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OLC Alps: With six flights over 7,000 kilometers Monday, 20. September 2021 translate news

Gliding in the mountains  is a thing in itself. The OLC therefore has its own scoring for flights in the Alps – as OLC Plus, Speed ​​and as an Alpine League. But it is by no means a competition for pure alpine people. Many holiday pilots were involved in the 2020/21 season.

Almost 2000 pilots took part in the competition for the largest alpine distances. And this time the winning laurels were particularly high, Mathias Schunk from SFZ Königsdorf had made sure of that. With his six competition flights he showed 7061 kilometers! Including a distance of 1643 kilometers and only once did the Königsdorfer stay one kilometer below the 1000 k mark. Mathias Schunk already completed two flights with his Quintus at the beginning of the 2020/2021 OLC season in the October waves of last year.

The decisive long distances were covered in waves and in ridge soaring. Holiday pilots had no chance here. Hermann Eingang achieved the highest cutting speeds with his ASH 31 in ridge soaring and waves and, after his second place in the OLC Alps, relegated Mathias Schunk to second place in the speed scoring. With his starting point in Trieben, Hermann Eingang is also right at home in the middle of the racetrack in the Northern Alps.

OLC Alps competition area. 50 percent of the distances must be flown in this borders.

In the OLC League Alps, the team of SFZ Königsdorf was in the lead again and with a huge lead over the SFG Werdenfels. In 3rd place is the SG Lägern from Switzerland, behind it the AFZ Unterwössen and in 5th place Fayence near the Cote d’Azur, once decreed as a pure starting point for high-altitude flights.

More than one hundred clubs took part in the Alpine League, but only Königsdorf took part in this race that was really systematic. With one exception (lap 12), the teams were always ahead over 15 laps.

South of the main Alpine ridge, the AeC Vol Alpino (6th place) from the cozy grass strip Enemonzo fought his way in front of Verona into the top ten. The best team outside the Alps came from the Dutch. The Glederse Zweefvliegclub from the Terlet gliding center took 23rd place. Four places behind was LSV Straubing, with Philipp Keller providing a boost with a particularly large number of flights from Puimoisson.

Of the top pilots only Yves Gerster (3rd place in the OLC Alps) from Courtelary in the Swiss Jura started really outside the Alps. At the beginning of the season at the end of September 2020 he completed a 940 k from Aosta in waves.

In the summer it were the gliding centers in the French Alps that were brought by the holidays pilots to the fore. Maximilian Schäfer made it to 17th place in the OLC Alps in August with six flights from Puimoisson among almost 2000 participants.

The new season starts on September 21st. For guest pilots, Lienz in East Tyrol, Nötsch in Gailtal and in Switzerland Locarno, perhaps even southern France, will be in demand again in April.

Gerhard Marzinzik


OLC Alps: Mit sechs Flügen über 7000 Kilometer Monday, 20. September 2021 translate news

Gebirgsflug ist eine Sache für sich. Im OLC gibt es deshalb eine eigene Wertung für Flüge in den Alpen – als OLC Plus, Speed und als Alpenliga. Aber es ist keineswegs ein Wettbewerb für reine Älpler. In der Saison 2020/21 mischten viele Urlaubspiloten mit.

Fast 2000 Piloten beteiligten sich am Wettbewerb um die größten Alpenstrecken. Und diesmal hingen die Siegerlorbeeren besonders hoch, dafür hatte Mathias Schunk vom SFZ Königsdorf gesorgt. Er legte mit seinen sechs Wertungsflügen 7061 Kilometer vor! Darunter eine Strecke von 1643 Kilometer und nur einmal blieb der Königsdorfer um einen Kilometer unter der 1000er Marke. Zwei Flüge absolvierte Mathias Schunk mit seinem Quintus zu Beginn der OLC-Saison 2020/2021 in den Oktoberwellen des vergangenen Jahres.

Die entscheidenden großen Distanzen wurden in Wellenaufwinden und im Hangwind zurückgelegt. Hier waren Urlaubspiloten eher chancenlos. Die höchsten Schnittgeschwindigkeiten erzielte denn auch Hermann Eingang mit seiner ASH 31 in Hangwindbändern und Leewellen und verwies nach seinem zweiten Platz im OLC Alps, Mathias Schunk in der Speedwertung auf Platz 2. Mit seinem Startplatz Trieben ist Hermann Eingang auch gleich mitten in der Rennstrecke der Nordalpen zu Hause.

Der Wettbewerbsraum für den OLC Alps, hier müssen mindestens 50 Prozent der Flugstrecke absolviert werden.

Südlich des Alpenhauptkamms kämpfte sich von dem heimeligen Grasplatz Enemonzo der AeC Vol Alpino (Platz 6) unter die besten Zehn. Das beste Team außerhalb der Alpen stellten die Holländer. Der Glederse Zweefvliegclub vom Segelflugzentrum Terlet eroberte sich Platz 23. Vier Plätze dahinter reihte sich der LSV Straubing ein, bei dem Philipp Keller gleich mit besonders vielen Flügen von Puimoisson aus für Schub sorgte.

So richtig außerhalb der Alpen startete von den in der Spitze platzierten Piloten nur Yves Gerster (Platz 3 im OLC Alps) von Courtelary im Schweizer Jura. Zu Beginn der Saison Ende September 2020 absolvierte er ein 940er von Aosta aus in Wellenaufwinden.

