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Wednesday, 31. October Mit dem OLC-Discus: Die Wellenflugsaison hat begonnen! translate news

In perfektem Zustand durfte ich Anfang Oktober in Poppenhausen den OLC-Discus von meinem Vorgänger und Vereinskollegen Moritz Althaus übernehmen. Nach vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich Flugzeuge der Clubklasse flog war die Vorfreude auf den ersten Flug groß. Die Chance, noch einmal thermisch fliegen zu können, schätze ich eher gering ein, sodass ich den Wind im Auge behielt um eine Möglichkeit zum Hang- oder Wellenflug zu nutzen. Am ersten Wochenende nach der Übergabe konnte ich mich bei einem ersten Start bereits mit der Motorbedienung vertraut machen und ein wenig mit der Südostwelle im Hunsrück experimentieren.
Für den 23. Oktober war dann kräftiger Westwind mit ein wenig Nordkomponente ab mittags im Rheintal vorhergesagt. Um 9 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Büro, ich ließ die Arbeit liegen und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Geplant war, von Dannstadt aus am Westhang der Bergstraße zu fliegen. Aufgrund der Nordkomponente war ich etwas unsicher, ob das funktionieren würde, dennoch hing ich gegen 13 Uhr an der Remo mit Flugrichtung Osten. Ausgeklinkt habe ich über dem Rhein südlich von Mannheim, in der festen Überzeugung nach Heidelberg zum Königsstuhl abzugleiten.
Anders als erwartet trug es direkt nach dem Ausklinken dann laminar und ich entschied mich dazu, es doch in Richtung Pfälzerwald zu versuchen, um in die Welle einzusteigen. Über die tertiäre und sekundäre Welle konnte ich mich bis in die primäre Welle, welche direkt im Lee des Pfälzerwald stand, vorarbeiten. Alex Meinicke, ebenfalls in Dannstadt gestartet, war inzwischen an der Bergstraße gescheitert und machte sich mit Hilfe seines Turbos auch auf den Weg in die Welle. Mit einem integrierten Steigen von 0,5 – 1 m/s konnte man entspannt im Süden bis an die französische Grenze und im Norden bis nach Bad Dürkheim fliegen. Bisher war die Welle nicht durch Rotoren oder Lentis unter den 8/8 hoher Bewölkung gezeichnet. Auf dem vierten Schenkel näherte ich mich Flugfläche 100, die hohe Bewölkung ließ langsam die Sonne durch und es bildeten sich ein paar Lentis. Eine Freigabe um höher zu steigen, konnte uns der Fluglotse leider erst kurz vor Sunset erteilen, als wir bereits über den Abstieg nachdachten. Nach einem Endanflug durch eine Schauerlinie landeten wir mit Einbruch der Dämmerung und 300 geflogenen Kilometern wieder in Dannstadt. Danke an Alex und die Dannstädter für die Startgelegenheit, das Rheintal hat auch in der thermikschwachen Jahreszeit einiges zu bieten, die Hang- und Wellensaison ist eröffnet!
 
Marcel Kaspari
 
Pfälzerwald aus Flugfläche 100 Lenti im Rheintal Abstieg bei Sunset

 


Friday, 26. October Antares 21E - The new one from Lange Aviation translate news

Can a well-tuned aircraft like the Antares 20E be improved further upon? Lange Aviation makes every effort and is now introducing the Antares 21E.
Why develop something new, when the owners of Antares 20E are consistently very satisfied with their high-tech acquisition? The 20 m aircraft appeared 15 years ago with cutting edge airfoils, a trailblazing electric propulsion that even today remains relevant with an un-beaten efficiency for self-launching, as well as numerous intelligent detail solutions for pilot comfort. Using a super-elliptic geometry with optimized lift distribution, the wing was designed to carry the heavier load of a self-launching sailplane.  
When the Antares pilots were inquired about suggestions for improvements, there was one area which came to mind: A common wish was to be able to climb well also in very weak thermals. Due to higher masses, self-launching sailplanes, even ones with electric propulsion, will at some point reach their limits under such conditions. But limits exist to be pushed. The new Antares 21E with a wingspan of 21.5 m (70.5 ft) does so by reducing the minimum sink rate, by improving the glide performance in the lower to intermediate speed range, and, finally, by improving the maximum glide ratio. At higher speeds, an increased wing-loading also helps improve matters.
 
