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Friday, 23. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 23.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt der Großteil Deutschlands unter dem Einfluss einer Hochdruckbrücke, die sich von Frankreich bis nach Weißrussland  erstreckt. Dabei fließt aus östlichen Richtungen sehr warme und  trockene Festlandsluft ein. Mit einem Höhentief über Italien breitet sich feuchte und labile Luft über den Alpen im Tagesverlauf auch auf  den Südosten Deutschlands aus.
Am SONNTAG und am MONTAG bleibt in der Westhälfte Hochdruckeinfluss mit trockener Luft wetterstimmend. Mit  dem Höhentief, das von Italien in den Nordosten Deutschlands zieht, ist feuchte und labile Luft in der Osthälfte vorherrschend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG (hoch-)sommerliche Warmluftthermik, die zumeist mit CU-Basen von 1100-1600 m gezeichnet sein wird. Gebietsweise sind abtrocknende CU, am Samstag auch eine leicht zerrissene Thermik möglich. Unmittelbar im auflandigen Wind der Ostsee verminderte Thermikgüte. Ab Sonntag vor allem im Osten und Südosten durch Überentwicklungen oder deren Reste (abschirmende Wolkenfelder) mindestens gebietsweise gestörte Thermik. Lokal sind schwere Sommergewitter denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, südlich einer Linie Karlsruhe-Leipzig durch anfängliche Abschirmung verzögert einsetzend. Am Nachmittag in Sachsen, im Südosten Thüringens und in Bayern zunehmend durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik. Östlich einer Linie Erfurt-Nürnberg teils durch Abschirmung, teils durchÜberentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Süden Oberbayerns und Schwabens lang abgeschirmt und danach starke Quellbewölkung. Geringe Wolkenthermik mit Thermikbeginn gegen 12 UTC. Weiter Richtung Donau meist mäßige Wolkenthermik. Thermikbeginn hier gegen 09.30 UTC.
Am SONNTAG über Ostbayern aufgrund der erwarteten Schauer und Gewitter nicht planbar. Im Westen Oberbayerns und in Schwaben werden keine Gewitter erwartet, hier gute Wolkenthermik. Thermikbeginn gegen 10 UTC.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Tuesday, 20. August 2019 Die Musik spielt erneut im Weserbergland und der Aero-Club ist auf Rang vier mit 17 Punkten dabei translate news

Auch diese Bundesligarunde wurde wie in der Vorwoche an den Hängen des Weserberglandes entschieden und erneut vom LSV Rinteln mit 340,00 Speedpunkten gewonnen. Dahinter folgen unsere Nachbarn aus Gifhorn und Celle. Leider konnten im Rahmen dieser Runde aufgrund bescheidener Streckenflugbedingungen nur 18 Bundesligavereine ihre durchgeführten Flüge einreichen.
Der Aero-Club Braunschweig gratuliert an dieser Stelle ganz herzlich den niedersächsischen Speedpunktjägern aus Rinteln, die vor der Finalrunde uneinholbar mit 267 Punkten Deutscher Meister in dieser Saison 2019 geworden sind.
Aber auch unsere Piloten waren hellwach und gut vorbereitet und so traten Markus Schmied und Christian Ückert am frühen Samstagmorgen bei leichtem Sprühregen gegen 7:30 Uhr mit ihren Gespannen von Waggum aus die Reise zum Flugplatz Porta Westfalica an.
Karsten Bennewitz half noch bei der praktischen Luftfahrerscheinprüfung seines Sohnes Nick in Braunschweig mit und flog anschließend mit seinem Ventus zur Porta. Er landete dort und begann anschließend nach seinem Start den eigentlichen Bundesligaflug. Somit haben wir folgendes Trio, das 304,05 Speedpunkte nach Hause brachte:
Christian Ückert, LS 6 WL, 105,13 Speedpunkte,
Markus Schmied, Discus 2, 103,90 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 95,03 Speedpunkte,
Die Flugstrecke unserer drei erfahrenen Aufwindjäger reichte erneut von Lübbecke bis zum südlichen Ende des Iths. Allerdings waren die Bedingungen doch wesentlich schwieriger und komplizierter als vor einer Woche. Der sportliche Wettkampf um den Vizemeistertitel wird noch sehr spannend werden, weil der LSV Burgdorf mit 235 Punkten knapp hinter der mit 238 Punkten auf Platz zwei liegenden LSG Bayreuth rangiert. Der Aero-Club hat nun 156 Punkte auf seinem Konto und liegt auf Platz neun.
 
Rolf Wagner
 
Der Discus 2 und die LS 6
sind auf dem Flugplatz Porta
Westfalica startbereit.
Ein schöner Schnappschuss vom
Kaiser-Wilhelm-Denkmal von
Markus Schmied.
Christian Ückert blickt von
Süden auf den Flugplatz Ithwiesen.
 

Tuesday, 20. August 2019 AC Pirna – Rundenplatz 3 an der Porta sichert Aufstieg translate news

Um den Aufstiegsplatz zu sichern, musste sich der AC Pirna wieder einmal die Karten legen – auf gutes Wetter am Platz hoffen oder auswärts einen Angriff starten. Freitagabend haben sich dann Kai, Christin, Christoph und Patrick entschlossen nach Porta Westfalica zu fahren und den kräftigen Südwest-Wind zu nutzen, um ein paar Speedpunkte am Wesergebirge zu erfliegen.
Nach der kurzen Nacht in den Autos hieß es dann die Flieger rüsten und ab an den Hang. Schon früh trugen die Linien sehr zuverlässig. Trotzdem war bei unseren Hang-Novizen erst Vorsicht geboten und so wurden die ersten Kilometer vorsichtig erkundet. Patrick und Christin flogen in LS7 und LS4 als erste im Team und konnten sich langsam aber sicher steigern. Kai flog in seiner JS1 vor und war als Trainer für den Informationsfluss und den emotionalen Support zuständig. Leider war der den Clubbies der Sprung zum Ith und den damit verbunden Rückflug mit Gegenwind etwas zu heikel. Dadurch waren die Schenkel dann etwas kurz für den ganz schnellen Speed. Nach etwa 2,5 h landet Christin und Christoph wechselte in die LS4 um an Hang sein Glück zu versuchen. Dann ging es für Christoph und Patrick im Team am Hang lang, wobei der Wind jetzt schon deutlich schwächer war. Jetzt waren auch schon die ersten außengelandeten Flieger am Boden zu sehen, was natürlich für einen vorsichtigeren Flugstil sorgte. Nach weiteren 2 Stunden waren dann alle Piloten wieder am Platz und auch wenn es deutlich schneller und weiter hätte gehen können waren doch gerade die 3 Clubklasse-Piloten mit ihren ersten Hangflugerfahrungen überglücklich. Kai Glatter, Patrick Schkrock und Christoph Gäbel erflogen insgesamt 247 Speedpunkte. Das reichte für Rundenplatz 3 und somit kehrt der AC Pirna sicher in die erste Bundesliga zurück. Wir freuen uns auf eine tolle letzte Runde, eine super Aufstiegsparty, und auf nächstes Jahr erste Liga.
 
