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Montag, 21. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Es war eine interessante und spannende Runde 5, nicht nur was das Wetter anbelangt. Waren es Samstag gleich eine Vielzahl von Luftmassen, die den Strecken(möglichkeiten) ihren Stempel aufdrücken sollten, war auch der Sonntag nicht wirklich homogen: Gute Linien, blau und Überentwicklungen, das alles hatte das Wetter dieses Mal zu bieten. Und wieder einmal waren (fast) alle Bereiche an zumindest einem Tag dieser Runde (be)fliegbar, um Punkte in den Ligen einzufahren.
Samstag:
Ein ganz unterschiedliches Bild wird sich nicht nur den Teams der einzelnen Ligen am Samstag morgen beim Blick in den Himmel geboten haben, auch der Blick auf das Satellitenbild des frühen Nachmittages zeigt noch ein sehr diffrenziertes Bild: Bis an die Elbe war trockene Kaltluft vorgedrungen (Blauthermik), der eine schwache Kaltfront vorgelagert war (Abschimungen) während sich vom Münsterland bis ins Saarland schöne Cumuli in der mäßig warmen Luft entwickelten. Im Süden war die Lage etwas einheitlicher, wobei sich bereits erste  Überentwicklungen über den Kämmen im Südwesten und den südlichen Bayerischen Wald zeigten - in der Folge sollte der Süden dann durch die Labilität zahlreiche Schauer und Gewitter produzierern (Bild von 15UTC). Die Flugspuren zeigen schön die favorisierten Linen, bei denen (auch in der langen Strecke) der Schwerpunkt diesmal der Westen inne hatte - ggf. auch weil in Hockenheim und auf der Mönchsheide Wettbewerbe stattfanden.
Sonntag:
Ein auf den ersten Blick etwas homogeneres Bild zeigt der Sonntag: Im Norden hatte sich im Laufe der Nacht die trockene Luftmasse bin an die Linie Niederrhein - Lausitz durchgesetzt, während im Süden im Randbereich eines Troges/Kaltlufttropfens über Südwesteuropa noch reichlich Feuchte lag, die erst langsam von der trockenen Ostluft verdrängt wurde. Entsprechend zeigen die Flugspuren auch südlich von Main und Mosel kaum bis gar keine Echos. Je  weiter man an die Grenze zur Labilität heranreichte, um so spannender waren auch die Flüge, denn die Schauer/Gewitter breiteten sich nachmittags bis in Eifel und Westerwald aus, gleichzeitig zeigten (im 15UTC-Bild) Cumuli am Nordrand der Mittelgebirge aber auch in Richtung Tschechien/Südpolen gute und schnelle Linien.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flüge in der Spitze der 1. Liga fanden interessanterweise meist nicht vom angestammten Heimatplatz statt. Schuld daran mögen u.a. auch diverse Wettbewerbe (oder deren Trainingstage) sein, die zur Zeit quer durch die Republik verteilt stattfinden. Das sorgt
gleichzeitig auch für eine gewisse Verteilung der Punkte quer durch die Liga unabhängig woher das Team eigentlich stammt.
Ganz vorne lag dieses mal die LSG Bayreuth. Schon in den Vorwochen hatten sich die Franken konstant unter den Top10 der Liga etabliert, diese Runde kam dann konsequenterweise ein Rundensieg dabei heraus - und das auch nicht gerade typischen Flugwegen.
Bietet Bayreuth ideale Möglichkeiten gleich in 3 Himmelsrichtungen Kämme mit signifikant guter Thermik zu nutzen, war es diesmal offenbar auch der Ostwind und die guten Bedingungen in der Rhön, die für die Kurswahl entscheidend waren. Wolfgang Clas und Sebastian Eder nutzten dabei auch Teile von Erzgebirge und Thüringer Wald, die Kursrichtungen waren jedoch klar in/gegen die Windrichtung gelegt. Beide waren zwar etwas schneller als Teamkollege Johannes Baier, der eher im Vorland des Thüringer Waldes unterwegs war, dem aber nach Indexbereinigung die Führung im sehr ausgeglichenen Bayreuther Team gebührt.
Kaum langsamer und nach Indexkorrekturschnellster in dieser Runde war Reinhard Schramme mit 113km/h. Nicht vom heimischen Rinteln aus, sondern ebenfalls von Bayreuth flog er eher den südlichen Bereich der Rhön an, um dann gegen den Wind die südlichen
Ausläufer des Thüringer Waldes zu kreuzen - und das mit einem Schnitt von rund 112km/h gegen den Ostwind. Fast die selbe Dinstanz legte er vorher/nachher in 2 Rückenwindschenkeln mit über 150km/h zurück. Schnelle Schnitte sind also offenbar nicht nur ein Ergebnis langer Rückenwindschenkel, sondern bei entsprechenden Reihungen auch mit Gegenwindanteilen zu erfliegen. Nicht ganz im/gegen den Wind war Stephan Beck auch von Bayreuth aus unterwegs.
Den dritten Flug für die Niedersachsen steuerten Carsten Kopsieker/Joseph Meyer bei, die von Oerlinghausen aus die guten Bedingungen vom Harz bis über das nördlichen Sauerland  ausnutzen - schnelle Flüge waren also nicht nur eine reine Domäne des Südostens.
