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Friday, 14. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 14.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich eine schwach ausgeprägte Tiefdruckrinne von NRW bis nach Ostsachen. Dabei ist weiterhin eine feuchtwarme und hochreichend labil geschichtete Luft wetterbestimmend, sodass es zu hochreichender Konvektion kommen kann. Im Norden und Nordosten wird hingegen mit östlicher Strömung trockenere Luft herangeführt. Am Abend sickert von Südwesten in höheren Atmosphärenschichten trockenere Luft ein und es kommt zu einer leichten Wetterberuhigung. In der Nacht zum Sonntag kann sich vor allem im Norden, sowie im Süden Deutschlands örtlich eine feuchte Grundschicht ausbilden.
Am SONNTAG liegt der Vorhersagebereich weiterhin zwischen schwachen Druckgegensätzen. Dabei fließt in den Nordosten trockene Festlandluft, während in den restlichen Gebieten weiterhin labil geschichtete Luft wetterbestimmend bleibt. Besonders im Nordwesten ist die Luft feuchter, sodass sich hier hochreichende Konvektion ausbilden kann.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann etwa nördlich einer Linie Meppen-Schwedt mit mäßiger bis guter CU-Thermik gerechnet werden. Ansonsten ist die Thermik aufgrund von Abschirmung und kräftigen Überentwicklungen kaum nutzbar.
Am SONNTAG im Norden und Nordosten meist gute bis sehr gute Blauthermik mit Arbeitshöhen von 2000-2300 m. Ansonsten im Süden und Südwesten des Bereichs aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen kaum nutzbar Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich aufgrund von abschirmender Bewölkung, sowie darin eingelagerten Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik entwickeln. Allenfalls im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb kann sich am Nachmittag mäßige, selten gute Wolkenthermik entwickeln.
Am SONNTAG ist südlich einer Linie vom Hunsrück bis zur Lausitz mit mäßiger bis guter CU-Thermik zu rechnen. Überentwicklungen sind vor allem im Bergland nicht ausgeschlossen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG wegen Überentwicklungen und vor allem nach Osten hin auch durch Abschirmungen oftmals keine nutzbare Thermik. Örtlich nach Südwesten zu geringe bis mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG mäßige Blauthermik, örtlich gezeichnet. Am Nachmittag über den Alpen und dem Bayerischen Wald einzelne Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 12. August 2020 U25: Der Thüringer Wald brennt translate news

In Runde 10 haben es lediglich 5 Vereine geschafft einen zweiten Piloten in die Wertung zu bringen. Erneut punktete Tobi Pachowsky auf einem Discus 2 mit 126,30 Speed Punkten. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Max Böswald mit 111,58 Punkten holten sie sich den Rundesieg und somit 50 Punkte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der AC Lichtenfels und die FG Oerlinghausen. Eric Schneider mit der FSG Hammelburg ließ sich mit Platz 6 dank seines Vereinskameraden Andres Heil die Tabellenführung nicht wegnehmen, wenn sie nach Runde 10 auch nur noch 2 Punkte vor Oerlinghausen betrug.
In Runde 11 packte Eric seine von Ralph Bürklin gestiftete LS 8 neo voll mit 150 Liter Wasserballast und machte sich auf den Weg in den Pfälzer Wald. Vor lauter Euphorie vergaß er sein Handy und Getränk neben dem Flieger. So musste das maximale aus der Kiste geholt werden. Nach dem Schlepp ging es gleich mal auf 1500 m agl, was ihn schnell über die Wasserkuppe Richtung Eisenach fliegen ließ. Danach ging es 2 h im Jojo den Thüringer Wald, den er in einem Höhenband zwischen 2000m und 2500 m entlang flog. Dass er das Wasser in den Flügeln nicht vergessen hatte darüber war Eric froh, denn so konnte er die LS 8 neo perfekt im hohen Geschwindigkeitsbereich fliegen. Mit einer Speed von 147,41 km/h über die Wertungsdauer holte er sich 139,07 Ligapunkte und setzte sich somit mit seinem Vereinskameraden Peter Wagner, der auf der Nord/Südachse mit 107,48 Punkten unterwegs war, den Rundensieg. Der Flug von Eric war an diesem Tag Europaweit der Schnellste im OLC und zeigt, dass die Förderung junger Talente wie Eric gut ausgewählt wurde.
Auf Platz zwei folgt in dieser Runde der AC Lichtenfels, für den Philipp Lauer mit 134,43 Punkten im Thüringer Wald zusammen mit seinem Vereinskameraden Dominik Biesenecker (108,78 Punkten) unterwegs war. Philipp hatte die geförderte LS 8 neo im Jahre 2019 zur Verfügung gestellt bekommen und damit tolle Flüge gemacht. Auch die drittplatzierten Junioren vom FSC Walldürn hatten bei der Fluglagerwahl Glück, denn mit dem Startplatz Erbendorf Schweißloh hatten sie die beste Ausgangslage, um den Thüringer Wald zu rocken. Dabei holten Silas Horn 133,32 Punkte für den FSC und Wolfgang Kapferer 101,49 Punkte.
In der Tabelle setzt sich die FSG Hammelburg mittlerweile mit 492 Punkten weiter vor der FG Oerlinghausen ab und hat immerhin neun Punkte Vorsprung. Auf Platz Drei folgt der Vorjahressieger Königsdorf mit 423 Punkten. So bleibt es die letzten Runden noch spannend, auch um die Bewerbungen für die LS 8 neo.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Die Speedstrecke von Eric Schneider
FSG Hammelburg, seit 4 Runden
unangefochtener Tabellenführer.
Zu verschiedensten Zeiten
von verschiedenen Plätzen aus
aber auf der selben Strecke unterwegs.