Text und Fotos: B. Schüch / P. Schkrock
 
Zeitiges Rüsten nach kurzer Nacht
Das LS-Gespann am Hang
Immer am Hang entlang

 


Monday, 19. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

In der vorletzten Runde der Segelflug-Bundesliga war der LSV Rinteln nicht mehr zu stoppen. Mit schnellen Flügen am Wiehengebirge und Ith sicherten sich die Niedersachsen den Titel des Deutschen Meisters. Wie schon in der Vorwoche trug sie der Hangwind ganz nach vorne.
Samstag:
Aber zuerst zum Wetter: Weiträumig hat sich das Frontensystem eines Tiefs vor Schottland über uns breit gemacht. Vorlaufend ist die Struktur der Warmfront nur schwer erkennbar, deutlicher dagegen die lang gezogene Kaltfront, deren Rückseite über dem Kanal lag, während die eigentliche Front noch weit über die Biskaya nach Westen reichte. Thermisch war an diesem Tag durch die vielen, teils mehrschichtigen Abschirmungen wenig bis kaum etwas zu holen. Das zeigen ja dann auch die Flugspuren sehr deutlich. Mit dem ganzen Wettersystem - gesteuert wurde es durch einen weit ausladenden Trog westlich von uns - kamen die Fronten nur langsam nach Osten voran. Alles andere als langsam war dagegen, ähnlich wie in der Vorwoche, der Wind. Mit der Kenntnis der Windrichtung (Südwest) und dem Samstags-Satellitenbild konnte sogar schon grob abschätzen, ob der Sonntag eine Änderung bringen würde.
Sonntag:
Denn die warme und trockene Luftmasse, die am Samstag noch über Mittel- und Südfrankreich lag, war im Laufe der Nacht in den Südwesten vorgedrungen. Auf dem Satellitenbild vom frühen Nachmittag sieht man, dass sie zwischenzeitlich bis weit über Tschechien nach Osten vorangekommen war. Die vorlaufende Warmfront ist noch über Süd-Polen erkennbar und die anschließende Kaltfront von Norddeutschland bis weit in die Biskaya hinein. Dass die Warmfront und die zugehörige Warmluft so schnell vorangekommen ist, ist wiederum dem anhaltend kräftigen Wind geschuldet. Zumindest war die Luftmasse auch thermisch etwas aktiver, was auch die Flugspuren zeigen. Dass aber auch hier der Wind eine entscheidende Rolle spielen sollte, dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
An dieser Stelle einleitend ist "wer hat was draus gemacht?" natürlich eher eine rhetorische Frage. Wer mit einem Sieg in der vorletzten Runde, dazu dem dritten Rundensieg in Folge,  den Titel des Deutschen Meisters einfliegt, kann nicht viel verkehrt gemacht haben. Souverän ist sicher auch noch ein treffendes Attribut, bedenkt man, dass die Bedingungen im Vergleich zur Vorwoche schwieriger waren - dazu aber gleich mehr. Vorher geht natürlich auch von meiner Stelle ein ganz herzlicher Glückwunsch an die Weser! Trotz der wenigen Flüge - am Ende wurden in der Summe über beide Tage nur etwas mehr als 200 Flüge aus Deutschland gemeldet - waren ein paar sehr interessante Flüge darunter. Und bei der geringen Menge fallen die auch noch ins Auge Es war - soviel vorweg - eher eine Runde der dynamischen als die der thermischen Aufwinde ...
Damit zuerst noch einmal zurück an die Spitze der Runde und an die Spitze der 1. Liga: Nach den Prognosen war klar, es sollte für den Norden nur am Samstag die Chance geben, Punkte am Hang zu fliegen. Und der nachlassende Wind sollte die Zeit nochmals etwas verkürzen. Entsprechend früh dran waren Reinhard Schramme & Karsten Fahrenkamp, die bereits um kurz nach 8 in der Luft waren. Der zweite Sprung vom Ith zurück an Weser-/Wiehengebirge geriet dann aber zum Problem. Das Windfeld stand danach aber offenbar zuverlässiger und so konnten sie nach dem Absitzer doch noch knapp 340km mit den 4 Schenkeln absolvieren, was einem Schnitt von knapp 136km/h entspricht und knapp 123 Punkte einbringt. Weniger problematisch waren offenbar die Flüge der Teamkollegen, die meist etwas später unterwegs waren. Adrian Glauner & Norbert Siebert sowie Stefan Bachmann komplettieren die Wertung. Aber neben den 340 Gesamtpunkten soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass an dem Samstag insgesamt 8 Flüge für den neuen Deutschen Meister gewertet wurden - auch ein Zeichen für das Team und die Leistungsbreite. Aber nicht nur die Rintelner waren wieder an Wiehengebirge und Ith unterwegs.
Die am Ende der Runde führenden 4 Vereine standen schon in dieser Reihenfolge am Samstag-Abend in der Liga-Wertungsliste. Nahezu mit der selben Speed wie Reinhard und Karsten waren Dennis Polej & Joel Heidelberg an den Hängen unterwegs. Sie führten den LSV Gifhorn damit auf den zweiten Rundenplatz, nur ganze 6 Speedpunkte hinter Rinteln. Dahinter folgen mit Celle und Braunschweig 2 weitere Vereine aus Niedersachsen, die die vergleichsweise kurze Anreise nach Rinteln bzw. die Porta auf sich genommen haben. Erst danach folgt in der Rundenwertung der erste Verein aus dem Süden.
Die Motivation in Bayreuth war sicher hoch, um den vorzeitigen Sieg der Rintelner noch zu verhindern und damit die Chance zu wahren, selber ganz nach vorne zu fliegen. Beim ersten Blick in die Wertungslisten stechen die Bayreuther im Vergleich zu den anderen Vereinen aus der Region deutlich mit ihre Speed heraus, sind es doch die einzigen, die es schaffen, an die Phalanx aus hangfliegenden Niedersachsen heranzukommen. Ein Blick in die Flüge offenbart dann, dass auch sie eher im Tiefpaterre unterwegs waren und die Hänge zwischen Fichtelgebirge und Rennsteigen eher dynamisch im Hangwind als thermisch nutzten. Die offenbar deutlich schnellere Option, wie der Vergleich zu Flügen z.B: aus Bamberg oder Erbendorf aus zeigt. Ein Stockwerk höher und eher thermisch unterwegs war das Vorankommen offenbar aber deutlich mühsamer. Aber - und so kann man es auch den Kommentaren entnehmen war der "Bayreuther Ith auch etwas, was man sich trauen musste". So können die Bayreuther mit Flügen von Alexander Müller, Wolfgang Clas und Sebastian Baier & Klaus Gruber als 5. dieser Runde noch 16 Punkte erreichen.
