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Monday, 08. October Beim OLC Liga-Finale am 6. Oktober in Poppenhausen: Michael Sommer plauderte aus dem Nähkästchen translate news

Das OLC Liga-Finale ist Abschluss und Höhepunkt der Bundesliga-Saison zugleich. Doch kaum einer der Gäste im nahezu vollen Von-Steinrück-Haus war gekommen, um sich nur seine Urkunde abzuholen - viel mehr waren es auch in diesem Jahr die fundierten und hochgeschätzen Vorträge und Analysen von Experten wie TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer oder Liga-Analyst Heiko Hertrich, die am Samstag nach Poppenhausen lockten. Als absolutes Highlight hatte der OLC Michael Sommer, fünfmaliger Weltmeister der Offenen Klasse, eingeladen, dem das Publikum bei seinen Ausführungen sprichwörtlich an den Lippen hing.
Rekordsaison 2018 - geht's noch besser?
Das Jahr 2018 war ein Jahr der Superlativen, sowohl aus meteorologischer als auch aus sportlicher Sicht - da waren sich Bernd Fischer und Heiko Hertrich einig. Während Bernd Fischer die Gründe für die stabilen Wetterlagen und die fast schon namibischen Thermikverhältnisse aus meteorologischer Sicht erläuterte, konnte Heiko Hertrich imposante Zahlen liefern. Noch nie wurden in der Liga solch hohe Speeds geflogen wie in der Saison 2018. Den absoluten Spitzenplatz nimmt die FG Schwäbisch Gmünd ein, die bereits in Runde 1 mit 488,30 Speedpunkten einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte, der ganze 10% über dem bis dahin bestehenden Rekord liegt.
Ein neuer Allzeit-Rekord zeigt sich auch beim Blick auf die OLC-Statistik, die mit 134.363 Flügen, 38.722.138 Kilometern und 15.474 Teilnehmer noch nie dagewesene Ausmaße erreicht hat. Auch die Seitenaufrufe der Webseite schnellten von 104.204.859 in 2017 auf 145.702.958 in 2018 in die Höhe. Grund: der neue OLC 3.0 mit Responsive Design für mobile Geräte. Dieser massive Anstieg sorgte allerdings auch für Probleme wie etwa längere Ladezeiten, weshalb der OLC nach Runde 19 in Sachen Hardware aufrüstete. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und hat jetzt jetzt 64 Gigabyte. Des weiteren wurde die CPU um 50 % vergrößert, 8 CPU-Kerne á 2,1 GHz wurden implementiert. Wir bedanken uns bei allem OLC-Nutzern für die enorme Geduld in der 2018er Saison. Jetzt ist der OLC hardwareseitig top-gerüstet für die Saison 2019! Ermöglicht wurde diese Investition durch die Smiley-Träger und ihren kleinen Jahresbetrag, mit dem sie ihre Sympathie für den OLC ausdrücken.
Talentschmiede AC Nastätten
Vor genau einem Jahr durfte Moritz Althaus vom AC Nastätten aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der OLC Junior-Challenge den OLC-Discus -  das von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Förderflugzeug - übernehmen und für ein Jahr nutzen. In Moritz Vortrag zeigte sich einmal mehr, wie bis dato nahezu unbekannte Junioren innerhalb dieses einen Jahres fliegerisch über sich hinauswachsen und mit Flügen weit jenseits der 1.000 Punkte glänzen. Den Hänger kann Moritz nun gleich wieder nach Nastätten fahren, denn 2019 fliegt sein Vereinskamerad Marcel Kaspari das Förderflugzeug, was für ein exzellente Streckenflugförderung des AC Nastätten spricht.