 


Monday, 10. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 08./09.8. (Runde 11) translate news

Beim Einbiegen auf die Zielgerade sorgt das Wetter für Sprintbedingungen ...
Samstag:
Ich denke, die Flugspuren vom Samstag haben einen gewissen Seltenheitswert, denn sie zeigen die ungewöhnliche Weiträumigkeit der fliegbaren Wetterbedingungen. Auch wenn die Bedingungen natürlich nicht überall gleich gut und gleich schnell waren, war es ein Tag, an dem Flüge vom hohen Norden bis in die Alpen und von der Eifel bis in den Oderbruch den Eingang in die Wertung gefunden haben. Darüber hinaus fällt natürlich auch ins Auge, dass die schnellen Linien, seien es die Kämme der Mittelgebirge zwischen Harz und Alb, Rothaar und Bayerischem Wald aber auch über dem Fläming, deutlich hervortreten.
Grund dafür war eine sich über tage aufbauende Lage. Unter leichtem Hochdruckeinfluss konnte sich die bereits warme Luftmasse immer weiter erwärmen. In den Vortagen noch vielfach blau floss rechtzeitig zum Wochenende etwas mehr Feuchte mit der schwachen südöstlichen Strömung herein. Verbreitet cumulierte es wieder, wie das Setellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt, und das vor allem östlich der Weser und über den zentralen und südöstlichen Mittelgebirgen.
Nur über dem Süden - die Kämme von Alb und Schwarzwald meist eingeschlossen - sowie im Nordwesten, wo die Warmluft zäh war und später Cirren aufzogen, war die vorherrschende Himmelsfarbe blau.
Sonntag:
Der Sonntag war dann eher dreigeteilt: Am stärksten fallen im Satellitenbild von 12 UTC natürlich die starken Entwicklungen zwischen den westlichen Mittelgebirgen und der Oder auf. Dort, wo es nicht aus den Überentwicklungen schauerte, deckten die auswehenden Cirrenschirme ab und störten die Einstrahlung (und damit auch die Thermk) nachhaltig. Zwischen Altmark und Lausitz lag aber zumindest noch eine länger anhaltende Lücke, bevor es auch hier zunehemd abgeschirmt war. Auch über den Norden zogen immer wieder Abschirmungen und die darunter liegende trockenwarme Luft brachte kaum mäßige Blauthermik zustande.
In der Südhälfte dagegen war es nochmals störungsfrei fliegbar, wobei sich im Vergleich zum Vortag ein paar mehr Cumuli zeigen konnten.
Die Flugspuren geben die Wetterbedingungen gut wieder: Der Schwerpunkt lag natürlich im Süden und dort vor allem über den Kämmen, aber auch im Nordosten waren die Linien südlich von Berlin gut frequentiert.
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die reine Wertung des Speed-OLC offenbart, was die Wetterbedingungen vermuten liessen: Der Samstag war nicht nur in der Masse, sondern auch in der Spitze der schnellere der beiden Tage. Was aber auffällt - und das klang ja auch bereits an - ist bei aller Dichte in der Spitze auch die Verteilung der genutzten Wetterräume. Im Unterschied zur Vorwoche, wo sich das Geschehen im wesentlichen entlang des Thüringer Waldes und Frankenwaldes abspielte, sind die schnellen Linien dieses mal weit verteilt. Und das Wetter war darüber hinaus homogen und lang anhaltend genug, dass man auch die Option hatte, zu diesen Linien zu fliegen. Nach Speed-Punkten schnellster war Eric Schneider (FSG Hammelburg), der von Lager Hammelburg aus nordwärts über die Rhön an den Thüringer Wald flog und dort im Jojo die Liga-Speed vollendete. 147km/h münzte er indexbereinigt in 139 Punkte um. Auf Platz 2 folgt Michael Petzold (SFV Mannheim), der von Eisenhüttenstadt aus östlich von Frankfurt/Oder über den polnischen Wäldern unterwegs war, gemeinsam mit Andreas Kühl (FSV Eisenhüttenstadt). Andreas ist damit nach Punkten der schnellste Liga-Pilot (2. Liga), knapp vor Alex Müller (LSG Bayreuth), der auf Rang 4 folgt, der damit der schnellste Pilot der 1. Bundesliga war. Alex wa gleichzeitig auch Schnellster, was die absolute Speed angeht. Er hatte die Rennstrecke gleich vor der Haustüre liegen und erreichte dort absolute 163.61km/h, auch weil er es schaffte innnerhalb der Wertungszeit nur 3x zu kurbeln, und das dann mit einen durchschnittlichen Steigen von etwas über 3m/s.
Aber die Liga ist nun auch Teamsport und da schaffen es in der 1. Bundesliga gleich 2 "Teams" ganz nach vorne. So wie von Eisenhüttenstadt aus Michael und Andreas waren von Bad Nauheim aus Karsten Leucker und Lorenz Dierschke ebenfalls gemeinsam unterwegs - zumindest während der Liga-Wertungszeit. Für ihre Speed nahmen sie den Rothaarstrang mit, um nach einem langen Sprung nach Südosten auch noch den Thüringer Wald abzureiten. 135 und 134 Speed-Punkte bringen den AC Bad Nauheim ganz nach vorne, auch weil Hans-Jürgen Gelsebach& Thomas Liebert mit 131 Punkten kaum langsamer waren, auch wenn sie ihr Flugweg erst ins Bergische Land und dann zurück über Sauer- und Siegerland führte - der schwache Wind machte auch diese Streckenwahl möglich. Mit 401,16 Punkten gewinnen die Hessen damit diese Runde, das aber nur mit einen knappen Vorsprung von weniger als 4 Punkten (und damit weniger als 1%) vor dem AC Lichtenfels. Auch hier war die Top-Speed ein Ergebnis enger Teamarbeit, diesmal von Gerd Peter und Philipp Lauer, die beide 134 Punkte für den AC Lichtenfels beisteuerten. Dritter war Jan Kretzschmar (129 Punkte), der vom Feuerstein aus im Rahmen des Frankensprints ebenfalls über dem Thüringer Wald unterwegs war.
Und auch der Rundensieg in der 2. Liga geht nach Hessen: Angeführt von Jens & Markus Konopka fliegt der LSV Hofgeismar allen davon. Von Sontra aus gestartet hätte man eiggentlich denken können, sie machen ihre Speed direkt über dem Thüringer Wald. Dort flogen sie zwar auch zum Beginn und Ende ihres Fluges, die schnellsten Abschnitte lagen dann aber über dem Rothaar bis hinunter in den Westerwald. Johannes Bick und Kai Wicke, die vom heimischen Dingel aus unterwegs waren, machten ihre Speed wiederum über dem Thüringer Wald ...
Ihre 375 Punkte bedeuten am Ende gute 20 Punkte Vorsprung vor Aachen, die - auch wegen temporärer Heimatlosigkeit - von der Dahlemer Binz udn vom Feuerstein aus unterwegs waren.
Hofgeismar hat damit zwei Runden vor dem Ende den Aufstieg in die Bundesliga fix gemacht. Mit 142 Punkten liegen sie auf Rang 2 hinter der weiter führenden FLG Blaubeuren (150 Punkte) und können nicht mehr unter Rang 7 abrutschen. Dahinter bleibt es weiter eng, was auch für den Kampf gegen den Abstieg gilt. In der Bundesliga gibt es hinter der Spitze weiter Verschiebungen. Walldürn profitiert wieder von der guten Ausgangslage im Ferienlager in Erbendorf und fliegt in dieser Runde auf Rang 5 und verdrängt damit die FG Wolf Hirth vom Gesamtrang 2. Und auch Bamberg profitiert von der guten Ausgangslage, während Winzeln das Nachsehen hat. Rundenplatz 3 bringt die Franken nach vorne bis auf Gesamtrang 4. Unangefochtener Spitzenreiter ist und bleibt aber Rinteln. Weiter konstant im oberen Drittel fliegend verteidigen sie die Führung nicht nur, sondern können sie sogar noch ausbauen: 35 Punkte Vorsprung bedeuten, dass sie aus den verbleibenden 2 Runden nur noch 6 Punkte brauchen, um ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.
Mal sehen, wer nach der anhaltend hochsommerlichen Woche mit der Wärme in der kommenden Runde ab besten umzugehen weiß...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Sunday, 09. August 2020 LSG Bayreuth Zweiter bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres translate news

