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Tuesday, 22. January Luftsportring zur Mann­schaft des Jah­res in Aalen no­mi­niert translate news

Noch bis zum 27.1.2019 kann jeder Segelflugbegeistere seine Stimme abgeben und für die besten Sportler des Jahres 2018 der Stadt Aalen votieren. Die Stadt Aalen lobt gemeinsam mit den Vorsitzenden des Stadtverbands der Sport treibenden Vereine Aalen, dem Stadtverband für Sport + Kultur sowie Medienvertretern und der Kreissparkasse Ostalb und der AOK Ostwürttemberg die die Sportler des Jahres 2018 aus.
Das Segelflug-Bundesliga-Team des LSR Aalen muss sich gegen zwei Konkurrenten behaupten: Ein Kunstradteam und ein Tanzpaar. Platz 2 in der Segelflug-Bundeliga und OLC World League.
Steffen Schwarzer der als Sportler des Jahres in der Einzelwertung nominiert ist, tritt gegen einen Ringer, Triathleten, Schwimmer und Kickboxer an. Die Stadt Aalen führt ihre Sportlerwahl online-basiert durch.
Zu gewinnen gibt es für die Einsender Einkaufsgutscheine für den Aalener Einzelhandel. Noch ein Hinweis: Bei der Abstimmung teilnehmen darf JEDER, ob aus Aalen stammend oder nicht. Daher sind auch ALLE Luftsportler aus ganz Deutschland angesprochen.
Jeder darf auch gerne den Link weiterverteilen an Partner, Bekannte, Verwandte, Kollegen, usw.... um die Stimmen für den Luftsportring Aalen noch weiter anschwellen zu lassen.
Die Stadt Aalen erhebt keine Gebühren, nur persönliche Daten zum Ausschluss von Doppelvoten. Bitte Per­so­nal­aus­weis zur Le­gi­ti­ma­ti­on be­reit­hal­ten.
 
Michael Kost
 
 

Saturday, 19. January Jahrestreffen der Wellen- und Hangflieger aus der Rhein-Neckar-Region translate news

Jedes Jahr laden die Wellenflieger aus der Rhein-Neckar-Region alle interessierten Segelflieger nach Bensheim zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch ein. Für das leibliche Wohl sorgt wie immer die gut vorbereitete Küche des SFG-Bensheim.
Veranstalter: Felix Maier (SFG Bensheim), Peter Franke (SFG Giulini), Andreas Maurer (DJK-Landau), Eckart Schwantes (LSV Worms). Ort: Clubheim der SFG Bensheim, Schwanheimer Str. 175, 64625 Bensheim, Tel: 06251-72411. Termin: Samstag den 2. Februar 2019 um 17 Uhr.
 
Die Einladung mit Programm findet sich hier.
 
 

Friday, 18. January Bayreuth sucht die Mannschaft des Jahres - LSG meist vorgeschlagener Verein translate news

Für die Piloten der Luftsportgemeinschaft Bayreuth war die Pause bis zum nächsten Titelkampf nur kurz: Seit Anfang Januar sucht Bayreuths Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier die Mannschaft des Jahres aus seinem Verbreitungsgebiet.
Sportlich gesehen sollten Bundes- und Weltligasieg ein unschlagbares Argument sein. Aber seit diesem Jahr entscheidet nicht mehr eine Kombination aus Televoting und Jury, sondern das Televoting allein.
Das wird kein leichtes Unterfangen: Der härteste Konkurrent dürften die Basketballer von medi Bayreuth werden. Sie haben mit dem sechsten Bundesliga-Rang 2018 auch eine gute Saison gespielt und zuletzt sensationell gegen Brose Bamberg gewonnen - nicht nur oberfränkischer Lokalrivale, sondern die dominierende Bundesliga-Mannschaft der letzten fünfzehn Jahre.
Dennoch macht die erste Runde Mut: Die Segelflieger der LSG Bayreuth wurden mit 19,8% am häufigsten vorgeschlagen. Das war aber nur die Qualifikation zum eigentlichen Titelkampf um die Mannschaft des Jahres. Der beginnt erst jetzt mit dem Televoting. Die Hoffnung besteht also, dass wir die Sensation schaffen könnten, als Randsportart gegen die großen Publikumssportarten zu bestehen!
Bis zum 27. Januar zählt der Nordbayerische Kurier nun eingehende Anrufe und SMS.
Wer uns in diesem Rennen unterstützen möchte:
Anruf unter 0137/808401139-04
oder SMS an 52020 mit dem Text "kurier vote 04"
Wie bei solchen Televotings üblich, fallen Gebühren in Höhe von 0,50 €/Anruf (Mobilfunk abweichend) oder 0,49 €/SMS an. Wir würden uns trotzdem über jede Stimme für den Segelflug freuen!
Erfahren werden wir das Ergebnis beim Bayreuther Ball des Sports am 23. Februar in der Oberfrankenhalle und berichten natürlich hier.
 
