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Montag, 20. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Von den Wetterbedingungen waren sich beide Tage der vorletzten Runde in dieser Liga-Saison ähnlich: Eine ausgedehnte Hochdruckbrücke hielt den Norden FAST frei von Fronten (das Nachsehen hatten vor allem die
Küstenregionen), aber gleichzeitig war "Blau" die bestimmende Farbe für weite Teile des Nordens und der Mitte. Ein wenig labiler, ein wenig feuchter - und mit den besseren Bedingungen - war der der Süden. Für die führenden Teams in den Ligen damit fast gleiche Voraussetzungen in der selben Luftmasse. Wer mehr draus gemacht hat? Dazu gleich mehr ...
Samstag:
Das Satellitenbild von 14 Uhr MESZ zeigt die Dreiteilung sehr schön. Klar erkennbar liegt die Front entlang der Niederländischen Grenze bis in die Deutsche Bucht. Davor die trockene Luftmasse, die rückseitig einer schwachen Kaltfront eingeflossen war. Die Reste dieser Front lagen zu diesem Zeitpunkt noch vom Erfurter Becken in Richtung Oderbruch. Sie sollten sich zwar noch auflösen, taten das aber dann doch nur sehr zögerlich. Im Bild von 17 Uhr MESZ (15 UTC) erkennt man dies, aber auch, dass sich die Luftmasse im Süden/Südosten deutlich labilisiert hat. Das Hoch hatte hier noch nicht den stabilisierenden Einfluss, um die Überentwicklungen zu deckeln. Trotzdem waren die hier für den Tag schnellsten Bedingungen anzutreffen, auch wenn die Flugspuren eher den Norden und die Mitte als Schwerpunkt sehen.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung am Sonntag sah nicht viel anders aus: Immer noch wellten im Norden die Frontensysteme durch und südlich davon lag die weiterhin trockene, hochdruckbestimmte und inzwischen erwärmte Luftmasse. Im Süden hatte sich vergleichen zum Vortag ein kleiner, aber entscheidender Unterschied ergeben: Hier konnte sich der Hochdruckeinfluss etwas stärker durchsetzen, so dass die Cumuli nun kaum noch zur Überentwicklung tendierten. Beste Voraussetzungen also für einen schnellen Tag. Dass dieser ausgiebig genutzt wurde, zeigen dann die Flugspuren von Sonntag.
Wer hat was draus gemacht?
Das Rennen um den Titel geht in die entscheidende Phase. Das konnte man schon am Samstag-Abend beim Blick in die  Wertungsliste erkennen, die zwischenzeitlich von Bayreuth vor Aalen angeführt wurde. Im Zwischenstand hätte das noch kein Wechsel
an der Spitze zur Folge, aber das Kopf-an-Kopf Rennen wäre noch einmal etwas knapper geworden. Aber es sollte ja noch der Sonntag folgen. Und hier bot der amtierende Meister nochmal alles auf. Standen am Vortag noch durchaus gute 334 Runden-km/h auf dem Konto, konnten Paul Schwarz, Steffen Schwarzer und Markus Frank die Speed auf 404 km/h hochtrieben. Unter den Reihungen weitgehend über dem Donautal flogen sie (Steffen und Markus zu Anfang auch im Team) nahezu kreislos auf den zweiten Rundenplatz. Nochmals in der Summe 20km/h schneller war das Team aus Blaubeuren. Fast auf der selben Linie unterwegs - die Meeting-Points zeigen dann auch, dass man sich teilweise kurz getroffen hat - flogen Sebastian Bauder im Team mit Oliver Stockinger mit 142 km/h den schnellsten Schnitt dieser Runde, und Philipp Söll war kaum langsamer unterwegs. Mit herausragenden 424km/h Gesamtspeed
war diese Runde damit nach der allerersten Runde die schnellste überhaupt!
Hätten 367km/h in manchen Runden für einen souveränen Sieg gereicht, muss sich die SFG Donauwörth-Monheim mit einem dritten Rundenlpatz zufrieden geben. Weniger zufrieden dürfte man in Bayreuth gewesen sein. Zwar legte an dem Sonntag Lothar Schmidt noch mit einem Flug nach, aber am Ende mussten die Franken zusehen, wie sie auf den sechsten Rang durchgereicht wurden.
Damit hat Aalen nun alle Trümpfe für die finale Runde in der Hand und nur Bayreuth kann sie noch von der Titelverteidigung abhalten. Aber es geht in dem Zweikampf ja nicht alleine um den direkten Vergleich, bei einem knappen Rundenausgang können wenige km/h gleich einige Plätze und damit Punkte ausmachen. Äußerst knapp geht es auch am Tabellenende zu, wobei sich das bis ins Mittelfeld erstreckt, denn bis zu Rang 16 kann sich keine Mannschaft sicher sein.
Ähnliches gilt auch für die 2. Liga, wo zwar ebenfalls die ersten Absteiger feststehen und man aktuell erst ab Platz 18 den Klassenerhalt gesichert hat. Zu den bereits sicher aufgestiegenen Mannschaften der SFG Steinwald und des LSV Gifhorn gesellen sich eine Runde vor Schluss nun auch noch Homberg/Ohm, Grabenstetten und Schwäbisch Hall - herzlichen Glückwunsch.
Der Kampf um die letzten 2 Aufstiegsplätze ist dafür um so erbitteter.
Als Achter setzt das AeroTeam Klix alles daran, noch die vor ihm liegenden Wörishofener und Fallerslebener zu überholen. Lange hat man am Samstag unter den Frontresten ausgeharrt, um dann noch über der Lausitz und nach Polen hinein Punkte zu erfliegen. Ingo Trentelj und Jürgen Müller, wie gewohnt im Team unterwegs, und Jürgen Dittmer am Sonntag brachten die Sachsen aber am Ende nur auf einen siebten Rundenrang. Leider zu wenig, um die davor liegende Konkurrenz einzuholen. Zumindest an die Konkurrenz aus der Heide kam man etwas heran, denn Fallersleben erreichte dieses Mal nur auf Rang 12. Dadurch mussten sie auch einen Platz in der Gesamtwertung an Bad Wörishofen abtreten, denn die flogen am Sonntag zu einem souveränen Rundensieg ein.
Kilian Biechele und Simon Schröder machten ihre Speed entweder über der Fränkischen Alb oder sogar mit einer Querung des Bayerischen Waldes mit einer Wende in Tschechien. Dort war unter den guten Entwicklungen auch Robert Schröder unterwegs. Die schnellsten Schnitte gehen aber an die Youngster, und das nicht nur aus Bad Wörishofen, sondern auch aus Gifhorn. Hier hat auch Dennis Polej mit 128km/h die Spitzengeschwindigkeit dieser Runde in Liga 2 erreicht.
Wie bereits erwähnt ist hier der Kampf um die vordersten Plätze bereits gelaufen, aber der Kampf um die letzten Auf- und Abstiegsplätze ist noch offen. Beide Ligen können sich auf einen Luftmassenwechsel in der zweiten Wochenhälfte einstellen. Am Ende gibt es dann vielleicht noch ein heisses Rennen in einer kalten Luftmasse. Wir sind gespannt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Montag, 20. August Die Perfektion des Albjojos: FLG Piloten holen das maximale aus ihren Seglern Artikel übersetzen