Die Kür der Mannschaft des Jahres 2019 in Bayreuth war coronabedingt ungewöhnlich: Zweimal wurde der Ball des Sports verschoben und wurde vom Sportkuratorium schließlich zu einem "virtuellen Ball" inklusive DJ für das Tanzen daheim, umgestaltet. Zwischenzeitlich war bereits durchgesickert, dass die Mannschaften von Haspo Bayreuth (Handball), Luftsportgemeinschaft (Segelfliegen) und Bayreuth Tigers (Eishockey) im Televoting des Nordbayerischen Kuriers nur wenige Stimmen auseinander lagen. Laut Meldung der Zeitung trennten nur sechs Stimmen den Ersten vom Zweiten und dreizehn Stimmen den Zweiten vom Dritten. Aber welches Team, welchen Platz errungen hat, sollte bis zum Ball geheim bleiben.
Die Segelflieger gingen als Titelverteidiger in dieses Rennen, nachdem sie bereits für das Jahr 2018 und zuvor auch schon für 2015 Mannschaft des Jahres waren. Beiden Malen ging dem allerdings der Gewinn von Bundes- und Weltliga voraus. 2019 wurden die Piloten vom Bindlacher Berg "nur" dritter bundesweit und vierter weltweit.
Alle drei Mannschaften durften sich auf dem Ball per Video präsentieren, so haben auch die Segelflieger eine Videobotschaft präsentiert, doch die Spannung blieb: Wer gewinnt?
Unumstritten und bereits bekannt war, dass Anne Haug, Ironman-Siegerin aus Bayreuth, Sportlerin des Jahres 2019 würde. Angesichts ihrer überragenden Leistung auf Hawaii wurde im Sportkuratorium vermutlich nicht lange über Alternativen diskutiert.
So saßen die LSG-Mitglieder gespannt vor ihren Rechnern, als nacheinander und immer wieder unterbrochen von Musikeinlagen die Mannschaften des Jahres gezeigt wurden: Platz drei für die Tigers, Platz zwei für die Segelflieger und Platz eins für das Handballteam von HaSpo, das 2019 den Aufstieg in die Bayernliga (und inzwischen in die 3. Liga) geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen vom Handball!
Auch wenn es für die LSG also offenbar um sechs Stimmen nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, war es doch erfreulich zu sehen, dass wir genug Fans haben, um selbst bei einem Televoting gegen die Publikumssportarten bestehen zu können! Großen Anteil daran haben sicherlich die Fliegerkameraden aus ganz Deutschland, die nach dem Aufruf im OLC-Magazin für uns gestimmt haben. Vielen Dank an Euch!
 
