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Tuesday, 11. December 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

Saturday, 01. December Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Saturday, 01. December Erste Palmenpflanzung in der Bitterwassersaison 2018/2019 translate news

Foto: Holger Weitzel,
www.aufwind-luftbilder.de
Robin Förster erflog sein FAI 1000 Kilometer Diplom am 24.November mit dem neuen Ventus 3.Der aus Möncheberg stammende Robin, sitzt sonst beruflich auf dem Copiloten Sitz einer Boing 757.Bei seinem Flug konnte er auf die Erfahrung von Reinhard Schramme bauen. Er schlug die Strecke vor und flog mit Robin die ersten Strecke im blauen. Die letzte Wende war nicht leicht zu erfliegen da Schauer den Weg verstellten. Aber Robin ist ein Kämpfer.Zum Unterschied zwischen seinem Heitmatflugplatz Eggersdorf und Bitterwasser befragt, sagte Roin mit Augenzwinkern: „In Eggersdorf gibt’s keine Palmen“. Glückwunsch Robin, jetzt hast du eine in Bitterwasser.
 
Holger Weitzel

 


Wednesday, 08. August SFZ Königsdorf: Wenn die Liga doch nur Samstags wäre... translate news

Weiterhin auf Erfolgskurs die Junioren des SFZ Königsdorf: hinten v.l.n.r.: Nikolai Wolf und die beiden neuen Alleinflieger Kilian Fuchs und Fritz Mattern; vorne: Lukas Keibel, Emanuel Schieck und Johannes Beyer.
Gefühlt fliegen wir dieses Jahr zum 12ten Male nur am Samstag gut und werden dann am Sonntag von den Flachländern in der Bundesliga überholt. Daher geht es bei uns auch schon seit längerem nur noch um die Alpenliga und natürlich um die U 25 Liga. Und sowohl in der internationalen Alpenliga, wo wir sogar erneut zum Rundensieg geflogen sind, als auch in der U25 Liga, steht das SFZ weiter unangefochten an der Tabellenspitze.
Samstag Flüge ins Engadin und die hohen Tauern
Das Arcus Duo Jonathan Cross und Mathias Schunk machte am Samstag den Anfang und startete um halb elf. Übers Karwendel ging es zunächst weiter ins Inntal. Hier erreichten wir in 3000 Meter dann auch erstmals angenehme Temperaturen, aber trotzdem war der Blick von oben auf die Wasserskianlage am Eingang zum Ötztal durchaus etwas neidisch. Weiter ging es im Engadin bis St Moritz, wo die erste Wende umrundet wurde. Am Rückflug kamen die Junioren Nikolai Wolf und Johannes Beyer entgegen. Das zweite Arcus Team Susann Fülle und Benjamin Bachmaier flog gegen Osten ab und berichtete von guten Bedingungen auch dort. Während Johannes querab von Innsbruck nochmals wendete und Richtung Arlberg flog, flog das Duo Schunk/Cross und Nikolai Richtung Hohe Tauern, wo sie ihre zweite deklarierte Wende hatten.
Fast gleich schnell im Osten und Westen
Während das Duo Schunk/Cross für die Ligawertung 105,2 km/h erzielte und ihr Streckenabschnitt dafür im Engadin gewesen ist, war das Duo Fülle/Bachmaier, die ihren schnellsten Abschnitt zwischen Wilder Kaiser und Dachstein erflogen, mit 104,9 km/h nur unwesentlich langsamer. Nikolai und Johannes waren mit gut 95 km/h praktisch gleich schnell. Während Nikolai sein 600er FAI umrundet hatte, musste ich leider feststellen, dass ich mich bei der Deklaration vertan hatte und den um 250m verschobenen Abflugpunkt erwischt hatte und es somit grad kein FAI Dreieck mehr war. Nach dem Meldepatzer des 960 FAI Dreiecks ein paar Stunden nach dem speziellen DMSt Meldeschluss fünf Tage vorher, der zweite DMSt Fauxpass... Drittschnellster Junior war der Emanuel Schieck, der im Voralpenland geflogen ist und es auf 86,5 km/h brachte.
Immer wieder sonntags
Am Sonntag war für Königsdorf dann aufgrund der stärker ausgeprägten Schauer und Gewitter an keine Verbesserung der Wertungen mehr zu denken. In der internationalen Alpenliga passierte am Sonntag nichts mehr und so flog das SFZ zum zweiten Rundensieg direkt hintereinander und zum siebten der diesjährigen Saison. Der ärgste Verfolger in der Tabelle, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich kam hinter Unterwössen und St Johann/Tirol auf Rundenplatz vier und hat mittlerweile 54 Punkte Rückstand auf Königsdorf. Bei den Junioren zog der Tabellenzweite Lichtenfels am Sonntag an Königsdorf auf Rundenrang drei vorbei, so dass die SFZ Junioren mit Rang vier einen Punkt auf Lichtenfels verlieren. In der Tabelle hat das SFZ aber mit 59 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Lichtenfels. In der Bundesligarunde fielen wir am Sonntag um sechs Plätze auf Rundenplatz 15 zurück und liegen in der Tabelle weiterhin auf Mittelfeldrang 13.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Nachdem vor kurzem bereits der 17-jährige Fritz Mattern seinen ersten Alleinflug absolviert hatte, flog sich am Sonntag der erst 14-jährige Kilian Fuchs frei. Kilian hatte erst Anfang Juli mit der Ausbildung begonnen und sich jetzt bereits nach 31 Starts freigeflogen. Wenn unsere jetzigen Junioren dem Juniorenalter entwachsen, brauchen wir also keine Sorge haben, es kommen immer wieder neue nach...
 
