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Thursday, 06. September Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Tuesday, 28. August Eine erfolgreiche Ligasaison geht zu Ende translate news

Zum dritten Mal hintereinander holen wir, sowohl den Titel bei den Junioren, als auch in der internationalen Alpenliga, in welcher wir sogar zum vierten Mal hintereinander siegen. Der LSG Bayreuth gratulieren wir zum dritten Titel in der Bundesliga! Ebenso gratulieren wir allen Aufsteigern und freuen uns, dass mit den Wörishofenern nun auch wieder ein Team in die Bundesliga aufsteigt, das zumindest ab und zu mal in den Alpen fliegt. Ebenso drücken wir dem AFZ Unterwössen die Daumen, dass sie nächstes Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Liga nun den Durchmarsch in die Bundesliga packen. Leider sind die Ohlstädter ja in der letzten Runde noch vom Aufstiegsplatz in die 2. Liga zurückgefallen.
Flüge nur sonntags möglich
Am Samstag war wettertechnisch in Königsdorf nicht an Segelfliegen zu denken. Sonntag hatte der Wettergott dann zum Abschluss der Ligasaison zwar nochmals Flugwetter für uns parat, auch wenn es in den Alpen aufgrund der zunächst aufliegenden Basis sehr schwierig war. Aufgrund der bereits seit dem letzten Wochenende feststehenden Titelgewinne, ging man es in Königsdorf relativ gelassen an. Mit Volker Kempf war es am Ende auch nur ein einziger, der eine Alpenwertung erflog. Er flog entlang der Vorberge bis nach Bregenz und zurück und erzielte mit 76,4 km/h die zweitbeste Wertung der letzten Runde im gesamten Alpenraum. Aufgrund der Tatsache, dass es aufgrund des marginalen Wetters am gesamten Wochenende insgesamt nur 36 Wertungsflüge in den Alpen gab und es nur acht Teams schafften mehr als eine Wertung zu fliegen, langte dieser Flug von Volker für einen achten Platz des SFZ Königsdorf in der Abschlussrunde. In der Tabelle stand das SFZ ja bereits als Titelgewinner fest.
Die meisten fliegen im Alpen Vorland
Wegen der besseren Flugbedingungen im Flachland flogen die anderen alle dort. Aufgrund der neuen 15km Zielkreis Regel, wo man ja nicht in den 15km Kreis um den Beginn des Bundesligafluges kommen muss, sondern wieder bis nach Hause, ist das Risiko für uns, wie wir es früher bei solchen Wetterlagen oft gemacht haben, auf die thermisch viel bessere Alb zu fliegen, viel zu hoch. Denn, dass wir von dort nach dem Sprint auch wieder heimkommen, ist alles andere als sicher. Daher blieben alle im deutlich schlechteren Alpenvorland.
Die Junioren, die ebenfalls bereits als Titelträger der U25 Liga feststanden, setzten erneut die Massstäbe. Mit 102,6 km/h war Johannes Beyer der schnellste. Nikolai Wolf war mit 95,4 km/h nicht viel langsamer. Das Junioren Trio vervollständigte Emanuel Schieck, der es auf 80,5 km/h brachte. Mit einem sechsten Rundenplatz beenden die Junioren damit die Ligasaison und siegen vor dem AC Lichtenfels. Für die Bundesliga steuerte Peter Grohe neben den beiden Youngsters Johannes und Nikolai den dritten Ligaflug mit 86,1 km/h bei.
 
Mathias Schunk
 

Tuesday, 28. August Bayreuther Segelflieger sind Weltligameister translate news

Das Sieger-Team von 2015 ist in fast identischer Besetzung auch 2018 wieder erfolgreich gewesen, von links: Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Teamkapitän Andreas Baier (vorne), Johannes Baier, Georg Baier, Heiko Hertrich, Wolfgang Clas, Martin Brühl und Lothar Schmidt. Auf dem Bild fehlen Sebastian Baier, Uwe Förster und Sebastian Eder.