Platz 3 geht nach Rheinland-Pfalz an das Team aus Nastätten. Während alle bisher genannten Flüge am Sonntag stattfanden, nutzen sie am Samstag die Lücke Richtung Südwesten mit Kurs Luxemburg und/oder Frankreich, wobei Moritz Althaus mit dem OLC-Discus seine Wende erst in den südlichen Ardennen nahm ("dem Tansponder sei Dank ohne Probleme", wie er in seinem Kommantar schreibt). Er steuerte damit 105km/h bei. Auf ähnlichen Spuren zwischen Westerwald und südlichem Hunsrück waren Jochen Back und Uli Leukel/Martin Fuhr unterwegs.
In der Gesamttabelle nach 5 Runden ging es damit einen steilen Sprung nach oben auf Platz 7.  Angeführt wird diese weiter vom Titelverteidiger Aalen, die in dieser Runde auf Platz 4 landete. Sie liegen nur sehr knappe 4 Punkte vor Bayreuth. Danach klafft bereits eine erste kleine Lücke von 17 Punkten auf den drittplatzierten Schwäbisch Gmünd.
In Liga 2 geht der Rundensieg an das AeroTeam Klix. Alle 3 Piloten, angeführt von Ingo Trentelj waren dabei vom heimischen Flugplatz untertwegs. Eine ausgelichene Teamleistung - Jürgen Müller und Dennis Zettwitz steuerten die Punkte zu den 312 Runden-km/h bei - war der Garant für den am Ende knappen Vorsprung vor der SFG Steinwald. Helmut Joost/Frank Wehrfritz waren dabei mit ihrem JanusCM die schnellsten nicht nur in dieser Liga! Zusammen mit Hans Stock/Aleksander Umov und Michael Buck erreichten
sie in Summe 309 km/h. Platz 3 geht in den Westen: Von Leverkusen aus nutzen Peter Fischer und Hermann Leucker das sehr gut entwickelte Sauerland, während Rolf Gertzmann von Bayreuth aus die weiteren Punkte für die Farbenstädter beisteuerte.
Durch den Rundenplatz 2 festigt die SFG Steinwald Rang 1 und hat nun bereits 22 Punkte Vorsprung auf den LSV Gifhorn, knapp gefolgt von Homberg/Ohm. Offenbar kristallisieren sich langsam die Favoriten heraus - die Liga hat aber noch 14 spannende Runden zu bieten ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Freitag, 18. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 18.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG etabliert sich bodennah eine Hochdruckbrücke, die von den
Azoren über die Britischen Inseln bis nach Skandinavien reicht. An deren Südflanke strömt kühlere Luft aus Nordosten ein. Stellenweise hält sich unterhalb einer Absinkinversion zunächst noch eine feuchte Grundschicht. Im Süden und Südosten, zwischen dem Schwarzwald und der Lausitz sowie auch im gesamten Alpenbereich hält sich weiterhin hochreichend feuchtlabile Warmluft. Die Labilität wird von einem
Höhentief über Deutschland verstärkt, das den bodennahen Hochdruckeinfluss überlagert. Im Bereich der feuchtlabilen Warmluft sowie auch im Norden über Schleswig-Holstein werden im Tagesverlauf konvektive Umlagerungen erwartet.
Am PFINGSTSONNTAG bildet sich in der vorhandenen Hochdruckzone ein Schwerpunkt über der Ostsee aus. Dieses Hoch lenkt trockene und stabil geschichtete Festlandsluft aus Osten in die Nordosthälfte Deutschlands. Südlich des Mains und westlich des Rheins sowie inneralpin hält sich die hochreichend feuchtlabile Warmluft. Ein Höhentief über den Vogesen verstärkt die Labilisierung, konvektive Umlagerungen sind vielfach die Folge.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Bereich der Ems mit mäßiger Thermik bei Wolkenbasen um 800 m zu rechnen. Teils durch Ausbreitungen gestört. Im übrigen Bereich mäßige Thermik, nach Osten hin Blauthermik mit Arbeitshöhen bei 1000 m. In NRW bildet sich gute Thermik mit CU-Untergrenzen bei 2000 m aus.
Am PFINGSTSONNTAG und auch am PFINGSTMONTAG mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen im Norden bei 1000 m, nach Süden hin 1500 m. Im NRW im Tagesverlauf örtlich durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gibt es im Nordosten anfangs noch Störungen durch Abschirmung, hier setzt erst später mäßige Wolkenthermik ein. Sonst wird mäßige bis gute CU-Thermik erwartet. Vom Schwarzwald über den Süden bis zum Erzgebirge gibt es Störungen durch kräftige Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich nordöstlich von Rhein und Main mäßige bis gute Cumulusthermik. Im Süden und Westen werden Abschirmungen und vor allem kräftige Überentwicklungen erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, ab dem Mittag ausgehend vom Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG örtlich mäßige Wolkenthermik, meist jedoch durch Abschirmung und/oder Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 16. Mai LSG Fallersleben: Viele Flüge und immerhin drei Punkte Artikel übersetzen

