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Saturday, 05. October 2019 Segelflug-Bundesliga 2019: Der Süden verliert, im Norden wird aufgestiegen ;-) translate news

Das war das Resümee von Heiko Hertrichs beeindruckender Saison-Analyse, vorgetragen auf dem OLC - Finale am 5. Oktober in Poppenhausen.
Doch alles der Reihe nach ...
Für den sportbegeisterten Segelflieger gibt es am ersten Samstag im Oktober nur einen Termin: das OLC Liga-Finale in Poppenhausen! Wer noch nie dabei war und denkt, dass es sich dabei um eine Urkundenübergabe mit Händeschütteln handelt, der irrt. Vielmehr stehen der persönliche Erfahrungsaustausch, die hochkarätigen Vorträge wie die Wetteranalysen von Wetter-Spezialist Bernd Fischer von TopMeteo und die fundierten Liga-Analysen von Heiko Hertrich im Vordergund. Als Special-Guest hatte der OLC in diesem Jahr den mehrfachen Welt- und Europameister Wolfgang Janowitsch eingeladen, der gemeinsam mit Ludwig Stark aus Österreich angereist war. Neben den Vorträgen der  "alten Hasen" steht das Liga-Finale aber vor allem im Zeichen der Nachwuchsförderung, die dem OLC seit jeher eine Herzensangelegenheit ist.
Über 10 Jahre nachhaltige Jugendförderung - Erfolgsgeschichte OLC-Discus
Jedes Jahr hat ein ambitionierter Nachwuchspilot die Chance, den von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellten Discus 2cT ein Jahr lang nutzen zu dürfen. Am Samstag wurde der OLC-Discus bereits zum 11. Mal vergeben. Das Förderflugzeug hat im Laufe der Jahre - auch dank der intensiven Betreuung der Jugendlichen durch Wilfried Großkinsky -  viele sehr erfolgreiche Wettbewerbspiloten hervorgebracht. Keine Frage also, dass die Junioren auf diesen Programmpunkt besonders hinfiebern. Maßgeblich für die Entscheidung ist unter anderem die Platzierung in der OLC Junior Challenge, die 2019 Maximilian Dorsch vom AC Bamberg mit respektablem Punkteabstand für sich entschied. Max kam bereits im Jahr 2015 in den Genuss des Förderflugzeugs. Am Ende entschied sich die Jury für Henrik Theiss von der FLG Grabenstetten, der das Flugzeug in Poppenhausen von Marcel Kaspari übernehmen durfte und nun die Chance hat, mit dem "OLC" fliegerisch über sich hinauszuwachsen.
Einen Smiley und Anwesenheit - das sollte man schon erwarten können
Neben dem OLC-Discus vergibt Wilfried Großkinsky jedes Jahr mehrere Sach- und Geldpreise. So erhielt Maximilian Dorsch einen Geldpreis von 750 Euro, der Drittplatzierte Markus Uhlig eine Einladung zum 1.000-Kilometer-Camp in Bitterwasser, der Viertplatzierte Philip Goralski einen Geldpreis über 250 Euro. Maximilan Dorsch darf sich darüber hinaus für den Gewinn des Bitterwasser Cups über einen 10 Tage All-Inklusive Aufenthalt in Bitterwasser freuen. Der Zweitplatzierte der Junior Challenge war nicht anwesend, seinen Geldpreis in Höhe von 500 Euro wird er aus diesem Grund nicht erhalten.
Wie schon im Vorjahr haben es nicht alle für den OLC-Discus nominierten und angeschriebenen Junioren für nötig gehalten, sich zurückzumelden. "Es gibt immer Gründe, die im Weg stehen können, etwa beruflicher oder privater Art. Aber selbst dann kann man sich wenigstens abmelden", so Gerd-Peter Lauer.
Vergabe der OLC LS 8 neo - Eric Schneider fliegt konsequent auf Sieg
Das zweite Förderflugzeug, die LS 8 neo, wird in der neuen Saison von Eric Schneider von der FSG Hammelburg geflogen, der das von Ralph Bürklin gestiftete Flugzeug von Philipp Lauer übernehmen durfte. Bereits ab Mitte der Saison zeigte sich, dass Eric in der für die Vergabe entscheidenden Wertung 'U25-Liga Pilotenprofile' ganz konsequent 'auf Sieg' fliegt. So lag er dann letztendlich mit 1.530,72 Punkten, die er an 17 Runden (!) erflogen hatte, uneinholbar vorne. Und jungendliche Piloten in seinem Verein hatte er, so wie es in den Statuten für die LS 8 neo Vergabe steht, motiviert und mitgezogen: Am Ende erreichte die LSG Hammelburg in der U25 - Juniorenliga Platz 3! Besonders beeindruckt waren seine Flugzeiten in den letzten beiden Jahren 2018 und 2019, nämlich 199 Std. in 2018 und 234 Std. in der OLC-Saison 2019. Sein Sahnehäubchen war jedoch ein 1.109-Punkte-Flug (910 km) mit einer Standard Libelle am 3.7.2019. Und er wird die ihm nun für ein Jahr zugesprochene LS 8 neo auch optimal nutzen können: In den Letzten Tagen wurde Eric Schneider zur Sportförder-Kompanie der Bundeswehr berufen.
Young Eagle Speed Cup - Fliegen mit den Champions in Kiripotib
Keine Preise, sondern nur Urkunden, danach sah es zunächst bei der Siegerehrung des Young Eagle Speed Cups aus, bis Ludwig Starkl Christian Lampert mit einer einwöchigen Teilnahme beim "Flying with the Champions" in Kiripotib überraschte. Ludwig Starkl hatte den Preis gemeinsam mit Wolfgang Janowitsch spontan zur Verfügung gestellt. Das gemeinsame Projekt "Flying with the Champions", bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Welt- und Europameistern unter professioneller Anleitung in Namibia zu fliegen und von ihnen zu lernen, existiert bereits seit sieben Jahren. Der Startplatz Kiripotib bietet dafür ideale Bedingungen.
Weltmeister Wolfgang Janowitsch: "Wenn ich jemand anderem den Sieg nicht gönne, bin ich ihn selbst nicht wert"
Absolutes Highlight des Nachmittags war der Soaring Talk zwischen Gerd-Peter Lauer und dem zweifachen Weltmeister Wolfgang Janowitsch, der sich rund um die Frage "Wie werde ich Weltmeister?" drehte. Anders als beim Frontalvortrag, wie man ihn von anderen Veranstaltungen kennt und bei dem der Referent strikt seinem vorher erarbeiteten Skript folgt, entsteht beim Soaring Talk ein lebendiges Gespräch. Dies führt oftmals dazu, dass sich der eingeladene Gast öffnet und wertvolle Gedanken mit dem Publikum teilt, die er bei einem gewöhnlichen Vortrag für sich behalten hätte.
So war es auch am Samstag, als Wolfgang Janowitsch seinen Zuhörern tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt erlaubte. Schnell wurde klar, bei Janowitsch spielt die mentale Stärke eine zentrale Rolle, denn handwerklich fliegen - wir erinnern uns an den Talk mit Michael Sommer im Vorjahr - können bei einer Weltmeisterschaft alle. Diese mentale Stärke aber kann man sicht nicht anlesen, sie muss ins Unterbewusstsein, man muss sie leben. "Ich nenne es auch Gedankenhygiene", beschreibt Janowitsch sein Vorgehen, sich im Alltag von negativen Gedanken zu befreien und Entspannung zu üben. Zur mentalen Stärke gehört aber auch, wie man mit Enttäuschungen umgeht und diese verarbeitet. "Anstatt mich über eine eigene, vermeintlich schlechte Entscheidung im Wettbewerb zu ärgern und mich hineinzusteigern, freue ich mich für den Konkurrenten, dass er eben diesmal die bessere Entscheidung getroffen hat." Denn die Entwicklung eines erfolgreichen Sportlers verläuft nie gerade, es geht immer auf und ab, erklärt Janowitsch. Gerade am Anfang kommt man aber schnell in eine Frustspirale, etwa wenn auf die ersten erfolgreichen Wettbewerbe eine Niederlage auf die andere folgt. "Viele kommen aus dieser Spirale nicht mehr raus", berichtet er. Dann kann es helfen, sich in Erinnerung zu rufen, wieso man eigentlich fliegt und zur kindlichen Begeisterung für das Fliegen zurückzufinden. Bei alldem darf das Ergebnis nie im Vordergrund stehen, sonst verkrampft man. Nur wenn man dies alles umsetzen kann, wird man ein Leben lang Spaß am Segelfliegen haben und erfolgreich sein.
Nass im Süden, hohe Trockenheit im Norden - Bernd Fischer und Heiko Hertrich analysieren die Liga-Saison
Die Saison 2019 war aus meteorologischer und sportlicher Sicht eine gute, von der Rekordsaison 2018 aber war sie weit entfernt - da waren sich Liga-Analyst Heiko Hertrich und TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer einig. Die Analysen von Heiko Hertrich brachten Bermerkenswertes zu Tage: Auffällig waren in 2019 vor allem die knappen Punkteabstände zwischen den Vereinen, die oft im 0,-Bereich lagen. Keine Mannschaft erreichte die 400-Runden-Speedpunkte, die in 2018 in der ersten Runde reihenweise fielen. Und ein Blick in Abschlusstabellen zeigt: Unter den sieben Absteigern aus der ersten Bundesliga finden sich fünf aus Baden-Württemberg und unter den Aufsteigern in die erste Liga kein einziger. Unter den sieben Absteigern aus der 2. Bundesliga dagegen wieder fünf Vereine aus Baden-Württemberg.
An den Tabellenspitzen dagegen glänzen die Clubs aus dem Norden. Lag es dieses Jahr also wirklich am Wetter? Gab es am Ende das berüchtigte Nord-Süd-Gefälle und keine ausgleichende Gerechtigkeit? Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wie auch die Analyse von Bernd Fischer zeigte. Über die Saison gesehen war es im Süden zu nass, im Norden dagegen herrschte eine hohe Trockenheit. Dazu kamen die schnellen Wetterlagen in den Runden 14-17 im Norden, in denen Rinteln drei Rundensiege in Folge erfliegen konnte - und das nicht nur am Hang.
U25: Königsdorf holt den vierten Titel, doch Oerlinghausen will angreifen
2016, 2017, 2018, 2019 - Königsdorf holt den vierten Meistertitel in Folge. Doch die Übermacht der Königsdorfer in der U25-Liga scheint nicht in Stein gemeißelt, denn 2019 erlebten wir ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Königsdorf und Oerlinghausen. Mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison haben beide Teams den Meister- und Vizemeister-Titel redlich verdient. Großen Respekt verdienen auch die Drittplatzierten aus Hammelburg, allen voran Eric Schneider, der sein Team immer wieder aufs Neue motiviert hat. 2020 wollen die Oerlinghausener die Siegesserie der Königsdorfer stoppen. Die neue Saison verspricht also wieder Hochspannung.
Kommt jetzt die kombinierte Wertung aus U25 und Bundesliga?
Trotz aller Euphorie über die Leistungen der OLC-Junioren lässt sich die allgemeine Situation in den Vereinen nicht schön reden. "Die Anzahl der U25-Piloten nimmt stark ab", berichtet Gerd-Peter Lauer. Nachwuchssorgen plagen selbst die U25-Rekordmeister vom SFZ Königsdorf. Zählte der viermalige Meister 2017 noch 16 aktive U25-Piloten, waren es 2019 nur noch acht, Tendenz abnehmend. Dennoch: In vielen Liga-Vereinen melden überhaupt keine Jugendlichen Flüge in den OLC. Um das Leistungsniveau von "Jung bis Alt" abzubilden, wäre künftig eine kombinierte Wertung aus Bundesliga und U25 denkbar. Was noch auffiel: Die U25-Junioren sind vor allem bei gutem Wetter aktiv, bei schwierigen Wetterlagen, dann wenn die "Big Points" zu holen sind, schafft es kaum ein Team, drei Piloten in die Wertung zu bekommen.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Bilder: Stefan Harries
 