Daniel Große Verspohl
 
 

Thursday, 17. January Jonker Sailplanes Newsletter - DEC 2018 translate news

In Jonker Sailplanes (JS) latest newsletter the CEO, Uys Jonker, shares some of the highlights of 2018 and wishes everyone a prosperous new year! JS is in the process of restructuring the company, as a result of the growth that has taken place in recent years, and AP Kotze has been appointed as the new Engineering Manager. AP is a valuable asset to JS and a well-known face in the gliding community.  He has the required skills, expertise and experience to lead JS engineering team to design the most sought-after sailplanes in the world. JS also had the privilege of welcoming Katrin Senne at our factory for a short visit during November. The main reason for the visit was to finalise details and to witness her "JS3 in the making", but of course when the opportunity to fly was presented she didn't hesitate to accept and went home with a new Woman’s World Record.
 
 
AP Kotze, JS newly
appointed Engineering
Manager.
From the CEO's desk.
Katrin Senne in OG

 


Sunday, 13. January Königsdorf versinkt im Schnee translate news

In Königdorf kann  man sich momentan nur schwer vorstellen, dass es dort in absehbarer Zeit Flugbewegungen geben könnte, so hoch liegt der Schnee. Da der Schnee noch dazu sehr nass, daher extrem schwer ist und Regenfälle vorhergesagt waren, war die Angst groß, dass irgendwann die Tragkraft der Hallendächer nicht mehr ausreicht. Daher entschloss man sich am Samstag zu einer großen Dachräumaktion.  Bis zu 20 Mann pro Hallendach waren im Einsatz und „nur“ acht Stunden später war der Schnee von den Dächern. Nun liegt dieser aber neben den Hallen teilweise bis auf Dachhöhe und es laufen die Wetten bis zur wievielten Bundesligarunde man die Schneehaufen sehen wird.
 
Mathias Schunk
 
Die momentanen Schneemassen
werden in Königsdorf wohl auf
absehbare Zeit keine
Winter Föhnflüge zulassen...
Der Schnee liegt
bis auf Dachhöhe
Neue Disziplin:
Hangar Skispringen

 


Tuesday, 07. August SFG Giuini: Langsam geht es aufwärts translate news

Die extrem guten Bedingungen, wie die ganze Vorwoche über, hatte der Samstag leider nicht mehr - aber es war immer noch sehr gut fliegbar. Mit 6 Piloten waren die Giulini´s am Start und alle konnten 3stellige Speedpunkte erfliegen. Wobei der Einstieg in den Odenwald um die Mittagszeit mit mäßigem Steigen und erste Tropfen auf der Haube schon etwas tricky war. Wir flogen bei etwas unübersichtlichen Bedingungen nach Schweinfurth auf KM150. Auf dem Heimweg waren im Westen schon kräftige Schauer zu sehen und der Odenwald war nicht sehr einladend. Wir mussten um einen Schauer gleiten und über den Kraichgau zurück in die Rheinebene zu kommen.
Achim Besser - etwas später gestartet - berichtet im Funk von einer sehr guten Linie entlang der Bergstrasse. Achim flog zwischen den Lufträumen Frankfurt und Stuttgart einen sagenhaften Schnitt. Nach und nach rasteten wir dann alle in dieser Energielinie ein, genoßen das angenehme Gleiten und einige machten mehr Schenkel als es für die Liga sinnvoll war -  aber der Spaß am Segelfliegen steht an erster Stelle.
Am Sonntag wurde ebenfalls geflogen, aber es trocknete am frühen Nachmittag von Nordwesten ab und die Samstagschnitte konnten nicht übertroffen werden. Achim Besser (Ventus cT, EB), der letzte Runde schon Schnellster der gesamten Liga war, holte vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) die meisten Speedpunkte und wir erreichten den 5. Rundenplatz. 16 Punkte lassen uns auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle klettern und noch 3 Runden liegen vor uns...
 
