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Sunday, 16. December Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Monday, 06. August Rundensieg im Wettbewerb: FLG Piloten unschlagbar auf dem Klippeneck translate news

Eigentlich geht man davon aus, dass im zentralen Wettbewerb keine schnellen Bundesligaflüge gemacht werden. Das Gegenteil war am Samstag auf dem Klippeneck passiert. Durch eine perfekte Wettervorsage von Henry Blum konnte Wettbewerbsleiter Martin Trittler die 90 Flugzeuge des diesjährigen 50sten Klippeneck Wettbewerbs auf eine optimale Strecke rund um Alb und Schwarzwald schicken. Mit Schnittgeschwindigkeiten von 131 km/h in der 15-Meter Klasse (Dirk Ströbl) und 119 km/h in der Clubklasse (Martin Söll) waren die Tagessieger mit der AAT-Aufgabe sehr zufrieden. Am Samstagabend konnten die FLG Piloten aus Blaubeuren dann nicht nur die Plätze ein bis drei durch Philipp Söll, Dirk Ströbl und Jens Minard in der 15-meter Klasse, sowie Platz 2 von Martin Söll in der Clubklasse gefeiert werden, sondern auch ein vorläufiger Rundensieg. Da am Sonntag nichts mehr von den anderen Vereinen nach kam blieb es mit den Flügen von Ströbl 123,88, P.Söll 123,72 und Jens Minard 119,22 bei dem Rundensieg in dieser 16ten Runde und die FLG rückte ein weiteres Stück auf Platz 4 in der Tabelle vor.

 
M.Söll
 
Blaubeurer Dreifachsieg
Früh schossen die Wolken nach oben
Schafherde mäht um die Hänger
beim Klippeneck Wettbewerb

 


