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Freitag, 25. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 25.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG dominiert unter schwachen Luftdruckgegensätzen verbreitet ruhiges Wetter. Morgens hält sich im Süden eine feuchte Grundschicht, die sich im Vormittagsverlauf rasch auflöst. Sonst fließt mit einer östlichen Strömung in Bodennähe sehr warme und trockene Luft ein. Ein Höhentief bzw. ein Kaltlufttropfen über dem Nordwesten Polens labilisiert die Luftmasse über dem Nordosten Deutschlands. Auch in den Alpen wird örtlich wieder hochreichende Konvektion erwartet.
Am SONNTAG beeinflusst das Höhentief Norddeutschland mit einer bodennah feuchten und im Tagesverlauf auch zunehmend labilen Luftmasse. Im Südwesten Deutschlands wird aus Südwest feuchte und labil geschichtete Luft herangeführt. In den restlichen Landesteilen fließt aus Osten trockene Warmluft ein; hier bleibt es störungsfrei. Inneralpin kann es vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen kommen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG vorherrschend gute, mitunter sehr gute CU-Thermik. Eher  strichweise mal zerrissene oder durch Überentwicklungen/abschirmende Wolkenfelder gestörte CU-Thermik. Unmittelbar im auflandigen und beständigen Wind der Ostsee zum Teil nur schwer nutzbare und vorwiegend blaue Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich verbreitet gute CU-Thermik, am Nachmittag im Osten zunehmend als Blauthermik. Die Thermik wird teils durch dünne hohe Wolken gehemmt. Im östlichen Bergland sowie am Schwarzwald kann es zu Überentwicklungen kommen.
Auch am SONNTAG wird überwiegend gute Thermik erwartet, im Bergland als CU-Thermik, im Flachland gestrichen oder als Blauthermik.
Lediglich im äußersten Westen kommt es durch abschirmende Bewölkung meist zu geringer oder nicht nutzbarer Thermik. Zusätzlich sind im westlichen Bergland Überentwicklungen möglich.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik, nur vereinzelt Überentwicklungen über den Alpen, dem Bayerischen Wald und der Westalb.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, im Westen zeitweise abgeschirmt. Über den Alpen mäßige Wolkenthermik mit Überentwicklungen ab Mittag.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 23. Mai SFZ Königsdorf: Samstag hui, Sonntag pfui Artikel übersetzen

Der Samstag zeigte sich kurzfristig besser als durch die Wetterprognosen erwartet. Zwar war die Basis in den Bergen noch relativ niedrig, nichts desto Trotz startete Mathias Schunk um halb elf, um vor den Schauern vielleicht doch eine Ligawertung zu erfliegen. Am Geierstein fand er den ersten schwachen Aufwind und flog weiter nach Südosten, wo die Wetteroptik durchaus optimistisch stimmte. Die Wettereinschätzung meldete er natürlich sofort nach Königsdorf. Nach knapp drei Stunden landete er wieder in Königsdorf und hatte, bei den Wetteraussichten komplett überraschend eine Ligawertung von 92,6 km/h erflogen. "Offenbar war ich zufällig immer zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle".
Kurz danach saß Mathias schon wieder im Schleppflugzeug und zog Junior Johannes Beyer nochmals in die Luft, der bei seinem ersten Versuch leider in Greiling außenlanden musste. Markus Eggl war sofort losgefahren, um ihn wieder heimzuholen. Beyer flog dann im Voralpenland, nachdem die Berge mittlerweile bereits komplett mit Schauern dicht waren. Nach eineinhalb Stunden war aber auch der zweite Versuch zu Ende, da die Thermik um 16 Uhr komplett zusammengebrochen war. Aber immerhin 41,9 km/h in der Wertung. Für die Junioren erzielten Nikolai Wolf und Vincent Heckert bei der Quali in Erbach Wertungen von jeweils 53 km/h. Die Senioren Wertung vervollständigte Andrea Abt beim Dannstädter Vergleichsfliegen.
Mit der samstäglichen Zwischenwertung war man beim SFZ dann durchaus zufrieden, lagen die Junioren doch auf Rundenplatz sechs und übernahmen wieder die Tabllenführung und in der Bundesliga wurde man auf Rundenplatz acht und als Tabellensiebter geführt. In der gesamten Alpenregion gab es samstags insgesamt nur 19 gültige Wertungsflüge und da es nur vier Teams schafften, mehr als einen Flug in die Wertung zu bringen, lag das SFZ durch den insgesamt schnellsten Flug der Alpenregion von Mathias auf Rundenplatz fünf und eroberte sich die, wie bei den Junioren, die am letzten Wochenende verlorene Tabellenführung zurück, da die Hauptkonkurrenten aus der Schweiz und Österreich keine Wertung schafften.
Sonntag hatten die Prognosen dann leider recht und an Ligaflüge war in Königsdorf nicht zu denken.Auch in Erbach wurde frühzeitig neutralisiert, so dass alle Hoffnungen auf dem ASH 25 Team Julius Hoffelner/Dirk Weisel, die zum Training für die Quali in Bayreuth flogen. Sie erzielten dort zwar eine sehr gute Wertung von 100,0 km/h, aber andere Teams waren eben mit drei Piloten dort. Das SFZ rutschte sowohl auf Rundenplatz, als auch auf Tabellenplatz neun zurück. Die Junioren wurden zwar bis auf Rundenplatz 13 durchgereicht, liegen aber dennoch in Tabelle wieder vorne. In der Alpenliga konnte der Tabellenführer vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf am Sonntag drei Wertungen erfliegen und holte sich Rundenplatz zwei hinter dem AeC Belluno aus Italien. Das SFZ beendet die fünfte Runde auf Rang sieben und liegt hinter Kirchdorf/Micheldorf jetzt auf Tabellenplatz zwei.
 