In der Gesamtwertung halten die Franken damit ihren zweiten Gesamtplatz und können ihren "Vorsprung" auf Burgdorf auf immerhin 3 Punkte vergrößern. Die Niedersachsen waren zwar auch am Hang und schnell unterwegs, brachten durch Simon Berkhahn und Michael Möker & Steven Dehne aber nur 2 Flüge in die Wertung. So wird es in der letzten Runde noch ein Fernduell um den zweiten Platz gehen. Für Celle war diese Runde die vorzeitige Rettung, denn mit dem Abstieg haben sie nun nichts mehr zu tun. Sechs der Absteiger stehen bereits fest, um den Verbleib im Oberhaus duellieren sich jetzt noch Homberg/Ohm und Laichingen. Die Hessen sind aber bereits so gut wie durch, denn bei einer deutlich besseren Gesamtspeed fehlt ihnen nur noch ein einziger Punkt zum Klassenerhalt.
Auch in der 2. Liga machten die Mannschaften am Hang das Rennen. Diese Runde hatte Oerlinghausen die Nase vorne, nachdem sie in der Vorwoche noch Boberg und Bad Nauheim den Vortritt lassen mussten. Schnellster für die Ostwestfalen war Marcus Sagewitz, der von der Porta aus 324km mit einem knapp 130er-Schnitt absolvierte. Die knapp 123 Punkte liegen auf gleichem Niveau wie der schnellste Flug in Liga 1. Lucas Brune und Tobias Blaum waren vom benachbarten Bückeburg aus unterwegs. Am Ende stehen für sie 336 Punkte in der Wertung, was einen respektablen Vorsprung vor den Bobergern (319 Punkte) bedeutet.
Platz 3 geht nach Pirna, die ebenfalls in Mannschaftsstärke an die Weser gefahren waren. Durch den Rundensieg hat Oerlinghausen nun in der Gesamtwertung wieder die Spitze übernommen (237 Punkte) und liegt ganz knapp vor Bad Nauheim (235 Punkte), aber auch Schweinfurt (222 Punkte) hat noch zumindest theoretische Chancen, die Liga für sich zu entscheiden. Auch für Pirna (5./198 Punkte) hat sich der Ausflug gelohnt, sie sind in der kommenden Saison ebenfalls erstklassig. Spannend bleibt dagegen der Kampf um die Plätze 6 und 7, die ja auch noch für den Weg nach oben berechtigen. Hier liegen Berlin und Boberg gleichauf (188 Punkte), denen Bad Homburg (175 Punkte) aber auch noch im Nacken sitzt. Und auch am Tabellenende ist noch nicht alles endgültig entschieden.
Diese Entscheidung wird - soviel steht fest - in der kommenden Runde fallen. Und auch das ist ziemlich sicher: Der Wind wird dabei eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Abschließend aber noch ein kurzer Nachtrag zum Thema "dynamische Aufwinde": Es waren nicht nur die Flüge "vor" dem Hang, die in dieser Runde interessant waren, sondern auch Flüge "dahinter": Von Alkersleben aus flogen gleich mehrere Teams am Samstag in der Welle hinter dem Thüringer Wald - und das in Höhen bis 3800m!
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Friday, 16. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 16.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Das okkludierende Frontensystem eines Tiefs bei den Britischen Inseln liegt am Morgen über dem Nordwesten Deutschlands und führt mit einer tagsüber auflebenden südwestlichen Strömung feuchte und teils labil geschichtete Meeresluft heran. Im Laufe des Tages kommt die Okklusionsfront infolge einer Wellenbildung über der Biskaya nur langsam landeinwärts voran. Der äußerste Südosten bleibt damit bis zum Abend wetterbegünstigt. Rückseitig der Front fließt am Abend vorübergehend wieder etwas trockenere Luft ein.
SONNTAG: Die o.g. Front wird im Laufe der Nacht zum Sonntag rückläufig und liegt am Morgen schleifend über der Nordwesthälfte Deutschlands. Auch die in der Front eingelagerte Welle erreicht am Morgen den Westen und Nordwesten Deutschlands, führt dabei hochreichend feuchte Luftmassen heran und zieht bis zum Abend über die Ostsee ab. Im Bereich der Front, die sich im Tagesverlauf dagegen nur sehr langsam südostwärts verlagert, kommt es in der zweiten Tageshälfte gebietsweise zu teils organisierten und kräftigen konvektiven Umlagerungen. Auch im äußersten Norden und über See hält sich labil geschichtete Luft. Der Südosten verbleibt dagegen bei leichtem Südföhn in einer recht trockenen Luftmasse.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und am SONNTAG überwiegt Fronteinfluss und -bedingt durch Abschirmung/Niederschläge, zeit- und gebietsweise auch durch Überentwicklungen/böigen Wind - eher geringe bis kaum nutzbare Thermik. Eher lokal reicht es in Auflockerungszonen in der Nachmittagsspitze mal für kleinere Zeitfenster mit mäßiger bis knapp guter Wolkenthermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Keine nutzbare Thermik aufgrund von verbreiteter Abschirmung durch dichte mittelhohe und hohe Schichtbewölkung.
SONNTAG: Erneut aufgrund von Abschirmung lediglich im Südwesten und Süden Chancen auf geringe bis mäßige Thermik, jedoch teils zerrissen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG abgeschirmt durch dichte hohe Aufzugsbewölkung, am Abend etwas Regen, keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG föhnig abgetrocknete Südwestströmung mit geringer Blauthermik, über den Bayerischen Alpen mäßig bis gut mit Chance auf flache Wellen.
 