Erfreulich war, dass sich fast alle der 20 vom OLC angeschriebenen Discus-Kandidaten zurückgemeldet haben - auch wenn sie z.B. aus beruflichen Gründen absagen mussten. Im vergangen Jahr hatten einige Junioren es nicht für nötig gehalten, auf die Einladung zu reagieren - aus Schlampigkeit oder Überheblichkeit, wie Gerd-Peter Lauer betonte. Die Möglichkeit, ein solches Flugzeug zu bekommen, ist nicht selbstverständlich, solch eine Förderung hat es früher nicht gegeben. "Verspielt diesen Kredit nicht", so Gerd-Peter. Florian Heilmann vom FC Kamenz, der es ebenfalls in die Top 3 Auswahl schaffte, erhielt von Wilfried Großkinsky eine Einladung zum 1.000 km Camp in Bitterwasser, wo er unter anderem den neuen Ventus 3 nutzen darf. Möglicher Nachrücker ist Philip Goralski vom HVL Boberg, der diese Entscheidung aber wohl verschmerzen kann, da er als Sportsoldat 2019 in Südafrika fliegen wird.
Michael Sommer: Segelfliegen kann und muss man systematisch trainieren - wie jede andere Sportart auch
So oder so ähnlich könnte man die Ausführungen von Weltmeister Michael Sommer zusammenfassen, der von Gerd-Peter Lauer in einem lockeren Gespräch interviewt wurde. Michael und Gerd Peter kennen sich seit vielen Jahren, denn als Michael nach dem Scheinerhalt seine ersten Wettbewerbserfahrungen im bayerischen D-Kader machte, war Gerd-Peter bayerischer Landestrainer.  Zu dieser Zeit wurde das, damals meist noch belächelte, mentale Training für Segelflieger entwickelt und fest in den Trainingsablauf eingebunden. "Von diesen Jahren profitiere ich noch heute", berichtete Michael. Hier hat er Fähigkeiten erlernt, die seiner Meinung nach zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Handwerklich fliegen können bei einer Weltmeisterschaft alle, so Michael. Entscheidend ist viel mehr die emotionale Stabilität, man braucht die Fähigkeit, im Flug Fehler verarbeiten und einordnen zu können. Ansonsten kommt schnell der Tunnelblick, man manövriert sich immer weiter hinein, anstatt einen offenen Blick für den weiteren Flug zu haben. Dazu zählt aber auch, sich bei guten Entscheidungen nicht von der Euphorie vereinnahmen zu lassen. Diese mentalen Fähigkeiten sind es, erklärt Michael, die einen konstant erfolgreichen Piloten ausmachen. Erlernen lassen sie sich aber nicht von heute auf morgen, das braucht viel Zeit. Und welchen Tipp gibt Michael den Junioren mit auf den Weg? "Das Ergebnis darf nicht im Vordergrund stehen. Es ist und bleibt ein Hobby. Wenn ich keine Freude mehr beim Fliegen empfinde und es nur noch um das Ergebnis geht, lasse ich es bleiben. Also, geht Fliegen und habt Spaß!"
Die LS8 neo - ein Förderflugzeug für die Besten der U25-Liga
Der OLC hat ein weiteres Förderflugzeug! Die von Ralph Bürklin zur Verfügung gestellte und von Sponsoren bestens ausgestattete LS8 neo. Der OLC dankt Ralph Bürklin (Stifter), LXNAV (LX9000), AIR AVIONICS  (AIR Control Display + Transponder), TQ (Funkgerät), TopMeteo (jew. Jahreslizenz) und NAVITER (jew. Jahreslizenz), welche dieses Flugzeug für die Talentförderung erst möglich machten.
Am Samstag wurde das Flugzeug erstmalig an Philipp Lauer vom AC Lichtenfels für ein Jahr vergeben. Kriterium für die Auswahl waren die "U25-Pilotenprofile", in denen alle U25 fliegenden Piloten mit den erflogenen  Punkten gerankt werden. Darüber hinaus muss der Verein, für den der Pilot antritt, einen der Top 20 Plätze der U25-Liga belegen. Die Bewertung des U25-Ligaerfolges eines Sportlers für die LS8-Bewerbung war aber nur ein Beurteilungspunkt, ein weiterer Punkt waren Engagement und Erfolge bei zentralen Wettbewerben. Der OLC war in der glücklichen Lage, dass ein und derselbe Bewerber sowohl der erfolgreichste U25-Pilot war als auch die besten Platzierungen bei zentralen Wettbewerben vorlegte. So ist Philipp Lauer qualifiziert für die DSM Standard-Klasse 2019 und für die Junioren-WM der Club-Klasse 2019.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries (LSG Hersbruck)
 