In Runde 4 bringen die LSG-Piloten die bislang meisten Flüge des Jahres in die Wertung. Sowohl in Ummern als auch in Bronkow, wo fünf LSG-Teams am 1. Spreewald-Pokal teilnehmen, konnte an beiden Tagen überland geflogen werden. Während für Michael Waibel + Rita Susenburger, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten in der Lausitz der Samstag der eindeutig schnellere Tag war, konnte Günter Raab sein gutes Samstagsergebnis über der Lüneburger Heide am Sonntag noch um 12 Speedpunkte steigern. Damit setzte er sich klar von den anderen LSG-Piloten (Bernd Meindermann, Arnie Weber und die oben genannten) ab. In der Lausitz war es Sonntag blau und die Schnittgeschwindigkeiten blieben deutlich hinter den Samstagwerten zurück. Thorsten Föge steuerte am Samstag noch einen Flug aus dem Urlaub in Kamenz bei. Da Wettbewerbsflüge selten ideal für eine gute Liga-Wertung sind, ist die LSG froh, durch Günters Flug und die beiden ASH25-Flüge aus Bronkow vom Samstag noch Rundenplatz 18 erreicht zu haben.

 
Benno Beesten
 

Lausitzflüge, Samstag mit Wolken

Die Fallersleber ASHs im Bronkower Grid

Lausitzflüge, Sonntag ohne Wolken

 


