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Wednesday, 31. October Mit dem OLC-Discus: Die Wellenflugsaison hat begonnen! translate news

In perfektem Zustand durfte ich Anfang Oktober in Poppenhausen den OLC-Discus von meinem Vorgänger und Vereinskollegen Moritz Althaus übernehmen. Nach vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich Flugzeuge der Clubklasse flog war die Vorfreude auf den ersten Flug groß. Die Chance, noch einmal thermisch fliegen zu können, schätze ich eher gering ein, sodass ich den Wind im Auge behielt um eine Möglichkeit zum Hang- oder Wellenflug zu nutzen. Am ersten Wochenende nach der Übergabe konnte ich mich bei einem ersten Start bereits mit der Motorbedienung vertraut machen und ein wenig mit der Südostwelle im Hunsrück experimentieren.
Für den 23. Oktober war dann kräftiger Westwind mit ein wenig Nordkomponente ab mittags im Rheintal vorhergesagt. Um 9 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Büro, ich ließ die Arbeit liegen und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Geplant war, von Dannstadt aus am Westhang der Bergstraße zu fliegen. Aufgrund der Nordkomponente war ich etwas unsicher, ob das funktionieren würde, dennoch hing ich gegen 13 Uhr an der Remo mit Flugrichtung Osten. Ausgeklinkt habe ich über dem Rhein südlich von Mannheim, in der festen Überzeugung nach Heidelberg zum Königsstuhl abzugleiten.
Anders als erwartet trug es direkt nach dem Ausklinken dann laminar und ich entschied mich dazu, es doch in Richtung Pfälzerwald zu versuchen, um in die Welle einzusteigen. Über die tertiäre und sekundäre Welle konnte ich mich bis in die primäre Welle, welche direkt im Lee des Pfälzerwald stand, vorarbeiten. Alex Meinicke, ebenfalls in Dannstadt gestartet, war inzwischen an der Bergstraße gescheitert und machte sich mit Hilfe seines Turbos auch auf den Weg in die Welle. Mit einem integrierten Steigen von 0,5 – 1 m/s konnte man entspannt im Süden bis an die französische Grenze und im Norden bis nach Bad Dürkheim fliegen. Bisher war die Welle nicht durch Rotoren oder Lentis unter den 8/8 hoher Bewölkung gezeichnet. Auf dem vierten Schenkel näherte ich mich Flugfläche 100, die hohe Bewölkung ließ langsam die Sonne durch und es bildeten sich ein paar Lentis. Eine Freigabe um höher zu steigen, konnte uns der Fluglotse leider erst kurz vor Sunset erteilen, als wir bereits über den Abstieg nachdachten. Nach einem Endanflug durch eine Schauerlinie landeten wir mit Einbruch der Dämmerung und 300 geflogenen Kilometern wieder in Dannstadt. Danke an Alex und die Dannstädter für die Startgelegenheit, das Rheintal hat auch in der thermikschwachen Jahreszeit einiges zu bieten, die Hang- und Wellensaison ist eröffnet!
 
Marcel Kaspari
 
Pfälzerwald aus Flugfläche 100 Lenti im Rheintal Abstieg bei Sunset

 


Friday, 26. October Antares 21E - The new one from Lange Aviation translate news

Can a well-tuned aircraft like the Antares 20E be improved further upon? Lange Aviation makes every effort and is now introducing the Antares 21E.
Why develop something new, when the owners of Antares 20E are consistently very satisfied with their high-tech acquisition? The 20 m aircraft appeared 15 years ago with cutting edge airfoils, a trailblazing electric propulsion that even today remains relevant with an un-beaten efficiency for self-launching, as well as numerous intelligent detail solutions for pilot comfort. Using a super-elliptic geometry with optimized lift distribution, the wing was designed to carry the heavier load of a self-launching sailplane.  
When the Antares pilots were inquired about suggestions for improvements, there was one area which came to mind: A common wish was to be able to climb well also in very weak thermals. Due to higher masses, self-launching sailplanes, even ones with electric propulsion, will at some point reach their limits under such conditions. But limits exist to be pushed. The new Antares 21E with a wingspan of 21.5 m (70.5 ft) does so by reducing the minimum sink rate, by improving the glide performance in the lower to intermediate speed range, and, finally, by improving the maximum glide ratio. At higher speeds, an increased wing-loading also helps improve matters.
 
