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Change club affiliation in time! Sunday, 12. September 2021 translate news

As already announced in March 2021, a club change must be performed before the first flight registration in the next season and then remains unchanged for a whole season. As the new OLC season already starts on 21 September, there is not much time left for the first autumn flights to make this change. For example, if you have moved in the last few months and now want to enter a different home club, or if you want another team to benefit from your flights for the 2022 League season. The corresponding rule is described in the OLC-Plus rules under 1.10.

As already explained in March, it has become apparent that more and more pilots are reporting their weekend flights for one League team or club and during the week for another club. In addition, League entries from pilots who are only in fourth place or worse in their own team, i.e. who are not needed for their own team ranking, but who could, for example, be entered as a third ranking by the neighbouring club and thus save it from possible relegation, have made an unfair contribution to other potential relegation candidates. Since official club affiliation is not checked by the OLC, it can be assumed that this club hopping during the year would be exploited and lead to an unfair distortion of the results of the league and club rankings.

So: It can't hurt to check the participant data in good time before the first flight of the new season.

Your OLC Team


Vereinszugehörigkeit rechtzeitig ändern! Sunday, 12. September 2021 translate news

Wie schon im März 2021 bekannt gegeben, muss ein Vereinswechsel vor der ersten Flugmeldung in der nächsten Saison geändert werden und bleibt dann eine ganze Saison unverändert. Da die neue OLC-Saison schon am 21. September beginnt, bleibt für die ersten Herbstflüge nicht viel Zeit, um diese Änderung durchzuführen. Zum Beispiel, wenn in den letzten Monaten umgezogen und nun ein anderer Heimatverein eingetragen werden soll, oder wenn für die 2022-Liga-Saison ein anderes Team von deinen Flügen profitieren soll. Die zugehörige Regel ist in den OLC-Plus-Regeln unter 1.10 beschrieben.

Wie schon im März begründet, hat sich nämlich gezeigt, dass immer mehr Piloten ihre Wochenendflüge für ein Liga-Team bzw. einen -verein melden und unter der Woche für einen anderen Verein. Zusätzlich haben Ligameldungen von Piloten, die im eigenen Team nur an vierter Stelle oder schlechter stehen, also nicht für die eigene Mannschaftswertung gebraucht werden, aber zum Beispiel beim Nachbarverein als dritte Wertung eingehen können und ihn somit vom eventuell vor dem Abstieg retten könnten, einen unfairen Beitrag gegenüber anderen potenziellen Absteigern geleistet. Da eine offizielle Vereinszugehörigkeit vom OLC nicht geprüft wird, kann man davon ausgehen, dass dieses unterjährige Vereins-Hopping ausgenützt und zu einer unfairen Ergebnisverfälschung der Liga- und Vereinswertungen führen würde.

Also: Es kann nicht schaden, rechtzeitig vor dem ersten Flug in der neuen Saison einmal die OLC-Teilnehmerdaten checken.

Dein OLC-Team


Hochgeschätzt: Die OLC-World-League Tuesday, 07. September 2021 translate news

Mit der erstmaligen Erfindung eines richtigen Team-Wettbewerbes für den Segelflug im Jahre 2001, genannt Segelflug-Bundesliga, gelang dem OLC ein bahnbrechender Schub für die anfänglich 324 teilnehmenden Vereine in Deutschland. Schon zwei Jahre später lag die Reichweite mit 576 Mannschaften bei nahezu 100% Prozent aller Vereine in Deutschland. Es wurde eindeutig mehr und öfter geflogen. Gerade bei nicht so tollem Wetter gingen die Hallentore auf und viele stellten fest, für was so manche Schlechtwetterlage ausreichte. Zusätzlich kamen plötzlich Erfolge für diejenigen, die sich nie zu den Höchstleistern im Streckensegelflug zählten. Von der explosionsartigen Vermehrung der lokalen Presseberichte ganz zu schweigen! Was lag näher, als größer zu denken und den Versuch einer Welt-Liga zu wagen?

Natürlich war man sich klar, dass bestimmte Fluggebiete nie fair mit anderen verglichen werden können. Neue Regeln entwickeln? Wie sollten solch vermutlich komplexen Regeln formuliert und verstanden werden? Deshalb wurde entschieden, sich erst einmal größtmöglich an der inzwischen aufgeteilten Bundesliga zu orientieren. Das hieß, dass durch die Festlegung des gleichen Rundensystems und -zeitraums, praktisch nur Vereine auf der Nordhalbkugel als Teilnehmer in Frage kommen würden. Um die World-League im ersten Jahr 2007 nicht gleich mit den fast 600 inzwischen Liga-erfahrenen deutschen Klubs zu überschwemmen, wurden die deutschen Teilnehmer auf die 30 Erstligisten beschränkt. Immerhin konnten dann doch schon 344 nicht-deutsche Vereine mit ligaoptimierten Flügen registriert werden. Beherrscht wurde die Tabelle am Jahresende von den US-Clubs. Warner Springs Gliders aus Kalifornien durfte sich als erster Weltmeister der neuen World-League eintragen, gefolgt von Albuquerque Soaring und Black Forest Soaring. Auf Platz sechs schloss Porin Ilmailukerho aus Finnland ab, bevor mit der Fliegergruppe Blaubeuren der Deutsche Meister folgte.