In der Finalrunde der Saison konnte der Sieg in beiden Ligen nur noch unter den Mannschaften aus Aalen und Bayreuth ausgemacht werden. Uns war klar, dass wir mit dem 6.Platz in der 18. Runde das Rennen um den Bundesligasieg praktisch verloren hatten. Aalen würde wohl mit ihren 7 Punkten Vorsprung nichts mehr anbrennen lassen. Wir rechneten damit, dass diese große Mannschaft sich aufteilen und zur Absicherung zumindest ein paar Piloten Richtung Franken oder ins beste Wetter schicken wird. Uns ging es vorrangig darum, die 17 Punkte Vorsprung in der World-League zu halten, zumal mit Alex, Wolfgang und Martin drei schnelle Jungs in Südfrankreich sind und dies unterstützen hätten können.
Andy, unser optimistischer Teamchef und Motivator, holte schon ab Mittwoch alle verfügbaren Kräfte an die Leine und duldete keine Ausreden: „Alles was einen Steuerknüppel kennt, geht in die Luft! Es wird mit hohem Einsatz geflogen! Nur der Rundensieg hilft uns weiter!“. Dass man dabei auch noch auf eine Schützenhilfe vieler anderer Vereine angewiesen war, die sich zwischen Bayreuth und Aalen schieben mussten um den Punktvorsprung für einen recht unwahrscheinlichen Erfolg in der Bundesliga noch aufzuholen, war auch allen klar. Lothar schickte täglich die Wetterprognosen durch die WhatsApp-Gruppen und Heiko organisierte für Freitagabend ein Stärkeantrinken. Samstag war erst Mal Warten angesagt. Immerhin meldeten sich vier Piloten Stand-By. Andy: „Neutralisation nicht vor 17:00Uhr“ – was leider später auch passierte. Als am Sonntag dann für Bayreuther Verhältnisse sagenhafte neun Jungs anrückten war klar: Es konnte auf Risiko geflogen werden. Mangels Flugzeuge beschloss man dann sogar den Schulbetrieb ab 13:00 Uhr einzustellen, um auch noch die ASK 21 Überland schicken zu können. Dass der Hänger mit dem Duo in Frankreich ist, wurde geflissentlich ignoriert!
Mit einem Massenstart aus Winde, F-Schlepp und Selbststarter ging es um 13:00 Uhr in die Luft und etwas aufgefächert gegen den Wind Richtung Rhön. Dort haben alle in ca. 100 bis 120 km Entfernung von Bayreuth gewendet, um dann mit dem Wind eine lange Strecke zurück nach Bayreuth und weiter nach Osten zu fliegen. Auch hier erfolgte wieder eine Aufteilung in einen mehr Richtung Erzgebirge liegenden Kurs und einen in Richtung Südosten. Doch bald meldete QAX eine gut entwickelte Wolkenstraße vom Steinwald bis weit nach Tschechien hinein. Andy musste dazu am wenigsten Umweg in Kauf nehmen, da er auf einer sehr geraden Linie und mit viel Rückenwind von Neustadt/Saale bis nach Stankov seine JS1 meist bis 230 km/h über Grund beschleunigen konnte. Wenn er einmal kurz kreisen musste, so konnte er sehr gute Aufwinde von bis zu 5 m/s finden. Das Risiko, mit dem Wind zu weit nach Tschechien hinein zu fliegen und eventuell nicht mehr den Zielkreis zu schaffen, ging er wegen seiner eigenen Devise bewusst ein. Und es zahlte sich aus. Ohne Probleme lieferte die gute Thermiklinie genügend Energie, um wieder bequem und schnell den heimatlichen Flugplatz in Rekordgeschwindigkeit zu erreichen. Alle anderen folgten über kurz oder lang ebenfalls dieser Linie, mussten aber schon kleinere Umwege in Kauf nehmen, etwas schwächere Bärte (unter 4 m/s!) kurbeln oder wollten durch JoJo’s nicht zu weit weg von Bayreuth nach Tschechien hinein fliegen.