Vor dieser 18ten Runde der Segelflug Bundesliga sah es für die FLG dank eines Trostpunktes in der Vorrunde nicht rosig aus, da die Plätze vier bis acht nur vier Punkte auseinander lagen. So traten am Sonntag Urlaubs- und Terminbedingt lediglich drei Piloten der FLG zu dieser Runde an. Mit Sebastian Bauder, Oliver Stockinger und Phillipp Söll standen jedoch top trainierte Wettbewerbs und Streckenflug Piloten auf dem Flugfeld in Sonderbuch.
Die Flügel voller Wasserballast ging es in den wolkenbehangenen Himmel über die Alb. Bauder, der an der Weltmeisterschaft im polnischen Ostrów Anfang Juli einen hervorragenden 16ten Platz belegte, war im Teamflug mit dem erfahrenen Ligapiloten Stockinger über der Alb unterwegs. Philipp Söll, der Anfang August noch den Klippeneck Wettbewerb neben seinen Vereinskollegen Minard und Ströbl gewinnen konnte, versuchte sein Glück ebenfalls entlang der geliebten Schwäbischen Alb. So flogen sie in den vorgegebenen 2,5 h sagenhafte Strecken von beinahe 400 Kilometern. Bauder und Stockinger erreichten hierbei die 2 schnellsten Flüge in ganz Deutschland und Söll wurde vierter. So stand dem dritten Rundensieg in dieser Saison mit 20 Punkten Vorsprung nichts mehr im Wege und sie konnten den Tabellenführer LSR Aalen sowie die SFG Donauwörth auf die Plätze zwei und drei verweisen. So konnte die FLG wieder den LSV Schwarzwald überholen und steht nach dieser vorletzen Runde auf einem stolzen vierten Tabellenplatz. Für die Nachbarn aus Laichingen sprang erneut ein siebter Rundenplatz heraus und sie stehen nun auf einem soliden 14ten Tabellenplatz. In der zweiten Liga sieht es wohl aus, das mit der FLG Grabenstetten erneut ein „Nachbar“ der Blaubeurer in die „Königsklasse“ aufsteigt.
 