Fundierter Rücklick über alle Ligen – Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), ein Meister seines Fachs!
Die Offene Klasse unter sich (v. li.): Wolfgang Clas, Alexander Müller und Ralph Bürklin.
Der Chef im Ring: Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels) hatte wie immer alles fest im Griff.
Wachablösung beim OLC-Discus (v. li.): Moritz Althaus (Preisträger 2018), Marcel Kaspari (Preisträger 2019), OLC-Boss Reiner Rose und Stifter Wilfried Großkinsky
LSG Bayreuth: Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2018!
Der Stolz des OLC: Die erstplatzierten Teams der U25 Junioren-Liga. In der Mitte der Deutsche Meister ‘SFZ Königsdorf‘.
Michael Sommer, er war unstrittig der Höhepunkt des Nachmittages und sorgte für einen vollen Saal.
Der Interviewer Gerd Peter Lauer war einer der Weggefährten von Michael Sommer vor ca. 25 Jahren, als er seinen Weg im Wettbewerbssegelflug begann.
Mit lebhaften Gesten unterstrich er seine Worte – man spürte hier die Leidenschaft mit der er nach wie vor seinen Sport betreibt.

Die LS 8 neo Winglets, das ist der Bringer … da sind sich Mathias Schunk (li.) und Gerd Peter Lauer einig.

Das Team, welches das OLC Liga-Finale zum wiederholten Male souverän abspulte (v. li.): Stefan Harries (LSG Hersbruck), Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) und Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin).

Gerne gesehene Gäste: Petra Zimmermann-Lauer und Holger Back.

Ein weiteres Schmuckstück für den OLC: Eine perfekt ausgestattete LS8 neo.
Have a good ride: Philipp Lauer (Mitte) vom AC Lichtenfels darf auf Grund seiner hervorragenden Erfolge in der U25-Liga und bei zentralen Wettbewerben die ‘OLC neo‘ in der Saison 2019 nutzen. Rechts der Stifter Ralph Bürklin – großartig!
Auch die Instrumentierung ist vom Feinsten … alles von Sponsoren dem OLC bereitgestellt: LX9070 (LXNAV), Transponder + Air Control Display (Air Avionics), Funk (TQ) … dazu noch jeweils eine Jahreslizenz von TopMeteo und SeeYou.

 


Monday, 08. October Antares 21E für die Top-Liga - Die Neue von Lange Aviation translate news

Ist ein rundum gutes Flugzeug wie die Antares 20E noch zu toppen? Lange Aviation setzt alles daran und bringt jetzt die Antares 21E. Warum eigentlich etwas Neues, sind doch die Halter der Antares 20E mehr als nur durchweg mit ihrer High-Tech-Erwerbung zufrieden. Das 20-Meter-Flugzeug erschien vor 15 Jahren mit modernsten Profilen, einem zukunftsweisenden und noch heute aktuellen, in seinem Wirkungsgrad unerreichten Elektroantrieb für den Eigenstart sowie vielen intelligenten Detaillösungen für den Pilotenkomfort.  Die Spannweite war mit der Auftriebsverteilung eines superelliptischen Grundrisses für die höhere Masse eines motorisierten Segelflugzeugs optimiert.
Nach Verbesserungsvorschlägen befragt, fiel den Antares Piloten nun doch etwas ein: Auch in ganz schwacher Thermik noch gut steigen zu können, wünschten sich viele. Einem Motorsegler, auch einem elektrischen, sind da mit der höheren Rüstmasse Grenzen gesetzt. Aber sie lassen sich hinausschieben. Die neue Antares 21E mit 21,5 Meter Spannweite wird das mit einem verbesserten minimalen Sinken, einem besserem Gleiten im Bereich bis zu mittleren Geschwindigkeiten und letztlich auch gesteigertem besten Gleiten umsetzen. Im hohen Geschwindigkeitsbereich wird sie dank einer möglichen höheren maximalen Flächenbelastung ebenfalls zulegen.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lange-aviation.com/produkte/antares-21e/

Friday, 28. September OLC-League 2018 - Moriarty wins high - Perlan’s Pilots set new Speed Record translate news

Moriarty seems to have well recovered from last summer’s second place. The New Mexican club launched its gliders on every League weekend and obviously had the best conditions to score speeds points in the country - again. This year Moriarty won 7 rounds out of 19 and scored 37 points more than second placed Soaring Society of Boulder. Quite a margin!
Only on the second weekend of August, in round 17, could Boulder’s pilots Tom Zoellner, Bob Faris and Colin Barry fly faster than all the other competitors. A convergence line west of the Continental Divide showed them the way. They sped up and won the weekend. Looks like the Colorado club tried to get out their fleet every weekend. A great way to earn the Silver Medal at the end of the season!
Texas Soaring Association finished a great third place in the Gold League. Good job! Last year they had been right in the middle of the table.
The fastest average “Gold”-speed was accomplished by Minden’s Keith Essex on May, 19 flying from... Moriarty - of course - on a great day “with good well marked energy lines”: 180.04 km/h, which means over 450 km in just 2.5 hours.
As new OLC-Club, Tehachapi Southern Sierra won the 2018 Silver League. Its former name had been “Southern Sierra”, and the club’s team had finished 6th place in last year’s Gold League. Next summer they’ll be back competing in Gold together with second laced Willamette Soaring and third placed Carolina Soaring Association.
However the fastest flight of the season (or better the fastest flight ever documented in OLC) was accomplished by Dennis Tito on June, 9 in his Jet Arcus. Together with Perlan2-copilot Morgan Sandercock he flew a League speed of 313.51 km/h and thus covered 783.79 km in 2.5 hours. Dennis called it “an absolutely perfect day over the Owens Valley”.
 