 

Siegesfeier in Minden (von links): Uwe Kleinhempel, Nico Bennet, Brad Jackson, Jim Payne, Jackie Payne

Daraufhin war klar, dass die wenigen, aber sehr schnellen Tage über den Rockies nicht immer die zukünftigen Sieger bestimmen dürfen. Man hob jegliche Teilnehmer-Beschränkung auf und alle Vereine der Welt konnten somit in eine Liga losgelassen werden. Das 40-Punkte-System wurde eingeführt, sowie die unbeschränkte Startortmöglichkeit. Schon 2008, im zweiten Jahr der OLC-World-League nahmen fast 1100 Mannschaften teil. Diese Zahl hat sich bis heute in etwa gehalten. Auch zeigte sich, dass nun nicht nur die superschnellen Flüge aus den USA den Ausschlag gaben, sondern dass gerade die Schlechtwetterrunden in Europe die Big Points lieferten. Der Aero-Club Langenselbold durfte sich als Deutscher Meister dann als nächster Weltmeister feiern. Und seitdem wurden die Meistertitel immer nur an Teams aus Deutschland (6 mal) und den USA (9 mal) vergeben. Neben Langenselbold duften sich Blaubeuren (2011), Bayreuth (2015 und 2018), Burgdorf (2016) und Aalen (2017) Weltmeister nennen. Für Aalen und Bayreuth (2 mal) führte dies bei Leserbefragungen der heimischen Zeitungen sogar zur Ernennung als Mannschaft des Jahres – meist gegen etablierte Ballsportarten! Aber auch in Amerika wurden die Meistertitel von den bisherigen (nur) vier Siegern oft hoch gefeiert. Neben Warner Springs (2007) und Hole in the Wall aus Kalifornien (2013) kommt der Rekordsieger aus Albuquerque/New Mexico, nennt sich seit ein paar Jahren Moriarty Soaring und gewann schon fünfmal: 2009, 2010, 2012, 2014 und 2019. Die letzten beiden Jahre dominierte der USA-Gold-League-Sieger Minden Soaring Club aus Nevada, während der dreifache Deutsche Meister, LSV Rinteln sich jeweils mit Platz 2 oder 3 begnügen musste. Immerhin ist doch eine Vize-Weltmeisterschaft auch etwas! Neben Rinteln 2019 und 2021 gelang dies ebenfalls den deutschen Vereinen aus Aalen (2018), Braunschweig (2016), Schwarzwald (2015) und Königsdorf (2010), sowie aus den USA der Soaring Society of Boulder (2020), Moriarty (2017, 2013, 2007), Minden (2014), Hole in the Wall (2012), TSA (2011), Warner Springs Gliders (2009, 2008).

In steigender Anzahl erscheinen aber auch immer mehr Mannschaften aus anderen Ländern in den Top 50. Das Interesse an dieser einzigartigen Club-Weltmeisterschaft, die es in keiner anderen Sportart so gibt, wird immer größer. Der finnische Räyskälä Aero Club kann sich 2021 mit Platz 12 wieder einmal nahe on den Top 10 platzieren. Gleich mehrere Italiener, angeführt vom AeC Pavullo, sind ab Platz 25 zu finden. Weiterhin stehen der Club Cumulus Fuentemilanos/Spanien (2021: Platz 35) und der Romanian Aeroclub (Platz 36) für zukünftige Spitzenplatzierungen bereit. In der Schweiz erreichten die eifrigen Flieger vom SG Knonaueramt 2009 mit Platz 8 ihr bestes Ranking. Österreich wird von SMBC Kirchdorf/Micheldorf angeführt, Niederlande von den Amsterdamsche Zweefvliegen, und der Canadian Rockies Soaring Club sollte erwähnt werden. Vordere Rundenplatzierungen kommen auch vom ALC Lesce/Bled aus Slowenien, ACBA Nogaro/Frankreich, Aeroklub Bielsko Bialski/Poland und Lasham/UK. Nahezu alle europäischen Länder sind inzwischen vertreten. Aber selbst Vereine von der Südhalbkugel beteiligen sich und streben die Top 100 Platzierungen an. Beispiele sind der Piako Gliding Club aus Neuseeland, Kingaroy Soaring Club/Australien und Cape Gliding Club/Südafrika. Nicht zu vergessen, dass in dieser eingleisigen Liga auch immer wieder deutsche Vereinen aus der 2. und der Quali-Liga sehr gute Chancen auf vordere Platzierungen haben. So wird 2021 der Sieger der 2. Liga, AV Pirna, als drittbeste deutsche Mannschaft in der OLC-World-League-Abschlusstabelle auf Platz 5 geführt!

Dass eine vordere Runden- oder Endplatzierung gut in Presse und Medien ausgeschlachtet werden kann, zeigen viele Beispiele von den Vereinen, die gemerkt haben, dass hier einiges an Potential zum Wohle des Segelflugs steckt. Stellvertretend sei hier der Instagram-Auftritt des diesjährigen Sieger gezeigt.

Für alle ambitionierten Liga-Mannschaften lohnt es sich auf jeden Fall, mal in die OLC-World-League zu schauen, sich mit den Regeln vertraut zu machen und 2022 Erfolge neben der OLC-Bundesliga anzustreben, zu feiern und zu verbreiten. Das OLC-Team wird in Zukunft den Fokus auf die World-League etwas verstärken, um der Einzigartigkeit und Attraktivität dieser Liga gerecht zu werden.

Heiko Hertrich


Highly appreciated: The OLC-World-League Tuesday, 07. September 2021 translate news

With the first invention of a real team competition for gliding in 2001, called the Segelflug-Bundesliga, the OLC achieved a groundbreaking boost for the initially 324 participating clubs in Germany.  Just two years later, with 576 teams, the coverage was almost 100 % of all clubs in Germany. There was clearly more and more frequent flying. Especially when the weather was not so great, the hangar doors opened and many realised what some bad weather was good for. In addition, successes suddenly came for those who had never counted themselves among the top performers in cross-country gliding. Not to mention the explosion in local press coverage! What could be more obvious than to think bigger and attempt a World-League?

Of course, it was clear that certain flying areas could never be fairly compared with others. Develop new rules? How should such presumably complex rules be formulated and understood? That is why it was decided to first orientate themselves as much as possible on the German Bundesliga, which had been split up in the meantime. This meant that by setting the same round system and period, practically only clubs in the northern hemisphere would be considered as participants. In order not to flood the World League in the first year 2007 with the almost 600 German clubs that had meanwhile gained league experience, the German participants were limited to the 30 first division clubs. Nevertheless, 344 non-German clubs were registered with league-optimised flights. The table was dominated by the US clubs at the end of the year. Warner Springs Gliders from California was the first World Champion of the new World-League, followed by Albuquerque Soaring and Black Forest Soaring. Porin Ilmailukerho from Finland finished in 6th place, before the German champion, Fliegergruppe Blaubeuren, followed.