Mathias Schunk
 
Julius Hoffelner (links) und Dirk Weisel (rechts) erzielten am Wochenende in Bayreuth den besten Königsdorfer Ligaschnitt
 
Tiefen Wolken am erschwerten am Samstag das Alpenfliegen
Echter Einsatz für die Liga, nach einer Außenlandung startet Johannes Beyer zum zweiten Versuch und holt den dritten Flug für die U25 Wertung

 


Mittwoch, 23. Mai Erfolgreiche Außenstellen bringen dem AC Braunschweig 9 wichtige Punkte Artikel übersetzen

Auch diese fünfte Runde lief erneut zur Zufriedenheit des Aero-Clubs aufgrund eines guten Mittelfeldplatzes ab. Zur Zeit laufen in Jena, Bayreuth und Hockenheim die Qualifikationsmeisterschaften zur nächsten Deutschen Meisterschaft 2019 mit Piloten unserer Segelfluggruppe.Christian Ückert und Joshua Arntz mit Copilotin Wiebke Holste nehmen in Jena am Wettbewerbsgeschehen teil.
Kornelius Volosciuk sowie Heiko Braden fliegen in Bayreuth und Hockenheim und konnten zwei wichtige Flüge für die Bundesligawertung beisteuern.
Am Samstag gab es von Waggum wegen nicht vorhandener Thermik keine Möglichkeit, einen Streckenflug in die Wertung zu bringen. Der Sonntag hingegen wurde bei erneut mäßiger Blauthermik von Klaus-Dieter Arntz, Rolf Wagner, Holger Scholz, Rolf Radespiel und Lennard Waschke, der früh außen landete, genutzt. Dieses Trio brachte 254,12 Speedpunkte mit nach Hause:
Kornelius Volosciuk, ASW 22BLE, 95,90 Speedpunkte,
Klaus Dieter Arntz, ASH 26E, 81,64 Speedpunkte, Heiko Braden, Ventus 2cM/18m, 76,57 Speedpunkte,
Arntz, der sich gerade mit der ASH 26 vertraut macht, flog zunächst gegen den strammen Ostwind an und wendete in Lüsse. Dieser Rundensieg ging mit 329,42 Speedpunkten nach Bayreuth. Die Gesamtwertung wird mit nunmehr 85 Punkten vom LSR Aalen dominiert und wir liegen weiterhin auf Rang 24 mit jetzt 17 Punkten.
 