Dienstag, 15. Mai U25: 4. Runde bringt Führungswechsel Artikel übersetzen

Ein Hammerwochenende liegt hinter uns. Überwiegend gute Bedingungen bieten Möglichkeiten für richtig lange Strecken und schnelle Schnitte. Bernd Fischer beschreibt diese ausgezeichnet in seinem Segelflug-Bundesliga-Bericht. Das sollte auch in der U25 metern. Und tatsächlich gibt es einige Bewegungen. So schiebt sich nach einem erneuten super Auftritt der LSR Aalen an den Königsdorfern vorbei an die Spitze. Klar nach Runde vier heißt das noch nicht viel, da kommen ja noch einige spannende Wochen. Dennoch kristallisieren sich die ersten Vereine heraus, die in (fast) jeder Runde präsent sind und auch immer die drei Wertungen ins Rennen werfen.
Dass es die Jugend in einigen Vereinen so richtig drauf hat, zeigen die Ergebnisse, die sich nicht nur in der U25 widerspiegeln. Denn man findet Namen der U25 auch öfter in der Segelflug-Bundesliga und 2. Bundesliga. Exemplarisch für diese Runde seien der FC Eichstätt und der SFV Bad Wörishofen genannt. Respekt vor der Leistung der Youngsters.
Wörishofen hatte wetterbedingt keinen perfekten Start in die Saison. In den letzten beiden Runden heizten sie ordentlich ein und sind ganz klar einer der Mitfavoriten. Dabei hat Simon Schröder in Runde vier nicht nur einen tollen Beitrag für das Team -oder besser das Jugend- und das 2. Bundesliga Team- geleistet, sondern auch den schnellsten Flug der U25 gezaubert. Ja, gezaubert darf man schon sagen, denn schaut man sich die Kurbelanteile an, kann man gut nachvollziehen und daraus lernen, wie taktisch genial er fliegt. Klar, das kommt nicht von ungefähr. Er, seine Schwester und Kilian Biechele rocken eigentlich fast jedes Wochenende. Zusammen haben sie bald mehr Erfahrung als viele alte Hasen.
Einerseits sieht man diese tollen Erfolgsstorys und richtig gute Flüge in der U25, anderseits stimmt es nachdenklich, wenn nur ein Drittel aller in den Ligen fliegenden Vereine Piloten in der Jugendliga hat. Von Jugendmannschaften kann man bei noch viel weniger reden. Denn mal ein einzelner Flug ist eher Zufall, als wirkliches Liga-Fliegen.
Von daher ist es extrem spannend, was die U25-Mannschaften, die ganz vorn mitfliegen, machen, dass es bei ihnen genau so ist. Schickt eure Berichte per eMail an die OLC-Magazin-Redaktion.
Rundenwertung U25: 1. LSR Aalen (BW) 309,93 Speed/50 Punkte, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 298,72 Speed/49 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 273,44 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 4: 1. LSR Aalen (BW) 194 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 192 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 186 Punkte

Stephanie Keller (OLC-Redaktion)


Dienstag, 15. Mai Vierte Runde bringt dem Aero-Club Braunschweig kostbare fünf Punkte Artikel übersetzen

In dieser noch frischen Bundesligasaison konnten wir zum ersten Mal mit Rang 16 einen Rundenplatz im Mittelfeld belegen und fünf wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Am Samstag gab es in Waggum richtig bescheidene Thermik und nur Hayung Becker mit seinem Co Markus Schmied sowie Klaus-Dieter Arntz und Karsten Bennewitz kamen mit Motorhilfe vom Platz weg. Unsere Arcus-Besatzung flog bis nach Lübeck und anschließend zurück in die Löwenstadt.
Zudem hatten noch Kornelius Volosciuk und Wiebke Holste mit den Startorten Lüsse und Lüchow-Rehbeck jeweils einen Flug beigesteuert. Bennewitz musste auf dem Heimweg von einem guten Flug zu früh den Motor ziehen und fiel somit nach der neuen Regel aus der Wertung. Sein verständlicher Kommentar zu seinem Flug lautete: „F... für 15 Kilometer Regel [Kommentar OLC: Wer eben zu spät umdreht, den bestraft das Leben ;-)]
Der Sonntag wurde dann am Nachmittag mit schönen Cumuluswolken trotz des strammen Windes wesentlich besser als erwartet und das nutzten Lennard Wascke mit Hayung Becker, Rolf Wagner und Jens Rabe sowie Joshua Arntz mit einem Flug im Rahmen eines Wettbewerbs von Lüchow-Rehbeck aus. Somit kommen wir mit 286,73 Speedpunkten und folgenden Piloten in die Wertung:
Lennnard Waschke/Hayung Becker Arcus T 96,66 Speedpunkte,
Jens Rabe Ventus bT 16,6m 96,33 Speedpunkte,
Joshua Arntz Hornet 93,74 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst in die Region Gardelegen und trieb den Doppelsitzer dann mit dem entsprechenden Rückenwind bis nach Rethem (Aller). Rabe war mit seiner Maschine zwischen Meinersen und Magdeburg unterwegs. Arntz bearbeitete den Bereich zwischen Seehausen (Altmark) und Lüneburg mit seiner Hornet. Den Rundensieg holte sich mit 373,78 Speedpunkten der AC Lichtenfels aus Bayern.Die Tabelle führt weiter der LSR Aalen mit nunmehr 68 Punkten an und wir rutschen mit jetzt acht Punkten etwas nach oben und rangieren nun auf Position 24.
 
Rolf Wagner
 
Die „Rennpferde“ sind bereit für ihren Einsatz.
Gutes Flugwetter für Karsten Bennewitz am Samstag in der Region Kyritz.
Jens Rabe war erneut gut unterwegs.
 