It was then clear that the few but very fast days over the Rockies should not always determine the future winners. Any restriction on participants was lifted and all clubs in the world were "let loose" in just one global league. The 40-point system was introduced, as well as unrestricted starting locations. Already in 2008, the second year of the OLC-World-League, almost 1100 teams participated. This number has remained more or less the same until today. It also became apparent that it was not only the super-fast flights from the USA that made the difference, but that it was the bad weather rounds in Europe that delivered the BigPoints. The Aeroclub Langenselbold, as German Champion, was then allowed to celebrate itself as the next World Champion. And since then, the championship titles have only ever been awarded to teams from Germany (6 times) and the USA (9 times). In addition to Langenselbold, Blaubeuren (2011), Bayreuth (2015 and 2018), Burgdorf (2016) and Aalen (2017) were called world champions. For Aalen and Bayreuth (2 times), this even led to them being named Team of the Year in reader surveys in local newspapers - mostly against established ball sports! But also in America, the championship titles were often highly celebrated by the previous (only) 4 winners. Besides Warner Springs (2007) and Hole in the Wall from California (2013), the record winner comes from Albuquerque/New Mexico, has been called Moriarty Soaring later on and has already won 5 times: 2009, 2010, 2012, 2014 and 2019. The last two years, the USA Gold League winner Minden Soaring Club from Nevada dominated, while the three-time German champion, LSV Rinteln had to settle for 2nd or 3rd place each time. After all, a Vice World Champion title is something too! Besides Rinteln in 2019 and 2021, the German clubs from Aalen (2018), Braunschweig (2016), Schwarzwald (2015) and Königsdorf (2010), as well as from the USA Soaring Society of Boulder (2020), Moriarty (2017, 2013, 2007), Minden (2014), Hole in the Wall (2012), TSA (2011) and Warner Springs Gliders (2009, 2008) achieved this, also.

Celebrations in Minden (from the left): Uwe Kleinhempel, Nico Bennet, Brad Jackson, Jim Payne, Jackie Payne

However, more and more teams from other countries are appearing in the top 50. The interest in this unique club world championship, which does not exist in any other sport, is growing. The Finnish Räyskälä Aero Club can once again place close to the top 10 in 2021 with 12th place. Several Italians, led by AeC Pavullo, can be found from 25th place onwards. Furthermore, the Club Cumulus Fuentemilanos/Spain (2021: place 35) and the Romanian Aeroclub (place 36) are ready for future top rankings. Also from Switzerland, the eager flyers from SG Knonaueramt achieved their best ranking in 2009 with 8th place. Austria is led by SMBC Kirchdorf/Micheldorf, Netherlands by the Amsterdamsche Zweefvliegen and the Canadian Rockies Soaring Club should be mentioned, as well. Front round placings also come from ALC Lesce/Bled from Slovenia, ACBA Nogaro/France, Aeroklub Bielsko Bialski/Poland and Lasham/UK. Almost all European countries are now represented. But even clubs from the southern hemisphere are participating and aiming for the top 100 placings. Examples are Piako Gliding Club from New Zealand, Kingaroy Soaring Club/Australia and Cape Gliding Club/South Africa. It should not be forgotten that in this single-tier league, German clubs from the 2nd and Quali leagues also have very good chances of achieving top placings. In 2021, for example, the winner of the 2nd league, AV Pirna, will be listed as the third best German team in the OLC World League final table in 5th place!

The fact, that a top round or a final ranking can be well "exploited" in press and media, is shown by many examples of clubs that have noticed, that there is a lot of potential here for the benefit of gliding. The Instagram page of this year's winner is a good example.

It is definitely worthwhile for all ambitious league teams to take a look at the OLC-World-League, familiarise themselves with the rules and strive for, celebrate and spread success alongside the local OLC-Leagues in 2022. The OLC team will be increasing the focus on the World-League somewhat in the future to reflect the uniqueness and appeal of this league.

Heiko Hertrich


Late Night Soaring: Flug des Monats August Tuesday, 07. September 2021 translate news

Zum sechsten Male werden Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk im Rahmen von Late Night Soaring mit dem auserwählten Piloten den Flug des Monats besprechen. Nachdem es in den letzten beiden Monaten mit einem Doppelsitzerflug und einem Ka-6-Teamflug jeweils bereits zwei Neuigkeiten beim Flug des Monats gab, so stellt auch dieser Flug des Monats und dessen Besprechung ein absolutes Novum dar, Ihr dürft alle sehr gespannt sein!
Am Donnerstag 9. September wird um 20:30 Uhr auf youtube  bekanntgegeben, wer diesmal der Gewinner ist.
 


Der OLC braucht auch deine Unterstützung! Friday, 27. August 2021 translate news

Du meldest fleißig deine Flüge im OLC wie mehr als 14000 Teilnehmer auf der ganzen Welt. Das Wettbewerbssystem ist dafür 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr online. Aber automatisch läuft das nicht. Dahinter steckt ein kleines Team von Segelfliegern, das in seiner Freizeit die Arbeit dafür stemmt. Diese Unterstützer arbeiten ehrenamtlich. Nur ganz ohne finanzielle Unterstützung funktioniert das Ganze nicht: Der Einsatz und die Pflege des dafür notwendigen hochprofessionellen und komplexen IT-System kosten. Viele Teilnehmer unterstützen deshalb schon die OLC-Arbeit jährlich mit einer Spende von 12 Euro. Im Wertungssystem weisen sie sich durch den Smiley aus.

Wenn auch du den OLC unterstützen willst, wäre das sehr hilfreich. Du sicherst mit deinem kleinen Beitrag, dass du weiterhin deine Flüge weltweit teilen und das gesamte internationale Geschehen verfolgen kannst, dass der OLC auch in Zukunft reibungslos funktioniert – auch wenn mal an einem Tag 3000 Flüge fast zeitgleich gemeldet werden.