Rolf Wagner
 
Die neu erstandene ASH 26E der Haltergemeinschaft Arntz/Dombrowsky
Erneut gab es am Sonntag mäßige Blauthermik ohne Ende in Niedersachsen
Faszination Streckensegelfliegen
 

Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 10. September Mountain Wave Projekt peilt Nepal an - Mission startet am 8. Oktober Artikel übersetzen

- Politische Situationen in arabischen Ländern erfordern Alternativlösungen
- Himalaya - Mission soll im Oktober in Berlin starten
 
Kurz vor dem geplanten Abflug von Berlin nach Kathmandu muss sich das Mountain Wave Project Team (MWP) immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Bedingt durch die politische Situation in den arabischen Ländern gestalten sich derzeitig die Überfluggenehmigungen über den einzelnen Ländern für den Überführungsflug nach Nepal schwierig. „Wir arbeiten fast täglich an Alternativlösungen“, informiert dazu Projektleiter Rene Heise über die aktuelle Situation. Dabei sind Containerlösungen in dem noch verfügbaren kleinen Zeitfenster und durch die erfahrungsgemäßen Zollprobleme nur noch in Etappen möglich. „Ebenso wird die Kraftstoffversorgung für die beiden Forschungsflugzeuge auf 14 Flugabschnitten mit über 10.000 Streckenkilometer im Detail mit den Überfluggenehmigungen zunehmend problematisch gesehen“, berichtet Heise. 
Sehr erfolgreich verlief dagegen der letzte Testflug mit dem Kamerasystem MACS des Deutschen Luft und Raumfahrtzentrums über dem Stubai- Gletscher. Die Kombination des Motorseglers der FH Aachen vom Fachbereich Luft-und Raumfahrttechnik, der in Nepal als MWP – Forschungsplattform dienen wird, funktionierte mit der DLR –MACS hervorragend. Die fliegerische Herausforderung mit den POD‘s im Hochgebirge wurde bestens gemeistert. Dank hervorragender Unterstützung der Werdenfelser Fliegerkameraden auf ihrem neuen Flugplatz Ohlstadt waren die Aufnahmen schnell im Kasten. Das höhenphysiologische Training und logistische Vorbereitung der Sauerstoffversorgung wird vom MWP- Fliegerarzt Jürgen Knüppel vorbereitet. Eine Sauerstoffmangelsimulation mit den beteiligten Piloten wird in Einrichtungen des Flugmedizinischen Instituts Königsbrück in den nächsten Wochen erfolgen. Die meteorologische Sensorik wird von Prof. Jörg Hacker Airborne/Research Australia im fernen Adelaide vorbereitet und für die Turbulenzmessflüge über dem Himalaya optimiert. Über den Stand der MPW Vorbereitungen und ersten Ergebnissen der Testflüge wird demnächst im aerokurier berichtet.
 
Lothar Schwark
 
Das MWP Team zeigte sich in Ohlstadt optimistisch, dass die Nepalreise wie geplant durchgeführt wird. Zweiter von links Projektleiter Rene Heise. (Foto: Schwark)
Von Ohlstadt aus wurden mit dem Forschungsflugzeug der FH Aachen die spezielle MACS –Kamera der DLR zur bevorstehenden Himalaya Mission getestet. (Foto: Schwark)
MPW Chefpilot Klaus Ohlmann ist derzeit mit vielfältigen Organisationsaufgaben zur Nepal Reise beschäftigt. (Foto: Privat)
 
 

Sonntag, 08. September Nine Pilots reach the Top - Hole In The Wall's League-winning Recipe Artikel übersetzen

After the club with the funny sounding name “Hole In The Wall” had won the US-Gold League, OLC was of course curious to learn more about the obviously well organized Gold-Team. Tom Bjork, the club’s newest member, who joined about two years ago was the first to answer: “I don't think of flying as work, and calling us a "well-organized club" is not exactly how we think of ourselves. Most of the other pilots have been soaring over the Owens Valley (Inyokern, Bishop and Lone Pine airports) for decades - some back to hang glider days in the 1970's.” Well, this made a reporter even more curious… Paul Robinson volunteered for an interview:
 
Tom flies his Duo Discus X...
... across the Sierras
hoping for a great day
Gary Ittner, the club's speed Champion
ASW 27 in front of a dream-backdrop
What is "Hole In The Wall"?
On New Year’s Eve of 2003 a group of gliding buddies and their significant other’s gathered in a cold and windy Mojave Desert campground, called Hole-in-the-Wall-Campground, to ring in the 2004 New Year and make great predictions about the coming year’s soaring activities. Everyone was bundled up against the chill, and a great roaring fire was started and kept going as the night progressed. The laughter and stories got louder and more animated as the evening wore on and out in the middle of nowhere some neighbors asked that the revelry be quieted a bit… This became a further bonding experience and Hole-in-the-Wall would never be forgotten. The following day dawned bright and sunny and the group decided to explore the surrounding terrain and eventually discovering the Hole-in-the-Wall rock formation that gave the camp, the experience and the later formed club its everlasting name.
 