Further information can be found on https://www.lange-aviation.com/en/produkte/antares-21e/
 

Tuesday, 28. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 12.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 12.00 UTC
Der letzte aller möglichen Flugtage sollte über Titel, Auf- und Abstiege entscheiden. Denn über den Samstag hüllen wir am besten gleich den Wettermantel des Schweigens, dafür hatte der Sonntag um so mehr zu bieten. Die Vorraussetzungen mit Kaltluft unter Hochdruckeinfluss hätten besser kaum sein können, denn das homogen gute Wetter bot nahezu gleiche Chancen für schnelle und weite Flüge. Somit entschied das letzendlich Wetter nicht, wer überhaupt eine Chance bekommen sollte, sondern wer aus den Bedingungen am Ende das Beste gemacht hat.
Samstag:
Am besten lässt sich die Wetterlage vom Samstag mit dem Europa-Satellitenbild beschreiben: Auf dem erkennt man sehr gut die langgezogene Kaltfront, die sich um 12UTC von der Ostsee bis in den Schwarzwald erstreckt. Der dahinter sich bis westlich von Irland erstreckende Bereich gehört zu dem mit Kaltluft angefüllten Trog. Dort, wo die kälteste Höhenluft über der Nordsee lag, strömten Schauerwolken nach, die anhand der etwas blassblauen Farbe (die Tops haben Cirren-Niveau, sowohl was Höhe als auch Temperatur anbelangt) erkennbar sind. Einen ersten Vorgeschmack auf die Luftmasse des Sonntages sieht man nicht nur über den britischen Inseln und dem Nordwesten Frankreichs - auch bis in die Rhein-Neckar Region hat sich ein erster schwacher Hochkeil geschoben. Zumindest hier gab es dann auch ein paar erste Versuche, die Luftmasse anzutesten, was die vereinzelten Flugspuren zeigen.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild bietet den Sonntag. Lediglich der äußerste Südosten und die Küstenregionen sind ausgenommen, sonst zeigen die Flugspuren, dass es nicht nur der bessere Tag des Wochenendes war, sondern ein für den doch schon eher fortgeschrittenen Sommer ein überaus guter Tag. Schuld daran war vor allem die genannte Kaltluft. Hinter der nun schon weit in Polen liegenden Kaltfront hatte sich ein Hoch durchgesetzt und die Luftmasse sowohl stabilisiert und abgetrocknet. Dazu noch hatte die Kaltfront - vom Alpenrand mal abgesehen - keine nennenswerten Niederschläge oder Restfeuchtefelder hinterlassen. Die Böden waren also immer noch trocken, der Tag konnte früh losgehen.
Lediglich bereits erwähnte Gebiete hatten nicht ganz das Wetterglück, denn die Frontreste am östlichen Alpenrand und die im Küstenumfeld noch/wieder aktiven Schauer störten. Die Kaltluftthermik konnte dabei auch der leichten Warmluftzufuhr trotzen, von der die Cirren zeugen, die von BeNeLux hereinzogen. Wobei westlich des Rheins dann doch die Sonne etwas früher verschwunden war ...
Ansonsten ist sicher noch bemerkenswert, dass sich der Himmel nicht nur fast homogen mit Cumuli schmückte, sondern dass auch die leichte Krümmung der Wolkenstraßen die Zirkulation um das Hoch exakt nachzeichnete - zum Ende der Liga-Saison also nochmal Meteorologie zum Anfassen
Wer hat was draus gemacht?
Die spannende Frage vor dieser Runde war natürlich, wer in Liga 1 am Ende das Rennen um den Titel "Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga" machen würde. Noch war zwischen Aalen und Bayreuth alles offen, mit leichten Vorteilen für die Schwaben, die mit 7 Punkten Vorsprung in diese letzte Runde gehen konnten. Und auch am Tabellenende war noch nicht alles entschieden, denn -