Uwe Melzer
 
Mit Buddy um den Regen
Da beginnt die Energielinie
Abendliches Abgleiten

 


Tuesday, 07. August AC Braunschweig: Einsatz wird mit Rang sieben und 14 Punkten belohnt translate news

Na also, da geht doch noch richtig etwas im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Segelflug-Bundesliga! Und auch der Wettergott spielte entsprechend gut mit, so dass wir schnelle 337,12 Speedpunkte im Rahmen dieser viertletzten Runde einfahren konnten. Dieser aktuelle Rundensieg ging mit 366,82 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabellenführung wechselte wieder mit nunmehr 214 Punkten nach Bayreuth. Der Aero-Club liegt jetzt mit 86 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze und hat somit 4 Punkte Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang. Somit konnten wir am letzten Wochenende massiv Boden gutmachen!
Und nun zum aktuellen Geschehen vom Samstag und Sonntag: Am Samstag waren Markus Schmied mit Hayung Becker, Klaus-Dieter Arntz und Rolf Wagner in der Lüneburger Heide, die erst richtig spät thermisch mit wunderbaren Wolken wirklich gut wurde, unterwegs.
Da der Sonntag der bessere Tag werden würde, erfolgte hier noch einmal ein konzentrierter Einsatz unseres Bundesligateams. Somit ergibt sich das folgende Gesamtresultat mit 337,12 Speedpunkten:
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 114,63 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18 m, 111,67 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,82 Speedpunkte,
Schmied und Becker parkten am Samstag auch lange im Bereich von Waggum und trieben dann den Arcus nach Norden zu den schönen sich spät entwickelnden Cumuluswolken, die dann von Schneverdingen bis Oebisfelde schnell abgeflogen wurden.
Bennewitz und Rabe nutzten den Sonntag und waren mitunter im engen Teamflug auf der Thermikrennstrecke Fläming erfolgreich unterwegs. Ihre östlichsten Umkehrpunkte lagen bei Jüterbog und nördlich von Herzberg (Elster). Zudem waren an diesem Tag noch Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T), Michael Schoof und Tobias Schroer (Duo-Discus), Holger Scholz sowie Rolf Wagner im Bundesligamodus auf Strecke. In der Altmark in Stendal findet aktuell ein Treffen des Vintage Glider Clubs statt und von dort lieferten Conni Bruns und Stefan Faulhaber noch zwei weitere Flüge mit ihren betagten Maschinen.
 
Rolf Wagner
 
Am Samstag gab es lange Zeit nur bescheidene Blauthermik in unserer Region.
Ein kreativer Schnappschuss von Karsten Bennewitz auf der Thermikautobahn des Flämings.
Enger Teamflug unser Ventus-Piloten unter prächtigen Wolken

 


Monday, 06. August Rundensieg im Wettbewerb: FLG Piloten unschlagbar auf dem Klippeneck translate news