Total Results of the 2018 US-League Season: 
            
  US Gold League US Silver League 
Rank
Points
Club
Rank
Points
Club
1
182
Moriarty Soaring
1
256
Tehachapi Southern Sierra
2
145
Soaring Society of Boulder
2
249
Willamette Valley Soaring
3
123
TSA - Texas Soaring Association
3
162
Carolina Soaring Association
4
119
Warner Springs Gliders
4
162
Club GTA
5
117
Soaring Club of Houston
5
126
Williams Soaring Center
6
113
Tucson Soaring Club
6
117
Kansas Soaring Association
7
101
Minden Soaring Club
7
113
Soar Truckee
8
99
SGC Seattle Glider Council
8
108
Mount Shasta Soaring
9
76
Black Forest Soaring
9
106
Aero Club Albatross
10
65
Fault Line Flyers
10
104
Greater Houston Soaring
11
63
GBSC Boston
11
100
Prescott Soaring Society
12
61
Air Sailing Nevada
12
93
Piedmont Soaring Society
13
53
Caesar Creek Soaring
13
92
Bermuda High Soaring
14
52
Las Vegas Valley Soaring Association
14
90
Central Indiana Soaring Society
15
50
NUTSO
15
90
Hole in the Wall
16
36
Chicago Glider Club
16
89
Minnesota Soaring
17
3
Tehachapi Soaring
17
89
Bermuda High Soaring
18
0
Southern Sierra
18
86
Central Indiana Soaring
                                                  
The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2019 OLC-Gold League.

Friday, 10. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 10.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Höhentrog über Deutschland mit einem zugehörigen Bodentief bei Dänemark. Dabei wird mit einer lebhaften westlichen Strömung kühle und leicht labil geschichtete Meeresluft herangeführt. Lediglich im Süden und dem Alpenraum wird die einfließende Luftmasse vom Einfluss eines Hochs über Frankreich stabilisiert.
Am SONNTAG ist der Trog nach Osten abgezogen und das Hoch von Frankreich hat sich nach Deutschland und Tschechien verlagert. Daher bestimmt es in weiten Teilen Deutschlands das Wettergeschehen mit stabil geschichteter und zunehmend warmer Luft. Lediglich an der
Ostseeküste hält der Einfluss des Tiefs, welches mittlerweile über Südschweden nordostwärts zur Ostsee gezogen ist, mit leicht labil geschichteter Luft an. Gegen Abend erreicht die Warmfront eines neuerlichen Tiefdruckkomplexes bei den Britischen Inseln die Deutsche Bucht und den Nordwesten von Deutschland und beendet hier den Hochdruckeinfluss. Die Luftmasse wird wieder labiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG entwickelt sich mäßige bis gute Thermik mit CU-Basis um 1500 m im Nordwesten und zwischen 1700 und 2200 m im Süden und Osten. Zeitweise stören Überentwicklungen und vor allem im Norden und Westen auch abschirmende Wolkenfelder.
Am SONNTAG bildet sich mäßige, im Südosten teils gute Wolkenthermik  aus, die CU-Basis steigt am Nachmittag auf 1200-1400 m im Norden und Westen und bis auf 1700 m im Südosten, teilweise stören
Ausbreitungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vor allem im Westen gute Thermik. Nach Osten hin durch Ausbreitungen gestört. In den östlichen Bayerischen Alpen und im angrenzenden Alpenvorland durch Abschirmung nur mäßig.
Am SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, in den Bayerischen Alpen gute Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Wednesday, 08. August FG Schw. Gmünd: Der Kampf um Platz 3 und die technischen Fallstricke der Wertung…. translate news

Ein schweißtreibendes Wochendene liegt hinter uns. Nicht nur wettertechnisch. Ein Großteil der Piloten auf Wettbewerben unterwegs, der Rest des Vereins im Fluglager, wie kriegen wir da drei Leute für ne Wertung zusammen. Eine Frage die sich dieser Tage viele Verein stellen mögen. Zum Glück finden sich mit Kai, Günne und Jo drei Piloten die am Sonntag vom Hornberg aus an den Start gehen können. Am Tag zuvor hatte Lars von Grabenstetten aus schon vorgelegt. Ziemlich euphorisch von nem guten Flug berichtet, der dann in der Wertung aber ganz anders rauskam. „Das stimmt so nicht, er habe es schon gemeldet, die werden das schon noch korrigieren…“

