OLC-Magazine ... powered by Bürklin


Thursday, 14. March 2019 ICAO-Segelflugkarten und Flieger-Taschenkalender 2019 bei Siebert Luftfahrtbedarf translate news

Auf geht’s zur neuen Saison!
Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet aktuelles Kartenmaterial und Flieger-Taschenkalender an. Die neuen ICAO-Segelflugkarten Deutschland 2019 sind schon in zwei Wochen lieferbar und können vorbestellt werden. Die Karten mit aktuellen Lufträumen und Frequenzen kosten € 10,80 ohne Folie und € 13,80 in der folierten Version. Für Vereine und andere Sammelbesteller gibt es ab 20 Karten 10% Rabatt und ab 50 Karten 20% Rabatt. Der informative Flieger-Taschenkalender Deutschland 2019 erscheint ebenfalls Ende März in der Ausgabe 2019. Der Kalender kostet € 22,00. Sammelbesteller erhalten ab 10 St. 10% Rabatt und ab 25 St. 15% Rabatt.
Wenn euch der Service von Siebert gefällt, könnt ihr noch bis zum 27.03.2019 bei der aerokurier Leserwahl in der Kategorie Pilotshops voten. Der aerokurier verlost unter allen Teilnehmern viele wertvolle Preise.
 
 

Friday, 01. March 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - FEB 2019 translate news

The FFVP’s Potchefstroom adventures continue in JS’s February Newsletter with Philippe de Péchy sharing about the men’s training week. Philippe also impressively broke the 750km triangle record placing JS1, Potchefstroom and of course himself on the list of French records. Jonker Sailplanes together with their partners M+D Flugzeugbau excitedly announces that they will exhibit at the Aero Friedrichshafen 2019, a great opportunity to meet and chat with Uys Jonker as well also other seasoned JS Pilots. At the factory JS’s designing team had some very innovative design development training sessions. Two of JS’s newly appointed engineers are introduced and to end the newsletter off a request to participate in their JS2 Self launcher survey is made.
 
 
 
Eric Napoleon, Philippe de Pechy,
Philippe Schroeder, Christophe Abadie,
Eric Bernard, Meric Morel
JS2 Self-Launcher

 


Monday, 25. February 2019 Segelflieger der Luftsportgemeinschaft sind Mannschaft des Jahres in Bayreuth translate news

Die Bayreuth Dragons (links) und die Segelflieger der Luftsportgemeinschaft (rechts) bei der Preisübergabe.
Foto: Franziska Baier
Die Segelflieger der LSG Bayreuth haben es geschafft: Sie sind Mannschaft des Jahres in ihrer Heimatstadt geworden. Auf dem gestrigen Ball des Sports in der Oberfrankenhalle wurden sie vor 1.200 Gästen von der Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier für den letztjährigen Gewinn von Segelflug-Bundesliga und World League geehrt.
Dem voraus gegangen war ein Telefonentscheid der Kurier-Leser. Erstmalig gab es keine Jury mehr, die Siegermannschaft wurde ausschließlich nach dem Ergebnis des Televotings ermittelt.
Damit mussten sich die Luftsportler gegen eine ganze Reihe von Mannschaften durchsetzen, die normalerweise vor Publikum spielen: Die Bundesliga-Basketballer von medi Bayreuth, das Handballteam Haspo Bayreuth, die Triatlethen des Team Icehouse, die DEL2-Eishockeyspieler des EHC Bayreuth und die American-Football-Mannschaft Bayreuth Dragons.
Kurz gesagt: Der Sieg war nur möglich, weil wir jede Unterstützung mobilisiert haben. Vielen Dank also auch an alle Leser des OLC-Magazins, die unserem Aufruf abzustimmen, gefolgt sind! Ihr habt es gezeigt, dass der Luftsport auch gegen Publikumssportarten bestehen kann, wenn wir Luftsportler zusammen stehen.
Mit den Aalenern hatten wir natürlich eine gegenseitige Unterstützung ausgemacht, die nun im Erfolg beider Bundesliga-Konkurrenten in ihren Städten gemündet ist. Einen herzlichen Glückwunsch daher nochmals auf die Alb und ein spezielles Danke für die Aalener Stimmen im Bayreuther Televoting!
In unserem Bekanntenkreis haben wir auch schon von ein paar Preisgewinnern unter den Anrufern gehört. Wir hoffen, dass auch der eine oder andere von Euch etwas gewonnen hat. Wenn Ihr zur Einlösung in Bayreuth seid, gebt uns gerne Bescheid.
Die Basketballer von medi Bayreuth wurden trotz einer auch sehr erfolgreichen Saison sprichwörtlich auf "eigenem Parkett" (die Oberfrankenhalle ist auch die Spielstätte der Basketballer) nur Dritter hinter den Bayreuth Dragons. Sportlerin des Jahres wurde die Handicap-Radsportlerin Michaela Grassinger.
Das Sportkuratorium Bayreuth als Veranstalter des Balls hatte als Ehrengast den früheren Turnweltmeister und Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger gewinnen können, der als Fallschirmspringer auch einen Hauch von Luftsport mit in die Veranstaltung brachte. Gienger und Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zählten dann auch zu den Gratulanten.
Bis um eins in der Nacht fegte der Ball des Sports über das Parkett der Oberfrankenhalle.
 