Marcel Kaspari bedankt sich mit einer perfekten Präsentation und netten Worten für ein Jahr Discus 2 CT 18m (etwas dahinter Stifter Wilfried Großkinsky)
Henrik Theiss (FLG Grabenstetten) ist neue Nutzer des Discus 2 CT 18m für das OLC-Jahr 2020 (links Stifter Wilfried Großkinsky, rechts OLC-Boss Reiner Rose).
Die Urkunde ...
Der Discus 2 CT 18m … ein Erfolgskonzept seit über 10 Jahren (von links): Stifter Wilfried Gr0ßkinsky, Henrik Theis und Reiner Rose
Die Sieger der OLC Junior-Challenge (von links): Henrik Theiss (5.), Markus Uhlig (3., FC Grossrückerswalde), Maximilian Dorsch (1., AC Bamberg), Philipp Goralski (4., HAC Boberg)
Danksagung für ein Jahr LS 8 neo (von re.): Moderator Gerd Peter Lauer, Nutzer Philipp Lauer, Stifter Ralph Bürklin und Reiner Rose) … exquisite Pralinen und ein wunderschönes Bild von der LS 8 neo als kleines Dankeschön ;-)
Eric Schneider (FSG Hammelburg) hat sich mit beeindruckenden Leistungen zielstrebig zum ‘OLC-Fördertalent‘ hochgeflogen, neben ihm der Stifter Ralph Bürklin.
Die Urkunde ...
Die LS 8 neo (von links); Stifter Ralph Bürklin, Eric Schneider und Reiner Rose
Maximilian Dorsch hat den europaweit ausgeschriebenen Juniorenwettbewerb ‘Bitterwasser Cup‘ gewonnen und darf nun bereits zum zweiten Mal nach Bitterwasser. Es freut sich mit ihm board member Rainer Hog.
Die Sieger der OLC-Plus Longdistance Wertung (von links): Alexander Müller (3., LSG Bayreuth), Mathias Schunk (2., SFZ Königsdorf), Bernd Goretzki (1., LSV Rinteln)
In Sachen Speed macht ihnen so schnell keiner was vor (von links): Jan Kretzschmar (1., AC Lichtenfels), Reinhard Schramme (3., LSV Rinteln), Michael Möker (2., LSV Burgdorf)
Ludwig Starkl (AT) von ‘Flying with the Champions’ hatte als Gastgeschenk für einen erfolgreichen Junior einen Aufenthalt in Kiripotib (Namibia) mitgebracht. Der Glückliche war dann letztendlich Christian Lampert (FSV Grabfeld), der Vize-Sieger des Young Eagle Speed Cups (im Bild rechts neben ihm Ludwig Starkl).
Star-Gast des Abends war der mehrfache Weltmeister und mehrfache Vize-Weltmeister Wolfgang Janowitsch aus Österreich. Die geniale Abrundung seines Besuches war dann der Soaring-Talk mit Gerd Peter Lauer, der ihm dann Informationen und geradezu Weisheiten entlockte, die man so schnell in keinem Frontal-Vortrag geboten bekommt – hier addierte sich das Potential zweier Experten … einmalig!
Bernd Fischer (TopMeteo) fasste das Jahr zusammen und zog seine Schüsse. Das war unter dem Strich ein markanter Schlußpunkt unter seine wöchentlichen Rundenberichte. Die Kombination aus meteorologischen Wissen plus seiner eigenen Flugerfahrung … das ist der Bringer und fasziniert allwöchenttlich während der Liga-Saison.
Heiko Hertrichs Rückblick auf die Liga-Saison, vor allem die Rückschlüsse, die er dann aus den Erkenntnissen zieht … das alles hat mittlerweile Kult-Status und verleiht dem Segelflug eine Dynamik und Sport-Spannung, wie man sie eben auch in anderen Sportarten kennt und das wöchentlich & alljährlich!
Bei über 150 Besuchern war das Von Steinrück-Haus in Poppenhausen gut gefüllt … eine maßgeschneiderte Location für das OLC-Finale … diesmal fanden sogar die beiden Rümpfe von Discus 2 CT 18m und LS 8 neo Platz!
Die Sieger der U25-Juniorenliga (von links): FSG Hammelburg (3. Platz), SFZ Königsdorf (Deutscher Meister), FG Oerlinghausen (Deutscher Vizemeister) … und in Oerlinghausen hat man auch schon einen Plan, wie man in der OLC-Saison 2020 Königsdorf knacken kann!
Die Sieger der Quali-Bundesliga (von links): FSV Eisenhüttenstadt (3. Platz, Sportfreund Denny Bernsee war extra aus Eisenhüttenstadt angereist!), LVI Hankensbüttel (Deutscher Vizemeister) und LSV Bückeburg-Weinberg (Deutscher Meister, Rühlefix hat die Urkunde fest im Griff!)
Die Sieger der 2. Segelflug-Bundesliga (von links): AC Bad Nauheim (Deutscher Vizemeister), FG Oerlinghausen (Deutscher Meister) und AC Schweinfurt (3. Platz).
Die Sieger der Segelflug-Bundesliga (von links): LSG Bayreuth (3. Platz), LSV Rinteln (Deutscher Meister), LSV Burgdorf (Deutscher Vizemeister).
 
 

Tuesday, 01. October 2019 1. E-Glide Contest auf dem HPH Shark FES in Pavullo, Italien translate news

