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Thursday, 10. September 2020 Abschlussbericht Meister 2. Segelflug-Bundesliga 2020 translate news

Als es Mitte Mai hieß "die Liga startet wieder am 30.5." war es auf einmal wieder da, dieses Liga Fieber, dass die letzten Jahre bei uns etwas verloren gegangen war. Da nach und nach die zentralen Quali-Wettbewerbe und dann auch noch der Klippeneck Wettbewerb abgesagt wurden, war klar, dass sich dieses Jahr nur im dezentralen Wettbewerb gemessen werden konnte.

So war es kaum verwunderlich, dass gleich am ersten Wochenende volle Mannschaftsstärke anrückte und gleich zu Beginn ein Rundesieg dabei für uns heraussprang. Als es dann die nächsten Wochenenden hieß, dass der Pfingsturlaub mit der Familie dieses Jahr auch noch nicht standfinden konnte, zogen immer mehr Mitglieder ihre Camper auf unser schönes Fluggelände oberhalb des Blautopfs. So gab es in Runde fünf gleich nochmals einen hart erkämpften Rundensieg, der die FLG an die Tabellenspitze brachte. Nach einem kurzen Aussetzer in Runde 6 musste diese kurzfristig an den LSV Hofgeismar abgegeben werden, konnte jedoch in Runde sieben wieder mit einem zweiten Rundenplatz zurückgewonnen werden und wurde auch noch bis zum Samstag der letzen Runde nicht mehr abgegeben.
Die Runde sieben stand ganz im Zeichen des FAI Dreiecks, so konnte von unserem Platz aus gleich 6 Tausender geflogen werden wobei 4 davon im Dreieck und 2 davon sogar angemeldete FAIs waren. Nach einem erneuten Rundesieg in Runde 9 betrug der Vorsprung stattliche 23 Punkte auf die Nachbarn aus Laichingen. Dieser schrumpfte jedoch bis zur letzten Runde auf einen mickrigen Punkt vor dem LSV Hofgeismar. Diese holten sich am Samstag der letzten Runde die Tabellenführung und lösten bei uns großen Frust aus, da die Wettervorhersage für Sonntag ganz und gar nicht nach den vorgelegten 299 Punkten von Hofgeismar aussah. Am Ende reichte es sogar dank einer Konvergenz im Donautal mit etwas Abstand, wobei nicht einer der 3 Piloten, die in die Wertung kamen, patzen durfte.
So bleibt es zu hoffen, dass die Motivation unserer Mitglieder anhält und wir an unsere Erfolge der ersten Liga aus den Jahren 2004 und 2011 anknüpfen können, als die FLG Meister wurde.
 
Martin Söll
 
Die 11 top scorer der FLG (Erster bekommt
drei Punkte, Zweiter zwei und Dritter einen )
Flugplatz Blaubeuren
Formationsflug der
Bundesligamannschaft
FLG Blaubeuren
 

Tuesday, 08. September 2020 Schleicher’s first Electric Self-Starter AS 34 Me has fledged translate news

An affordable 18/15m sailplane with the quality and safety features normal for this class, combined with a powerful electric propulsion system, is meant to open new possibilities for casual pilots and clubs. That was the idea behind the development of the new AS 34 Me. Now the sailplane has made its first self-launched start at the company airport „Huhnrain“ – with very impressive climb rates of over 3 m/s.
The AS 34 Me is an adaption of a proven 18/15m unflapped sailplane with the electric propulsion system already used in the ASG 32 El. However, changes were made to the system architecture with the original fuselage battery block replaced by two separate and more powerful batteries in the wings, thereby providing the necessary extra energy required for self-launching.
In this way an uncomplicated, practical self-launcher has been created, which, thanks to the intuitive operation of the propulsion system and the exceptionally good-natured handling characteristics of the sailplane, provides pure joy when flying it at any time.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 
 
 
 

Monday, 07. September 2020 Schleichers erster Elektro-Eigenstarter AS 34 Me flügge translate news

