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Freitag, 17. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Nordmeertiefs etwa von Brandenburg bis nach Baden-Württemberg und zieht mit ihrer feuchtlabilen Meeresluft im Tagesverlauf nur sehr langsam nach Südosten ab. Die rückseitig einfließende etwas kühlere Luftmasse gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. Andessen Nordflanke ziehen atlantische Störungsausläufer über das norddeutsche Küstengebiet ostwärts und führen dort feuchtere
Meeresluft heran.
Auch am SONNTAG verläuft eine wellende Kaltfront mit mäßig warmer Meeresluft von der Ostsee über Norddeutschland bis in ein Tief bei Schottland. In den übrigen Gebieten bleibt der Azorenhochkeil wetterbestimmend, und die Luft erwärmt sich wieder. Nur der Alpenraum wird noch von der feuchtlabilen Warmluft beeinflusst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG in der Südhälfte meist mäßige bis gute Thermik, CU-Basen zum Spätnachmittag bei 4500-6500 FT. Nach Norden hin insgesamt mehr abschirmende Wolkenfelder AC/CI und teils deutlich gestörte Thermik, Richtung Küsten/nördliches Schleswig-Holstein CU-Basen selten oberhalb 3000-4500 FT. Über Schleswig-Holstein mitunter zerrissene Thermik. Am Montag wird das Durchschwenken eines Bodentroges erwartet: Zeit- und gebietsweise sollte deutlich zerrissene oder durch Abschirmung gestörte Thermik erwartet werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich im Westen mäßige bis gute CU-Thermik entwickeln. Im Osten und Süden gibt es noch Einschränkungen durch abschirmende Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich vor allem im Osten verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Westen setzt sich eine deutlicheStabilisierung durch und die CU-Bewölkung trocknet vielfach ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG oft abgeschirmt und wenig nutzbare Thermik, am ehesten über Ostbayern geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland eingelagerte Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland abgeschirmt mit Überentwicklungen und Gewittern am
Nachmittag und Abend. Hier keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 15. August LSG Fallersleben: Vom Wetter ausgebremst Artikel übersetzen

Beim Endspurt um die Aufstiegsplätze wollten die Ummeraner in Runde 17 gleich am Samstag gut vorlegen und so gingen Kathrin Busse (ASW19), Lothar Kaps (ASW22), Peter Meurers (LS1f), Helge und Franz Liebertz (ASH25e) und Benno Beesten (Nimbus 4M) für die LSG in die Luft. Die Bedingungen waren durch die Nähe zum Trog aber sehr inhomogen und wer überhaupt vom Platz weg kam, fand sich schnell in einem Kampf ums Obenbleiben wieder. Bezeichnend war, dass sich das Wetter lokal ungewöhnlich rasch änderte und etliche taktische Entscheidungen bald ungünstig erscheinen ließ.
Peter musste dann auch in Celle-Scheuen zwischenlanden, Kathrin und Lothar kamen gar nicht von Ummern weg. Helge und Benno legten nach einem kurzen Gegenwindschenkel bald Ostkurs an. Mit Rückenwind konnten sie unter schönen Cumuli zügig bis zur Elbe vorankommen. Im Norden zeigten sich dabei bereits mächtige Schauer, die unsere Ligapiloten auf dem Rückweg massiv ausbremsten. Benno versuchte es mit dem Umfliegen der Regengebiete und wählte seinen Flugweg nach verbliebenen Sonnenflecken. Helge setzte auf Durchgleiten und Anschlussfinden. Das war zwar riskanter, aber auch schneller. Für Benno wurde der sichergeglaubte Endanflug gegen 40 km/h Wind dann noch mal spannend, als es 10 km vor dem Heimatplatz zu regnen begann. Bei einer Sollgleitzahl von 12 machte der Nimbus 14; passte also.
Dass die beiden Wertungsflüge vom Samstag nicht weit reichen würden, wurde schon in den ersten Abendstunden klar. Also versuchte eine ansehnliche LSG-Flotte am Sonntag, einen dritten Flug in die Wertung zu bringen oder sogar die Flüge vom Samstag zu toppen. Bernd Meindermann (LS1f), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Johan Vanhoyland (Discus bt), Rita Susenburger (ASW19), Doreen Sobotta (Twin III), Arne Brüsch (Std. Cirrus) und Katrin Balke (DG300) mühten sich in der warmluftgeprägten mäßigen Blauthermik einige Streckenkilometer zu sammeln. Letztlich übertrafen dabei nur Bernd und die in Pritzwalk gestartete Antje Philipp (ASW24) die Ligamindestwertungsgeschwindigkeit. Damit war für die LSG in der Rundenwertung zwar nur Platz 23 drin, weil jedoch die Aufstiegskonkurrenten aus dem Osten auch nur moderat punkten konnten, mischt die LSG weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze und freut sich auf zwei weitere spannende Runden.
 