Im Sommer waren es dann die Segelflugzentren in den französischen Alpen, die die Urlaubsflieger in den Blickpunkt rückten. Maximilian Schäfer schaffte es im August mit sechs Flügen von Puimoisson aus unter immerhin fast 2000 Teilnehmern auf Platz 17 im OLC Alps.

Am 21. September startet die neue Saison. Für Gastpiloten sind dann im April wieder Lienz in Osttirol, Nötsch im Gailtal und in der Schweiz Locarno vielleicht auch schon Südfrankreich gefragt.

Gerhard Marzinzik


Change club affiliation in time! Sunday, 12. September 2021 translate news

As already announced in March 2021, a club change must be performed before the first flight registration in the next season and then remains unchanged for a whole season. As the new OLC season already starts on 21 September, there is not much time left for the first autumn flights to make this change. For example, if you have moved in the last few months and now want to enter a different home club, or if you want another team to benefit from your flights for the 2022 League season. The corresponding rule is described in the OLC-Plus rules under 1.10.

As already explained in March, it has become apparent that more and more pilots are reporting their weekend flights for one League team or club and during the week for another club. In addition, League entries from pilots who are only in fourth place or worse in their own team, i.e. who are not needed for their own team ranking, but who could, for example, be entered as a third ranking by the neighbouring club and thus save it from possible relegation, have made an unfair contribution to other potential relegation candidates. Since official club affiliation is not checked by the OLC, it can be assumed that this club hopping during the year would be exploited and lead to an unfair distortion of the results of the league and club rankings.

So: It can't hurt to check the participant data in good time before the first flight of the new season.

Your OLC Team


Vereinszugehörigkeit rechtzeitig ändern! Sunday, 12. September 2021 translate news

Wie schon im März 2021 bekannt gegeben, muss ein Vereinswechsel vor der ersten Flugmeldung in der nächsten Saison geändert werden und bleibt dann eine ganze Saison unverändert. Da die neue OLC-Saison schon am 21. September beginnt, bleibt für die ersten Herbstflüge nicht viel Zeit, um diese Änderung durchzuführen. Zum Beispiel, wenn in den letzten Monaten umgezogen und nun ein anderer Heimatverein eingetragen werden soll, oder wenn für die 2022-Liga-Saison ein anderes Team von deinen Flügen profitieren soll. Die zugehörige Regel ist in den OLC-Plus-Regeln unter 1.10 beschrieben.

Wie schon im März begründet, hat sich nämlich gezeigt, dass immer mehr Piloten ihre Wochenendflüge für ein Liga-Team bzw. einen -verein melden und unter der Woche für einen anderen Verein. Zusätzlich haben Ligameldungen von Piloten, die im eigenen Team nur an vierter Stelle oder schlechter stehen, also nicht für die eigene Mannschaftswertung gebraucht werden, aber zum Beispiel beim Nachbarverein als dritte Wertung eingehen können und ihn somit vom eventuell vor dem Abstieg retten könnten, einen unfairen Beitrag gegenüber anderen potenziellen Absteigern geleistet. Da eine offizielle Vereinszugehörigkeit vom OLC nicht geprüft wird, kann man davon ausgehen, dass dieses unterjährige Vereins-Hopping ausgenützt und zu einer unfairen Ergebnisverfälschung der Liga- und Vereinswertungen führen würde.

Also: Es kann nicht schaden, rechtzeitig vor dem ersten Flug in der neuen Saison einmal die OLC-Teilnehmerdaten checken.

Dein OLC-Team


Hochgeschätzt: Die OLC-World-League Tuesday, 07. September 2021 translate news

Mit der erstmaligen Erfindung eines richtigen Team-Wettbewerbes für den Segelflug im Jahre 2001, genannt Segelflug-Bundesliga, gelang dem OLC ein bahnbrechender Schub für die anfänglich 324 teilnehmenden Vereine in Deutschland. Schon zwei Jahre später lag die Reichweite mit 576 Mannschaften bei nahezu 100% Prozent aller Vereine in Deutschland. Es wurde eindeutig mehr und öfter geflogen. Gerade bei nicht so tollem Wetter gingen die Hallentore auf und viele stellten fest, für was so manche Schlechtwetterlage ausreichte. Zusätzlich kamen plötzlich Erfolge für diejenigen, die sich nie zu den Höchstleistern im Streckensegelflug zählten. Von der explosionsartigen Vermehrung der lokalen Presseberichte ganz zu schweigen! Was lag näher, als größer zu denken und den Versuch einer Welt-Liga zu wagen?

Natürlich war man sich klar, dass bestimmte Fluggebiete nie fair mit anderen verglichen werden können. Neue Regeln entwickeln? Wie sollten solch vermutlich komplexen Regeln formuliert und verstanden werden? Deshalb wurde entschieden, sich erst einmal größtmöglich an der inzwischen aufgeteilten Bundesliga zu orientieren. Das hieß, dass durch die Festlegung des gleichen Rundensystems und -zeitraums, praktisch nur Vereine auf der Nordhalbkugel als Teilnehmer in Frage kommen würden. Um die World-League im ersten Jahr 2007 nicht gleich mit den fast 600 inzwischen Liga-erfahrenen deutschen Klubs zu überschwemmen, wurden die deutschen Teilnehmer auf die 30 Erstligisten beschränkt. Immerhin konnten dann doch schon 344 nicht-deutsche Vereine mit ligaoptimierten Flügen registriert werden. Beherrscht wurde die Tabelle am Jahresende von den US-Clubs. Warner Springs Gliders aus Kalifornien durfte sich als erster Weltmeister der neuen World-League eintragen, gefolgt von Albuquerque Soaring und Black Forest Soaring. Auf Platz sechs schloss Porin Ilmailukerho aus Finnland ab, bevor mit der Fliegergruppe Blaubeuren der Deutsche Meister folgte.