Daniel Große Verspohl
 
 
 

Thursday, 21. February 2019 Der Segelflug im März - aerokurier translate news

Top-Themen sind:
Giftschlange über Speyer
Jens Jordan hat ein Faible für polnische Holzflugzeuge. Schnittig und zu ihrer Zeit durchaus konkurrenzfähig, bieten sie noch heute eine Menge Flugspaß. Mit der Restaurierung seiner SZD-36A Cobra 15 erfüllte sich Jens seinen Traum.
Vagabunden
Einfach mal für ein paar Tage drauflos – im Sommer 2018 mit seinen langen Hockdruckperioden war das allemal möglich. Josy und Wolfgang Zeyen berichten von einem spannenden Trip mit ihrem Scheibe Falke an die Küsten von Nord- und Ostsee.
Zum Tod von Wolf Lemke
Wolf Lemke hat mit den LS-Flugzeugen die Geschichte des Segelflugs maßgeblich mitgestaltet. Vier seiner Weggefährten – Günter Schapka, Werner „micro“ Scholz, Gerhard Waibel und Wolfgang Binz – vier seiner Weggefährten werfen in diesem Nachruf einen Blick auf sein Schaffen.
Weitere Themen im Heft:
Pilot Reports zur Aquila A212GX und zur ICP Ventura
Praxis: Gefahren durch Nachlaufturbulenzen von Helikoptern
Flight Training Special mit großem Flugschul-Guide
 