Benno Beesten
 
Am Samstag: Licht …
 … und Schatten
Am Sonntag: etwas für Liebhaber
ungewöhnlicher Wolken
 
 

Mittwoch, 15. August SFZ in der Alpenliga und bei den Junioren "hui", in der Bundesliga "pfui" Artikel übersetzen

Während sich das U 25 Team des SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze weiter absetzt und man auch in der internationalen Alpenliga mit Vorsprung in die beiden Finalrunden geht, rutscht das SFZ in der Bundesliga in der Tabelle weiter ins Mittelfeld ab.
Samstag schwierige Bedingungen in Königsdorf
Der Samstag sah zunächst als der bessere Flugtag des Wochenendes aus und so waren in Königsdorf auch einige am Start, um Ligapunkte zu sammeln. Allerdings gestaltete sich die Thermik deutlich unzuverlässiger, als erwartet. So mussten mit Nikolai Wolf, Patrick Wölfel und Emanuel Schieck alle drei Junioren außenlanden. Immerhin landete Emanuel innerhalb des 15 km Kreises, so dass zumindest er eine Ligawertung schaffte: 45,8 km/h standen für ihn in der Wertung. Thomas Wolf und das Doppelsitzergespann Benjamin Bachmaier/Thomas Mattern erzielten im Alpenvorland Wertung von jeweils gut 69 km/h. Lukas Keibel und Mathias Schunk waren die einzigen, die sich in den Bergen versuchten, um eine Alpenliga Wertung zu erzielen. Sie taten sich doch noch schwerer, da die Basis dort recht tief war und am Ende standen für die beiden 64,4 km/h in der Wertung. Bei den Junioren startete sowohl Michael Wisbacher, als auch Johannes Beyer jeweils auf seinem alten Heimatflugplatz, Führt, bzw. Stahringen. Beide erzielten Wertungen von gut 90 km/h. Schnellster Königsdorfer war ebenfalls einer, der von seinem alten Flugplatz aus gestartet war, nämlich Hans Trautenberg von Amberg aus, der es auf 101,9 km/h brachte.
Sonntag ebenfalls schlechter als gedacht
Auch der Sonntag zeigte sich segelfliegerisch nicht von seiner besten Seite. Lediglich Thomas Wolf und Jochen Vogel gelang es die schlechte Thermik zu Beginn an der Benediktenwand und in der Jachenau zu überbrücken, während Nikolai Wolf in Fall außenlanden musste und sowohl Jonathan Cross, als auch Emanuel Schieck erst gar nicht so weit kamen. Thomas Wolf und Jochen Vogel flogen anschließend noch ins höhere Relief und erzielten mit 87,8 km/h, bzw. 75,9 km/h die noch zwei fehlenden Wertungen für die Alpenliga.
Alpenliga Vorsprung etwas geschmolzen, Junioren bauen Führung aus
Nach den zwei Rundensiegen der letzten beiden Wochenenden flog das SFZ in der Alpenliga diesmal auf Rang sieben und verliert damit auf den Rundensieger und Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich sechs Punkte. Der Vorsprung des SFZ beträgt jetzt noch 48 Punkte. Die Junioren landeten auf Rundenplatz drei und da der Tabellenzweite und einzige Club, der unsere Youngsters theoretisch noch vom Thron stoßen könnte, der AC Lichtenfels nicht über Rang 30 hinauskam, führt unser U25 Team nun mit 86 Punkten Vorsprung die Tabelle an und könnte bereits am kommenden Wochenende den Sack dicht machen.
In der Bundesliga weist die Tendenz nach unten
In der deutschen Bundesliga dagegen, brachten auch die Flüge von den alten Heimatplätzen das SFZ nicht wirklich voran, am Ende landete man nur auf Rang 21, was lediglich einem einzigen Trostpunkt entspricht
 