Your club only counts 9 pilots and 5 of them are your core team? Who are they?
We have nine members, but two of them, Rick Leffingwell and Stan Foat, were not able to fly this year. The five core members who flew most weekends during the League were Gary Ittner, Paul Robinson, Danny Gonzales, Rick Barber, and Tom Bjork. Tom flew with Fred LaSor in a Duo Discus. We also had John Medley who had limited flights due to family and work obligations and Larry Forqueran due to a minor health issue.
 
How did you organize the 2013 speed flying?
The plan was to have at least four pilots fly every weekend. That way we would have a backup in case we had a logger problem or, due to weather conditions, not everyone could get a full two and a half hour flight. We also tried to fly both Saturday and Sunday to maximize our chances of posting good flights. Overall, this worked well except in Round 5 we were only able to post two flights.
 
So you are well aware of the League scoring. But did your 2013-victory happen more by accident?
With only 7 pilots, we knew we didn't have a chance to win the Club title, and since we placed 2nd in the World League last year, we decided to focus on the OLC-League this year.
 
How are you motivated to compete in the League? Why?
Our primary motivation was to beat a rival team, also in Southern California. Halfway through the competition, we were doing so well, we decided we had a chance to win the whole thing and went for it. Our secondary motivation was having Gary Ittner as one of our fastest pilots. We felt if he is giving 100% to win, we would do the same. And having a small team made the goal even sweeter.
 
Did you look at the competitor's scores and try to outscore them?
We only looked at scores AFTER each round. Our philosophy was to fly the best we could with the conditions of the day, not to look at our opponents’ scores. We did discuss a few strategies along the way so as to minimize mistakes. As long as we kept extending our lead, we would not change our flying tactics...just stick to our plan.
 
Can you give our readers a little information about the area you fly at?
Out of the 56 flights we posted on the League, 43 of them were flown out of Inyokern, California which is our primary base during the summer. Inyokern is a very hot and very windy (our trailers are chained down) location about 9 miles west of China Lake Naval Weapons Center. The Sierra Mountains nearby are only between 8000 and 9000 feet, but get higher as they go north. We normally have to work our way about 40 miles north before the conditions improve. Once we get to a place called the Switchbacks (near Lone Pine), we decide to either continue on the Sierras or cross the Owens Valley and continue on the Inyo and White mountains. Generally, the Inyo/White ranges work the best, but we had quite a few flights north on the Sierras. In addition to Inyokern, we had some of our top three flights each weekend posted out of Warner Springs, CA during the early rounds of the League and Lone Pine during a club’s weekend trip. Gary Ittner, World Team member, also posted scoring flights at Bermuda High and Hobbs during contests. Tom Bjork and Fred LaSor took a 4 month-long road trip with Tom’s Duo Discus X and posted flights from Minden, Ely, Hilton Ranch in Nevada and in Kelly, Colorado.
 
Do you have a club ship? A club tow plane? Or do you only score League points with private material?
We all have our own sailplanes. We use available tow planes at locations like Warner Springs and Inyokern, which is a club tow plane, but we hire privately owned tow planes when we have our club-road trips as we did this year at Lone Pine and Bishop.
 
Will you celebrate your success?
Since winning officially, we can't be around each other without celebrating. We have never experienced such an achievement, so it takes some getting used to. We usually gather on New Year's Eve annually, so this year will be an especially happy meeting.
 
Anything else?
Just an interesting stat: In the 2008 Gold League competition, Hole In The Wall scored the highest points ever in a single round....526 points in Round 19. Most importantly, we emphasize more fun than a soaring pilot should have, especially at the end of a successful day.
 
Once more, OLC would like to congratulate to your big success! Paul, thank you very much for putting all the information together and answering my questions. Cheers to the rest of the HITW-gang! Enjoy the rest of the 2013-OLC-season!
 