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Tuesday, 13. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Ein Screenshot vom
Samstag-Mittag aus dem
Tracker,wo man die
Perlenkette am
Wiehengebirge sieht.
Quelle:
"[..] man darf also gespannt sein, ob die nächste Runde unter sich reihenden Cumuli oder vielleicht doch tief unten am Hang entschieden wird.". So endete mein Rückblick der der vergangenen Woche -, und liefert damit gleich einen schönen Einstieg in die Berichterstattung dieser 17. Runde. Nicht weil ich mich freue, dass auch mal eine Vorhersge eingetroffen ist , sondern soch eher, weil sich bei dem Wetter und der Fragestellung genau die Spannung aufbaut, wie sie sich zum Ende der Liga-Saison gehört.
Samstag:
Das Wochenendwetter stand ganz klar unter dem EInfluss eines weitläufigen Troges, der westlich von uns lag. Das zum Trog gehörende Tief lag über der Irischen See und wir damit auf seiner Südostseite. Die Wolkenstrukturen im Satellitenbild lassen gleich 2 Schlüsse zu: Von Frankreich bis an die Ostsee erstreckt sich Kaltluft, für die die ausgeprägte Cumulus-Bewölkung typisch ist. Auch die wellende Kaltfront vom Bodensee bis in die Lausitz ist gut erkennbar. Ebenso wie die starken Entwicklungen zwischen den Niederlanden und Schleswig-Holstein, wie sie häufig in relativer Nähe zum Tiefdruckzentrum auftreten - mal ausbreitend, mal auch schaurig. Aber noch etwas sticht heraus: Der starke Wind  sogte für ganz klare Reihungen der Cumuli in Windrichtung. Mit 40-50km/h im Basisniveau war der nicht zu verachten. Bei einer Windrichtung von 230° stand er aber auch perfekt auf den Hängen des WIehengebirges. Aber dazu gleich mehr, die Flugspuren geben aber bereist einen ersten Hinweis.
Sonntag:
Der Sonntag lässt sich ein stückweit bereits aus dem Samstag-Bild ableiten. Ich habe absichtlich das Bild von 10UTC (12MESZ) gewählt, weil auf dem auch über der Mitte noch die Wolkenstrassen erkennbar sind, bevor diese von den Cirren aus dem Westen überdeckt wurden. Diese Strassen konnte man auf dem Samstags-Bild bereits über dem Westen Frankreichs erkennen. Da sich die Lage von Trog und Tief nicht signifikant geändert hatten, blieben auch Windrichtung und -geschwindigkeit nahezu unverändert. 24h nach vorne extrapoliert später (bei einer WIndgeschwindigkeit von 50km/h entspricht das 1200km) findet man die Luftmasse aus Westfrankreich dann über der MItte und dem Nordosten wieder (als Segelflieger weiss man ja, wie weit es von Biarritz bis Lübeck ist). So war der Sonntag allein nach der Optik im Satellitenbild "der" Tag für den Nordosten und mit Einschränkungen für den Norden und die Mitte, denn hier musste man früh genug dran sein, bevor die dichten Cirren und die Warmluft kamen. Aber auch der Süden war fliegbar, hier war blau aber die eher dominierende Farbe.
Die Anzahl der Flüge vom Sonntag, das zeigen auch die Flugspuren, war damit der Sonntag - aber war er auch schneller als der Samstag?
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag Abend lag die Speed-Latte hoch - sehr hoch! Der LSV Rinteln konnte den Heimvorteil des direkten Zugriffs auf die Hänge des Wiehengebirges nutzen, und dazu vielleicht auch noch die eine oder andere Nuance beim Ausnutzen der Hangwinde. Die Ligaspeed von 394,34 bedeuteten den zweitschnellsten Wert in dieser Saison. Carsten Kopsieker & Michael Hörmann starteten zwar in Oerlinghausen, machten ihre Speed aber dann zwischen Lübbecke und dem Hils, ebenso wie Stefan Bachmann, der in Rinteln abhob. Bemerkenswert an seinem Flug ist, dass er zu denen mit dem frühesten Start gehören dürte. Um kurz vor 7 Uhr (Ortszeit) gestartet, begann die Ligawertung gegen 8:30. Um 14:00 waren dann auch die Schenkel für den OLC-Plus verbraucht und er landete nach knapp 550km. Noch etwas früher waren Reinhard Schramme & Rolf Bödecker dran, die zwischen 6:30 und kurz vor 11 mit einem Schnitt von rund 140km/h rund 500km abspulten. Knappe 20min nach der Landung später war Reinhard dann schon wieder in der Luft, jetzt gemeinsam mit Bernd Goretzki im Cockpit. Sie schafften es, den Schnitt nochmal um 6km/h nach oben zu treiben und schafften mit einer Ligaspeed von knapp 133 den schnellsten Flug des Samstags. Nach der Landung gegen 15:30Uhr waren mit dem 2 Starts für Reinhard die 1000km an dem Tag voll, verteilt auf 2 Flüge. Bedenkt man, dass es danach noch mehr als 5 Stunden hell war... Mit ebenfalls hohen Ligawerten folgten Gifhorn, Braunschweig und Celle, die ebenfalls die (diversen) Startplätze entlang des Hanges nutzen. Die Mitte und der Süden mussten derweil tatenlos zusehen, wie sich die Spitze mit hohen Punktewerten platzierte. Punktwerte, die in normalen thermischen Bedingungen nur schwierig zu toppen sein würden.