Mathias Schunk

Dienstag, 14. August SFG Giuini: Es geht weiter voran Artikel übersetzen

Nach dem Durchzug der Kaltfront stellte sich am Samstag ein kräftiger Westwind ein, der dafür sorgte, das sich die Cumuli angenehm aufreihten. Anfangs noch ein wenig zäh, mit im unteren Bereich zerrupfter Thermik, wurden die Bedingungen im Tagesverlauf immer besser. Auf der Windachse flogen 4 der 6 gestarten Bundesligapiloten. 2 Piloten, Stefan Kuse und Alex Meinicke umrundeten Stuttgart. Alex (LS-1f, RP) bewältigte dabei ein angemeldetes 667km FAI Dreieck.
Für die Liga schneller war natürlich ein JoJo in der Windachse. Nils Koster und Jan Hertrich flogen dabei nördlich, Dieter Bartek und Uwe Melzer südlich der Kontrollzone Nürnberg. Die Nordroute stellte sich als die bessere Wahl heraus. Nils (Arcus T, E2) war mit einem 150ziger Schnitt klar der Schnellste, gefolgt von Jan (LS-8t, EO) und Buddy (LS-4WL, UY). Ein toller Flugtag mit richtig großen, schnellen Flügen - Fun pur.  Leider war der Sonntag, schon mit warmer Pampe und blau, enttäuschend.
Aber Rundenplatz 4 ist dieses Jahr bisher das beste Ergebnis und bringt uns 17 Punkte. Nach der recht miesen ersten Liga-Saisonhälfte stehen wir nun auf Rang 13 der Bundesliga-Tabelle. Jetzt in den letzten beiden Runden vernünftige Ergebnisse und die Katastrophensaison nimmt doch noch ein versöhnliches Ende...
 
Uwe Melzer
 
Odenwaldeinstieg
Schöne Aufreihungen
Gute Steigwerte, hohe Basis

 


Samstag, 04. August Rückwärtssalto: Sportzeugen bei OLC – Flügen? Artikel übersetzen