Mathias Schunk
 
 

Wednesday, 08. August LSG Fallersleben: Starke Runde auf der Ligazielgeraden translate news

Die Topmeteo-Wetterprognose für Runde 16 favorisierte für das norddeutsche Flachland zunächst den Sonntag, dann den Samstag und letztlich wieder den Sonntag. Rückblickend zeigen die Ergebnisse, dass an beiden Tagen in Niedersachsen wie in weiten Teilen Deutschlands schnell geflogen werden konnte. Völlig störungsfrei war dabei aber keiner der Tage.
Der Durchzug der Kaltfront ließ den Samstag spät starten und so gingen aus Ummern nur Roman Menzel (ASW22), Bernd Meindermann (LS1f), Günter Raab (Ventus cM) sowie Helge und Franz Liebertz in der ASH25e für die LSG und Thomas Quindel im Duo Discus für die LVI auf Strecke. Mit 293 Speedpunkten stand am Samstagabend schon mal eine gute Zwischenbilanz auf der LSG-Habenseite.
Auch wenn der Sonntagmorgen zunächst mit dichten Wolkenfeldern aufwartete, war in Ummern schon bald Hochbetrieb im Aufrüst- und Startbereich. So machten Helge und Franz Liebertz die Segelflugversion der ASH25 startklar, Michael Waibel kümmerte sich um die Turbo-ASH25e. Bernd Meindermann (LS1f), Achim Elvers (DG300), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16) und Rita Susenburger (ASW15) schoben eine ganze Clubklasseflotte an den Start. Auch Benno Beesten (Nimbus 4M), Lothar Kaps (ASW22) und Antje Philipp (ASW24) versuchten ihr Glück am Sonntag. Der Plan wurde morgens abgesprochen und sah vor, zunächst möglichst weit gegen den Wind nach Nordwesten vorzufliegen und dann einen langen Rückenwindschenkel folgen zu lassen. Da die Bedingungen bei Walsrode schlechter wurden, wendeten die meisten hier. Helge, Achim, Bernd, Benno und Michael nutzten Aufreihungen und bei der mäßig hohen Basis engstehende Wolken für hohe Geradeausfluganteile in Richtung Südosten. An Wolfsburg und Helmstedt vorbei ging es über Magdeburg bis in den Raum Oehna. Helge wendete am Alten Lager, Achim, Bernd und Benno etwas südlicher bei Jessen. Nach etwa 2h-Rückenwindschenkel sollten nun noch einige km gegen den Wind gemacht werden. Da es stark abtrocknete, konnten dabei aber kaum noch Aufreihungen genutzt werden.
Allen Piloten gelang der Rückflug zum Heimatflugplatz problemlos und da die Bedingungen dort noch recht gut waren, wurden die Flüge verlängert und die vier Letztgenannten kamen auf 600 bis 700 Streckenkilometer. Da alle vier Flüge auch über 100 Speedpunkte brachten, konnte die LSG das Samstagsergebnis noch deutlich toppen und mischt durch den guten 4. Platz in der Rundenwertung weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze. Auf alle Fälle ist für Spannung in den letzten drei Runden gesorgt.
 