Daniel Große Verspohl
 

Friday, 07. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gestaltet sich die Wetterlage bei heißer und trockener Luft unter Hochdruckeinfluss hochsommerlich. Lediglich in Vorpommern sowie im Alpenraum können hitzebedingt lokale konvektive Umlagerungen entstehen.
Am SONNTAG hält die Hitzeperiode weiter an. Abgesehen vom Osten Deutschlands bleibt trockene Luft wetterbestimmend. Dort hingegen sorgt leichter Tiefdruckeinfluss weiterhin für eine örtliche Gewitterneigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen um 2000 m, nach Nordosten örtlich auch Cumulusthermik, in Vorpommern vereinzelt durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m, im äußersten Osten und über dem Bergland teils Cumulusthermik, hier jedoch ab dem Nachmittag durch einzelne
Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft gute Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060-070, stellenweise auch gezeichnet.
Am SONNTAG in zunehmend feuchterer Luft mäßige bis gute Blauthermik mit örtlichen Zeichnungen. Im Bergland und im Nordosten
gegen Abend zunehmendes Risiko für Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, lokal durch CUs gekennzeichnet. Im Bergland oft gute bis sehr gute Wolkenthermik, am Montag eventuell durch einzelne Überentwicklungen gestört.
 
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Tuesday, 06. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Langsam aber stetig geht die Liga in die letzten Runden und damit entschieden sich unweigerlich auch die Plätze sowohl an der Spitze als auch am Ende der Tabellen. Das Wetter spielt in den letzten Runden natürlich auch eine gewichtige Rolle: Kann ist fliegen? Habe ich dann auch Anschluss an gute, schnelle Bedingungen? Schön, wenn das Wetter letztendlich allen Teams eine feire Chance gibt. In dieser 16. Runde konnten alle(!) Teams Punkte erfliegen, dafür sorgte vor allem der Sonntag. Und auch die schnellen Linien waren nicht nur auf eine einzige Region beschränkt.
Samstag:
Normalerweise sind kleine Tiefdruckgebiete ziemlich schnell unterwegs. Eingebettet in einen Trog (Zentrum liegt auf der Trogachse) verlieren sie diese Eigenschaft aber häufig und verlagern sich nur langsam und nur gemeinsam mit dem ganzen übergeordneten System. So hatte uns ein solches kleines Tief schon die ganze Woche über beschäftigt und bereits am Freitag auf seinem Weg den Rhein hinauf schon mit seiner Labilität Probleme gemacht. Auf dem Satellitenbild vom Samstag 13UTC (15MESZ) liegt es nun über Tschechien. Die Labilität im Bereich des Tiefs wird durch die Blitze gut erkennbar, die sich fast kreisförmig um das Zentrum anordnen. Rückseitig floss mit der sich einstellenden nördlichen Strömung eine etwas kühlere Luftmasse ein. Feucht jedoch vor allem dort, wo die Nordsee im Vorfeld lag, und deutlich trockener Richtung Osten, wo die Ostsee es nicht schafft, so viel Feuchte an die Luftmasse abzugeben. Das Hoch, dass sich von Westen langsam aufbaute, brauchte aber eine garaume Zeit, um die Luftmasse zu stabilisieren und vor allem abzutrocknen. So war der Samstag eher noch der Tag, an dem die Bedingungen eher kleinräumig und/oder inhomogen waren.
Sonntag:
Das sollte sich zum Sonntag ändern: Das Hoch hatte sich weiter durchgesetzt (eigentlich waren es sogar 2 kleine Zentren, eines über dem Westen, eines über dem Süden). Die Luftmasse war deutlich abgetrocknet und die Bedingungen damit nahezu homogen. Lediglich der Bereich zwischen Weser und Müritz hatte mit dichten Abschirmungen zu tun, die noch im Randbereich eines Tiefs über Südskandinavien von West nach Ost durchzogen. Bereits im Randbereich zur etwas trockeneren Luftmasse südlich des Mittellandkanals wurde das Wetter schnell. Auch die klassischen Rennstrecken im Süden schmückten sich mit Cumiuli und sowohl Lausitz wie auch die Kämme vom Thüringer zum Bayerischen Wald hatten die Labilität des Vortages verloren und boten jetzt gute Bedingungen. Und auch die nachmittags von Frankreich und Belgien herein ziehenden Cirren konnten die Thermik nicht nachhaltig ausbremsen.
Wer hat was draus gemacht?
Die Chancen auf den schnellsten Ligaflug hatte damit der Sonntag auf seiner Seite, die Regionen sollten sich aber erst bei einem genaueren Blick in die Wertungslisten herauskristallisieren. Und tatsächlich gab es keinen Schwerpunkt, denn die schnellsten Flüge dieser Runde waren weit über die Republik verteilt. Ein Grund dafür war sicher auch, dass unter dem zentralen Hochdruckeinfluss der Wind keine so entscheidende Rolle spielte wie in mancher der vergangenen Runden. Ein Blick gerade auf die langen Flüge, die Schwarzwald und Alb mit auf dem Kurs hatten, zeigt, dass es nicht zwingend die Kämme waren, über denen die Liga-Speed gemacht wurde. Ein Vergleich der 1000er von Michael Schlaich (1007km von Winzeln aus), Keith Gantley & Lorenz Dierschke (1038km von Schwandorf aus) und Philipp Butz (1037km von Offenburg aus) zeigt eigentlich ganz eindrucksvoll.