Ein erschwingliches 18/15m-Segelflugzeug mit denen in dieser Kategorie üblichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, kombiniert mit einem kraftvollen Elektroantrieb, soll für Hobbypiloten und Vereine neue Möglichkeiten eröffnen. Das war die Idee zur Entwicklung der neuen AS 34 Me. Jetzt hat der Segler erstmals im Eigenstart vom Werksflugplatz „Huhnrain“ in Poppenhausen abgehoben – und das mit beeindruckenden Steigwerten von über 3 m/s.
Dabei ist die AS 34 Me die Adaption eines bewährten 18/15m-Seglers mit Starrprofil auf den bereits in der ASG 32 El verwendeten Elektroantrieb. Dieser allerdings mit geänderter Systemarchitektur, indem der ursprünglich zentral im Rumpf sitzende Akkublock in zwei separate Flügelbatterien aufgeteilt und mit dem erforderlichen Mehr an Leistung versehen wurde. Auf diese Weise ist ein unkomplizierter, alltagstauglicher Eigenstarter entstanden, der Dank der intuitiven Bedienung des Triebwerkes und den hervorragenden und gutmütigen Flugeigenschaften des Seglers das Fliegen zu jeder Zeit zum reinen Vergnügen macht.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

   

 


Friday, 28. August 2020 OLC-League 2020: Minden Soaring Club wins the Gold League translate news

The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2021 OLC-Gold League.

 

OLC Gold-League 2020:  
# Points  
1 144  
2 127  
3 86  
4 74  
5 69  
6 66  
7 58  
8 54  
9 54  
10 53  
11 48  
12 43  
13 36  
14 28  
15 25  
16 24  
17 24  
18 15
 
 
OLC Silver-League 2020:  
# Points  
1 160  
2 146  
3 146  
4 138  
5 111  
6 104  
7 96  
8 95  
9 88  
10 80  
11 78  
12 70  
13 66  
14 54  
15 54  
16 54  
17 53  
18 53  
... ...

 