Reichen dir die Argumente noch nicht? Schau mal nach, wie der OLC seit seiner Gründung 1999 den Segelflug revolutioniert hat.

Mit den 12 Euro im Jahr gehörst du mit zur großen OLC-Gemeinschaft. Melde dich hier einfach an.

 

 

 


Die zweite Corona-Ligasaison 2021 – ein Fazit Thursday, 26. August 2021 translate news

Wer konnte schon erwarten, dass uns das verdammte Virus eine zweite Flugsaison „befallen“ wird. Aber nachdem selbst unzählige zentrale Meisterschaften, einschließlich der Weltmeisterschaften in Stendal, abgesagt werden mussten, entschloss sich das OLC-Team wieder zu einer verkürzten Liga-Saison. Diesmal sollte sie Mitte Mai beginnen und damit 15 Runden dauern, immerhin zwei mehr als 2020. Wieder lagen die OLC-Entscheider goldrichtig. Pünktlich zum 15. Mai konnte man von annehmbaren Inzidenzzahlen, von entsprechenden Lockerungen der Einschränkungen und von überwiegend fairen Bedingungen für alle teilnehmenden Vereine ausgehen.

Und die erste Runde stellte schon fast die Weichen in der Segelflug-BUNDESLIGA. Das spätere 2021er Podium aus Rinteln, Königsdorf und Walldürn setzte sofort ihre Duftmarken und belegt gleich die Rundenplätze zwei, drei und vier. Nur der Wiederaufsteiger SFV Bad Wörishofen gönnte keinem den Rundensieg und kassierte die ersten 20 Punkte – übrigens damit auch gleichzeitig den Rundensieg bei den U25ern. Aber auch Pirna setzte mit einem zweiten Rundenplatz in der 2. Liga ein erstes Zeichen für eine hochmotivierte Saison. Auch fällt auf, dass wohl wegen des halbseidenen Wetters, nur wenige Mannschaften überhaupt ihre Hallentore und Hänger öffneten. Diese Feststellung zieht sich leider durch die gesamte Saison, hauptsächlich gültig für die 2. und die Quali-Liga. Auch in der U25-Liga wurden sehr oft nur einzelne Piloten tätig. Selten kommen mehr als zehn vollständige Mannschaften zustande und oft bleibt es bei weniger als 30 Teilnehmern pro Runde – bei immerhin über 500 registrierten Vereinen in Deutschland!

Runde zwei lieferte dann bei besserem Wetter schon den besten Saisonschnitt durch die Altmeister vom LSR Aalen mit 410 Speedpunkten. Bad Wörishofen wiederholt den U25-Rundensieg, genauso wie Pirna den zweiten Platz in der 2. Liga. Ab Runde drei bahnte sich aber durch einen Sieg von Mannheim und nur einen Trostpunkt für Pirna der spannende Zweikampf dieser beiden Mannschaften an, der sich bis zur siebten Runde fortsetzte. Erst dann kann sich der spätere Meister, AC Pirna, etwas absetzen. In der Quali-Liga ist selbst nach vier Runden noch kein Favorit ersichtlich. Das große Teilnehmerfeld und die 50 Punkte für den Rundensieg produzieren Runde für Runde sehr stark wechselnde Tabellenstände. Einzig die Jungs und Mädels der FSG Schwarze Heide platzieren sich von Anfang an immer wieder konstant vorne und werden am Ende auf Tabellenplatz drei mit dem Aufstieg belohnt.

Die Runden vier bis sieben zeichneten sich dadurch aus, dass sich die späteren Meister schon durchsetzten. Sie übernahmen jeweils die Tabellenführung und hielten sie bis zum Schluss – außer in der schon angesprochenen Quali-Liga. Dort dauerte es bis Runde elf, dann konnte sich Klix etwas von Mannheim absetzten und schließlich bis zum Finale den Sieg bewahren.

Dann kam wieder eine Diskussion auf, wie man sich nach den katastrophalen Überschwemmungen im Westen Deutschlands verhalten sollte. Ganz klar, richtig faire Bedingungen sollte es durch traurige Einzelschicksale wohl nicht so schnell wieder geben. Zumindest eine Runde aussetzen war kurzfristig die richtige Lösung, um auf die damals noch unbekannte Lage und dem angekündigten Flugsperrgebiet reagieren zu können. So wurde die Runde zehn in Deutschland eine Nullrunde für alle Ligen.

Die folgenden Finalrunden waren dann dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Plätze fleißig und mit Elan verteidigt wurden und die Spannung sich auf die verbliebenen Ab- und Aufstiegsplätze konzentrierte. Rinteln fixierte seinen Meister-Hattrick schon in der vorletzten Runde. Pirna durfte zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren eine Aufstiegsfeier organisieren und Königsdorf errang im achten Jahr der U25-Liga den schon den fünften Titel. Bestimmt hat man sich in Königsdorf nach über zehn Jahren Abstinenz vom Podium über den Vizemeistertitel gefreut. Die Odenwäldler, die geschickt zwischen Walldürn und ihrer „Außenstelle“ in der Oberpfalz pendelten, vervollständigten zum zweiten Mal hintereinander das Podium der Bundeliga auf dem dritten Platz.

Mit dem FCC Berlin, AC Braunschweig und Pirna schafften gleich drei Teams den sofortigen Wiederaufstieg aus der 2. Liga. Begrüßen darf man im Oberhaus auch wieder den allersten Liga-Sieger aus dem Jahre 2001 der damals noch eingleisigen Bundesliga, den SFV Mannheim. Als Neuling schaffte es der AC Weiden als neuzigster Verein in Deutschland erstmalig in die Segelflug-Bundesliga.