Am Abend warteten alle Vereinsmitglieder auf die Auswertung der Aalener Flüge, sowie die Ergebnisse aller anderen 28 Bundesligavereine. Wohl wissend um eine gute eigene Leistung, aber wegen des homogenen Wetters in Erwartung schneller Flüge aus Aalen, wurde schon mal auf den Bundesliga-Vizetitel und den 99%-igen Gewinn der Weltliga angestoßen …. und dann heim gegangen, weil die Wertung aus sich warten ließ. Selten war ein Bundesligafinale so knapp und so spannend ausgegangen! Das Gefühl in Bayreuth nach Bekanntgabe des Endergebnisses am Montagmorgen war dann wie wenn ein Siegtor in der letzten Minute der Verlängerung der Nachspielzeit eines Fußballendspieles fällt. Zudem war nicht einmal das regionale Wetter entscheidend, wie es so oft während einer Saison vorkommt. Über der Schwäbischen Alb wurden Schnittgeschwindigkeiten über 130 km/h geflogen, genauso wie in der Taunusregion, oder um den Harz bis in den Fläming, südlich von Berlin.
Der Rundensieg überraschte schon total. Aber dass sich so viele andere Vereine mit Leistungen zwischen 370 und 380 Speedpunkten noch zwischen uns und Aalen schieben konnten war schon auch mit viel Glück verbunden. Schließlich hätte uns ein dritter Rundenplatz nicht gereicht aber Aalen hätte den Titel schon mit einem achten Platz verteidigt gehabt (und da machen es bei beiden nur jeweils 5 bzw 6 Speedpunkte aus!),
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth bereiten sich nun auf die Meisterfeiern vor und wird mit Stolz den dritten silbernen Stern für den Bundesligatitel und den zweiten goldenen Stern der World-League auf ihre Hemden nähen (nach eigener Definition … :-) ). Eine großartige Saison ist vorbei. Die älteste Liga-Mannschaft der Welt (Durchschnitt über 60!) bedankt sich bei Aalen und den anderen Mannschaften für einen sportlich hochwertigen, fairen und überaus spannenden Wettbewerb! Auf dass nächstes Jahr die Besten (oder Jüngeren :-) ) mit schönen und sicheren Flügen gewinnen mögen.
 
Heiko Hertrich
 
 
 

Tuesday, 28. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 12.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 12.00 UTC
Der letzte aller möglichen Flugtage sollte über Titel, Auf- und Abstiege entscheiden. Denn über den Samstag hüllen wir am besten gleich den Wettermantel des Schweigens, dafür hatte der Sonntag um so mehr zu bieten. Die Vorraussetzungen mit Kaltluft unter Hochdruckeinfluss hätten besser kaum sein können, denn das homogen gute Wetter bot nahezu gleiche Chancen für schnelle und weite Flüge. Somit entschied das letzendlich Wetter nicht, wer überhaupt eine Chance bekommen sollte, sondern wer aus den Bedingungen am Ende das Beste gemacht hat.