Saturday, 16. February 2019 Erste Wellenflüge mit dem OLC-Discus translate news

Der Winter ist nun fast vorbei und in den letzten Monaten konnte ich bereits rund 25 Stunden auf dem Discus sammeln. Den wohl interessantesten Flug konnte ich im November des vergangenen Jahres machen, als das Wetter im Rheintal eine Ostwellenlage verspricht. Diese Wetterlage zeichnet sich durch kräftigen, eisigen Ostwind, hohen Luftdruck und strahlenden Sonnenschein aus.
Schon lange begeistern mich die Wellenflüge aus dem Rheintal in den Schwarzwald.
Mit dem Ziel die für mich neuen Wellensysteme des Schwarzwalds zu erkunden, mache ich mich um vier in der Früh schon auf den Weg nach Weinheim. Zum Sonnenaufgang bin ich startbereit, wundere mich allerdings ein wenig über Südkomponente im Wind. Den Einstieg ins Wellensystem versuchen ich am Königstuhl bei Heidelberg, allerdings enttäuscht dieser, sodass hier der Motor aushelfen muss. Viele müssen hier den Motor bemühen, beim Blick nach unten sehe ich weitere Flugzeuge außenlanden. Kurz darauf trägt die Welle schwach, aber konstant auf Flugfläche 100. Gemeinsam mit Moritz Althaus und Dennis Leip breche ich nach Süden auf. Knapp 70 Kilometer gleiten wir bis zum ersten Wellenspot des Schwarzwalds, niedrig kommen wir dort an, sodass wir froh sind nicht alleine nach dem erhofften Steigen suchen zu müssen. Tief aber zuverlässig steigen wir ein und können dank Freigabe unseren Flug schon bald in 3600 Meter fortsetzen.
Bis Kilometer 130 auf Weinheim können wir den ersten Schenkel strecken bevor wir kein zuverlässiges Steigen mehr antreffen. Nach der Wende fliege ich allerdings zu zögerlich vor, falle nach unten aus dem System raus und finde mich tief im Schwarzwald zwischen all den Rotoren wieder. Den Anschluss an die Anderen habe ich bereits verloren als ich nach langer Zeit wieder laminares Steigen finde. Dieser Fehler kostet mich viel Zeit und so bleibt mir nur noch die Möglichkeit ein kleines Jojo im Murgtal zu fliegen bevor ich den Heimweg antreten muss.
Im Endanflug auf Heidelberg, wo ich nochmals steigen möchte, um meine Strecke nach Norden zu verlängern, läuft mir die Sicherheitshöhe davon. Lediglich 400 Meter Reserve bleiben noch auf Walldorf. In 600 Meter komme ich dort tatsächlich an und will gerade den Turbo nutzen, da es aussichtslos scheint, nochmal Anschluss zu finden, als mich die Welle mit bis zu drei Metern pro Sekunde zurück auf 2700 Meter befördert. Mit dieser Höhe kann ich nochmal bis an die südliche Luftraumgrenze von Frankfurt verlängern, sodass knapp 400 Kilometer zusammen kommen.
Das zögerliche Vorfliegen im Schwarzwald, verbunden mit dem Absitzer hat mich an diesem Tag leider 100 Kilometer gekostet.
Im Anschluss ergaben sich zwei weitere Flüge in der Westwelle des Rheintals mit Strecken um die 200 Kilometer. Der Saisonbeginn nähert sich allerdings mit großen Schritten und langsam beginnen die Vorbereitungen für den Saisonstart in den südfranzösischen Alpen.
 
Marcel Kaspari
 
OLC nach der Landung
in Weinheim
Endanflug pünktlich zum
Sonnenuntergang
Hoch über dem Schwarzwald
 

Wednesday, 08. August 2018 FG Schw. Gmünd: Der Kampf um Platz 3 und die technischen Fallstricke der Wertung…. translate news

Ein schweißtreibendes Wochendene liegt hinter uns. Nicht nur wettertechnisch. Ein Großteil der Piloten auf Wettbewerben unterwegs, der Rest des Vereins im Fluglager, wie kriegen wir da drei Leute für ne Wertung zusammen. Eine Frage die sich dieser Tage viele Verein stellen mögen. Zum Glück finden sich mit Kai, Günne und Jo drei Piloten die am Sonntag vom Hornberg aus an den Start gehen können. Am Tag zuvor hatte Lars von Grabenstetten aus schon vorgelegt. Ziemlich euphorisch von nem guten Flug berichtet, der dann in der Wertung aber ganz anders rauskam. „Das stimmt so nicht, er habe es schon gemeldet, die werden das schon noch korrigieren…“