Na gut, denken wir, schaun wir mal was wir noch dazu beitragen können…. Aber zunächst ist warten angesagt, über der Alb hängt eine ziemlich trübe Suppe, erste Wolken sind im Norden Richtung Hohenlohe zu erahnen, Das Satellitenbild macht ebenfalls Mut, kurz vor 14:00 lokal dann auch vernüftige Entwicklung am Platz und der Startlauf beginnt. Kai geht als erster raus und legt seine Flug Richtung NO und dann zurück Richtung Ulm, tappt damit wieder in die feuchte Luftmasse und ist wertungstechnisch damit raus. Mir geht es ähnlich, nach Norden raus wird es zwar immer besser, bei KM 95 auf den Hornberg wird gewendet, die Optik dazu ist einfach zu einladend.  Zu spät realisiere ich dann das der Sprung zurück auf die Alb ein Fehler ist der wertvolle Zeit kostet. Günne macht es besser, fliegt weiter nach Norden und dann nach Osten und zaubert ein Fai Dreieck in die Wertung. Ist immerhin schön anzuschauen…:-)
Unsere letzte „Hoffnung“ für das Wochende ist nun der Flug von Lars. Doch was ist hier passiert? Unten der Flug von Lars Linkner am 04.08 und die Optimierung des OLC Servers. Der Flug liegt auf dem Server, die Optimierung wurde noch vor Wertungsende beanstandet, aber leider bislang nicht korrigiert. Das ist aus sportlicher Hinsicht für uns Gmünder äußerst schade da damit wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze verloren gehen. Wir hoffen immer noch dass die Verantwortlichen beim OLC ein Einsehen haben und die Wertung entsprechend korrigieren. Gut möglich dass ich die Wertung nicht richtig verstanden habe, bin mir aber sicher dass die ganze OLC Gemeinde von einer transparenten Aufarbeitung / Erklärung profitieren würde.
 
Joachim Koch
 
Blick zurück bei km 95….
Der Flug von Lars Linkner am 04.08 ...
...und die Optimierung des OLC Servers.
 
Kommentar des OLC zur Wertung des Fluges von Lars Linkner
Falsch ist die Behauptung von Lars Linkner (FG Gmünd) dass die Wertung / OLC-Optimierung für League Speed seines Fluges am 4.8. nicht stimmt.
Richtig ist hingegen, dass der Teilnehmer ein defektes file hochgeladen hat, bei dem sich zum Zeitpunkt 12:36:20 ein ‘Zurück-Zeitsprung‘ über mehrere Logger-Aufzeichnungspunkte findet. Das ist nach den Regeln der IGC für Logger-Aufzeichnungen nicht zulässig. Die Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files ist jedoch Grundvoraussetzung für eine korrekte und umfassende Wertung, denn die OLC-Software setzt die präzise Einhaltung der IGC-Spezifikationen bei den files voraus. Werden also die IGC-Spezifikationen nicht korrekt eingehalten, so ist ein Flug auch nicht umfassend wertbar – wie im vorliegenden Fall.
Es war eine fatale Fehlereinschätzung des Teilnehmers Lars Linkner … ‘das kann nur am OLC liegen‘. Ihm (und auch anderen Gmündnern) hätte zu denken geben müssen, dass diese Behauptung bei mehr als 1 Mio fehlerfreien Liga-Flügen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in Frage kommt. Dann ist natürlich sofort die nächste Fehlerquelle das IGC-file selbst. Und da man aber in der Regel keine Experten auf die Schnelle zur Hand hat, um das zu klären, gibt es nur eine sinnvolle Aktion: Das file des Zweitloggers sofort hochladen (natürlich muß es für die Liga ein IGC-zugelassener Logger sein).
Fazit: Die Fehlerbilanz der OLC-Optimierung für League Speed bleibt makellos.

 


Wednesday, 08. August SFZ Königsdorf: Wenn die Liga doch nur Samstags wäre... translate news