Teilnehmer des E-Glides, der 13.5m WM und die Wettbewerbsleitung samt Helfern
In den letzten Jahren hat sich das FES-Antriebskonzept nach und nach auf dem Markt etabliert, wurde dabei aber leider wertungstechnisch wie ein klassisches Turbo-Triebwerk betrachtet – zum Zeitpunkt der ersten Motornutzung endet der Wertungsflug. Der Unterschied zwischen klassischen Turbo-Triebwerken und dem smarten Elektro-Antrieb ist jedoch philosophie-bedingt wesentlich größer und bietet viel Raum den Segelflug bzw. den kombinierten Motor-Segelflug neu zu definieren. Eine Arbeitsgruppe der FAI plante daher zusammen mit einigen Enthusiasten einen ersten zentralen Testwettbewerb im sogenannten „E-Glide“, parallel zu der Anfang September in Pavullo/Italien stattfindenden 13,5m WM. Durch glücklichen Zufall ergab sich für mich die Möglichkeit, an diesem Wettbewerb mit einem HPH 304e Shark teilzunehmen. An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an das gesamte Team von HPH Sailplanes für diesen schönen Flieger ausrichten!
Das Wettbewerbsgebiet lag dabei im nördlichen Teil der Apenninen, das Fluggeschehen spielte sich im wesentlichem zwischen der nordöstlichen Tiefebene und dem südwestlich gelegenen Apenninen-Hauptkamm ab. Das beflogene Relief lag zwischen 300m – 1500m MSL und bestand aus unstrukturierten, landwirtschaftlich genutzten Hügeln. Die Flughöhe lag meistens zwischen Gipfelniveau der Hügel und ca. 1500m-1700m MSL. Da Wind und Sonne aus entgegengesetzter Richtung kamen, war richtiger Hangflug selten möglich, meistens sprang man von Lee-Bart zu Lee-Bart. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung gab es wegen allgegenwärtiger Hangneigung nur eine Handvoll an Flugplätzen und akzeptablen Landefeldern im gesamten Gebiet, welche in einer Art Katalog erfasst waren.
Der Shark lag ab dem ersten Tag gut in der Hand und war selbst mit Wasser angenehm zu fliegen. Durch die große Flügelfläche besaß er ein gutmütiges Flugverhalten und stieg selbst in schwacher Thermik hervorragend. Das bequeme Cockpit und insbesondere die simple Bedienung des Motors machten die Fliegerei trotz der schwierigen Wetterbedingungen zu einem genussvollen Spiel zwischen Natur und Technik.
Die Wettbewerbsregeln lassen sich in der Kürze wie folgt erklären: Hauptgedanke des Wettbewerbes war nicht die Bestrafung der Motornutzung, sondern die explizite Freigabe eines Energie-Kontingents zur Nutzung während des Wertungsfluges (meistens 2 kWh). Wer mit Restenergie ins Ziel kam, hat wertungstechnisch Energie verschenkt. Wer mehr Energie benötigt hatte, wurde mit 15 Minuten Zeitstrafe je KWh belegt. Der Abflug erfolgte als Regatta-Start. Basis für die Wertung war die indexkorrigierte und mit eventuellen Zeitstrafen belegte Differenzzeit in Minuten auf den Tagessieger. Diese Differenzzeit wurde ähnlich zur Tour de France über den Wettbewerb aufsummiert.
Alles in allem wurde die Fliegerei durch diesen Motor-Joker in schwierigem Terrain wesentlich entspannt. Mit gemeinsamen Debriefings in kleiner und geselliger Runde konnten wir die zu diskutierenden Details der Wettbewerbsform ausfindig machen und verlebten auch aufgrund der intensiven Bemühungen der Ausrichter eine unvergessliche Zeit vor Ort.
Ein sehr ausführlicher Bericht, in welchem ich auch auf die taktischen Ansätze zur Motornutzung eingehe, ist hier (http://fliegen-im-erzgebirge.de/2019/1016/bericht.html) zu finden.
 
Text: Markus Uhlig
Bilder: Tilo Holighaus/Markus Uhlig
 
Die deutschen Piloten zusammen mit der italienischen Verteidigungsministerin
Der HPH 304eS Shark FES
Der Flugplatz zwischen idyllischen Hügeln
Die erste Hälfte war geprägt von schwülwarmer, feuchter Luft und Gewittern
Die zweite Hälfte stand unter dem Einfluss von trockener Kaltluft mit besseren Sichtweiten
Der Flugplatz und die unlandbare Umgebung, am Horizont rechts die Stadt Modena
 

Saturday, 28. September 2019 OLC-Finale in Poppenhausen: Die Sieger werden erwartet translate news

Wer bekommt für ein Jahr den OLC – Discus … denn … nur wer da ist kann gewinnen!

… und die LS8 neo maßgeschneidert für einen Wettbewerbs-Crack … wer ist es?

Teilnehmer der 1.000 Km Camps in Bitterwasser … nur die Besten erhalten den Zuschlag!

Die OLC Long-Distance Champions sind
Deutscher Meister: Bernd Goretzki (LSV Rinteln), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Mathias Schunk (SFZ Königsdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Alexander Müller (LSG Bayreuth), ist anwesend!
 
Und als Speed-Cracks profilierten sich
Deutscher Meister: Jan Kretzschmar (AC Lichtenfels), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Michael Möker (LSV Burgdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Reinhard Schramme (LSV Rinteln), ist anwesend!
 
Die Segelflug-Bundesliga – die Krone des Vereinssports in Deutschland
U25 Juniorenliga
Deutscher Meister: SFZ Königsdorf, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSG Hammelburg, sind anwesend!
 
Quali-Liga (Aufstieg in die 2. Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: LSV Bückeburg-Weinberg, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: LVI Hankensbüttel, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSV Eisenhüttenstadt (Besuch erwünscht, erbitten Info)
 
2. Segelflug-Bundesliga (Aufstieg in die Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: AC Bad Nauheim, sind anwesend!
Drittplatzierter: AC Schweinfurt, sind anwesend!
 
Segelflug-Bundesliga
Deutscher Meister: LSV Rinteln (Perfekte Info: 25 ‘Mitfeierer‘ werden kommen!)
Deutscher Vize-Meister: LSV Burgdorf, sind anwesend!
Drittplatzierter: LSG Bayreuth, sind anwesend!
 
Zeigt mit eurem Besuch, dass ihr noch ursprüngliche Segelflug-Begeisterung im Blut habt und auch so jubeln könnt wie die zum Beispiel die Fußballer.
 
Hier ist nochmal das komplette Programm.
 
Und zur Einstimmung aus dem OLC-Magazin der Bericht vom Vorjahr.
 
Bis zum nächsten Samstag:
5. Oktober 2019, Poppenhausen (unterhalb Wasserkuppe), Von-Steinrück-Haus, Beginn 13:00 Uhr
 
Wir freuen uns auf euch ;-))

 


Thursday, 19. September 2019 Aktuelle Informationen aus der OLC-Flotte translate news

Schon wieder nähert sich das Jahr dem Ende und zum 31.12.2019 besteht die OLC-Flotte bereits seit 5 Jahren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Kunden und Freunden, die uns das Vertrauen geschenkt haben, ein Versicherungskonzept aufzubauen, welches sich für alle OLC-Mitglieder positiv ausgewirkt hat. Wir können auch mit Recht behaupten, allen Kritikern zum Trotz, dass unser Service und besonders die Schadenabwicklung sehr positives Feedback erhalten hat. Wir haben zwischenzeitlich über 70 Schadenfälle abgewickelt und es sind soweit uns bekannt ist, keine Beschwerden beim OLC aufgetreten.
Wir werden keine Mühen scheuen, mit guter Erreichbarkeit und bestem Service alle Mitglieder zufrieden zu stellen und bitten natürlich weiterhin, diesem einmaligen Projekt zu folgen. Dies gilt vor allem für Diejenigen, die noch nicht Mitglied der OLC Flottenversicherung sind.
Auch die Rabattkonstruktion wird weiterhin bestehen bleiben, wobei wir nicht mehr die Verträge des Vorversicherers benötigen, sondern unsere eigenen Tarife verwenden. Allerdings müssen wir auch der Tatsache Rechnung tragen, dass sich der Markt im Luftfahrtsegment verändert und weniger Kapazitäten auf dem Markt zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass sich diverse Versicherer aus dem Segment Luftfahrtversicherung zurückgezogen haben. Um im Vorwege dem Sanierungsbegehren der Versicherer zu begegnen und auch im Hinblick auf die Homogenität der Versicherungsgemeinschaft werden wir einige Verträge überprüfen und anpassen müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf schadenbelastete Verträge. Wir denken, dass dies ein risikogerechter Ausgleich innerhalb der Versicherungsgemeinschaft ist.
Weiter haben wir, insbesondere weil die Frage immer wieder an uns herangetragen wurde, ein neues Konzept entwickelt, um auch Triebwerksversicherungen anzubieten. In der Kaskoversicherung sind innere Schäden am Triebwerk grundsätzlich ausgeschlossen. Hierfür gibt es schon seit jeher die Möglichkeit, diese separat über eine Triebwerksversicherung abzudecken. Allerdings hat sich lange Jahre kein Versicherer gefunden, der dies zu überschaubaren Prämien anbietet. Wir freuen uns, dass wir Ihnen einen Versicherungsschutz anbieten können, der überschaubar und leicht abzuschließen ist.
Sie finden in der beiliegenden Datei Triebwerk Anfragenformular PHB Deutschland.pdf unser Formular zur Triebwerksversicherung. Die Versicherungssummen und Prämien finden Sie auf dem Anmeldeformular
Wir glauben, dass dies eine hervorragende Innovation ist, weiterhin den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und hoffen auf eine rege Teilnahme.
Für weitere Fragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Mit Fliegergrüßen PETER H. BRAASCH (Luftfahrt-Versicherungsmakler)

 


Sunday, 08. September 2019 Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth trauert um Andreas Baier translate news