 

Siegesfeier in Minden (von links): Uwe Kleinhempel, Nico Bennet, Brad Jackson, Jim Payne, Jackie Payne

Daraufhin war klar, dass die wenigen, aber sehr schnellen Tage über den Rockies nicht immer die zukünftigen Sieger bestimmen dürfen. Man hob jegliche Teilnehmer-Beschränkung auf und alle Vereine der Welt konnten somit in eine Liga losgelassen werden. Das 40-Punkte-System wurde eingeführt, sowie die unbeschränkte Startortmöglichkeit. Schon 2008, im zweiten Jahr der OLC-World-League nahmen fast 1100 Mannschaften teil. Diese Zahl hat sich bis heute in etwa gehalten. Auch zeigte sich, dass nun nicht nur die superschnellen Flüge aus den USA den Ausschlag gaben, sondern dass gerade die Schlechtwetterrunden in Europe die Big Points lieferten. Der Aero-Club Langenselbold durfte sich als Deutscher Meister dann als nächster Weltmeister feiern. Und seitdem wurden die Meistertitel immer nur an Teams aus Deutschland (6 mal) und den USA (9 mal) vergeben. Neben Langenselbold duften sich Blaubeuren (2011), Bayreuth (2015 und 2018), Burgdorf (2016) und Aalen (2017) Weltmeister nennen. Für Aalen und Bayreuth (2 mal) führte dies bei Leserbefragungen der heimischen Zeitungen sogar zur Ernennung als Mannschaft des Jahres – meist gegen etablierte Ballsportarten! Aber auch in Amerika wurden die Meistertitel von den bisherigen (nur) vier Siegern oft hoch gefeiert. Neben Warner Springs (2007) und Hole in the Wall aus Kalifornien (2013) kommt der Rekordsieger aus Albuquerque/New Mexico, nennt sich seit ein paar Jahren Moriarty Soaring und gewann schon fünfmal: 2009, 2010, 2012, 2014 und 2019. Die letzten beiden Jahre dominierte der USA-Gold-League-Sieger Minden Soaring Club aus Nevada, während der dreifache Deutsche Meister, LSV Rinteln sich jeweils mit Platz 2 oder 3 begnügen musste. Immerhin ist doch eine Vize-Weltmeisterschaft auch etwas! Neben Rinteln 2019 und 2021 gelang dies ebenfalls den deutschen Vereinen aus Aalen (2018), Braunschweig (2016), Schwarzwald (2015) und Königsdorf (2010), sowie aus den USA der Soaring Society of Boulder (2020), Moriarty (2017, 2013, 2007), Minden (2014), Hole in the Wall (2012), TSA (2011), Warner Springs Gliders (2009, 2008).

In steigender Anzahl erscheinen aber auch immer mehr Mannschaften aus anderen Ländern in den Top 50. Das Interesse an dieser einzigartigen Club-Weltmeisterschaft, die es in keiner anderen Sportart so gibt, wird immer größer. Der finnische Räyskälä Aero Club kann sich 2021 mit Platz 12 wieder einmal nahe on den Top 10 platzieren. Gleich mehrere Italiener, angeführt vom AeC Pavullo, sind ab Platz 25 zu finden. Weiterhin stehen der Club Cumulus Fuentemilanos/Spanien (2021: Platz 35) und der Romanian Aeroclub (Platz 36) für zukünftige Spitzenplatzierungen bereit. In der Schweiz erreichten die eifrigen Flieger vom SG Knonaueramt 2009 mit Platz 8 ihr bestes Ranking. Österreich wird von SMBC Kirchdorf/Micheldorf angeführt, Niederlande von den Amsterdamsche Zweefvliegen, und der Canadian Rockies Soaring Club sollte erwähnt werden. Vordere Rundenplatzierungen kommen auch vom ALC Lesce/Bled aus Slowenien, ACBA Nogaro/Frankreich, Aeroklub Bielsko Bialski/Poland und Lasham/UK. Nahezu alle europäischen Länder sind inzwischen vertreten. Aber selbst Vereine von der Südhalbkugel beteiligen sich und streben die Top 100 Platzierungen an. Beispiele sind der Piako Gliding Club aus Neuseeland, Kingaroy Soaring Club/Australien und Cape Gliding Club/Südafrika. Nicht zu vergessen, dass in dieser eingleisigen Liga auch immer wieder deutsche Vereinen aus der 2. und der Quali-Liga sehr gute Chancen auf vordere Platzierungen haben. So wird 2021 der Sieger der 2. Liga, AV Pirna, als drittbeste deutsche Mannschaft in der OLC-World-League-Abschlusstabelle auf Platz 5 geführt!

Dass eine vordere Runden- oder Endplatzierung gut in Presse und Medien ausgeschlachtet werden kann, zeigen viele Beispiele von den Vereinen, die gemerkt haben, dass hier einiges an Potential zum Wohle des Segelflugs steckt. Stellvertretend sei hier der Instagram-Auftritt des diesjährigen Sieger gezeigt.

Für alle ambitionierten Liga-Mannschaften lohnt es sich auf jeden Fall, mal in die OLC-World-League zu schauen, sich mit den Regeln vertraut zu machen und 2022 Erfolge neben der OLC-Bundesliga anzustreben, zu feiern und zu verbreiten. Das OLC-Team wird in Zukunft den Fokus auf die World-League etwas verstärken, um der Einzigartigkeit und Attraktivität dieser Liga gerecht zu werden.

