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Montag, 20. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Von den Wetterbedingungen waren sich beide Tage der vorletzten Runde in dieser Liga-Saison ähnlich: Eine ausgedehnte Hochdruckbrücke hielt den Norden FAST frei von Fronten (das Nachsehen hatten vor allem die
Küstenregionen), aber gleichzeitig war "Blau" die bestimmende Farbe für weite Teile des Nordens und der Mitte. Ein wenig labiler, ein wenig feuchter - und mit den besseren Bedingungen - war der der Süden. Für die führenden Teams in den Ligen damit fast gleiche Voraussetzungen in der selben Luftmasse. Wer mehr draus gemacht hat? Dazu gleich mehr ...
Samstag:
Das Satellitenbild von 14 Uhr MESZ zeigt die Dreiteilung sehr schön. Klar erkennbar liegt die Front entlang der Niederländischen Grenze bis in die Deutsche Bucht. Davor die trockene Luftmasse, die rückseitig einer schwachen Kaltfront eingeflossen war. Die Reste dieser Front lagen zu diesem Zeitpunkt noch vom Erfurter Becken in Richtung Oderbruch. Sie sollten sich zwar noch auflösen, taten das aber dann doch nur sehr zögerlich. Im Bild von 17 Uhr MESZ (15 UTC) erkennt man dies, aber auch, dass sich die Luftmasse im Süden/Südosten deutlich labilisiert hat. Das Hoch hatte hier noch nicht den stabilisierenden Einfluss, um die Überentwicklungen zu deckeln. Trotzdem waren die hier für den Tag schnellsten Bedingungen anzutreffen, auch wenn die Flugspuren eher den Norden und die Mitte als Schwerpunkt sehen.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung am Sonntag sah nicht viel anders aus: Immer noch wellten im Norden die Frontensysteme durch und südlich davon lag die weiterhin trockene, hochdruckbestimmte und inzwischen erwärmte Luftmasse. Im Süden hatte sich vergleichen zum Vortag ein kleiner, aber entscheidender Unterschied ergeben: Hier konnte sich der Hochdruckeinfluss etwas stärker durchsetzen, so dass die Cumuli nun kaum noch zur Überentwicklung tendierten. Beste Voraussetzungen also für einen schnellen Tag. Dass dieser ausgiebig genutzt wurde, zeigen dann die Flugspuren von Sonntag.
Wer hat was draus gemacht?
Das Rennen um den Titel geht in die entscheidende Phase. Das konnte man schon am Samstag-Abend beim Blick in die  Wertungsliste erkennen, die zwischenzeitlich von Bayreuth vor Aalen angeführt wurde. Im Zwischenstand hätte das noch kein Wechsel
an der Spitze zur Folge, aber das Kopf-an-Kopf Rennen wäre noch einmal etwas knapper geworden. Aber es sollte ja noch der Sonntag folgen. Und hier bot der amtierende Meister nochmal alles auf. Standen am Vortag noch durchaus gute 334 Runden-km/h auf dem Konto, konnten Paul Schwarz, Steffen Schwarzer und Markus Frank die Speed auf 404 km/h hochtrieben. Unter den Reihungen weitgehend über dem Donautal flogen sie (Steffen und Markus zu Anfang auch im Team) nahezu kreislos auf den zweiten Rundenplatz. Nochmals in der Summe 20km/h schneller war das Team aus Blaubeuren. Fast auf der selben Linie unterwegs - die Meeting-Points zeigen dann auch, dass man sich teilweise kurz getroffen hat - flogen Sebastian Bauder im Team mit Oliver Stockinger mit 142 km/h den schnellsten Schnitt dieser Runde, und Philipp Söll war kaum langsamer unterwegs. Mit herausragenden 424km/h Gesamtspeed
war diese Runde damit nach der allerersten Runde die schnellste überhaupt!
Hätten 367km/h in manchen Runden für einen souveränen Sieg gereicht, muss sich die SFG Donauwörth-Monheim mit einem dritten Rundenlpatz zufrieden geben. Weniger zufrieden dürfte man in Bayreuth gewesen sein. Zwar legte an dem Sonntag Lothar Schmidt noch mit einem Flug nach, aber am Ende mussten die Franken zusehen, wie sie auf den sechsten Rang durchgereicht wurden.
Damit hat Aalen nun alle Trümpfe für die finale Runde in der Hand und nur Bayreuth kann sie noch von der Titelverteidigung abhalten. Aber es geht in dem Zweikampf ja nicht alleine um den direkten Vergleich, bei einem knappen Rundenausgang können wenige km/h gleich einige Plätze und damit Punkte ausmachen. Äußerst knapp geht es auch am Tabellenende zu, wobei sich das bis ins Mittelfeld erstreckt, denn bis zu Rang 16 kann sich keine Mannschaft sicher sein.
Ähnliches gilt auch für die 2. Liga, wo zwar ebenfalls die ersten Absteiger feststehen und man aktuell erst ab Platz 18 den Klassenerhalt gesichert hat. Zu den bereits sicher aufgestiegenen Mannschaften der SFG Steinwald und des LSV Gifhorn gesellen sich eine Runde vor Schluss nun auch noch Homberg/Ohm, Grabenstetten und Schwäbisch Hall - herzlichen Glückwunsch.
Der Kampf um die letzten 2 Aufstiegsplätze ist dafür um so erbitteter.
Als Achter setzt das AeroTeam Klix alles daran, noch die vor ihm liegenden Wörishofener und Fallerslebener zu überholen. Lange hat man am Samstag unter den Frontresten ausgeharrt, um dann noch über der Lausitz und nach Polen hinein Punkte zu erfliegen. Ingo Trentelj und Jürgen Müller, wie gewohnt im Team unterwegs, und Jürgen Dittmer am Sonntag brachten die Sachsen aber am Ende nur auf einen siebten Rundenrang. Leider zu wenig, um die davor liegende Konkurrenz einzuholen. Zumindest an die Konkurrenz aus der Heide kam man etwas heran, denn Fallersleben erreichte dieses Mal nur auf Rang 12. Dadurch mussten sie auch einen Platz in der Gesamtwertung an Bad Wörishofen abtreten, denn die flogen am Sonntag zu einem souveränen Rundensieg ein.
Kilian Biechele und Simon Schröder machten ihre Speed entweder über der Fränkischen Alb oder sogar mit einer Querung des Bayerischen Waldes mit einer Wende in Tschechien. Dort war unter den guten Entwicklungen auch Robert Schröder unterwegs. Die schnellsten Schnitte gehen aber an die Youngster, und das nicht nur aus Bad Wörishofen, sondern auch aus Gifhorn. Hier hat auch Dennis Polej mit 128km/h die Spitzengeschwindigkeit dieser Runde in Liga 2 erreicht.
Wie bereits erwähnt ist hier der Kampf um die vordersten Plätze bereits gelaufen, aber der Kampf um die letzten Auf- und Abstiegsplätze ist noch offen. Beide Ligen können sich auf einen Luftmassenwechsel in der zweiten Wochenhälfte einstellen. Am Ende gibt es dann vielleicht noch ein heisses Rennen in einer kalten Luftmasse. Wir sind gespannt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
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Montag, 20. August Die Perfektion des Albjojos: FLG Piloten holen das maximale aus ihren Seglern Artikel übersetzen