2018 durfte Andreas Baier nach dem Sieg der LSG Bayreuth in der Segelflug-Bundesliga als Teamkapitän die Meisterschale in Empfang nehmen
Andreas Baier vor dem Start zu einem Bundesliga-Flug
Bayreuths leidenschaftlichster Segelflieger Andreas Baier ist tot. Der Kapitän der Bundes- und Weltliga-Siegermannschaft von 2015 und 2018 und Organisationsleiter der Segelflug-Weltmeisterschaften 1999, ist am Sonntag nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
Bis zuletzt war er mit ganzem Herzen seinem Hobby, der „Faszination Segelfliegen“ verbunden.
In der Saison 2018, als er bereits von seiner Krankheit wusste, flog er noch wahre Höchstleistungen. In 15 von 19 Bundesliga-Runden gehörte er zu den jeweils drei gewerteten LSG-Piloten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,18 km/h über die 2,5-stündige Wertungszeit, der besten LSG-Wertung der ganzen Saison, setzte er am letzten Tag der letzten Runde den spektakulären Schlusspunkt unter ein wochenlanges Kopf-an-Kopf-Rennen, das dem Team der LSG Bayreuth den Deutschen und den Weltmeistertitel eingebracht hat - mit allen Ehrungen, die folgten: Meisterschale, Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bayreuth, Mannschaft des Jahres des Nordbayerischen Kuriers und Ehrenmitgliedschaft im Verein. Dabei war es ihm als Teamkapitän gar nicht recht, dass seine Einzelleistung so hervorgehoben wurde - er betonte stets, dass die Flüge seiner Teamkameraden genau so wichtig für den Sieg waren.
Bereits 2002 war er einer der Hauptmotivatoren für die aktive Beteiligung der Luftsportgemeinschaft an der Bundesliga. Er hat viele Fliegerkameraden dazu gebracht, die Flüge anhand der Bundesliga-Regeln statt nach dem Muster klassischer Streckenflüge zu optimieren und hat viele taktische Muster selbst entwickelt. So war er bereits am ersten Bundesliga-Sieg 2002 maßgeblich beteiligt und im Laufe der Zeit wurde er zum Teamkapitän, eine im Segelflug bis dahin völlig unbekannte Position.
Als Teamkapitän konnte er vier Vizemeistertitel feiern, bevor die Mannschaft 2015 in einem spannenden Schlussspurt den Bundesliga-Meistertitel ein zweites Mal holen konnte. Doch damit nicht genug: Auch in der weltweiten Wertung "World League" war Bayreuth in dieser Saison Sieger, was vor der letzten Runde nur noch mathematisch möglich schien. In der letzten Runde natürlich mit auf der Wertungsliste: Andreas Baier. Da es eine funktionierende Weltliga nur im Segelflug gibt, war sein Team auf einmal die beste Vereinssportmannschaft der Welt. Mit dem erstmaligen Gewinn des Titels "Mannschaft des Jahres" des Nordbayerischen Kuriers schien dieser Erfolg weder überbiet- noch wiederholbar, bis es 2018, zur großen Freude des ganzen Teams, noch einmal so kam.
 

Wednesday, 04. September 2019 OLC-League 2019: Moriarty Soaring wins the Gold League translate news

The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2020 OLC-Gold League.

 

OLC-Gold League 2019:
# Punkte
1 186,00
2 151,00
3 136,00
4 118,00
5 100,00
6 97,00
7 85,00
8 84,00
9 77,00
10 77,00
11 76,00
12 72,00
13 68,00
14 62,00
15 54,00
16 27,00
17 24,00
18 22,00

 

OLC-Silver League 2019:
# Punkte
1 249,00
2 175,00
3 173,00
4 154,00
5 131,00
6 130,00
7 129,00
8 124,00
9 122,00
10 113,00
11 97,00
12 94,00
13 92,00
14 92,00
15 91,00
16 90,00
17 85,00
18 84,00
19 81,00
20 81,00
... ...

 


Wednesday, 04. September 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - AUGUST 2019 translate news

Maximilian Seis, top French gliding pilot, shares his experience of flying the JS3 during the 20th EGC in Prievidza, Slovakia, where he finished in 2nd Place! After the SGP Final in Spain JS had the opportunity to interview Sebastian Kawa, Nr 1 ranked pilot in the World. Philippe de Pechy shares how surprised his sixteen year old son, Clément, with the opportunity to fly his JS1 for the very first time. Then last but not least AP Kotze, JS’s Engineering Manager, flew his 100th maiden test flight! AP shares a bit of his gliding history which led up to this important day.
 
 

First Solo Flight
Sebastian Kawa and Maximilian Seis
Clement with EJ

 


Monday, 02. September 2019 LXNAV News 08/2019 translate news

Mit der Version 7 für alle LX90xx und LX80xx hat LXNAV einen eigenen Clouddienst namens LXNAV CONNECT etabliert. Geräte mit aktiver WiFi Funktion können über diesen Dienst verschiedenste Sevices nutzen. Z.B. Speicherdienste, Wetteranbieter, aber natürlich auch eine Direktmeldung in den OLC stehen somit zur Verfügung. Melden Sie Ihren Flug direkt nach dem Ausrollen im OLC an, scheller und einfacher geht es kaum noch....
Mehr Informationen finden Sie hier: https://gliding.lxnav.com/news/new-firmware-version-7/
 
With the introduction of version 7 for all LX80xx and LX90xx instruments LXNAV established its own cloud service, named LXNAV CONNECT. Devices with active WiFi functionality can access several services, like cloud storage services, weather providers and many more. Another very useful functionality is uploading your flights directly from the instrument to the OLC. No more SD-cards or USB-sticks.....
More information can be found here: https://gliding.lxnav.com/news/new-firmware-version-7/
 
 

Übersicht aller Dienste
overview of all services
Satellitenbild
satellite picture
Direktmeldung in den OLC
direct upload to the OLC

 


Friday, 30. August 2019 Die Faszination und Leidenschaft des Bundesligafliegens translate news

Rolf Wagner sieht im Bereich der Pressearbeit in den Segelflugvereinen noch erhebliches Potenzial nach oben.
Seit wenigen Tagen ist die Saison 2019 Geschichte und an dieser Stelle wollen wir die Faszination des Ligafliegens einmal aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei auch zwei motivierte Streckenflugpiloten aus Gifhorn und Celle zu Wort kommen lassen. In den zurückliegenden Wochen lief es ja auch aufgrund des Hangsegelfliegens im Weserbergland für die Nordvereine richtig gut. Immerhin wurden drei der neunzehn Runden an den Hängen des Weser- und Wiehengebirges sowie des Iths entschieden.
Zu diesem Thema resümierte Reiner Rose: „Als wir vor 20 Jahren die Ligaidee auf den Weg brachten, da waren viele Piloten anfänglich äußerst skeptisch, weil ja doch nur die Albflieger gewinnen würden!“
Und was passierte dann tatsächlich? Der LSV Burgdorf dominierte einige Jahre die Szenerie und wurde ab dem Jahr 2012 insgesamt viermal Deutscher Meister.
Zum Thema Motivation zum Ligafliegen in den Vereinen äußerte der erfahrene Speedjäger Dennis Polej vom LSV Gifhorn folgende aussagekräftige Gedanken: „Ich denke, das Ligafliegen gibt unserem Verein ein gemeinsames Ziel. Während man in der DMSt-Wertung eher für sich selbst fliegt und nebenbei Mannschafts- und Vereinswertungen abfallen, haben wir hier schon vor dem Wochenende gemeinsame Ziele und Strategien, die in unserer WhatsApp-Gruppe besprochen werden, für das jeweilige Wochenende. Auch das gemeinsame Verlagern des Streckenflugbetriebs an einen anderen Flugplatz, wie in der vorletzten und drittletzten Runde nach Rinteln, findet dank der vorherigen Absprachen nun öfter statt.“
Natürlich ist es auch wichtig und unentbehrlich, die guten Ergebnisse den Sportredaktionen der entsprechenden Lokalzeitungen und auch der OLC-Webseite zu übermitteln.
Die erforderliche Kommunikation zu den Sportredaktionen muss natürlich durch regelmäßige Kontakte der Pressewarte der jeweiligen Segelflugvereine gepflegt werden.
Es ist schon erstaunlich, dass viele Mitmenschen, die mit dem Segelflugsport eigentlich überhaupt nichts am Hut haben, regelmäßig die Berichte in der Presse verfolgen und auch tatsächlich mit dem Segelflugverein ihrer Region mitfiebern, weil regelmäßig an der Spitze und auch am Ende der Tabelle an Spannung nicht zu überbietende sportliche Wettkämpfe stattfinden.
Die Pressearbeit muss aber daher noch eine größere Gewichtung und auch mehr Würdigung in unseren Vereinen erhalten, weil wir damit eine große Chance haben, den Segelflugsport einer breiten Öffentlichkeit und auch, was gerade in dieser schnelllebigen Zeit immer lebensnotwendiger wird, der Politik nahe zu bringen.
In dieser Saison war der sportliche Wettkampf um den Vizemeistertitel zwischen dem LSV Burgdorf und der LSG Bayreuth bis zur letzten Runde ein wahrhaftiges Herzschlagfinale, das knapp zugunsten der Niedersachsen ausging.
Und im letzten Jahr konnte sich der Aero-Club Braunschweig erst mit dem Hauch eines Wimpernschlages in der Finalrunde auf den ersten Nichtabstiegsplatz retten.
In der U25-Liga lieferten sich die Junioren von Königsdorf und Oerlinghausen in dieser Saison ein packendes Rennen, das die Bayern mit einem knappen Vorsprung von 5 Punkten für sich entscheiden konnten.
Die OLC-Ligen sind das, was eindeutig die Masse der sportorientierten Segelflieger interessiert. So gibt es nach sehr guten Runden eine geradezu ungeheure Nachfrage auf der Webseite. Der beste Tag des Jahres 2019 war der 1.6. (Samstag) mit 2.768 Flügen und 20.197 Besuchern am Folgetag auf der OLC-Webseite.
Somit ist das bundesweite Ligafliegen durchaus als Krone des dezentralen Segelflugsports anzusehen. Die Ligaregeln erlauben es selbstverständlich, dass die Pilotinnen und Piloten im Rahmen eines sehr guten Langstreckenfluges aber auch einen schnellen Ligaflug platzieren können.
Ein Steckenpferd ist für die OLC-Macher geradezu die U25-Juniorenliga, weil sie denjenigen leistungsorientierten Junior aussuchen, der dann die LS 8 neo jeweils für ein Jahr bekommt.
Zur Frage nach der persönlichen Motivation für seine regelmäßige Teilnahme am Bundesligafliegen teilte uns der engagierte Aufwindjäger Daniel Pietsch von der in dieser Saison lange gegen den Abstieg kämpfenden Flugsportvereinigung Celle diese interessanten Aussagen mit: „Man entwickelt automatisch Ehrgeiz für diese Wertungsform, wenn man, so wie ich, davon fasziniert ist,
wie schnell man mit einem reinen Segelflugzeug und mit Hilfe der Natur fliegen kann. Ich hätte vor
einigen Jahren nie gedacht, dass ich mal mit der Clubklasse die Marke von 100 km/h knacken werde. Mittlerweile ist das von mir angestrebte Ziel der Bereich von 130 km/h.“
Und Daniel lag es zudem noch am Herzen zu erwähnen, dass das Allerwichtigste neben den ganzen Wertungsflügen immer der Spaß und die Freude an der Sache sein sollten.
So sind wir Segelflieger im Gegensatz zu zahlreichen anderen hochbezahlten Sportlern doch wahre Idealisten, die mit Herzblut, Engagement und auch mitunter mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand diesen wunderschönen Sport betreiben.
Behalten wir doch einfach die vielen schönen Erlebnisse dieses Jahres in unserem Gedächtnis und freuen uns auf die noch weit vor uns liegende Saison 2020! Was sagte doch einst die Fußballtrainerlegende Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“
 
Rolf Wagner
Aero-Club Braunschweig
 
Faszination Ligafliegen mit dem Discus 2 des Aero-Club Braunschweig über der Löwenstadt.
Der hier startbereite Christian Ückert und Karsten Bennewitz vom Aero Club Braunschweig sind zwei ausgesprochene Taktikfüchse.
Die beiden Braunschweiger Speedpunktgaranten und Nichtraucher Markus Schmied (links) und Hayung Becker freuen sich auf diese Art und Weise über Rang 10 ihrer Segelfluggruppe.