Samstag:
Am besten lässt sich die Wetterlage vom Samstag mit dem Europa-Satellitenbild beschreiben: Auf dem erkennt man sehr gut die langgezogene Kaltfront, die sich um 12UTC von der Ostsee bis in den Schwarzwald erstreckt. Der dahinter sich bis westlich von Irland erstreckende Bereich gehört zu dem mit Kaltluft angefüllten Trog. Dort, wo die kälteste Höhenluft über der Nordsee lag, strömten Schauerwolken nach, die anhand der etwas blassblauen Farbe (die Tops haben Cirren-Niveau, sowohl was Höhe als auch Temperatur anbelangt) erkennbar sind. Einen ersten Vorgeschmack auf die Luftmasse des Sonntages sieht man nicht nur über den britischen Inseln und dem Nordwesten Frankreichs - auch bis in die Rhein-Neckar Region hat sich ein erster schwacher Hochkeil geschoben. Zumindest hier gab es dann auch ein paar erste Versuche, die Luftmasse anzutesten, was die vereinzelten Flugspuren zeigen.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild bietet den Sonntag. Lediglich der äußerste Südosten und die Küstenregionen sind ausgenommen, sonst zeigen die Flugspuren, dass es nicht nur der bessere Tag des Wochenendes war, sondern ein für den doch schon eher fortgeschrittenen Sommer ein überaus guter Tag. Schuld daran war vor allem die genannte Kaltluft. Hinter der nun schon weit in Polen liegenden Kaltfront hatte sich ein Hoch durchgesetzt und die Luftmasse sowohl stabilisiert und abgetrocknet. Dazu noch hatte die Kaltfront - vom Alpenrand mal abgesehen - keine nennenswerten Niederschläge oder Restfeuchtefelder hinterlassen. Die Böden waren also immer noch trocken, der Tag konnte früh losgehen.
Lediglich bereits erwähnte Gebiete hatten nicht ganz das Wetterglück, denn die Frontreste am östlichen Alpenrand und die im Küstenumfeld noch/wieder aktiven Schauer störten. Die Kaltluftthermik konnte dabei auch der leichten Warmluftzufuhr trotzen, von der die Cirren zeugen, die von BeNeLux hereinzogen. Wobei westlich des Rheins dann doch die Sonne etwas früher verschwunden war ...
Ansonsten ist sicher noch bemerkenswert, dass sich der Himmel nicht nur fast homogen mit Cumuli schmückte, sondern dass auch die leichte Krümmung der Wolkenstraßen die Zirkulation um das Hoch exakt nachzeichnete - zum Ende der Liga-Saison also nochmal Meteorologie zum Anfassen
Wer hat was draus gemacht?
Die spannende Frage vor dieser Runde war natürlich, wer in Liga 1 am Ende das Rennen um den Titel "Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga" machen würde. Noch war zwischen Aalen und Bayreuth alles offen, mit leichten Vorteilen für die Schwaben, die mit 7 Punkten Vorsprung in diese letzte Runde gehen konnten. Und auch am Tabellenende war noch nicht alles entschieden, denn -
und das galt für beide Ligen - die Punktabstände waren hier teilweise so eng, dass man sich teilweise bis ins untere Mittelfeld noch Sorgen machen musste. Was die Rahmenbedingungen angeht, hätte es also interessanter kaum sein können ...
Doch noch einmal zurück zur Ausgeglichenheit des Sonntages. Wie homogen der war, unterstreicht nochmal der Blick in die Tabelle, denn die Top10 kommen gleich aus 6 unterschiedlichen Bundesländern und die Differenz der Gesamtspeed beträgt dabei gerade mal rund 25km/h. Bis hinunter auf Rang 24 lag die Gesamtspeed bei über 300km/h - das ist in dieser Saison auch das erste Mal, denn sonst schafft es selbst an guten Tagen nur die obere Hälfte, diese Schallmauer zu durchbrechen.
Die beiden schnellsten (indexbereinigten) Flüge begannen in Bayreuth und Burgdorf, also auch in ganz unterscheidlichen Regionen.
Die Flüge von Andreas Baier aus Bayreuth (138km/h) und  Yannik Freund (137km/h) haben dabei ein paar Dinge gemeinsam: Sie waren als Jojo ausgelegt und von der Flugzeit her eher auf das Ziel "Liga" als auf "long distance" ausgelegt. Für Andreas ging es von der Rhön aus den Reihungen folgend bis in die Tschechei mit einer Wende südwestlich von Pilsen und von dort aus nochmal
im Jojo zurück bis in die Oberpfalz. Bis auf ein paar Drehungen auf dem ersten Schenkel ging es für ihn ohne Kurbeln voran. Den Reihungen über der Heide folgte Yannik, der während der 2,5h Wertungszeit sogar komplett kreislos zwischen Aller und Elbe unterwegs war.