Na gut, denken wir, schaun wir mal was wir noch dazu beitragen können…. Aber zunächst ist warten angesagt, über der Alb hängt eine ziemlich trübe Suppe, erste Wolken sind im Norden Richtung Hohenlohe zu erahnen, Das Satellitenbild macht ebenfalls Mut, kurz vor 14:00 lokal dann auch vernüftige Entwicklung am Platz und der Startlauf beginnt. Kai geht als erster raus und legt seine Flug Richtung NO und dann zurück Richtung Ulm, tappt damit wieder in die feuchte Luftmasse und ist wertungstechnisch damit raus. Mir geht es ähnlich, nach Norden raus wird es zwar immer besser, bei KM 95 auf den Hornberg wird gewendet, die Optik dazu ist einfach zu einladend.  Zu spät realisiere ich dann das der Sprung zurück auf die Alb ein Fehler ist der wertvolle Zeit kostet. Günne macht es besser, fliegt weiter nach Norden und dann nach Osten und zaubert ein Fai Dreieck in die Wertung. Ist immerhin schön anzuschauen…:-)
Unsere letzte „Hoffnung“ für das Wochende ist nun der Flug von Lars. Doch was ist hier passiert? Unten der Flug von Lars Linkner am 04.08 und die Optimierung des OLC Servers. Der Flug liegt auf dem Server, die Optimierung wurde noch vor Wertungsende beanstandet, aber leider bislang nicht korrigiert. Das ist aus sportlicher Hinsicht für uns Gmünder äußerst schade da damit wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze verloren gehen. Wir hoffen immer noch dass die Verantwortlichen beim OLC ein Einsehen haben und die Wertung entsprechend korrigieren. Gut möglich dass ich die Wertung nicht richtig verstanden habe, bin mir aber sicher dass die ganze OLC Gemeinde von einer transparenten Aufarbeitung / Erklärung profitieren würde.
 
Joachim Koch
 
Blick zurück bei km 95….
Der Flug von Lars Linkner am 04.08 ...
...und die Optimierung des OLC Servers.
 
Kommentar des OLC zur Wertung des Fluges von Lars Linkner
Falsch ist die Behauptung von Lars Linkner (FG Gmünd) dass die Wertung / OLC-Optimierung für League Speed seines Fluges am 4.8. nicht stimmt.
Richtig ist hingegen, dass der Teilnehmer ein defektes file hochgeladen hat, bei dem sich zum Zeitpunkt 12:36:20 ein ‘Zurück-Zeitsprung‘ über mehrere Logger-Aufzeichnungspunkte findet. Das ist nach den Regeln der IGC für Logger-Aufzeichnungen nicht zulässig. Die Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files ist jedoch Grundvoraussetzung für eine korrekte und umfassende Wertung, denn die OLC-Software setzt die präzise Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files voraus. Werden also die IGC-Spezifikationen nicht korrekt eingehalten, so ist ein Flug auch nicht umfassend wertbar – wie im vorliegenden Fall.
Es war eine fatale Fehlereinschätzung des Teilnehmers Lars Linkner … ‘das kann nur am OLC liegen‘. Ihm (und auch anderen Gmündnern) hätte zu denken geben müssen, dass diese Behauptung bei mehr als 1 Mio fehlerfreien Liga-Flügen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in Frage kommt. Dann ist natürlich sofort die nächste Fehlerquelle das IGC-file selbst. Und da man aber in der Regel keine Experten auf die Schnelle zur Hand hat, um das zu klären, gibt es nur eine sinnvolle Aktion: Das file des Zweitloggers sofort hochladen (natürlich muß es für die Liga ein IGC-zugelassener Logger sein).
Fazit: Die Fehlerbilanz der OLC-Optimierung für League Speed bleibt makellos.

 


Wednesday, 08. August 2018 SFZ Königsdorf: Wenn die Liga doch nur Samstags wäre... translate news