Thursday, 27. August 2020 Die kurze Ligasaison 2020 – ein Fazit translate news

Die Bundesligasaison 2020 ist Geschichte. Fast wäre die zwanzigste Auflage der Liga ausgefallen. Gerade noch rechtzeitig wurden die Corona-Lockdown-Maßnahmen gelockert, um wenigstens noch 13 Runden ausfliegen zu können. Es war eine Risikoabwägung und -entscheidung der OLC-Leitung, die aber am Ende erfreulicherweise aufging. Die befürchteten unfairen sportlichen Bedingungen durch eventuell unterschiedliche Covid-19-Regelungen in den verschiedenen Bundesländern trafen zum Glück nicht ein. Die Wettergerechtigkeit mag bei einer längeren Saison mit 19 Runden natürlich eher gegeben sein, aber auch die Verkürzung erzeugte keine großen Nachteile. Ligafliegen hat wieder Spaß gemacht. Gemeinsam die Wettervorhersage analysieren, taktische Feinheiten ausbaldowern, Regelerkenntnisse mit den Mannschaftkameraden teilen, Funkhilfe geben und nicht zuletzt am Abend zusammen der Wertung entgegen fiebern. Selbst ein guter Langstreckenflug kann einem gefeierten Teamerfolg nicht das Wasser reichen. Hätte es die Liga 2020 nicht gegeben, würde den meisten Segelfliegern etwas gefehlt haben!
In Runde 1, ausgeflogen am 30. und 31. Mai, erfolgte gleich einmal ein Senkrechtstart. So waren in der 1. Liga sofort über 300 Speedpunkte notwendig, um mehr als nur einen Punkt zu ergattern! Selbst die Hälfte der 2. Liga und 17 Teams der Qualiliga legten in dieser Größenordnung los. Wie wenn alle nur darauf gewartet hätten, endlich wieder Liga fliegen zu dürfen! Außerdem brachten die ersten Runden gleich einmal die Erkenntnis, dass die Leistungsdichte, besonders an der Spitze der Liga 1 und 2, immer enger wird. Gleichmäßig gutes Wetter lies schnelle Flüge von der Alb bis Niedersachsen zu. Der Deutsche Meister aus Rinteln unterstrich mit den Rundenplätzen 4 und 2 sofort die Ambitionen auf die Titelverteidigung. Der Rundensieg der Fliegergruppe Wolf Hirth muss wohl dort einen Motivationsschub ausgelöst haben, der dann lange anhielt und schlussendlich auch mit dem Vizetitel belohnt wurde. Bis Runde 10 waren sie sogar die schärfsten Jäger von Rinteln. Allerdings versäumten die Kirchheimer gleich das Nachlegen in Runde 2. Hier schlug mal wieder die Erkenntnis zu, dass die Big Points bei schlechtem Wetter zu holen sind. Drei Flüge von den Walldürnern mit um die 80 km/h reichten schon für 9 Tabellenpunkte aus. Das katapultierte sie in die obersten Tabellenregionen. Die Odenwälder waren dann die ganze Saison über nie schlechter platziert als auf Tabellenrang 5. Nach einem tollen Endspurt in den letzten vier Runde ist der Podiumsplatz 3 hochverdient. Auch in der 2. Liga markierte Blaubeuren mit einem Sieg in Runde 1 sofort die Anwartschaft auf den Aufstieg und ließ sich dann die zur Hälfte der Saison eroberte Tabellenspitze bis zum Ende nicht mehr abnehmen.
Auch die U25-Liga startete hervorragend! Es dürfte der Regeländerung von drei auf nur noch zwei Piloten pro Team zuzuschreiben sein, dass schon in der ersten Runde 39 Teams vollzählig teilnahmen. Diese „Vollständigkeit-Rate“ lag in den vergangenen Jahren im Schnitt bei unter 4 und schaftte bei guten Runden nur sehr selten um die 10! Selbstverständlich erhöht dies die Chancengleichheit und damit auch die Motivation auf weitere und intensivere Teilnahme in vielen Vereinen.