Am Ende war es vielleicht auch diese Homogenität des Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang 3.
Wie erwähnt war auch am Tabellenende noch vieles offen. Und auch hier sollte der Sonntag der Entschiedende sein, denn gleich 3 Teams schafften es von den Abstiegsplätzen aus, den Klassenerhalt zu sichern, denn durch gute Platzierungen im oberen Drittel konnten Celle und Stadtlohn noch das rettende Ufer erreichen. Denkbar knapp fiel dabei die Entscheidung um Rang 23: Zwischen den punktgleichen Teams aus Braunschweig und Ansbach entschied am Ende die Gesamtspeed, bei der am Ende die Niedersachsen nur rund 5km/h(!) schneller waren - eine Differenz, die man bei über 4000 Gesamt-km/h nur im niedrigen einstelligen Promillebereich ausdrücken kann.
Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand vor dieser Runde ja bereits fest. Ganz souverän hatte den die SFG Steinwald erreicht und damit den Durchmarsch von der Quali-Liga in die Bundesliga vollzogen, so dass man sich in dieser Runde ein bisschen mehr auf das entspannte "Sight-Seeing" verlegen konnte. Auch der Platz 2 war vergeben, was die Gifhorner allerdings nicht davon abhielt, in dieser Runde nochmal aufzutrumpfen und den Rundensieg einzufliegen.
Eine geschlossene Teamleistung - auch wenn die Flüge nicht im engen Team, wohl aber auf ähnlichen Kursen zwischen Wilsche bis an den Charlie von Berlin erfolgten - brachte Rundenplatz 1 vor dem Aero Club Berlin. Den schnellsten Flug der letzten Runde schafft Nils Deimel vom dritten LSC Bad Homburg. Entlang von Hunsrück, Taunus und anschließend an der Rhön vorbei bis in den Thüringer Wald schafft er 140km/h und bettet seinen Ligaflug in einen Flug von über 700km ein.
Auch wenn die Ergebnisse ebenfalls sehr ausgeglichen verteilt sind, hat es auf den Aufstiegsplätzen keine Veränderungen gegenüber der Vorwoche gegeben. Die Aufsteiger sind quer durch die Republik verteilt, vielleicht auch das als Kennzeichen, das nicht nur am letzten Tag, sondern über die ganze Saison verteilt das Wetter recht ausgeglichen war. Und auch am Tabellenende gab es keine Platzwechsel mehr. Den ersten der freien Plätze in Liga 2 besetzt der "Deutsche Meister der Quali-Liga", der AC Schweinfurt, der die Liga souverän vor der Rhönflug Poppenhausen gewinnt. Mit Degerfeld, Unterwössen, Beilngries und Hotzenwald liegt der Schwerpunkt der Aufsteiger eher im Süden. Komplettiert werden sie vom FC Bronkow aus Brandenburg. Die Junioren des SFZ Königsdorf werden zum 3. Mal in Folge "Deuscher Meister der U25-Liga". Mit Lichtenfels, Aalen, Burgdorf und Eichstätt folgen aber weitere Teams, bei denen die Junioren auch in der 1. Liga immer wieder kräftig mitmischen.