EFP

Freitag, 06. September Streckenfliegen in der Walachei: Sportlich in jeder Hinsicht Artikel übersetzen

Hier geht es zu einem Punkte-Flug von Andreas Kessler im OLC.
Am vergangenen Wochenende findet man in den weltweiten Tageswertungen ganz weit vorn Andreas Kessler mit jeweils zwischen 600 und 700 Punkten. Und zwar von Topoloveni aus – mitten in der Walachei (Rumänien). Hervorragende Steigwerte von bis zu 5 m/s ermöglichen diese hohen Punktzahlen und das bei einem meist entspannten Flugerlebnis. Da die Berge im Sommer oft überentwickelt sind, entscheidet sich Andreas nach der vorliegenden Wetterprognose für Flüge durch die Ebene.
Gut, gestartet wird an der Winde. Mit 250 Metern Ausklinkhöhe sind die Suchmöglichkeiten nach Thermik eingeschränkt, auch der Geschwindigkeitsbringer Wasser muss daher in der Leitung verbleiben. Das soll aber das Flugerlebnis nicht trüben. Ansonsten kann Andreas von keinen wirklich großen Herausforderungen bei diesen Bedingungen berichten. Grundsätzlich geht es im  Westen bei Drobeta Severin an der Donau immer etwas schwerfällig. Das ist bekannt. Also vorher Höhe tanken, Augen zu und 40-50 Kilometer gleiten, gleiten, gleiten. Nach Regen kommt bekanntlich Sonne und man findet nach dieser Durststrecke meist wieder Anschluss. So auch an diesen Tagen. Wobei Andreas trotz des Thermiklochs nie wirklich in irgendeiner kritischen Höhe ist. Er selbst ärgert sich, dass er nicht früher starten kann, dann wären deutlich mehr Punkte drin gewesen. Sein Ziel: die 1.000 Punkte (Kilometer) als erster in diesem Gebiet zu knacken: entweder als Dreieck über den Karpaten oder über den Osten ganz nach Norden an die ukrainische Grenze und wieder zurück.
Die Karpaten, aber auch deren Ausläufer als auch die Donauebene bieten nicht nur landschaftlich Reizvolles, sondern Top-Bedingungen. Neben Wellenchancen, insbesondere im Herbst, bollert die Thermik ordentlich. In der Ebene sind 3.000 Meter Basis keine Seltenheit. Da lässt sich doch mit arbeiten wie die Flüge von Andreas zeigen. Herausfordernd sind die Rahmenbedingungen für den staatlichen rumänischen Aeroklub. Es kommt dort nämlich nicht nur aufs gute Wetter an. So berichtet Andreas: „Wenn der Sanitäter fehlt oder der Flugplatzkommandant keine Lust hat oder ihn der linke Zeh zwickt, wird halt nicht geflogen. Dann gibt es natürlich auch noch Ruhetage und wenn die an den Thermiktagen sind, hat man halt Pech gehabt.“ Um davon unabhängig zu sein, haben Andreas und eine Gruppe von ambitionierten Segelfliegern sich zusammengetan und den ersten privaten Segelflugclub in Rumänien aufgebaut. So können sie tolle Streckenflügen genießen: im Frühjahr und im Herbst vornehmlich in den Bergen und im Sommer in der Ebene.
 
Text: SK
Fotos Andreas Kessler
 
Wolken tragen Andreas zu 660 Punkten .. über den Karpaten Thermik pur...

 


Donnerstag, 05. September LX Navigation: Vertretungswechsel für Verkauf und Service in Deutschland Artikel übersetzen

Ab 1. September 2013 übernimmt Dieter Schwenk die Vertretung aller LX Navigation Produkte