Beherrscht wurde dann in allen Ligen die Runde 2 eindeutig von den Nordvereinen. Alle vier Erstliga-Niedersachsen lagen auf den ersten fünf Plätzen, ergänzt von Oerlinghausen auf Platz 3, was Tabellenplatz 2 bedeutete. Diesen Erfolg konnte Oerlinghausen dann bis Runde 7 halten, ließ dann aber stark nach und musste vom Podium steigen. Auffällig ist noch der 131 Speedpunkte schnelle Flug von Felipe Levin, der damit über 20% schneller war als der Zweitschnellste dieser Runde (107,7)! Außerdem legte er mit diesem 1000-km-Flug bei „halbseidenem“ Wetter auch noch fast doppelt so viele Kilometer vor wie der Zweitweiteste in Deutschland an diesem Tag (539 km)! Ausnahme in dieser Nordphalanx bildete die FSG Hammelburg in der U25-Liga. Mit zwei Piloten und nur knapp 100 Speedpunkten gelingt ihnen mit Rundenplatz 4 einer jener berühmten Big Points bei schlechtem Wetter. Damit setzen sie ein frühes Zeichen, steigern sich im Laufe der Saison und geben den verdienten Titel dann ab Runde 8 nicht mehr ab.
Interessant, dass der Wetterausgleich sofort in Runde 3 folgt. Gerade die bayerische Erstliga-Armada aus neun Vereinen konnte die ersten Runden, bis auf Lichtenfels, quasi abschreiben. Nun aber belegten sieben Bayern die ersten sieben Rundenplätze und die Nordvereine mussten mit der zweiten Ranglistenhälfte vorlieb nehmen. Wieder gaben die schnellen Lichtenfelser den Ton an und setzten sich mit über 364 Speedpunkten in der 1. Liga und 210 Punkte in der U25 weit vom Rest ab. Um sich in den Tabellen ganz vorne zu schieben und dort über die ganze Saison zu halten, fehlt es den eifrigen Lichtenfelsern aber an Pilotenmasse und damit Konstanz. Ganz im Gegensatz zu den größeren Vereinen wie dem Rekordmeister Burgdorf und dem Titelverteidiger Rinteln, die bei gutem Wetter genügend Punkte holen können und bei mittlerem Wetter, wie in Runde 4, nichts anbrennen lassen, entweder die Hänge entlang jagen oder die Wolkenaufreihungen nutzen und damit in jeder Lebenslage fähig sind, vorderen Plätze einzunehmen. Schon 12 Punkte Vorsprung konnte Rinteln auf den Tabellenzweiten Oerlinghausen vorweisen. Wer sollte sie stoppen? Jedenfalls keiner in den folgenden Runden 5 und 6. Wieder konnte man von „Liga-Big-Points-Wetter“ sprechen und wieder gelang den Rintelnern eine hohe Punkteausbeute. Zwar lassen sie „großzügig“ die Rundensiege an Celle, Pirna, Gifhorn, Nastätten oder Homberg gehen, aber geben die laufend ausgebaute Tabellenführung seit Runde 2 nicht mehr ab. Schlussendlich können sie vorzeitig und völlig unspektakulär, aber ohne einen einzigen Rundensieg, die Titelverteidigung feiern.
Deshalb konzentriert sich die Gemeinde ab der Hälfte der verkürzten Saison auf die verbliebenen zwei Podiumsplätze in der Top-Liga. Und da blieb es für drei Teams spannend bis zur letzten Minute! Bamberg mauserte sich ab Runde 6 mit konstant guten und immer besser werdenden Ergebnissen bis ganz nach vorne. Dort dürfte irgendwann die Motivation zum Selbstläufer geworden sein. Leider war ausgerechnet die letzte Runde wettertechnisch aus bayerischer Sicht nicht ganz fair. Viele Außenlandungen und Flüge unter dem 40 Punkte-Grenzwert vermiesten das Finale. Da konnte auch der abendliche Champions-League-Sieg von Bayern München nicht mehr helfen. Die konstant fliegenden Odenwälder aus Walldürn und die Wolf-Hirther aus Kirchheim gönnten Bamberg das Podium nicht.