und das galt für beide Ligen - die Punktabstände waren hier teilweise so eng, dass man sich teilweise bis ins untere Mittelfeld noch Sorgen machen musste. Was die Rahmenbedingungen angeht, hätte es also interessanter kaum sein können ...
Doch noch einmal zurück zur Ausgeglichenheit des Sonntages. Wie homogen der war, unterstreicht nochmal der Blick in die Tabelle, denn die Top10 kommen gleich aus 6 unterschiedlichen Bundesländern und die Differenz der Gesamtspeed beträgt dabei gerade mal rund 25km/h. Bis hinunter auf Rang 24 lag die Gesamtspeed bei über 300km/h - das ist in dieser Saison auch das erste Mal, denn sonst schafft es selbst an guten Tagen nur die obere Hälfte, diese Schallmauer zu durchbrechen.
Die beiden schnellsten (indexbereinigten) Flüge begannen in Bayreuth und Burgdorf, also auch in ganz unterscheidlichen Regionen.
Die Flüge von Andreas Baier aus Bayreuth (138km/h) und  Yannik Freund (137km/h) haben dabei ein paar Dinge gemeinsam: Sie waren als Jojo ausgelegt und von der Flugzeit her eher auf das Ziel "Liga" als auf "long distance" ausgelegt. Für Andreas ging es von der Rhön aus den Reihungen folgend bis in die Tschechei mit einer Wende südwestlich von Pilsen und von dort aus nochmal
im Jojo zurück bis in die Oberpfalz. Bis auf ein paar Drehungen auf dem ersten Schenkel ging es für ihn ohne Kurbeln voran. Den Reihungen über der Heide folgte Yannik, der während der 2,5h Wertungszeit sogar komplett kreislos zwischen Aller und Elbe unterwegs war.
Am Ende war es vielleicht auch diese Homogenität des Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang 3.
Wie erwähnt war auch am Tabellenende noch vieles offen. Und auch hier sollte der Sonntag der Entschiedende sein, denn gleich 3 Teams schafften es von den Abstiegsplätzen aus, den Klassenerhalt zu sichern, denn durch gute Platzierungen im oberen Drittel konnten Celle und Stadtlohn noch das rettende Ufer erreichen. Denkbar knapp fiel dabei die Entscheidung um Rang 23: Zwischen den punktgleichen Teams aus Braunschweig und Ansbach entschied am Ende die Gesamtspeed, bei der am Ende die Niedersachsen nur rund 5km/h(!) schneller waren - eine Differenz, die man bei über 4000 Gesamt-km/h nur im niedrigen einstelligen Promillebereich ausdrücken kann.
Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand vor dieser Runde ja bereits fest. Ganz souverän hatte den die SFG Steinwald erreicht und damit den Durchmarsch von der Quali-Liga in die Bundesliga vollzogen, so dass man sich in dieser Runde ein bisschen mehr auf das entspannte "Sight-Seeing" verlegen konnte. Auch der Platz 2 war vergeben, was die Gifhorner allerdings nicht davon abhielt, in dieser Runde nochmal aufzutrumpfen und den Rundensieg einzufliegen.
Eine geschlossene Teamleistung - auch wenn die Flüge nicht im engen Team, wohl aber auf ähnlichen Kursen zwischen Wilsche bis an den Charlie von Berlin erfolgten - brachte Rundenplatz 1 vor dem Aero Club Berlin. Den schnellsten Flug der letzten Runde schafft Nils Deimel vom dritten LSC Bad Homburg. Entlang von Hunsrück, Taunus und anschließend an der Rhön vorbei bis in den Thüringer Wald schafft er 140km/h und bettet seinen Ligaflug in einen Flug von über 700km ein.