Benno Beesten
 
Großer Andrang am Start
Aufreihungen helfen bei der Routenwahl
Heidethermik bis nach 19:00 Uhr
 

 


Tuesday, 07. August Mit meiner SB5e in Schwandorf oder "Klein Namibia" translate news

Das Gespann auf dem Weg zum Start.
Warten auf das Schleppflugzeug. Bei der Wolkenoptik war klar. Der Start ist schon zu spät.
Das Reinheimer Fluglager führte uns in diesem Jahr wieder nach Schwandorf. Ein guter Ausgangspunkt, um in einigen thermisch gute Regionen Deutschlands zu fliegen. Das Wetter zeigte sich von der heißen Seite und ließ uns keinen Tag im Stich. Die Temperaturen, Hammerthermik mit hoher Wolkenbasis , so stellt man sich das Fliegen in Südafrika vor. An 10 Flugtagen kamen so für meine kleine SB5 70 Flugstunden und über 4000 Kilometer zusammen. Das sind für sich schon tolle Ergebnisse eines Fliegerurlaubs, aber dann kam der 30.07.2018.
Was für ein Tag!!! In den letzten 11 Jahren mit meiner SB5i habe ich schon einige Flüge mit 500 Kilometern absolviert und hatte immer die Hoffnung mal eine "6" am Anfang stehen zu haben. Dies haben andere Piloten auf Holz, wie Hans-Jürgen Krause und Gerhard Sindermann, ja schon gezeigt. Was ich aber an diesem Tag erleben durfte, sprengte meine Erwartungen.
Direkt nach dem F-Schlepp ging es mit tollen Bärten und komfortabler Höhe in Richtung Thüringer Wald. Zu Beginn begleitete mich Martin Wallmer mit seiner Kestrel, konnte aber nicht so "langsam" fliegen. Er kam mir dann trotzdem erst kurz vor der Wende in Eisenach entgegen:-). Ich selbst habe mich dann an der Wende verbastelt und musste neu Anlauf nehmen. Der Rückweg lief wie geschmiert und nach einer kleinen Schleife in Richtung Arnbruck standen plötzlich schon 619 km auf der Uhr.
Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte die Restthermik des Tages für weitere Kilometer nutzen. Nach 20 Minuten geduldigen Kurbelns in den letzten Aufwindresten war ich wieder an den sich auflösenden Wolkenfetzen und versuchte danach die Höhe so optimal wie möglich in Strecke umzusetzen. Allein die abendliche Stimmung und das Gleiten in dieser ruhigen Luft war eigentlich Belohnung genug. Aber dann geschah es! Wieder zurück am Platz reichte die Höhe für ein weiteres Verlängern des letzten Schenkels und da war sie, die 700er Marke. Pünktlich um 21 Uhr Lokalzeit setzte ich überglücklich auf und genoss den herzlichen Fliegerempfang (Landebier!) meiner Vereinskameraden.
Nachblickend hätte dieser Tag sogar noch mehr in sich gehabt. Der Start wäre schon 40 Minuten früher möglich gewesen und der Fehler bei der Wende hat auch Zeit gekostet. Egal, es war und ist der bisher schönste Flug in meinem Fliegerleben. Es darf gerne noch mehr werden. Vielen Dank an die Schwandorfer. Das Fluglager wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
 
Hier gehts zum Flug im OLC.
 
René Kernbach
 
Begegnungen. Gesucht und gefunden.
Und weiter geht´s.
Anflug der letzten Thermikreste.
Nach 20 Minuten Kurbeln wieder ganz oben.
Und im schönen Abendlicht wieder zurück zum Platz. Eine tolle Stimmung.
 
So landete die V1 nach vielen langen Flügen fast immer wieder in Schwandorf.
 