Aber zurück zur Liga und zurück zu den schnellen und schnellsten Flügen dieser Runde - und damit auch zu den Regionen. Ligaübergreifend kommt der schnellste Liga-Flug aus Liga 1: Frerk Frommholz flog (mit einer JS3) von Walsrode aus im Jojo unter den Reihungen hinter der abgezogenen Abschirmung einen 145er-Schnitt (bzw. eine Liga-Speed von 125). Auf Hin- und Rückkurs den schnellen Linien folgten auch die weiteren Flüge mit einer Liga-Speed von über 120. Hand Stock & Marc Fuchs nutzen für ihre 124 (137km/h) die Linien zwischen Oberpfälzer Wald und Rennsteig. Sören Nölke (129km/h, 121 Punkte) wählte am frühen Nachmittag noch die eher klassische Linie entlang der Donau während Lukas Esser (134km/h, 121 Punkte) am späteren Nachmittag dann von Deckenpfronten aus eher die Alb quert und für seine Speed den Schwarzwald ausnutzt. Ein Blick in die Kreisfluganteile zeigt, dass auch und gerade bei diesen Bedingungen ein konsequentes Geradeausfliegen am Ende ein entscheidender Faktor ist. Alle genannten Flüge haben einem Kurbelanteil von unter 15%, Frerk schafft seine 2,5h Werungszeit diesen auf unter 4% zu drücken - und das trotz der im Vergleich zur Konkurrenz tieferen Basis - oder gerade deswegen? Der reinen Lehre folgend, stehen die Bärte bei niedriger Basis ja auch enger zusammen. Ein Umstand den man auf den flachen Norden sicher anwenden kann, der in den Mittelgebirgen aber letztlich doch etwas an Relevanz einbüßt.
So ganz nebenher führt Frerk den LSV Rinteln zum Rundensieg. Rolf Bödecker & Reinhard Schramme (131km/h, 119Punkte) und Adrian Glauner & Christoph Bäßler (118km/h, 109 Punkte) bringen in der Gesamtabrechnung den Niedersachsen 362 Liga-Punkte ein. Damit können sie sich knapp vor der Fliegergruppe Wolf-Hirth (347 LIga-Punkte) behaupten, für die Sören Nölke als Schnellster unterwegs war. Nur knapp dahinter fliegt der AC Nastätten ins Ziel (345 Punkte), gefolgt von der LSG Bayreuth (341). Hier spitzt sich der Kampf um die Position 1 der Gesamtwertung zu, und wie man in dieser Runde sieht, können nur wenige km/h entscheidend sein.
Rinteln kann den Vorsprung in der Gesamtwertung etwas ausbauen und liegt 3 Runden vor dem Ende nun bei 227 Gesamtpunkten und hat auf Bayreuth (213 Punkte) nun 14 Punkte Vorsprung. Burgdorf (202 Punkte) folgt als Dritter, währen Aalen (180 Punkte) etwas an Boden verliert. Bei noch 60 zu vergebenden Punkten bleibt die - zumindest theoretische - Chance auf den Titel aber bis hinunter auf Rang 6. Leider selbst theoretisch ist der Abstieg für Schwäbisch Hall und Bad Wörishofen dagegen nicht mehr zu verhindern.
Auch in Liga 2 spitzt sich der das Rennen um die vorderen Plätze zu. Hier können sich bis ins Mittelfeld hinein die Teams noch Hoffnung auf einen der 7 Aufstiegsplätze machen. Diesen 7. Platz hat aktuell der LSC Bad Homburg inne, deren Saisonverlauf wie ein optimales Barogramm mit einem konstanten Wechsel von Höhen und Tiefen aussieht. Einen ähnlichen Verlauf bis zur Saisonmitte hatte auch das Aero Team Klix, die in den letzten Runden aber ihre Konstanz gefunden zu haben scheinen und nach dem Rundensieg in der Vorwoche nun wieder auf Platz 1 vorfliegen. Mal wieder sind es Ingo Trentelj und Jürgen Müller, die einen fast deckungsgleichen Kurs über die Lausitz bis nach Polen hinein auf die Karte malen. Maximilian Wiessner nutzt als Dritter im Team die Alb von Aalen aus. Mit 325 Liga-Punkten sichern sich die Sachsen einen hauchdünnen Vorsprung von nur etwas mehr als 1 Punkt vor der FG Freudenstadt (Martin Haug, Axel Reich und Tilman Fuchs) die von Musbach aus über den gewohnten Linien von Schwarzwald und Alb unterwegs waren. Auf Rang 3 folgt die Rhönflug Poppenhausen, angeführt von einem schnellen Flug von Julian Mihm (129km/h, 117 Punkte). Der schnellsten Flug der 2. Liga startete aber in Anspach/Taunus, von wo aus Nils Deimel für den LSC Bad Homburg 124km/h (117 Punkte) über Taunus und Hunsrück erfliegt.  Die Tabelle der 2. Liga führt nach 16 Runden weiter der AC Bad Nauheim an. Die 3 führenden Team können in dieser Runde jeweils in die Top10 vorfliegen, die Hessen (216 Punkte) können ihren Vorsprung dabei aber ein wenig ausbauen und liegen nun 16 Punkte vor Schweinfurt (200 Punkte) und Oerlinghausen (199 Punkte). Auch am Ende der Tabelle wird es langsam spannend, denn noch steht kein Absteiger fest. Vielleicht wird das Wetter hier bei der Entscheidung eine etwas untergeordnete Rolle spielen, denn von den hinteren 8 Plätzen kommen gleich 7 Teams aus Baden-Württemberg und fliegen damit im nahezu gleichen Wetterraum.
Und dieses Wetter hat in der kommenden Woche auch seine Höhen und Tiefen. Die Konstanz bleibt also der schnelle Wechsel und im Vergleich zum vergangenen ruhigen Wochenende dreht der Wind jetzt auf. Das soll nach den ersten Prognosen auch zum kommenden Wochenende anhalten -, man darf also gespannt sein, ob die nächste Runde unter sich reihenden Cumuli oder vielleicht doch tief unten am Hang entschieden wird.
 