Vor dieser 18ten Runde der Segelflug Bundesliga sah es für die FLG dank eines Trostpunktes in der Vorrunde nicht rosig aus, da die Plätze vier bis acht nur vier Punkte auseinander lagen. So traten am Sonntag Urlaubs- und Terminbedingt lediglich drei Piloten der FLG zu dieser Runde an. Mit Sebastian Bauder, Oliver Stockinger und Phillipp Söll standen jedoch top trainierte Wettbewerbs und Streckenflug Piloten auf dem Flugfeld in Sonderbuch.
Die Flügel voller Wasserballast ging es in den wolkenbehangenen Himmel über die Alb. Bauder, der an der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów Anfang Juli einen hervorragenden 16ten Platz belegte, war im Teamflug mit dem erfahrenen Ligapiloten Stockinger über der Alb unterwegs. Philipp Söll, der Anfang August noch den Klippeneck Wettbewerb neben seinen Vereinskollegen Minard und Ströbl gewinnen konnte, versuchte sein Glück ebenfalls entlang der geliebten Schwäbischen Alb. So flogen sie in den vorgegebenen 2,5 h sagenhafte Strecken von beinahe 400 Kilometern. Bauder und Stockinger erreichten hierbei die 2 schnellsten Flüge in ganz Deutschland und Söll wurde vierter. So stand dem dritten Rundensieg in dieser Saison mit 20 Punkten Vorsprung nichts mehr im Wege und sie konnten den Tabellenführer LSR Aalen sowie die SFG Donauwörth auf die Plätze zwei und drei verweisen. So konnte die FLG wieder den LSV Schwarzwald überholen und steht nach dieser vorletzen Runde auf einem stolzen vierten Tabellenplatz. Für die Nachbarn aus Laichingen sprang erneut ein siebter Rundenplatz heraus und sie stehen nun auf einem soliden 14ten Tabellenplatz. In der zweiten Liga sieht es wohl aus, das mit der FLG Grabenstetten erneut ein „Nachbar“ der Blaubeurer in die „Königsklasse“ aufsteigt.
 