Auch wenn die Ergebnisse ebenfalls sehr ausgeglichen verteilt sind, hat es auf den Aufstiegsplätzen keine Veränderungen gegenüber der Vorwoche gegeben. Die Aufsteiger sind quer durch die Republik verteilt, vielleicht auch das als Kennzeichen, das nicht nur am letzten Tag, sondern über die ganze Saison verteilt das Wetter recht ausgeglichen war. Und auch am Tabellenende gab es keine Platzwechsel mehr. Den ersten der freien Plätze in Liga 2 besetzt der "Deutsche Meister der Quali-Liga", der AC Schweinfurt, der die Liga souverän vor der Rhönflug Poppenhausen gewinnt. Mit Degerfeld, Unterwössen, Beilngries und Hotzenwald liegt der Schwerpunkt der Aufsteiger eher im Süden. Komplettiert werden sie vom FC Bronkow aus Brandenburg. Die Junioren des SFZ Königsdorf werden zum 3. Mal in Folge "Deuscher Meister der U25-Liga". Mit Lichtenfels, Aalen, Burgdorf und Eichstätt folgen aber weitere Teams, bei denen die Junioren auch in der 1. Liga immer wieder kräftig mitmischen.
Abschließend bleibt mir an dieser Stelle nur ein "herzlicher Glückwunsch" an alle Sieger dieser sicher aussergewöhnlichen Saison. Gelegenheiten sich einmal zu sehen gibt es im Winter sicher reichlich - beim Liga-Finale am 6. Oktober geht die "Off-Season" je
bereits los. Ansonsten lesen wir uns sicher in der kommenden Saison wieder, euer Bernd.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Friday, 24. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 24.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG steht Deutschland unter dem Einfluss eines Tiefdruckkomplexes über Skandinavien. Während im Alpenraum noch die Reste einer Kaltfront lagern, werden mit lebhafter Westströmung Staffeln labiler Meereskaltluft von Nordwesten herangeführt. Im Norden bleibt ganztags unbeständiges Wetter bestimmend, im Süden werden die Reste der Front reaktiviert. Dazwischen sind zeitweise Phasen ruhigeren Wettergeschehens möglich.
Am SONNTAG zieht ein Höhentrog langsam ostwärts und liegt morgens auf einer Linie Dänemark-Südtirol. Im Südosten zeigt sich dabei frontales Wettergeschehen, an den Küsten wechselhaftes Schauerwetter. Von Frankreich her steigt allmählich der Hochdruckeinfluss und die kühle Luftmasse trocknet langsam ab. Lediglich im östlichen Alpenraum beeinträchtigt Nordanstau das Wetter bis in die Abendstunden.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich mäßige bis gute Cumulusthermik entwickeln, die jedoch häufig durch Überentwicklungen gestört und böigen Wind zerrissen sein wird.
Am SONNTAG kann sich gute Cumulusthermik entwickeln, die anfangs noch im Osten durch Abschirmung, ansonsten bevorzugt im Küstenbereich durch einzelne Überentwicklungen beeinträchtigt sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG vor allem im Nordwesten nach Abzug morgendlicher Bewölkung gute CU-Thermik. Im Süden Einschränkungen durch Abschirmungen, im Osten durch lokale Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute bis sehr gute CU-Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe, in Niederbayern mäßige Thermik.
Am SONNTAG etwa nordwestlich einer Linie Lindau-Cham gute Wolkenthermik, ansonsten aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Tuesday, 21. August LSG Fallersleben: Es bleibt spannend translate news