M.Söll
 
Entlang der Donau Richtung Osten
Philipp Söll bei seinem Wolkenritt Mit Speed vorbei an Ulm
 

Montag, 20. August SFZ fliegt zum Double Hattrick Artikel übersetzen

Für Nachwuchs ist in Königsdorf auch für die kommenden Jahrzehnte gesorgt (Das Bild entstand unlängst beim Besuch des Kindergartens am Flugplatz)
Königsdorf gewinnt vorzeitig die Alpenliga und Junioren Bundesliga
In der vorletzten Ligarunde konnten wir den Sack zu machen und sicherten uns bereits eine Runde vor Schluss, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der U25 Junioren Bundesliga den Titel. Während es bei den Junioren der dritte Titel in Folge ist, ist es in der internationalen Alpenliga sogar schon der vierte Titel für das SFZ Königsdorf hintereinander, so dass es nun ein Double-Titel Hattrick ist.
Samstag bereits schnelle Flüge
Am Samstag war Junior Nikolai Wolf mit Abstand der schnellste Königsdorfer Pilot. Mit 102,0 km/h war er entlang der Linie Wilder Kaiser Hochkönig deutlich schneller als Johannes Beyer, der im Alpenvorland 68,2 km/h erreichte. Mit Emanuel Schieck und Jakob Edmaier landeten die beiden anderen Junioren leider aussen und so gab es am Samstag keinen dritten Flug für die Junioren Wertung.
Sonntag deutlich bessere Schnitte als erwartet
Am Sonntag meinte es Petrus nochmals richtig gut mit den Königsdorfer Piloten. Thomas Wolf flog auf ähnlicher Route, wie am Vortag sein Sohn Nikolai und erzielte 123,5 km/h. Sohn Nikolai saß diesmal gemeinsam mit Johannes Beyer im Arcus, was zwar keine Junioren Wertung ergab, da ja zwei Youngsters dafür ne zählen und man erreichte eine Wertung von 120,1 km/h. Das Bundesliga Trio wurde von Klaus Peter Renner (108,8 km/h) vervollständigt, der etwas schneller als Volker Kempf war, der es auf 106,9 km/h gebracht hatte. Das Junioren Trio vervollständigten letzten Endes Jakob Edmaier mit 105,1 km/h und Emanuel Schieck mit 75,8 km/h.
Achter Rundensieg in der Alpenliga
In der Alpenliga flog das SFZ Königsdorf damit vor dem SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich zum Rundensieg, dem achten der laufenden Saison und sichert sich vor diesen auch bereits eine Runde vor Schluss den Gesamtsieg, da die 49 Punkte Vorsprung für die Österreicher in der letzten Runde nicht mehr einzuholen sind. Die Junioren fliegen hinter Aalen und Bad Wörishofen auf Rundenplatz drei und sind vom Tabellenzweiten Lichtenfels ebenfalls nicht mehr einzuholen.
In der Bundesliga, wo das SFZ die letzten Runden eher im hinteren Mittelfeld herum dümpelte, belegt das SFZ Trio Rundenplatz fünf und klettert in der Tabelle um drei Plätze nach oben und ist jetzt 13. Und das, obwohl wir nach den aufaddierten Punkten den viertbesten Gesamtschnitt haben. Hier zeigt sich eindeutig die Problematik, dass wir leider seit Jahren der einzige Alpen Verein sind, seitdem der Rest langsam aber sicher alle abgestiegen sind und wir damit für unsere Schnitte eben punktemäßig nicht so belohnt werden, wie andere Teams, die in den Hochburgen fliegen, denn wir können auf diese ja immer nur einen Punkt gutmachen, während die Albteams, wenn die Alb rennt mit ihren 10 Teams dann eben 10 Punkte auf den Rest der Liga gutmachen können...
 
Mathias Schunk
 
 

Montag, 20. August U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe: Finale für die Einladungen Artikel übersetzen