Eigentlich geht man davon aus, dass im zentralen Wettbewerb keine schnellen Bundesligaflüge gemacht werden. Das Gegenteil war am Samstag auf dem Klippeneck passiert. Durch eine perfekte Wettervorsage von Henry Blum konnte Wettbewerbsleiter Martin Trittler die 90 Flugzeuge des diesjährigen 50sten Klippeneck Wettbewerbs auf eine optimale Strecke rund um Alb und Schwarzwald schicken. Mit Schnittgeschwindigkeiten von 131 km/h in der 15-Meter Klasse (Dirk Ströbl) und 119 km/h in der Clubklasse (Martin Söll) waren die Tagessieger mit der AAT-Aufgabe sehr zufrieden. Am Samstagabend konnten die FLG Piloten aus Blaubeuren dann nicht nur die Plätze ein bis drei durch Philipp Söll, Dirk Ströbl und Jens Minard in der 15-meter Klasse, sowie Platz 2 von Martin Söll in der Clubklasse gefeiert werden, sondern auch ein vorläufiger Rundensieg. Da am Sonntag nichts mehr von den anderen Vereinen nach kam blieb es mit den Flügen von Ströbl 123,88, P.Söll 123,72 und Jens Minard 119,22 bei dem Rundensieg in dieser 16ten Runde und die FLG rückte ein weiteres Stück auf Platz 4 in der Tabelle vor.

 
M.Söll
 
Blaubeurer Dreifachsieg
Früh schossen die Wolken nach oben
Schafherde mäht um die Hänger
beim Klippeneck Wettbewerb

 


