FC Kamenz, der es ebenfalls in die Top 3 Auswahl schaffte, erhielt von Wilfried Großkinsky eine Einladung zum 1.000 km Camp in Bitterwasser, wo er unter anderem den neuen Ventus 3 nutzen darf. Möglicher Nachrücker ist Philip Goralski vom HVL Boberg, der diese Entscheidung aber wohl verschmerzen kann, da er als Sportsoldat 2019 in Südafrika fliegen wird.
Michael Sommer: Segelfliegen kann und muss man systematisch trainieren - wie jede andere Sportart auch
So oder so ähnlich könnte man die Ausführungen von Weltmeister Michael Sommer zusammenfassen, der von Gerd-Peter Lauer in einem lockeren Gespräch interviewt wurde. Michael und Gerd Peter kennen sich seit vielen Jahren, denn als Michael nach dem Scheinerhalt seine ersten Wettbewerbserfahrungen im bayerischen D-Kader machte, war Gerd-Peter bayerischer Landestrainer.  Zu dieser Zeit wurde das, damals meist noch belächelte, mentale Training für Segelflieger entwickelt und fest in den Trainingsablauf eingebunden. "Von diesen Jahren profitiere ich noch heute", berichtete Michael. Hier hat er Fähigkeiten erlernt, die seiner Meinung nach zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Handwerklich fliegen können bei einer Weltmeisterschaft alle, so Michael. Entscheidend ist viel mehr die emotionale Stabilität, man braucht die Fähigkeit, im Flug Fehler verarbeiten und einordnen zu können. Ansonsten kommt schnell der Tunnelblick, man manövriert sich immer weiter hinein, anstatt einen offenen Blick für den weiteren Flug zu haben. Dazu zählt aber auch, sich bei guten Entscheidungen nicht von der Euphorie vereinnahmen zu lassen. Diese mentalen Fähigkeiten sind es, erklärt Michael, die einen konstant erfolgreichen Piloten ausmachen. Erlernen lassen sie sich aber nicht von heute auf morgen, das braucht viel Zeit. Und welchen Tipp gibt Michael den Junioren mit auf den Weg? "Das Ergebnis darf nicht im Vordergrund stehen. Es ist und bleibt ein Hobby. Wenn ich keine Freude mehr beim Fliegen empfinde und es nur noch um das Ergebnis geht, lasse ich es bleiben. Also, geht Fliegen und habt Spaß!"
Die LS8 neo - ein Förderflugzeug für die Besten der U25-Liga
Der OLC hat ein weiteres Förderflugzeug! Die von Ralph Bürklin zur Verfügung gestellte und von Sponsoren bestens ausgestattete LS8 neo. Der OLC dankt Ralph Bürklin (Stifter), LXNAV (LX9000), AIR AVIONICS  (AIR Control Display + Transponder), TQ (Funkgerät), TopMeteo (jew. Jahreslizenz) und NAVITER (jew. Jahreslizenz), welche dieses Flugzeug für die Talentförderung erst möglich machten.
Am Samstag wurde das Flugzeug erstmalig an Philipp Lauer vom AC Lichtenfels für ein Jahr vergeben. Kriterium für die Auswahl waren die "U25-Pilotenprofile", in denen alle U25 fliegenden Piloten mit den erflogenen  Punkten gerankt werden. Darüber hinaus muss der Verein, für den der Pilot antritt, einen der Top 20 Plätze der U25-Liga belegen. Die Bewertung des U25-Ligaerfolges eines Sportlers für die LS8-Bewerbung war aber nur ein Beurteilungspunkt, ein weiterer Punkt waren Engagement und Erfolge bei zentralen Wettbewerben. Der OLC war in der glücklichen Lage, dass ein und derselbe Bewerber sowohl der erfolgreichste U25-Pilot war als auch die besten Platzierungen bei zentralen Wettbewerben vorlegte. So ist Philipp Lauer qualifiziert für die DSM Standard-Klasse 2019 und für die Junioren-WM der Club-Klasse 2019.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries (LSG Hersbruck)
 
Fundierter Rücklick über alle Ligen – Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), ein Meister seines Fachs!
Die Offene Klasse unter sich (v. li.): Wolfgang Clas, Alexander Müller und Ralph Bürklin.
Der Chef im Ring: Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels) hatte wie immer alles fest im Griff.
Wachablösung beim OLC-Discus (v. li.): Moritz Althaus (Preisträger 2018), Marcel Kaspari (Preisträger 2019), OLC-Boss Reiner Rose und Stifter Wilfried Großkinsky
LSG Bayreuth: Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2018!
Der Stolz des OLC: Die erstplatzierten Teams der U25 Junioren-Liga. In der Mitte der Deutsche Meister ‘SFZ Königsdorf‘.
Michael Sommer, er war unstrittig der Höhepunkt des Nachmittages und sorgte für einen vollen Saal.
Der Interviewer Gerd Peter Lauer war einer der Weggefährten von Michael Sommer vor ca. 25 Jahren, als er seinen Weg im Wettbewerbssegelflug begann.
Mit lebhaften Gesten unterstrich er seine Worte – man spürte hier die Leidenschaft mit der er nach wie vor seinen Sport betreibt.

Die LS 8 neo Winglets, das ist der Bringer … da sind sich Mathias Schunk (li.) und Gerd Peter Lauer einig.

Das Team, welches das OLC Liga-Finale zum wiederholten Male souverän abspulte (v. li.): Stefan Harries (LSG Hersbruck), Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) und Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin).

Gerne gesehene Gäste: Petra Zimmermann-Lauer und Holger Back.

Ein weiteres Schmuckstück für den OLC: Eine perfekt ausgestattete LS8 neo.
Have a good ride: Philipp Lauer (Mitte) vom AC Lichtenfels darf auf Grund seiner hervorragenden Erfolge in der U25-Liga und bei zentralen Wettbewerben die ‘OLC neo‘ in der Saison 2019 nutzen. Rechts der Stifter Ralph Bürklin – großartig!
Auch die Instrumentierung ist vom Feinsten … alles von Sponsoren dem OLC bereitgestellt: LX9070 (LXNAV), Transponder + Air Control Display (Air Avionics), Funk (TQ) … dazu noch jeweils eine Jahreslizenz von TopMeteo und SeeYou.