Die früheren Mehrfachmeister aus Burgdorf und Bayreuth konnten durch jeweils einen Rundensieg die vergangenen Erfolge kurz aufblitzen lassen, hatten aber in dieser Saison mit dem Podium und der Titelvergabe zu keiner Zeit etwas zu tun. Immerhin legte Bayreuth in Runde 10 mit 410,6 Speedpunkten die beste 1.Liga-Leistung 2020 vor. Über dem explodierenden Thüringer Wald konnte Maximilian Dorsch aus Bamberg mit einer LS4 die beste Saisoneinzelleistung (148 Punkte) setzen. Als respektvolle Anerkennung darf hier die ligaübergreifende Bestleistung des SFZ Ottengrüner Heide , ebenfalls aus Runde 10, nicht unerwähnt bleiben. Ihre 417,48 Punkte aus der 2. Liga sind in 2020 unübertroffen!
Die schon anfangs erwähnte hohe Leistungsdichte kann in der verkürzten Saison 2020 noch durch mehrere anderen Fakten belegt werden. Zum einen gab es bei 13 Runden elf verschiedene Rundensieger in Liga 1 – nur der Fliegergruppe Wolf Hirth (Runde 1 und 8) und dem AC Bad Nauheim (Runde 11 und 13) gelangen zwei Siege. Zum zweiten entschieden sehr oft nur minimale Differenzen in den Geschwindigkeiten bzw. den Speedpunkten über die Platzierungen. In Runde 5 trennte der Erste (Pirna) vom Zweiten (Brandenburg) gerade mal 0,02 Punkte! Das sind nur wenige Sekunden pro Pilot! Und dies ist durchaus kein Einzelfall und auch nicht auf Nachbarvereine beschränkt, die vermeintlich im gleichen Wetter fliegen konnten, sondern zieht sich durch die ganze Saison, laufend finden sich Abstände unter 0,1 km/h in den Ranglisten, sogar mehrfach pro Runde.
Als Beispiel seien hier die Oerlinghausener und die Schwarzwälder verglichen. Nur 0,27 Punkte trennen sie in Runde 9. Und auch die jeweils besten drei Piloten konnten annähernd gleich schnell fliegen, obwohl mehrere hundert Kilometer zwischen ihren Startorten und Fluggebieten liegen. Da lohnt sich die taktische Ausrichtung des Fluges auf die Ligaregeln in jedem Fall, um diese minimalen Abstände aufzuholen. Sehr viel wird an Ligaspeed verschenkt, weil sich die durchaus schnellen Piloten auf die Langstrecke konzentrieren, aber mit ein bisschen Basiswissen der Ligaregeln durchaus ein paar km/h herausholen könnten. Auch in der 2. Liga gibt es genügend Beispiele, wo an weit auseinander liegenden Ecken praktisch gleich schnell geflogen wird. In Runde 3 liegt Eisenhüttenstadt zum Beispiel nur 0,06 Punkte vor Bad Wörishofen am anderen Ende der Republik.
Oft ärgert man sich erst abends, wenn die Wertungen sichtbar werden. „Die 0,5 km/h schneller wären für mich sicher drin gewesen“, wird sich so mancher oft selbst vorgeworfen haben. Gerade am Tabellenende entscheiden nur wenige Punkte über Abstieg oder Verbleib in der Liga.
Deshalb gibt es bei den sieben Erstliga-Aufsteigern aus 2019 auch ein gemischtes Bild. Oerlinghausen geht hochmotiviert die erste Saisonhälfte an, platziert laufend unter den Top Ten, lässt dann aber stark nach. Immerhin springt mit Finalplatz 9 ein Top-Ten-Ergebnis heraus. Ansbach und Bad Nauheim halten sich lange gut im Mittelfeld. Letzteres Team kann dann sogar mit den Rundensiegen in Runde 11 und 13 noch mit Tabellenplatz 7 an die Spitzengruppe anschließen. Ein Rundensieg gelingt auch Pirna in Runde 5, was aber für das einzige sächsische Team leider ein Ausreißer nach oben darstellt und nicht für den Verbleib in der 1. Liga reicht. Genauso wie der Aero Club Berlin, müssen die Schweinfurter sofort wieder absteigen. Der Wind weht doch etwas härter, je höher man in den Ligen aufsteigt. Der HAC Boberg kann sich in der letzten Runde mit einer Startverlagerung an die Hänge der Porta Westfalica gerade noch mit einem Punkt vor Stadtlohn retten. Wieder einmal entscheidet ein Punkt über Verbleib oder Abstieg. Den von täglich früher Flugplatzschließung benachteiligten Braunschweiger kann leider auch ihr fulminanter Schlussspurt nicht helfen. Ihnen ist im nächsten Jahr eine Aufstiegsfeier zu wünschen.