Further information can be found on https://www.lange-aviation.com/en/produkte/antares-21e/
 

Tuesday, 28. August 19. Runde U25: Hochspannendes Highspeed-Finale translate news

Deutscher Meister U25:
Team Königsdorf
Deutscher Vizemeister: Team AC Lichtenfels
Platz 3: Team LSR Aalen
Was für eine Finalrunde. Samstag können alle nur mit den Hufen scharren und darauf hoffen, dass der Sonntag die prognostizierten Bedingungen bringt. Geduld vor dem finalen Sturm ist also angesagt. Und tatsächlich. Am Sonntag glüht der Himmel. Allen voran fliegt - oder sollte man sagen rast? - der LSV Burgdorf. Sie geben wirklich Gas. Vorne weg düst wie so oft Yannik Freund, der auch ordentlich in der Bundesliga mitmischt, wie Bernd Fischer berichtet. Gigantische 363 Speedpunkte erfliegen sie - aber reicht es an Aalen vorbeizukommen? Die Spannung steigt. Sukzessive meldet auch Aalen die Flüge. Es ist erkennbar, die Schnitte sind definitiv nicht so gut wie die der Burgdorfer. „Wir sind viel zu spät in die Luft gekommen“ berichtet Paul Schwarz (Aalen). Mehr als 100 Speedpunkte trennen sie von Burgdorf, allerdings reichen die Rundenplatzierung und der bestehende Vorsprung in der Gesamtwertung, das Treppchen zu halten. Nach Königsdorf und Lichtenfels sind nun auch sie am Ziel angelangt. Am kommenden Wochenende wird der verdiente dritte Platz gebührend gefeiert, verrät uns Paul Schwarz.
Gebührend gefeiert werden muss diese Leistung wirklich. Und hier können sich nicht nur die U25-Piloten, sondern der ganze Verein beglückwünschen. Warum? Eine Klasse Jugendarbeit wird hier geleistet und kann als Anregung für viele Vereine dienen. Die meisten U25-Teilnehmer sind in ihrer ersten Saison nach Scheinerhalt und haben sozusagen ihre ersten Überlandschritte gewagt. Üben, optimieren, von den erfahrenen Hasen lernen und Motivation durch die Ü25-Bundesliga-Piloten des Vereins, das ist das Erfolgsrezept.
Und es funktioniert. Und nicht nur da - auch in anderen Vereinen wie zum Beispiel im starken Oerlinghausener Team wird der Überlandflug gleich nach Scheinerhalt gelebt. Leon Bohnenkamp fliegt unter die Top 20 aller U25 Piloten und ist ebenfalls erst im ersten Jahr nach Lizenzerwerb. Seine Leistungen und regelmäßigen Flüge sind ein wichtiger Baustein für das Oerlinghausener U25-Team. In der Finalrunde zeigt das Team erneut, welche Potentiale in ihm stecken. Ein phantastisches Rundenergebnis, bei wohlgemerkt nicht den besten Wettervoraussetzungen, lässt sie sogar fast noch das starke Eichstätter Trio überholen. Allerdings kann Eichstätt ganz hauchdünn mit einem Pünktchen den fünften Rang verteidigen.
Auf die Frage, ob jetzt erstmal feiern und erholen angesagt ist, meint Leon: „… Für den Rest der Saison sage ich nur, weiter trainieren. Wir werden natürlich nächste Jahr wieder dabei sein und alles geben, um oben mitzuspielen.“ Und das werden in der kommenden Saison garantiert einige. Vielleicht wird die Konkurrenz vorn ja noch ein Stückchen größer, wenn der eine oder andere Verein ein stärkeres Augenmerk auf die Jugendförderung legt. Die erfolgreichen Vereine beschreiben es immer wieder, es gehört gar nicht so viel dazu. Eine tolle Saison geht zu Ende und klingt am 6. Oktober auf der Wasserkuppe aus. Freuen wir uns schon heute auf das kommende Frühjahr.
Rundenwertung U25: 1. LSV Burgdorf (NI) 363,29 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 347,67 Speed/49 Punkte, 3. AC Nastätten (RP) 338,42 Speed/48 Punkte
 
Endstand der U25-Liga 2018:
 
1 838,00
2 743,00
3 665,00
4 649,00
5 607,00
6 606,00

 