Weiterhin auf Erfolgskurs die Junioren des SFZ Königsdorf: hinten v.l.n.r.: Nikolai Wolf und die beiden neuen Alleinflieger Kilian Fuchs und Fritz Mattern; vorne: Lukas Keibel, Emanuel Schieck und Johannes Beyer.
Gefühlt fliegen wir dieses Jahr zum 12ten Male nur am Samstag gut und werden dann am Sonntag von den Flachländern in der Bundesliga überholt. Daher geht es bei uns auch schon seit längerem nur noch um die Alpenliga und natürlich um die U 25 Liga. Und sowohl in der internationalen Alpenliga, wo wir sogar erneut zum Rundensieg geflogen sind, als auch in der U25 Liga, steht das SFZ weiter unangefochten an der Tabellenspitze.
Samstag Flüge ins Engadin und die hohen Tauern
Das Arcus Duo Jonathan Cross und Mathias Schunk machte am Samstag den Anfang und startete um halb elf. Übers Karwendel ging es zunächst weiter ins Inntal. Hier erreichten wir in 3000 Meter dann auch erstmals angenehme Temperaturen, aber trotzdem war der Blick von oben auf die Wasserskianlage am Eingang zum Ötztal durchaus etwas neidisch. Weiter ging es im Engadin bis St Moritz, wo die erste Wende umrundet wurde. Am Rückflug kamen die Junioren Nikolai Wolf und Johannes Beyer entgegen. Das zweite Arcus Team Susann Fülle und Benjamin Bachmaier flog gegen Osten ab und berichtete von guten Bedingungen auch dort. Während Johannes querab von Innsbruck nochmals wendete und Richtung Arlberg flog, flog das Duo Schunk/Cross und Nikolai Richtung Hohe Tauern, wo sie ihre zweite deklarierte Wende hatten.
Fast gleich schnell im Osten und Westen
Während das Duo Schunk/Cross für die Ligawertung 105,2 km/h erzielte und ihr Streckenabschnitt dafür im Engadin gewesen ist, war das Duo Fülle/Bachmaier, die ihren schnellsten Abschnitt zwischen Wilder Kaiser und Dachstein erflogen, mit 104,9 km/h nur unwesentlich langsamer. Nikolai und Johannes waren mit gut 95 km/h praktisch gleich schnell. Während Nikolai sein 600er FAI umrundet hatte, musste ich leider feststellen, dass ich mich bei der Deklaration vertan hatte und den um 250m verschobenen Abflugpunkt erwischt hatte und es somit grad kein FAI Dreieck mehr war. Nach dem Meldepatzer des 960 FAI Dreiecks ein paar Stunden nach dem speziellen DMSt Meldeschluss fünf Tage vorher, der zweite DMSt Fauxpass... Drittschnellster Junior war der Emanuel Schieck, der im Voralpenland geflogen ist und es auf 86,5 km/h brachte.
Immer wieder sonntags
Am Sonntag war für Königsdorf dann aufgrund der stärker ausgeprägten Schauer und Gewitter an keine Verbesserung der Wertungen mehr zu denken. In der internationalen Alpenliga passierte am Sonntag nichts mehr und so flog das SFZ zum zweiten Rundensieg direkt hintereinander und zum siebten der diesjährigen Saison. Der ärgste Verfolger in der Tabelle, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich kam hinter Unterwössen und St Johann/Tirol auf Rundenplatz vier und hat mittlerweile 54 Punkte Rückstand auf Königsdorf. Bei den Junioren zog der Tabellenzweite Lichtenfels am Sonntag an Königsdorf auf Rundenrang drei vorbei, so dass die SFZ Junioren mit Rang vier einen Punkt auf Lichtenfels verlieren. In der Tabelle hat das SFZ aber mit 59 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Lichtenfels. In der Bundesligarunde fielen wir am Sonntag um sechs Plätze auf Rundenplatz 15 zurück und liegen in der Tabelle weiterhin auf Mittelfeldrang 13.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Nachdem vor kurzem bereits der 17-jährige Fritz Mattern seinen ersten Alleinflug absolviert hatte, flog sich am Sonntag der erst 14-jährige Kilian Fuchs frei. Kilian hatte erst Anfang Juli mit der Ausbildung begonnen und sich jetzt bereits nach 31 Starts freigeflogen. Wenn unsere jetzigen Junioren dem Juniorenalter entwachsen, brauchen wir also keine Sorge haben, es kommen immer wieder neue nach...
 