Heiko Hertrich


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 08./09.8. (Runde 11) Monday, 10. August 2020 translate news

Beim Einbiegen auf die Zielgerade sorgt das Wetter für Sprintbedingungen ...
Samstag:
Ich denke, die Flugspuren vom Samstag haben einen gewissen Seltenheitswert, denn sie zeigen die ungewöhnliche Weiträumigkeit der fliegbaren Wetterbedingungen. Auch wenn die Bedingungen natürlich nicht überall gleich gut und gleich schnell waren, war es ein Tag, an dem Flüge vom hohen Norden bis in die Alpen und von der Eifel bis in den Oderbruch den Eingang in die Wertung gefunden haben. Darüber hinaus fällt natürlich auch ins Auge, dass die schnellen Linien, seien es die Kämme der Mittelgebirge zwischen Harz und Alb, Rothaar und Bayerischem Wald aber auch über dem Fläming, deutlich hervortreten.
Grund dafür war eine sich über tage aufbauende Lage. Unter leichtem Hochdruckeinfluss konnte sich die bereits warme Luftmasse immer weiter erwärmen. In den Vortagen noch vielfach blau floss rechtzeitig zum Wochenende etwas mehr Feuchte mit der schwachen südöstlichen Strömung herein. Verbreitet cumulierte es wieder, wie das Setellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt, und das vor allem östlich der Weser und über den zentralen und südöstlichen Mittelgebirgen.
Nur über dem Süden - die Kämme von Alb und Schwarzwald meist eingeschlossen - sowie im Nordwesten, wo die Warmluft zäh war und später Cirren aufzogen, war die vorherrschende Himmelsfarbe blau.
Sonntag:
Der Sonntag war dann eher dreigeteilt: Am stärksten fallen im Satellitenbild von 12 UTC natürlich die starken Entwicklungen zwischen den westlichen Mittelgebirgen und der Oder auf. Dort, wo es nicht aus den Überentwicklungen schauerte, deckten die auswehenden Cirrenschirme ab und störten die Einstrahlung (und damit auch die Thermk) nachhaltig. Zwischen Altmark und Lausitz lag aber zumindest noch eine länger anhaltende Lücke, bevor es auch hier zunehemd abgeschirmt war. Auch über den Norden zogen immer wieder Abschirmungen und die darunter liegende trockenwarme Luft brachte kaum mäßige Blauthermik zustande.
In der Südhälfte dagegen war es nochmals störungsfrei fliegbar, wobei sich im Vergleich zum Vortag ein paar mehr Cumuli zeigen konnten.
Die Flugspuren geben die Wetterbedingungen gut wieder: Der Schwerpunkt lag natürlich im Süden und dort vor allem über den Kämmen, aber auch im Nordosten waren die Linien südlich von Berlin gut frequentiert.
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die reine Wertung des Speed-OLC offenbart, was die Wetterbedingungen vermuten liessen: Der Samstag war nicht nur in der Masse, sondern auch in der Spitze der schnellere der beiden Tage. Was aber auffällt - und das klang ja auch bereits an - ist bei aller Dichte in der Spitze auch die Verteilung der genutzten Wetterräume. Im Unterschied zur Vorwoche, wo sich das Geschehen im wesentlichen entlang des Thüringer Waldes und Frankenwaldes abspielte, sind die schnellen Linien dieses mal weit verteilt. Und das Wetter war darüber hinaus homogen und lang anhaltend genug, dass man auch die Option hatte, zu diesen Linien zu fliegen. Nach Speed-Punkten schnellster war Eric Schneider (FSG Hammelburg), der von Lager Hammelburg aus nordwärts über die Rhön an den Thüringer Wald flog und dort im Jojo die Liga-Speed vollendete. 147km/h münzte er indexbereinigt in 139 Punkte um. Auf Platz 2 folgt Michael Petzold (SFV Mannheim), der von Eisenhüttenstadt aus östlich von Frankfurt/Oder über den polnischen Wäldern unterwegs war, gemeinsam mit Andreas Kühl (FSV Eisenhüttenstadt). Andreas ist damit nach Punkten der schnellste Liga-Pilot (2. Liga), knapp vor Alex Müller (LSG Bayreuth), der auf Rang 4 folgt, der damit der schnellste Pilot der 1. Bundesliga war. Alex wa gleichzeitig auch Schnellster, was die absolute Speed angeht. Er hatte die Rennstrecke gleich vor der Haustüre liegen und erreichte dort absolute 163.61km/h, auch weil er es schaffte innnerhalb der Wertungszeit nur 3x zu kurbeln, und das dann mit einen durchschnittlichen Steigen von etwas über 3m/s.
Aber die Liga ist nun auch Teamsport und da schaffen es in der 1. Bundesliga gleich 2 "Teams" ganz nach vorne. So wie von Eisenhüttenstadt aus Michael und Andreas waren von Bad Nauheim aus Karsten Leucker und Lorenz Dierschke ebenfalls gemeinsam unterwegs - zumindest während der Liga-Wertungszeit. Für ihre Speed nahmen sie den Rothaarstrang mit, um nach einem langen Sprung nach Südosten auch noch den Thüringer Wald abzureiten. 135 und 134 Speed-Punkte bringen den AC Bad Nauheim ganz nach vorne, auch weil Hans-Jürgen Gelsebach& Thomas Liebert mit 131 Punkten kaum langsamer waren, auch wenn sie ihr Flugweg erst ins Bergische Land und dann zurück über Sauer- und Siegerland führte - der schwache Wind machte auch diese Streckenwahl möglich. Mit 401,16 Punkten gewinnen die Hessen damit diese Runde, das aber nur mit einen knappen Vorsprung von weniger als 4 Punkten (und damit weniger als 1%) vor dem AC Lichtenfels. Auch hier war die Top-Speed ein Ergebnis enger Teamarbeit, diesmal von Gerd Peter und Philipp Lauer, die beide 134 Punkte für den AC Lichtenfels beisteuerten. Dritter war Jan Kretzschmar (129 Punkte), der vom Feuerstein aus im Rahmen des Frankensprints ebenfalls über dem Thüringer Wald unterwegs war.
Und auch der Rundensieg in der 2. Liga geht nach Hessen: Angeführt von Jens & Markus Konopka fliegt der LSV Hofgeismar allen davon. Von Sontra aus gestartet hätte man eiggentlich denken können, sie machen ihre Speed direkt über dem Thüringer Wald. Dort flogen sie zwar auch zum Beginn und Ende ihres Fluges, die schnellsten Abschnitte lagen dann aber über dem Rothaar bis hinunter in den Westerwald. Johannes Bick und Kai Wicke, die vom heimischen Dingel aus unterwegs waren, machten ihre Speed wiederum über dem Thüringer Wald ...
Ihre 375 Punkte bedeuten am Ende gute 20 Punkte Vorsprung vor Aachen, die - auch wegen temporärer Heimatlosigkeit - von der Dahlemer Binz udn vom Feuerstein aus unterwegs waren.
Hofgeismar hat damit zwei Runden vor dem Ende den Aufstieg in die Bundesliga fix gemacht. Mit 142 Punkten liegen sie auf Rang 2 hinter der weiter führenden FLG Blaubeuren (150 Punkte) und können nicht mehr unter Rang 7 abrutschen. Dahinter bleibt es weiter eng, was auch für den Kampf gegen den Abstieg gilt. In der Bundesliga gibt es hinter der Spitze weiter Verschiebungen. Walldürn profitiert wieder von der guten Ausgangslage im Ferienlager in Erbendorf und fliegt in dieser Runde auf Rang 5 und verdrängt damit die FG Wolf Hirth vom Gesamtrang 2. Und auch Bamberg profitiert von der guten Ausgangslage, während Winzeln das Nachsehen hat. Rundenplatz 3 bringt die Franken nach vorne bis auf Gesamtrang 4. Unangefochtener Spitzenreiter ist und bleibt aber Rinteln. Weiter konstant im oberen Drittel fliegend verteidigen sie die Führung nicht nur, sondern können sie sogar noch ausbauen: 35 Punkte Vorsprung bedeuten, dass sie aus den verbleibenden 2 Runden nur noch 6 Punkte brauchen, um ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.
Mal sehen, wer nach der anhaltend hochsommerlichen Woche mit der Wärme in der kommenden Runde ab besten umzugehen weiß...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