Tuesday, 28. August LSG Fallersleben: Finale Furioso translate news

Die Dramaturgie des Saisonabschlusses hätte in beiden Bundesligen kaum besser sein können. Der Samstag wurde vom Wetter deutschlandweit aus dem Liga-Rennen genommen und der Sonntag krönte die eh schon überdurchschnittliche Saison mit tollem Kaltluftwetter und auch das - ausgesprochen gerecht – deutschlandweit praktisch gleich gut.
Für die LSG ging es darum, den 7. Platz zu verteidigen und damit den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt zu machen. Da alle Vereine gutes Wetter haben würden, sollten drei gute Flüge verhindern, dass die Klixer oder Berliner den Punktevorsprung der Fallersleber aufholen. So schickte die LSG am Sonntag zehn Besatzungen ins Rennen. Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes machte in der PIK16 den Anfang, gefolgt von Kathrin Busse und Peter Andersch (ASK21), Helge Liebertz und Basti Busse (ASH25e), Arnie Weber (DG400), Achim „Elle“ Elvers (DG300), Katrin Balke (DG300WL), Johan Vanhoyland (Discus bt), Benno Beesten (Nimbus 4M) und Rita Susenburger (ASK23). Bei frischem Westwind war die ligaoptimale Streckenausrichtung schnell klar. Einige haben ihre Ligawertung nahe des Heimatplatzes begonnen und sind unter Wolkenstraßen mit geringem oder keinem Kurbelanteil losgestochen. Andere haben gegen den Wind „vorgespannt“, um mit einem möglichst langen Rückenwindschenkel zu beginnen.
Unter den Wolkenstraßen konnte sehr lange geradeaus geflogen werden, so haben Basti und Helge erst nach gut 300km und Benno nach über 200km-Geradeausflug erstmalig gekurbelt. Entscheidend für die erreichte Geschwindigkeit war dabei die Wahl der Wolkenstraße – diese bedeckten mit etwa 20km Abstand den Himmel über der Lüneburger Heide – und der Zeitpunkt an dem eine Wende gesetzt wurde. Da die ASH-Besatzung schon gegen 16:00Uhr 500km auf der Uhr und einen schnellen Ligaflug im Logger hatte, sind sie zum Pilotenwechsel gelandet. Mit einem Start um 16:15 ist es der liebertzschen Vater-Sohn-Besatzung dann noch gelungen, einen weiteren Ligaflug mit 108 km/h zu absolvieren und als drittbesten LSG-Flug in die Wertung zu bringen.
Alle zehn LSG-Flüge des letzten Ligatages waren besser als 60 Speedpunkte, soweit so gut. Aber was würde die Aufstiegskonkurrenz aus Reinsdorf oder Klix geschafft haben? Hier haben uns die Serverprobleme des OLC schon ganz gut auf die Folter gespannt. Letztlich finden sich alle Aufstiegsaspiranten im oberen Drittel der Rundenwertung und die LSG kann den letzten Aufstiegsplatz verteidigen. Noch spannender ging es in der 1. Bundesliga zur Sache. Die Bayreuther haben auf den letzten Metern noch den Meistertitel erkämpft; Glückwunsch dazu auch von uns. Und beim Kampf um den Klassenerhalt haben unsere Nachbarn aus Celle und Braunschweig knapp das bessere Ende für sich behalten; die Braunschweiger benötigten dafür quasi ein Fotofinish. So haben wir nächstes Jahr einige Heidevereine in der ersten Liga, darauf freuen wir uns jetzt schon.
 
Benno Beesten
 
Tolle Kaltluftthermik am letzten Liga-Tag
Wolkenstraße vom Feinsten
Schön angestrahlt: Endlager Gorleben

 


Tuesday, 28. August LSR Aalen: Auf der Zielgeraden doch noch überholt translate news