Mit dem heutigen Abschluss der Runde 18 stehen nunmehr (fast) alle Eingeladenen fest.
Eine Reihe von Piloten haben uns ihre Anmeldung auch schon gemailt – herzlichen Dank.
Leider konnten aber einige aus diversen Gründen die Einladung nicht annehmen und mussten absagen. Deshalb wird der Kreis der Eingeladenen entsprechend angepasst.
Eingeladen werden nun auch:
Maximilian Dorsch (DE / BY) AC Bamberg
Simon Schröder (DE / BY) SFV Bad Wörishofen
Johannes Beyer (DE / BY) SFZ Königsdorf
Henrik Theiss (DE / BW) FLG Grabenstetten
Julia Wanninger (DE / BY) FLC Schwandorf
Marcel Kaspari (DE / RP) AC Nastätten
Enrique Levin (DE / HE) LSV Homberg/Ohm
Moritz Althaus (DE / RP) AC Nastätten
Etienne Dollhausen (DE / NW) LSC Erftland
Tobias Pachowsky (DE / BY) FC Eichstätt
Max Mensing (DE / NW) SFG Stadtlohn
Umfassende Infos zum U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe findet ihr hier:
Dennoch zusammenfassend einige Infos:
Der OLC lädt das beste Dutzend der U25-Piloten, orientiert am Ranking ‘U25 Pilotenprofile‘ zu einem Trainings-Camp auf die Wasserkuppe ein. Und einladen heißt, dass es weder Camping-, noch Schlepp-, noch Organisationsgebühren gibt.
Die Zielsetzung ist absolut simpel: Nach dem Ende der 2018er Liga-Saison lädt der OLC die TOP-Junioren zu einem freundschaftlichen Vergleichsfliegen nach dem Grand-Prix Format ein. Dabei wird es nicht ums Siegen gehen, sondern um interessantes gemeinschaftliches Fliegen mit dem ‘Kennenlern-Angebot‘, welche hervorragenden Trainingsmöglichkeiten beim Grand-Prix Format gegeben sind. So resümierte einmal Holger Karow “einen durchaus höheren Lerneffekt als bei klassischen Wettbewerben, weil man durch den Regattastart sofort sieht, an welcher Position im Gesamtfeld man sich befindet; und das zieht sich durch die ganze Tagesaufgabe. D. h. man bekommt jeden Fehler, aber auch jede richtige Entscheidung direkt zu spüren. Bei herkömmlichen Wettbewerben kann man dies oft nicht einordnen, und viele Zusammenhänge erst nach der Auswertung herstellen.“
Hier findet ihr die Anmeldung zum Download (der Link steht ab Montagabend zur Verfügung).
Damit man aber bzgl. Nachrückern disponieren kann, wird um Rücksendung bis spätestens Donnerstag (23.8.) um 12:00 Uhr an mail@onlinecontest.org gebeten.
Wir freuen uns auf euere Anmeldung.
Wenn es Fragen gibt, bitte ein Mail an: mail@onlinecontest.org
 
 
 

Freitag, 17. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die Kaltfront eines Nordmeertiefs etwa von Brandenburg bis nach Baden-Württemberg und zieht mit ihrer feuchtlabilen Meeresluft im Tagesverlauf nur sehr langsam nach Südosten ab. Die rückseitig einfließende etwas kühlere Luftmasse gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. Andessen Nordflanke ziehen atlantische Störungsausläufer über das norddeutsche Küstengebiet ostwärts und führen dort feuchtere
Meeresluft heran.
Auch am SONNTAG verläuft eine wellende Kaltfront mit mäßig warmer Meeresluft von der Ostsee über Norddeutschland bis in ein Tief bei Schottland. In den übrigen Gebieten bleibt der Azorenhochkeil wetterbestimmend, und die Luft erwärmt sich wieder. Nur der Alpenraum wird noch von der feuchtlabilen Warmluft beeinflusst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG in der Südhälfte meist mäßige bis gute Thermik, CU-Basen zum Spätnachmittag bei 4500-6500 FT. Nach Norden hin insgesamt mehr abschirmende Wolkenfelder AC/CI und teils deutlich gestörte Thermik, Richtung Küsten/nördliches Schleswig-Holstein CU-Basen selten oberhalb 3000-4500 FT. Über Schleswig-Holstein mitunter zerrissene Thermik. Am Montag wird das Durchschwenken eines Bodentroges erwartet: Zeit- und gebietsweise sollte deutlich zerrissene oder durch Abschirmung gestörte Thermik erwartet werden.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich im Westen mäßige bis gute CU-Thermik entwickeln. Im Osten und Süden gibt es noch Einschränkungen durch abschirmende Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich vor allem im Osten verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Westen setzt sich eine deutlicheStabilisierung durch und die CU-Bewölkung trocknet vielfach ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG oft abgeschirmt und wenig nutzbare Thermik, am ehesten über Ostbayern geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland eingelagerte Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Cumulusthermik. Im südlichen Alpenvorland abgeschirmt mit Überentwicklungen und Gewittern am
Nachmittag und Abend. Hier keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 08. August SFZ Königsdorf: Wenn die Liga doch nur Samstags wäre... Artikel übersetzen