Ganz blau war’s am Sonntag nicht…
In Runde 18 konnte die LSG am Samstag gut vorlegen, da Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Günter Raab (Ventus cM), Alex Thies (Discus 2b), Roman Menzel (ASW22), Arnie Weber (DG 400), Torsten Föge (Ventus cM) und Peter Meurers (LS1f) entgegen der Wettervorhersage für einige Stunden schöne Wolken sahen und für schnelle Schenkel in Richtung Nordosten und zurück nutzten.
Mit den schnellsten Flügen waren bereits gut 300 Speedpunkte im Sack. Benno Beesten hatte sich aufgrund besserer Wolkenvorhersage für einen Start am Sonntag entschieden und damit verpokert. Samstag gab es im flachen Norden die besseren Wolken, bessere Thermik und höhere Basis. Als Benno (Nimbus 4M) sowie Michael Waibel mit Co Lukas Koida (ASH25e) und Olaf Maier (DG 800) am Sonntagmittag starteten, hatten sie dennoch zum Ziel, das Vortagsergebnis zumindest partiell zu verbessern. Trotz anfänglicher Wolken war an ein zügiges Vorankommen in der warmluftgeprägten Blubberthermik aber kaum zu denken. Weil bei der nachmittags abtrocknenden Thermik bald keine Aussicht mehr bestand, auch nur den drittbesten Flug vom Samstag zu toppen, brachen Michi und Olav ihre Ligaflüge vorzeitig ab. Benno komplettierte zwar die 2,5h, war aber deutlich langsamer als die Samstagsflieger.
Da es am Sonntag in Süddeutschland viele sehr schnelle Flüge gab, rutschte die LSG in der Rundenwertung auf Platz 11 und in der Gesamtwertung auf Platz 7 ab. Im Kampf um die Aufstiegsplätze mussten die Ummeraner den SFV Bad Wörishofen vorbeiziehen lassen und das Aeroteam Klix ist um vier Punkte herangekommen. Die LSG konnte aber den Aero Club Berlin auf Distanz halten. Nun entscheidet sich in der Schlussrunde, welche beiden der vier Vereine nächstes Jahr erstklassig fliegen.
 