Der Luftsportring Aalen wird zweiter in der Segelflug- Bundesliga und belegt auch Platz 2 in der OLC- World-League.
Der 3. Platz des U25-Teams kann sich wirklich sehen lassen.
„Nur“ Platz Zwei oder dennoch ein großartiger Erfolg? Nach der letzten Runde, der Runde 19, in der Segelflug Bundesliga sind die Luftsportring Piloten auf dem zweiten Platz in der Abschlusstabelle gelandet. Sie befinden sich auch noch zwei Tage danach im gefühlsmäßigen Niemandsland. Die Titelverteidigung in der Segelflug-Bundesliga war vor der letzten Runde noch zum greifen nah. 7 Punkte Vorsprung. Es wurde aber nur der zehnte Platz in der Runde 19. Die Konkurrenz aus Bayreuth war in dieser Runde um Längen voraus.
Deshalb wurde der Punktevorsprung des Luftsportrings aufgebraucht. Platz 2 in der Tabelle. Am Ende war es vielleicht das Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang Drei.Bei den Luftsportring-Piloten lief der Sonntag generalstabsmäßig ab. Der Samstag schied in fast ganz Deutschland aus potentiellem Flugtag aus. Alles konzentrierte sich auf den Sonntag. Gemeinsames Briefing aller Luftsportring Piloten um 10.00 Uhr Die Wetterprognosen für die Schwäbische Alb und den nördlichen Bereich bis ins Hohenloher Land versprachen auch schnelle Wertungsgeschwindigkeiten. An einen möglichen anderen Startflugplatz dachte in Elchingen niemand, angesichts der guten Vorhersagen.
Wolfgang Gmeiner, Dieter Walz und Thomas Winter wählten die nördliche Route. Steffen Schwarzer, Markus Frank, Peter Aigen, Johannes Böckler, Manfred Streicher, Erwin Ziegler, Thomas Mannal und Michael Kost versuchten ihre schnellen Strecken über der Schwäbischen Alb zwischen Tuttlingen und Eichstätt zu fliegen.
Dieter Walz war der schnellste LSR Pilot mit 139,87 km/h. Steffen Schwarzer und Wolfgang Gmeiner waren ebenfalls mit über 130 km/h schnell. Markus Frank erreichte sogar über 140 km/h. Doch mit seinem Supersegler EB-29 wurden ihm wertvolle Indexpunkte abgezogen, deswegen kam er nicht unter die ersten drei Piloten in die Bundesliga Wertung.
Das reichte aber nicht. Mit sensationellen 163, 18 km/h flog der Bayreuther Andreas Baier extrem schnell. Zwischen Fränkischer Wald, Fichtelgebirge und Röhn war das Wetter der entscheidende Tick schneller. „Das ist Sport, Glückwunsch und Respekt nach Bayreuth!“ so Manfred Streicher nach dem Finale. Jetzt müssen sich die Luftsportring Piloten neu motivieren. 2019 wird erneut angegriffen. Dann in der Rolle des Verfolgers und nicht des Titelverteidigers. Aber die Glückwünsche gehen nach Bayreuth, Respekt und Anerkennung für eine grandiose Saison und ein beeindruckendes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Auch Wolfgang Gmeiner war natürlich erst mal ernüchtert, dennoch mangelt es nicht an Motivation weiter zu machen.
„Wir müssen nächstes Jahr von Anfang an wieder den Selben Team-Spirit wie zuletzt bekommen!“. Wichtig ist dabei natürlich das Wetter. „das ist im Luftsport immer die große unbekannte Komponente, trotz der inzwischen vielfältigen Möglichkeiten der Vorhersage!“
Peter Aigen ergänzt:“Trotzdem fliegt kein Team dem anderen davon. In der 1. Liga wird es immer Kopf-an-Kopf Rennen geben!“
Auch Dieter Walz und Johannes Böckler resümierten: „Wir sind klasse geflogen und hatten eine tolle unfallfreie Saison.!“ Böckler: „Ja die 2 Punkte tun weh, aber was ist das schon gegenüber unseren tollen Flügen und "Außendienst " Einsätzen auf anderen Plätzen. Und für die nächste Saison muss sich Bayreuth warm anziehen!“
Auch für die U-25- Jugend des Luftsportrings war es der Abschluss der Liga-Saison 2019. Paul und Uli Schwarz (Kirchheim/Ries), Lars Ullmann (Unterschneidheim) und Daniel Widmann waren am Start. Daniel Widmann wählte ein Flugstrecke Richtung Kraichgau die Anderen wählten die Rennstrecke über die Schwäbische Alb Richtung Südwesten. Alle flogen rund 220 Kilometer mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 90 km/h. Paul Schwarz war ein weiteres Mal der Schnellste der elchinger Jugend vom Luftsportring Aalen. Auch Lars Ullmann war mit 88 km/h sehr gut unterwegs. Für die U-25 Jugend des Luftsportrings war das ein klasse Abschluss der Liga. Platz 3 in der Abschlusstabelle kann sich wirklich sehen lassen!!!
Das in diesem Jahr neu gefundene U25-Team besteht aus meist frisch gebackenen Lizenzinhabern zwischen 17 und 18 Jahren. Luftsportring Jugendleiter Thomas Mannal und Fluglehrer Maximilian Grandy, beide noch vor 3 Jahren selbst in der LSR-Jugend unterwegs begleiteten und coachten die Nachwuchs- Streckenfliegen so gut es geht.
„Eigentlich wollten wir erst mal nur schauen, was wir so erreichen können und wie wir im Vergleich zu den anderen Mannschaften stehen. Daraus wurde dann ein richtiger Volltreffer!“ so Thomas Mannal. „Den dritten Platz in der U-25 Liga zu erreichen ist genial!“ so Paul Schwarz. Auch LSR Vorstand Dr. Helmut Albrecht freut sich: „In der Saison hatten wir wirklich viel Spaß und unsere Jugend wurde von Runde zu Runde auch immer besser und ist in Sachen Zusammenhalt für manche "Vereinsbereiche" ein Vorbild. Gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter Wolfgang Gmeiner wird bereits an Vereinsinternen Fortbildungsmaßnamen getüftelt, um die kommende Wintersaison zu nutzen. Zum Beispiel ein Streckenflug Workshop mit Themen wie Streckenplanung, Wetteranalyse, Taktik.
Jetzt ist bei den Luftsportring-Piloten trotzdem erst mal Feiern angesagt. Am kommenden Wochenende auf dem Flugplatzfest in Elchingen. Samstag und Sonntag sind da auch die Bundesliga-Piloten in persönlichen Gesprächen hautnah zu erleben.
Wolfgang Gmeiner abschließend:“Mit unserer Leistung brauchen wir uns nicht verstecken. Wir haben alles aufgeboten und gegeben. Wenn es nach dem 'Foto- Finish' nun doch nicht gereicht hat muss man sportlich sehen. Die Flüge haben Spaß gemacht und viele haben einen enormen Leistungssprung erlebt! Das sollte auch gefeiert werden!
 