Mathias Schunk
 
 

Wednesday, 08. August 2018 LSG Fallersleben: Starke Runde auf der Ligazielgeraden translate news

Die Topmeteo-Wetterprognose für Runde 16 favorisierte für das norddeutsche Flachland zunächst den Sonntag, dann den Samstag und letztlich wieder den Sonntag. Rückblickend zeigen die Ergebnisse, dass an beiden Tagen in Niedersachsen wie in weiten Teilen Deutschlands schnell geflogen werden konnte. Völlig störungsfrei war dabei aber keiner der Tage.
Der Durchzug der Kaltfront ließ den Samstag spät starten und so gingen aus Ummern nur Roman Menzel (ASW22), Bernd Meindermann (LS1f), Günter Raab (Ventus cM) sowie Helge und Franz Liebertz in der ASH25e für die LSG und Thomas Quindel im Duo Discus für die LVI auf Strecke. Mit 293 Speedpunkten stand am Samstagabend schon mal eine gute Zwischenbilanz auf der LSG-Habenseite.
Auch wenn der Sonntagmorgen zunächst mit dichten Wolkenfeldern aufwartete, war in Ummern schon bald Hochbetrieb im Aufrüst- und Startbereich. So machten Helge und Franz Liebertz die Segelflugversion der ASH25 startklar, Michael Waibel kümmerte sich um die Turbo-ASH25e. Bernd Meindermann (LS1f), Achim Elvers (DG300), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16) und Rita Susenburger (ASW15) schoben eine ganze Clubklasseflotte an den Start. Auch Benno Beesten (Nimbus 4M), Lothar Kaps (ASW22) und Antje Philipp (ASW24) versuchten ihr Glück am Sonntag. Der Plan wurde morgens abgesprochen und sah vor, zunächst möglichst weit gegen den Wind nach Nordwesten vorzufliegen und dann einen langen Rückenwindschenkel folgen zu lassen. Da die Bedingungen bei Walsrode schlechter wurden, wendeten die meisten hier. Helge, Achim, Bernd, Benno und Michael nutzten Aufreihungen und bei der mäßig hohen Basis engstehende Wolken für hohe Geradeausfluganteile in Richtung Südosten. An Wolfsburg und Helmstedt vorbei ging es über Magdeburg bis in den Raum Oehna. Helge wendete am Alten Lager, Achim, Bernd und Benno etwas südlicher bei Jessen. Nach etwa 2h-Rückenwindschenkel sollten nun noch einige km gegen den Wind gemacht werden. Da es stark abtrocknete, konnten dabei aber kaum noch Aufreihungen genutzt werden.
Allen Piloten gelang der Rückflug zum Heimatflugplatz problemlos und da die Bedingungen dort noch recht gut waren, wurden die Flüge verlängert und die vier Letztgenannten kamen auf 600 bis 700 Streckenkilometer. Da alle vier Flüge auch über 100 Speedpunkte brachten, konnte die LSG das Samstagsergebnis noch deutlich toppen und mischt durch den guten 4. Platz in der Rundenwertung weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze. Auf alle Fälle ist für Spannung in den letzten drei Runden gesorgt.
 
Benno Beesten
 
Großer Andrang am Start
Aufreihungen helfen bei der Routenwahl
Heidethermik bis nach 19:00 Uhr
 

 


Tuesday, 07. August 2018 Mit meiner SB5e in Schwandorf oder "Klein Namibia" translate news