Monday, 06. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 15:00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 7:00 UTC
Und wieder eine Runde, in der alle - und das ist selbst bei homogenen Wetterlagen nicht immer das Fall - Teams aus Liga 1 und 2 Punkte erfliegen können. Auch wenn das Wetter nicht wirklich "homogen" zu nennen war, seine Chance bekam jeder.
Samstag:
Das mit der fehlenden Homogenentät zeigt schon das Satellitenbild vom Samstag um 12UTC (14 MESZ). Morgens lief eine schwache Höhenkaltfront von der Nordsee kommend herein, die in dem Bild noch schwach an ihrem Cirrenfeld, von der Eifel bis ins Stettiner Haff liegend, zu erkennen ist. Gute 3 Stunden später erkennt man die Auswirkungen der beiden unterschieldichen Luftmassen: Während rückseitig vor allem die Mittelgebirge und vor von der Nordsee her in der einfliessenden kühleren Luft im Wind reihende Cumuli entstehen, zeigen sich in der warmen Luftmasse im Süd deutliche Anzeichen von Labilität. Aus den hochreichenden Wolkentürmen - die Tops hatten nur rund -55° - fielen dann auch Schauer. Das richtige Timing war für einen erfolgreichen Flug mit entscheidend.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild zeigt dagegen der Sonntag: In der Nacht war weiter kühle Luft in den Nordwesten eingeflossen. Deren Feuchte staute sich morgens - auf dem Satellitenbild von 7UTC (9 MESZ) gut erkennenbar, noch am kompletten Nordrand der MIttelgebirge. Unter den wieder zunehmenden Hochdruckeinfluss löste sich diese Feuchte aber immer weiter auf, mit dem herannahenden Hoch trocknete es im Westen sogar immer weiter ab und Labilität war damit kein Thema mehr. Das Timing des Tages lag dann in manchen Gebieten eher darin, die in Geduld zu üben, bis sich die Bedingungen so weit gebessert hatten, dass ein Flug die entsprechende Speed verprach.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flugspuren beider Tage zeigen in weiten Bereichen Flüge, die Chance auf Liga-Punkte war  vom Wetter her also (fast) überall gegeben. Was das Timing angeht, so konnte sich der Rundensieger in Liga 1, die SFG Blaubeuren, offenbar auf die Wettbewerbsleitung des Klippenecks verlassen. Die Strecke über Alb und Schwarzwald am Samstag war wohl auch mit den Ziel ausgelegt, das Feld rechtzeitig vor den drohenden Überentwicklungen wieder am Platz zu haben. Die Wertungstrecke passte auch gut zu den 2,5h Ligaflugzeit, wobei die Schauer im Süden vermieden werden konnten. Dirk Ströbl, Philipp Söll und Jens Minard flogen nicht nur in der OLC-Ligawertung nach ganz vorne. Die beiden erstgenannten flogen dazu noch im Team, was die MeetingPoints, und natürlich auch der fast identische Schnitt von 123km/h, bestätigen.
Auch der zweitplatzierte, die LSG Bayreuth, nutzte den Samstag für ihre Wertungsflüge. Vom heimischen Platz aus unterwegs, ging es auch hier darum, Speed und Punkte zu machen, bevor die Luftmasse zu sehr überkochte. Genutzt werden konnte dafür eine Lücke, die über den Bereich hinwegzog. Mittags macht es von Nordwesten auf und am Nachmitztag mit einem durchaus imposanten Cirrenschirm auch wieder zu (Wer noch schnell genug ist, im TopMeteo-Testbereich sind die Bilder noch bis Dienstag-Morgen 00UTC verfügbar ...). Wie wichtig diese Lücke für Martin Bühl, Andreas Baier und Johannes Baier werden sollte, sieht man später noch in der Endabrechnung. Das man als Team an unterschiedlichen Enden der Republik und an unterschiedlichen Tagen für eine gute Platzierung sorgen kann, zeigt der FK Brandenburg.
Nach wechelhaftem Saisonverlauf (der sieht eher aus, wie ein gutes Barogramm aussehen sollte), schaffen sie wieder mal eine Spitzenplatzierung. Julius Gäde flog im Rahmen der Junioren-Quali in Grabenstätten (Samstag), Waldemar Labusga und Lothar Dittmer (Sonntag) vom heimischen Platz aus. Spitze war dann noch ein weiter Flug im Nordosten. Ebenfalls am Sonntag konnte Jonas Florin von Lüsse aus mit indexkorrigierten 125km/h den schnellsten Flug der Liga absolvieren. MIt einem Kurbelanteil von nur 4% konnte er die Reihungen im Nordwestwind optimal nutzen. Er führte den FCC Berlin damit auf einen guten 4. Platz. Während die guten Platzierungen für die beiden Brandenburger Vereine eine deutliche Festigung der Mittelfeldpositionen bedeutet, sind Blaubeuren und Bayreuth die klaren Gewinner in der Endabrechung.
Blaubeuren kann gleich 4 Plätze gut machen und liegt nun auf Gesamtrang 4. Die Abstände sind aber nach unten mehr als eng. Während Schwäbisch-Gmünd seinen dritten Platz hält, hat es an der Spitze erneut einen Wechsel gegeben. Aalen, die in dieser Runde nur auf Platz 14 landeten, liegen nun 4 Punkte hinter den wieder führenden Bayreuthern. Die fast im Wochenrhythmus wechselnde Führung verspricht noch eine spannende Endphase - schließlich geht die Liga-Saison langsam dem Ende entgegen ...
Und auch in Liga 2 kommt ein wenige Spannung auf. So ganz der optimale Wetterraum waren Oberpfalz und Bayerischer Wald ja nicht, das hat ja schon die Wetterbeprechung und die nur knappen Flüge von Bayreuth gezeigt. Und so musste auch hier der Liga-Primus SFG Steinwald mit Rundenplatz 18 Federn lassen, während der engste Verfolger aus Gifhorn auf Rundenplatz 2 vorflog. Dabei konnten die Niedersachsen gleich beide Tage nutzen: Marianne Hagemann flog am Samstag der einfließenden Kaltluft unter den aufkommenden Reihungen entgegen, Bastian und Klaus Busse sowie Thomas Weinberger der Luftmasse am Sonntag Richtung Lüsse hinterher. Mit den insgesamt 342 km/h konnten der drittplatzierte Freudenstadt hier nicht ganz mithalten. Der Rundensieg geht wieder in den Nordosten: Klaus Engelhard, dem 128km/h am Samstag zwischen Dessau und Zielona Góra erreichte, war - auch über beide Ligen hinweg -, schnellster für den Aero Club Berlin. Stephan Kirchner und Jonas Schwengler steuerten am Sonntag im Team ihre Speed zwischen Lüneburger Heide und Fläming bei.
In der Gesamtwertung kann der Aero Club Berlin damit auf Rang 9 klettern und liegt nun in direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen (Rang 7 ist nur noch 9 Punkte entfernt). Schlagdistanz ist dann auch das Stichwort für Gifhorn, die nun nur noch knappe 13 Punkte hinter der führenden SFG Steinwald liegen. So wird es in der kommenden Runde für die Wilscher nicht nur darum gehen, den letzten noch fehlenden Punkt für den Aufstieg klar zu machen, sondern auch darum, noch weiter nach vorne aufzuschließen. Das Wetter sieht zumindest wieder fliegbar aus :-)
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Saturday, 04. August Rückwärtssalto: Sportzeugen bei OLC – Flügen? translate news