Michael Kost
 

Tuesday, 28. August Eine erfolgreiche Ligasaison geht zu Ende translate news

Zum dritten Mal hintereinander holen wir, sowohl den Titel bei den Junioren, als auch in der internationalen Alpenliga, in welcher wir sogar zum vierten Mal hintereinander siegen. Der LSG Bayreuth gratulieren wir zum dritten Titel in der Bundesliga! Ebenso gratulieren wir allen Aufsteigern und freuen uns, dass mit den Wörishofenern nun auch wieder ein Team in die Bundesliga aufsteigt, das zumindest ab und zu mal in den Alpen fliegt. Ebenso drücken wir dem AFZ Unterwössen die Daumen, dass sie nächstes Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Liga nun den Durchmarsch in die Bundesliga packen. Leider sind die Ohlstädter ja in der letzten Runde noch vom Aufstiegsplatz in die 2. Liga zurückgefallen.
Flüge nur sonntags möglich
Am Samstag war wettertechnisch in Königsdorf nicht an Segelfliegen zu denken. Sonntag hatte der Wettergott dann zum Abschluss der Ligasaison zwar nochmals Flugwetter für uns parat, auch wenn es in den Alpen aufgrund der zunächst aufliegenden Basis sehr schwierig war. Aufgrund der bereits seit dem letzten Wochenende feststehenden Titelgewinne, ging man es in Königsdorf relativ gelassen an. Mit Volker Kempf war es am Ende auch nur ein einziger, der eine Alpenwertung erflog. Er flog entlang der Vorberge bis nach Bregenz und zurück und erzielte mit 76,4 km/h die zweitbeste Wertung der letzten Runde im gesamten Alpenraum. Aufgrund der Tatsache, dass es aufgrund des marginalen Wetters am gesamten Wochenende insgesamt nur 36 Wertungsflüge in den Alpen gab und es nur acht Teams schafften mehr als eine Wertung zu fliegen, langte dieser Flug von Volker für einen achten Platz des SFZ Königsdorf in der Abschlussrunde. In der Tabelle stand das SFZ ja bereits als Titelgewinner fest.
Die meisten fliegen im Alpen Vorland
Wegen der besseren Flugbedingungen im Flachland flogen die anderen alle dort. Aufgrund der neuen 15km Zielkreis Regel, wo man ja nicht in den 15km Kreis um den Beginn des Bundesligafluges kommen muss, sondern wieder bis nach Hause, ist das Risiko für uns, wie wir es früher bei solchen Wetterlagen oft gemacht haben, auf die thermisch viel bessere Alb zu fliegen, viel zu hoch. Denn, dass wir von dort nach dem Sprint auch wieder heimkommen, ist alles andere als sicher. Daher blieben alle im deutlich schlechteren Alpenvorland.
Die Junioren, die ebenfalls bereits als Titelträger der U25 Liga feststanden, setzten erneut die Massstäbe. Mit 102,6 km/h war Johannes Beyer der schnellste. Nikolai Wolf war mit 95,4 km/h nicht viel langsamer. Das Junioren Trio vervollständigte Emanuel Schieck, der es auf 80,5 km/h brachte. Mit einem sechsten Rundenplatz beenden die Junioren damit die Ligasaison und siegen vor dem AC Lichtenfels. Für die Bundesliga steuerte Peter Grohe neben den beiden Youngsters Johannes und Nikolai den dritten Ligaflug mit 86,1 km/h bei.
 