Das Gespann auf dem Weg zum Start.
Warten auf das Schleppflugzeug. Bei der Wolkenoptik war klar. Der Start ist schon zu spät.
Das Reinheimer Fluglager führte uns in diesem Jahr wieder nach Schwandorf. Ein guter Ausgangspunkt, um in einigen thermisch gute Regionen Deutschlands zu fliegen. Das Wetter zeigte sich von der heißen Seite und ließ uns keinen Tag im Stich. Die Temperaturen, Hammerthermik mit hoher Wolkenbasis , so stellt man sich das Fliegen in Südafrika vor. An 10 Flugtagen kamen so für meine kleine SB5 70 Flugstunden und über 4000 Kilometer zusammen. Das sind für sich schon tolle Ergebnisse eines Fliegerurlaubs, aber dann kam der 30.07.2018.
Was für ein Tag!!! In den letzten 11 Jahren mit meiner SB5i habe ich schon einige Flüge mit 500 Kilometern absolviert und hatte immer die Hoffnung mal eine "6" am Anfang stehen zu haben. Dies haben andere Piloten auf Holz, wie Hans-Jürgen Krause und Gerhard Sindermann, ja schon gezeigt. Was ich aber an diesem Tag erleben durfte, sprengte meine Erwartungen.
Direkt nach dem F-Schlepp ging es mit tollen Bärten und komfortabler Höhe in Richtung Thüringer Wald. Zu Beginn begleitete mich Martin Wallmer mit seiner Kestrel, konnte aber nicht so "langsam" fliegen. Er kam mir dann trotzdem erst kurz vor der Wende in Eisenach entgegen:-). Ich selbst habe mich dann an der Wende verbastelt und musste neu Anlauf nehmen. Der Rückweg lief wie geschmiert und nach einer kleinen Schleife in Richtung Arnbruck standen plötzlich schon 619 km auf der Uhr.
Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte die Restthermik des Tages für weitere Kilometer nutzen. Nach 20 Minuten geduldigen Kurbelns in den letzten Aufwindresten war ich wieder an den sich auflösenden Wolkenfetzen und versuchte danach die Höhe so optimal wie möglich in Strecke umzusetzen. Allein die abendliche Stimmung und das Gleiten in dieser ruhigen Luft war eigentlich Belohnung genug. Aber dann geschah es! Wieder zurück am Platz reichte die Höhe für ein weiteres Verlängern des letzten Schenkels und da war sie, die 700er Marke. Pünktlich um 21 Uhr Lokalzeit setzte ich überglücklich auf und genoss den herzlichen Fliegerempfang (Landebier!) meiner Vereinskameraden.
Nachblickend hätte dieser Tag sogar noch mehr in sich gehabt. Der Start wäre schon 40 Minuten früher möglich gewesen und der Fehler bei der Wende hat auch Zeit gekostet. Egal, es war und ist der bisher schönste Flug in meinem Fliegerleben. Es darf gerne noch mehr werden. Vielen Dank an die Schwandorfer. Das Fluglager wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
 
Hier gehts zum Flug im OLC.
 
René Kernbach
 
Begegnungen. Gesucht und gefunden.
Und weiter geht´s.
Anflug der letzten Thermikreste.
Nach 20 Minuten Kurbeln wieder ganz oben.
Und im schönen Abendlicht wieder zurück zum Platz. Eine tolle Stimmung.
 
So landete die V1 nach vielen langen Flügen fast immer wieder in Schwandorf.
 

Tuesday, 07. August 2018 16. Runde U25: Der Krimi um Bronze geht weiter translate news