Eine der bahnbrechenden Neuerungen, welche den OLC bei seinem Start vor rd. 20 Jahren auszeichnete war, generell auf die bis dahin üblichen und auch in den jeweiligen Regeln vorgeschriebenen Sportzeugen zu verzichten. Begründet wurde dies damit, dass man ja wegen der tagesaktuellen Darstellung der Flüge im Internet nicht nur einen einzigen Sportzeugen hat, sondern eben die gesamte Segelfliegerwelt, die sich für die gemeldeten Flüge interessiert. Man nannte das damals „Partner-Check“.
Das war natürlich vor allem auch ein Gentlemen-Agreement, denn man wusste genau, dass eine Kontrolle nicht möglich war. Aber auf der Basis dieses Vertrauens öffneten sich ungeahnte Möglichkeiten – und der Ansatz hat sich bewährt.
... scheinbar, bis vor einigen Tagen:
Es wurden nämlich kürzlich Flüge mit motorisierten Segelflugzeugen bekannt, bei denen die Flugdokumentation nicht (wie in den Regeln vorgeschrieben) mit einem IGC-zugelassenen Datenlogger erfolgte, welcher einen Motorlauf registriert, sondern mit einem Logger, der keine derartige Aufzeichnung durchführen kann (also nicht IGC-zugelassen war).
Und da das OLC-Auswertungssystem dieses Manko natürlich feststellen würde, hat man in der OLC-Flugmeldung einfach das reine Segelflugzeug des jeweiligen Typs benannt, also das falsche Flugzeug in der Flugmeldung eingetragen.
Das ist natürlich glatter Betrug.
Selbstverständlich wurden die betreffenden Flüge entwertet und der Sachverhalt im OLC-Kommentar für jedermann lesbar eingetragen.
Die Piloten selbst wurden ermahnt, das künftig zu unterlassen (gelbe Karte!).
Dazu werden die Piloten in einer Blacklist aufgenommen. Nun wird regelmäßig gecheckt, ob die dort aufgeführten Piloten sich künftig an die Regeln halten.
Sollten bei den betreffenden Piloten wiederum derartige Verfehlungen vorkommen, so erfolgt ein Wertungsausschluß (rote Karte!).
Fazit: Das mit den Sportzeugen lässt man beim OLC dann doch bleiben … stattdessen ergeht jedoch die Bitte, die Augen offen zu halten und dem OLC neuerliche ‘schwarze Schafe‘ zu nennen (dazu gehört auch ‘mit 18 m fliegen und für 15 m melden‘).
Also: Den Partnercheck praktizieren, das ist die Lösung … nach wie vor ;-)
Schöne Flüge noch ;-)
 

Freitag, 03. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 03.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich die Front eines skandinavischen Tiefs über Norddeutschland und zieht tagsüber langsam landeinwärts. Sie führt etwas kühlere Luft in den Norden Deutschlands. Im Rest des Landes liegt nach wie vor sehr heiße Luft, die in der Südosthälfte und im Alpenraum durch die Tageserwärmung und mit Unterstützung eines Höhentroges labilisiert wird. Hochreichende Konvektion ist hier die Folge.
Am SONNTAG dehnt sich ein Keil des Azorenhochs wieder auf das ganze Land aus. In der Nordhälfte liegt weiterhin kühlere Luft, im Süden dominierte heiße Luft. Konvektive Umlagerungen bleiben aber auf den äußersten Süden bzw. Südosten und den Alpenraum beschränkt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, nachmittags aber vor allem über den Bergen isolierte Gewitter. Im Nordwesten kaum
Gewittergefahr.
Am SONNTAG erneut gute bis sehr gute CU-Thermik. Einzelne Überentwicklungen lediglich über den Höhenzügen ganz im Süden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Cumulusthermik, nachmittags einzelne Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Donnerstag, 02. August SFZ Königsdorf weiter auf Wolke sieben Artikel übersetzen