Weiterhin auf Erfolgskurs die Junioren des SFZ Königsdorf: hinten v.l.n.r.: Nikolai Wolf und die beiden neuen Alleinflieger Kilian Fuchs und Fritz Mattern; vorne: Lukas Keibel, Emanuel Schieck und Johannes Beyer.
Gefühlt fliegen wir dieses Jahr zum 12ten Male nur am Samstag gut und werden dann am Sonntag von den Flachländern in der Bundesliga überholt. Daher geht es bei uns auch schon seit längerem nur noch um die Alpenliga und natürlich um die U 25 Liga. Und sowohl in der internationalen Alpenliga, wo wir sogar erneut zum Rundensieg geflogen sind, als auch in der U25 Liga, steht das SFZ weiter unangefochten an der Tabellenspitze.
Samstag Flüge ins Engadin und die hohen Tauern
Das Arcus Duo Jonathan Cross und Mathias Schunk machte am Samstag den Anfang und startete um halb elf. Übers Karwendel ging es zunächst weiter ins Inntal. Hier erreichten wir in 3000 Meter dann auch erstmals angenehme Temperaturen, aber trotzdem war der Blick von oben auf die Wasserskianlage am Eingang zum Ötztal durchaus etwas neidisch. Weiter ging es im Engadin bis St Moritz, wo die erste Wende umrundet wurde. Am Rückflug kamen die Junioren Nikolai Wolf und Johannes Beyer entgegen. Das zweite Arcus Team Susann Fülle und Benjamin Bachmaier flog gegen Osten ab und berichtete von guten Bedingungen auch dort. Während Johannes querab von Innsbruck nochmals wendete und Richtung Arlberg flog, flog das Duo Schunk/Cross und Nikolai Richtung Hohe Tauern, wo sie ihre zweite deklarierte Wende hatten.
Fast gleich schnell im Osten und Westen
Während das Duo Schunk/Cross für die Ligawertung 105,2 km/h erzielte und ihr Streckenabschnitt dafür im Engadin gewesen ist, war das Duo Fülle/Bachmaier, die ihren schnellsten Abschnitt zwischen Wilder Kaiser und Dachstein erflogen, mit 104,9 km/h nur unwesentlich langsamer. Nikolai und Johannes waren mit gut 95 km/h praktisch gleich schnell. Während Nikolai sein 600er FAI umrundet hatte, musste ich leider feststellen, dass ich mich bei der Deklaration vertan hatte und den um 250m verschobenen Abflugpunkt erwischt hatte und es somit grad kein FAI Dreieck mehr war. Nach dem Meldepatzer des 960 FAI Dreiecks ein paar Stunden nach dem speziellen DMSt Meldeschluss fünf Tage vorher, der zweite DMSt Fauxpass... Drittschnellster Junior war der Emanuel Schieck, der im Voralpenland geflogen ist und es auf 86,5 km/h brachte.
Immer wieder sonntags
Am Sonntag war für Königsdorf dann aufgrund der stärker ausgeprägten Schauer und Gewitter an keine Verbesserung der Wertungen mehr zu denken. In der internationalen Alpenliga passierte am Sonntag nichts mehr und so flog das SFZ zum zweiten Rundensieg direkt hintereinander und zum siebten der diesjährigen Saison. Der ärgste Verfolger in der Tabelle, der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich kam hinter Unterwössen und St Johann/Tirol auf Rundenplatz vier und hat mittlerweile 54 Punkte Rückstand auf Königsdorf. Bei den Junioren zog der Tabellenzweite Lichtenfels am Sonntag an Königsdorf auf Rundenrang drei vorbei, so dass die SFZ Junioren mit Rang vier einen Punkt auf Lichtenfels verlieren. In der Tabelle hat das SFZ aber mit 59 Punkten einen komfortablen Vorsprung auf Lichtenfels. In der Bundesligarunde fielen wir am Sonntag um sechs Plätze auf Rundenplatz 15 zurück und liegen in der Tabelle weiterhin auf Mittelfeldrang 13.
Für Nachwuchs ist gesorgt
Nachdem vor kurzem bereits der 17-jährige Fritz Mattern seinen ersten Alleinflug absolviert hatte, flog sich am Sonntag der erst 14-jährige Kilian Fuchs frei. Kilian hatte erst Anfang Juli mit der Ausbildung begonnen und sich jetzt bereits nach 31 Starts freigeflogen. Wenn unsere jetzigen Junioren dem Juniorenalter entwachsen, brauchen wir also keine Sorge haben, es kommen immer wieder neue nach...
 
Mathias Schunk
 
 

Wednesday, 08. August LSG Fallersleben: Starke Runde auf der Ligazielgeraden translate news