Tuesday, 07. August 16. Runde U25: Der Krimi um Bronze geht weiter translate news

Speedteam Eichstätt sammelt in Grabenstetten Punkte.
Das Wetter hat für diese Runde wieder einiges im Gepäck. Der eine oder andere hat auf den Samstag gesetzt und sich damit verpokert, jedoch ist der Sonntag in weiten Teilen der Tag mit den besseren Möglichkeiten. Im Nordosten muss man stark an die Prognose glauben, denn der Sonntagvormittag sieht noch nicht ganz so passabel aus, gibt dann aber tatsächlich schönste Fahrstühle frei. Im Süden hingegen braucht man ein gewisses Fingerspitzengefühl, um genau die Fenster zwischen den Schauern zu erwischen. Diese Vielfältigkeit wirkt sich natürlich auch auf die Ergebnisse aus.
Königsdorf und Lichtenfels setzen sich an der Spitze weiter ab. Sie scheinen mittlerweile kaum noch einholbar. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, es bleibt meist bis zur letzten Runde spannend und erst danach kann man sich ausruhen.
Wie im Krimi geht es hingegen im Kampf um den Bronzerang zu. Aalen, Burgdorf und Eichstätt haben ihr Ziel angekündigt. Sie wollen auf das Treppchen. Nach Runde 16 scheint hier auch wirklich alles offen zu sein. Denn Aalen hat seine Chancen an diesem Wochenende nicht ganz optimal genutzt. Burgdorf und Eichstätt haben die Wettermöglichkeit gnadenlos in Punkte umgesetzt. Aber auch Yannik Freund (Burgdorf) resümiert, dass sie ihr Ergebnis am Sonntag vermutlich verbessern hätten können.
Gesetzt haben sie auf den Samstag. Er selbst ist mit seinem Flug nicht ganz zufrieden. „Ich war leider oft zu tief und habe dabei viel Zeit verloren.“ Dennoch, die Teamleistung reicht für Rang sechs und hält sie auf Kurs. Auf jeden Fall ist es für die Burgdorfer eine unheimliche Motivation, das Ziel Bronze vor Augen zu haben. Das hält die Spannung im Team für die nächsten Runden definitiv aufrecht.
Ähnlich sieht es bei den Eichstättern aus. „Wir geben weiterhin Vollgas, um das Treppchen noch zu erreichen, das wäre für unser kleines Speedteam der perfekte Saisonabschluss…Wir freuen uns schon auf Platz drei.“ Vollgas haben sie in dieser Runde auf jeden Fall gegeben. Dominik Süß liefert von Hetzleser Berg aus den schnellsten Flug des Teams mit vielen Facetten bis hin zur Regendusche. Tobias Pachowsky, Mike Bauer und Max Böswald fliegen im Rahmen ihrer Racing Task rund um Stuttgart. „Der erste Schenkel zum Schwarzwald war komplett im Blauen und daher relativ schwierig und langsam. Am Schwarzwald standen dann schöne Wolken, teilweise mit guten Steigwerten, aber dennoch zogen diese nicht immer so zuverlässig, wie erwartet.“ Mike arbeitet sich allein vor und ist anfänglich schneller. Max und Tobi kämpfen hingegen im Pulk, da ist es nicht so einfach, die Thermik sauber zu nutzen und das kostet sie wertvolle Zeit. Zudem ist fraglich, ob die beiden überhaupt noch heimkommen. Sie schaffen es aber und das mit ordentlichen Zeiten. Damit ist Eichstätt wie auch Aalen und Burgdorf ganz nah am Ziel.
Jetzt heißt es für die Top U25-Kandidaten: nicht nachlassen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 296,81 Speed/50 Punkte, 2. AC Pirmasens (RP) 295,57 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 283,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 16: 1. SFZ Königsdorf (BY) 697 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 638 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 529 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Tuesday, 07. August SFG Giuini: Langsam geht es aufwärts translate news