Crtomir Rojnik, Gründer und Inhaber von LX Navigation hat sich entschieden die Vertretung für Deutschland in neue Hände zu übergeben. Damit verbunden ist auch eine klare Strukturierung des Produkt-Portfolios von LX Navigation. Vom Vario-Navigation Rechner Spitzenprodukt LX Zeus, der LX Serie mit 80mm Ausschnitt bis LX 7007, LX Mini Map und den E-Variosystemen LX 16 bis LX 1606. Als GPS Systeme und Datenlogger stehen die Geräte COLIBRI II und LX FLARM in verschiedenen Ausführungen sowie ein umfangreiches Zubehörsortiment im Angebot.
Auftragsabwicklung und Service der LX Navigation Produkte für Deutschland wird über das Büro in
Münsingen abgewickelt. Kompetenter Ansprechpartner für die Produkte ist die ganze Fliegerfamilie von Dieter Schwenk, mit Joachim, Oliver und Heiko die den Zeus seit einem Jahr bei Wettbewerbs-, DMST- und OLC-flügen ausgiebig in der Praxis einsetzen und in engem Kontakt zum LX Navigation Entwickler Team stehen. Alle Produkte werden ständig weiter entwickelt und bis zum Segelfliegertag in Hagen wird es auch neue Highlights geben.
Kontakt:
telefonisch Festnetz 07381-938761 Mobil 01704318914
Mail: schwenk@lxnavigation.com
Internet: www.lxnavigation.com
Postanschrift: 72525 Münsingen, Hauptstrasse 16

 


Mittwoch, 04. September Eine Statistik aus 13 Jahren Segelflug-BUNDESLIGA Artikel übersetzen

Zum Vereinsbericht des Deutschen Vizemeisters LSV Schwarzwald erreichte uns folgender Leserbeitrag:
Da hat sich der liebe Michael aus dem schönen Schwarzwald die Zahlen aber gut hingebogen. Unwidersprochen ist die Leistung der Black Forrest Eagles ganz hervorragend. Aber bei 2007 – dem Aufstieg der Schwarzwälder - den Schnitt zu machen, wird der Statistik nicht ganz gerecht. So könnten doch wohl die Burgdorfer mit einem glanzvollen Durchschnittsplatz von 1,33 seit ihrem Aufstieg in 2011 glänzen, oder? Auch die Konstanz der Giulinis übertrifft Schwarzwald um fast das Doppelte (10 Jahre unter den besten 8 statt nur fünf Jahre unter den besten 7 – was natürlich auch Spitze ist!). Selbst Rekordmeister Königsdorf mit seinen 3 Siegen kommt in Michaels Statistik gar nicht vor.
Wie dem auch sei, das Niveau in der Bundesliga hat sich über die 13 Jahre seit Einführung 2001 zusehends entwickelt. Da die Aufsplitterung in 1., 2. Und Quali-Liga erst 2004 eingeführt wurde, ist eine Statistik über die gesamten 13 Jahre natürlich schwierig. Trotzdem hier ein paar Zahlen unter der Annahme, dass die ersten 30 Vereine der Jahre 2001 bis 2003 wie die erste Liga behandelt werden und jeder andere Verein einheitlich Platzziffer 31 erhält. Die Zahlen in Klammer geben nur die 10 Jahre 1. Bundesliga von 2004 bis 2013 wieder.
- Teilnehmende Vereine: 104 (78)
- Vereine ununterbrochen dabei: 1, Bayreuth (3, Bayreuth, Giulini, Odenwald Walldürn)
- Deutsche Meister: Königsdorf 3x, Blaubeuren 2x, Burgdorf 2x, Mannheim, Bayreuth, Giulini, Schwarzwald, Langenselbold, Donauwörth-    Monheim
- Vier Mal wurden Aufsteiger direkt Deutscher Meister! (Königsdorf, Schwarzwald, Langenselbold, Donauwörth-Monheim
- Drei ehemalige Meister sind inzwischen abgestiegen (Mannheim, Langenselbold, Blaubeuren)
Platzziffern der besten 10 Vereine:
1. LSG Bayreuth (BY) 4,9 (5,8)
2. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 7,7 (4,7)
3. SFZ Königsdorf (BY) 10,6 (10,1)
4. FSC Odenwald Walldürn (BW) 12,6 (8,9)
5. FLG Blaubeuren (BW) 15,4 (11,0)
6. FSV Laichingen (BW) 17,0 (12,8)
7. LSV Schwarzwald (BW) 17,1 (12,9)
8. SFV Mannheim (BW) 17,7 (20,3)
9. FCC-Berlin (BL) 18,5 (17,1)
10. FLC Schwandorf (BY) 18,5 (18,8)
 