Mittwoch, 02. Oktober Jim’s last 2013 Coup – New Dream Team tops the OLC Season’s Achievements Artikel übersetzen

Take a look at the longest 2013 US-OLC-flight.
Mitch Polinsky, alias Jim Payne’s new copilot, had already sent out an exciting e-mail after his first Sierra Wave flight with the “guru” about a week ago. He didn’t know that only five days later, on Sunday, he would be partnering Jim’s biggest North American flight of the 2013 OLC season: “I had a second magical wave flight with Jim Payne at Minden within a week; this one exceeded both of our expectations.” 1,681.7 km, 1548.05 points, the US-OLC record for 2013!
The fourth cold front for the fall season was moving through and despite an unusual wind forecast where Saturday evening enough moisture was added, that Jim considered canceling, Mitch was willing to gamble. So the “Dream Team” went for it. They launched early into the Sunday morning, had a good first climb and looking around the horizon decided to head north first.
Mitch explains that during both wave flights he was, as desired, essentially a passenger with Jim doing about 95% of the flying and all of the decision-making, “learning as much as I could from a wave master”. One of the main things he observed was Jim's patience and conservatism in decision-making. The PIC tried to keep the DG 1001M within a band of 16,000-17,500 feet MSL, and was quick to say, when they got lower than 16,000 feet: "If we don't start getting some lift soon, I'm turning around and going back to our last known lift." Only once did they got significantly lower than 16,000 feet, and, as a result, got bounced around quite a bit in rotor turbulence. “But even then, we were within easy gliding distance to an airport.”
Sounds very easy… but Mitch - the guy who had flown six 1,000 km flights in a row last summer - concludes: “Wave flying is not as easy as Jim, Gordon Boettger and Kempton Izuno make it look. It's almost like a different sport from summer thermal flying, one that I hope to learn to do more of on my own.”
A good ground crew and support are essential when it comes to flying that big: “While we flew, Jackie Payne kept an eye on satellite weather images up and down the Sierras and would send us text reports periodically by satellite phone. And I won't forget the cups of hot chocolate brought to the plane immediately after landing, after 12+ hours sitting in a freezing cockpit!” While Mitch thanks, Jim, for "taking him under his wing", OLC appreciates his information and thanks The copilot for sharing some of the wave masters’ cockpit secrets!
 
EFP
Pictures: Mitch Polinski
 
Not too much moisture...? Amazing Numbers! The lucky pilots.

 


Dienstag, 01. Oktober Saisonende? Wolkenstraßen bringen nochmal ordentlich Punkte Artikel übersetzen

Hier geht es zum Flug von Holger Weitzel im OLC.
Hier geht es zum Flug von Monika und Detlef Albrecht im OLC.
Wer den Herbst für Streckenflüge abgehakt hat, tut ihm Unrecht. Das letzte Wochenende beweist, dass -zwar hauptsächlich im Norden Deutschlands- noch richtig Musik in den Wolken lag. Endlose Highways bilden sich und erinnern eher an gute Wetterlagen im Frühjahr, als an eine ausklingende Saison. 300 Kilometer am Stück ohne einen einzigen Kreis deuten darauf hin, dass man am Boden definitiv etwas verpasst hat.  
Monika und Detlef Albrecht fliegen bei kräftigem Ost-Steam von Kyritz aus los und lassen sich trotz Gegenwind gen Osten „treiben“. Kreisen? Wozu? An die Basis ran und Gas. Und auch ein Gleitschiff wie die ASH braucht ein gewisses Maß an Thermik, um sich auf diese Distanz hin im Delphinflug halten zu können.
Begeistert sind nicht nur die Beiden von diesen Herbsttagen, sondern viele Nordlichter zahlen nochmal ordentlich aufs Punktekonto ein. Ganz vorne weg fliegt Holger Weitzel. Mehr als 500 Punkte holt er und damit zaubert er den besten Flug Deutschlands an diesem Wochenende an den Himmel. Schon die ganze Woche beobachtet er das Wetter und ist heiß auf´s Geradeausfliegen. Die Achse nördlich von Hannover geht eigentlich immer gut, berichtet uns Holger. Das lässt sich hervorragend an den dort geflogenen Schnitten über das ganze Jahr hinweg beobachten. Die beste Taktik ist auf dieser Strecke geradeausfliegen. „Wenn man kurbelt, fliegt man die Hälfte der Zeit rückwärts“.
Erst einmal muss sich Holger aber von Boberg gen Süden durchkämpfen, um zum Highway zu gelangen. Von Boberg aus sind die Bedingungen nicht immer optimal. Neben Luftraum-Strickmustern ist bei Seewindeinfluss die Thermik dort oben einfach platt und am Nachmittag wird es dann nicht selten richtig schwierig. So auch an diesem Tag. Von Nienburg muss er sich nach Hause basteln. Das reißt ihm den Geschwindigkeitsschnitt nach unten. Alles in allem aber ein absoluter Spaßflug mit tollem Ergebnis.
Und nicht nur für Monika, Detlef und Holger ist es ein gelungenes Wochenende, sondern für viele andere auch. Hoffen wir noch auf ein paar schöne goldene Oktober-Thermik-Tage.
 