 


Monday, 08. October Antares 21E für die Top-Liga - Die Neue von Lange Aviation translate news

Ist ein rundum gutes Flugzeug wie die Antares 20E noch zu toppen? Lange Aviation setzt alles daran und bringt jetzt die Antares 21E. Warum eigentlich etwas Neues, sind doch die Halter der Antares 20E mehr als nur durchweg mit ihrer High-Tech-Erwerbung zufrieden. Das 20-Meter-Flugzeug erschien vor 15 Jahren mit modernsten Profilen, einem zukunftsweisenden und noch heute aktuellen, in seinem Wirkungsgrad unerreichten Elektroantrieb für den Eigenstart sowie vielen intelligenten Detaillösungen für den Pilotenkomfort.  Die Spannweite war mit der Auftriebsverteilung eines superelliptischen Grundrisses für die höhere Masse eines motorisierten Segelflugzeugs optimiert.
Nach Verbesserungsvorschlägen befragt, fiel den Antares Piloten nun doch etwas ein: Auch in ganz schwacher Thermik noch gut steigen zu können, wünschten sich viele. Einem Motorsegler, auch einem elektrischen, sind da mit der höheren Rüstmasse Grenzen gesetzt. Aber sie lassen sich hinausschieben. Die neue Antares 21E mit 21,5 Meter Spannweite wird das mit einem verbesserten minimalen Sinken, einem besserem Gleiten im Bereich bis zu mittleren Geschwindigkeiten und letztlich auch gesteigertem besten Gleiten umsetzen. Im hohen Geschwindigkeitsbereich wird sie dank einer möglichen höheren maximalen Flächenbelastung ebenfalls zulegen.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lange-aviation.com/produkte/antares-21e/

Friday, 28. September OLC-League 2018 - Moriarty wins high - Perlan’s Pilots set new Speed Record translate news

Moriarty seems to have well recovered from last summer’s second place. The New Mexican club launched its gliders on every League weekend and obviously had the best conditions to score speeds points in the country - again. This year Moriarty won 7 rounds out of 19 and scored 37 points more than second placed Soaring Society of Boulder. Quite a margin!
Only on the second weekend of August, in round 17, could Boulder’s pilots Tom Zoellner, Bob Faris and Colin Barry fly faster than all the other competitors. A convergence line west of the Continental Divide showed them the way. They sped up and won the weekend. Looks like the Colorado club tried to get out their fleet every weekend. A great way to earn the Silver Medal at the end of the season!
Texas Soaring Association finished a great third place in the Gold League. Good job! Last year they had been right in the middle of the table.
The fastest average “Gold”-speed was accomplished by Minden’s Keith Essex on May, 19 flying from... Moriarty - of course - on a great day “with good well marked energy lines”: 180.04 km/h, which means over 450 km in just 2.5 hours.
As new OLC-Club, Tehachapi Southern Sierra won the 2018 Silver League. Its former name had been “Southern Sierra”, and the club’s team had finished 6th place in last year’s Gold League. Next summer they’ll be back competing in Gold together with second laced Willamette Soaring and third placed Carolina Soaring Association.
However the fastest flight of the season (or better the fastest flight ever documented in OLC) was accomplished by Dennis Tito on June, 9 in his Jet Arcus. Together with Perlan2-copilot Morgan Sandercock he flew a League speed of 313.51 km/h and thus covered 783.79 km in 2.5 hours. Dennis called it “an absolutely perfect day over the Owens Valley”.
 
Total Results of the 2018 US-League Season: 
            
  US Gold League US Silver League 
Rank
Points
Club
Rank
Points
Club
1
182
Moriarty Soaring
1
256
Tehachapi Southern Sierra
2
145
Soaring Society of Boulder
2
249
Willamette Valley Soaring
3
123
TSA - Texas Soaring Association
3
162
Carolina Soaring Association
4
119
Warner Springs Gliders
4
162
Club GTA
5
117
Soaring Club of Houston
5
126
Williams Soaring Center
6
113
Tucson Soaring Club
6
117
Kansas Soaring Association
7
101
Minden Soaring Club
7
113
Soar Truckee
8
99
SGC Seattle Glider Council
8
108
Mount Shasta Soaring
9
76
Black Forest Soaring
9
106
Aero Club Albatross
10
65
Fault Line Flyers
10
104
Greater Houston Soaring
11
63
GBSC Boston
11
100
Prescott Soaring Society
12
61
Air Sailing Nevada
12
93
Piedmont Soaring Society
13
53
Caesar Creek Soaring
13
92
Bermuda High Soaring
14
52
Las Vegas Valley Soaring Association
14
90
Central Indiana Soaring Society
15
50
NUTSO
15
90
Hole in the Wall
16
36
Chicago Glider Club
16
89
Minnesota Soaring
17
3
Tehachapi Soaring
17
89
Bermuda High Soaring
18
0
Southern Sierra
18
86
Central Indiana Soaring
                                                  
The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2019 OLC-Gold League.

Tuesday, 25. September DSV Awareness Campaign September 2018 - „Fliegen im Umfeld von Flugplätzen mit und in TMZ (mit Hörbereitschaft)“ translate news

Der DSV informiert über das Fliegen in der Nähe von TMZ und die richtige Nutzung in der TMZ informiert. Hiermit werden die DSV Awareness Campaign vom Juli 2018 über das Fliegen in der Nähe von Kontrollzonen ergänzt.
Die TMZ (Transponder Mandatory Zone) wurde vom Segelflug vor vielen Jahren initiiert und im Rahmen der Luftraumplanung erfolgreich eingesetzt. Seit Frühjahr 2017 ist die Regelung zur Nutzung der TMZ mit der dringenden Empfehlung „ …mit Hörbereitschaft…“ erweitert worden. Das bedeutet, dass alle Luftfahrzeuge, die mit Transponder ausgestattet sind, die TMZ der Flugplätze ohne Freigabe befliegen dürfen. Zur Erhöhung der Flexibilität während des Aufenthaltes in der TMZ wird auf der in der Luftfahrtkarte veröffentlichten „Monitor Frequenz“ Hörbereitschaft gehalten und dies durch den dort ebenfalls jeweils für den Standort vorgegebenen Transpondercode angezeigt. Die konsequente Nutzung ermöglicht dem Fluglotsen im Bedarfsfall die Kontaktaufnahme zum VFR-Verkehr zur Verbesserung der Situational Awareness für alle Beteiligten. Auch sind allgemeine Rundrufe durch den Fluglotsen möglich.
Das Format Awarness Campaign ist Teil der Luftraumarbeit des DSV. Wir kümmern uns mit Experten als Fachverband Segelflug um den Luftraum für den Segelflug. Am besten unterstützt ihr diese Aktivitäten durch eure Mitgliedschaft im DSV.
 
Mehr dazu findet sich hier.
 