Weiterhin auf Erfolgskurs die Junioren des SFZ Königsdorf: hinten v.l.n.r.: Nikolai Wolf und die beiden neuen Alleinflieger Kilian Fuchs und Fritz Mattern; vorne: Lukas Keibel, Emanuel Schieck und Johannes Beyer.
Gefühlt fliegen wir dieses Jahr zum 12ten Male nur am Samstag gut und werden dann am Sonntag von den Flachländern in der Bundesliga überholt. Daher geht es bei uns auch schon seit längerem nur noch um die Alpenliga und natürlich um die U 25 Liga. Und sowohl in der internationalen Alpenliga, wo wir sogar erneut zum Rundensieg geflogen sind, als auch in der U25 Liga, steht das SFZ weiter unangefochten an der Tabellenspitze.
Samstag Flüge ins Engadin und die hohen Tauern
Das Arcus Duo Jonathan Cross und Mathias Schunk machte am Samstag den Anfang und startete um halb elf. Übers Karwendel ging es zunächst weiter ins Inntal. Hier erreichten wir in 3000 Meter dann auch erstmals angenehme Temperaturen, aber trotzdem war der Blick von oben auf die Wasserskianlage am Eingang zum Ötztal durchaus etwas neidisch. Weiter ging es im Engadin bis St Moritz, wo die erste Wende umrundet wurde. Am Rückflug kamen die Junioren Nikolai Wolf und Johannes Beyer entgegen. Das zweite Arcus Team Susann Fülle und Benjamin Bachmaier flog gegen Osten ab und berichtete von guten Bedingungen auch dort. Während Johannes querab von Innsbruck nochmals wendete und Richtung Arlberg flog, flog das Duo Schunk/Cross und Nikolai Richtung Hohe Tauern, wo sie ihre zweite deklarierte Wende hatten.
Fast gleich schnell im Osten und Westen
Während das Duo Schunk/Cross für die Ligawertung 105,2 km/h erzielte und ihr Streckenabschnitt dafür im Engadin gewesen ist, war das Duo Fülle/Bachmaier, die ihren schnellsten Abschnitt zwischen Wilder Kaiser und Dachstein erflogen, mit 104,9 km/h nur unwesentlich langsamer. Nikolai und Johannes waren mit gut 95 km/h praktisch gleich schnell. Während Nikolai sein 600er FAI umrundet hatte, musste ich leider feststellen, dass ich mich bei der Deklaration vertan hatte und den um 250m verschobenen Abflugpunkt erwischt hatte und es somit grad kein FAI Dreieck mehr war. Nach dem Meldepatzer des 960 FAI Dreiecks ein paar Stunden nach dem speziellen DMSt Meldeschluss fünf Tage vorher, der zweite DMSt Fauxpass... Drittschnellster Junior war der Emanuel Schieck, der im Voralpenland geflogen ist und es auf 86,5 km/h brachte.
Immer wieder sonntags
Am Sonntag war für Königsdorf dann aufgrund der stärker ausgeprägten Schauer und Gewitter an keine Verbesserung der Wertungen mehr zu denken. In der internationalen Alpenliga passierte am Sonntag nichts mehr und so flog das SFZ zum zweiten Rundensieg direkt hintereinander und zum siebten der diesjährigen Saison. Der ärgste Verfolger in der Tabelle, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich kam hinter Unterwössen und St Johann/Tirol auf Rundenplatz vier und hat mittlerweile 54 Punkte Rückstand auf Königsdorf. Bei den Junioren zog der Tabellenzweite Lichtenfels am Sonntag an Königsdorf auf Rundenrang drei vorbei, so dass die SFZ Junioren mit Rang vier einen Punkt auf Lichtenfels verlieren. In der Tabelle hat das SFZ aber mit 59 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Lichtenfels. In der Bundesligarunde fielen wir am Sonntag um sechs Plätze auf Rundenplatz 15 zurück und liegen in der Tabelle weiterhin auf Mittelfeldrang 13.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Nachdem vor kurzem bereits der 17-jährige Fritz Mattern seinen ersten Alleinflug absolviert hatte, flog sich am Sonntag der erst 14-jährige Kilian Fuchs frei. Kilian hatte erst Anfang Juli mit der Ausbildung begonnen und sich jetzt bereits nach 31 Starts freigeflogen. Wenn unsere jetzigen Junioren dem Juniorenalter entwachsen, brauchen wir also keine Sorge haben, es kommen immer wieder neue nach...
 
Mathias Schunk
 
 

Mittwoch, 08. August LSG Fallersleben: Starke Runde auf der Ligazielgeraden Artikel übersetzen