Bernd Fischer
 
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OLC-Intern: Der 4.8. war mit 2.253 Flügen der zweitbeste Tag des Jahres ... 15.096 Besucher klickten an diesem Tag auf die OLC website. Die Flugmedlungen selbst liefen reibungslos ... in den letzten Wochen umgestzte Verbesserungen haben sich bewährt.
Der beste Tag des Jahres war der 1.6. mit 2.768 Flügen und  20.197 Besuchern am 2.6. auf der OLC-website.

Friday, 02. August 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - JULY 2019 translate news

June 2017 marked an incredible milestone for the JS-MD Partnership when the JS1 variant, the JS-MD 1C, was awarded type certification from EASA. Now two years later on the 18th of July the next huge milestone was achieved with the EASA approval of the JS-MD 3. Marilyne Abadie made history by being the first women to ever win a French Gliding National Championship (18 m) and shares about her experience. Jonker Sailplanes design team gives an update on JS’s latest product in development, the JS2 Self Launcher.
 
 

 


Friday, 02. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 02.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein schwaches Tief mit Kern über der Mitte Deutschlands. Die damit einhergehende feuchte und labil geschichtete Luftmasse über der Mitte und dem Osten des Landes kommt weiter südöstlich voran. Rückseitig baut sich ein Hochdruckgebiet über Westeuropa auf und sorgt für die Zufuhr trockener und lediglich noch leicht labiler Luft, die bereits in den südwestlichen Landesteilen für eine Wetterberuhigung sorgt.
SONNTAGfrüh ziehen die letzten Reste der feuchtlabilen Luftmasse nach Südosten hin ab. Es dominiert verbreitet Hochdruckeinfluss mit relativ trockener und nur leicht labil geschichteter Luft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich überwiegend gute, nach Südosten teils auch nur mäßige Wolkenthermik ausbilden, die vereinzelt durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Am SONNTAG wird sich verbreitet gute Wolkenthermik entwickeln können, die im Osten örtlich durch Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG aufgrund von Abschirmung und eingelagerten Schauern und Gewittern oft keine nutzbare Thermik. Lediglich westlich einer Linie Schwarzwald-Taunus mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG verbreitet mäßig bis gute Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG lediglich westlich der Iller geringe bis mäßige CU-Thermik. Umso weiter östlich Richtung Oberbayern und Allgäu umso
größer ist die Abschirmung durch dichtere Schichtbewölkung. Zudem steigt das dort das Risiko für eingelagerte Gewitter.
Am SONNTAG mäßige, in den Bergländern gute CU-Thermik, gebietsweise durch mittelhohe Wolkenfelder gestört.
 