Die Bedingungen waren am Samstag nicht ganz einfach, sollte doch von Westen ein Regengebiet hereinziehen. Mathias Schunk war der erste der um halb elf startete und Richtung Südwesten abflog. Bereits am Tschirgant im Inntal wendete er jedoch aufgrund der ersten Regenschauer und flog wieder ostwärts. Entlang der Nordkette fand er gute Bedingungen, was er sofort über Funk weitergab. So flogen auch die später gestarteten Nikolai Wolf, Johannes Beyer, sowie das Arcus Team Jonathan Cross und Benjamin Bachmaier an die Nordkette. Während Mathias, nachdem er nicht sofort die Freigabe von Innsbruck zur Inntal Querung bekam und einen Umweg in Kauf nehmen musste, danach ins Salzachtal flog, wo es nicht ganz so gut ging, flogen die anderen Richtung Wilder Kaiser. Mittlerweile zog von Westen her jedoch bereits die erste Regenfront weiter Richtung Königsdorf, was wir am Radar der top meteo App dauernd verfolgten. Daher wendete Mathias bei Zell am See und machte sich auf dem Heimweg, um die Wertung nicht zu gefährden. Die anderen, die später gestartet waren, mussten, um die zweieinhalb Stunden noch voll zu bekommen noch etwas weiter nach Osten fliegen und wendeten am Hochkönig. Die erste Regenfront wurde von allen im Süden umflogen und nachdem der Regen in Königsdorf aufgehört hatte landete Mathias bereits um kurz nach zwei und etwas später auch der Arcus wieder in Königsdorf. Die beiden Junioren kamen später auch wieder in Königsdorf an, da sich die zweite Regenfront glücklicherweise wieder aufgelöst hatte.
Am Samstag Abend führten wir in der internationalen Alpenliga durch die Flüge von Nikolai,Johannes und Mathias, die gleichzeitig an diesem Tag überhaupt die drei schnellsten im gesamten Alpengebiet waren, die Wertung vor dem österreichischen Tabellenzweiten vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf an. Bei den Junioren wurde die Wertung durch Michael Wisbacher vervollständigt, der in Zwickau bei einer Quali ist, so dass auch die Junioren Samstag Abend in front lagen.
Sonntag Motivationsproblem in Königsdorf
Sonntag war es dann einzig Benjamin Bachmaier, der sich an einer Verbesserung der Ligawertung versuchte und sich bis ins Engadin vorkämpfte, wo er auf sehr gute Bedingungen traf und am Ende dort mit 109,0 km/h die mit Abstand beste Wertung des SFZ und auch die schnellste Wertung der gesamten Runde in den Alpen erzielte. Der Rest konnte sich bei der Hitze nicht wirklich motivieren und blieb aufgrund des Erfolges des Vortages am Boden. Die Bundesliga Wertung des SFZ wurde sonntags durch Thomas Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb mitfliegt noch verbessert. Die Juniorenwertung wurde von Vincent Heckert mit ebenfalls 91,8 km/h verbessert , der am Trainingstag zur Deutschen Juniorenmeisterschaft in Grabenstetten geflogen ist.
Tabellenführung zweimal ausgebaut
In der Alpenliga behielt das SFZ die Führung und flog somit zum sechsten Rundensieg in 2018. Da sich am Sonntag die Schweizer von der SG Knonaueramt noch vor Micheldorf schob, baute das SFZ die Tabellenführung auf nun 50 Punkte Vorsprung aus. Bei den Junioren fiel man zwar auf Rundenrang vier zurück, baute aber den Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Lichtenfels ebenfalls aus. In der Bundesliga landete das SFZ auf Rang 14 und fällt in der Tabelle um einen Platz auf Rang 13 zurück. Hier haben wir am Sonntag tatsächlich Punkte verschenkt, denn mit drei Flügen, wie dem von Benni Bachmaier, wären wir wohl um den Rundensieg mitgeflogen...
 
Mathias Schunk
 
 

Mittwoch, 01. August SFG Giulini: Geht doch... Artikel übersetzen

Am Samstag nachmittag gab es zwar ein nutzbares Wetterfenster, aber das haben wir - untypischer Weise - verpasst. Umso motivierter waren wir am Sonntag mit 8 Piloten am Start. Oft ist die Flugrichtung des Tages wettertechnisch vorgegeben, aber heute kam es zu einem flächendeckend ausschwärmen. Achim Besser (Ventus cT, EB) mogelte sich durch das Rheintal, meisterte den Schwarzwaldeinstieg und konnte bei schönen Bedingungen im Schwarzwald die meisten Speedpunkte für die Mannschaft einfahren. Johannes Dibbern (LS-8neo, S1) als Zweitschnellster flog in Grabenstetten auf der Alb einen zügigen Trainingstag vor der anstehenden Junioren-DM. Jan Hertrich (LS-8/18t, EO) nutze den Pfälzer Wald und den Westrand der Vogesen für die drittschnellste Leistung.
Buddy und Uwe versuchten sich, wie Jan, ebenfalls im Südwesten. Alex glitt in den Osten und beflog den Odenwald.  Stefan war im Rahmen des Taunus-Cup im Taunus und Hunsrück unterwegs und Karsten nutzte den Norden, Pfälzer Wald und das Rheintal.
Angenehme 13 Punkte lassen die Abstiegsplätze nun etwas hinter uns und der jedes Jahr angepeilte TopTen Platz lockt in 36 Punkten Entfernung.
 