 


Wednesday, 28. August 2019 SFG Stadtlohn: 2 Jahre 1. Bundesliga – und es macht immer noch Spaß! translate news

Hätte man uns vor 6 Jahren gesagt, dass wir mit unserem kleinen Verein aus dem Westmünsterland einmal in der ersten Bundesliga fliegen, dann hätten dies schon viele belächelt. Dass wir dort aber auch noch eine mittlere Platzierung belegen könnten, hätte wohl keiner für realistisch gehalten. Doch manchmal passieren auch eher unmögliche Dinge und darauf sind wir ein kleines bisschen Stolz.
Doch so einfach war der Weg von der Quali-Liga bis zur mittleren Platzierung in der ersten Liga dann doch nicht. Im letzten Jahr war bis zur letzten Runde nicht klar, ob wir den Klassenerhalt sichern können und auch die Runde an sich war spannender denn je. Große Erleichterung fiel von uns ab, als Christoph Kahler es doch noch nach Hause schaffte und über unser Clubheim zischte – drei Wertungsflüge zusammen – yes!
Uns war klar, dass auch in dieser Saison die Konkurrenz wieder groß sein wird. Egal, ob es um das Wetter geht oder die Pilotenanzahl – andere Vereine haben oft eine bessere Ausgangsposition. Doch das motivierte unsere Mannschaft noch mehr. Wir schickten jedes Wochenende im Schnitt vier Piloten ins Rennen. Bei noch so bescheidenem Wetter hockten sie am Flugplatz, beobachteten das Wetter und hofften auf ein Fenster, um bloß keinen Punkt liegen zu lassen.
Die erste Hälfte der 19 Runden brachten für uns jeweils vordere Ränge in der Platzierung. So konnten wir ein kleines Punktepolster für schwächere Wetterlagen bilden. Und so war es dann auch - die letzten Runden wurden quasi vom Wind entschieden: Unsere ostwestfälischen Konkurrenten freuten sich über hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, die sie im Weserbergland fliegen konnten, wobei wir aufgrund mangelnder Bedingungen an den Boden gefesselt waren. Aber zum Ende sind wir doch noch im vorderen Drittel der Liga gelandet!
Was nehmen wir aus Bundesliga mit?
Durch die Bundesliga ist eine neue Dynamik in unserem Verein und im Streckenflug entstanden. Piloten, die sonst weniger „Strecke geflogen“ sind, haben hier eine Motivationsquelle gefunden. Jeder fliegt für sich, aber irgendwie fliegt man doch im Team und kämpft zusammen – egal, ob junger Scheinpilot oder erfahrener Segelflugpionier. Und ja, nicht zuletzt wird auch geflogen, wenn kein „Hammerwetter“ ist.
All diese positiven Erfahrungen und Einflüsse durch dies leistungsorientierte Fliegen ist letztlich dem Umstand zu verdanken, dass durch die Initiatoren des OLC der Boden für diese Challenge geschaffen wurde. Als Verein möchten wir uns bei ihnen ausdrücklich dafür bedanken.
Wir sind gespannt, was die nächste Saison bringt und hoffen vor allem, unsere Nachwuchspiloten für die Bundesliga gewinnen und ihnen somit einen Anreiz für den Streckenflug geben zu können.
Vielen Dank an unsere Piloten für euer Engagement und Durchhaltevermögen!
 
Anne Mensing
 
Startaufstellung in Stadtlohn
Über Langeoog Blick auf
Baltrum und Norderney
Bundesliga-Team
 

Wednesday, 28. August 2019 OLC-Finale: Spannende Vorträge – Krönung der Besten – Freunde treffen translate news

5. Oktober 2019, Poppenhausen, Von-Steinrück-Haus, Beginn 13:00 Uhr
 
OLC-Nachwuchsförderung
OLC Discus:
- TOPs aus 2019 mit Marcel Kaspari
- Präsentation / Auswahl des Begünstigten für 2020
OLC LS8 neo:
- Top’s aus 2019 mit Philipp Lauer
- Präsentation des Begünstigten für 2020
 
Bitterwasser-Nachwuchsförderung: Der Junioren Cup 2019
- Neues von der Lodge präsentiert von Rainer Hog
 
Soaring-Talk mit dem mehrfachen Weltmeister und mehrfachen Vizeweltmeister Wolfgang Janowitsch
geführt von Gerd Peter Lauer
 
'Flying with the Champions' – die besten Wettbewerbspiloten zeigen in Namibia, wo es lang geht - präsentiert von Ludwig Starkl
 
Wetter-Report von Bernd Fischer:
Die Super-Lagen in 2019 im Kontext zu klimatologischen Veränderungen
 
Mit langem Atem: Long-Distance Cracks
OLC-Plus Champions Deutschland
 
Die Herausforderung: Speed-Fliegen
Speed-OLC Champions Deutschland
Young Eagles Speed Cup
 
Krönung des Vereins-Sports: Die Segelflug-Bundesliga
- präsentiert von Heiko Hertrich und Gerd Peter Lauer
U25 Juniorenliga
Quali-Liga
2. Bundesliga
Bundesliga
 
Programmänderungen vorbehalten.
 
Wir freuen uns auf euren Besuch – bringt gute Stimmung mit ;-)
 

Tuesday, 27. August 2019 U25: Großes Finale zwischen Oerlinghausen und Königsdorf translate news

Was für ein spannungsreiches Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich Königsdorf und Oerlinghausen in den letzten Runden geliefert. Die Finalrunde holt sich nochmals Oerlinghausen, aber Königsdorf verschenkt mit einem Silberplatz fast gar nichts und ist erneut Sieger der U25-Liga. Grandios holen sie zum vierten Mal in Folge den Titel. Mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison haben die beiden Teams den Meister- und Vizemeister-Titel redlich verdient. Und auch das Bronzeteam Hammelburg mit einer deutlich kleineren Mannschaft kann mehr als stolz auf seine Leistung sein.
Der Hammelburger Eric Schneider, der mit Abstand die U25-Pilotenprofile anführt, hofft, dass die Vereinsjugend, die gerade die Theorieprüfung bestanden hat, durch dieses Ergebnis motiviert wird. Er selbst ist hier absolutes Vorbild. So gut wie jede Runde zog er durch und meisterte die Herausforderungen fast jeder Wetterlage. Selbst in der letzten Runde, in der für Hammelburg schon alles entschieden war, wollte er unbedingt an den Start. Bei sieben bis acht Achtel geht es an den Himmel. Er kann eine gute Linie finden und trotz der zwei folgenden Ausbuddel-Aktionen in Bayern den Speed-Tagessieg und natürlich ordentlich Punkte fürs Team holen.
Für Königsdorf hingegen ist vor dem Finale noch längst nicht alles klar und das Wetter dazu für den Heimatplatz schlecht angesagt. Die Runde 18 lief bereits nicht optimal für das Team. „Mittlerweile wissen wir jedoch, mental mit schwach ausgehenden Runden umzugehen und sie am Sonntagabend abzuhaken. Voller neuer Motivation starteten wir in jede neue Runde“, erzählt Jakob Edmaier und weist damit auf einen wichtigen Aspekt hin. Also fahren sie mit drei Flugzeugen nach Neresheim. Obwohl die Wetterlage auch hier nicht optimal ist, sind sie nach der letzten Landung sicher, dass es reichen könnte.
Oerlinghausen setzt ebenfalls auf den Sonntag und gibt alles. Noch vor der Arbeit steigt Maximilian Brune ins Segelflugzeug und nutzt die gute Linie entlang des Teutos. Gerade zu Beginn kann er auf das Kurbeln fast verzichten. Nach drei Stunden werden die Wolkenabstände größer. Maximilian merkt, dass er den Schnitt nicht verbessern kann und landet mit ordentlichen Punkten im Gepäck. Auch sein Teamkollege Robin Beste hakt den Samstag mit Blauthermik und Außenlandung ab und holt wie auch Eric Kortemeier unter den schönen Aufreihungen am Sonntag Geschwindigkeit raus.
Gratulation an die Teams, die nun ordentlich feiern und sich über ihre Erfolge freuen.
Natürlich wird in dieser Saison noch weiter geflogen. Auf Föhn- und Hangwetterlagen im Herbst wird nun geäugt. Na und in der nächsten Saison geht es mit gleicher Motivation an den Start, das haben uns die Sieger bereits verraten. Neben ihnen haben viele Vereine immer wieder Topleistungen und Begeisterung gezeigt. Das findet das OLC-Team spitzenmäßig und wird ebenso begeistert auch zukünftig Talente fördern und unterstützen, wie beispielsweise mit der LS8 neo und dem OLC-Discus. Als Wertschätzung für unsere Arbeit freuen wir uns, wenn wir noch viel mehr Smileys verteilen können.
Macht mit – in der kommenden U25-Liga-Saison am besten mit einem Lächeln hinter eurem Namen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 286,03 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,23 Speed/49 Punkte, 3. AC Pirmasens (RP) 255,01 Speed/48 Punkte
 