Sunday, 23. September OLC Liga-Finale am 6. Oktober um 13:00 Uhr in Poppenhausen / Rhön translate news

Great news: Michael Sommer, vor Wochen wurde er in Hosin (CZ) zum fünften Mal Segelflug-Weltmeister in der Offenen Klasse, kommt zum Liga-Finale. 'Mein Weg zum Weltmeister' lautet sein Thema ... und da hat er weiß gott was zu erzählen - wir freuen uns ;-)
An Sport-Spannung nicht zu überbieten war das Finale der Segelflug-Bundesliga 2018. Lag die LSG Bayreuth in der vorletzten Runde noch knappe 7 Punkte hinter dem LSR Aalen auf Platz zwei, so konnten die Bayreuther mit einem furiosen Endspurt in der letzten Runde an den Aalenern noch vorbei ziehen und mit hauchdünnen zwei Punkten Vorsprung den Titel ‘Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga‘ fest machen.
Mit diesem Ausgang hat sich das OLC Liga-Format wieder einmal selbst bewiesen: Spannung pur im Vereins-Breitensport von der ersten bis zur letzten Runde Ende August. Und das gilt nicht nur für die Sieger, sondern insbesondere auch für die Aufsteiger in der zweiten Segelflug-Bundesliga und in der Quali-Liga.
Am 6. Oktober wird im Steinrück-Haus in Poppenhausen mit dem OLC Liga-Finale dieser herausragenden Saison ein krönender Abschluss zelebriert. Aber die Zielsetzung dieses Segelfliegertreffens ist nicht nur das Überreichen von Urkunden und Pokalen, sondern im Mittelpunkt stehen umfassende Informationen um den sportorientierten Segelflug.
Hier in Stichworten das Programm:
- Das Wetter in der Liga-Saison 2018 … geht es noch besser?
- Bitterwasser-Cup 2018: Ein Trip nach Bitterwasser
- Resümee ‘ein Jahr mit dem OLC-Discus‘ … Erlebnisse und Erfahrungen in 2018
- Präsentation 'Nutzer des OLC-Discus für 2019'
- Teilnehmer am 1.000 km Camp in Bitterwasser
- Markant: Die U25-Liga
- Zuckerbrot-Aktion: Die OLC LS 8 neo für U25 Piloten
- Präsentation: SFZ Königsdorf, Deutscher Meister U 25-Liga
- Präsentation: AC Schweinfurt, Deutscher Meister Quali-Liga
- Präsentation: SFG Steinwald, Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga
- Präsentation: LSG Bayreuth, Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga
 
Selbstverständlich ist im Steinrück-Haus auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Kaffee, Kuchen, heiße Würstchen und Deftigeres!
Der OLC freut sich auf eueren Besuch.
Der Eintritt ist frei (aber Smilies sind erwünscht).

Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Tuesday, 28. August 19. Runde U25: Hochspannendes Highspeed-Finale translate news

Deutscher Meister U25:
Team Königsdorf
Deutscher Vizemeister: Team AC Lichtenfels
Platz 3: Team LSR Aalen
Was für eine Finalrunde. Samstag können alle nur mit den Hufen scharren und darauf hoffen, dass der Sonntag die prognostizierten Bedingungen bringt. Geduld vor dem finalen Sturm ist also angesagt. Und tatsächlich. Am Sonntag glüht der Himmel. Allen voran fliegt - oder sollte man sagen rast? - der LSV Burgdorf. Sie geben wirklich Gas. Vorne weg düst wie so oft Yannik Freund, der auch ordentlich in der Bundesliga mitmischt, wie Bernd Fischer berichtet. Gigantische 363 Speedpunkte erfliegen sie - aber reicht es an Aalen vorbeizukommen? Die Spannung steigt. Sukzessive meldet auch Aalen die Flüge. Es ist erkennbar, die Schnitte sind definitiv nicht so gut wie die der Burgdorfer. „Wir sind viel zu spät in die Luft gekommen“ berichtet Paul Schwarz (Aalen). Mehr als 100 Speedpunkte trennen sie von Burgdorf, allerdings reichen die Rundenplatzierung und der bestehende Vorsprung in der Gesamtwertung, das Treppchen zu halten. Nach Königsdorf und Lichtenfels sind nun auch sie am Ziel angelangt. Am kommenden Wochenende wird der verdiente dritte Platz gebührend gefeiert, verrät uns Paul Schwarz.
Gebührend gefeiert werden muss diese Leistung wirklich. Und hier können sich nicht nur die U25-Piloten, sondern der ganze Verein beglückwünschen. Warum? Eine Klasse Jugendarbeit wird hier geleistet und kann als Anregung für viele Vereine dienen. Die meisten U25-Teilnehmer sind in ihrer ersten Saison nach Scheinerhalt und haben sozusagen ihre ersten Überlandschritte gewagt. Üben, optimieren, von den erfahrenen Hasen lernen und Motivation durch die Ü25-Bundesliga-Piloten des Vereins, das ist das Erfolgsrezept.
Und es funktioniert. Und nicht nur da - auch in anderen Vereinen wie zum Beispiel im starken Oerlinghausener Team wird der Überlandflug gleich nach Scheinerhalt gelebt. Leon Bohnenkamp fliegt unter die Top 20 aller U25 Piloten und ist ebenfalls erst im ersten Jahr nach Lizenzerwerb. Seine Leistungen und regelmäßigen Flüge sind ein wichtiger Baustein für das Oerlinghausener U25-Team. In der Finalrunde zeigt das Team erneut, welche Potentiale in ihm stecken. Ein phantastisches Rundenergebnis, bei wohlgemerkt nicht den besten Wettervoraussetzungen, lässt sie sogar fast noch das starke Eichstätter Trio überholen. Allerdings kann Eichstätt ganz hauchdünn mit einem Pünktchen den fünften Rang verteidigen.
Auf die Frage, ob jetzt erstmal feiern und erholen angesagt ist, meint Leon: „… Für den Rest der Saison sage ich nur, weiter trainieren. Wir werden natürlich nächste Jahr wieder dabei sein und alles geben, um oben mitzuspielen.“ Und das werden in der kommenden Saison garantiert einige. Vielleicht wird die Konkurrenz vorn ja noch ein Stückchen größer, wenn der eine oder andere Verein ein stärkeres Augenmerk auf die Jugendförderung legt. Die erfolgreichen Vereine beschreiben es immer wieder, es gehört gar nicht so viel dazu. Eine tolle Saison geht zu Ende und klingt am 6. Oktober auf der Wasserkuppe aus. Freuen wir uns schon heute auf das kommende Frühjahr.
Rundenwertung U25: 1. LSV Burgdorf (NI) 363,29 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 347,67 Speed/49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 338,42 Speed/48 Punkte
 
Endstand der U25-Liga 2018:
 
1 838,00
2 743,00
3 665,00
4 649,00
5 607,00
6 606,00

 