Uwe Melzer
 
Im Pfälzer Wald
Blick zu den Vogesen
Damen-DM und Quali in Lachen

 


Mittwoch, 01. August 15. Runde U25: Ping Pong – der Süden macht die letzte Nullrunde wett Artikel übersetzen

Fliegen statt Freibad hieß es für das U25-Team aus Eichstätt.
Foto: Team Eichstätt
Was die Vereine aus dem Süden in der Vorwoche an Punkten verloren haben, können sie in Runde 15 wieder aufholen. Für den äußersten Norden und Nordwesten heißt es an diesem Wochenende hingegen: lange Gesichter. Das wirkt sich an der Spitze zwar nicht in der Platzierung aus, aber die Abstände verändern sich dramatisch. So kann sich Aalen im heißen Rennen um Bronze nach zwei Nullrunden wieder ein wenig freibuddeln. Ein kleiner Befreiungsschlag, denn diesmal sind es die Burgdorfer, die nur zusehen und es geschehen lassen können.
Die Alb brennt. Das zeigen die Highspeed-Flüge der Rundensieger. Alle drei Vereine starten mit einem überwiegenden Teil ihrer Piloten in Grabenstetten (an der Schwäbischen Alb), da es sich hier um einen Trainingstag für die DM handelt. Neben Bad Wörishofen kann das Team aus Eichstätt die 300-Speedpunkte-Marke knacken. Damit bleiben sie an der Spitze dran und sind ein weiterer Kandidat für Bronze. Am Anfang der Saison lief es für das kleine Eichstätter Team richtig gut. „Der Sieg war unser eigentliches Ziel, aber aufgrund von Piloten- und Zeitmangel versuchen wir jetzt wenigstens noch auf das Treppchen zu kommen.“
Seit langem können Max Böswald, Tobias Pachowsky und Mike Bauer in dieser Runde wieder zusammen fliegen. Max und Tobi machen eine geniale Wolkenstraße über der Alb aus und heizen diese gemeinsam entlang. Insofern können sie auf einigen Kilometern kurbelfrei Gas geben. Mike ist etwas später dran. Zu spät. Die Wolkenstraße ist weg. Somit kommt er deutlich langsamer und mit mehr Bodennähe voran. Zudem biegt er dann in den Schwarzwald ab. Eine Entscheidung, die sich als nicht so günstig herausstellt. Der Schwarzwald geht längst nicht so gut wie die Alb. Das kostet weitere Punkte. Auch wenn er nicht mit Tobi und Max mithalten kann, am Ende kann sich sein Ergebnis und natürlich das des Teams sehen lassen.
Jetzt heißt es für Eichstätt am Ball bleiben. Und das gleich im doppelten Sinne. Denn einerseits wollen sie am Ende aufs Treppchen und andererseits auf die Wasserkuppe eingeladen werden. „Definitiv ist das U25-Pilotenprofil ein Ansporn für uns, anstatt ins Freibad zu gehen, zu fliegen…“
Rundenwertung U25: 1. SFV Bad Wörishofen (BY) 325,18 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 307,03 Speed/49 Punkte, 3. Fliegergruppe Wolf Hirth (BW) 297,14 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 15: 1. SFZ Königsdorf (BY) 650 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 590 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 526 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 31. Juli LSG Fallersleben: Trotz 29h-Einsatz nur ein Trostpunkt Artikel übersetzen