M.Söll
 
Entlang der Donau Richtung Osten
Philipp Söll bei seinem Wolkenritt Mit Speed vorbei an Ulm
 

Montag, 20. August SFZ fliegt zum Double Hattrick Artikel übersetzen

Für Nachwuchs ist in Königsdorf auch für die kommenden Jahrzehnte gesorgt (Das Bild entstand unlängst beim Besuch des Kindergartens am Flugplatz)
Königsdorf gewinnt vorzeitig die Alpenliga und Junioren Bundesliga
In der vorletzten Ligarunde konnten wir den Sack zu machen und sicherten uns bereits eine Runde vor Schluss, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der U25 Junioren Bundesliga den Titel. Während es bei den Junioren der dritte Titel in Folge ist, ist es in der internationalen Alpenliga sogar schon der vierte Titel für das SFZ Königsdorf hintereinander, so dass es nun ein Double-Titel Hattrick ist.
Samstag bereits schnelle Flüge
Am Samstag war Junior Nikolai Wolf mit Abstand der schnellste Königsdorfer Pilot. Mit 102,0 km/h war er entlang der Linie Wilder Kaiser Hochkönig deutlich schneller als Johannes Beyer, der im Alpenvorland 68,2 km/h erreichte. Mit Emanuel Schieck und Jakob Edmaier landeten die beiden anderen Junioren leider aussen und so gab es am Samstag keinen dritten Flug für die Junioren Wertung.
Sonntag deutlich bessere Schnitte als erwartet
Am Sonntag meinte es Petrus nochmals richtig gut mit den Königsdorfer Piloten. Thomas Wolf flog auf ähnlicher Route, wie am Vortag sein Sohn Nikolai und erzielte 123,5 km/h. Sohn Nikolai saß diesmal gemeinsam mit Johannes Beyer im Arcus, was zwar keine Junioren Wertung ergab, da ja zwei Youngsters dafür ne zählen und man erreichte eine Wertung von 120,1 km/h. Das Bundesliga Trio wurde von Klaus Peter Renner (108,8 km/h) vervollständigt, der etwas schneller als Volker Kempf war, der es auf 106,9 km/h gebracht hatte. Das Junioren Trio vervollständigten letzten Endes Jakob Edmaier mit 105,1 km/h und Emanuel Schieck mit 75,8 km/h.
Achter Rundensieg in der Alpenliga
In der Alpenliga flog das SFZ Königsdorf damit vor dem SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich zum Rundensieg, dem achten der laufenden Saison und sichert sich vor diesen auch bereits eine Runde vor Schluss den Gesamtsieg, da die 49 Punkte Vorsprung für die Österreicher in der letzten Runde nicht mehr einzuholen sind. Die Junioren fliegen hinter Aalen und Bad Wörishofen auf Rundenplatz drei und sind vom Tabellenzweiten Lichtenfels ebenfalls nicht mehr einzuholen.
In der Bundesliga, wo das SFZ die letzten Runden eher im hinteren Mittelfeld herum dümpelte, belegt das SFZ Trio Rundenplatz fünf und klettert in der Tabelle um drei Plätze nach oben und ist jetzt 13. Und das, obwohl wir nach den aufaddierten Punkten den viertbesten Gesamtschnitt haben. Hier zeigt sich eindeutig die Problematik, dass wir leider seit Jahren der einzige Alpen Verein sind, seitdem der Rest langsam aber sicher alle abgestiegen sind und wir damit für unsere Schnitte eben punktemäßig nicht so belohnt werden, wie andere Teams, die in den Hochburgen fliegen, denn wir können auf diese ja immer nur einen Punkt gutmachen, während die Albteams, wenn die Alb rennt mit ihren 10 Teams dann eben 10 Punkte auf den Rest der Liga gutmachen können...
 
Mathias Schunk
 
 

Montag, 20. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Finale für die Einladungen Artikel übersetzen