Mathias Schunk
 

Tuesday, 28. August Bayreuther Segelflieger sind Weltligameister translate news

Das Sieger-Team von 2015 ist in fast identischer Besetzung auch 2018 wieder erfolgreich gewesen, von links: Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Teamkapitän Andreas Baier (vorne), Johannes Baier, Georg Baier, Heiko Hertrich, Wolfgang Clas, Martin Brühl und Lothar Schmidt. Auf dem Bild fehlen Sebastian Baier, Uwe Förster und Sebastian Eder.
In der Finalrunde der Saison konnte der Sieg in beiden Ligen nur noch unter den Mannschaften aus Aalen und Bayreuth ausgemacht werden. Uns war klar, dass wir mit dem 6.Platz in der 18. Runde das Rennen um den Bundesligasieg praktisch verloren hatten. Aalen würde wohl mit ihren 7 Punkten Vorsprung nichts mehr anbrennen lassen. Wir rechneten damit, dass diese große Mannschaft sich aufteilen und zur Absicherung zumindest ein paar Piloten Richtung Franken oder ins beste Wetter schicken wird. Uns ging es vorrangig darum, die 17 Punkte Vorsprung in der World-League zu halten, zumal mit Alex, Wolfgang und Martin drei schnelle Jungs in Südfrankreich sind und dies unterstützen hätten können.
Andy, unser optimistischer Teamchef und Motivator, holte schon ab Mittwoch alle verfügbaren Kräfte an die Leine und duldete keine Ausreden: „Alles was einen Steuerknüppel kennt, geht in die Luft! Es wird mit hohem Einsatz geflogen! Nur der Rundensieg hilft uns weiter!“. Dass man dabei auch noch auf eine Schützenhilfe vieler anderer Vereine angewiesen war, die sich zwischen Bayreuth und Aalen schieben mussten um den Punktvorsprung für einen recht unwahrscheinlichen Erfolg in der Bundesliga noch aufzuholen, war auch allen klar. Lothar schickte täglich die Wetterprognosen durch die WhatsApp-Gruppen und Heiko organisierte für Freitagabend ein Stärkeantrinken. Samstag war erst Mal Warten angesagt. Immerhin meldeten sich vier Piloten Stand-By. Andy: „Neutralisation nicht vor 17:00Uhr“ – was leider später auch passierte. Als am Sonntag dann für Bayreuther Verhältnisse sagenhafte neun Jungs anrückten war klar: Es konnte auf Risiko geflogen werden. Mangels Flugzeuge beschloss man dann sogar den Schulbetrieb ab 13:00 Uhr einzustellen, um auch noch die ASK 21 Überland schicken zu können. Dass der Hänger mit dem Duo in Frankreich ist, wurde geflissentlich ignoriert!
Mit einem Massenstart aus Winde, F-Schlepp und Selbststarter ging es um 13:00 Uhr in die Luft und etwas aufgefächert gegen den Wind Richtung Rhön. Dort haben alle in ca. 100 bis 120 km Entfernung von Bayreuth gewendet, um dann mit dem Wind eine lange Strecke zurück nach Bayreuth und weiter nach Osten zu fliegen. Auch hier erfolgte wieder eine Aufteilung in einen mehr Richtung Erzgebirge liegenden Kurs und einen in Richtung Südosten. Doch bald meldete QAX eine gut entwickelte Wolkenstraße vom Steinwald bis weit nach Tschechien hinein. Andy musste dazu am wenigsten Umweg in Kauf nehmen, da er auf einer sehr geraden Linie und mit viel Rückenwind von Neustadt/Saale bis nach Stankov seine JS1 meist bis 230 km/h über Grund beschleunigen konnte. Wenn er einmal kurz kreisen musste, so konnte er sehr gute Aufwinde von bis zu 5 m/s finden. Das Risiko, mit dem Wind zu weit nach Tschechien hinein zu fliegen und eventuell nicht mehr den Zielkreis zu schaffen, ging er wegen seiner eigenen Devise bewusst ein. Und es zahlte sich aus. Ohne Probleme lieferte die gute Thermiklinie genügend Energie, um wieder bequem und schnell den heimatlichen Flugplatz in Rekordgeschwindigkeit zu erreichen. Alle anderen folgten über kurz oder lang ebenfalls dieser Linie, mussten aber schon kleinere Umwege in Kauf nehmen, etwas schwächere Bärte (unter 4 m/s!) kurbeln oder wollten durch JoJo’s nicht zu weit weg von Bayreuth nach Tschechien hinein fliegen.
Am Abend warteten alle Vereinsmitglieder auf die Auswertung der Aalener Flüge, sowie die Ergebnisse aller anderen 28 Bundesligavereine. Wohl wissend um eine gute eigene Leistung, aber wegen des homogenen Wetters in Erwartung schneller Flüge aus Aalen, wurde schon mal auf den Bundesliga-Vizetitel und den 99%-igen Gewinn der Weltliga angestoßen …. und dann heim gegangen, weil die Wertung aus sich warten ließ. Selten war ein Bundesligafinale so knapp und so spannend ausgegangen! Das Gefühl in Bayreuth nach Bekanntgabe des Endergebnisses am Montagmorgen war dann wie wenn ein Siegtor in der letzten Minute der Verlängerung der Nachspielzeit eines Fußballendspieles fällt. Zudem war nicht einmal das regionale Wetter entscheidend, wie es so oft während einer Saison vorkommt. Über der Schwäbischen Alb wurden Schnittgeschwindigkeiten über 130 km/h geflogen, genauso wie in der Taunusregion, oder um den Harz bis in den Fläming, südlich von Berlin.
Der Rundensieg überraschte schon total. Aber dass sich so viele andere Vereine mit Leistungen zwischen 370 und 380 Speedpunkten noch zwischen uns und Aalen schieben konnten war schon auch mit viel Glück verbunden. Schließlich hätte uns ein dritter Rundenplatz nicht gereicht aber Aalen hätte den Titel schon mit einem achten Platz verteidigt gehabt (und da machen es bei beiden nur jeweils 5 bzw 6 Speedpunkte aus!),
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth bereiten sich nun auf die Meisterfeiern vor und wird mit Stolz den dritten silbernen Stern für den Bundesligatitel und den zweiten goldenen Stern der World-League auf ihre Hemden nähen (nach eigener Definition … :-) ). Eine großartige Saison ist vorbei. Die älteste Liga-Mannschaft der Welt (Durchschnitt über 60!) bedankt sich bei Aalen und den anderen Mannschaften für einen sportlich hochwertigen, fairen und überaus spannenden Wettbewerb! Auf dass nächstes Jahr die Besten (oder Jüngeren :-) ) mit schönen und sicheren Flügen gewinnen mögen.
 