Eine der bahnbrechenden Neuerungen, welche den OLC bei seinem Start vor rd. 20 Jahren auszeichnete war, generell auf die bis dahin üblichen und auch in den jeweiligen Regeln vorgeschriebenen Sportzeugen zu verzichten. Begründet wurde dies damit, dass man ja wegen der tagesaktuellen Darstellung der Flüge im Internet nicht nur einen einzigen Sportzeugen hat, sondern eben die gesamte Segelfliegerwelt, die sich für die gemeldeten Flüge interessiert. Man nannte das damals „Partner-Check“.
Das war natürlich vor allem auch ein Gentlemen-Agreement, denn man wusste genau, dass eine Kontrolle nicht möglich war. Aber auf der Basis dieses Vertrauens öffneten sich ungeahnte Möglichkeiten – und der Ansatz hat sich bewährt.
... scheinbar, bis vor einigen Tagen:
Es wurden nämlich kürzlich Flüge mit motorisierten Segelflugzeugen bekannt, bei denen die Flugdokumentation nicht (wie in den Regeln vorgeschrieben) mit einem IGC-zugelassenen Datenlogger erfolgte, welcher einen Motorlauf registriert, sondern mit einem Logger, der keine derartige Aufzeichnung durchführen kann (also nicht IGC-zugelassen war).
Und da das OLC-Auswertungssystem dieses Manko natürlich feststellen würde, hat man in der OLC-Flugmeldung einfach das reine Segelflugzeug des jeweiligen Typs benannt, also das falsche Flugzeug in der Flugmeldung eingetragen.
Das ist natürlich glatter Betrug.
Selbstverständlich wurden die betreffenden Flüge entwertet und der Sachverhalt im OLC-Kommentar für jedermann lesbar eingetragen.
Die Piloten selbst wurden ermahnt, das künftig zu unterlassen (gelbe Karte!).
Dazu werden die Piloten in einer Blacklist aufgenommen. Nun wird regelmäßig gecheckt, ob die dort aufgeführten Piloten sich künftig an die Regeln halten.
Sollten bei den betreffenden Piloten wiederum derartige Verfehlungen vorkommen, so erfolgt ein Wertungsausschluß (rote Karte!).
Fazit: Das mit den Sportzeugen lässt man beim OLC dann doch bleiben … stattdessen ergeht jedoch die Bitte, die Augen offen zu halten und dem OLC neuerliche ‘schwarze Schafe‘ zu nennen (dazu gehört auch ‘mit 18 m fliegen und für 15 m melden‘).
Also: Den Partnercheck praktizieren, das ist die Lösung … nach wie vor ;-)
Schöne Flüge noch ;-)
 

Friday, 03. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 03.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich die Front eines skandinavischen Tiefs über Norddeutschland und zieht tagsüber langsam landeinwärts. Sie führt etwas kühlere Luft in den Norden Deutschlands. Im Rest des Landes liegt nach wie vor sehr heiße Luft, die in der Südosthälfte und im Alpenraum durch die Tageserwärmung und mit Unterstützung eines Höhentroges labilisiert wird. Hochreichende Konvektion ist hier die Folge.
Am SONNTAG dehnt sich ein Keil des Azorenhochs wieder auf das ganze Land aus. In der Nordhälfte liegt weiterhin kühlere Luft, im Süden dominierte heiße Luft. Konvektive Umlagerungen bleiben aber auf den äußersten Süden bzw. Südosten und den Alpenraum beschränkt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, nachmittags aber vor allem über den Bergen isolierte Gewitter. Im Nordwesten kaum
Gewittergefahr.
Am SONNTAG erneut gute bis sehr gute CU-Thermik. Einzelne Überentwicklungen lediglich über den Höhenzügen ganz im Süden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Cumulusthermik, nachmittags einzelne Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Thursday, 02. August SFZ Königsdorf weiter auf Wolke sieben translate news