Speedteam Eichstätt sammelt in Grabenstetten Punkte.
Das Wetter hat für diese Runde wieder einiges im Gepäck. Der eine oder andere hat auf den Samstag gesetzt und sich damit verpokert, jedoch ist der Sonntag in weiten Teilen der Tag mit den besseren Möglichkeiten. Im Nordosten muss man stark an die Prognose glauben, denn der Sonntagvormittag sieht noch nicht ganz so passabel aus, gibt dann aber tatsächlich schönste Fahrstühle frei. Im Süden hingegen braucht man ein gewisses Fingerspitzengefühl, um genau die Fenster zwischen den Schauern zu erwischen. Diese Vielfältigkeit wirkt sich natürlich auch auf die Ergebnisse aus.
Königsdorf und Lichtenfels setzen sich an der Spitze weiter ab. Sie scheinen mittlerweile kaum noch einholbar. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, es bleibt meist bis zur letzten Runde spannend und erst danach kann man sich ausruhen.
Wie im Krimi geht es hingegen im Kampf um den Bronzerang zu. Aalen, Burgdorf und Eichstätt haben ihr Ziel angekündigt. Sie wollen auf das Treppchen. Nach Runde 16 scheint hier auch wirklich alles offen zu sein. Denn Aalen hat seine Chancen an diesem Wochenende nicht ganz optimal genutzt. Burgdorf und Eichstätt haben die Wettermöglichkeit gnadenlos in Punkte umgesetzt. Aber auch Yannik Freund (Burgdorf) resümiert, dass sie ihr Ergebnis am Sonntag vermutlich verbessern hätten können.
Gesetzt haben sie auf den Samstag. Er selbst ist mit seinem Flug nicht ganz zufrieden. „Ich war leider oft zu tief und habe dabei viel Zeit verloren.“ Dennoch, die Teamleistung reicht für Rang sechs und hält sie auf Kurs. Auf jeden Fall ist es für die Burgdorfer eine unheimliche Motivation, das Ziel Bronze vor Augen zu haben. Das hält die Spannung im Team für die nächsten Runden definitiv aufrecht.
Ähnlich sieht es bei den Eichstättern aus. „Wir geben weiterhin Vollgas, um das Treppchen noch zu erreichen, das wäre für unser kleines Speedteam der perfekte Saisonabschluss…Wir freuen uns schon auf Platz drei.“ Vollgas haben sie in dieser Runde auf jeden Fall gegeben. Dominik Süß liefert von Hetzleser Berg aus den schnellsten Flug des Teams mit vielen Facetten bis hin zur Regendusche. Tobias Pachowsky, Mike Bauer und Max Böswald fliegen im Rahmen ihrer Racing Task rund um Stuttgart. „Der erste Schenkel zum Schwarzwald war komplett im Blauen und daher relativ schwierig und langsam. Am Schwarzwald standen dann schöne Wolken, teilweise mit guten Steigwerten, aber dennoch zogen diese nicht immer so zuverlässig, wie erwartet.“ Mike arbeitet sich allein vor und ist anfänglich schneller. Max und Tobi kämpfen hingegen im Pulk, da ist es nicht so einfach, die Thermik sauber zu nutzen und das kostet sie wertvolle Zeit. Zudem ist fraglich, ob die beiden überhaupt noch heimkommen. Sie schaffen es aber und das mit ordentlichen Zeiten. Damit ist Eichstätt wie auch Aalen und Burgdorf ganz nah am Ziel.
Jetzt heißt es für die Top U25-Kandidaten: nicht nachlassen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 296,81 Speed/50 Punkte, 2. AC Pirmasens (RP) 295,57 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 283,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 16: 1. SFZ Königsdorf (BY) 697 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 638 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 529 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Tuesday, 07. August 2018 SFG Giuini: Langsam geht es aufwärts translate news

Die extrem guten Bedingungen, wie die ganze Vorwoche über, hatte der Samstag leider nicht mehr - aber es war immer noch sehr gut fliegbar. Mit 6 Piloten waren die Giulini´s am Start und alle konnten 3stellige Speedpunkte erfliegen. Wobei der Einstieg in den Odenwald um die Mittagszeit mit mäßigem Steigen und erste Tropfen auf der Haube schon etwas tricky war. Wir flogen bei etwas unübersichtlichen Bedingungen nach Schweinfurth auf KM150. Auf dem Heimweg waren im Westen schon kräftige Schauer zu sehen und der Odenwald war nicht sehr einladend. Wir mussten um einen Schauer gleiten und über den Kraichgau zurück in die Rheinebene zu kommen.
Achim Besser - etwas später gestartet - berichtet im Funk von einer sehr guten Linie entlang der Bergstrasse. Achim flog zwischen den Lufträumen Frankfurt und Stuttgart einen sagenhaften Schnitt. Nach und nach rasteten wir dann alle in dieser Energielinie ein, genoßen das angenehme Gleiten und einige machten mehr Schenkel als es für die Liga sinnvoll war -  aber der Spaß am Segelfliegen steht an erster Stelle.
Am Sonntag wurde ebenfalls geflogen, aber es trocknete am frühen Nachmittag von Nordwesten ab und die Samstagschnitte konnten nicht übertroffen werden. Achim Besser (Ventus cT, EB), der letzte Runde schon Schnellster der gesamten Liga war, holte vor Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) die meisten Speedpunkte und wir erreichten den 5. Rundenplatz. 16 Punkte lassen uns auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle klettern und noch 3 Runden liegen vor uns...
 
Uwe Melzer
 
Mit Buddy um den Regen
Da beginnt die Energielinie
Abendliches Abgleiten

 


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