Mit dem heutigen Abschluss der Runde 18 stehen nunmehr (fast) alle Eingeladenen fest.
Eine Reihe von Piloten haben uns ihre Anmeldung auch schon gemailt – herzlichen Dank.
Leider konnten aber einige aus diversen Gründen die Einladung nicht annehmen und mussten absagen. Deshalb wird der Kreis der Eingeladenen entsprechend angepasst.
Eingeladen werden nun auch:
Maximilian Dorsch (DE / BY) AC Bamberg
Simon Schröder (DE / BY) SFV Bad Wörishofen
Johannes Beyer (DE / BY) SFZ Königsdorf
Henrik Theiss (DE / BW) FLG Grabenstetten
Julia Wanninger (DE / BY) FLC Schwandorf
Marcel Kaspari (DE / RP) AC Nastätten
Enrique Levin (DE / HE) LSV Homberg/Ohm
Moritz Althaus (DE / RP) AC Nastätten
Etienne Dollhausen (DE / NW) LSC Erftland
Tobias Pachowsky (DE / BY) FC Eichstätt
Max Mensing (DE / NW) SFG Stadtlohn
Umfassende Infos zum U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe findet ihr hier:
Dennoch zusammenfassend einige Infos:
Der OLC lädt das beste Dutzend der U25-Piloten, orientiert am Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘ zu einem Trainings-Camp auf die Wasserkuppe ein. Und einladen heißt, dass es weder Camping-, noch Schlepp-, noch Organisationsgebühren gibt.
Die Zielsetzung ist absolut simpel: Nach dem Ende der 2018er Liga-Saison lädt der OLC die TOP-Junioren zu einem freundschaftlichen Vergleichsfliegen nach dem Grand-Prix Format ein. Dabei wird es nicht ums Siegen gehen, sondern um interessantes gemeinschaftliches Fliegen mit dem ‘Kennenlern-Angebot‘, welche hervorragenden Trainingsmöglichkeiten beim Grand-Prix Format gegeben sind. So resümierte einmal Holger Karow “einen durchaus höheren Lerneffekt als bei klassischen Wettbewerben, weil man durch den Regattastart sofort sieht, an welcher Position im Gesamtfeld man sich befindet; und das zieht sich durch die ganze Tagesaufgabe. D. h. man bekommt jeden Fehler, aber auch jede richtige Entscheidung direkt zu spüren. Bei herkömmlichen Wettbewerben kann man dies oft nicht einordnen, und viele Zusammenhänge erst nach der Auswertung herstellen.“
Hier findet ihr die Anmeldung zum Download (der Link steht ab Montagabend zur Verfügung).
Damit man aber bzgl. Nachrückern disponieren kann, wird um Rücksendung bis spätestens Donnerstag (23.8.) um 12:00 Uhr an mail@onlinecontest.org gebeten.
Wir freuen uns auf euere Anmeldung.
Wenn es Fragen gibt, bitte ein Mail an: mail@onlinecontest.org
 
 
 

Freitag, 17. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Nordmeertiefs etwa von Brandenburg bis nach Baden-Württemberg und zieht mit ihrer feuchtlabilen Meeresluft im Tagesverlauf nur sehr langsam nach Südosten ab. Die rückseitig einfließende etwas kühlere Luftmasse gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. Andessen Nordflanke ziehen atlantische Störungsausläufer über das norddeutsche Küstengebiet ostwärts und führen dort feuchtere
Meeresluft heran.
Auch am SONNTAG verläuft eine wellende Kaltfront mit mäßig warmer Meeresluft von der Ostsee über Norddeutschland bis in ein Tief bei Schottland. In den übrigen Gebieten bleibt der Azorenhochkeil wetterbestimmend, und die Luft erwärmt sich wieder. Nur der Alpenraum wird noch von der feuchtlabilen Warmluft beeinflusst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG in der Südhälfte meist mäßige bis gute Thermik, CU-Basen zum Spätnachmittag bei 4500-6500 FT. Nach Norden hin insgesamt mehr abschirmende Wolkenfelder AC/CI und teils deutlich gestörte Thermik, Richtung Küsten/nördliches Schleswig-Holstein CU-Basen selten oberhalb 3000-4500 FT. Über Schleswig-Holstein mitunter zerrissene Thermik. Am Montag wird das Durchschwenken eines Bodentroges erwartet: Zeit- und gebietsweise sollte deutlich zerrissene oder durch Abschirmung gestörte Thermik erwartet werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich im Westen mäßige bis gute CU-Thermik entwickeln. Im Osten und Süden gibt es noch Einschränkungen durch abschirmende Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich vor allem im Osten verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Westen setzt sich eine deutlicheStabilisierung durch und die CU-Bewölkung trocknet vielfach ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG oft abgeschirmt und wenig nutzbare Thermik, am ehesten über Ostbayern geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland eingelagerte Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland abgeschirmt mit Überentwicklungen und Gewittern am
Nachmittag und Abend. Hier keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Dienstag, 07. August AC Braunschweig: Einsatz wird mit Rang sieben und 14 Punkten belohnt Artikel übersetzen