Die extrem guten Bedingungen, wie die ganze Vorwoche über, hatte der Samstag leider nicht mehr - aber es war immer noch sehr gut fliegbar. Mit 6 Piloten waren die Giulini´s am Start und alle konnten 3stellige Speedpunkte erfliegen. Wobei der Einstieg in den Odenwald um die Mittagszeit mit mäßigem Steigen und erste Tropfen auf der Haube schon etwas tricky war. Wir flogen bei etwas unübersichtlichen Bedingungen nach Schweinfurth auf KM150. Auf dem Heimweg waren im Westen schon kräftige Schauer zu sehen und der Odenwald war nicht sehr einladend. Wir mussten um einen Schauer gleiten und über den Kraichgau zurück in die Rheinebene zu kommen.
Achim Besser - etwas später gestartet - berichtet im Funk von einer sehr guten Linie entlang der Bergstrasse. Achim flog zwischen den Lufträumen Frankfurt und Stuttgart einen sagenhaften Schnitt. Nach und nach rasteten wir dann alle in dieser Energielinie ein, genoßen das angenehme Gleiten und einige machten mehr Schenkel als es für die Liga sinnvoll war -  aber der Spaß am Segelfliegen steht an erster Stelle.
Am Sonntag wurde ebenfalls geflogen, aber es trocknete am frühen Nachmittag von Nordwesten ab und die Samstagschnitte konnten nicht übertroffen werden. Achim Besser (Ventus cT, EB), der letzte Runde schon Schnellster der gesamten Liga war, holte vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) die meisten Speedpunkte und wir erreichten den 5. Rundenplatz. 16 Punkte lassen uns auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle klettern und noch 3 Runden liegen vor uns...
 
Uwe Melzer
 
Mit Buddy um den Regen
Da beginnt die Energielinie
Abendliches Abgleiten

 


Tuesday, 07. August AC Braunschweig: Einsatz wird mit Rang sieben und 14 Punkten belohnt translate news

Na also, da geht doch noch richtig etwas im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Segelflug-Bundesliga! Und auch der Wettergott spielte entsprechend gut mit, so dass wir schnelle 337,12 Speedpunkte im Rahmen dieser viertletzten Runde einfahren konnten. Dieser aktuelle Rundensieg ging mit 366,82 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabellenführung wechselte wieder mit nunmehr 214 Punkten nach Bayreuth. Der Aero-Club liegt jetzt mit 86 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze und hat somit 4 Punkte Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang. Somit konnten wir am letzten Wochenende massiv Boden gutmachen!
Und nun zum aktuellen Geschehen vom Samstag und Sonntag: Am Samstag waren Markus Schmied mit Hayung Becker, Klaus-Dieter Arntz und Rolf Wagner in der Lüneburger Heide, die erst richtig spät thermisch mit wunderbaren Wolken wirklich gut wurde, unterwegs.
Da der Sonntag der bessere Tag werden würde, erfolgte hier noch einmal ein konzentrierter Einsatz unseres Bundesligateams. Somit ergibt sich das folgende Gesamtresultat mit 337,12 Speedpunkten:
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 114,63 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18 m, 111,67 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,82 Speedpunkte,
Schmied und Becker parkten am Samstag auch lange im Bereich von Waggum und trieben dann den Arcus nach Norden zu den schönen sich spät entwickelnden Cumuluswolken, die dann von Schneverdingen bis Oebisfelde schnell abgeflogen wurden.
Bennewitz und Rabe nutzten den Sonntag und waren mitunter im engen Teamflug auf der Thermikrennstrecke Fläming erfolgreich unterwegs. Ihre östlichsten Umkehrpunkte lagen bei Jüterbog und nördlich von Herzberg (Elster). Zudem waren an diesem Tag noch Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T), Michael Schoof und Tobias Schroer (Duo-Discus), Holger Scholz sowie Rolf Wagner im Bundesligamodus auf Strecke. In der Altmark in Stendal findet aktuell ein Treffen des Vintage Glider Clubs statt und von dort lieferten Conni Bruns und Stefan Faulhaber noch zwei weitere Flüge mit ihren betagten Maschinen.
 
Rolf Wagner
 
Am Samstag gab es lange Zeit nur bescheidene Blauthermik in unserer Region.
Ein kreativer Schnappschuss von Karsten Bennewitz auf der Thermikautobahn des Flämings.
Enger Teamflug unser Ventus-Piloten unter prächtigen Wolken

 


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