Die Topmeteo-Wetterprognose für Runde 16 favorisierte für das norddeutsche Flachland zunächst den Sonntag, dann den Samstag und letztlich wieder den Sonntag. Rückblickend zeigen die Ergebnisse, dass an beiden Tagen in Niedersachsen wie in weiten Teilen Deutschlands schnell geflogen werden konnte. Völlig störungsfrei war dabei aber keiner der Tage.
Der Durchzug der Kaltfront ließ den Samstag spät starten und so gingen aus Ummern nur Roman Menzel (ASW22), Bernd Meindermann (LS1f), Günter Raab (Ventus cM) sowie Helge und Franz Liebertz in der ASH25e für die LSG und Thomas Quindel im Duo Discus für die LVI auf Strecke. Mit 293 Speedpunkten stand am Samstagabend schon mal eine gute Zwischenbilanz auf der LSG-Habenseite.
Auch wenn der Sonntagmorgen zunächst mit dichten Wolkenfeldern aufwartete, war in Ummern schon bald Hochbetrieb im Aufrüst- und Startbereich. So machten Helge und Franz Liebertz die Segelflugversion der ASH25 startklar, Michael Waibel kümmerte sich um die Turbo-ASH25e. Bernd Meindermann (LS1f), Achim Elvers (DG300), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16) und Rita Susenburger (ASW15) schoben eine ganze Clubklasseflotte an den Start. Auch Benno Beesten (Nimbus 4M), Lothar Kaps (ASW22) und Antje Philipp (ASW24) versuchten ihr Glück am Sonntag. Der Plan wurde morgens abgesprochen und sah vor, zunächst möglichst weit gegen den Wind nach Nordwesten vorzufliegen und dann einen langen Rückenwindschenkel folgen zu lassen. Da die Bedingungen bei Walsrode schlechter wurden, wendeten die meisten hier. Helge, Achim, Bernd, Benno und Michael nutzten Aufreihungen und bei der mäßig hohen Basis engstehende Wolken für hohe Geradeausfluganteile in Richtung Südosten. An Wolfsburg und Helmstedt vorbei ging es über Magdeburg bis in den Raum Oehna. Helge wendete am Alten Lager, Achim, Bernd und Benno etwas südlicher bei Jessen. Nach etwa 2h-Rückenwindschenkel sollten nun noch einige km gegen den Wind gemacht werden. Da es stark abtrocknete, konnten dabei aber kaum noch Aufreihungen genutzt werden.
Allen Piloten gelang der Rückflug zum Heimatflugplatz problemlos und da die Bedingungen dort noch recht gut waren, wurden die Flüge verlängert und die vier Letztgenannten kamen auf 600 bis 700 Streckenkilometer. Da alle vier Flüge auch über 100 Speedpunkte brachten, konnte die LSG das Samstagsergebnis noch deutlich toppen und mischt durch den guten 4. Platz in der Rundenwertung weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze. Auf alle Fälle ist für Spannung in den letzten drei Runden gesorgt.
 
Benno Beesten
 
Großer Andrang am Start
Aufreihungen helfen bei der Routenwahl
Heidethermik bis nach 19:00 Uhr
 

 


Dienstag, 07. August Mit meiner SB5e in Schwandorf oder "Klein Namibia" Artikel übersetzen

Das Gespann auf dem Weg zum Start.
Warten auf das Schleppflugzeug. Bei der Wolkenoptik war klar. Der Start ist schon zu spät.
Das Reinheimer Fluglager führte uns in diesem Jahr wieder nach Schwandorf. Ein guter Ausgangspunkt, um in einigen thermisch gute Regionen Deutschlands zu fliegen. Das Wetter zeigte sich von der heißen Seite und ließ uns keinen Tag im Stich. Die Temperaturen, Hammerthermik mit hoher Wolkenbasis , so stellt man sich das Fliegen in Südafrika vor. An 10 Flugtagen kamen so für meine kleine SB5 70 Flugstunden und über 4000 Kilometer zusammen. Das sind für sich schon tolle Ergebnisse eines Fliegerurlaubs, aber dann kam der 30.07.2018.
Was für ein Tag!!! In den letzten 11 Jahren mit meiner SB5i habe ich schon einige Flüge mit 500 Kilometern absolviert und hatte immer die Hoffnung mal eine "6" am Anfang stehen zu haben. Dies haben andere Piloten auf Holz, wie Hans-Jürgen Krause und Gerhard Sindermann, ja schon gezeigt. Was ich aber an diesem Tag erleben durfte, sprengte meine Erwartungen.
Direkt nach dem F-Schlepp ging es mit tollen Bärten und komfortabler Höhe in Richtung Thüringer Wald. Zu Beginn begleitete mich Martin Wallmer mit seiner Kestrel, konnte aber nicht so "langsam" fliegen. Er kam mir dann trotzdem erst kurz vor der Wende in Eisenach entgegen:-). Ich selbst habe mich dann an der Wende verbastelt und musste neu Anlauf nehmen. Der Rückweg lief wie geschmiert und nach einer kleinen Schleife in Richtung Arnbruck standen plötzlich schon 619 km auf der Uhr.
Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte die Restthermik des Tages für weitere Kilometer nutzen. Nach 20 Minuten geduldigen Kurbelns in den letzten Aufwindresten war ich wieder an den sich auflösenden Wolkenfetzen und versuchte danach die Höhe so optimal wie möglich in Strecke umzusetzen. Allein die abendliche Stimmung und das Gleiten in dieser ruhigen Luft war eigentlich Belohnung genug. Aber dann geschah es! Wieder zurück am Platz reichte die Höhe für ein weiteres Verlängern des letzten Schenkels und da war sie, die 700er Marke. Pünktlich um 21 Uhr Lokalzeit setzte ich überglücklich auf und genoss den herzlichen Fliegerempfang (Landebier!) meiner Vereinskameraden.
Nachblickend hätte dieser Tag sogar noch mehr in sich gehabt. Der Start wäre schon 40 Minuten früher möglich gewesen und der Fehler bei der Wende hat auch Zeit gekostet. Egal, es war und ist der bisher schönste Flug in meinem Fliegerleben. Es darf gerne noch mehr werden. Vielen Dank an die Schwandorfer. Das Fluglager wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
 