Na also, da geht doch noch richtig etwas im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Segelflug-Bundesliga! Und auch der Wettergott spielte entsprechend gut mit, so dass wir schnelle 337,12 Speedpunkte im Rahmen dieser viertletzten Runde einfahren konnten. Dieser aktuelle Rundensieg ging mit 366,82 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabellenführung wechselte wieder mit nunmehr 214 Punkten nach Bayreuth. Der Aero-Club liegt jetzt mit 86 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze und hat somit 4 Punkte Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang. Somit konnten wir am letzten Wochenende massiv Boden gutmachen!
Und nun zum aktuellen Geschehen vom Samstag und Sonntag: Am Samstag waren Markus Schmied mit Hayung Becker, Klaus-Dieter Arntz und Rolf Wagner in der Lüneburger Heide, die erst richtig spät thermisch mit wunderbaren Wolken wirklich gut wurde, unterwegs.
Da der Sonntag der bessere Tag werden würde, erfolgte hier noch einmal ein konzentrierter Einsatz unseres Bundesligateams. Somit ergibt sich das folgende Gesamtresultat mit 337,12 Speedpunkten:
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 114,63 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18 m, 111,67 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,82 Speedpunkte,
Schmied und Becker parkten am Samstag auch lange im Bereich von Waggum und trieben dann den Arcus nach Norden zu den schönen sich spät entwickelnden Cumuluswolken, die dann von Schneverdingen bis Oebisfelde schnell abgeflogen wurden.
Bennewitz und Rabe nutzten den Sonntag und waren mitunter im engen Teamflug auf der Thermikrennstrecke Fläming erfolgreich unterwegs. Ihre östlichsten Umkehrpunkte lagen bei Jüterbog und nördlich von Herzberg (Elster). Zudem waren an diesem Tag noch Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T), Michael Schoof und Tobias Schroer (Duo-Discus), Holger Scholz sowie Rolf Wagner im Bundesligamodus auf Strecke. In der Altmark in Stendal findet aktuell ein Treffen des Vintage Glider Clubs statt und von dort lieferten Conni Bruns und Stefan Faulhaber noch zwei weitere Flüge mit ihren betagten Maschinen.
 
Rolf Wagner
 
Am Samstag gab es lange Zeit nur bescheidene Blauthermik in unserer Region.
Ein kreativer Schnappschuss von Karsten Bennewitz auf der Thermikautobahn des Flämings.
Enger Teamflug unser Ventus-Piloten unter prächtigen Wolken

 


Montag, 06. August Rundensieg im Wettbewerb: FLG Piloten unschlagbar auf dem Klippeneck Artikel übersetzen

Eigentlich geht man davon aus, dass im zentralen Wettbewerb keine schnellen Bundesligaflüge gemacht werden. Das Gegenteil war am Samstag auf dem Klippeneck passiert. Durch eine perfekte Wettervorsage von Henry Blum konnte Wettbewerbsleiter Martin Trittler die 90 Flugzeuge des diesjährigen 50sten Klippeneck Wettbewerbs auf eine optimale Strecke rund um Alb und Schwarzwald schicken. Mit Schnittgeschwindigkeiten von 131 km/h in der 15-Meter Klasse (Dirk Ströbl) und 119 km/h in der Clubklasse (Martin Söll) waren die Tagessieger mit der AAT-Aufgabe sehr zufrieden. Am Samstagabend konnten die FLG Piloten aus Blaubeuren dann nicht nur die Plätze ein bis drei durch Philipp Söll, Dirk Ströbl und Jens Minard in der 15-meter Klasse, sowie Platz 2 von Martin Söll in der Clubklasse gefeiert werden, sondern auch ein vorläufiger Rundensieg. Da am Sonntag nichts mehr von den anderen Vereinen nach kam blieb es mit den Flügen von Ströbl 123,88, P.Söll 123,72 und Jens Minard 119,22 bei dem Rundensieg in dieser 16ten Runde und die FLG rückte ein weiteres Stück auf Platz 4 in der Tabelle vor.

 
M.Söll
 
Blaubeurer Dreifachsieg
Früh schossen die Wolken nach oben
Schafherde mäht um die Hänger
beim Klippeneck Wettbewerb

 