Benno Beesten

Tuesday, 21. August 18. Runde U25: Feierstimmung in Königsdorf und Lichtenfels translate news

Ein Teil der Königsdorfer U25-Mannschaft.
Aalener (Teil-) Teambild von links nach rechts: Thomas Mannal, Jonas Schneider, Uli Schwarz, Lars Ullmann, Paul Schwarz
Nach dieser Runde können die ersten beiden U25-Teams feiern. Es war bereits abzusehen, aber nun ist es vollbracht. Königsdorf gelingt die Titelverteidigung und die Lichtenfelser haben Silber fest in der Hand. Glücklich berichtet Nikolai Wolf aus Königsdorf: „Wir freuen uns natürlich riesig und sind stolz über den dritten Titel in Folge und das Team über drei Saisons hinweg motiviert gehalten zu haben.“ Auch die Lichtenfelser können strahlen, so berichtet Dominik Biesenecker: „Es ist natürlich ein tolles Gefühl mit gerade einmal drei Piloten Vizemeister zu werden.“
In dieser letzten entscheidenden Runde haben sie sich erneut ins Zeug gelegt. Das Team ist im Fliegerlager in Klix, nur Dominik kann arbeitsbedingt nicht teilnehmen. Damit drei Wertungen zustande kommen, fährt er extra für den Liga-Flug am Freitag nach. Das Ergebnis belohnt die Mühe. Das Wetter zeigt hier mit einer niedrigen Wolkenbasis nicht die allerbeste Seite, aber für dieses Gelände bietet es ausreichende Bedingungen. Als am Abend klar ist, dass es zum Vize reicht, wird gefeiert.
In Aalen hingegen kann noch nicht ganz gefeiert werden. Allerdings können sie mit einem souveränen Rundensieg und unglaublichen 361 Speedpunkten den Vorsprung weiter ausbauen und stehen absolut heiß in den Startlöchern für den letzten Streich. Ihr Speedy-Gonzalez dieser Runde ist ganz klar Paul Schwarz (141 Speedpunkte): „Die Wolkenstraßen sind geordnet und es ballert wie ich es in meinen zwei Jahren Streckenflugerfahrung noch nie erlebt habe.“ Er geht extrem taktisch vor. Anstatt zu rasen hält er sich im mittlerer Speedbereich auf. Das ermöglicht ihm, im thermisch besten Band unterwegs zu sein und nicht zu tief abzusacken. Als die Wolkenabstände größer werden, muss er dann doch ab und an mal seinen Geradeausflug unterbrechen und drei bis fünf Meter Bärte auskurbeln.
Von diesen Bedingungen hätte Königsdorf geträumt. Aufgrund der gewittrigen Vorhersagen, teilen sie sich auf mehrere Fluggebiete auf. „Samstag früh vermindern mittlere Schichtbewölkung und viel Feuchtigkeit erheblich die Sonneneinstrahlung. Durch die anschließende schnelle Abtrocknung bleiben das Alpenvorland und die Vorberge eher schlecht bis mäßig und wir haben leider zwei Außenlandungen ohne gültige Wertung zu verbuchen. Lediglich im höheren Relief östlich des Inntals sind gute Bedingungen anzutreffen. Der Weg dorthin gestaltet sich allerdings äußerst anspruchsvoll.“ Sonntag soll dann zumindest die dritte Wertung her. Die Bedingungen sind besser als erwartet, so dass doch noch „ganz vernünftige“ Ergebnisse zustande kommen. Es reicht, den Sack endgültig zuzumachen.
Während die ersten Teams also bereits feiern, schauen wir gespannt auf das Finale.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 361,96 Speed/50 Punkte, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 357,37 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 282,96 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 18: 1. SFZ Königsdorf (BY) 793 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 704 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 621 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Tuesday, 21. August SFG Giulini chancenlos translate news

Am Samstag sollte eigentlich die Kaltfront bei uns durch sein, aber irgendwie wollte die Luftmasse thermisch nicht in Gang kommen. Am Pfälzer Wald bildeten sich vereinzelte Wolken, hier und da paar Flusen... man konnte sich in der Luft halten, aber viel mehr war nicht möglich.
Wir suchten unser Glück an der Pfälzer Waldkante, erst Richtung Norden, aber schon nach Bad Dürkheim war im Westen und Norden kein Fitzelchen Wolke mehr zu erkennen. Auch auf dem Weg nach Süden wurde es westlich Landau nach nur 35km schon wieder ganz dünn. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) versuchte es weiter nach Süden, ich (LS-4WL, UWE) drehte wieder auf Nordkurs, Stefan Kuse (Ventus cT, AI) querte die Rheinebene zum Odenwald. Zurück in Bad Dürkheim an der letzten Wolke konnte ich auf sagenhafte 2.000m steigen, aber weiter nach Norden war nichts mehr - keine Fluse, kein Flugzeug, kein Vogel - zeitgleich meldete Buddy 50km weiter südlich wenige, kurzlebige Flusen bis max. 1.200m. Wir fliegen uns wieder entgegen. Meine nächste Wolke nur 25km weiter hat nur noch 1600m Basis - alles irgendwie seltsam.
Stefan kommt auch schon von der Odenwaldkante zurück - zu tief, zu schwach, zu blau und die Wolken viel zu weit im Osten, berichtet er im Funk. Nun legten wir noch einen Schenkel unter Zuhilfenahme der BASF nach Nordost bis kurz vor Bensheim und brachten damit zumindest einmal 3 Flüge in die Wertung - mit 75, 71 und 62 Speedpunkten für die Bedingungen gar nicht mal so schlecht.
Während dann am Sonntag auf der Alb Wahnsinnsschnitte über 150km/h in den Himmel gebrannt wurden, blieb bei uns in der Rheinebene in der schwülen, trägen Luft alles blau - chancenlos mehr als lediglich den Trostpunkt abzuholen. Nun liegen wir genau in der Mitte der Gesamttabelle und sind gespannt was die letzte Runde für uns bereithält...
 