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Wednesday, 31. July 2019 U25: Kopf an Kopf-Rennen zwischen Königsdorf und Oerlinghausen geht in Runde 15 weiter translate news

Mehr als Dreiviertel der Ligasaison ist vorüber und das Kopf an Kopf-Rennen an der Tabellenspitze geht weiter. Auch die Runde 15 ist alles andere als einfach und bietet auch nicht allen die gleichen Chancen. Im Mittelpunkt steht der Samstag und insbesondere der Norden und die Mitte Deutschlands profitieren von den Wetterbedingungen. Klar, dass auch die Oerlinghausener dies für sich nutzen. Es gelingt ihnen die Runde erneut für sich zu entscheiden. Aber auch die Königsdorfer finden dank der Startplätze fernab der Heimat gute Spuren und holen sich den Silberrang. Was im Nordosten an Möglichkeiten steckte, zeigt der Highspeedflug von Lukas Blattmann (FCC Berlin). Er nutzt die berühmtberüchtigte Rennstrecke über dem Fläming südlich von Berlin und holt fast 130 Speedpunkte.

Die Prognosen weisen auf mäßiges Wetter am Samstag hin. Eric Kortemeier und Lukas Brune aus Oerlinghausen erwarten anfänglich Blaues, zum Nachmittag eher hochschießende Wolken und recht strammen Wind. Um die Mittagszeit zeigen sich die ersten Fetzen am Himmel und deuten auf deutlich bessere Bedingungen. Während Lukas Richtung Nordosten fliegt, um den Einstieg in bereits besser entwickelte Gebiete zu erhaschen, schlägt Eric eine leicht südöstliche Richtung gegen den Wind ein. Mit einer Basis von knapp 1.900 Metern lässt sich erst einmal gut arbeiten. Auf dem Flug begleitet Eric ein breiter Mix an Wettererscheinungen: von einer perfekten Linie südlich des Harzes bis ins Münsterland über Blauthermik bis hin zu breitgelaufenen Flatschen. Dank der immer wieder guten Steigwerte und des langen Rückenwindschenkels kommt am Ende ein beachtlicher Schnitt zustande. Lukas macht sich den Rückenwind ebenfalls zunutze. Nach einem 66er Schnitt auf den ersten 150 Kilometern mit nettem Gegenwind, geht es dann als Belohnung extrem schnell. So fliegt die Strecke zum Westrand des Wiehengebirges und weiter bis kurz vor Cloppenburg nur so unter ihm hindurch. Nach der Wende wird klar, der Rückweg ist nicht einfach. So schafft es Lukas auch nur bis zum Flugplatz Bielefeld, was aber für eine Wertung ausreicht.
Lukas zieht ein Zwischenfazit zur Saison: „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es ein erfolgreiches Jahr, denn durch den Einsatz von einigen erfahrenen Piloten … haben viele jugendliche Scheininhaber das Streckenfliegen begonnen. Somit haben wir fast jedes Wochenende mindestens vier Jugendliche, die einen Überlandflug machen. Damit haben wir, denke ich, eine gute Grundlage für die Zukunft.“
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 298,87 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 265,77 Speed/49 Punkte, 3. FSV Stölln/Rhinow (BB) 168,54 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 15: 1. SFZ Königsdorf (BY) 560 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 446 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 524 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Eric Kortemeier, Lukas Brune
 
Kann losgehen
Ganz schön blau…
Auf zur nächsten Wolke
 

 


Tuesday, 30. July 2019 LSG Fallersleben: Endlich wieder gut gepunktet translate news