Montag, 06. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15:00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 7:00 UTC
Und wieder eine Runde, in der alle - und das ist selbst bei homogenen Wetterlagen nicht immer das Fall - Teams aus Liga 1 und 2 Punkte erfliegen können. Auch wenn das Wetter nicht wirklich "homogen" zu nennen war, seine Chance bekam jeder.
Samstag:
Das mit der fehlenden Homogenentät zeigt schon das Satellitenbild vom Samstag um 12UTC (14 MESZ). Morgens lief eine schwache Höhenkaltfront von der Nordsee kommend herein, die in dem Bild noch schwach an ihrem Cirrenfeld, von der Eifel bis ins Stettiner Haff liegend, zu erkennen ist. Gute 3 Stunden später erkennt man die Auswirkungen der beiden unterschieldichen Luftmassen: Während rückseitig vor allem die Mittelgebirge und vor von der Nordsee her in der einfliessenden kühleren Luft im Wind reihende Cumuli entstehen, zeigen sich in der warmen Luftmasse im Süd deutliche Anzeichen von Labilität. Aus den hochreichenden Wolkentürmen - die Tops hatten nur rund -55° - fielen dann auch Schauer. Das richtige Timing war für einen erfolgreichen Flug mit entscheidend.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild zeigt dagegen der Sonntag: In der Nacht war weiter kühle Luft in den Nordwesten eingeflossen. Deren Feuchte staute sich morgens - auf dem Satellitenbild von 7UTC (9 MESZ) gut erkennenbar, noch am kompletten Nordrand der MIttelgebirge. Unter den wieder zunehmenden Hochdruckeinfluss löste sich diese Feuchte aber immer weiter auf, mit dem herannahenden Hoch trocknete es im Westen sogar immer weiter ab und Labilität war damit kein Thema mehr. Das Timing des Tages lag dann in manchen Gebieten eher darin, die in Geduld zu üben, bis sich die Bedingungen so weit gebessert hatten, dass ein Flug die entsprechende Speed verprach.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flugspuren beider Tage zeigen in weiten Bereichen Flüge, die Chance auf Liga-Punkte war  vom Wetter her also (fast) überall gegeben. Was das Timing angeht, so konnte sich der Rundensieger in Liga 1, die SFG Blaubeuren, offenbar auf die Wettbewerbsleitung des Klippenecks verlassen. Die Strecke über Alb und Schwarzwald am Samstag war wohl auch mit den Ziel ausgelegt, das Feld rechtzeitig vor den drohenden Überentwicklungen wieder am Platz zu haben. Die Wertungstrecke passte auch gut zu den 2,5h Ligaflugzeit, wobei die Schauer im Süden vermieden werden konnten. Dirk Ströbl, Philipp Söll und Jens Minard flogen nicht nur in der OLC-Ligawertung nach ganz vorne. Die beiden erstgenannten flogen dazu noch im Team, was die MeetingPoints, und natürlich auch der fast identische Schnitt von 123km/h, bestätigen.
Auch der zweitplatzierte, die LSG Bayreuth, nutzte den Samstag für ihre Wertungsflüge. Vom heimischen Platz aus unterwegs, ging es auch hier darum, Speed und Punkte zu machen, bevor die Luftmasse zu sehr überkochte. Genutzt werden konnte dafür eine Lücke, die über den Bereich hinwegzog. Mittags macht es von Nordwesten auf und am Nachmitztag mit einem durchaus imposanten Cirrenschirm auch wieder zu (Wer noch schnell genug ist, im TopMeteo-Testbereich sind die Bilder noch bis Dienstag-Morgen 00UTC verfügbar ...). Wie wichtig diese Lücke für Martin Bühl, Andreas Baier und Johannes Baier werden sollte, sieht man später noch in der Endabrechnung. Das man als Team an unterschiedlichen Enden der Republik und an unterschiedlichen Tagen für eine gute Platzierung sorgen kann, zeigt der FK Brandenburg.
Nach wechelhaftem Saisonverlauf (der sieht eher aus, wie ein gutes Barogramm aussehen sollte), schaffen sie wieder mal eine Spitzenplatzierung. Julius Gäde flog im Rahmen der Junioren-Quali in Grabenstätten (Samstag), Waldemar Labusga und Lothar Dittmer (Sonntag) vom heimischen Platz aus. Spitze war dann noch ein weiter Flug im Nordosten. Ebenfalls am Sonntag konnte Jonas Florin von Lüsse aus mit indexkorrigierten 125km/h den schnellsten Flug der Liga absolvieren. MIt einem Kurbelanteil von nur 4% konnte er die Reihungen im Nordwestwind optimal nutzen. Er führte den FCC Berlin damit auf einen guten 4. Platz. Während die guten Platzierungen für die beiden Brandenburger Vereine eine deutliche Festigung der Mittelfeldpositionen bedeutet, sind Blaubeuren und Bayreuth die klaren Gewinner in der Endabrechung.
Blaubeuren kann gleich 4 Plätze gut machen und liegt nun auf Gesamtrang 4. Die Abstände sind aber nach unten mehr als eng. Während Schwäbisch-Gmünd seinen dritten Platz hält, hat es an der Spitze erneut einen Wechsel gegeben. Aalen, die in dieser Runde nur auf Platz 14 landeten, liegen nun 4 Punkte hinter den wieder führenden Bayreuthern. Die fast im Wochenrhythmus wechselnde Führung verspricht noch eine spannende Endphase - schließlich geht die Liga-Saison langsam dem Ende entgegen ...
Und auch in Liga 2 kommt ein wenige Spannung auf. So ganz der optimale Wetterraum waren Oberpfalz und Bayerischer Wald ja nicht, das hat ja schon die Wetterbeprechung und die nur knappen Flüge von Bayreuth gezeigt. Und so musste auch hier der Liga-Primus SFG Steinwald mit Rundenplatz 18 Federn lassen, während der engste Verfolger aus Gifhorn auf Rundenplatz 2 vorflog. Dabei konnten die Niedersachsen gleich beide Tage nutzen: Marianne Hagemann flog am Samstag der einfließenden Kaltluft unter den aufkommenden Reihungen entgegen, Bastian und Klaus Busse sowie Thomas Weinberger der Luftmasse am Sonntag Richtung Lüsse hinterher. Mit den insgesamt 342 km/h konnten der drittplatzierte Freudenstadt hier nicht ganz mithalten. Der Rundensieg geht wieder in den Nordosten: Klaus Engelhard, dem 128km/h am Samstag zwischen Dessau und Zielona Góra erreichte, war - auch über beide Ligen hinweg -, schnellster für den Aero Club Berlin. Stephan Kirchner und Jonas Schwengler steuerten am Sonntag im Team ihre Speed zwischen Lüneburger Heide und Fläming bei.
In der Gesamtwertung kann der Aero Club Berlin damit auf Rang 9 klettern und liegt nun in direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen (Rang 7 ist nur noch 9 Punkte entfernt). Schlagdistanz ist dann auch das Stichwort für Gifhorn, die nun nur noch knappe 13 Punkte hinter der führenden SFG Steinwald liegen. So wird es in der kommenden Runde für die Wilscher nicht nur darum gehen, den letzten noch fehlenden Punkt für den Aufstieg klar zu machen, sondern auch darum, noch weiter nach vorne aufzuschließen. Das Wetter sieht zumindest wieder fliegbar aus :-)
 