LSG Bayreuth Zweiter bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres Sunday, 09. August 2020 translate news

Die Kür der Mannschaft des Jahres 2019 in Bayreuth war coronabedingt ungewöhnlich: Zweimal wurde der Ball des Sports verschoben und wurde vom Sportkuratorium schließlich zu einem "virtuellen Ball" inklusive DJ für das Tanzen daheim, umgestaltet. Zwischenzeitlich war bereits durchgesickert, dass die Mannschaften von Haspo Bayreuth (Handball), Luftsportgemeinschaft (Segelfliegen) und Bayreuth Tigers (Eishockey) im Televoting des Nordbayerischen Kuriers nur wenige Stimmen auseinander lagen. Laut Meldung der Zeitung trennten nur sechs Stimmen den Ersten vom Zweiten und dreizehn Stimmen den Zweiten vom Dritten. Aber welches Team, welchen Platz errungen hat, sollte bis zum Ball geheim bleiben.
Die Segelflieger gingen als Titelverteidiger in dieses Rennen, nachdem sie bereits für das Jahr 2018 und zuvor auch schon für 2015 Mannschaft des Jahres waren. Beiden Malen ging dem allerdings der Gewinn von Bundes- und Weltliga voraus. 2019 wurden die Piloten vom Bindlacher Berg "nur" dritter bundesweit und vierter weltweit.
Alle drei Mannschaften durften sich auf dem Ball per Video präsentieren, so haben auch die Segelflieger eine Videobotschaft präsentiert, doch die Spannung blieb: Wer gewinnt?
Unumstritten und bereits bekannt war, dass Anne Haug, Ironman-Siegerin aus Bayreuth, Sportlerin des Jahres 2019 würde. Angesichts ihrer überragenden Leistung auf Hawaii wurde im Sportkuratorium vermutlich nicht lange über Alternativen diskutiert.
So saßen die LSG-Mitglieder gespannt vor ihren Rechnern, als nacheinander und immer wieder unterbrochen von Musikeinlagen die Mannschaften des Jahres gezeigt wurden: Platz drei für die Tigers, Platz zwei für die Segelflieger und Platz eins für das Handballteam von HaSpo, das 2019 den Aufstieg in die Bayernliga (und inzwischen in die 3. Liga) geschafft hat. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen vom Handball!
Auch wenn es für die LSG also offenbar um sechs Stimmen nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, war es doch erfreulich zu sehen, dass wir genug Fans haben, um selbst bei einem Televoting gegen die Publikumssportarten bestehen zu können! Großen Anteil daran haben sicherlich die Fliegerkameraden aus ganz Deutschland, die nach dem Aufruf im OLC-Magazin für uns gestimmt haben. Vielen Dank an Euch!
 