Heiko Hertrich
 
 
 

Tuesday, 28. August Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Meteosat 8: Samstag 12.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 12.00 UTC
Der letzte aller möglichen Flugtage sollte über Titel, Auf- und Abstiege entscheiden. Denn über den Samstag hüllen wir am besten gleich den Wettermantel des Schweigens, dafür hatte der Sonntag um so mehr zu bieten. Die Vorraussetzungen mit Kaltluft unter Hochdruckeinfluss hätten besser kaum sein können, denn das homogen gute Wetter bot nahezu gleiche Chancen für schnelle und weite Flüge. Somit entschied das letzendlich Wetter nicht, wer überhaupt eine Chance bekommen sollte, sondern wer aus den Bedingungen am Ende das Beste gemacht hat.
Samstag:
Am besten lässt sich die Wetterlage vom Samstag mit dem Europa-Satellitenbild beschreiben: Auf dem erkennt man sehr gut die langgezogene Kaltfront, die sich um 12UTC von der Ostsee bis in den Schwarzwald erstreckt. Der dahinter sich bis westlich von Irland erstreckende Bereich gehört zu dem mit Kaltluft angefüllten Trog. Dort, wo die kälteste Höhenluft über der Nordsee lag, strömten Schauerwolken nach, die anhand der etwas blassblauen Farbe (die Tops haben Cirren-Niveau, sowohl was Höhe als auch Temperatur anbelangt) erkennbar sind. Einen ersten Vorgeschmack auf die Luftmasse des Sonntages sieht man nicht nur über den britischen Inseln und dem Nordwesten Frankreichs - auch bis in die Rhein-Neckar Region hat sich ein erster schwacher Hochkeil geschoben. Zumindest hier gab es dann auch ein paar erste Versuche, die Luftmasse anzutesten, was die vereinzelten Flugspuren zeigen.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild bietet den Sonntag. Lediglich der äußerste Südosten und die Küstenregionen sind ausgenommen, sonst zeigen die Flugspuren, dass es nicht nur der bessere Tag des Wochenendes war, sondern ein für den doch schon eher fortgeschrittenen Sommer ein überaus guter Tag. Schuld daran war vor allem die genannte Kaltluft. Hinter der nun schon weit in Polen liegenden Kaltfront hatte sich ein Hoch durchgesetzt und die Luftmasse sowohl stabilisiert und abgetrocknet. Dazu noch hatte die Kaltfront - vom Alpenrand mal abgesehen - keine nennenswerten Niederschläge oder Restfeuchtefelder hinterlassen. Die Böden waren also immer noch trocken, der Tag konnte früh losgehen.
Lediglich bereits erwähnte Gebiete hatten nicht ganz das Wetterglück, denn die Frontreste am östlichen Alpenrand und die im Küstenumfeld noch/wieder aktiven Schauer störten. Die Kaltluftthermik konnte dabei auch der leichten Warmluftzufuhr trotzen, von der die Cirren zeugen, die von BeNeLux hereinzogen. Wobei westlich des Rheins dann doch die Sonne etwas früher verschwunden war ...
Ansonsten ist sicher noch bemerkenswert, dass sich der Himmel nicht nur fast homogen mit Cumuli schmückte, sondern dass auch die leichte Krümmung der Wolkenstraßen die Zirkulation um das Hoch exakt nachzeichnete - zum Ende der Liga-Saison also nochmal Meteorologie zum Anfassen
Wer hat was draus gemacht?
Die spannende Frage vor dieser Runde war natürlich, wer in Liga 1 am Ende das Rennen um den Titel "Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga" machen würde. Noch war zwischen Aalen und Bayreuth alles offen, mit leichten Vorteilen für die Schwaben, die mit 7 Punkten Vorsprung in diese letzte Runde gehen konnten. Und auch am Tabellenende war noch nicht alles entschieden, denn -
und das galt für beide Ligen - die Punktabstände waren hier teilweise so eng, dass man sich teilweise bis ins untere Mittelfeld noch Sorgen machen musste. Was die Rahmenbedingungen angeht, hätte es also interessanter kaum sein können ...
Doch noch einmal zurück zur Ausgeglichenheit des Sonntages. Wie homogen der war, unterstreicht nochmal der Blick in die Tabelle, denn die Top10 kommen gleich aus 6 unterschiedlichen Bundesländern und die Differenz der Gesamtspeed beträgt dabei gerade mal rund 25km/h. Bis hinunter auf Rang 24 lag die Gesamtspeed bei über 300km/h - das ist in dieser Saison auch das erste Mal, denn sonst schafft es selbst an guten Tagen nur die obere Hälfte, diese Schallmauer zu durchbrechen.
Die beiden schnellsten (indexbereinigten) Flüge begannen in Bayreuth und Burgdorf, also auch in ganz unterscheidlichen Regionen.