Der Sonntag war aber ein solch ungewöhnlicher Tag, wenn auch wieder mit einem Schwerpunkt über dem Norden und der Mitte. Wir erinnern uns an die Wolkenstrassen, die am Vortag noch über dem Westen Frankreichs lagen. Unter den sich im Wind reihenden Cumuli konnte die hohen Schnitte aber nur unter 2 Bedingungen erreicht werden: Klar, der Rückenwindschenkel musste lang genug sein. Da der Wind aber im Tagesverlauf nachlassen würde, tat man gut daran, möglichst früh mit dem langen Schlag im Rückenwind zu beginnen. Der zweite Grund war - je nach Lage des Startplatzes - natürlich auch, dass man den aufziehenden Cirren und der Warmluft entkommen musste. Michael Möker hat das von Burgdorf aus wohl auch mit auf dem Plan gehabt, denn für ihn ging es zuerst gute 100km gegen den Wind, bevor er an der A30 be Melle in den Rückenwind drehte. Kreislos führte ihn sein Kurs über rund 220km entlang der Wolkenstrasse(n) bis hinter die Elbe. Da erst gut die Hälfte der Wertungszeit vorbei war (der Realschnitt lag bis dahin bei rund 180km/h), folgte noch ein Jojo von jeweils knapp 100km, zuerst gegen den Wind (wobei der Schnitt auf 120km "einbrach") und dann nochmal mit Rückenwind (wieder 150km/h). Am Ende stehen in der Ligazeit ein Schnitt von 158km/h bzw. 136.5 Punkte in der Wertung. Oliver Sörensen fliegt ein Stück weniger gegen den Wind vor und klinkt sich schon bei Nienburg in die Wolken-Autobahn ein und folgt dieser (ebenfalls mit einem eingebetteten Jojo) bis Schwerin. Seine 129 Punkte bringen die Burgdorfer am Ende der Runde auf den 2. Platz. Vorgelegt hatten Wilko Kramer & Bernhard Frettlöh am Samstag von Bückeburg aus. Die Burgdorfer kommen mit 386.5 Ligapunkten zwar nicht mahr an Rinteln heran, verdrängen jedoch kanpp den LSV Gifhorn, der seine 384 Punkte bereits am Samstag am Hang gemacht hatte.
Erst auf Rang 9 taucht mit Bamberg der erste Verein aus dem Süden auf, die Nachbarn aus Bayreuth auf Rang 12 und Aalen dann auf Rang 14. Das wirkt sich natürlich auch auf die Gesamtwertung 2 Runden vor Schluss aus: Aalen muss sich damit aus dem Titelrennen verabschieden, der Gesamtsieg wird unter den ersten 3 Plätzen ausgeflogen. Hier kann Burgdorf (221 Gesamtpunkte) den Abstand auf Bayreuth (222 Punkte) gegenüber der Vorwoche nochmals verringern. Die beste Ausgangsposition hat aber natürlich Rinteln (247 Punkte), die bei noch zu vergebenden 40 Punkten am kommenden Wochenende damit sogar den ersten Matchball haben.
Auch in Liga 2 bleibt es spannend, auch wenn es fast die gleiche Geschichte zu erzählen gilt wie in der ersten Liga. Der HAC Boberg hatte am Samstag Porta Westfalica als Startplatz gewählt. Mit einem vor allem ausgeglichenen Mannschaftsergebnis und am Ende knapp 350 Ligapunkten konnten sie sich an die Spitze fliegen. Schnellste für die Hansestädter war das Team Marcel Rast & Rodger Hoffmann. Oerlinghausen, am Samstag zwischenzeitlich auf Rang 2, musste dann am Sonntag den AC Bad Nauheim vorbei ziehen lassen. Früh gingen die Piloten in Ober Moerlen an den Start, von denen Jürgen Breitenfelder & Friedhelm Schmidt die Schnellsten waren. Sie nutzen ebenfalls die sonntäglichen Reihungen im Wind. Auch wenn ihr Kurbelanteil mit knapp 13% relativ hoch war, so konnten sie den Schnitt hoch halten, denn nach der Auswertung nutzten sie offenbar die guten Bärte. Die Frage übrigens, bei welchen Windgeschwindigkeiten sich welche Taktik - so lange wie möglich geradeaus oder doch das eine oder andere Mal kurbeln - am ehesten lohnt, müsste an anderer Stelle geklärt werden. Auch hinkt der Vergleich vielleicht ein wenig, da natürlich auch Region und Luftmasse eine Rolle spielen, aber hier trotzdem ein paar Vergleiche: Michael Möker: Kurbelanteil:4%, 1,6m/s, 158km/h / Jürgen Breitenfelder & Friedhelm Schmidt: 12.5%, 2.24m/s,  140km/h / Ingo Trentelj und Jürgen Müller: 7%, 3.3m/s, 133km/h. Offenber schlug in dieser Runde Rückenwind die gute Thermik, denn bei der Flugspur fällt auf, dass Michael den deutlich längsten Rückenwindanteil hat, Jürgen B.&Friedhelm den Kurs konsequent am Wind und den Reihungen ausrichten aber der Rückenwindanteil geringer ist, während Ingo und Jürgem M. sogar einen deutlichen Schlag mit Querwind machen mussten.
Beim Blick in die Gesamtwertung hat es sich für die Klixer jedoch trotzdem gelohnt. Rundenplatz 5 bringt sie auf Gesamtrang 9 nach vorne. Und dort entbrennt der Kampf um die Aufstiegsplätze, denn sie liegen nun punktgleich mit dem HAC Boberg (beide 169 Punkte). Der Abstand zu den Aufstiegsrängen beträgt damit für beide nur noch geringe 5 Punkte und auch die Plätze 5-7 liegen nur einen Wimpernschlag auseinander. Ansbach auf Rang 4 (200 Punkte) ist noch nicht ganz durch, hat aber die besten Chancen sich zu den bereits 3 feststehenden Aufsteigern zu gesellen. Schweinfurt (211) und Oerlinghausen (217) können die führenden Bad Nauheimer (235) noch abfangen, aber auch in Liga 2 kann sich das Titelrennen bereits in der näüchsten Runde entscheiden.
Und dann wird natürlich auch das Wetter wierder mitentscheidend sein. Das wird wohl - wie auch schon die Woche - durch Tiefdruck und Fronten bestimmt. Man darf also weiterhin gespannt sein.
 