Monday, 06. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 15:00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 7:00 UTC
Und wieder eine Runde, in der alle - und das ist selbst bei homogenen Wetterlagen nicht immer das Fall - Teams aus Liga 1 und 2 Punkte erfliegen können. Auch wenn das Wetter nicht wirklich "homogen" zu nennen war, seine Chance bekam jeder.
Samstag:
Das mit der fehlenden Homogenentät zeigt schon das Satellitenbild vom Samstag um 12UTC (14 MESZ). Morgens lief eine schwache Höhenkaltfront von der Nordsee kommend herein, die in dem Bild noch schwach an ihrem Cirrenfeld, von der Eifel bis ins Stettiner Haff liegend, zu erkennen ist. Gute 3 Stunden später erkennt man die Auswirkungen der beiden unterschieldichen Luftmassen: Während rückseitig vor allem die Mittelgebirge und vor von der Nordsee her in der einfliessenden kühleren Luft im Wind reihende Cumuli entstehen, zeigen sich in der warmen Luftmasse im Süd deutliche Anzeichen von Labilität. Aus den hochreichenden Wolkentürmen - die Tops hatten nur rund -55° - fielen dann auch Schauer. Das richtige Timing war für einen erfolgreichen Flug mit entscheidend.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild zeigt dagegen der Sonntag: In der Nacht war weiter kühle Luft in den Nordwesten eingeflossen. Deren Feuchte staute sich morgens - auf dem Satellitenbild von 7UTC (9 MESZ) gut erkennenbar, noch am kompletten Nordrand der MIttelgebirge. Unter den wieder zunehmenden Hochdruckeinfluss löste sich diese Feuchte aber immer weiter auf, mit dem herannahenden Hoch trocknete es im Westen sogar immer weiter ab und Labilität war damit kein Thema mehr. Das Timing des Tages lag dann in manchen Gebieten eher darin, die in Geduld zu üben, bis sich die Bedingungen so weit gebessert hatten, dass ein Flug die entsprechende Speed verprach.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flugspuren beider Tage zeigen in weiten Bereichen Flüge, die Chance auf Liga-Punkte war  vom Wetter her also (fast) überall gegeben. Was das Timing angeht, so konnte sich der Rundensieger in Liga 1, die SFG Blaubeuren, offenbar auf die Wettbewerbsleitung des Klippenecks verlassen. Die Strecke über Alb und Schwarzwald am Samstag war wohl auch mit den Ziel ausgelegt, das Feld rechtzeitig vor den drohenden Überentwicklungen wieder am Platz zu haben. Die Wertungstrecke passte auch gut zu den 2,5h Ligaflugzeit, wobei die Schauer im Süden vermieden werden konnten. Dirk Ströbl, Philipp Söll und Jens Minard flogen nicht nur in der OLC-Ligawertung nach ganz vorne. Die beiden erstgenannten flogen dazu noch im Team, was die MeetingPoints, und natürlich auch der fast identische Schnitt von 123km/h, bestätigen.
Auch der zweitplatzierte, die LSG Bayreuth, nutzte den Samstag für ihre Wertungsflüge. Vom heimischen Platz aus unterwegs, ging es auch hier darum, Speed und Punkte zu machen, bevor die Luftmasse zu sehr überkochte. Genutzt werden konnte dafür eine Lücke, die über den Bereich hinwegzog. Mittags macht es von Nordwesten auf und am Nachmitztag mit einem durchaus imposanten Cirrenschirm auch wieder zu (Wer noch schnell genug ist, im TopMeteo-Testbereich sind die Bilder noch bis Dienstag-Morgen 00UTC verfügbar ...). Wie wichtig diese Lücke für Martin Bühl, Andreas Baier und Johannes Baier werden sollte, sieht man später noch in der Endabrechnung. Das man als Team an unterschiedlichen Enden der Republik und an unterschiedlichen Tagen für eine gute Platzierung sorgen kann, zeigt der FK Brandenburg.
Nach wechelhaftem Saisonverlauf (der sieht eher aus, wie ein gutes Barogramm aussehen sollte), schaffen sie wieder mal eine Spitzenplatzierung. Julius Gäde flog im Rahmen der Junioren-Quali in Grabenstätten (Samstag), Waldemar Labusga und Lothar Dittmer (Sonntag) vom heimischen Platz aus. Spitze war dann noch ein weiter Flug im Nordosten. Ebenfalls am Sonntag konnte Jonas Florin von Lüsse aus mit indexkorrigierten 125km/h den schnellsten Flug der Liga absolvieren. MIt einem Kurbelanteil von nur 4% konnte er die Reihungen im Nordwestwind optimal nutzen. Er führte den FCC Berlin damit auf einen guten 4. Platz. Während die guten Platzierungen für die beiden Brandenburger Vereine eine deutliche Festigung der Mittelfeldpositionen bedeutet, sind Blaubeuren und Bayreuth die klaren Gewinner in der Endabrechung.
Blaubeuren kann gleich 4 Plätze gut machen und liegt nun auf Gesamtrang 4. Die Abstände sind aber nach unten mehr als eng. Während Schwäbisch-Gmünd seinen dritten Platz hält, hat es an der Spitze erneut einen Wechsel gegeben. Aalen, die in dieser Runde nur auf Platz 14 landeten, liegen nun 4 Punkte hinter den wieder führenden Bayreuthern. Die fast im Wochenrhythmus wechselnde Führung verspricht noch eine spannende Endphase - schließlich geht die Liga-Saison langsam dem Ende entgegen ...
Und auch in Liga 2 kommt ein wenige Spannung auf. So ganz der optimale Wetterraum waren Oberpfalz und Bayerischer Wald ja nicht, das hat ja schon die Wetterbeprechung und die nur knappen Flüge von Bayreuth gezeigt. Und so musste auch hier der Liga-Primus SFG Steinwald mit Rundenplatz 18 Federn lassen, während der engste Verfolger aus Gifhorn auf Rundenplatz 2 vorflog. Dabei konnten die Niedersachsen gleich beide Tage nutzen: Marianne Hagemann flog am Samstag der einfließenden Kaltluft unter den aufkommenden Reihungen entgegen, Bastian und Klaus Busse sowie Thomas Weinberger der Luftmasse am Sonntag Richtung Lüsse hinterher. Mit den insgesamt 342 km/h konnten der drittplatzierte Freudenstadt hier nicht ganz mithalten. Der Rundensieg geht wieder in den Nordosten: Klaus Engelhard, dem 128km/h am Samstag zwischen Dessau und Zielona Góra erreichte, war - auch über beide Ligen hinweg -, schnellster für den Aero Club Berlin. Stephan Kirchner und Jonas Schwengler steuerten am Sonntag im Team ihre Speed zwischen Lüneburger Heide und Fläming bei.
In der Gesamtwertung kann der Aero Club Berlin damit auf Rang 9 klettern und liegt nun in direkter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen (Rang 7 ist nur noch 9 Punkte entfernt). Schlagdistanz ist dann auch das Stichwort für Gifhorn, die nun nur noch knappe 13 Punkte hinter der führenden SFG Steinwald liegen. So wird es in der kommenden Runde für die Wilscher nicht nur darum gehen, den letzten noch fehlenden Punkt für den Aufstieg klar zu machen, sondern auch darum, noch weiter nach vorne aufzuschließen. Das Wetter sieht zumindest wieder fliegbar aus :-)
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Saturday, 04. August Rückwärtssalto: Sportzeugen bei OLC – Flügen? translate news