Rekordmeister Burgdorf, in Runde 13 noch auf einem klaren Abstiegsplatz, motivierte für die Finalrunden nochmal alle Kräfte und rettete sich gerade so auf Tabellenplatz 23; bleibt also erstklassig. Leider auf Kosten ihres Nachbarn, der LSG Fallersleben, die mit nur einem einzigen Punkt Unterschied zu Burgdorf ihren dritten Abstieg in der Vereinsgeschichte besiegelten. Viel Glück zu einer erneuten Aufstiegsfeier im nächsten Jahr, was natürlich auch allen anderen Absteiger gewünscht wird!

Was zeichnet die Bundesliga-Saison 2021 noch aus? Viele Trends setzten sich fort. Die Meister der einzelnen Ligen weisen meist einen großen Punkteabstand zum Zweiten aus. Dagegen geht es bei den ersten Abstiegsplätzen bei Rang 23 und 24 und den letzten Aufstiegsmöglichkeiten um Platz 7 und 8 immer sehr eng zu. Oft entscheiden ein bis drei Punkte, über die man sich dann nachträglich gehörig ärgert, weil es doch einfach gewesen wäre, in der ein oder anderen Runde doch gestartet zu sein oder eine volle Teamstärke zu erwirken. Zumal immer wieder geringste Geschwindigkeitsunterschiede über einige Punkte entschieden haben. Da hört man dann oft auch erst hinterher: „Das bisschen Optimierung wäre auf jeden Fall drin gewesen!“ Dies sollte dann auch der Leit- und Motivationsspruch für die kommende Saison sein.

Erfolge, ob Meister, Aufsteiger, Platzierter, Rundensieger oder einfach nur der Verbleib in einer Liga – wie bei den Bensheimern, die jetzt 30 Liter Bier eines Gönners für den 18. Platz in der 2. Liga genießen dürfen – wurden wieder vielfältig und quer durch die Republik in allen möglichen Medien verbreitet. Sehr viele Teams nutzten wöchentlich ihren Ligabericht, um über den Segelflug und ihren Verein positiv zu informieren und zu werben.

Zum Schluss sei den Meistern und Gewinner der einzelnen Ligen herzlich gratuliert! Für die nächste Saison hoffen wir alle auf normale Verhältnisse, ohne Virus und Naturkatastrophen – und natürlich auch keine Unfälle. Viel Erfolg den Aufsteigern und hoffentlich eine erneute hohe Motivation für die Absteiger! Bleibt gesund und zuversichtlich, so wie der OLC-Ligabetrieb es bleiben wird.

 

Text: Heiko Hertrich, Fotos: Stefan Harries

 

Immer vorn dabei

Rennwetter in Franken

Königsdorfer Jugend (Foto: KDF)

Mieses Wetter

Rennpferde satteln für die nächste Runde

 

 


Die Auf- und Absteiger stehen fest! Tuesday, 24. August 2021 translate news

Mit der 14. Runde am 21. und 22.8.2021 ist die Liga-Saison 2021 Geschichte und der LSV Rinteln hat das Triple! Deutscher Meister 2019, 2020 und nun 2021. Die Meistertitel standen schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier), um den Klassenerhalt und den Aufstieg konnte aber noch in der letzten Runde vielerorts gekämpft werden. Nun stehen die Auf- und Absteiger fest. Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf (grün markiert). Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächst untere Liga ab (rot markiert)....
 

Das OLC Finale in Poppenhausen ist terminiert für den 16. Oktober 2021.

Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2021
# Punkte Speed Club
1 220 4317,3 LSV Rinteln (NI)
2 193 3730,49 SFZ Königsdorf (BY)
3 180 3687,72 FSC Odenwald Walldürn (BW)
4 161 3310,66 SFG Steinwald (BY)
5 147 3324,76 SFG Donauwörth-Monheim (BY)
6 130 3219,39 Fliegergruppe Wolf Hirth (BW)
7 130 2906,19 LSV Schwarzwald (BW)
8 129 2936,95 FLC Schwandorf (BY)
9 117 3097,55 AC Bad Nauheim (HE)
10 117 2765,64 LSV Gifhorn (NI)
11 105 2756,17 FSV Eisenhüttenstadt (BB)
12 103 2765,83 FSV Laichingen (BW)
13 101 2874,42 LSR Aalen (BW)
14 97 3043,64 SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)
15 94 2772,26 LSG Bayreuth (BY)
16 91 2700,74 AC Bamberg (BY)
17 90 2705,33 Aero-Club Ansbach (BY)
18 89 2618,7 FK Brandenburg (BB)
19 76 2464,69 AC Lichtenfels (BY)
20 76 2356,28 FLG Blaubeuren (BW)
21 74 2774,71 FG Oerlinghausen (NW)
22 74 2353,46 SFV Bad Wörishofen (BY)
23 69 2203,14 LSV Burgdorf (NI)
24 68 2373,27 LSG Fallersleben (NI)
25 61 1845,18 LSV Homberg/Ohm (HE)
26 58 2103,18 HAC Boberg (HH)
27 52 2188,4 SFC Schwäbisch Hall (BW)
28 35 1769,92 LSV Hofgeismar (HE)
29 20 1500,7 AC Nastätten (RP)
30 19 1697,33 FG Schwäbisch Gmünd (BW)
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2021
# Punkte Speed Club
1 217 3793,09 AC Pirna (SN)
2 167 2978,95 SFV Mannheim (BW)
3 155 2715,96 AC Weiden (BY)
4 147 2777,83 AC Braunschweig (NI)
5 144 2714,53 LSC Bad Homburg (HE)
6 143 2898,34 LSV Bückeburg-Weinberg (NI)
7 142 2650,06 FCC-Berlin (BL)
8 136 2588,93 SFZ Ottengrüner Heide (BY)
9 116 2360,23 FSV Mössingen (BW)
10 108 2485,57 FLG Grabenstetten (BW)
11 102 2239,02 SSV Ludwigshafen/Rhein (RP)
12 95 2168,89 LSG Hersbruck (BY)
13 93 2123,59 Isar Segelflug Team (BY)
14 89 2198,91 FG Freudenstadt (BW)
15 89 1685,13 Hannoverscher Aero-Club e.V. (NI)
16 88 2171,62 FSVO Reinheim (HE)
17 87 2052,6 Aero Club Berlin (BL)
18 84 2089,61 SFG Bensheim (HE)
19 84 1750,55 LSV Altkreis Isenhagen (NI)
20 76 1631,66 AC Schweinfurt (BY)
21 75 1897,58 FSV Neustadt/Weinstr (RP)
22 71 1694,5 FSV Tübingen (BW)
23 63 1563,82 FC Eichstätt (BY)
24 62 1859,89 SG Möckmühl-Öhringen (BW)
25 49 1448,38 AC Esslingen (BW)
26 31 1360,69 AFZ Unterwössen (BY)
27 30 1200,85 SFG Stadtlohn (NW)
28 28 961,53 FSV Sindelfingen (BW)
29 18 613,16 FSG Hammelburg (BY)
30 15 809,7 FV Celle (NI)
Endstand Quali-Liga 2021
# Punkte Speed Club
1 416 2199,3 Aero Team Klix (SN)
2 405 2273,52 LSG Ravensburg (BW)
3 388 2258,11 FSG Schwarze Heide (NW)
4 384 2061,52 FLG Dettingen/Teck (BW)
5 383 2172,35 LSV Straubing (BY)
6 381 2241,07 SFC Malmsheim (BW)
7 341 2003,65 FSC Giebelstadt (BY)
8 331 2140,55 FC Bronkow (BB)
9 320 1561,11 LSC Ueckerfalken (MV)
10 288 1686,46 SFC Ulm (BW)
11 261 1503,04 BAEC-Mitte (BL)
12 251 1732,07 LSG Erbslöh Langenfeld (NW)
13 248 1326,65 Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen (HB)
14 247 1578,68 FK Wittstock (BB)
15 233 1408,77 Aero-Club Rhein-Nahe (RP)
16 225 1785,66 Paradiesvögel LU (RP)
17 211 1535,78 FBG Pattonville (BW)
18 204 1427,6 LG Hotzenwald (BW)
19 199 1409,42 VfS Krefeld (NW)
20 196 1648,93 SFG Werdenfels (BY)
21 191 1371,49 SFZ Aero Jena (TH)
22 190 1487,14 FSV Kassel-Zierenber (HE)
23 186 1404,47 SFC Neustadt-Glewe e.V. (MV)
24 177 1164,66 GFS Wasserkuppe (HE)
25 171 1392,92 LSV Regensburg (BY)
26 164 953,68 FLG Lahr (BW)
27 152 1035,51 Segelflugzentrum am Sommersberg-Pritzwalk (BB)
28 148 1349,98 FSG Letzenberg Malsch (BW)
... ... ... ...
... ... ... ...
Endstand U25-Liga 2021
# Punkte Speed Club
1 495 1594,45 SFZ Königsdorf (BY)
2 411 1235,82 FLG Grabenstetten (BW)
3 332 854,64 FSC Odenwald Walldürn (BW)
4 318 1119,82 SFV Bad Wörishofen (BY)
5 281 852,79 AC Lichtenfels (BY)
6 264 739,14 FSV Laichingen (BW)
7 237 632,36 FSV Radolfzell e.V (BW)
8 228 671,27 LSG Erbslöh Langenfeld (NW)
9 226 639,01 LSV Gifhorn (NI)
10 224 606,84 LSV Bückeburg-Weinberg (NI)
11 221 547,35 SFZ Ottengrüner Heide (BY)
12 210 678,01 FSV Stölln/Rhinow (BB)
13 207 710,08 FC Eichstätt (BY)
14 200 517,9 FSG Letzenberg Malsch (BW)
15 193 587,43 AC Pirna (SN)
16 186 572,05 FCC-Berlin (BL)
17 181 570,83 LSV Straubing (BY)
18 178 602,41 Paradiesvögel LU (RP)
19 171 480,82 AC Braunschweig (NI)
20 170 389,34 AC Weiden (BY)
21 166 458,7 FSVO Reinheim (HE)
22 162 472,3 LSV Homberg/Ohm (HE)
23 156 493,21 FLC Schwandorf (BY)
24 154 381,04 LSG Bayreuth (BY)
25 151 470,85 AC Bonn-Hangelar (NW)
26 133 322,75 BVL Bremen (HB)
27 126 403,35 LSV Schwabmünchen (BY)
28 125 300,11 LSV Wittlage (NI)
29 122 312,23 FG Wuppertal Radevormwald (NW)
30 121 422,78 SFG Bensheim (HE)
31 118 301,65 Airbus HFB Fluggemeinschaft e.V. (NI)
32 116 429,7 LSC Erftland (NW)
33 116 351,4 SSV Ludwigshafen/Rhein (RP)
34 114 467,92 FSG Hammelburg (BY)
35 114 380,69 FC Langhennersdorf (SN)
36 113 399,07 VfS Krefeld (NW)
37 106 390,21 SFG Stadtlohn (NW)
38 106 294,32 FBG Pattonville (BW)
39 106 225,32 Hannoverscher Aero-Club e.V. (NI)
40 104 322,7 SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)
41 103 323,55 LSV Burgdorf (NI)
42 102 318,37 LSV Bruchsal (BW)
43 98 306,8 LSC Bad Homburg (HE)
44 98 257,4 Fliegergruppe Wolf Hirth (BW)
45 94 360,93 FSV Mössingen (BW)
46 92 328 FC Kamenz (SN)
47 92 194,96 LSG Hersbruck (BY)
48 85 209,25 ACR Fulda (HE)
49 84 267,34 HAC Boberg (HH)
50 82 283,16 LSC Interflug Berlin (BL)

 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Finalrunde der Segelflug-BUNDESLIGA am 21.08./22.08.21 Monday, 23. August 2021 translate news

Auch wenn die Titelträger bereits in der Vorwoche fest standen - beim Thema Auf- und Abstieg war es in allen Ligen nochmal spannend. Auch wenn am Ende keine großen Verschiebungen mehr stattfanden - wer sicher gehen oder wer noch etwas erreichen wollte, musste auch in dieser letzten Runde nochmal ran. Das Wetter bot zumindest fast allen eine Gelegenheit dazu - über die Qualität lässt sich dabei sicher streiten.