Tuesday, 28. August LSG Fallersleben: Finale Furioso translate news

Die Dramaturgie des Saisonabschlusses hätte in beiden Bundesligen kaum besser sein können. Der Samstag wurde vom Wetter deutschlandweit aus dem Liga-Rennen genommen und der Sonntag krönte die eh schon überdurchschnittliche Saison mit tollem Kaltluftwetter und auch das - ausgesprochen gerecht – deutschlandweit praktisch gleich gut.
Für die LSG ging es darum, den 7. Platz zu verteidigen und damit den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt zu machen. Da alle Vereine gutes Wetter haben würden, sollten drei gute Flüge verhindern, dass die Klixer oder Berliner den Punktevorsprung der Fallersleber aufholen. So schickte die LSG am Sonntag zehn Besatzungen ins Rennen. Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes machte in der PIK16 den Anfang, gefolgt von Kathrin Busse und Peter Andersch (ASK21), Helge Liebertz und Basti Busse (ASH25e), Arnie Weber (DG400), Achim „Elle“ Elvers (DG300), Katrin Balke (DG300WL), Johan Vanhoyland (Discus bt), Benno Beesten (Nimbus 4M) und Rita Susenburger (ASK23). Bei frischem Westwind war die ligaoptimale Streckenausrichtung schnell klar. Einige haben ihre Ligawertung nahe des Heimatplatzes begonnen und sind unter Wolkenstraßen mit geringem oder keinem Kurbelanteil losgestochen. Andere haben gegen den Wind „vorgespannt“, um mit einem möglichst langen Rückenwindschenkel zu beginnen.
Unter den Wolkenstraßen konnte sehr lange geradeaus geflogen werden, so haben Basti und Helge erst nach gut 300km und Benno nach über 200km-Geradeausflug erstmalig gekurbelt. Entscheidend für die erreichte Geschwindigkeit war dabei die Wahl der Wolkenstraße – diese bedeckten mit etwa 20km Abstand den Himmel über der Lüneburger Heide – und der Zeitpunkt an dem eine Wende gesetzt wurde. Da die ASH-Besatzung schon gegen 16:00Uhr 500km auf der Uhr und einen schnellen Ligaflug im Logger hatte, sind sie zum Pilotenwechsel gelandet. Mit einem Start um 16:15 ist es der liebertzschen Vater-Sohn-Besatzung dann noch gelungen, einen weiteren Ligaflug mit 108 km/h zu absolvieren und als drittbesten LSG-Flug in die Wertung zu bringen.
Alle zehn LSG-Flüge des letzten Ligatages waren besser als 60 Speedpunkte, soweit so gut. Aber was würde die Aufstiegskonkurrenz aus Reinsdorf oder Klix geschafft haben? Hier haben uns die Serverprobleme des OLC schon ganz gut auf die Folter gespannt. Letztlich finden sich alle Aufstiegsaspiranten im oberen Drittel der Rundenwertung und die LSG kann den letzten Aufstiegsplatz verteidigen. Noch spannender ging es in der 1. Bundesliga zur Sache. Die Bayreuther haben auf den letzten Metern noch den Meistertitel erkämpft; Glückwunsch dazu auch von uns. Und beim Kampf um den Klassenerhalt haben unsere Nachbarn aus Celle und Braunschweig knapp das bessere Ende für sich behalten; die Braunschweiger benötigten dafür quasi ein Fotofinish. So haben wir nächstes Jahr einige Heidevereine in der ersten Liga, darauf freuen wir uns jetzt schon.
 
Benno Beesten
 
Tolle Kaltluftthermik am letzten Liga-Tag
Wolkenstraße vom Feinsten
Schön angestrahlt: Endlager Gorleben

 


Tuesday, 28. August LSR Aalen: Auf der Zielgeraden doch noch überholt translate news

Der Luftsportring Aalen wird zweiter in der Segelflug- Bundesliga und belegt auch Platz 2 in der OLC- World-League.
Der 3. Platz des U25-Teams kann sich wirklich sehen lassen.
„Nur“ Platz Zwei oder dennoch ein großartiger Erfolg? Nach der letzten Runde, der Runde 19, in der Segelflug Bundesliga sind die Luftsportring Piloten auf dem zweiten Platz in der Abschlusstabelle gelandet. Sie befinden sich auch noch zwei Tage danach im gefühlsmäßigen Niemandsland. Die Titelverteidigung in der Segelflug-Bundesliga war vor der letzten Runde noch zum greifen nah. 7 Punkte Vorsprung. Es wurde aber nur der zehnte Platz in der Runde 19. Die Konkurrenz aus Bayreuth war in dieser Runde um Längen voraus.
Deshalb wurde der Punktevorsprung des Luftsportrings aufgebraucht. Platz 2 in der Tabelle. Am Ende war es vielleicht das Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang Drei.Bei den Luftsportring-Piloten lief der Sonntag generalstabsmäßig ab. Der Samstag schied in fast ganz Deutschland aus potentiellem Flugtag aus. Alles konzentrierte sich auf den Sonntag. Gemeinsames Briefing aller Luftsportring Piloten um 10.00 Uhr Die Wetterprognosen für die Schwäbische Alb und den nördlichen Bereich bis ins Hohenloher Land versprachen auch schnelle Wertungsgeschwindigkeiten. An einen möglichen anderen Startflugplatz dachte in Elchingen niemand, angesichts der guten Vorhersagen.
Wolfgang Gmeiner, Dieter Walz und Thomas Winter wählten die nördliche Route. Steffen Schwarzer, Markus Frank, Peter Aigen, Johannes Böckler, Manfred Streicher, Erwin Ziegler, Thomas Mannal und Michael Kost versuchten ihre schnellen Strecken über der Schwäbischen Alb zwischen Tuttlingen und Eichstätt zu fliegen.
Dieter Walz war der schnellste LSR Pilot mit 139,87 km/h. Steffen Schwarzer und Wolfgang Gmeiner waren ebenfalls mit über 130 km/h schnell. Markus Frank erreichte sogar über 140 km/h. Doch mit seinem Supersegler EB-29 wurden ihm wertvolle Indexpunkte abgezogen, deswegen kam er nicht unter die ersten drei Piloten in die Bundesliga Wertung.
Das reichte aber nicht. Mit sensationellen 163, 18 km/h flog der Bayreuther Andreas Baier extrem schnell. Zwischen Fränkischer Wald, Fichtelgebirge und Röhn war das Wetter der entscheidende Tick schneller. „Das ist Sport, Glückwunsch und Respekt nach Bayreuth!“ so Manfred Streicher nach dem Finale. Jetzt müssen sich die Luftsportring Piloten neu motivieren. 2019 wird erneut angegriffen. Dann in der Rolle des Verfolgers und nicht des Titelverteidigers. Aber die Glückwünsche gehen nach Bayreuth, Respekt und Anerkennung für eine grandiose Saison und ein beeindruckendes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Auch Wolfgang Gmeiner war natürlich erst mal ernüchtert, dennoch mangelt es nicht an Motivation weiter zu machen.
„Wir müssen nächstes Jahr von Anfang an wieder den Selben Team-Spirit wie zuletzt bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. „das ist im Luftsport immer die große unbekannte Komponente, trotz der inzwischen vielfältigen Möglichkeiten der Vorhersage!“
Peter Aigen ergänzt:“Trotzdem fliegt kein Team dem anderen davon. In der 1. Liga wird es immer Kopf-an-Kopf Rennen geben!“
Auch Dieter Walz und Johannes Böckler resümierten: „Wir sind klasse geflogen und hatten eine tolle unfallfreie Saison.!“ Böckler: „Ja die 2 Punkte tun weh, aber was ist das schon gegenüber unseren tollen Flügen und "Außendienst " Einsätzen auf anderen Plätzen. Und für die nächste Saison muss sich Bayreuth warm anziehen!“
Auch für die U-25- Jugend des Luftsportrings war es der Abschluss der Liga-Saison 2019. Paul und Uli Schwarz (Kirchheim/Ries), Lars Ullmann (Unterschneidheim) und Daniel Widmann waren am Start. Daniel Widmann wählte ein Flugstrecke Richtung Kraichgau die Anderen wählten die Rennstrecke über die Schwäbische Alb Richtung Südwesten. Alle flogen rund 220 Kilometer mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 90 km/h. Paul Schwarz war ein weiteres Mal der Schnellste der elchinger Jugend vom Luftsportring Aalen. Auch Lars Ullmann war mit 88 km/h sehr gut unterwegs. Für die U-25 Jugend des Luftsportrings war das ein klasse Abschluss der Liga. Platz 3 in der Abschlusstabelle kann sich wirklich sehen lassen!!!
Das in diesem Jahr neu gefundene U25-Team besteht aus meist frisch gebackenen Lizenzinhabern zwischen 17 und 18 Jahren. Luftsportring Jugendleiter Thomas Mannal und Fluglehrer Maximilian Grandy, beide noch vor 3 Jahren selbst in der LSR-Jugend unterwegs begleiteten und coachten die Nachwuchs- Streckenfliegen so gut es geht.
„Eigentlich wollten wir erst mal nur schauen, was wir so erreichen können und wie wir im Vergleich zu den anderen Mannschaften stehen. Daraus wurde dann ein richtiger Volltreffer!“ so Thomas Mannal. „Den dritten Platz in der U-25 Liga zu erreichen ist genial!“ so Paul Schwarz. Auch LSR Vorstand Dr. Helmut Albrecht freut sich: „In der Saison hatten wir wirklich viel Spaß und unsere Jugend wurde von Runde zu Runde auch immer besser und ist in Sachen Zusammenhalt für manche "Vereinsbereiche" ein Vorbild. Gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter Wolfgang Gmeiner wird bereits an Vereinsinternen Fortbildungsmaßnamen getüftelt, um die kommende Wintersaison zu nutzen. Zum Beispiel ein Streckenflug Workshop mit Themen wie Streckenplanung, Wetteranalyse, Taktik.
Jetzt ist bei den Luftsportring-Piloten trotzdem erst mal Feiern angesagt. Am kommenden Wochenende auf dem Flugplatzfest in Elchingen. Samstag und Sonntag sind da auch die Bundesliga-Piloten in persönlichen Gesprächen hautnah zu erleben.
Wolfgang Gmeiner abschließend:“Mit unserer Leistung brauchen wir uns nicht verstecken. Wir haben alles aufgeboten und gegeben. Wenn es nach dem 'Foto- Finish' nun doch nicht gereicht hat muss man sportlich sehen. Die Flüge haben Spaß gemacht und viele haben einen enormen Leistungssprung erlebt! Das sollte auch gefeiert werden!
 