Eine der bahnbrechenden Neuerungen, welche den OLC bei seinem Start vor rd. 20 Jahren auszeichnete war, generell auf die bis dahin üblichen und auch in den jeweiligen Regeln vorgeschriebenen Sportzeugen zu verzichten. Begründet wurde dies damit, dass man ja wegen der tagesaktuellen Darstellung der Flüge im Internet nicht nur einen einzigen Sportzeugen hat, sondern eben die gesamte Segelfliegerwelt, die sich für die gemeldeten Flüge interessiert. Man nannte das damals „Partner-Check“.
Das war natürlich vor allem auch ein Gentlemen-Agreement, denn man wusste genau, dass eine Kontrolle nicht möglich war. Aber auf der Basis dieses Vertrauens öffneten sich ungeahnte Möglichkeiten – und der Ansatz hat sich bewährt.
... scheinbar, bis vor einigen Tagen:
Es wurden nämlich kürzlich Flüge mit motorisierten Segelflugzeugen bekannt, bei denen die Flugdokumentation nicht (wie in den Regeln vorgeschrieben) mit einem IGC-zugelassenen Datenlogger erfolgte, welcher einen Motorlauf registriert, sondern mit einem Logger, der keine derartige Aufzeichnung durchführen kann (also nicht IGC-zugelassen war).
Und da das OLC-Auswertungssystem dieses Manko natürlich feststellen würde, hat man in der OLC-Flugmeldung einfach das reine Segelflugzeug des jeweiligen Typs benannt, also das falsche Flugzeug in der Flugmeldung eingetragen.
Das ist natürlich glatter Betrug.
Selbstverständlich wurden die betreffenden Flüge entwertet und der Sachverhalt im OLC-Kommentar für jedermann lesbar eingetragen.
Die Piloten selbst wurden ermahnt, das künftig zu unterlassen (gelbe Karte!).
Dazu werden die Piloten in einer Blacklist aufgenommen. Nun wird regelmäßig gecheckt, ob die dort aufgeführten Piloten sich künftig an die Regeln halten.
Sollten bei den betreffenden Piloten wiederum derartige Verfehlungen vorkommen, so erfolgt ein Wertungsausschluß (rote Karte!).
Fazit: Das mit den Sportzeugen lässt man beim OLC dann doch bleiben … stattdessen ergeht jedoch die Bitte, die Augen offen zu halten und dem OLC neuerliche ‘schwarze Schafe‘ zu nennen (dazu gehört auch ‘mit 18 m fliegen und für 15 m melden‘).
Also: Den Partnercheck praktizieren, das ist die Lösung … nach wie vor ;-)
Schöne Flüge noch ;-)
 

Friday, 03. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 03.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich die Front eines skandinavischen Tiefs über Norddeutschland und zieht tagsüber langsam landeinwärts. Sie führt etwas kühlere Luft in den Norden Deutschlands. Im Rest des Landes liegt nach wie vor sehr heiße Luft, die in der Südosthälfte und im Alpenraum durch die Tageserwärmung und mit Unterstützung eines Höhentroges labilisiert wird. Hochreichende Konvektion ist hier die Folge.
Am SONNTAG dehnt sich ein Keil des Azorenhochs wieder auf das ganze Land aus. In der Nordhälfte liegt weiterhin kühlere Luft, im Süden dominierte heiße Luft. Konvektive Umlagerungen bleiben aber auf den äußersten Süden bzw. Südosten und den Alpenraum beschränkt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, nachmittags aber vor allem über den Bergen isolierte Gewitter. Im Nordwesten kaum
Gewittergefahr.
Am SONNTAG erneut gute bis sehr gute CU-Thermik. Einzelne Überentwicklungen lediglich über den Höhenzügen ganz im Süden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Cumulusthermik, nachmittags einzelne Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Peter H. Braasch
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