Samstag: Der Samstag war gleich von mehreren Luftmassen geprägt: Von Emsland über den Harz bis an die Havel lag eine schwache Front, die ein trockenkühle Luft im Ostseeumfeld von der sich erwärmenden Luftmasse südlich davon trennte. Unter leichtem Hochdruckeinfluss und bei eher schwachen Windverhältnissen wurde die Front im Tagesverlauf zwar schwächer, der Blick in die Flugspuren zeigt aber, dass dieser Bereich nicht zu den bevorzugten Gebieten gehörte.
Aber auch der weite Bereich im südlich der Front war nicht störungsfrei. Ein ersten Schwall Cirren löste sich zwar auf dem Weg nach Osten in der trockenen Luft noch auf, auf dem Satellitenbild von 15UTC (17MESZ) sieht man aber bereits die nächsten Cirren, die im Vorfeld eines Tiefs vor Irland aufzogen. Sie waren gleichzeitig das Kennzeichen für eine deutlich beginnende Warmluftzufuhr. Und die machte sich auch in der Grundschicht bemerkbar - sichtbarstes Zeichen dafür war die von Westen her einsetzende Abtrocknung der Cumuli. Trotzdem gab es gerade unter den Cumuli im Südwesten auch schnelle Linien, wobei sich vor allem die Alb in den Flugspuren als bevorzugt genutzte Region zeigt.
Den zum Sonntag bevorstehenden Wetterwechsel zeigt das Satellitenbild ebenfalls an den ersten, in die Kaltfront über Frankreich eingelagerten Blitzen.

Meteosat 8: Der Samstag

Blitze 12.00 UTC
Blitze 15.00 UTC

Sonntag: Damit ist dann das Programm des Sonntags rasch beschrieben: Das Tief war inzwischen über dem Westen Deutschland angelangt. Während auf der Vorderseite der Front in der verbliebenen Warmluft die Gewittertätigkeit erneut auflebte, floss rückseitig eine kühlere Luftmasse ein. Im Einfluss des Troges fehlte ihr aber das stabilisierende Moment, so dass sich auch in der Kaltluft Gewitter bildeten, die sich dazu noch teils linienhaft aufreihten.
Als Konsequenz daraus sucht man Wertungslisten, und damit auch Karte mit den Flugspuren, vom Sonntag leider vergebens ...

Blitze 12.00 UTC

Blitze 15.00 UTC

Wer hat was draus gemacht?
Die Meister der Segelflug-Bundesliga und 2. Segelflug-Bundesliga standen ja bereits nach der vorherigen Runde fest. Für eine Reihe von Teams war es aber noch spannend, ging es doch darum, wer noch absteigen muss bzw. aufsteigen darf. So dürfte bei einigen die Motivation nochmal hoch gewesen sein, auf dem letzten Meter die entscheidenden Punkte zu erfliegen. Sowohl in der Segelflug-Bundesliga, als auch in der 2. Segelflug-Bundesliga war man ab Platz 18 (zumindest theoretisch) noch abstiegsgefährdet und selbst der jeweils 24. konnte sich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Und auch in der Quali-Liga waren noch 5 Aufstiegsplätze unbesetzt. Die Prognosen im Vorfeld hatten klar angedeutet: Der dafür entscheidende Tag sollte der Samstag sein.
Besonders spannend war die Lage in der 1. Segelflug-Bundesliga: Die LSG Fallersleben und der LSV Burgdorf lagen unmittelbar vor den Abstiegsrängen, direkt dahinter folgten die FLG Blaubeuren und der LSV Homberg/Ohm - und das mit einem Punkteabstand von gerade einmal 7 Punkten. Leider konnten die Homberger keine Punkte erfliegen und die Hessen können - trotz sehr erfolgreicher Einzelpiloten auf zentralen Meisterschaften - die Liga nicht halten. Damit kam es zum Fernduell zwischen Heide und der Alb. Wie Eingangs bereits erwähnt, lagen die schnellen Linien über dem Südwesten, was sich Blaubeuren zu Nutze machen konnte - Rundenplatz 7 und die daraus resultierenden 14 Punkte tragen den immerhin 2-maligen Deutschen Meister am Ende sogar bis auf Platz 20. Letztlich musste die Entscheidung daher zwischen den fast direkten Nachbarn fallen und damit kam es zu einem Duell im selben Wetteraum. Und der war alles andere als einfach, wie die Flüge bei tiefer Basis und nur sehr mäßigen Steigwerten zeigen. Die hier liegende Front war zwar wenig wetterwirksam, aber mit Cirren, Ausbreitungen und den thermisch eher unwilligen Luftmassen hatten beide Teams gleichermaßen zu kämpfen. Und von einem Kampf kann durchaus die Rede sein, denn für alle Piloten ging es auf ihrem Weg nach Osten in Richtung Altmark nur langsam voran. Bei kaum 4-stelligen Basishöhen und Kurbelanteilen von 30 bis 50% hatte am Ende Burgdorf die Nase ganz knapp vorne. Schnellster war Steven Dehne, der immerhin noch auf 76,81 Punkte (84,87km/h) kam. Lohn für die Mühen war Rundenplatz 16 und damit wichtige 5 Punkte. Die LSG Fallersleben kommt leider nur auf Rang 9 und rutscht nach Gesamtplatz 22 in der Vorwoche noch auf Rang 24 ab. Am Ende entscheidet damit nur 1 Punkt zwischen Klassenerhalt und Abstieg.
Auch in der 2. Segelflug-Bundesliga ging es im unteren Drittel knapp zu: Hier lag in der Vorwoche die SG Möckmühl-Öhringen auf dem 24. Rang und damit 5 Punkte vom Klassenerhalt entfernt. Diesen Platz belegte zu dem Zeitpunkt der FSV Tübingen, wiederum knapp hinter dem FC Eichstätt. Hier kam es zu einem Fernduell der anderen Art, denn die Tübinger waren (zumindest teilweise) in Lüsse zu Gast und auch einige Möckmühler hatten nach Mittelfischach verlegt. Schnellster für die Tübinger war Julian Kapitel von Lüsse aus (84,29 Punkte, 96,3 km/h). Die 66,01 Punkte (72,94 km/h) von Manfred Henninger zeigen, dass die Bedingungen aus dem Jagsttal heraus nicht die einfachsten waren. Trotzdem schaffte Möckmühl noch Rundenplatz 13 (8 Punkte), kann Tübingen als Runden-9. (12 Punkte) nicht abfangen. Sehr minimalistisch war trozt akuter Abstiegsgefahr der FC Eichstätt unterwegs, denn einzig Elias Daniel's Flug ging in die Wertung ein. Seine 54,61 Punkte (61,98km/h) brachten letztlich aber einen Punkt - und der war auch entscheidend, denn er sichert Eichstätt den Klassenerhalt. Ansonsten hätte bei Punktgleichheit auf Grund der besseren Gesamtspeed die SG Möckmühl-Öhringen noch vorbeiziehen können. Zwar wurden bei den Aufstiegsplätzen der 2. Segelflug-Bundesliga die Positionen nochmal etwas durchmischt, letztlich blieben aber die 7 Teams vorne, die sich bereits in der Vorwoche dort positioniert hatten.
Aber trotz aller bisher geschilderten Widrigkeiten wurde in der letzten Runde auch schnell und weit geflogen:
Punktbestes Team waren Lukas Esser & Juliane Gold, die vom Klippeneck aus für die LSG Erbslöh-Langenfeld mit einem 2-fachen JoJo in Richtung Ulm den Speed-OLC mit 121,98 Punkten (134,78km/h) anführen. Auch der schnellste Schnitt und der punktbeste Flug der Bundesligen folgte den Reihungen im Südwesten: Sebastian Nägel flog von der Hahnweide aus dabei nicht nur einen Schnitt von 139,56km/h (117,52 Punkte) sondern auch den weitesten Flug mit 624km. Etwas flächiger - und damit punktbesser - ging es u.a. für Erik Kurtz, Mathias Schunk und Erwin Ziegler über den Alpen.
Nach einem Corona-bedingt verzögerten Start und der Unterbrechung durch die Hochwasser-Katastrophe endet eine Liga Saison, die damit nicht nur vom Wetter mehr als wechselhaft war.
Mit einem optimistischen Blick auf die kommende Saison grüße ich Euch alle aus dem Ahrtal.