Abschließend bleibt mir an dieser Stelle nur ein "herzlicher Glückwunsch" an alle Sieger dieser sicher aussergewöhnlichen Saison. Gelegenheiten sich einmal zu sehen gibt es im Winter sicher reichlich - beim Liga-Finale am 6. Oktober geht die "Off-Season" je
bereits los. Ansonsten lesen wir uns sicher in der kommenden Saison wieder, euer Bernd.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 24. August DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 24.08.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG steht Deutschland unter dem Einfluss eines Tiefdruckkomplexes über Skandinavien. Während im Alpenraum noch die Reste einer Kaltfront lagern, werden mit lebhafter Westströmung Staffeln labiler Meereskaltluft von Nordwesten herangeführt. Im Norden bleibt ganztags unbeständiges Wetter bestimmend, im Süden werden die Reste der Front reaktiviert. Dazwischen sind zeitweise Phasen ruhigeren Wettergeschehens möglich.
Am SONNTAG zieht ein Höhentrog langsam ostwärts und liegt morgens auf einer Linie Dänemark-Südtirol. Im Südosten zeigt sich dabei frontales Wettergeschehen, an den Küsten wechselhaftes Schauerwetter. Von Frankreich her steigt allmählich der Hochdruckeinfluss und die kühle Luftmasse trocknet langsam ab. Lediglich im östlichen Alpenraum beeinträchtigt Nordanstau das Wetter bis in die Abendstunden.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich mäßige bis gute Cumulusthermik entwickeln, die jedoch häufig durch Überentwicklungen gestört und böigen Wind zerrissen sein wird.
Am SONNTAG kann sich gute Cumulusthermik entwickeln, die anfangs noch im Osten durch Abschirmung, ansonsten bevorzugt im Küstenbereich durch einzelne Überentwicklungen beeinträchtigt sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG vor allem im Nordwesten nach Abzug morgendlicher Bewölkung gute CU-Thermik. Im Süden Einschränkungen durch Abschirmungen, im Osten durch lokale Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute bis sehr gute CU-Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe, in Niederbayern mäßige Thermik.
Am SONNTAG etwa nordwestlich einer Linie Lindau-Cham gute Wolkenthermik, ansonsten aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Tuesday, 21. August LSG Fallersleben: Es bleibt spannend translate news

Ganz blau war’s am Sonntag nicht…
In Runde 18 konnte die LSG am Samstag gut vorlegen, da Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Günter Raab (Ventus cM), Alex Thies (Discus 2b), Roman Menzel (ASW22), Arnie Weber (DG 400), Torsten Föge (Ventus cM) und Peter Meurers (LS1f) entgegen der Wettervorhersage für einige Stunden schöne Wolken sahen und für schnelle Schenkel in Richtung Nordosten und zurück nutzten.
Mit den schnellsten Flügen waren bereits gut 300 Speedpunkte im Sack. Benno Beesten hatte sich aufgrund besserer Wolkenvorhersage für einen Start am Sonntag entschieden und damit verpokert. Samstag gab es im flachen Norden die besseren Wolken, bessere Thermik und höhere Basis. Als Benno (Nimbus 4M) sowie Michael Waibel mit Co Lukas Koida (ASH25e) und Olaf Maier (DG 800) am Sonntagmittag starteten, hatten sie dennoch zum Ziel, das Vortagsergebnis zumindest partiell zu verbessern. Trotz anfänglicher Wolken war an ein zügiges Vorankommen in der warmluftgeprägten Blubberthermik aber kaum zu denken. Weil bei der nachmittags abtrocknenden Thermik bald keine Aussicht mehr bestand, auch nur den drittbesten Flug vom Samstag zu toppen, brachen Michi und Olav ihre Ligaflüge vorzeitig ab. Benno komplettierte zwar die 2,5h, war aber deutlich langsamer als die Samstagsflieger.
Da es am Sonntag in Süddeutschland viele sehr schnelle Flüge gab, rutschte die LSG in der Rundenwertung auf Platz 11 und in der Gesamtwertung auf Platz 7 ab. Im Kampf um die Aufstiegsplätze mussten die Ummeraner den SFV Bad Wörishofen vorbeiziehen lassen und das Aeroteam Klix ist um vier Punkte herangekommen. Die LSG konnte aber den Aero Club Berlin auf Distanz halten. Nun entscheidet sich in der Schlussrunde, welche beiden der vier Vereine nächstes Jahr erstklassig fliegen.