Text: SK
Fotos: 2x www.aufwind-luftbilder.de/ SK
 
Beste Herbst-Thermik (Foto: www.aufwind-luftbilder.de) Endlose Wolkenstraßen nördlich des Luftraums Hannover (Foto: www.aufwind-luftbilder.de) Selbst am Abend stehen noch die Reste der Straßen für den Heimweg (Foto: SK)

 


Dienstag, 01. Oktober Soaring Café - Mitch and Jim’s Excellent Adventure Artikel übersetzen

Soaring Café: On September 24th, Mitch Polinsky was lucky enough to log some time in the Sierra wave with a true master, Jim Payne. Mitch explains: “It was the longest duration soaring flight I’ve ever been on.I was essentially a passenger, as desired, with Jim doing about 95% of the flying and all of the decision-making.” After turning off the engine they logged a total of ten hours of soaring. Compared to many other flights, speed and distance were both below average for Jim, which indicates how challenging much of the flight was. On the flight log there is one real “nail biter” moment halfway through the flight, fortunately above Minden airport. The OLC flight can be followed here, and as usual Jim commented the adventure. Mitch’s pictures are published on Soaring Café. Enjoy!

EFP


Donnerstag, 26. September Silver-Sponsor Winter Instruments: Precision for the World of Soaring Artikel übersetzen

In addition to having technical knowledge and experience a pilot needs to be sensitive and use his intuition to fly. Something we already learn at the very beginning of our flying experience is not to have the eyes stuck to the instruments. If you are looking for success in soaring you have to properly interpret the “seat of your pants”. But once your instruments quit their work your back’s sensitivity might also fail. As a matter of course we are relying on a precisely working cockpit instrumentation - technical devices are not just useful. In difficult situations an accurate instrument can help to get a pilot out safely. So it is no surprise that Winter Instruments are being used worldwide and highly appreciated for their precision.
Achim Winter offers us a look behind the scenes:
For more than 80 years the Winter Company has been active on the market and their instruments were constantly developed further, following aviation’s needs. Winter’s cooperation with sailplanes manufacturers has always been a rewarding work. Following the export of gliders to foreign countries the German based company Winter Instruments extended their technology worldwide. A successful way, because today Winter’s products are used everywhere in the world of aviation – a matter of course. Winter's staff applies the highest quality standards from the beginning until the end of their production line: “All our employees are responsible for the quality of their work, and they appreciate it. Therefore we can guarantee that Winter Instruments are reliable and safe. All our devices are working according to the newest standards.”
In the beginning Winter Instruments started with meteorological devices like weather stations, barometers and hygrometers. We are surprised to learn that there has never been a single pilot working in the company. However Winter meets exactly the soaring community’s needs. Regarding the long history of Winter Instruments the question arises if there have ever been any difficulties to overcome? Yes, indeed, Achim Winter recalls that after world war II, when flying in Germany was forbidden, the Winters produced noodle machines, pocket lighters and devices which prevented knitting machines’ needles from breaking. “Fortunately it didn’t take too long to get back to flying and we could resume the development and production of aviation instruments.” One of the newest products in Winter’s catalogue is a mobile unit which can be used to check the pitot-static systems directly on airplanes.
Thank you very much, Achim Winter, for the information! Winter Instruments is an OLC-Silver-Sponsor and thus supporting the platform’s non-profit work for the worldwide soaring community. Only through sponsoring OLC can ensure that participating in the contest does not cost a single penny.
 