Endstand U25-Liga 2019, insgesamt 297 Vereine:
  Punkte
1 722,00
2 717,00
3 647,00
4 548,00
5 522,00
6 510,00
7 432,00
8 365,00
9 364,00
10 344,00
... ...
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: (1) Robin Beste, (2) Mathias Schunk, (3) Eric Schneider
 
Ganz schön blau…
Oerlinghausen gibt nochmal alles
Das Final-Trio der Königsdorfer
Das Hammelburger U25-Team
 

Tuesday, 27. August 2019 LSG Bayreuth Dritter der Segelflug-Bundesliga translate news

Das Meister-Team von 2015 und 2018 bildete auch heuer wieder den Kern der Mannschaft, von links: Andreas Baier, Alexander Müller, Heiko Hertrich, Susanne Weisheit-Hertrich, Johannes Baier, Friedhelm Lotte, Wolfgang Clas, Martin Brühl, Lothar Schmidt und Georg Baier. Auf dem Bild fehlen Sebastian Baier, Manisha Große Verspohl, Bernd Löser und Frederik Köhne.
Vorjahressieger LSG Bayreuth beendet die Bundesliga-Saison 2019 auf dem Bronzerang. Nach 19 Runden mit vielen Höhen und Tiefen können die Segelflieger damit wiederum ein Ergebnis in der Spitzengruppe erzielen. In der internationalen Wertung der World League reicht es für Platz vier von 1.077 Vereinen aus allen Erdteilen.
Das letzte Wochenende hat noch einmal gezeigt, wie sehr das Wetterglück in diesem Sommer eher bei den norddeutschen Vereinen lag. Ein sechster Rundenplatz hinter drei niedersächsischen Clubs, Rundensieger FK Brandenburg und den Nachbarn vom AC Lichtenfels war zwar ein annehmbares Resultat. Da der direkte Konkurrent um den Vizetitel, Vierfachmeister LSV Burgdorf, mit Rundenplatz zwei auch Gesamtplatz zwei erreicht hat, fehlten den Bayreuthern am Ende zwei Punkte für den Vizemeister.
Der neue Deutsche Meister Segelflug-Bundesliga stammt ebenfalls aus Niedersachsen: Der LSV Rinteln konnte sich nach fünf Rundensiegen bereits letzte Woche erstmals den Gesamtsieg sichern. Mit einer sehr ausgeklügelten Taktik konnten sich die Rintelner die Verhältnisse in ihrer Heimatregion perfekt zu Nutze machen. An Tagen ohne sonnenbedingte Aufwinde, so genannter Thermik, haben die Rintelner ein System gefunden, die vom Wind erzeugten Hangaufwinde des Weserberglandes für Flüge nach den Regeln der Segelflug-Bundesliga zu optimieren. "Mit dieser Leistung haben die Rintelner hochverdient gewonnen" meint auch Bayreuths Teamkapitän Heiko Hertrich.
In den Segelflug-Ligen werden über 19 Wochenenden („Runden“) die schnellsten drei Piloten eines Vereins gewertet. Hierfür kommt es auf die schnellsten 2,5 Stunden der Flüge auf höchstens vier zusammenhängenden Teilstrecken an. In der 1. und 2. Bundesliga erhält der beste der jeweils 30 Vereine pro Wochenende 20 Punkte, der zweitbeste 19 und so weiter. Jeder Verein mit einem gültigen Wertungsflug erhält mindestens einen Punkt.
Die LSG Bayreuth musste dieses Jahr erstmals seit 2002 ohne Rundensieg auskommen. Viele Platzierungen unter den ersten fünf sorgten aber dafür, dass der Titelverteidiger sieben Wochen lang die Tabelle anführen konnte. Doch nachdem sich besonders seit Mitte Juli das Wetterglück zu Gunsten des Nordens wendete, war diese Führung nicht bis zum Schluss zu halten und der Traum von der Titelverteidigung geplatzt. Mit dem Bronzerang sind die Piloten vom Bindlacher Berg dennoch die besten Süddeutschen.
13 Piloten haben diese Wertung zu Stande gebracht: Die Flieger-Familie Baier mit den Brüdern Andreas, Johannes und Georg sowie dessen Sohn Sebastian, Wolfgang Clas, Manisha Große Verspohl, Heiko Hertrich, Frederik Köhne, Friedhelm Lotte, Bernd Löser, Alexander Müller, Lothar Schmidt und Susanne Weisheit-Hertrich.
Für die Piloten kommt es beiden Flügen darauf an, möglichst starke Aufwinde zu treffen, um das motorlose Flugzeug steigen lassen zu können. Häufig kreisen die Segelflieger wie auf einer Wendeltreppe in diesen Aufwinden. Bei besonders schnellen Flügen haben die Piloten aber in der Regel linienförmige Aufwinde, zum Beispiel unter langen "Straßen" aus Cumulus-Wolken gefunden, wo sie auch im Geradeausflug steigen und entsprechend schnell voran kommen. Rund um Bayreuth sind diese Verhältnisse vor allem am Thüringer Wald, am Erzgebirge und auf dem Weg Richtung bayerischer Wald bei guten Wetterlagen zu finden. So sind Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 130 km/h in der 2,5-stündigen Wertung möglich - und das ganz ohne Motor.
14 Mal war allein Alexander Müller in der Wertung. Das Langstrecken-As hat heuer an vielen Tagen dem Bundesliga-Format den Vorzug gegenüber der taktisch anders aufgebauten Langstrecke gegeben. Seit fünf Jahren konnte mit Manisha Große Verspohl zudem erstmals wieder eine Frau einen Flug in die Wertung der LSG einbringen, mit Susanne Weisheit-Hertrich kurz darauf sogar noch eine zweite.
Auch die Ergebnisse der Nachbarvereine können sich sehen lassen: Aufsteiger SFG Steinwald aus Erbendorf schafft nach einem fulminanten Rundensieg in der ersten Runde als Gesamtachter die zweitbeste bayerische Platzierung, der AC Bamberg folgt auf neun direkt dahinter. Die Alpenflieger vom SFZ Königsdorf kommen auf Tabellenplatz elf und das junge, kleine Team des AC Lichtenfels schafft mit zwei Rundensiegen Rang 13 von 30. Der FLC Schwandorf auf Rang 18, die SFG Donauwörth-Monheim auf 19 und der SFV Bad Wörishofen auf dem undankbaren 30. Platz komplettieren das Ergebnis des Luftsport-Verbandes Bayern. Bad Wörishofen muss damit den Gang in die zweite Liga antreten, wie auch fünf Clubs aus Baden-Württemberg. Dass auch aus der zweiten Liga fünf baden-württembergische Clubs in die Qualifikations-Liga absteigen, könnte ein Indiz dafür sein, dass sich gerade die Wetterverhältnisse zu Ungunsten des Südens und besonders des Südwestens verschieben.
Der Meistertitel der World League ging an den amerikanischen Club Moriarty Soaring aus New Mexico. Unter dem Namen Albuquerque Soaring war das Team bereits fünf Mal Weltliga-Sieger, konnte aber nun erstmals seit dem Umzug nach Moriarty den Titel holen, nachdem in den letzten vier Jahren jeweils der Bundesliga-Meister auch die Weltliga für sich entscheiden konnte. Moriarty war jeweils knapp in der letzten Runde unterlegen, unter anderem zwei Mal gegen die LSG Bayreuth (2015 und 2018). Daher geht auch dieser Titel hochverdient in die Rocky Mountains.
Vorjahres-Weltmeister Bayreuth landet international auf dem vierten Rang. Der LSV Burgdorf konnte Bayreuth in dieser Wertung nicht mehr überholen, vor Bayreuth liegen Moriarty, Rinteln und der Minden Soaring Club aus Nevada, USA. In der World League werden alle Flüge eines Wochenendes von allen 1.077 Vereinen weltweit gewertet, der Rundensieger erhält hier 40 Punkte.
Da die Clubs immer im Modus alle gegen alle antreten, ist eine weltweite Wertung überhaupt erst möglich: Jeder Pilot startet an seinem Heimatflugplatz oder wie immer er möchte, und lädt am Abend die Flugschreiberdatei in das Wertungsportal www.onlinecontest.org hoch, wo aus den GPS-Daten des Fluges die besten 2,5 Stunden ausgerechnet und bewertet werden. Damit hat es der Segelflug als einzige Sportart geschafft, eine funktionierende Weltliga aufzubauen.
Die Siegerehrung der Bundesliga findet am 5. Oktober in Poppenhausen in der Rhön statt. Für die Piloten der LSG Bayreuth geht es ab Mitte April 2020 wieder in den Kampf um die besten Aufwinde.
 