Für eine hoffentlich „normale“ Saison 2021 dürfen die Aufsteiger aus der 2. Liga begrüßt werden. Souverän setzten sich die früheren zweifachen Deutschen Meister aus Blaubeuren mit drei Rundensiegen durch, sehr knapp gefolgt von Hofgeismar, die nicht ganz so konstant über alle Runden unterwegs waren. Die immer mit dem 15-km-Zielkreis kämpfenden Bad Wörishofener vervollständigen das Podium, Laichingen und Eisenhüttenstadt folgen auf den Plätzen. Äußerst knapp wurde auch um die letzten beiden Aufstiegsplätze gekämpft. Am Ende setzten sich die LSG Fallersleben und der SFC Schwäbisch Hall gegen die nun punktgleichen Eichstätter und Bad Homburger durch. Letztere brillierten zwar auch durch drei Rundensiege, mussten aber zu oft mit nur ganz wenigen Punkten vorlieb nehmen.
Auch der Gewinner der 463 Teams umfassenden Qualiliga, SFV Mannheim, übrigens Gewinner der allerersten Ligasaison im Jahre 2001, zeigte eine große Konstanz. Bis auf die letzten beiden Runden, in denen Mannheim eh schon als Sieger feststanden, platzierten man sich zwar ohne Rundensieg, aber nie schlechter als Rundenplatz 23. Spannend war auch hier das Finale um die weiteren Podiumsplätze mit nur einen Punkt Unterschied, sowie der Kampf um den letzten Aufstiegsplatz. Hier herrschte sogar Punktgleichheit! Am Ende machte der zweifache Rundensieger FSV Mössingen das Rennen und wird Zweiter, aber punktgleich mit FSV Neustadt/Weinstrasse. Auch für die Neustädter gilt: drei Ausreißer sind mindestens einer zuviel. Bensheim ließ tatsächlich in der letzten Runde überhaupt nichts mehr anbrennen, holte sich mit 0,05 Punkten Vorsprung vor Riedelbach den Rundensieg und damit den letzten Aufstiegsplatz. Dazwischen dürfen noch die U25-Sieger aus Hammelburg, der AC Esslingen und das neue „Kunstteam“ Isar Segelflug in der 2. Liga begrüßt werden.
Auffallend ist, dass viele Junior-Piloten, die in der U25-Schlußtabelle ihr Team ganz vorne platzieren konnten, auch den Hauptanteil an der jeweiligen guten Platzierung ihrer Mannschaften in der 1. oder 2. Liga getragen haben. Konstanz zahlte sich besonders in der U25-Liga aus. Das Abbild der Anzahl der Ausreißer nach unten und deren Amplitude zeigt 1:1 das Bild der Tabelle nach 13 Runden. Hammelburg mit keiner einzigen schlechten Rundenplatzierung siegt, vor Oerlinghausen, die die Runden 7 und 8 etwas geschwächelt haben. Königsdorf, nach einer langen Siegesserie nun auf Platz drei, hat zwar nur Runde 2 ausgelassen, kann aber diese null Punkte nicht mehr kompensieren. Homberg auf Platz 4 weist gleich zwei dieser Nullrunden und Lichtenfels drei auf (Platz 5). Bad Wörishofen folgt der Logik entsprechend mit vier Ausreißern. Wie in der Qualiliga, wo es für einen Sieg gleich 50 Punkte gibt, werden die 40 Siegpunkte in der U25-Liga immer schwerer aufzuholen sein, je inkonstanter an den Runden teilgenommen wird. Umkehrschluss: Wer es schafft, jede Runde mit einem vollständigen Team teilzunehmen, dem ist ein Erfolg quasi garantiert!
Gratulation an die Meister und Gewinner der einzelnen Ligen. Für 2021 wünschen wir viel Erfolg den Aufsteigern und hoffentlich eine erneute hohe Motivation für die Absteiger! Und uns allen eine ungetrübte Corona-freie neue Saison.
 