Michael Kost
 

Tuesday, 28. August Eine erfolgreiche Ligasaison geht zu Ende translate news

Zum dritten Mal hintereinander holen wir, sowohl den Titel bei den Junioren, als auch in der internationalen Alpenliga, in welcher wir sogar zum vierten Mal hintereinander siegen. Der LSG Bayreuth gratulieren wir zum dritten Titel in der Bundesliga! Ebenso gratulieren wir allen Aufsteigern und freuen uns, dass mit den Wörishofenern nun auch wieder ein Team in die Bundesliga aufsteigt, das zumindest ab und zu mal in den Alpen fliegt. Ebenso drücken wir dem AFZ Unterwössen die Daumen, dass sie nächstes Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Liga nun den Durchmarsch in die Bundesliga packen. Leider sind die Ohlstädter ja in der letzten Runde noch vom Aufstiegsplatz in die 2. Liga zurückgefallen.
Flüge nur sonntags möglich
Am Samstag war wettertechnisch in Königsdorf nicht an Segelfliegen zu denken. Sonntag hatte der Wettergott dann zum Abschluss der Ligasaison zwar nochmals Flugwetter für uns parat, auch wenn es in den Alpen aufgrund der zunächst aufliegenden Basis sehr schwierig war. Aufgrund der bereits seit dem letzten Wochenende feststehenden Titelgewinne, ging man es in Königsdorf relativ gelassen an. Mit Volker Kempf war es am Ende auch nur ein einziger, der eine Alpenwertung erflog. Er flog entlang der Vorberge bis nach Bregenz und zurück und erzielte mit 76,4 km/h die zweitbeste Wertung der letzten Runde im gesamten Alpenraum. Aufgrund der Tatsache, dass es aufgrund des marginalen Wetters am gesamten Wochenende insgesamt nur 36 Wertungsflüge in den Alpen gab und es nur acht Teams schafften mehr als eine Wertung zu fliegen, langte dieser Flug von Volker für einen achten Platz des SFZ Königsdorf in der Abschlussrunde. In der Tabelle stand das SFZ ja bereits als Titelgewinner fest.
Die meisten fliegen im Alpen Vorland
Wegen der besseren Flugbedingungen im Flachland flogen die anderen alle dort. Aufgrund der neuen 15km Zielkreis Regel, wo man ja nicht in den 15km Kreis um den Beginn des Bundesligafluges kommen muss, sondern wieder bis nach Hause, ist das Risiko für uns, wie wir es früher bei solchen Wetterlagen oft gemacht haben, auf die thermisch viel bessere Alb zu fliegen, viel zu hoch. Denn, dass wir von dort nach dem Sprint auch wieder heimkommen, ist alles andere als sicher. Daher blieben alle im deutlich schlechteren Alpenvorland.
Die Junioren, die ebenfalls bereits als Titelträger der U25 Liga feststanden, setzten erneut die Massstäbe. Mit 102,6 km/h war Johannes Beyer der schnellste. Nikolai Wolf war mit 95,4 km/h nicht viel langsamer. Das Junioren Trio vervollständigte Emanuel Schieck, der es auf 80,5 km/h brachte. Mit einem sechsten Rundenplatz beenden die Junioren damit die Ligasaison und siegen vor dem AC Lichtenfels. Für die Bundesliga steuerte Peter Grohe neben den beiden Youngsters Johannes und Nikolai den dritten Ligaflug mit 86,1 km/h bei.
 