Daniel Große Verspohl

Tuesday, 27. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Mit dieser Runde endet die Liga-Saison 2019 - eine wettertechnisch häufig interessante Saison, die zumindest gefühlt viele Runden hatte, die auch von vielen Teams genutzt werden konnte. Ein erstes Resümee zeigt, dass die Speed eher im Norden als im Süden gemacht wurde - und dass es sich lohnen kann, einen Hang vor der Tür zu haben. Nachdem in der vergangenen Runde der Deutsche Meister bereits feststand, ging es in dieser Runde in Liga 1 noch darum, wer als zweiter durch Ziel gehen sollte. In Liga 2 war der Spitzenplatz noch offen, ebenso wie in beiden Ligen die letzten Auf- und Abstiegsplätze.
Samstag/Sonntag:
Das Wetter bot aber zumindest allen nochmal die Möglichkeit, Punkte zu erfliegen. Geprägt wurde es durch eine warme Luftmasse, die an den Vortagen noch unter Hochdruck lag, zum Wochenende aber durch zwei Effekte langsam labiler wurde: Zum einen hatte der Hochdruckeinfluss abgenommen, zum anderen hatte die Sonne an den Vortagen immer mehr Energie in das System gepumpt, dass aber noch nicht überkochte. Das passierte dann aber langsam von Südosten her, bis wohin der schwache Einfluss eines Tiefs/Troges über der Adria reichte. Gut erkennbar sind die Überentwicklungen und die Gewittertätigkeit in den beiden Satellitenbildern von jeweils 15:00UTC (17:00MESZ) in der Kombination von visuellem Kanal und den Blitzen in der Stunde vor dem Termin des Bildes (also von 14:00-15:00UTC).
Während sich die Gewitter am Samstag noch auf den äußersten Südosten beschränkten, weiteten sie sich am Sonntag bereits bis nach Mitteldeutschland aus und selbst Richtung Sauerland und später auch noch in der Eifel bauten sich Schauer und Gewitter auf.
Das schnellste Wetter der Runde fand man aber am Samstag zwischen Altmark und Fläming, wo sich die Cumuli im Wind reihten.
Wer hat was draus gemacht?
Nachdem der LSV Rinteln schon nach der vergangenen Woche als Deutscher Meister feststand, ging es in Liga 1 in dieser letzten Runde noch darum, die Reihenfolge der Podiumsplätze zu vergeben und den letzten noch fehlenden Absteiger zu ermitteln. Das Wetter hat zumindest allen Vereinen die Chance ermöglicht, noch Punkte zu erfliegen, auch wenn es in der Güte natürlich nicht gleichverteilt war.
Am letzten Tag unter den Top-Teams noch einen Sprung um 2 Plätze nach vorne zu machen, ist sicher nicht alltäglich. Dieses Kunststück schaffte der FK Brandenburg. Sie hatten sich offenbar am Samstag einiges vorgenommen, denn gleich 11 Flüge reichten die Havelstädter ein. So hatten sie einen nicht unerheblichen Anteil an der weissen Linie auf der Flugspuren-Karte, die sich unter den Wolken zwischen Magdeburg und Eisenhüttenstadt erstreckte. Mit Abstand schnellster war Lothar Dittmer, der unter den reihenden Cumuli einen knapp 150er-Schnitt flog und dafür 132 Speedpunkte erhielt. Wie wir schon so häufig bei den schnellen und schnellsten Flügen in diesem Jahr gesehen haben, nutzte er den eigentlich beschränkten Wetterraum optimal aus, indem er mit einem Jojo in/gegen die Windrichtung die Reihungen nutzend einen "kurzen" Gegenwindschenkel einbaute. Für die rund 50km setzte er zwar rund 500m Höhe ein, brauchte aber auch keinen Kreis und konnte so den Schnitt auch gegen den Wind bei rund 150km/h halten. Auf einer ganz ähnlichen Spur waren Rolf Engelhardt und Julius Gäde unterwegs, deren Schnitte jeweils über 130km/h lagen, selbst Matthias Kaese flog als vierter Mann noch knappe 140km/h, fiel indexkorrigiert aber aus der Wertung heraus.
Mit 381,66 Punkten gehört diese letzte Runde zu den 5 schnellsten der ganzen Saison. Für die Brandenburger bedeutetet ihr dritter Rundensieg der Saison der Sprung auf Gesamtrang 4, wobei sie Gifhorn und Aalen auf die Ränge 4 und 5 verweisen. Auch zum Platz 2 ging es eng zu: In der Vorwoche hatte Bayreuth noch einen Vorsprung von 3 Punkten auf Burgdorf. Die (bis auf einen Durchhänger in Runde 16) in den letzten Runden sehr konstant fliegenden Niedersachsen erreichten auch in dieser Runde mit Rang 2 einen Spitzenplatz. Wie so häufig war Michael Möker schnellster im Team. Von Burgdorf flog er gegen den Wind bis unter die Wolken östlich der Elbe vor und nutzt eine ähnliche Spur (und Taktik) wie die Brandenburger für die Liga-Wertung. Seine knapp über 150km/h werden durch den Index auf 130 Speedpunkte korrigiert. Nominell war er damit zwar etwas schneller als Lothar, die höchste Punktzahl für einen Einzelflug gehen aber trotzdem nach Brandenburg. Interessanterweise war bei beiden Teams - Burgdorf brachte immerhin 6 Flüge ein - Teamflug keine favorisierte Variante. So flogen Phillip Freiheit und Sebastian Jäger zwar gemeinsam mit Michael auf dem Weg nach Osten, den Speed-Teil für die Liga flogen sie aber nicht mehr gemeinsam,- zumindest nicht im engen Team.
Burgdorf schafft es in der Tabelle mit einer Rundenspeed von 371 noch an Bayreuth vorbei zu ziehen. Die Franken erreichten mit einer Speed von 317km/h in dieser Runde einen guten Rang 6, in der Gesamtwertung reicht das aber nicht, um Rang 2 zu verteidigen. Sie nutzten den gut entwickelten südöstlichen Teil des Thüringer Waldes, ebenso wie der Runden-Dritte Lichtenfels. Für die war Jan Kretzschmar mit 138km/h (130 Punkte) am schnellsten unterwegs, kaum langsamer als Team-Partner Phillip Lauer. Dritter im Bunde war Gerd-Peter Lauer, mit dessen 108km/h (103 Punkte) Lichtenfels am Ende 362 Speedpunkte erreichte. Am Tabellenende ging es noch darum, wer als siebter und letzter Absteiger den Weg in Liga 2 antreten muss. Theoretisch hatte der FSV Laichingen zwar noch die Möglichkeit, den Klassenerhalt zu schaffen. Aber der LSV Homberg/Ohm musste zum Klassenerhalt nur noch einen einzigen Punkt erfliegen. Mit Rundenplatz 16 (5 Punkte) konnten sie dieses Soll mehr als erfüllen.
In Liga 2 waren im Gegenzug noch 2 Aufstiegsplätze zu vergeben, um die 4 Teams (Plätze 6-9) konkurrierten. Das hat wohl vor allem in Reinsdorf für reichlich Motivation gesorgt. Durch den direkten Zugriff am Samstag auf die Wolkenstraßen im Nordosten hatte der Aero Club Berlin die besten Voraussetzungen, einen der verbliebenden Plätze klar zu machen. Und das schafften sie souverän. Roland Fiola sorgte mit dem schnellsten Flug der Runde in Liga 2 (144km/h) für 126 Punkte. Gemeinsam mit Gilbrecht Gens und Klaus Engelhardt brachten sie es auf insgesamt 347 Speedpunkte - und gleichzeitig für einen Vorsprung von fast 20 Punkten auf den Rundenplatz 2. Den erreicht Oerlinghausen, für die Oliver Kortemeier und Gerhard "Pauli" Welland am Sonntag zwischen Osnabrücker Land und Weserbergland 128km/h (116 Punkte) erflogen. Die Ostwestfalen erreichten 328 Speedpunkte. Moritz Halstrick und Maximilian Brune sorgten für die weiteren Punkte, wobei die Liste der "weiteren Flüge" sehr lang ist - insgesamt wurden 16 Flüge von Oerlinghausen gemeldet.
Direkt dahinter landete der AC Bad Nauheim, wenn auch mit einem Abstand von knapp 30 Punkten auf Oerlinghausen, womit sich auch das Rennen um den Titel in Liga 2 entschieden hatte. Oerlingahusen schafft es damit, innerhalb von 3 Runden einen Rückstand von 17 Punkten in einen Vorsprung von 3 Punkten umzumünzen. Den letzten noch ausstehenden Aufstiegsplatz sicherte sich der HAC Boberg. Tübingen gelang es buchstäblich auf dem letzten Meter, den Abstieg noch zu vermeiden. Sie erreichten einen guten 6 Rundenplatz und können den FC Moosburg um einen einzigen Punkt zu verdrängen, der damit absteigen muss.
Die Liga-Saison 2019 ist damit vorbei und beim Blick in die Tabellen fällt ins Auge, dass diese Saison ihren Schwerpunkt eher im Norden hatte. So kommen mit Rinteln und Burgdorf die Erstplatzierten in Liga 1 ebenso aus eher nördlichen Gefilden, wie Oerlinghausen als Sieger der Liga 2. Und auch in der Quali-Liga gehen mit Bückeburg und Hankensbüttel die Ränge 1 und 2 an Teams aus Niedersachsen. Ein umgekehrtes Bild zeigt sich auf den Abstiegsplätzen, denn 6 der 7 Absteiger aus Liga 1 kommen aus Bayern oder Baden-Württemberg, in Liga 2 sieht es nicht anders aus.
Ein Aspekt, den man vielleicht auf dem OLC-Finale aufarbeiten könnte, ebenso wie man die Frage aufwerfen kann, ob es einen Hang braucht, um Deutscher Meister zu werden?
Heiko! Du oder Ich?
So oder so wäre es schön, viele von Euch dort zu sehen. Ganz sicher lesen wir uns spätestens in der kommenden Saison wieder. Bis dahin! Euer Bernd vom Team TopMeteo.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Tuesday, 27. August 2019 Der Aero-Club beendet die Saison 2019 auf einem guten zehnten Platz translate news