Euer Bernd Fischer vom TopMeteo-Team

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag









 

 


Segelflug-Bundesliga: Herzliche Glückwünsche an die Deutschen Meister 2021 ;-) Monday, 23. August 2021 translate news

Abermals liegt ein Covid 19 geschwächtes Jahr mit 15 (14) statt 19 Runden hinter uns. Doch der Sport, der geboten wurde, war wieder absolute Spitze. Dafür sorgte auch das OLC Liga-Reglement, das keine Wischi-Waschi-Ergebnisse zuließ. Man musste eben vor allem wieder heimkommen – und das erforderte kluges Taktieren und war nicht mit einfachem Drauflosfliegen zu bewerkstelligen.
In der Segelflug-Bundesliga, in der 2. Segelflug-Bundesliga und in der U25-Segelflug-Bundesliga stand das Ergebnis schon nach der vorletzten Runde fest. Richtig spannend war es dagegen bis zum letzten Wochenende in der Quali-Liga zur 2. Segelflug-Bundesliga. Hier war der Sieger erst nach der letzten Runde ausgeflogen ... so muss es sein!
Das Prinzip der Segelflug Bundesliga existiert nun schon seit zwanzig Jahren. Die Regeln haben die Weichen für den Jedermannsport in den Vereinen neu gestellt. Wenn hier ein Verein in der Spitze mitmischen will und noch dazu permanent, dann braucht er einen harten Kern an Power-Leuten. Ohne solch ein Team läuft nichts.
Der OLC tut seinerseits alles, damit die Rahmenbedingungen passen: Da werden die Wetterprognosen des DWD am Freitagabend vor jeder Runde präsentiert. Danach gibt es den allwöchentlichen Runden-Report von TopMeteo-Spezialist Bernd Fischer. Er präsentiert meteorologische Infos und Sportergebnisse gekonnt vermischt.

Das OLC-Team gratuliert den Deutschen Meistern ganz herzlich!
Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), Gerhard Marzinzik (LSV Neuwied), Martin Petz (LSV Papenburg), Reiner Rose (LSG Hersbruck)

Unten/daneben die Urkunden der Deutschen Meister 2021.

Der Rundenreport vom Abschluss-Wochenende erscheint am morgigen Dienstag im OLC-Magazin, alle Auf- und Absteiger am Mittwoch und das Gesamtresümee von Heiko Hertrich am Donnerstag ;-)

 

 

 

Meistertitel für OLC-Preisträger Eric Schneider Sunday, 22. August 2021 translate news

Herzlichen Glückwunsch Eric Schneider! Bei der DM der Junioren 2021 auf Burg Feuerstein ist der Gewinner des OLC-Discus von der FSG Hammelburg in der Clubklasse zum Meistertitel geflogen. Weil Eric Schneider sich in der Clubklasse bessere Chancen ausrechnete, startet der Hammelburger aber nicht mit einem auf 15 Meter Spannweite verkleinerten Disucs 2cT „OLC“ in der Standard-Klasse, sondern zog für den Wettbewerb eine LS4-b für die Clubklasse vor. Ein schöner Erfolg nach viel Training mit dem Discus, den Wilfried Großkinsky im OLC zur Förderung begabter Junioren zur Verfügung stellt.


Bürklin
Peter H. Braasch
FLARM
Rent a Glider
HPH
Alexander Schleicher
Jonker Sailplanes
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