Daniel Große Verspohl
 

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 07. August 2020 translate news

herausgegeben am 07.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gestaltet sich die Wetterlage bei heißer und trockener Luft unter Hochdruckeinfluss hochsommerlich. Lediglich in Vorpommern sowie im Alpenraum können hitzebedingt lokale konvektive Umlagerungen entstehen.
Am SONNTAG hält die Hitzeperiode weiter an. Abgesehen vom Osten Deutschlands bleibt trockene Luft wetterbestimmend. Dort hingegen sorgt leichter Tiefdruckeinfluss weiterhin für eine örtliche Gewitterneigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen um 2000 m, nach Nordosten örtlich auch Cumulusthermik, in Vorpommern vereinzelt durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m, im äußersten Osten und über dem Bergland teils Cumulusthermik, hier jedoch ab dem Nachmittag durch einzelne
Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft gute Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060-070, stellenweise auch gezeichnet.
Am SONNTAG in zunehmend feuchterer Luft mäßige bis gute Blauthermik mit örtlichen Zeichnungen. Im Bergland und im Nordosten
gegen Abend zunehmendes Risiko für Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, lokal durch CUs gekennzeichnet. Im Bergland oft gute bis sehr gute Wolkenthermik, am Montag eventuell durch einzelne Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 01./02.8. (Runde 10) Monday, 03. August 2020 translate news