Mathias Schunk
 

Tuesday, 28. August Bayreuther Segelflieger sind Weltligameister translate news

Das Sieger-Team von 2015 ist in fast identischer Besetzung auch 2018 wieder erfolgreich gewesen, von links: Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Teamkapitän Andreas Baier (vorne), Johannes Baier, Georg Baier, Heiko Hertrich, Wolfgang Clas, Martin Brühl und Lothar Schmidt. Auf dem Bild fehlen Sebastian Baier, Uwe Förster und Sebastian Eder.
In der Finalrunde der Saison konnte der Sieg in beiden Ligen nur noch unter den Mannschaften aus Aalen und Bayreuth ausgemacht werden. Uns war klar, dass wir mit dem 6.Platz in der 18. Runde das Rennen um den Bundesligasieg praktisch verloren hatten. Aalen würde wohl mit ihren 7 Punkten Vorsprung nichts mehr anbrennen lassen. Wir rechneten damit, dass diese große Mannschaft sich aufteilen und zur Absicherung zumindest ein paar Piloten Richtung Franken oder ins beste Wetter schicken wird. Uns ging es vorrangig darum, die 17 Punkte Vorsprung in der World-League zu halten, zumal mit Alex, Wolfgang und Martin drei schnelle Jungs in Südfrankreich sind und dies unterstützen hätten können.
Andy, unser optimistischer Teamchef und Motivator, holte schon ab Mittwoch alle verfügbaren Kräfte an die Leine und duldete keine Ausreden: „Alles was einen Steuerknüppel kennt, geht in die Luft! Es wird mit hohem Einsatz geflogen! Nur der Rundensieg hilft uns weiter!“. Dass man dabei auch noch auf eine Schützenhilfe vieler anderer Vereine angewiesen war, die sich zwischen Bayreuth und Aalen schieben mussten um den Punktvorsprung für einen recht unwahrscheinlichen Erfolg in der Bundesliga noch aufzuholen, war auch allen klar. Lothar schickte täglich die Wetterprognosen durch die WhatsApp-Gruppen und Heiko organisierte für Freitagabend ein Stärkeantrinken. Samstag war erst Mal Warten angesagt. Immerhin meldeten sich vier Piloten Stand-By. Andy: „Neutralisation nicht vor 17:00Uhr“ – was leider später auch passierte. Als am Sonntag dann für Bayreuther Verhältnisse sagenhafte neun Jungs anrückten war klar: Es konnte auf Risiko geflogen werden. Mangels Flugzeuge beschloss man dann sogar den Schulbetrieb ab 13:00 Uhr einzustellen, um auch noch die ASK 21 Überland schicken zu können. Dass der Hänger mit dem Duo in Frankreich ist, wurde geflissentlich ignoriert!
Mit einem Massenstart aus Winde, F-Schlepp und Selbststarter ging es um 13:00 Uhr in die Luft und etwas aufgefächert gegen den Wind Richtung Rhön. Dort haben alle in ca. 100 bis 120 km Entfernung von Bayreuth gewendet, um dann mit dem Wind eine lange Strecke zurück nach Bayreuth und weiter nach Osten zu fliegen. Auch hier erfolgte wieder eine Aufteilung in einen mehr Richtung Erzgebirge liegenden Kurs und einen in Richtung Südosten. Doch bald meldete QAX eine gut entwickelte Wolkenstraße vom Steinwald bis weit nach Tschechien hinein. Andy musste dazu am wenigsten Umweg in Kauf nehmen, da er auf einer sehr geraden Linie und mit viel Rückenwind von Neustadt/Saale bis nach Stankov seine JS1 meist bis 230 km/h über Grund beschleunigen konnte. Wenn er einmal kurz kreisen musste, so konnte er sehr gute Aufwinde von bis zu 5 m/s finden. Das Risiko, mit dem Wind zu weit nach Tschechien hinein zu fliegen und eventuell nicht mehr den Zielkreis zu schaffen, ging er wegen seiner eigenen Devise bewusst ein. Und es zahlte sich aus. Ohne Probleme lieferte die gute Thermiklinie genügend Energie, um wieder bequem und schnell den heimatlichen Flugplatz in Rekordgeschwindigkeit zu erreichen. Alle anderen folgten über kurz oder lang ebenfalls dieser Linie, mussten aber schon kleinere Umwege in Kauf nehmen, etwas schwächere Bärte (unter 4 m/s!) kurbeln oder wollten durch JoJo’s nicht zu weit weg von Bayreuth nach Tschechien hinein fliegen.
Am Abend warteten alle Vereinsmitglieder auf die Auswertung der Aalener Flüge, sowie die Ergebnisse aller anderen 28 Bundesligavereine. Wohl wissend um eine gute eigene Leistung, aber wegen des homogenen Wetters in Erwartung schneller Flüge aus Aalen, wurde schon mal auf den Bundesliga-Vizetitel und den 99%-igen Gewinn der Weltliga angestoßen …. und dann heim gegangen, weil die Wertung aus sich warten ließ. Selten war ein Bundesligafinale so knapp und so spannend ausgegangen! Das Gefühl in Bayreuth nach Bekanntgabe des Endergebnisses am Montagmorgen war dann wie wenn ein Siegtor in der letzten Minute der Verlängerung der Nachspielzeit eines Fußballendspieles fällt. Zudem war nicht einmal das regionale Wetter entscheidend, wie es so oft während einer Saison vorkommt. Über der Schwäbischen Alb wurden Schnittgeschwindigkeiten über 130 km/h geflogen, genauso wie in der Taunusregion, oder um den Harz bis in den Fläming, südlich von Berlin.
Der Rundensieg überraschte schon total. Aber dass sich so viele andere Vereine mit Leistungen zwischen 370 und 380 Speedpunkten noch zwischen uns und Aalen schieben konnten war schon auch mit viel Glück verbunden. Schließlich hätte uns ein dritter Rundenplatz nicht gereicht aber Aalen hätte den Titel schon mit einem achten Platz verteidigt gehabt (und da machen es bei beiden nur jeweils 5 bzw 6 Speedpunkte aus!),
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth bereiten sich nun auf die Meisterfeiern vor und wird mit Stolz den dritten silbernen Stern für den Bundesligatitel und den zweiten goldenen Stern der World-League auf ihre Hemden nähen (nach eigener Definition … :-) ). Eine großartige Saison ist vorbei. Die älteste Liga-Mannschaft der Welt (Durchschnitt über 60!) bedankt sich bei Aalen und den anderen Mannschaften für einen sportlich hochwertigen, fairen und überaus spannenden Wettbewerb! Auf dass nächstes Jahr die Besten (oder Jüngeren :-) ) mit schönen und sicheren Flügen gewinnen mögen.
 