Bernd Fischer
 
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Friday, 09. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 09.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Die Kaltfront eines von Schottland zur mittleren Nordsee ziehenden Tiefs schwenkt von Nordwesten her über Deutschland hinweg. Sie erstreckt sich als Luftmassengrenze in den Frühstunden von der Ostsee über den Osten Deutschlands bis zum Saarland. Rückseitig wird labile Meereskaltluft in den Norden gelenkt. In der Mitte findet durch überlagerten Luftdruckanstieg in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen und Hessen bis nach Brandenburg eine Stabilisierung statt. Der Süden Deutschlands verbleibt zunächst noch im Bereich von wolkenreicher, hochreichend labiler Warmluft, die im Laufe des Tages zunehmend nach Südosten abgedrängt wird, bevor sich auch dort schwacher Hochdruckeinfluss bemerkbar macht.
SONNTAG: Deutschland liegt unter schwachem Hochdruckeinfluss mit trockener und stabiler Schichtung. Mit einer südwestlichen Strömung wird im Laufe des Nachmittags instabile Warmluft herangeführt, die vor allem in der Mitte und im Süden wetterwirksam ist. Auch im unmittelbaren Küstenbereich ist noch eine leicht labile Luftmasse wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im Westen und Nordwesten aufgrund stark böiger Südwestwinde stark zerrissene und somit keine nutzbare Thermik. Von Rügen bis zur Lausitz mäßige bis gute, jedoch auch zerrissene CU-Thermik.
Am SONNTAG im Norden und Nordwesten aufgrund stark böiger Südwestwinde stark zerrissene und somit keine nutzbare Thermik. Im
Süden und Südosten gute CU-Thermik, von Westen am Nachmittag zunehmend durch Abschirmung gedämpft. 
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Im Nordwesten, später auch vom Nordschwarzwald bis zum Fichtelgebirge mäßige bis gute CU-Thermik, jedoch stark zerrissen (um 30 KT in 1500 m AGL). Ansonsten lange abgeschirmt mit meist nur geringen Thermikansätzen.
SONNTAG: Häufig mäßige bis gute, im Bergland überwiegend gute CU-Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG Frontpassage. Abgeschirmt und keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Blauthermik. Thermikbeginn gegen 11 UTC.
 
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Thursday, 08. August 2019 Marcel Kaspari gewinnt mit dem OLC-Discus Juniorenquali translate news

In dieser Saison habe ich, wenn auch nicht sehr erfolgreich, nahezu jede Chance auf einen großen OLC Flug wahrgenommen und dadurch viel Erfahrung auf dem Discus bei verschiedensten und nicht selten anspruchsvollen Wetterlagen gesammelt. Das Wetter war in diesem Jahr vor allem von niedrigen Arbeitshöhen geprägt, sodass ich die Pfalz, den Taunus, das Sauerland und insbesondere den Hunsrück nun in seiner tiefsten Gangart kenne. Diese Erfahrung sollte mir in der vergangenen Woche in Hirzenhain, bei der Juniorenquali zu Gute kommen. Dort nahm ich mit dem OLC Discus in der Standardklasse teil. Mit der 15m Konfiguration des Discus 2cT, welche eher unüblich ist, konnte ich mich beim Rheinland-Pfälzischen D-Kader Training bereits vertraut machen. Das Wetter an den fünf Wertungstagen war geprägt durch Überentwicklungen, Schauer und dadurch resultierenden AAT’s im Bereich des Sauerlands und der Lahn. Bei der Optimierung der AAT’s half mir insbesondere die Erfahrung aus der Liga Wertung die ich bei den Bundesligaflügen für meinen Verein gesammelt habe. Durch diese Wertungsform eignet man sich es an, unter Berücksichtigung von Thermikgüte und Windrichtung- /stärke möglichst Schnittoptimiert zu wenden. Dieser Punkt ist bei AAT’s, insbesondere mit einer kurzen Mindestzeit, sehr ausschlaggebend für das Tagesergebnis. Durch die ausgiebige Nutzung des OLC in dieser Saison und einem Übungsstand von weit über 200 Stunden seit Saisonbeginn konnte funktionierten die Basics automatisch und ich konnte mich überwiegend den taktischen Entscheidungen widmen. So konnte ich mich nach fünf spannenden Wertungstagen mit jeweils zwei Tagessiegen durchsetzen, den Lahn-Dill-Bergland Cup gewinnen und mich für die Deutsche Meisterschaft im nächsten Jahr qualifizieren.
 
Marcel Kaspari
 
Schauer auf dem Heimweg
Pilot vor dem OLC Discus
Pilot vor dem OLC Discus
 
 

Wednesday, 07. August 2019 U25: Runde 16 - eine Runde der hauchdünnen Entscheidungen translate news

Eine Runde mit ganz engen Entscheidungen liegt hinter uns. Auch wenn sich auf dem Treppchen nicht viel verändert hat, ist auf der Zielgeraden hier noch ordentlich Musik drin. Die Platzierungen sind eng und alle höchst motiviert und in Top-Form. Von den nachfolgenden Teams kann aufgrund der wenigen verbleibenden Runden nicht mehr so viel Druck kommen, aber unter den derzeitigen Top drei wird es ein heißes Rennen. Ein zweiter enger Wettstreit entbrennt zwischen den Plätzen fünf bis sieben. Mit einer hervorragenden Runde 16 hat sich Eichstätt wieder gut ins Spiel gebracht. Max Böswald berichtet über die Höhen und Tiefen des letzten Wochenendes.
Der Abflug mit 700 Metern Basis ist eher knifflig, aber immerhin ziehen die Wolken zuverlässig. An der Alb angekommen, steigt die Basis merklich an und damit kann der Geschwindigkeitsschnitt erhöht werden. Durchweg gut ist es aber nicht, immer wieder gibt es schwächere Steigwerte. In Donaueschingen entscheidet sich Max dann zur Wende, der Rückweg läuft super, das Kurbeln kann so gut wie eingestellt werden. Über Funk hört er bereits, dass es in Eichstätt selbst nicht mehr so gut rausgeht. Das will er bei dem Ritt, den er gerade hat, nicht glauben. Nach seiner Wende in Eichstätt offenbart sich ihm tatsächlich ein weniger gutes Bild. Nicht Absaufen ist die neue Devise. Schwächere Bärte müssen ausgekurbelt werden. Das drückt den Schnitt enorm. Von bis dato 140 km/h fällt er auf 95 km/h zurück. Erneut in der Alb angekommen, kann er durchatmen und wieder Gas geben. Der Rückweg ist durch andere Segelflieger und Bussarde gespickt, was ihm hilft, auch wenn er aufgrund vermückter Flächen den einen oder anderen Sicherheitsbart kurbeln muss. Letztendlich ein super Flug, der zum Rundensieg beiträgt. So richtig zufrieden sind die Eichstätter mit dem Gesamtergebnis nicht. Aufgrund des Weggangs eines wichtigen Teammitglieds haben sie es nicht mehr geschafft, am Treppchen festzuhalten. Dennoch wollen sie natürlich die letzten Runden nutzen, so weit wie möglich vorn zu landen.
Ein Blick auf die U25 Pilotenprofile zeigt, dass wie seit Wochen Eric Schneider ganz vorn steht. Er ist damit eine wichtige Säule für das Hammelburger Team, dass derzeit auf dem Bronzerang rangiert. Fast jede Runde ist er am Start, nur zwei Runden musste er aussetzen. Er zeigt nicht nur viele, sondern auch sagenhaft schnelle Flüge. Wetter? Er nutzt jedes fliegbare Wetter und verwandelt es in Punkte. „Ich habe mit dem aktiven Liga-Fliegen erst nach Runde 6-8 angefangen, .... Das hat natürlich auch für eine Umstellung gesorgt. Eigentlich bin ich eher auf größere Strecken aus, aber jetzt lernt man auch mit schwierigen Wetterlagen umzugehen. Wenn andere nicht mal ausräumen, tanke ich heute Wasser;)“, erzählt Eric. Und so ist er schon auf den nächsten Samstag gespannt, wo Hammelburg natürlich wieder eine Dreier-Wertung bringen will. Ganz klar ist Eric ein Kandidat für die LS8 neo. Allerdings ist auch hier die Konkurrenz groß. Wir sind weiterhin gespannt, wer sie in der nächsten Saison fliegen kann.
Das zweite Highlight -der U25-Grand-Prix- kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Aber ganz klar: im nächsten Jahr geht es hier weiter.
Rundenwertung U25: 1. FC Eichstätt (BY) 283,72 Speed/50 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 281,84 Speed/49 Punkte, 3. SFZ Königsdorf (BY) 280,77Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 16: 1. SFZ Königsdorf (BY) 608 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 595 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 571 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Fabian Heierhoff
 