Satelliten-Animation des
Samstag-Nachmittags.
Ein schneller Samstag-Nachmittag über dem Kamm des Thüringer Waldes ...
Samstag: Das Satellitenbild des frühen Nachmittags zeigt die Situation recht eindeutig: Von der Elbmündung bis hinunter in die Pfalz liegt eine Zone kräftiger Bewölkung. Diese gehört zu einer Konvergenzlinie, die sich im Vorfeld einer Kaltfront gebildet hatte und langsam von West nach Ost zog. Sie bestand aus einer bunten Mischung aus Abschirmungen und Ausbreitungen, teilweise garniert mit Schauern.
Vor dieser Linie lag eine sehr warme, um nicht zu sagen "heiße" Luftmasse. Und die hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich". Es dauerte zwar, bis sie endlich gut nutzbare Thermik erzeugte, mit der leichten Labilisierung aber kochte die Atmosphäre dann am Nachmittag immer stärker, um letztlich vor allem über der Alb dann auch überzukochen.
Herausragend - und das deutet das Satellitenbild durch eine Linie von Cumuli nur an - war die Linie zwischen Frankenwald und Thüringer Wald.
Deshalb ein bisschen Chronologie aus den Satellitenbildern des Samstag-Nachmittags:
11UTC: Man sieht man die ersten zarten Quellungen etwas nördlich des Hauptkamms
12UTC: Der nördliche Bereich des Thüringer Waldes ist gut entwickelt, im Vorfeld der Konvergenz tauchen erste Cirren auf
13UTC: Der nördliche und zentrale Thüringer Wald sind kräftig entwickelt, wen kümmern da die Cirren?
14UTC: Im Vorfeld der Konvergenz entwickelt es auch vor dem Kamm, über dem eine Linie steht, die (mit ein paar Lücken) bis an den Frankenwald reicht
15UTC: Kräftige Entwicklungen über Frankenwald und Thüringer Wald
16UTC: Kurz vor Erreichen der Konvergenz erste, kräftige Überentwicklungen. Die linienhafte Struktur geht verloren
In der Summe würde man daraus schlussfolgern: Die Zeit von 13UTC bis 15UTC war die der besten Entwicklungen – und die Flugspuren lassen diese Linie ja auch mehr als erahnen...
Sonntag:
Ein eher chaotisches Himmelsbild zeigte sich dann am Sonntag: Die Konvergenz war inzwischen nach Osten abgezogen und die eigentliche Kaltfront lag relativ unstrukturiert in einen breiten Streifen von der Ostsee bis hinunter in den Südwesten Deutschlands.
Rückseitig zeigte sich aber doch noch ein offener Streifen, der mit dem System von West nach Ost zog. Am besten entwickelt war es zwischen Eifel und Pfalz, nach Norden hin erstrecken sich die Quellugen bis in die Heide -, aber es zogen auch abschirmende Cirren darüber. An der Grenze zu den Niederlanden taucht zur selben Zeit bereits eine neue Konvergenzlinie auf, die den Thermiktag von Nordwesten her frühzeitig beendete. Da diese zweite Linie schneller war, als die vorlaufende Front, schloss sich die Lücke langsam - auch hier war also das richtige Timing gefragt.
Die Flugspuren zeigen dann auch, dass aus dem offenen Bereich im Südwesten die meisten Flüge gemeldet wurden.
Wer hat was draus gemacht?
Legt man die Flugspurenkarte von Samstag und Sonntag zusammen, sollte sich ein (fast) vollständiges Bild ergeben. Und auch der Blick in die Wertungslisten zeigt, dass über beide Bundesligen hinweg 50 von 60 Teams Punkte am kompletten Wochenende erfliegen konnten.
Keine Frage, die Top-Region der 10. Runde lag natürlich über dem Thüringer Wald und so wundert es nicht, dass sich die Teams vorne platzieren konnten, die den Kamm direkt zumindest in der Nähe ihrer Haustüre liegen haben. Man könnte natürlich den einen oder anderen Flug herausheben, so wie den von Maximilian Dorsch, der (mal wieder) zu den schnellsten Ligapiloten gehörte und satte 148 Speed-Punkte mit einer LS4 erfliegt (153,55km/h). Serena und Claus Triebel schaffen den absolut schnellsten Schnitt (159,16km/h), Wolfgang Clas (159,07km/h) ist kaum langsamer. Überhaupt fliegen die Top 10 des Speed-OLC einen Schnitt von über 150km/h!
Aber was fällt sonst noch auf? Ohne explizit in die Flüge zu schauen hätte ich gedacht, dass - wie bei vielen anderen, sehr schnellen Ligaflügen - der Kurbelanteil nahe 0 sein dürfte. Tatsächlich liegt er bei bis zu (oder sogar knapp mehr) als 10%. Lediglich Wolfgang Clas - der im Vergleich zu den anderen Top10 über die größte Spannweite verfügt haben dürfte - blieb bei unter 3%. Hier wäre bei Gelegenheit mal ein Vergleich mit den schnellen Flügen unter den Wolkenstraßen im Norden interessant…
Was allen Flügen gemeinsam ist - und das war nach der Satellitenchronologie zu erwarten - sie nutzen jeweils die beste Zeit zwischen ca. 13:00UTC und 15:30UTC aus.
Dass die Luftmasse brauchte, damit die zu kochen begann, zeigen 3 Flüge exemplarisch: Maximilian Dorsch, der sich gute 1,5h von Bamberg aus bis an den Frankenwald vorkämpfte, um dann nach einen Basissprung von gut 1000m seine LS4 an Rennen brachte. Edith Mehler und Helmut Joost, die von Erbendof aus nicht nur über die 4 Liga-Schenkel flogen, sondern über 6 Schenkel im OLC-Plus am Ende auf 716km kommen - und damit fast den weitesten Flug des Samstags schafften, und das bei einem Start gegen 13:30 MESZ wohlgemerkt. Weiter flog am dem Tag nur noch Thomas Wolf, der von Königsdorf aus 757km erreichte. Dass auch die Alpen ein gutes Revier waren, zeigt außerdem der punkthöchste Flug: Jan Lyczywek flog von Unterwössen aus zwar "nur" 523km - aber bei fast 500km FAI und das Ganze mit einer K6 gibt es verdientermassen auch reichlich Punkte - 819, um genau zu sein. Die Auswirkungen der kochenden Luftmasse schildert Tobias Pachowsky in seinem Kommentar mit der Grenzerfahrung zwischen hoher Basis und beginnender Gewittertätigkeit sehr eindrücklich. Er war übrigens mit 126,3 Speed-Punkten (133,88km/h) der punkt-schnellste Pilot am Samstag, der NICHT über dem Thüringer Wald unterwegs war. Aber selbst bei der absoluten Geschwindigkeit muss man noch ein Stück tiefer als Rang 20 gucken: Matthias Schunk schafft 141,98km/h in den Alpen.
Die Runde entscheidet in der Bundesliga am Ende Bayreuth (410 Speed-Punkte) für sich, denn neben Wolfgang Clas sind auch Sebastian Baier sowie Daniela Baier & Mathias Mühlbacher unter den Schnellsten dieser Runde. Knapp dahinter liegt Bamberg (404 Speed-Punkte), dicht gefolgt von der SFG Steinwald (402 Speed-Punkte).   
Aber neben den schnellen Flügen, der bislang schnellsten Runde dieser Saison und der Dominanz der Vereine aus dem Südosten interessiert natürlich 3 Runden vor Schluss immer brennender die Frage: "was machen die Spitzengruppen" der beiden Ligen?
Der FSC Walldürn schafft in der Bundesliga einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne: Mit Rundenplatz 4 (380 Speed-Punkte) lassen sie aufhorchen. Der Blick in die Flüge offenbart: Wie schon in den Vorjahren verbringen die Walldürner ihre Ferien in Erbendorf und waren diesmal genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Ganz vorne, wo die FG Wolf-Hirth der ärgste Verfolger der führenden Rintelner ist, gab es in dieser Runde ein Patt, denn die Rintelner (17. Platz, 4 Punkte) schafften es am Sonntag noch, 2 weitere Flüge nachzulegen und in der Rundenwertung auf die FG Wolf Hirth (16. Platz, 5 Punkte) aufzuschließen. Die Niedersachsen führen damit die Bundesliga weiter souverän an (148 Punkte) und haben weiterhin ein komfortables Polster von 27 Punkten auf die an 2. Stelle liegende FG Wolf Hirth (121 Punkte). Dahinter wird es etwas knapper, es folgen Walldürn (112) vor Winzeln (110) und Donauwörth (104).
Die 2. Liga entschied mehr als souverän das SFZ Ottengrüner Heide für sich. Neben Serena & Claus Triebel steuern Hanns-Günther Bauer und Christian Riedl ihre Punkte bei (insgesamt 417 Speed-Punkte), die letztlich einen Vorsprung von fast 70 Punkten zum zweitplatzierten FC Eichstätt (349) bedeuten, gefolgt vom AC Weiden (315). In der Gesamtwertung kann Blaubeuren durch einen guten 6. Rundenplatz die Führung bei 149 Punkten weiter ausbauen, während sich dahinter Laichingen (126) und Hofgeismar (122) ein spannendes Duell um Platz 2 liefern.
Noch sind in den 3 letzten Runden 60 Punkte zu vergeben, und das einzig sichere ist, dass Blaubeuren mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang 8 bereits jetzt in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der Rest ist und bleibt noch offen und nach einer erneut heißen Woche wird es zur Runde 11 kommt die Atmosphäre wieder ans Kochen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
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DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 31. July 2020 translate news