Heiko Hertrich
 
 
 

Tuesday, 28. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 12.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 12.00 UTC
Der letzte aller möglichen Flugtage sollte über Titel, Auf- und Abstiege entscheiden. Denn über den Samstag hüllen wir am besten gleich den Wettermantel des Schweigens, dafür hatte der Sonntag um so mehr zu bieten. Die Vorraussetzungen mit Kaltluft unter Hochdruckeinfluss hätten besser kaum sein können, denn das homogen gute Wetter bot nahezu gleiche Chancen für schnelle und weite Flüge. Somit entschied das letzendlich Wetter nicht, wer überhaupt eine Chance bekommen sollte, sondern wer aus den Bedingungen am Ende das Beste gemacht hat.
Samstag:
Am besten lässt sich die Wetterlage vom Samstag mit dem Europa-Satellitenbild beschreiben: Auf dem erkennt man sehr gut die langgezogene Kaltfront, die sich um 12UTC von der Ostsee bis in den Schwarzwald erstreckt. Der dahinter sich bis westlich von Irland erstreckende Bereich gehört zu dem mit Kaltluft angefüllten Trog. Dort, wo die kälteste Höhenluft über der Nordsee lag, strömten Schauerwolken nach, die anhand der etwas blassblauen Farbe (die Tops haben Cirren-Niveau, sowohl was Höhe als auch Temperatur anbelangt) erkennbar sind. Einen ersten Vorgeschmack auf die Luftmasse des Sonntages sieht man nicht nur über den britischen Inseln und dem Nordwesten Frankreichs - auch bis in die Rhein-Neckar Region hat sich ein erster schwacher Hochkeil geschoben. Zumindest hier gab es dann auch ein paar erste Versuche, die Luftmasse anzutesten, was die vereinzelten Flugspuren zeigen.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild bietet den Sonntag. Lediglich der äußerste Südosten und die Küstenregionen sind ausgenommen, sonst zeigen die Flugspuren, dass es nicht nur der bessere Tag des Wochenendes war, sondern ein für den doch schon eher fortgeschrittenen Sommer ein überaus guter Tag. Schuld daran war vor allem die genannte Kaltluft. Hinter der nun schon weit in Polen liegenden Kaltfront hatte sich ein Hoch durchgesetzt und die Luftmasse sowohl stabilisiert und abgetrocknet. Dazu noch hatte die Kaltfront - vom Alpenrand mal abgesehen - keine nennenswerten Niederschläge oder Restfeuchtefelder hinterlassen. Die Böden waren also immer noch trocken, der Tag konnte früh losgehen.
Lediglich bereits erwähnte Gebiete hatten nicht ganz das Wetterglück, denn die Frontreste am östlichen Alpenrand und die im Küstenumfeld noch/wieder aktiven Schauer störten. Die Kaltluftthermik konnte dabei auch der leichten Warmluftzufuhr trotzen, von der die Cirren zeugen, die von BeNeLux hereinzogen. Wobei westlich des Rheins dann doch die Sonne etwas früher verschwunden war ...
Ansonsten ist sicher noch bemerkenswert, dass sich der Himmel nicht nur fast homogen mit Cumuli schmückte, sondern dass auch die leichte Krümmung der Wolkenstraßen die Zirkulation um das Hoch exakt nachzeichnete - zum Ende der Liga-Saison also nochmal Meteorologie zum Anfassen
Wer hat was draus gemacht?
Die spannende Frage vor dieser Runde war natürlich, wer in Liga 1 am Ende das Rennen um den Titel "Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga" machen würde. Noch war zwischen Aalen und Bayreuth alles offen, mit leichten Vorteilen für die Schwaben, die mit 7 Punkten Vorsprung in diese letzte Runde gehen konnten. Und auch am Tabellenende war noch nicht alles entschieden, denn -
und das galt für beide Ligen - die Punktabstände waren hier teilweise so eng, dass man sich teilweise bis ins untere Mittelfeld noch Sorgen machen musste. Was die Rahmenbedingungen angeht, hätte es also interessanter kaum sein können ...
Doch noch einmal zurück zur Ausgeglichenheit des Sonntages. Wie homogen der war, unterstreicht nochmal der Blick in die Tabelle, denn die Top10 kommen gleich aus 6 unterschiedlichen Bundesländern und die Differenz der Gesamtspeed beträgt dabei gerade mal rund 25km/h. Bis hinunter auf Rang 24 lag die Gesamtspeed bei über 300km/h - das ist in dieser Saison auch das erste Mal, denn sonst schafft es selbst an guten Tagen nur die obere Hälfte, diese Schallmauer zu durchbrechen.
Die beiden schnellsten (indexbereinigten) Flüge begannen in Bayreuth und Burgdorf, also auch in ganz unterscheidlichen Regionen.
Die Flüge von Andreas Baier aus Bayreuth (138km/h) und  Yannik Freund (137km/h) haben dabei ein paar Dinge gemeinsam: Sie waren als Jojo ausgelegt und von der Flugzeit her eher auf das Ziel "Liga" als auf "long distance" ausgelegt. Für Andreas ging es von der Rhön aus den Reihungen folgend bis in die Tschechei mit einer Wende südwestlich von Pilsen und von dort aus nochmal
im Jojo zurück bis in die Oberpfalz. Bis auf ein paar Drehungen auf dem ersten Schenkel ging es für ihn ohne Kurbeln voran. Den Reihungen über der Heide folgte Yannik, der während der 2,5h Wertungszeit sogar komplett kreislos zwischen Aller und Elbe unterwegs war.
Am Ende war es vielleicht auch diese Homogenität des Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang 3.
Wie erwähnt war auch am Tabellenende noch vieles offen. Und auch hier sollte der Sonntag der Entschiedende sein, denn gleich 3 Teams schafften es von den Abstiegsplätzen aus, den Klassenerhalt zu sichern, denn durch gute Platzierungen im oberen Drittel konnten Celle und Stadtlohn noch das rettende Ufer erreichen. Denkbar knapp fiel dabei die Entscheidung um Rang 23: Zwischen den punktgleichen Teams aus Braunschweig und Ansbach entschied am Ende die Gesamtspeed, bei der am Ende die Niedersachsen nur rund 5km/h(!) schneller waren - eine Differenz, die man bei über 4000 Gesamt-km/h nur im niedrigen einstelligen Promillebereich ausdrücken kann.
Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand vor dieser Runde ja bereits fest. Ganz souverän hatte den die SFG Steinwald erreicht und damit den Durchmarsch von der Quali-Liga in die Bundesliga vollzogen, so dass man sich in dieser Runde ein bisschen mehr auf das entspannte "Sight-Seeing" verlegen konnte. Auch der Platz 2 war vergeben, was die Gifhorner allerdings nicht davon abhielt, in dieser Runde nochmal aufzutrumpfen und den Rundensieg einzufliegen.
Eine geschlossene Teamleistung - auch wenn die Flüge nicht im engen Team, wohl aber auf ähnlichen Kursen zwischen Wilsche bis an den Charlie von Berlin erfolgten - brachte Rundenplatz 1 vor dem Aero Club Berlin. Den schnellsten Flug der letzten Runde schafft Nils Deimel vom dritten LSC Bad Homburg. Entlang von Hunsrück, Taunus und anschließend an der Rhön vorbei bis in den Thüringer Wald schafft er 140km/h und bettet seinen Ligaflug in einen Flug von über 700km ein.
Auch wenn die Ergebnisse ebenfalls sehr ausgeglichen verteilt sind, hat es auf den Aufstiegsplätzen keine Veränderungen gegenüber der Vorwoche gegeben. Die Aufsteiger sind quer durch die Republik verteilt, vielleicht auch das als Kennzeichen, das nicht nur am letzten Tag, sondern über die ganze Saison verteilt das Wetter recht ausgeglichen war. Und auch am Tabellenende gab es keine Platzwechsel mehr. Den ersten der freien Plätze in Liga 2 besetzt der "Deutsche Meister der Quali-Liga", der AC Schweinfurt, der die Liga souverän vor der Rhönflug Poppenhausen gewinnt. Mit Degerfeld, Unterwössen, Beilngries und Hotzenwald liegt der Schwerpunkt der Aufsteiger eher im Süden. Komplettiert werden sie vom FC Bronkow aus Brandenburg. Die Junioren des SFZ Königsdorf werden zum 3. Mal in Folge "Deuscher Meister der U25-Liga". Mit Lichtenfels, Aalen, Burgdorf und Eichstätt folgen aber weitere Teams, bei denen die Junioren auch in der 1. Liga immer wieder kräftig mitmischen.
Abschließend bleibt mir an dieser Stelle nur ein "herzlicher Glückwunsch" an alle Sieger dieser sicher aussergewöhnlichen Saison. Gelegenheiten sich einmal zu sehen gibt es im Winter sicher reichlich - beim Liga-Finale am 6. Oktober geht die "Off-Season" je
bereits los. Ansonsten lesen wir uns sicher in der kommenden Saison wieder, euer Bernd.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 24. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 24.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG steht Deutschland unter dem Einfluss eines Tiefdruckkomplexes über Skandinavien. Während im Alpenraum noch die Reste einer Kaltfront lagern, werden mit lebhafter Westströmung Staffeln labiler Meereskaltluft von Nordwesten herangeführt. Im Norden bleibt ganztags unbeständiges Wetter bestimmend, im Süden werden die Reste der Front reaktiviert. Dazwischen sind zeitweise Phasen ruhigeren Wettergeschehens möglich.
Am SONNTAG zieht ein Höhentrog langsam ostwärts und liegt morgens auf einer Linie Dänemark-Südtirol. Im Südosten zeigt sich dabei frontales Wettergeschehen, an den Küsten wechselhaftes Schauerwetter. Von Frankreich her steigt allmählich der Hochdruckeinfluss und die kühle Luftmasse trocknet langsam ab. Lediglich im östlichen Alpenraum beeinträchtigt Nordanstau das Wetter bis in die Abendstunden.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich mäßige bis gute Cumulusthermik entwickeln, die jedoch häufig durch Überentwicklungen gestört und böigen Wind zerrissen sein wird.
Am SONNTAG kann sich gute Cumulusthermik entwickeln, die anfangs noch im Osten durch Abschirmung, ansonsten bevorzugt im Küstenbereich durch einzelne Überentwicklungen beeinträchtigt sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG vor allem im Nordwesten nach Abzug morgendlicher Bewölkung gute CU-Thermik. Im Süden Einschränkungen durch Abschirmungen, im Osten durch lokale Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute bis sehr gute CU-Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe, in Niederbayern mäßige Thermik.
Am SONNTAG etwa nordwestlich einer Linie Lindau-Cham gute Wolkenthermik, ansonsten aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Tuesday, 21. August LSG Fallersleben: Es bleibt spannend translate news