Die Topmeteo-Wetterprognose für Runde 16 favorisierte für das norddeutsche Flachland zunächst den Sonntag, dann den Samstag und letztlich wieder den Sonntag. Rückblickend zeigen die Ergebnisse, dass an beiden Tagen in Niedersachsen wie in weiten Teilen Deutschlands schnell geflogen werden konnte. Völlig störungsfrei war dabei aber keiner der Tage.
Der Durchzug der Kaltfront ließ den Samstag spät starten und so gingen aus Ummern nur Roman Menzel (ASW22), Bernd Meindermann (LS1f), Günter Raab (Ventus cM) sowie Helge und Franz Liebertz in der ASH25e für die LSG und Thomas Quindel im Duo Discus für die LVI auf Strecke. Mit 293 Speedpunkten stand am Samstagabend schon mal eine gute Zwischenbilanz auf der LSG-Habenseite.
Auch wenn der Sonntagmorgen zunächst mit dichten Wolkenfeldern aufwartete, war in Ummern schon bald Hochbetrieb im Aufrüst- und Startbereich. So machten Helge und Franz Liebertz die Segelflugversion der ASH25 startklar, Michael Waibel kümmerte sich um die Turbo-ASH25e. Bernd Meindermann (LS1f), Achim Elvers (DG300), Peter Meurers (LS1f), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16) und Rita Susenburger (ASW15) schoben eine ganze Clubklasseflotte an den Start. Auch Benno Beesten (Nimbus 4M), Lothar Kaps (ASW22) und Antje Philipp (ASW24) versuchten ihr Glück am Sonntag. Der Plan wurde morgens abgesprochen und sah vor, zunächst möglichst weit gegen den Wind nach Nordwesten vorzufliegen und dann einen langen Rückenwindschenkel folgen zu lassen. Da die Bedingungen bei Walsrode schlechter wurden, wendeten die meisten hier. Helge, Achim, Bernd, Benno und Michael nutzten Aufreihungen und bei der mäßig hohen Basis engstehende Wolken für hohe Geradeausfluganteile in Richtung Südosten. An Wolfsburg und Helmstedt vorbei ging es über Magdeburg bis in den Raum Oehna. Helge wendete am Alten Lager, Achim, Bernd und Benno etwas südlicher bei Jessen. Nach etwa 2h-Rückenwindschenkel sollten nun noch einige km gegen den Wind gemacht werden. Da es stark abtrocknete, konnten dabei aber kaum noch Aufreihungen genutzt werden.
Allen Piloten gelang der Rückflug zum Heimatflugplatz problemlos und da die Bedingungen dort noch recht gut waren, wurden die Flüge verlängert und die vier Letztgenannten kamen auf 600 bis 700 Streckenkilometer. Da alle vier Flüge auch über 100 Speedpunkte brachten, konnte die LSG das Samstagsergebnis noch deutlich toppen und mischt durch den guten 4. Platz in der Rundenwertung weiter mit im Kampf um die Aufstiegsplätze. Auf alle Fälle ist für Spannung in den letzten drei Runden gesorgt.
 
Benno Beesten
 
Großer Andrang am Start
Aufreihungen helfen bei der Routenwahl
Heidethermik bis nach 19:00 Uhr
 

 


Tuesday, 07. August Mit meiner SB5e in Schwandorf oder "Klein Namibia" translate news

Das Gespann auf dem Weg zum Start.
Warten auf das Schleppflugzeug. Bei der Wolkenoptik war klar. Der Start ist schon zu spät.
Das Reinheimer Fluglager führte uns in diesem Jahr wieder nach Schwandorf. Ein guter Ausgangspunkt, um in einigen thermisch gute Regionen Deutschlands zu fliegen. Das Wetter zeigte sich von der heißen Seite und ließ uns keinen Tag im Stich. Die Temperaturen, Hammerthermik mit hoher Wolkenbasis , so stellt man sich das Fliegen in Südafrika vor. An 10 Flugtagen kamen so für meine kleine SB5 70 Flugstunden und über 4000 Kilometer zusammen. Das sind für sich schon tolle Ergebnisse eines Fliegerurlaubs, aber dann kam der 30.07.2018.
Was für ein Tag!!! In den letzten 11 Jahren mit meiner SB5i habe ich schon einige Flüge mit 500 Kilometern absolviert und hatte immer die Hoffnung mal eine "6" am Anfang stehen zu haben. Dies haben andere Piloten auf Holz, wie Hans-Jürgen Krause und Gerhard Sindermann, ja schon gezeigt. Was ich aber an diesem Tag erleben durfte, sprengte meine Erwartungen.
Direkt nach dem F-Schlepp ging es mit tollen Bärten und komfortabler Höhe in Richtung Thüringer Wald. Zu Beginn begleitete mich Martin Wallmer mit seiner Kestrel, konnte aber nicht so "langsam" fliegen. Er kam mir dann trotzdem erst kurz vor der Wende in Eisenach entgegen:-). Ich selbst habe mich dann an der Wende verbastelt und musste neu Anlauf nehmen. Der Rückweg lief wie geschmiert und nach einer kleinen Schleife in Richtung Arnbruck standen plötzlich schon 619 km auf der Uhr.
Jetzt war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte die Restthermik des Tages für weitere Kilometer nutzen. Nach 20 Minuten geduldigen Kurbelns in den letzten Aufwindresten war ich wieder an den sich auflösenden Wolkenfetzen und versuchte danach die Höhe so optimal wie möglich in Strecke umzusetzen. Allein die abendliche Stimmung und das Gleiten in dieser ruhigen Luft war eigentlich Belohnung genug. Aber dann geschah es! Wieder zurück am Platz reichte die Höhe für ein weiteres Verlängern des letzten Schenkels und da war sie, die 700er Marke. Pünktlich um 21 Uhr Lokalzeit setzte ich überglücklich auf und genoss den herzlichen Fliegerempfang (Landebier!) meiner Vereinskameraden.
Nachblickend hätte dieser Tag sogar noch mehr in sich gehabt. Der Start wäre schon 40 Minuten früher möglich gewesen und der Fehler bei der Wende hat auch Zeit gekostet. Egal, es war und ist der bisher schönste Flug in meinem Fliegerleben. Es darf gerne noch mehr werden. Vielen Dank an die Schwandorfer. Das Fluglager wird mir ewig in Erinnerung bleiben.
 