Team Eichstätt gemeinsam

zum Rundensieg

Gute Aussichten für Eichstätt

Hier wird nicht nur Stimmung,

sondern auch gute abendliche
Thermik geboten
 

 


Tuesday, 06. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Langsam aber stetig geht die Liga in die letzten Runden und damit entschieden sich unweigerlich auch die Plätze sowohl an der Spitze als auch am Ende der Tabellen. Das Wetter spielt in den letzten Runden natürlich auch eine gewichtige Rolle: Kann ist fliegen? Habe ich dann auch Anschluss an gute, schnelle Bedingungen? Schön, wenn das Wetter letztendlich allen Teams eine feire Chance gibt. In dieser 16. Runde konnten alle(!) Teams Punkte erfliegen, dafür sorgte vor allem der Sonntag. Und auch die schnellen Linien waren nicht nur auf eine einzige Region beschränkt.
Samstag:
Normalerweise sind kleine Tiefdruckgebiete ziemlich schnell unterwegs. Eingebettet in einen Trog (Zentrum liegt auf der Trogachse) verlieren sie diese Eigenschaft aber häufig und verlagern sich nur langsam und nur gemeinsam mit dem ganzen übergeordneten System. So hatte uns ein solches kleines Tief schon die ganze Woche über beschäftigt und bereits am Freitag auf seinem Weg den Rhein hinauf schon mit seiner Labilität Probleme gemacht. Auf dem Satellitenbild vom Samstag 13UTC (15MESZ) liegt es nun über Tschechien. Die Labilität im Bereich des Tiefs wird durch die Blitze gut erkennbar, die sich fast kreisförmig um das Zentrum anordnen. Rückseitig floss mit der sich einstellenden nördlichen Strömung eine etwas kühlere Luftmasse ein. Feucht jedoch vor allem dort, wo die Nordsee im Vorfeld lag, und deutlich trockener Richtung Osten, wo die Ostsee es nicht schafft, so viel Feuchte an die Luftmasse abzugeben. Das Hoch, dass sich von Westen langsam aufbaute, brauchte aber eine garaume Zeit, um die Luftmasse zu stabilisieren und vor allem abzutrocknen. So war der Samstag eher noch der Tag, an dem die Bedingungen eher kleinräumig und/oder inhomogen waren.
Sonntag:
Das sollte sich zum Sonntag ändern: Das Hoch hatte sich weiter durchgesetzt (eigentlich waren es sogar 2 kleine Zentren, eines über dem Westen, eines über dem Süden). Die Luftmasse war deutlich abgetrocknet und die Bedingungen damit nahezu homogen. Lediglich der Bereich zwischen Weser und Müritz hatte mit dichten Abschirmungen zu tun, die noch im Randbereich eines Tiefs über Südskandinavien von West nach Ost durchzogen. Bereits im Randbereich zur etwas trockeneren Luftmasse südlich des Mittellandkanals wurde das Wetter schnell. Auch die klassischen Rennstrecken im Süden schmückten sich mit Cumiuli und sowohl Lausitz wie auch die Kämme vom Thüringer zum Bayerischen Wald hatten die Labilität des Vortages verloren und boten jetzt gute Bedingungen. Und auch die nachmittags von Frankreich und Belgien herein ziehenden Cirren konnten die Thermik nicht nachhaltig ausbremsen.
Wer hat was draus gemacht?
Die Chancen auf den schnellsten Ligaflug hatte damit der Sonntag auf seiner Seite, die Regionen sollten sich aber erst bei einem genaueren Blick in die Wertungslisten herauskristallisieren. Und tatsächlich gab es keinen Schwerpunkt, denn die schnellsten Flüge dieser Runde waren weit über die Republik verteilt. Ein Grund dafür war sicher auch, dass unter dem zentralen Hochdruckeinfluss der Wind keine so entscheidende Rolle spielte wie in mancher der vergangenen Runden. Ein Blick gerade auf die langen Flüge, die Schwarzwald und Alb mit auf dem Kurs hatten, zeigt, dass es nicht zwingend die Kämme waren, über denen die Liga-Speed gemacht wurde. Ein Vergleich der 1000er von Michael Schlaich (1007km von Winzeln aus), Keith Gantley & Lorenz Dierschke (1038km von Schwandorf aus) und Philipp Butz (1037km von Offenburg aus) zeigt eigentlich ganz eindrucksvoll.
Aber zurück zur Liga und zurück zu den schnellen und schnellsten Flügen dieser Runde - und damit auch zu den Regionen. Ligaübergreifend kommt der schnellste Liga-Flug aus Liga 1: Frerk Frommholz flog (mit einer JS3) von Walsrode aus im Jojo unter den Reihungen hinter der abgezogenen Abschirmung einen 145er-Schnitt (bzw. eine Liga-Speed von 125). Auf Hin- und Rückkurs den schnellen Linien folgten auch die weiteren Flüge mit einer Liga-Speed von über 120. Hand Stock & Marc Fuchs nutzen für ihre 124 (137km/h) die Linien zwischen Oberpfälzer Wald und Rennsteig. Sören Nölke (129km/h, 121 Punkte) wählte am frühen Nachmittag noch die eher klassische Linie entlang der Donau während Lukas Esser (134km/h, 121 Punkte) am späteren Nachmittag dann von Deckenpfronten aus eher die Alb quert und für seine Speed den Schwarzwald ausnutzt. Ein Blick in die Kreisfluganteile zeigt, dass auch und gerade bei diesen Bedingungen ein konsequentes Geradeausfliegen am Ende ein entscheidender Faktor ist. Alle genannten Flüge haben einem Kurbelanteil von unter 15%, Frerk schafft seine 2,5h Werungszeit diesen auf unter 4% zu drücken - und das trotz der im Vergleich zur Konkurrenz tieferen Basis - oder gerade deswegen? Der reinen Lehre folgend, stehen die Bärte bei niedriger Basis ja auch enger zusammen. Ein Umstand den man auf den flachen Norden sicher anwenden kann, der in den Mittelgebirgen aber letztlich doch etwas an Relevanz einbüßt.