Uwe Melzer
 
Außenlandepardies Pfälzer Wald
Mühsam an der Waldkante
Vor Bensheim
 

Monday, 20. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Von den Wetterbedingungen waren sich beide Tage der vorletzten Runde in dieser Liga-Saison ähnlich: Eine ausgedehnte Hochdruckbrücke hielt den Norden FAST frei von Fronten (das Nachsehen hatten vor allem die
Küstenregionen), aber gleichzeitig war "Blau" die bestimmende Farbe für weite Teile des Nordens und der Mitte. Ein wenig labiler, ein wenig feuchter - und mit den besseren Bedingungen - war der der Süden. Für die führenden Teams in den Ligen damit fast gleiche Voraussetzungen in der selben Luftmasse. Wer mehr draus gemacht hat? Dazu gleich mehr ...
Samstag:
Das Satellitenbild von 14 Uhr MESZ zeigt die Dreiteilung sehr schön. Klar erkennbar liegt die Front entlang der Niederländischen Grenze bis in die Deutsche Bucht. Davor die trockene Luftmasse, die rückseitig einer schwachen Kaltfront eingeflossen war. Die Reste dieser Front lagen zu diesem Zeitpunkt noch vom Erfurter Becken in Richtung Oderbruch. Sie sollten sich zwar noch auflösen, taten das aber dann doch nur sehr zögerlich. Im Bild von 17 Uhr MESZ (15 UTC) erkennt man dies, aber auch, dass sich die Luftmasse im Süden/Südosten deutlich labilisiert hat. Das Hoch hatte hier noch nicht den stabilisierenden Einfluss, um die Überentwicklungen zu deckeln. Trotzdem waren die hier für den Tag schnellsten Bedingungen anzutreffen, auch wenn die Flugspuren eher den Norden und die Mitte als Schwerpunkt sehen.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung am Sonntag sah nicht viel anders aus: Immer noch wellten im Norden die Frontensysteme durch und südlich davon lag die weiterhin trockene, hochdruckbestimmte und inzwischen erwärmte Luftmasse. Im Süden hatte sich vergleichen zum Vortag ein kleiner, aber entscheidender Unterschied ergeben: Hier konnte sich der Hochdruckeinfluss etwas stärker durchsetzen, so dass die Cumuli nun kaum noch zur Überentwicklung tendierten. Beste Voraussetzungen also für einen schnellen Tag. Dass dieser ausgiebig genutzt wurde, zeigen dann die Flugspuren von Sonntag.
Wer hat was draus gemacht?
Das Rennen um den Titel geht in die entscheidende Phase. Das konnte man schon am Samstag-Abend beim Blick in die  Wertungsliste erkennen, die zwischenzeitlich von Bayreuth vor Aalen angeführt wurde. Im Zwischenstand hätte das noch kein Wechsel
an der Spitze zur Folge, aber das Kopf-an-Kopf Rennen wäre noch einmal etwas knapper geworden. Aber es sollte ja noch der Sonntag folgen. Und hier bot der amtierende Meister nochmal alles auf. Standen am Vortag noch durchaus gute 334 Runden-km/h auf dem Konto, konnten Paul Schwarz, Steffen Schwarzer und Markus Frank die Speed auf 404 km/h hochtrieben. Unter den Reihungen weitgehend über dem Donautal flogen sie (Steffen und Markus zu Anfang auch im Team) nahezu kreislos auf den zweiten Rundenplatz. Nochmals in der Summe 20km/h schneller war das Team aus Blaubeuren. Fast auf der selben Linie unterwegs - die Meeting-Points zeigen dann auch, dass man sich teilweise kurz getroffen hat - flogen Sebastian Bauder im Team mit Oliver Stockinger mit 142 km/h den schnellsten Schnitt dieser Runde, und Philipp Söll war kaum langsamer unterwegs. Mit herausragenden 424km/h Gesamtspeed