Die Bedingungen waren am Samstag nicht ganz einfach, sollte doch von Westen ein Regengebiet hereinziehen. Mathias Schunk war der erste der um halb elf startete und Richtung Südwesten abflog. Bereits am Tschirgant im Inntal wendete er jedoch aufgrund der ersten Regenschauer und flog wieder ostwärts. Entlang der Nordkette fand er gute Bedingungen, was er sofort über Funk weitergab. So flogen auch die später gestarteten Nikolai Wolf, Johannes Beyer, sowie das Arcus Team Jonathan Cross und Benjamin Bachmaier an die Nordkette. Während Mathias, nachdem er nicht sofort die Freigabe von Innsbruck zur Inntal Querung bekam und einen Umweg in Kauf nehmen musste, danach ins Salzachtal flog, wo es nicht ganz so gut ging, flogen die anderen Richtung Wilder Kaiser. Mittlerweile zog von Westen her jedoch bereits die erste Regenfront weiter Richtung Königsdorf, was wir am Radar der top meteo App dauernd verfolgten. Daher wendete Mathias bei Zell am See und machte sich auf dem Heimweg, um die Wertung nicht zu gefährden. Die anderen, die später gestartet waren, mussten, um die zweieinhalb Stunden noch voll zu bekommen noch etwas weiter nach Osten fliegen und wendeten am Hochkönig. Die erste Regenfront wurde von allen im Süden umflogen und nachdem der Regen in Königsdorf aufgehört hatte landete Mathias bereits um kurz nach zwei und etwas später auch der Arcus wieder in Königsdorf. Die beiden Junioren kamen später auch wieder in Königsdorf an, da sich die zweite Regenfront glücklicherweise wieder aufgelöst hatte.
Am Samstag Abend führten wir in der internationalen Alpenliga durch die Flüge von Nikolai,Johannes und Mathias, die gleichzeitig an diesem Tag überhaupt die drei schnellsten im gesamten Alpengebiet waren, die Wertung vor dem österreichischen Tabellenzweiten vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf an. Bei den Junioren wurde die Wertung durch Michael Wisbacher vervollständigt, der in Zwickau bei einer Quali ist, so dass auch die Junioren Samstag Abend in front lagen.
Sonntag Motivationsproblem in Königsdorf
Sonntag war es dann einzig Benjamin Bachmaier, der sich an einer Verbesserung der Ligawertung versuchte und sich bis ins Engadin vorkämpfte, wo er auf sehr gute Bedingungen traf und am Ende dort mit 109,0 km/h die mit Abstand beste Wertung des SFZ und auch die schnellste Wertung der gesamten Runde in den Alpen erzielte. Der Rest konnte sich bei der Hitze nicht wirklich motivieren und blieb aufgrund des Erfolges des Vortages am Boden. Die Bundesliga Wertung des SFZ wurde sonntags durch Thomas Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb mitfliegt noch verbessert. Die Juniorenwertung wurde von Vincent Heckert mit ebenfalls 91,8 km/h verbessert , der am Trainingstag zur Deutschen Juniorenmeisterschaft in Grabenstetten geflogen ist.
Tabellenführung zweimal ausgebaut
In der Alpenliga behielt das SFZ die Führung und flog somit zum sechsten Rundensieg in 2018. Da sich am Sonntag die Schweizer von der SG Knonaueramt noch vor Micheldorf schob, baute das SFZ die Tabellenführung auf nun 50 Punkte Vorsprung aus. Bei den Junioren fiel man zwar auf Rundenrang vier zurück, baute aber den Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Lichtenfels ebenfalls aus. In der Bundesliga landete das SFZ auf Rang 14 und fällt in der Tabelle um einen Platz auf Rang 13 zurück. Hier haben wir am Sonntag tatsächlich Punkte verschenkt, denn mit drei Flügen, wie dem von Benni Bachmaier, wären wir wohl um den Rundensieg mitgeflogen...
 
Mathias Schunk
 
 

Wednesday, 01. August SFG Giulini: Geht doch... translate news

Am Samstag nachmittag gab es zwar ein nutzbares Wetterfenster, aber das haben wir - untypischer Weise - verpasst. Umso motivierter waren wir am Sonntag mit 8 Piloten am Start. Oft ist die Flugrichtung des Tages wettertechnisch vorgegeben, aber heute kam es zu einem flächendeckend ausschwärmen. Achim Besser (Ventus cT, EB) mogelte sich durch das Rheintal, meisterte den Schwarzwaldeinstieg und konnte bei schönen Bedingungen im Schwarzwald die meisten Speedpunkte für die Mannschaft einfahren. Johannes Dibbern (LS-8neo, S1) als Zweitschnellster flog in Grabenstetten auf der Alb einen zügigen Trainingstag vor der anstehenden Junioren-DM. Jan Hertrich (LS-8/18t, EO) nutze den Pfälzer Wald und den Westrand der Vogesen für die drittschnellste Leistung.
Buddy und Uwe versuchten sich, wie Jan, ebenfalls im Südwesten. Alex glitt in den Osten und beflog den Odenwald.  Stefan war im Rahmen des Taunus-Cup im Taunus und Hunsrück unterwegs und Karsten nutzte den Norden, Pfälzer Wald und das Rheintal.
Angenehme 13 Punkte lassen die Abstiegsplätze nun etwas hinter uns und der jedes Jahr angepeilte TopTen Platz lockt in 36 Punkten Entfernung.
 
Uwe Melzer
 
Im Pfälzer Wald
Blick zu den Vogesen
Damen-DM und Quali in Lachen

 


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