Noch ein paar interessante Zahlen aus 10 Jahren erste Liga:
Im Schnitt haben die jeweiligen Meister knapp über 14 Punkte pro Runde erflogen! Die ersten Nicht-Absteiger auf Platz 23 jeweils knapp 6 Punkte im Schnitt.
Markant ist der große Abstand zwischen Meister und Vizemeister mit einer Spanne von 3 bis 59 Punkten (Schnitt 24,2) gegenüber dem knappen Abstand von nur einem bis 9 Punkten (Schnitt 3,7) zwischen Platz 23 und erstem Absteiger.
Die beste All-Time-Mannschaftleistung seit 2001 lieferte Königsdorf mit 423,52 Speed ab. Schnellster Einzelpilot dabei Mathias Schunk mit 156,33 Speedpunkten. Überhaupt konnten erst zwei Vereine über 400 Speed erzielen (Königsdorf und zweimal Bayreuth) und nur vier Piloten über 140 abliefern. Details können auf Nachfrage gerne bereitgestellt werden. 
 
Heiko Hertrich 
 
Wir freuen uns auf Eure Beiträge zum Thema. Mails bitte an: magazin@onlinecontest.org
 

Dienstag, 03. September OLC Liga-Finale 2013 am 5. Oktober: Jubel-Event für die Sieger Artikel übersetzen

Nach einer spektakulären Liga-Saison werden im neuen Gebäude der Fliegerschule Wasserkuppe die Sieger bejubelt. Aber OLC-üblich wird das kein profanes Verteilen von Urkunden, sondern alles läuft eingebettet in attraktive Präsentationen rund um den sport-orientierten Segelflug. Die Übergabe der Meisterschale an den Deutschen Meister der Segelflug-Bundesliga und das Überrreichen der Trophäen an die jeweiligen Deutschen Meister der Quali-Liga und der 2. Segelflug-Bundesliga sind dann die der Höhepunkte des Nachmittags (ein Pflicht-Thema ist natürlich wieder das Wetter-Resümee der Bundesligasaison von TopMeteo-Experte Bernd Fischer).
Absolut Premiere hat in diesem Jahr aber die Übergabe eines ansehnlichen Geldbetrages an den ausgelobten Gewinner der BRAASCH Club Challenge. In dieser neuen Vereinswertung werden alle zur OLC Junior-Challenge gewerteten Flüge zusammengefasst - eine herausragende Wertschätzung der Breitensport-Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Bei Redaktionsschluss lag der LSC Bayer Leverkusen mit 35 Flügen, von 14 Junioren gemeldet, souverän vorne - eine respektable und vorbildliche Leistung!
Selbstverständlich werden an diesem Nachmittag auch Präsentationen geboten, welche die Fahrt zur Wasserkuppe absolut lohnend machen. So stellen die OLC-Partner Naviter (SeeYou) und Butterfly das neue OLC Preupload-Verfahren via Smartphone vor. Hier gibt es kein Loggerauslesen mehr, man navigiert mit dem Smartphone wie vormals mit dem PDA, zeichnet aber damit automatisch auf und meldet dann mit wenigen Finger-Touchs seinen Flug zum OLC - genial einfach und zweifelsohne das Verfahren der Zukunft.
’Innovation pur für den Sport’ war das in diesem Jahr auf der Wasserkuppe erstmalig durchgeführte OLC Glider Race auf der Basis der Regeln des FAI Sailplane Grand Prix. Dieses absolut chancengleiche Mann-gegen-Mann Fliegen hat Teilnehmer und Interessierte absolut begeistert. Wie es konkret war und in wie weit der OLC das System nun weiter entwickeln wird, darüber berichtet authentisch der erfolgreiche Junior Daniel Seitzinger, der natürlich selbst an dem Race sehr erfolgreich teilgenommen hat.
Und last but not least wird Charly Bauder Aspekte und Gedanken zur OLC Liga-Wertung erläutern. Eine Gruppe von absolut fachkompetenten Sportlern beobachtet nämlich aufmerksam vornehmlich die OLC-Ligaflüge, um rechtzeitig entsprechend in Form von Regeländerungen zu regulieren. Eine ganz besondere Rolle spielt hierbei immer wieder das Bemühen, die ’annähernde’ Chancengleichheit zwischen motorisierten und nicht motorisierten Segelflugzeugen zu gewährleisten.
Beginn: 13.30 Uhr, Ende: ca. 17.00 Uhr. Der OLC freut sich auf eueren Besuch!

 


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