Hier gehts zum Flug im OLC.
 
René Kernbach
 
Begegnungen. Gesucht und gefunden.
Und weiter geht´s.
Anflug der letzten Thermikreste.
Nach 20 Minuten Kurbeln wieder ganz oben.
Und im schönen Abendlicht wieder zurück zum Platz. Eine tolle Stimmung.
 
So landete die V1 nach vielen langen Flügen fast immer wieder in Schwandorf.
 

Dienstag, 07. August 16. Runde U25: Der Krimi um Bronze geht weiter Artikel übersetzen

Speedteam Eichstätt sammelt in Grabenstetten Punkte.
Das Wetter hat für diese Runde wieder einiges im Gepäck. Der eine oder andere hat auf den Samstag gesetzt und sich damit verpokert, jedoch ist der Sonntag in weiten Teilen der Tag mit den besseren Möglichkeiten. Im Nordosten muss man stark an die Prognose glauben, denn der Sonntagvormittag sieht noch nicht ganz so passabel aus, gibt dann aber tatsächlich schönste Fahrstühle frei. Im Süden hingegen braucht man ein gewisses Fingerspitzengefühl, um genau die Fenster zwischen den Schauern zu erwischen. Diese Vielfältigkeit wirkt sich natürlich auch auf die Ergebnisse aus.
Königsdorf und Lichtenfels setzen sich an der Spitze weiter ab. Sie scheinen mittlerweile kaum noch einholbar. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, es bleibt meist bis zur letzten Runde spannend und erst danach kann man sich ausruhen.
Wie im Krimi geht es hingegen im Kampf um den Bronzerang zu. Aalen, Burgdorf und Eichstätt haben ihr Ziel angekündigt. Sie wollen auf das Treppchen. Nach Runde 16 scheint hier auch wirklich alles offen zu sein. Denn Aalen hat seine Chancen an diesem Wochenende nicht ganz optimal genutzt. Burgdorf und Eichstätt haben die Wettermöglichkeit gnadenlos in Punkte umgesetzt. Aber auch Yannik Freund (Burgdorf) resümiert, dass sie ihr Ergebnis am Sonntag vermutlich verbessern hätten können.
Gesetzt haben sie auf den Samstag. Er selbst ist mit seinem Flug nicht ganz zufrieden. „Ich war leider oft zu tief und habe dabei viel Zeit verloren.“ Dennoch, die Teamleistung reicht für Rang sechs und hält sie auf Kurs. Auf jeden Fall ist es für die Burgdorfer eine unheimliche Motivation, das Ziel Bronze vor Augen zu haben. Das hält die Spannung im Team für die nächsten Runden definitiv aufrecht.
Ähnlich sieht es bei den Eichstättern aus. „Wir geben weiterhin Vollgas, um das Treppchen noch zu erreichen, das wäre für unser kleines Speedteam der perfekte Saisonabschluss…Wir freuen uns schon auf Platz drei.“ Vollgas haben sie in dieser Runde auf jeden Fall gegeben. Dominik Süß liefert von Hetzleser Berg aus den schnellsten Flug des Teams mit vielen Facetten bis hin zur Regendusche. Tobias Pachowsky, Mike Bauer und Max Böswald fliegen im Rahmen ihrer Racing Task rund um Stuttgart. „Der erste Schenkel zum Schwarzwald war komplett im Blauen und daher relativ schwierig und langsam. Am Schwarzwald standen dann schöne Wolken, teilweise mit guten Steigwerten, aber dennoch zogen diese nicht immer so zuverlässig, wie erwartet.“ Mike arbeitet sich allein vor und ist anfänglich schneller. Max und Tobi kämpfen hingegen im Pulk, da ist es nicht so einfach, die Thermik sauber zu nutzen und das kostet sie wertvolle Zeit. Zudem ist fraglich, ob die beiden überhaupt noch heimkommen. Sie schaffen es aber und das mit ordentlichen Zeiten. Damit ist Eichstätt wie auch Aalen und Burgdorf ganz nah am Ziel.
Jetzt heißt es für die Top U25-Kandidaten: nicht nachlassen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 296,81 Speed/50 Punkte, 2. AC Pirmasens (RP) 295,57 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 283,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 16: 1. SFZ Königsdorf (BY) 697 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 638 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 529 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 07. August SFG Giuini: Langsam geht es aufwärts Artikel übersetzen