Text: SK / EFP
Pictures: Winter Instruments
 
Achim (left) and Gerd Winter Roland Bosch, working on new altimeters. Artwork or high precision?

 


Dienstag, 24. September Der Segelflug im Oktober - aerokurier Artikel übersetzen

Gebirgskurs in Samedan
Im Wanderflug über Kontinente: Zurück in den Norden
Die Strecke war gigantisch! Im Frühjahr flog Diether Memmert mit seinem Ventus 2cM von Vogtareuth bis Ouarzazate am Rande des Hohen Atlas. Im zweiten Teil seiner Reiseerinnerungen beschreibt er den Rückweg aus dem Hohen Atlas über Spanien, Frankreich und die Alpen. Für Diether Memmert war der Weg das Ziel. Sein Fazit: Die vielen Eindrücke, die Begegnungen mit verschiedensten Menschen, das Fremdartige bleiben sicher noch lange in Erinnerung.
Diether Memmert: Lebe deinen Traum – im Zweifelsfall ohne Komfort, hatte ich mir vorgenommen. Es wurden schließlich 110 Flugstunden mit 8,5 Prozent Motoranteil – nicht gerade gut, normal habe ich die Hälfte –, aber gegen ungeeignetes Segelflugwetter ist halt nichts zu machen.
OLC Glider Race
Es geht um nicht weniger, als den sportlichen Segelflug neu zu erfinden: Das OLC Glider Race, das jetzt auf der Wasserkuppe zum ersten Mal ausgetragen wurde, ist Luftrennen pur. In jeder anderen Sportart ist es so: Im Wettbewerb beginnt mit Öffnung der Startlinie für alle Teilnehmer die Uhr zu laufen. Wer die vorgegebene Aufgabe nicht vollendet, endet erhält keine Punkte. Derjenige, der als Erster die Ziellinie überquert, hat gewonnen. Nicht so im Segelflug. Unter Verweis auf die Abhängigkeit vom Wetter wird die Wahl des Abflugzeitpunkts freigestellt, und dann hängt die Wertung davon ab, wie viele Konkurrenten die Aufgabe vollendet haben. Das kann man noch nachvollziehen. Geradezu undurchschaubar aber wird die Wertung, wenn es um eine Speed Task geht, sie ist einem Nicht-Mathematiker kaum mehr zu erklären. – Die Prinzipien des OLC Glider Race werden einmal näher betrachtet.
DM Marpingen: Bis zum Ende spannend
Neun Wertungstage mit großen Strecken – das hatten die wenigsten Teilnehmer von der Deutschen Meisterschaft ganz im Südwesten des Landes, in Marpingen, erwartet. Alle wurden positiv überrascht.
Die Meisterschaften der Renn- und Doppelsitzerklasse überflügelten sogar die DM der Standard- und Clubklasse in Lüsse um zwei Wertungstage, bei der Größe der Strecken und auch bei den Geschwindigkeiten. Insbesondere Wettbewerbsleiter Peter Schmitt erfüllte diese Bilanz mit Stolz.
DM in Lüsse: Jan Omsels bezwingt Kießling
Bei den Deutschen Meisterschaften der Standard- und Clubklasse lieferten sich die Discus-Piloten Omsels und Kießling einen spannenden Zweikampf. Nach sieben Wertungstagen hatte Jan Omsels (Discus 2b) bei der Deutschen Meisterschaft Mitte August in Lüsse die Nase vorn. Er errang den Meistertitel vor dem Vizeweltmeister, Weltmeister und mehrfachen Deutschen Meister Michael Kießling.
45. Klippeneck-Wettbewerb
Der Wettbewerb auf dem Klippeneck, dem höchstgelegenen Segelfluggelände Deutschlands, wurde in diesem Jahr mit Hitzerekorden und mit vielen Wertungstagen geradezu „verwöhnt“.
OLC Liga-Finale
Am 5. Oktober feiert der Online Contest den Saisonabschluss auf der Wasserkuppe. Gastgeber ist die Fliegerschule Wasserkuppe mit seinem neuen Schulzentrum. Ein Ausblick auf das, was alles geboten wird.
Gebirgskurs in Samedan
„In diesem Breitenförderkurs haben wir alles erlebt, was man im Gebirge so erleben kann“, erklärte Trainer Domenic nach zehn Tagen. Mehr geht nicht! Johannes Schmelz war dabei und hat alle Aufwindarten der Alpen kennen lernen und richtig viel Flugerfahrung sammeln können.
Meteo-Rückblick: Versöhnlicher Juli und August
Diplom- und Wettbewerbsmeteorologe Bernd Fischer zieht Bilanz zu den Sommermonaten. Nach dem vor allem im Süden schwachen Frühjahr bot der Juli dort deutlich bessere Bedingungen. Mit den kürzer werdenden Tagen hatte der August dieses Potenzial nicht mehr, er ermöglichte aber ein paar gute Flüge.
VGC Rally 2013: Zum Fliegen ins Heritage Centre
Der Vintage Glider Club erinnerte sich an seine Gründung und legte jetzt die Basis für ein großes fliegendes Museum in Lasham. Zur 40. Rally des Vintage Glider Club trafen sich die Oldtimerfans in England.
 