herausgegeben am 31.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen ist vorderseitig eines von Westen aufziehenden Trogs, der sich von Island bis nach Spanien erstreckt, eine Tiefdruckrinne mit feuchtheißer und hochreichend labiler Luft aufgezogen. Diese verlagert sich im Tagesverlauf ostwärts bis etwa in die Mitte Deutschlands. Der Osten verbleibt indes noch unter
Hochdruckeinfluss in der trockenen und stabil geschichteten Luftmasse. Rückseitig der Tiefdruckrinne fließt im Nordwesten ebenfalls wieder trockenere und stabilere, aber deutlich kühlere Luft ein.
Am SONNTAGmorgen liegt ausgehend von einem Tief über dem Nordmeer eine Kaltfront etwa entlang einer Linie Hamburg-Saarland. Diese kommt im Tagesverlauf ostwärts voran und reicht am Abend von Rügen bis zum Schwarzwald, wo sie stationär liegen bleibt. Vorderseitig ist die hochreichend labile, feucht und sehr warmen Luftmasse wetterbestimmend. Rückseitig fließt mit westlicher Strömung kühlere Luft ein, die durch einen Höhentrog angefeuchtet und leicht labilisiert wird. Ab dem Nachmittag sorgt Zwischenhocheinfluss über dem Ärmelkanal im Nordwesten Deutschlands für Absinken und Wetterberuhigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG überwiegend mäßige und blaue Warmluftthermik. Im Westen  durch Wolkenfelder/Überentwicklungen gestört. Im weiteren Tagesverlauf vermehrt Schauer und Gewitter samt lokaler Unwetter denkbar. Richtung Niederlande zum Nachmittag möglicherweise noch nutzbare CU-Thermik.
Am SONNTAG und MONTAG ist in einem Streifen von NRW über das mittlere Niedersachsen bis in das südöstliche S-H und Mecklenburg recht gute CU-Thermik mit CU-Basen von 1300-1600 m möglich. Örtlich ein verzögerter Thermikbeginn, lokal schwache Überentwicklungen. Jeweils südöstlich und nordwestlich der genannten Zone neigt es vermehrt zu abschirmenden Wolkenfeldern und/oder stärkeren Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich mäßige bis gute Thermik, die von Westen her zunehmend durch Abschirmung gedämpft und durch Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kann sich im Nordwesten geringe bis mäßige Wolkenthermik bilden, die durch Abschirmung gehemmt wird. Im restlichen Gebiet wird bei Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG bis zum Mittag unter einer tiefen Absinkinversion meist nur geringe Blauthermik oder keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag teils mäßige Wolkenthermik, die von Westen her durch aufziehende mittelhohe Wolken und teils kräftigen Überentwicklungen zunehmend gestört wird.
Am SONNTAG verbreitet schauerartige Niederschläge, teils gewittrig, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Top 10 im Alleingang: U25 Piloten unter den Schnellsten Thursday, 30. July 2020 translate news

Die vergangene Runde wurde von den Junioren aus Homberg/Ohm dominiert. Simon Briel und Christian Lampert waren nördlich der Rhön und entlang des Thüringer Waldes unterwegs. Platz zwei belegten diese Runde Philipp Lauer und Dominik Biesenecker vom AC Lichtenfels, die sich im westlichen Oberfranken ihre Speedpunkte abholten. Gefolgt von Lukas Brune und Leon Bohnenkamp aus Oerlinghausen auf Platz drei, die südlich Bielefeld und Münster im Jojo auf Punktejagd gingen.
Diese bereits neunte Runde der verkürzten Coronasaison war von einem Zwischenhoch am Samstag geprägt. Auf der Schwäbischen Alb bildeten sich immer wieder Aufreihungen und teils starke Bärte jenseits der fünf Meter.
So nutze Tobias Pachowsky, der schnellste Junior an diesem Wochenende, geschickt die Aufreihungen auf Alb und dem Altmühltal und legte einen sagenhaften 127,61 Punkte Flug auf einem gut gefülltem Discus 2a hin. Da jedoch der zweite Junior aus seinem Verein fehlte, brachte ihm dieser Flug nur den Rundenplatz neun und somit 42 Punkte für den FC Eichstätt.
Er freute sich jedoch sicher über den Drittschnellsten Flug Deutschlands an diesem Tag. Ebenso fehlten Simon Schröder (Bad Wörishofen) mit 126,36 Punkten auf Platz zehn und Lukas Esser vom FSV Sinderfingen mit 125 Punkten auf Platz elf die zweite Frau bzw. der zweite Mann.
Eric Schneider von der FSG Hammerburg konnte sich erneut über den Flug von Peter Wagner freuen, mit dem sie Rundenplatz vier und somit die Tabellenführung weiterhin behaupten können. Jedoch haben die Oerlinghausener einen Punkt gut gemacht und Hammelburg hat nur eine knappe Führung von 5 Punkten.
So bleibt es 4 Runden vor Saisonende spannend um die Liga und es wird sicher noch den ein oder anderen Wechsel an der Tabellenspitze geben, da noch einige Vereine auf Schlagdistanz zum Titel sind.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Am Abend reihten sich die Wolken auf.
Aufreihungen auf der
Schwäbischen Alb (Foto: Dirk Ströbl).
Perfektes Speed-Jojo
von Tobias Pachowsky am Samstag
 

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