Bernd Fischer
 
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Samstag, 04. August Rückwärtssalto: Sportzeugen bei OLC – Flügen? Artikel übersetzen

Eine der bahnbrechenden Neuerungen, welche den OLC bei seinem Start vor rd. 20 Jahren auszeichnete war, generell auf die bis dahin üblichen und auch in den jeweiligen Regeln vorgeschriebenen Sportzeugen zu verzichten. Begründet wurde dies damit, dass man ja wegen der tagesaktuellen Darstellung der Flüge im Internet nicht nur einen einzigen Sportzeugen hat, sondern eben die gesamte Segelfliegerwelt, die sich für die gemeldeten Flüge interessiert. Man nannte das damals „Partner-Check“.
Das war natürlich vor allem auch ein Gentlemen-Agreement, denn man wusste genau, dass eine Kontrolle nicht möglich war. Aber auf der Basis dieses Vertrauens öffneten sich ungeahnte Möglichkeiten – und der Ansatz hat sich bewährt.
... scheinbar, bis vor einigen Tagen:
Es wurden nämlich kürzlich Flüge mit motorisierten Segelflugzeugen bekannt, bei denen die Flugdokumentation nicht (wie in den Regeln vorgeschrieben) mit einem IGC-zugelassenen Datenlogger erfolgte, welcher einen Motorlauf registriert, sondern mit einem Logger, der keine derartige Aufzeichnung durchführen kann (also nicht IGC-zugelassen war).
Und da das OLC-Auswertungssystem dieses Manko natürlich feststellen würde, hat man in der OLC-Flugmeldung einfach das reine Segelflugzeug des jeweiligen Typs benannt, also das falsche Flugzeug in der Flugmeldung eingetragen.
Das ist natürlich glatter Betrug.
Selbstverständlich wurden die betreffenden Flüge entwertet und der Sachverhalt im OLC-Kommentar für jedermann lesbar eingetragen.
Die Piloten selbst wurden ermahnt, das künftig zu unterlassen (gelbe Karte!).
Dazu werden die Piloten in einer Blacklist aufgenommen. Nun wird regelmäßig gecheckt, ob die dort aufgeführten Piloten sich künftig an die Regeln halten.
Sollten bei den betreffenden Piloten wiederum derartige Verfehlungen vorkommen, so erfolgt ein Wertungsausschluß (rote Karte!).
Fazit: Das mit den Sportzeugen lässt man beim OLC dann doch bleiben … stattdessen ergeht jedoch die Bitte, die Augen offen zu halten und dem OLC neuerliche ‘schwarze Schafe‘ zu nennen (dazu gehört auch ‘mit 18 m fliegen und für 15 m melden‘).
Also: Den Partnercheck praktizieren, das ist die Lösung … nach wie vor ;-)
Schöne Flüge noch ;-)
 

Freitag, 03. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 03.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich die Front eines skandinavischen Tiefs über Norddeutschland und zieht tagsüber langsam landeinwärts. Sie führt etwas kühlere Luft in den Norden Deutschlands. Im Rest des Landes liegt nach wie vor sehr heiße Luft, die in der Südosthälfte und im Alpenraum durch die Tageserwärmung und mit Unterstützung eines Höhentroges labilisiert wird. Hochreichende Konvektion ist hier die Folge.
Am SONNTAG dehnt sich ein Keil des Azorenhochs wieder auf das ganze Land aus. In der Nordhälfte liegt weiterhin kühlere Luft, im Süden dominierte heiße Luft. Konvektive Umlagerungen bleiben aber auf den äußersten Süden bzw. Südosten und den Alpenraum beschränkt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, nachmittags aber vor allem über den Bergen isolierte Gewitter. Im Nordwesten kaum
Gewittergefahr.
Am SONNTAG erneut gute bis sehr gute CU-Thermik. Einzelne Überentwicklungen lediglich über den Höhenzügen ganz im Süden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Cumulusthermik, nachmittags einzelne Überentwicklungen.
 