Heiko Hertrich
 
Deutscher Meister 2020 - LSV Rinteln
 
FLG Blaubeuren
- Sieger 2. Segelflug-BUNDESLIGA
 
SFV Mannheim - Sieger Quali-Liga 2020
FSG Hammelburg - Sieger U25-Liga 2020

 


Wednesday, 26. August 2020 U25-Finale am Hang: Ausdauer zahlt sich aus translate news

Da sich die FSG Hammelburg den Titel nicht in der letzten Runde wegnehmen lassen wollte, ging es am Samstag für die Unterfranken zur letzten Runde der diesjährigen U25 Liga nach Bückeburg ans Wesergebirge.
Dort trafen sie auf deren direkte Verfolger vom FG Oerlinghausen. Für Eric Schneider und Andreas Heil ging es zunächst mit 45 min warten am Hang los, nachdem sie gegen 13 Uhr der erste Bart an Höhe gewinnen lies und sie nach Südwesten Richtung Bielefeld auf Strecke fliegen konnten. So ganz ohne Wasser ließ sich kaum ein schneller Schnitt erzielen, nach einem kurzen Abstecher an den Ith konnte er dann doch auf 100,51 Punkte getrieben werden. Zusammen mit Andreas Heil, der 82,05 Punkte auf ner LS 4 holte, konnten sie die Runde gewinnen und somit auch den Titel des Deutschen U 25 Meisters!
Die Oerlinghausener waren mit Lukas Brune mit 97,90 Punkten und Leon Bohnenkamp mit 67,69 Punkten nur knapp dahinter und bleiben somit auf dem zweiten Tabellenplatz als Vizemeister. Auf Platz drei folgen die Jungs der FSV Stölln mit Jasper Pepe Seemann, der 100,14 Punkte beisteuerte und Tobias Rinnert mit 42,61 Punkten.
Insgesamt konnten in der U 25 Liga nur 4 Vereine mit 2 Junioren punkten. Dies waren jedoch nicht die ersten vier, denn Simon Schröder hat am Sonntag noch einen raus gehauen und flog auf ner ASG 29-e mit 18m die Tagesbestmarke von 133,02 Punkten.
So gab es in dieser letzten Runde keine nennenswerten Veränderungen mehr in der Tabelle und uns bleibt es nur zu hoffen, dass kommendes Jahr eine ganze Saison geflogen werden kann.
Es war schön zu sehen, dass die Förderung junger Talente wie Eric Schneider gut angekommen ist und vielleicht dem einen oder anderen Junior noch etwas Ansporn gab, sich die LS 8 neo zu sichern.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Abschlusstabelle U25-Liga.
Gemeinsames letztes Rennen
ab Bückeburg: Eric Schneider,
Peter Wagner, Andreas Heil,
Leon Bohnenkamp und
Lukas Brune (v.l.n.r.).
In Wartemodus am Haupthang.
 

Wednesday, 26. August 2020 Blaubeuren krönt Traumsaison mit dem Liga-Sieg translate news

Knapper geht´s kaum
Bereits am vergangenen Dienstag kam bei den Sonderbucher Segelfliegern die Frage auf, ob die fürs Wochenende angekündigte Kaltfront schnell genug durchziehen würde und noch schnelle Flüge für die Bundesliga drin wären. Am Freitag war dann schon recht klar, dass das Wetter bei den hessischen Verfolgern gut werden würde. Nur wie gut? Und würde der Sonntag noch eine Chance bieten, den Vorsprung aufzuholen, den die Piloten aus dem hessischen Hofgeismar sicher herausfliegen würden? Am Samstagabend schließlich war die Stimmung etwas gedrückt, musste man doch fast 300 Geschwindigkeitspunkte aufholen.
Als sich am Sonntag dann die ersten Sonnenstrahlen zeigten, kam auf dem Flugplatz Sonderbuch eilige Betriebsamkeit auf. Martin Söll, Philipp Söll, Oliver Stockinger und Michael Heiß zogen ihre Flugzeuge aus den Transporthängern und bauten sie zusammen. Helmut Schmid bereitete den Doppelsitzer Arcus vor und Maximilian Hübner den neuen Discus des Vereins. Stockinger und Philipp Söll starteten als erste, gefolgt von Martin Söll, Helmut Schmid mit seiner Frau, Michael Heiß und Maximilian Hübner. Wie schon letztes Wochenende waren die ersten Kilometer etwas schwierig, bald schon meldeten die vorausgeflogenen Philipp Söll und Oliver Stockinger, dass man ab Mengen gut voran käme. Martin Söll konnte noch gut folgen, Michael Heiß kam dann jedoch schon wieder südwestlich von Sigmaringen zu tief und verlor wertvolle Zeit. Das Ehepaar Schmid kehrte in der Gegend von Ehingen um während Maximilian Hübner bei Zwiefalten den Motor anwerfen musste und damit aus der Wertung fiel. Die Vorausgeflogenen meldeten allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sie den Schluchsee sehen und am Rand des Südschwarzwaldes wenden. Am Abend konnten Philipp Söll (118,94 Punkte), Oliver Stockinger (112,74 Punkte) und Martin Söll (105,28 Punkte) zusammen beinahe 337 Geschwindigkeitspunkte melden, was einen zweiten Platz in der letzten Runde der Ligasaison erbrachte. Die Freude war besonders hoch, als eine Rückfrage in Hofgeismar ergab, dass dort am Sonntag keine Ligaflüge mehr gemacht wurden und Blaubeuren die Tabellenführung in der 2. Bundesliga erfolgreich zurückgewinnen konnte.
So gab es für die Bundesligapiloten doch noch ein glückliches Ende an der Tabellenspitze und sie freuen sich nächstes Jahr zusammen mit den Nachbarn des FSV Laichingen, welche die Saison auf dem vierten Tabellenplatz beenden konnten, in der ersten Liga zu fliegen.
 