Ganz blau war’s am Sonntag nicht…
In Runde 18 konnte die LSG am Samstag gut vorlegen, da Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Günter Raab (Ventus cM), Alex Thies (Discus 2b), Roman Menzel (ASW22), Arnie Weber (DG 400), Torsten Föge (Ventus cM) und Peter Meurers (LS1f) entgegen der Wettervorhersage für einige Stunden schöne Wolken sahen und für schnelle Schenkel in Richtung Nordosten und zurück nutzten.
Mit den schnellsten Flügen waren bereits gut 300 Speedpunkte im Sack. Benno Beesten hatte sich aufgrund besserer Wolkenvorhersage für einen Start am Sonntag entschieden und damit verpokert. Samstag gab es im flachen Norden die besseren Wolken, bessere Thermik und höhere Basis. Als Benno (Nimbus 4M) sowie Michael Waibel mit Co Lukas Koida (ASH25e) und Olaf Maier (DG 800) am Sonntagmittag starteten, hatten sie dennoch zum Ziel, das Vortagsergebnis zumindest partiell zu verbessern. Trotz anfänglicher Wolken war an ein zügiges Vorankommen in der warmluftgeprägten Blubberthermik aber kaum zu denken. Weil bei der nachmittags abtrocknenden Thermik bald keine Aussicht mehr bestand, auch nur den drittbesten Flug vom Samstag zu toppen, brachen Michi und Olav ihre Ligaflüge vorzeitig ab. Benno komplettierte zwar die 2,5h, war aber deutlich langsamer als die Samstagsflieger.
Da es am Sonntag in Süddeutschland viele sehr schnelle Flüge gab, rutschte die LSG in der Rundenwertung auf Platz 11 und in der Gesamtwertung auf Platz 7 ab. Im Kampf um die Aufstiegsplätze mussten die Ummeraner den SFV Bad Wörishofen vorbeiziehen lassen und das Aeroteam Klix ist um vier Punkte herangekommen. Die LSG konnte aber den Aero Club Berlin auf Distanz halten. Nun entscheidet sich in der Schlussrunde, welche beiden der vier Vereine nächstes Jahr erstklassig fliegen.
 
Benno Beesten

Bürklin
Tost
Fliegerstrom
aerokurier
Peter H. Braasch
Deutscher Wetterdienst
Air Avionics
Baudisch Design
WINTER Instruments
M+D Flugzeugbau
Siebert
DG Flugzeugbau
Segelflugschule Wasserkuppe
Milvus
Clouddancers
Rent a Glider
FLARM
binder
Bitterwasser
Cobra Trailer
ILEC
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
TQ Avionics
Alexander Schleicher
LANGE Aviation GmbH
navITer
TopMeteo
IMI Gliding
FLIGHT TEAM
HPH
LXNAV
Jonker Sailplanes