 
Benno Beesten

Tuesday, 21. August 18. Runde U25: Feierstimmung in Königsdorf und Lichtenfels translate news

Ein Teil der Königsdorfer U25-Mannschaft.
Aalener (Teil-) Teambild von links nach rechts: Thomas Mannal, Jonas Schneider, Uli Schwarz, Lars Ullmann, Paul Schwarz
Nach dieser Runde können die ersten beiden U25-Teams feiern. Es war bereits abzusehen, aber nun ist es vollbracht. Königsdorf gelingt die Titelverteidigung und die Lichtenfelser haben Silber fest in der Hand. Glücklich berichtet Nikolai Wolf aus Königsdorf: „Wir freuen uns natürlich riesig und sind stolz über den dritten Titel in Folge und das Team über drei Saisons hinweg motiviert gehalten zu haben.“ Auch die Lichtenfelser können strahlen, so berichtet Dominik Biesenecker: „Es ist natürlich ein tolles Gefühl mit gerade einmal drei Piloten Vizemeister zu werden.“
In dieser letzten entscheidenden Runde haben sie sich erneut ins Zeug gelegt. Das Team ist im Fliegerlager in Klix, nur Dominik kann arbeitsbedingt nicht teilnehmen. Damit drei Wertungen zustande kommen, fährt er extra für den Liga-Flug am Freitag nach. Das Ergebnis belohnt die Mühe. Das Wetter zeigt hier mit einer niedrigen Wolkenbasis nicht die allerbeste Seite, aber für dieses Gelände bietet es ausreichende Bedingungen. Als am Abend klar ist, dass es zum Vize reicht, wird gefeiert.
In Aalen hingegen kann noch nicht ganz gefeiert werden. Allerdings können sie mit einem souveränen Rundensieg und unglaublichen 361 Speedpunkten den Vorsprung weiter ausbauen und stehen absolut heiß in den Startlöchern für den letzten Streich. Ihr Speedy-Gonzalez dieser Runde ist ganz klar Paul Schwarz (141 Speedpunkte): „Die Wolkenstraßen sind geordnet und es ballert wie ich es in meinen zwei Jahren Streckenflugerfahrung noch nie erlebt habe.“ Er geht extrem taktisch vor. Anstatt zu rasen hält er sich im mittlerer Speedbereich auf. Das ermöglicht ihm, im thermisch besten Band unterwegs zu sein und nicht zu tief abzusacken. Als die Wolkenabstände größer werden, muss er dann doch ab und an mal seinen Geradeausflug unterbrechen und drei bis fünf Meter Bärte auskurbeln.
Von diesen Bedingungen hätte Königsdorf geträumt. Aufgrund der gewittrigen Vorhersagen, teilen sie sich auf mehrere Fluggebiete auf. „Samstag früh vermindern mittlere Schichtbewölkung und viel Feuchtigkeit erheblich die Sonneneinstrahlung. Durch die anschließende schnelle Abtrocknung bleiben das Alpenvorland und die Vorberge eher schlecht bis mäßig und wir haben leider zwei Außenlandungen ohne gültige Wertung zu verbuchen. Lediglich im höheren Relief östlich des Inntals sind gute Bedingungen anzutreffen. Der Weg dorthin gestaltet sich allerdings äußerst anspruchsvoll.“ Sonntag soll dann zumindest die dritte Wertung her. Die Bedingungen sind besser als erwartet, so dass doch noch „ganz vernünftige“ Ergebnisse zustande kommen. Es reicht, den Sack endgültig zuzumachen.
Während die ersten Teams also bereits feiern, schauen wir gespannt auf das Finale.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 361,96 Speed/50 Punkte, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 357,37 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 282,96 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 18: 1. SFZ Königsdorf (BY) 793 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 704 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 621 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

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