Die Flüge von Andreas Baier aus Bayreuth (138km/h) und  Yannik Freund (137km/h) haben dabei ein paar Dinge gemeinsam: Sie waren als Jojo ausgelegt und von der Flugzeit her eher auf das Ziel "Liga" als auf "long distance" ausgelegt. Für Andreas ging es von der Rhön aus den Reihungen folgend bis in die Tschechei mit einer Wende südwestlich von Pilsen und von dort aus nochmal
im Jojo zurück bis in die Oberpfalz. Bis auf ein paar Drehungen auf dem ersten Schenkel ging es für ihn ohne Kurbeln voran. Den Reihungen über der Heide folgte Yannik, der während der 2,5h Wertungszeit sogar komplett kreislos zwischen Aller und Elbe unterwegs war.
Am Ende war es vielleicht auch diese Homogenität des Wetters und die Ausgeglichenheit der Flüge, die mitentscheidend war. Denn Aalen und Bayreuth trennten am Sonntag-Abend lediglich rund 25km/h. Was in der Vorwoche noch der Abstand zwischen Rundenplatz 1 und 2 war (und damit bei der Punktevergabe nur einen einzigen Punkt ausmachte) war dieses Mal der Unterschied zwischen Rundenplatz 1 und 10 (was 9 Punkte ausmacht). So schaffte es Bayreuth doch noch, den Titelverteidiger abzufangen und sich zum "Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga" zu machen.
Neben Andreas Beier steuerten Sebastian Beier und Friedhelm Lotte ihre Flüge bei. In der Endabrechnung liegen die Franken damit nur hauchdünne 2 Punkte vor Aalen, Schwäbisch Gmünd kommt auf Rang 3.
Wie erwähnt war auch am Tabellenende noch vieles offen. Und auch hier sollte der Sonntag der Entschiedende sein, denn gleich 3 Teams schafften es von den Abstiegsplätzen aus, den Klassenerhalt zu sichern, denn durch gute Platzierungen im oberen Drittel konnten Celle und Stadtlohn noch das rettende Ufer erreichen. Denkbar knapp fiel dabei die Entscheidung um Rang 23: Zwischen den punktgleichen Teams aus Braunschweig und Ansbach entschied am Ende die Gesamtspeed, bei der am Ende die Niedersachsen nur rund 5km/h(!) schneller waren - eine Differenz, die man bei über 4000 Gesamt-km/h nur im niedrigen einstelligen Promillebereich ausdrücken kann.
Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand vor dieser Runde ja bereits fest. Ganz souverän hatte den die SFG Steinwald erreicht und damit den Durchmarsch von der Quali-Liga in die Bundesliga vollzogen, so dass man sich in dieser Runde ein bisschen mehr auf das entspannte "Sight-Seeing" verlegen konnte. Auch der Platz 2 war vergeben, was die Gifhorner allerdings nicht davon abhielt, in dieser Runde nochmal aufzutrumpfen und den Rundensieg einzufliegen.
Eine geschlossene Teamleistung - auch wenn die Flüge nicht im engen Team, wohl aber auf ähnlichen Kursen zwischen Wilsche bis an den Charlie von Berlin erfolgten - brachte Rundenplatz 1 vor dem Aero Club Berlin. Den schnellsten Flug der letzten Runde schafft Nils Deimel vom dritten LSC Bad Homburg. Entlang von Hunsrück, Taunus und anschließend an der Rhön vorbei bis in den Thüringer Wald schafft er 140km/h und bettet seinen Ligaflug in einen Flug von über 700km ein.
Auch wenn die Ergebnisse ebenfalls sehr ausgeglichen verteilt sind, hat es auf den Aufstiegsplätzen keine Veränderungen gegenüber der Vorwoche gegeben. Die Aufsteiger sind quer durch die Republik verteilt, vielleicht auch das als Kennzeichen, das nicht nur am letzten Tag, sondern über die ganze Saison verteilt das Wetter recht ausgeglichen war. Und auch am Tabellenende gab es keine Platzwechsel mehr. Den ersten der freien Plätze in Liga 2 besetzt der "Deutsche Meister der Quali-Liga", der AC Schweinfurt, der die Liga souverän vor der Rhönflug Poppenhausen gewinnt. Mit Degerfeld, Unterwössen, Beilngries und Hotzenwald liegt der Schwerpunkt der Aufsteiger eher im Süden. Komplettiert werden sie vom FC Bronkow aus Brandenburg. Die Junioren des SFZ Königsdorf werden zum 3. Mal in Folge "Deuscher Meister der U25-Liga". Mit Lichtenfels, Aalen, Burgdorf und Eichstätt folgen aber weitere Teams, bei denen die Junioren auch in der 1. Liga immer wieder kräftig mitmischen.
Abschließend bleibt mir an dieser Stelle nur ein "herzlicher Glückwunsch" an alle Sieger dieser sicher aussergewöhnlichen Saison. Gelegenheiten sich einmal zu sehen gibt es im Winter sicher reichlich - beim Liga-Finale am 6. Oktober geht die "Off-Season" je
bereits los. Ansonsten lesen wir uns sicher in der kommenden Saison wieder, euer Bernd.
 
Bernd Fischer
 
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