Nach vielen mageren Ligarunden konnte die LSG Fallersleben in den Runden 14 und 15 endlich wieder gut punkten. Besonders die letzte Runde ging eindeutig an alle Nordvereine. Wie Bernd schon resümierte, war der Samstag der bessere Tag für die Liga. In Ummern waren Helge und Franz Liebertz (ASH25), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16), Arnie Weber (DG 400), Michael Waibel mit Co Arne Brüsch (ASH25e) und Benno Beesten (Hornet) am Start. Beide ASH-Besatzungen sind zunächst bis hinter die Elbe gegen den Ostwind geflogen, um dann in der Gegend um Stölln-Rhinow den Ligasprint zu starten. Während die motorisierte ASH einem langen Rückenwindschenkel fast bis Hoya nur einen Gegenwindschenkel nach Hause folgen ließ, setzte Familie Liebertz in der Seglerversion der ASH auf ein Jojo mit den Wenden bei Lachendorf und Jerichow. Beide erreichten ähnliche Geschwindigkeiten.
Benno hat zwischen den Offene-Klasse-Meisterschaften in Deutschland und Österreich zur Abwechslung sein Clubklasse-Flugzeug aufgerüstet. Leider musste er wegen eines technischen Problems nochmal landen und konnte so erst gegen 15:00 auf Punktejagd gehen. Anders als für die anderen blieb so keine Zeit vor der Ligawertung gegen den frischen Wind auszuholen. Immerhin lief der Gegenwindschenkel bis hinter die Elbe bei Tangerhütte einigermaßen und auch mit der Clubklasse musste nur selten gekurbelt werden. Nach der Wende war es dann aber schwierig, unter den Wolken die tragenden Linien zu finden. So kam Benno dann im Bereich des Heimatplatzes unter die Flughöhe des ersten Schenkels und tat sich hier schwer gutes Steigen zu finden. Die drei Flüge reichen zu knapp 306 Speedpunkten und Platz 9 in der Rundenwertung. Damit waren zwar alle anderen acht Nordvereine schneller, aber es bringt dennoch 12 wertvolle Punkte auf das karge LSG-Konto. Mal sehen, was die letzten vier Ligarunden noch im Petto haben.
 
Benno Beesten
 
Gutes Wetter, aber leider kaum
Straßenbildung über der Altmark
Heimatplatz voraus (bei 11 Uhr im Wald)
Alle LSG-Flieger zurück in Ummern
 

Monday, 29. July 2019 Schnelles Rennwetter für alle sechs niedersächsischen Bundesligavereine translate news

Das war ja eine absolut verrückte Nummer im Rahmen der zurückliegenden Runde, weil sich alle sechs niedersächsischen Vertreter in den ersten neun Rängen platzieren konnten. Das hat es so in dieser Form sicher noch nicht in der Segelflug-Bundesliga gegeben und ist daher ein absolutes Novum. Heuer spielte die Musik großflächig im norddeutschen Flachland und diese Option wurde dann auch dankbar angenommen und mit richtig schnellen Flügen unter den prächtigen und zahlreichen Cumuluswolken in die Tat umgesetzt. Somit waren an diesem Samstag Steigwerte von 3 Metern pro Sekunde und auch mitunter sogar noch bessere Aufwinde regelmäßig und großflächig anzutreffen.
Der Sieg ging mit flotten 389,15 Speedpunkten an unsere Kollegen vom LSV Burgdorf. Unmittelbar dahinter folgen die Aufwindjäger aus Rinteln, Gifhorn und Celle. Der Aero-Club kommt mit 356,98 Speedpunkten auf Platz sechs und kann sich über eine Gutschrift von 15 Punkten freuen. Unsere Nachbarn von der LSG Fallersleben reihten sich auf Position neun ein und holten somit 12 Punkte. Diese fünf Braunschweiger Piloten waren erfolgreich unterwegs:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 121,33 Speedpunkte,
Andreas Kruse, Jens Rabe, Nimbus 4DM, 120,78 Speedpunkte,
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 114,87 Speedpunkte,
Bennewitz nahm von Waggum aus einen direkten Kurs in Richtung Fläming und ließ sich dann von seinem Ventus auf der dortigen Thermikautobahn bis nach Cottbus tragen. Sein Umkehrpunkt im Westen lag bei Hoya und am Ende kamen so in gut siebeneinhalb Stunden 760 Flugkilometer zusammen. Kruse und Rabe, die mitunter mit dem Kollegen Bennewitz im engen Team flogen, trieben den Nimbus ebenfalls in den Bereich des optimalen Rennwetters in den Fläming und wendeten auch in der der Region Cottbus. Die beiden erfahrenen Thermikjäger Schmied und Becker glitten nach Wittstock/Dosse und anschließend wählte das gut eingespielte Duo als zweiten Wendepunkt Bruchhausen-Vilsen. Die Gesamtwertung wird aktuell vom LSV Rinteln mit 207 Punkten angeführt und der Aero-Club hat nun, auf Platz dreizehn liegend, 122 Punkte auf seinem Konto.
Bennewitz kurbelte unmittelbar vor seinem Abflug am Samstag mit zwei Störchen und kommentierte dieses seltene und wahrlich einmalige Naturschauspiel folgendermaßen: „ Das mit den Störchen vor dem Abflug gefällt mir besonders gut“. Am Sonntag brannte gegen Mittag zweieinhalb Kilometer nordöstlich von Waggum ein Stoppelfeld und unser junger Fluglehrer Lennard Waschke prägte für die darüber entstehende Luftmassenbewegung den prägnanten und äußerst kreativen Begriff „Pyrocumulus-Wolke“.
 
Rolf Wagner
 
Diese beiden Störche erfüllen Karsten Bennewitz mit großer Freude.
Hammerwetter auf der allseits beliebten Thermikautobahn des Flämings.
Der in der Bildmitte aufsteigende Rauch produziert eine „Pyrocumulus-Wolke“.
 
 

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