Die extrem guten Bedingungen, wie die ganze Vorwoche über, hatte der Samstag leider nicht mehr - aber es war immer noch sehr gut fliegbar. Mit 6 Piloten waren die Giulini´s am Start und alle konnten 3stellige Speedpunkte erfliegen. Wobei der Einstieg in den Odenwald um die Mittagszeit mit mäßigem Steigen und erste Tropfen auf der Haube schon etwas tricky war. Wir flogen bei etwas unübersichtlichen Bedingungen nach Schweinfurth auf KM150. Auf dem Heimweg waren im Westen schon kräftige Schauer zu sehen und der Odenwald war nicht sehr einladend. Wir mussten um einen Schauer gleiten und über den Kraichgau zurück in die Rheinebene zu kommen.
Achim Besser - etwas später gestartet - berichtet im Funk von einer sehr guten Linie entlang der Bergstrasse. Achim flog zwischen den Lufträumen Frankfurt und Stuttgart einen sagenhaften Schnitt. Nach und nach rasteten wir dann alle in dieser Energielinie ein, genoßen das angenehme Gleiten und einige machten mehr Schenkel als es für die Liga sinnvoll war -  aber der Spaß am Segelfliegen steht an erster Stelle.
Am Sonntag wurde ebenfalls geflogen, aber es trocknete am frühen Nachmittag von Nordwesten ab und die Samstagschnitte konnten nicht übertroffen werden. Achim Besser (Ventus cT, EB), der letzte Runde schon Schnellster der gesamten Liga war, holte vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) die meisten Speedpunkte und wir erreichten den 5. Rundenplatz. 16 Punkte lassen uns auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle klettern und noch 3 Runden liegen vor uns...
 
Uwe Melzer
 
Mit Buddy um den Regen
Da beginnt die Energielinie
Abendliches Abgleiten

 


Dienstag, 07. August AC Braunschweig: Einsatz wird mit Rang sieben und 14 Punkten belohnt Artikel übersetzen

Na also, da geht doch noch richtig etwas im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der 1. Segelflug-Bundesliga! Und auch der Wettergott spielte entsprechend gut mit, so dass wir schnelle 337,12 Speedpunkte im Rahmen dieser viertletzten Runde einfahren konnten. Dieser aktuelle Rundensieg ging mit 366,82 Speedpunkten nach Blaubeuren und die Tabellenführung wechselte wieder mit nunmehr 214 Punkten nach Bayreuth. Der Aero-Club liegt jetzt mit 86 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze und hat somit 4 Punkte Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang. Somit konnten wir am letzten Wochenende massiv Boden gutmachen!
Und nun zum aktuellen Geschehen vom Samstag und Sonntag: Am Samstag waren Markus Schmied mit Hayung Becker, Klaus-Dieter Arntz und Rolf Wagner in der Lüneburger Heide, die erst richtig spät thermisch mit wunderbaren Wolken wirklich gut wurde, unterwegs.
Da der Sonntag der bessere Tag werden würde, erfolgte hier noch einmal ein konzentrierter Einsatz unseres Bundesligateams. Somit ergibt sich das folgende Gesamtresultat mit 337,12 Speedpunkten:
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 114,63 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18 m, 111,67 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 110,82 Speedpunkte,
Schmied und Becker parkten am Samstag auch lange im Bereich von Waggum und trieben dann den Arcus nach Norden zu den schönen sich spät entwickelnden Cumuluswolken, die dann von Schneverdingen bis Oebisfelde schnell abgeflogen wurden.
Bennewitz und Rabe nutzten den Sonntag und waren mitunter im engen Teamflug auf der Thermikrennstrecke Fläming erfolgreich unterwegs. Ihre östlichsten Umkehrpunkte lagen bei Jüterbog und nördlich von Herzberg (Elster). Zudem waren an diesem Tag noch Hayung Becker und Markus Schmied (Arcus T), Michael Schoof und Tobias Schroer (Duo-Discus), Holger Scholz sowie Rolf Wagner im Bundesligamodus auf Strecke. In der Altmark in Stendal findet aktuell ein Treffen des Vintage Glider Clubs statt und von dort lieferten Conni Bruns und Stefan Faulhaber noch zwei weitere Flüge mit ihren betagten Maschinen.
 
Rolf Wagner
 
Am Samstag gab es lange Zeit nur bescheidene Blauthermik in unserer Region.
Ein kreativer Schnappschuss von Karsten Bennewitz auf der Thermikautobahn des Flämings.
Enger Teamflug unser Ventus-Piloten unter prächtigen Wolken

 


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