war diese Runde damit nach der allerersten Runde die schnellste überhaupt!
Hätten 367km/h in manchen Runden für einen souveränen Sieg gereicht, muss sich die SFG Donauwörth-Monheim mit einem dritten Rundenlpatz zufrieden geben. Weniger zufrieden dürfte man in Bayreuth gewesen sein. Zwar legte an dem Sonntag Lothar Schmidt noch mit einem Flug nach, aber am Ende mussten die Franken zusehen, wie sie auf den sechsten Rang durchgereicht wurden.
Damit hat Aalen nun alle Trümpfe für die finale Runde in der Hand und nur Bayreuth kann sie noch von der Titelverteidigung abhalten. Aber es geht in dem Zweikampf ja nicht alleine um den direkten Vergleich, bei einem knappen Rundenausgang können wenige km/h gleich einige Plätze und damit Punkte ausmachen. Äußerst knapp geht es auch am Tabellenende zu, wobei sich das bis ins Mittelfeld erstreckt, denn bis zu Rang 16 kann sich keine Mannschaft sicher sein.
Ähnliches gilt auch für die 2. Liga, wo zwar ebenfalls die ersten Absteiger feststehen und man aktuell erst ab Platz 18 den Klassenerhalt gesichert hat. Zu den bereits sicher aufgestiegenen Mannschaften der SFG Steinwald und des LSV Gifhorn gesellen sich eine Runde vor Schluss nun auch noch Homberg/Ohm, Grabenstetten und Schwäbisch Hall - herzlichen Glückwunsch.
Der Kampf um die letzten 2 Aufstiegsplätze ist dafür um so erbitteter.
Als Achter setzt das AeroTeam Klix alles daran, noch die vor ihm liegenden Wörishofener und Fallerslebener zu überholen. Lange hat man am Samstag unter den Frontresten ausgeharrt, um dann noch über der Lausitz und nach Polen hinein Punkte zu erfliegen. Ingo Trentelj und Jürgen Müller, wie gewohnt im Team unterwegs, und Jürgen Dittmer am Sonntag brachten die Sachsen aber am Ende nur auf einen siebten Rundenrang. Leider zu wenig, um die davor liegende Konkurrenz einzuholen. Zumindest an die Konkurrenz aus der Heide kam man etwas heran, denn Fallersleben erreichte dieses Mal nur auf Rang 12. Dadurch mussten sie auch einen Platz in der Gesamtwertung an Bad Wörishofen abtreten, denn die flogen am Sonntag zu einem souveränen Rundensieg ein.
Kilian Biechele und Simon Schröder machten ihre Speed entweder über der Fränkischen Alb oder sogar mit einer Querung des Bayerischen Waldes mit einer Wende in Tschechien. Dort war unter den guten Entwicklungen auch Robert Schröder unterwegs. Die schnellsten Schnitte gehen aber an die Youngster, und das nicht nur aus Bad Wörishofen, sondern auch aus Gifhorn. Hier hat auch Dennis Polej mit 128km/h die Spitzengeschwindigkeit dieser Runde in Liga 2 erreicht.
Wie bereits erwähnt ist hier der Kampf um die vordersten Plätze bereits gelaufen, aber der Kampf um die letzten Auf- und Abstiegsplätze ist noch offen. Beide Ligen können sich auf einen Luftmassenwechsel in der zweiten Wochenhälfte einstellen. Am Ende gibt es dann vielleicht noch ein heisses Rennen in einer kalten Luftmasse. Wir sind gespannt ...
 
Bernd Fischer
 
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