Michael Heiß
 
Oliver Stockinger auf Punktejagd
Martin Söll, Oliver Stockinger und
Philipp Söll (v.l.n.r.) nach erfolgreichem
Bundesligaflug
Die Rennmaschinen nach
erfolgreichem Bundesligaflug
 

Wednesday, 26. August 2020 Die Auf- und Absteiger stehen fest! translate news

Mit der 13. Runde am 22. und 23.8.2020 ist die Liga-Saison 2020 Geschichte. Trotz der coronabedingten Verkürzung der Saison wurde wieder jede sich bietende Gelegenheit genutzt und um jeden Punkt gekämpft.
Der neue und alte Deutsche Meister heißt LSV Rinteln! Das ist keine Überraschung, denn den Meistertitel konnte den Niedersachsen schon nach Runde 12 keiner mehr nehmen (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Um Platz 2 wurde bis zum Schluss gekämpft. Die Fliegergruppe Wolf Hirth gab zum Schluss nochmal Vollgas und konnte sich mit einem zweiten Rundenplatz in Runde 13 noch den Vizetitel sichern. Der FSC Odenwald Walldürn beendet die Liga-Saison auf Platz 3.
In der 2. Segelflug-BUNDESLIGA zeigte die FLG Blaubeuren echtes Durchhaltevermögen. In Runde 7 eroberten die Schwaben erstmals die Tabellenspitze und gaben sie - obwohl es eng zuging - bis zum Schluss nicht mehr ab. Nur vier Punkte Vorsprung stehen am Schluss auf den Zweitplatzierten LSV Hofgeismar auf dem Konto. Der SFV Bad Wörishofen verteidigt auch in der letzten Runde Platz 3.
Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf (grün markiert). Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächst untere Liga ab (rot markiert).
 
Das OLC Finale in Poppenhausen kann in diesem Jahr coronabedingt leider nicht stattfinden.

Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2020:
# Punkte  
1 185  
2 155  
3 153  
4 139  
5 122  
6 121  
7 117  
8 117  
9 115  
10 110  
11 110  
12 104  
13 101  
14 99  
15 97  
16 96  
17 96  
18 95  
19 84  
20 79  
21 72  
22 72  
23 68  
24 67  
25 56  
26 53  
27 42  
28 39  
29 33  
30 28
                                                                                                                                      
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2020:  
# Punkte  
1 173  
2 169  
3 144  
4 137  
5 133  
6 124  
7 120  
8 111  
9 111  
10 109  
11 108  
12 101  
13 100  
14 99  
15 95  
16 90  
17 89  
18 87  
19 84  
20 81  
21 81  
22 77  
23 59  
24 58  
25 57  
26 50  
27 49  
28 35  
29 32  
30 18

 

Endstand Quali-Liga 2020, insgesamt 463 Vereine  
# Punkte  
1 443  
2 413  
3 413  
4 409  
5 390  
6 336  
7 332  
8 302  
9 284  
10 282  
11 248  
12 218  
13 208  
14 203  
15 200  
16 198  
17 197  
18 191  
19 180  
20 179  
21 174  
22 174  
23 171  
24 164  
... ...  

 


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