So ganz nebenher führt Frerk den LSV Rinteln zum Rundensieg. Rolf Bödecker & Reinhard Schramme (131km/h, 119Punkte) und Adrian Glauner & Christoph Bäßler (118km/h, 109 Punkte) bringen in der Gesamtabrechnung den Niedersachsen 362 Liga-Punkte ein. Damit können sie sich knapp vor der Fliegergruppe Wolf-Hirth (347 LIga-Punkte) behaupten, für die Sören Nölke als Schnellster unterwegs war. Nur knapp dahinter fliegt der AC Nastätten ins Ziel (345 Punkte), gefolgt von der LSG Bayreuth (341). Hier spitzt sich der Kampf um die Position 1 der Gesamtwertung zu, und wie man in dieser Runde sieht, können nur wenige km/h entscheidend sein.
Rinteln kann den Vorsprung in der Gesamtwertung etwas ausbauen und liegt 3 Runden vor dem Ende nun bei 227 Gesamtpunkten und hat auf Bayreuth (213 Punkte) nun 14 Punkte Vorsprung. Burgdorf (202 Punkte) folgt als Dritter, währen Aalen (180 Punkte) etwas an Boden verliert. Bei noch 60 zu vergebenden Punkten bleibt die - zumindest theoretische - Chance auf den Titel aber bis hinunter auf Rang 6. Leider selbst theoretisch ist der Abstieg für Schwäbisch Hall und Bad Wörishofen dagegen nicht mehr zu verhindern.
Auch in Liga 2 spitzt sich der das Rennen um die vorderen Plätze zu. Hier können sich bis ins Mittelfeld hinein die Teams noch Hoffnung auf einen der 7 Aufstiegsplätze machen. Diesen 7. Platz hat aktuell der LSC Bad Homburg inne, deren Saisonverlauf wie ein optimales Barogramm mit einem konstanten Wechsel von Höhen und Tiefen aussieht. Einen ähnlichen Verlauf bis zur Saisonmitte hatte auch das Aero Team Klix, die in den letzten Runden aber ihre Konstanz gefunden zu haben scheinen und nach dem Rundensieg in der Vorwoche nun wieder auf Platz 1 vorfliegen. Mal wieder sind es Ingo Trentelj und Jürgen Müller, die einen fast deckungsgleichen Kurs über die Lausitz bis nach Polen hinein auf die Karte malen. Maximilian Wiessner nutzt als Dritter im Team die Alb von Aalen aus. Mit 325 Liga-Punkten sichern sich die Sachsen einen hauchdünnen Vorsprung von nur etwas mehr als 1 Punkt vor der FG Freudenstadt (Martin Haug, Axel Reich und Tilman Fuchs) die von Musbach aus über den gewohnten Linien von Schwarzwald und Alb unterwegs waren. Auf Rang 3 folgt die Rhönflug Poppenhausen, angeführt von einem schnellen Flug von Julian Mihm (129km/h, 117 Punkte). Der schnellsten Flug der 2. Liga startete aber in Anspach/Taunus, von wo aus Nils Deimel für den LSC Bad Homburg 124km/h (117 Punkte) über Taunus und Hunsrück erfliegt.  Die Tabelle der 2. Liga führt nach 16 Runden weiter der AC Bad Nauheim an. Die 3 führenden Team können in dieser Runde jeweils in die Top10 vorfliegen, die Hessen (216 Punkte) können ihren Vorsprung dabei aber ein wenig ausbauen und liegen nun 16 Punkte vor Schweinfurt (200 Punkte) und Oerlinghausen (199 Punkte). Auch am Ende der Tabelle wird es langsam spannend, denn noch steht kein Absteiger fest. Vielleicht wird das Wetter hier bei der Entscheidung eine etwas untergeordnete Rolle spielen, denn von den hinteren 8 Plätzen kommen gleich 7 Teams aus Baden-Württemberg und fliegen damit im nahezu gleichen Wetterraum.
Und dieses Wetter hat in der kommenden Woche auch seine Höhen und Tiefen. Die Konstanz bleibt also der schnelle Wechsel und im Vergleich zum vergangenen ruhigen Wochenende dreht der Wind jetzt auf. Das soll nach den ersten Prognosen auch zum kommenden Wochenende anhalten -, man darf also gespannt sein, ob die nächste Runde unter sich reihenden Cumuli oder vielleicht doch tief unten am Hang entschieden wird.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 
OLC-Intern: Der 4.8. war mit 2.253 Flügen der zweitbeste Tag des Jahres ... 15.096 Besucher klickten an diesem Tag auf die OLC website. Die Flugmedlungen selbst liefen reibungslos ... in den letzten Wochen umgestzte Verbesserungen haben sich bewährt.
Der beste Tag des Jahres war der 1.6. mit 2.768 Flügen und  20.197 Besuchern am 2.6. auf der OLC-website.

Friday, 02. August 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - JULY 2019 translate news

June 2017 marked an incredible milestone for the JS-MD Partnership when the JS1 variant, the JS-MD 1C, was awarded type certification from EASA. Now two years later on the 18th of July the next huge milestone was achieved with the EASA approval of the JS-MD 3. Marilyne Abadie made history by being the first women to ever win a French Gliding National Championship (18 m) and shares about her experience. Jonker Sailplanes design team gives an update on JS’s latest product in development, the JS2 Self Launcher.
 
 

 


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