Hier gehts zum Flug im OLC.
 
René Kernbach
 
Begegnungen. Gesucht und gefunden.
Und weiter geht´s.
Anflug der letzten Thermikreste.
Nach 20 Minuten Kurbeln wieder ganz oben.
Und im schönen Abendlicht wieder zurück zum Platz. Eine tolle Stimmung.
 
So landete die V1 nach vielen langen Flügen fast immer wieder in Schwandorf.
 

Tuesday, 07. August 16. Runde U25: Der Krimi um Bronze geht weiter translate news

Speedteam Eichstätt sammelt in Grabenstetten Punkte.
Das Wetter hat für diese Runde wieder einiges im Gepäck. Der eine oder andere hat auf den Samstag gesetzt und sich damit verpokert, jedoch ist der Sonntag in weiten Teilen der Tag mit den besseren Möglichkeiten. Im Nordosten muss man stark an die Prognose glauben, denn der Sonntagvormittag sieht noch nicht ganz so passabel aus, gibt dann aber tatsächlich schönste Fahrstühle frei. Im Süden hingegen braucht man ein gewisses Fingerspitzengefühl, um genau die Fenster zwischen den Schauern zu erwischen. Diese Vielfältigkeit wirkt sich natürlich auch auf die Ergebnisse aus.
Königsdorf und Lichtenfels setzen sich an der Spitze weiter ab. Sie scheinen mittlerweile kaum noch einholbar. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, es bleibt meist bis zur letzten Runde spannend und erst danach kann man sich ausruhen.
Wie im Krimi geht es hingegen im Kampf um den Bronzerang zu. Aalen, Burgdorf und Eichstätt haben ihr Ziel angekündigt. Sie wollen auf das Treppchen. Nach Runde 16 scheint hier auch wirklich alles offen zu sein. Denn Aalen hat seine Chancen an diesem Wochenende nicht ganz optimal genutzt. Burgdorf und Eichstätt haben die Wettermöglichkeit gnadenlos in Punkte umgesetzt. Aber auch Yannik Freund (Burgdorf) resümiert, dass sie ihr Ergebnis am Sonntag vermutlich verbessern hätten können.
Gesetzt haben sie auf den Samstag. Er selbst ist mit seinem Flug nicht ganz zufrieden. „Ich war leider oft zu tief und habe dabei viel Zeit verloren.“ Dennoch, die Teamleistung reicht für Rang sechs und hält sie auf Kurs. Auf jeden Fall ist es für die Burgdorfer eine unheimliche Motivation, das Ziel Bronze vor Augen zu haben. Das hält die Spannung im Team für die nächsten Runden definitiv aufrecht.
Ähnlich sieht es bei den Eichstättern aus. „Wir geben weiterhin Vollgas, um das Treppchen noch zu erreichen, das wäre für unser kleines Speedteam der perfekte Saisonabschluss…Wir freuen uns schon auf Platz drei.“ Vollgas haben sie in dieser Runde auf jeden Fall gegeben. Dominik Süß liefert von Hetzleser Berg aus den schnellsten Flug des Teams mit vielen Facetten bis hin zur Regendusche. Tobias Pachowsky, Mike Bauer und Max Böswald fliegen im Rahmen ihrer Racing Task rund um Stuttgart. „Der erste Schenkel zum Schwarzwald war komplett im Blauen und daher relativ schwierig und langsam. Am Schwarzwald standen dann schöne Wolken, teilweise mit guten Steigwerten, aber dennoch zogen diese nicht immer so zuverlässig, wie erwartet.“ Mike arbeitet sich allein vor und ist anfänglich schneller. Max und Tobi kämpfen hingegen im Pulk, da ist es nicht so einfach, die Thermik sauber zu nutzen und das kostet sie wertvolle Zeit. Zudem ist fraglich, ob die beiden überhaupt noch heimkommen. Sie schaffen es aber und das mit ordentlichen Zeiten. Damit ist Eichstätt wie auch Aalen und Burgdorf ganz nah am Ziel.
Jetzt heißt es für die Top U25-Kandidaten: nicht nachlassen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 296,81 Speed/50 Punkte, 2. AC Pirmasens (RP) 295,57 Speed/49 Punkte, 3. AC Lichtenfels (BY) 283,57 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 16: 1. SFZ Königsdorf (BY) 697 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 638 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 529 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

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