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Donnerstag, 02. August SFZ Königsdorf weiter auf Wolke sieben Artikel übersetzen

Die Bedingungen waren am Samstag nicht ganz einfach, sollte doch von Westen ein Regengebiet hereinziehen. Mathias Schunk war der erste der um halb elf startete und Richtung Südwesten abflog. Bereits am Tschirgant im Inntal wendete er jedoch aufgrund der ersten Regenschauer und flog wieder ostwärts. Entlang der Nordkette fand er gute Bedingungen, was er sofort über Funk weitergab. So flogen auch die später gestarteten Nikolai Wolf, Johannes Beyer, sowie das Arcus Team Jonathan Cross und Benjamin Bachmaier an die Nordkette. Während Mathias, nachdem er nicht sofort die Freigabe von Innsbruck zur Inntal Querung bekam und einen Umweg in Kauf nehmen musste, danach ins Salzachtal flog, wo es nicht ganz so gut ging, flogen die anderen Richtung Wilder Kaiser. Mittlerweile zog von Westen her jedoch bereits die erste Regenfront weiter Richtung Königsdorf, was wir am Radar der top meteo App dauernd verfolgten. Daher wendete Mathias bei Zell am See und machte sich auf dem Heimweg, um die Wertung nicht zu gefährden. Die anderen, die später gestartet waren, mussten, um die zweieinhalb Stunden noch voll zu bekommen noch etwas weiter nach Osten fliegen und wendeten am Hochkönig. Die erste Regenfront wurde von allen im Süden umflogen und nachdem der Regen in Königsdorf aufgehört hatte landete Mathias bereits um kurz nach zwei und etwas später auch der Arcus wieder in Königsdorf. Die beiden Junioren kamen später auch wieder in Königsdorf an, da sich die zweite Regenfront glücklicherweise wieder aufgelöst hatte.
Am Samstag Abend führten wir in der internationalen Alpenliga durch die Flüge von Nikolai,Johannes und Mathias, die gleichzeitig an diesem Tag überhaupt die drei schnellsten im gesamten Alpengebiet waren, die Wertung vor dem österreichischen Tabellenzweiten vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf an. Bei den Junioren wurde die Wertung durch Michael Wisbacher vervollständigt, der in Zwickau bei einer Quali ist, so dass auch die Junioren Samstag Abend in front lagen.
Sonntag Motivationsproblem in Königsdorf
Sonntag war es dann einzig Benjamin Bachmaier, der sich an einer Verbesserung der Ligawertung versuchte und sich bis ins Engadin vorkämpfte, wo er auf sehr gute Bedingungen traf und am Ende dort mit 109,0 km/h die mit Abstand beste Wertung des SFZ und auch die schnellste Wertung der gesamten Runde in den Alpen erzielte. Der Rest konnte sich bei der Hitze nicht wirklich motivieren und blieb aufgrund des Erfolges des Vortages am Boden. Die Bundesliga Wertung des SFZ wurde sonntags durch Thomas Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb mitfliegt noch verbessert. Die Juniorenwertung wurde von Vincent Heckert mit ebenfalls 91,8 km/h verbessert , der am Trainingstag zur Deutschen Juniorenmeisterschaft in Grabenstetten geflogen ist.
Tabellenführung zweimal ausgebaut
In der Alpenliga behielt das SFZ die Führung und flog somit zum sechsten Rundensieg in 2018. Da sich am Sonntag die Schweizer von der SG Knonaueramt noch vor Micheldorf schob, baute das SFZ die Tabellenführung auf nun 50 Punkte Vorsprung aus. Bei den Junioren fiel man zwar auf Rundenrang vier zurück, baute aber den Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Lichtenfels ebenfalls aus. In der Bundesliga landete das SFZ auf Rang 14 und fällt in der Tabelle um einen Platz auf Rang 13 zurück. Hier haben wir am Sonntag tatsächlich Punkte verschenkt, denn mit drei Flügen, wie dem von Benni Bachmaier, wären wir wohl um den Rundensieg mitgeflogen...
 
Mathias Schunk
 
 

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