Großes Teilnehmerfeld:
Klippeneck-Wettbewerb ist beliebt
Oldtimerfans treffen sich in Lasham, England 
Team Triebel in Marpingen

 


Montag, 23. September Silber-Sponsor Winter: Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks Artikel übersetzen

Neben dem Beherrschen der Technik und dem Sammeln von Erfahrungen gehört viel Gefühl und Intuition in die Fliegerei. Einen Tipp, den man gern mit auf den Weg gibt: Starre nicht ständig auf die Instrumente. Wenn du erfolgreich fliegen möchtest, musst du auf den Hintern hören. Aber eben dieser geht schon mal auf Grund, wenn die Instrumente ihren Dienst versagen. Es ist so selbstverständlich wie auch hilfreich, sich auf präzise arbeitende Instrumente verlassen zu können. In kitzligen Situationen kann die Genauigkeit eben dieser einen wertvollen Beitrag leisten, sich aus der der Patsche zu befreien. Kein Wunder also, dass weltweit diesbezüglich auf „Winter“-Produkte gesetzt wird. Achim Winter gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen:
Seit über 80 Jahren ist die Firma Winter mittlerweile am Markt und hat sich gemeinsam mit dem Flugsport entwickelt. Eines der Erfolgsrezepte ist eine extrem gute Kooperation mit den Segelflugzeugherstellern. Seit die ersten Segler exportiert wurden, waren sie dann auch weltweit zu Hause. Und das mit Erfolg, denn heute ist ein „Winter“-Produkt überall Selbstverständlichkeit. Das gelingt nur, wenn man einen absolut hohen Qualitätsanspruch an sich und die Produkte stellt und dies von Anfang an. „Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind in den Prozess der Erfüllung der Qualitätsanforderungen eingebunden. Dies bietet die garantierte Sicherheit, mit „Winter“ nur qualitätsgeprüfte Produkte einzusetzen, die in Punkto Produkt- und Funktionssicherheit den neuesten Anforderungen entsprechen.“
Ursprünglich hat die Firma Winter mit meteorologischen Instrumenten wie Wetterstationen, Barometer und Hygrometer angefangen. Überrascht sind wir, zu hören, dass nicht ein einziger Pilot jemals in der Firma gearbeitet hat und trotzdem absolut der Nerv der Piloten getroffen wird.  
Bei einer so langen Firmengeschichte fragt man sich, ob es auch Durststrecken gab. Tatsächlich. Achim Winter berichtet: „In der Nachkriegszeit, als die Fliegerei verboten war, hielt man sich mit der Produktion von Nudelmaschinen, Benzinfeuerzeugen, sowie Nadelbruch-Abstellern für Strickmaschinen über Wasser.“ Zum Glück hat sich diesbezüglich das Blatt bald wieder gewendet, so dass die Produktion und Entwicklung von Flugzeug-Instrumenten fortgesetzt werden konnte.
Eines der neuesten Produkte, das die Firma Winter im Katalog hat, ist ein Prüfkoffer für Pitot-Statik-Prüfungen direkt am Flugzeug.
Herzlichen Dank an Achim Winter für das informative Gespräch. Als Silber-Sponsor unterstützt die Firma Winter insbesondere den gemeinnützigen Betrieb des OLC nachhaltig und sorgt mit dafür, dass die Teilnahme am OLC grundsätzlich kostenlos bleibt.
 
Text: SK
Fotos: Fa. Winter
 
Achim (links) und Gerd Winter Blick in die Höhenmesser-Produktion: Roland Bosch Kunst? In erster Linie höchste Präzision

 


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