Der Bundesligaeinsatz von Benno Beesten in Runde 15 ist der bislang längste in der LSG-Historie. Der Aufzug einer Gewitterlinie von Westen schreckte am Samstag die meisten Piloten in Ummern ab, überhaupt einen Ligaflug zu versuchen. Da sich die Annäherung der Regenlinie in den Mittagsstunden aber langsamer zeigte, als vorhergesagt, startete Benno im Nimbus 4M an der Winde. Unter einzelnen Cumulanten konnte er bald die ersten Kilometer Richtung Norden bewältigen. Um bei einer Wetterverschlechterung schnell umkehren zu können, blieb er ab Unterlüß immer über Gleitpfad auf Ummern. 60km nördlich des Heimatplatzes erhielt er die Wetterwarnung und kehrte sofort um. Obwohl es mit 135er Schnitt und Höhengewinn heimwärts ging, war der Regen schneller. Da half es auch nicht 17km vor Ummern auf 2100m zu sein. Den Abzug des Gewitters am Platz erhoffend wurden Stüde, Wilsche und Braunschweig als Landealternative geprüft und verworfen. Da sich keine ausreichende Lücke für den Heimflug in der Gewitterlinie auftat, entschied Benno letztlich nach Stendal auszuweichen. Hier herrschte noch gutes Wetter und reger Segelflugbetrieb.
Schnell nach der Landung arrangierte Christoph Barniske einen Hallenplatz für den Nimbus und ein Zimmer im Aeroclubgebäude für den Piloten. Der Tag fand auf dem Campingplatz einen tollen Ausklang bei Bier und Suppe mit alten und neuen Freunden. Da Bennos schneller Flug (300km in gut 2 h) wegen der Zielkreisregelung nicht für die Liga nutzbar war, freute sich die LSG über Thorsten Föges Ventus-Flug von Reinsdorf.
Sonntag sollten doch zwei weitere Ligaflüge für eine gute Rundenwertung möglich sein. Den Versuch dazu unternahmen in Ummern Helge Liebertz, dessen LS1f von der WM zurück war, Michael Waibel mit Franz Liebertz in der ASH25e, Peter Meurers in seiner LS1f und Lothar Kaps in der ASW22. Auch Benno wollte den Rückflug aus Stendal trotz Zielkreisregelung noch für die Liga nutzen. Leider entwickelte sich das Wetter in Norddeutschland sehr zögerlich und Michael, Peter und Lothar erreichten nicht die Mindestwertungsspeed. Obwohl sich Helge mehrfach aus niedriger Höhe hochbasteln musste, gelang ihm ein 200km-Dreieck um Uelzen und der zweite LSG-Ligaflug.
Benno war von Stendal zunächst nach Salzwedel geflogen, dort nach Norden bis Ludwigslust abgebogen und hatte sich dann zurück in den Zielkreis um Stendal gekämpft. Bei einem durchschnittlichen Steigen unter 1 m/s war seine Speed eher unterirdisch. Obwohl er schon nach Westen Richtung Heimat abgebogen war, versuchte er doch noch die Ligaspeed im jetzt nach Süden aufbauenden Wetter zu verbessern. Schnell konnte er sich unter einer lokalen Wolkenstraße einklinken und im Geradeausflug 50 km bis zur A2 bei Thesen und wieder 50 km zurück nach Stendal fliegen. Dort fehlten dann nur noch wenige hundert Höhenmeter für den Heimflug nach Ummern. Leider war keine ausreichende Thermik mehr zu finden und bei Klötze musste der Solo helfen. Um 19:10 Uhr - also gut 29 Stunden nach dem Start am Samstag - war der Nimbus zurück in Ummern.
In der Liga reichte es für die LSG trotz allen Einsatzes nur zum Trostpunkt, aber Benno ist um ein erlebnisreiches Wochenende reicher. Dafür gebührt der gesamten Mannschaft in Stendal der allergrößte Dank.
 
Benno Beesten
 
Das schlechte Wetter war am
Samstag schneller
Reichlich Hallenplatz für den Nimbus
Wetterbesserung am Sonntagabend
 

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