Diese letzte Runde zeichnete sich wie die Auftaktrunde Mitte April durch mäßige bis bescheidene und zudem in unserer Braunschweiger Region erst recht spät einsetzende Blauthermik aus. Am Samstag begannen die Cumuluswolken im Bereich Gardelegen und am Sonntag wurde das Streckenflugwetter am Nachmittag ab der Region Magdeburg wesentlich besser.
An beiden Tagen floss aus östlichen Richtungen sehr warme und trockene Festlandsluft ein und sorgte somit noch einmal für einen Saunamodus mit einem nicht unerheblichen Schwitzen auf dem Flugplatz. Der Aero-Club war an beiden Tagen mit einer Minimalbestzung unterwegs und so haben wir mit 247,94 Speedpunkten mit folgenden Piloten Rang 19 und somit 2 Punkte einfahren können:
Markus Schmied/Hayung Becker, Arcus T, 105,58 Speedpunkte,
Knud Dombrowskay, ASH 26E, 100,85 Speedpunkte,
Rolf Wagner, LS 4 WL, 41,51 Speedpunkte,
Schmied und Becker wurden am Sonntag mit ihrem späten Start um 15 Uhr Ortszeit noch mit ungeahnter Thermik belohnt und trieben den Arcus in Richtung Osten. Sie wendeten 15 Kilometer südlich von Ziesar und schauten anschließend noch nach Lachendorf.
Dombrowsky nutzte wie Wagner den Samstag und drehte mit seiner ASH 26 im Bereich Jüterbog um. Wagner startete erst wegen spät beginnender Thermik gegen 14:30 Uhr Ortszeit zu seinem Bundesligaflug und war zwischen Salzgitter-Drütte und dem Segelflugplatz Wilsche unterwegs. Der Rundensieg ging an unsere Freunde vom Fliegerclub Brandenburg mit 381,66 Speedpunkten.
Der LSV Burgdorf konnte sich noch in einem spannenden Finale noch gegen die LSG Bayreuth durchsetzen und wurde somit Deutscher Vizemeister 2019 hinter dem bereits feststehenden Meister aus Rinteln. Das Arcus Team kommentierte seinen Flug am Abend bei der Eingabe in den OLC mit diesem treffenden Vergleich zum Fußballsport: „Ein schönes letztes Tor!“
An dieser Stelle möchten wir uns noch beim Presseteam des OLC für die zuverlässige und schnelle Veröffentlichung unserer Bundesligaberichte bedanken! Behalten wir diese für uns positiv verlaufene Bundesligasaison in unseren Herzen und freuen uns auf die Saison 2020!
 
Rolf Wagner
 
Bescheidene Blauthermik ohne Ende war an beiden Finaltagen bei uns vorherrschend.
Markus Schmied freut sich über den zehnten Platz in der Endabrechnung.
 
Hayung Becker war immer mit viel Engagement in dieser Saison dabei.
 

Monday, 26. August 2019 BUNDESLIGA 2019: Die Meistertitel werden am Hang geholt translate news

Eines haben der neue Deutsche Meister LSV Rinteln und der Sieger der 2. Segelflug-BUNDESLIGA, die FG Oerlinghausen, gemeinsam: Beide haben ihre entscheidenden Flüge am Hang gemacht. Schon in der vorletzten Runde machte der LSV Rinteln rund um den Lokalmatador Reinhard Schramme mit dem dritten Rundensieg in Folge den Sack zu und setze sich uneinholbar vor den Rekordmeister LSV Burgdorf an die Spitze (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier).
In der 2. Segelflug-BUNDESLIGA war bis zur letzten Runde noch alles offen. Am Ende hatte die FG Oerlinghausen die Nase vorne und sicherte sich mit schnellen Flügen am Hang den Meistertitel vor dem AC Bad Nauheim. Und auch in der Quali-Liga war der Hang in diesem Jahr entscheidend. Nach dem 2. Platz in Runde 18, ebenfalls mit Flügen am Wiehengebirge und Ith, war dem LSV Bückeburg-Weinberg der Sieg nicht mehr zu nehmen. Insgesamt kämpften in der Quali-Liga 466 Vereine um den Aufstieg in die 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf (grün markiert). Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächst untere Liga ab (rot markiert).
 
Am 5. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2019:
# Punkte
1 284,00
2 254,00
3 253,00
4 202,00
5 201,00
6 188,00
7 172,00
8 169,00
9 160,00
10 158,00
11 155,00
12 155,00
13 154,00
14 150,00
15 149,00
16 145,00
17 138,00
18 127,00
19 125,00
20 120,00
21 119,00
22 106,00
23 106,00
24 83,00
25 72,00
26 57,00
27 55,00
28 35,00
29 30,00
30 12,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2019:
# Punkte
1 256,00
2 253,00
3 230,00
4 229,00
5 208,00
6 199,00
7 190,00
8 175,00
9 174,00
10 164,00
11 155,00
12 153,00
13 151,00
14 134,00
15 128,00
16 125,00
17 120,00
18 113,00
19 113,00
20 103,00
21 86,00
22 83,00
23 75,00
24 74,00
25 56,00
26 52,00
27 44,00
28 44,00
29 40,00
30 32,00
 
Endstand Quali-Liga 2019, insgesamt 466 Vereine:
# Punkte
1 572,00
2 546,00
3 540,00
4 526,00
5 504,00
6 435,00
7 417,00
8 417,00
9 378,00
10 346,00
... ...

 


Friday, 23. August 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 23.08.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt der Großteil Deutschlands unter dem Einfluss einer Hochdruckbrücke, die sich von Frankreich bis nach Weißrussland  erstreckt. Dabei fließt aus östlichen Richtungen sehr warme und  trockene Festlandsluft ein. Mit einem Höhentief über Italien breitet sich feuchte und labile Luft über den Alpen im Tagesverlauf auch auf  den Südosten Deutschlands aus.
Am SONNTAG und am MONTAG bleibt in der Westhälfte Hochdruckeinfluss mit trockener Luft wetterstimmend. Mit  dem Höhentief, das von Italien in den Nordosten Deutschlands zieht, ist feuchte und labile Luft in der Osthälfte vorherrschend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG (hoch-)sommerliche Warmluftthermik, die zumeist mit CU-Basen von 1100-1600 m gezeichnet sein wird. Gebietsweise sind abtrocknende CU, am Samstag auch eine leicht zerrissene Thermik möglich. Unmittelbar im auflandigen Wind der Ostsee verminderte Thermikgüte. Ab Sonntag vor allem im Osten und Südosten durch Überentwicklungen oder deren Reste (abschirmende Wolkenfelder) mindestens gebietsweise gestörte Thermik. Lokal sind schwere Sommergewitter denkbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, südlich einer Linie Karlsruhe-Leipzig durch anfängliche Abschirmung verzögert einsetzend. Am Nachmittag in Sachsen, im Südosten Thüringens und in Bayern zunehmend durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik. Östlich einer Linie Erfurt-Nürnberg teils durch Abschirmung, teils durchÜberentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Süden Oberbayerns und Schwabens lang abgeschirmt und danach starke Quellbewölkung. Geringe Wolkenthermik mit Thermikbeginn gegen 12 UTC. Weiter Richtung Donau meist mäßige Wolkenthermik. Thermikbeginn hier gegen 09.30 UTC.
Am SONNTAG über Ostbayern aufgrund der erwarteten Schauer und Gewitter nicht planbar. Im Westen Oberbayerns und in Schwaben werden keine Gewitter erwartet, hier gute Wolkenthermik. Thermikbeginn gegen 10 UTC.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Tuesday, 20. August 2019 Die Musik spielt erneut im Weserbergland und der Aero-Club ist auf Rang vier mit 17 Punkten dabei translate news

Auch diese Bundesligarunde wurde wie in der Vorwoche an den Hängen des Weserberglandes entschieden und erneut vom LSV Rinteln mit 340,00 Speedpunkten gewonnen. Dahinter folgen unsere Nachbarn aus Gifhorn und Celle. Leider konnten im Rahmen dieser Runde aufgrund bescheidener Streckenflugbedingungen nur 18 Bundesligavereine ihre durchgeführten Flüge einreichen.
Der Aero-Club Braunschweig gratuliert an dieser Stelle ganz herzlich den niedersächsischen Speedpunktjägern aus Rinteln, die vor der Finalrunde uneinholbar mit 267 Punkten Deutscher Meister in dieser Saison 2019 geworden sind.
Aber auch unsere Piloten waren hellwach und gut vorbereitet und so traten Markus Schmied und Christian Ückert am frühen Samstagmorgen bei leichtem Sprühregen gegen 7:30 Uhr mit ihren Gespannen von Waggum aus die Reise zum Flugplatz Porta Westfalica an.
Karsten Bennewitz half noch bei der praktischen Luftfahrerscheinprüfung seines Sohnes Nick in Braunschweig mit und flog anschließend mit seinem Ventus zur Porta. Er landete dort und begann anschließend nach seinem Start den eigentlichen Bundesligaflug. Somit haben wir folgendes Trio, das 304,05 Speedpunkte nach Hause brachte:
Christian Ückert, LS 6 WL, 105,13 Speedpunkte,
Markus Schmied, Discus 2, 103,90 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 95,03 Speedpunkte,
Die Flugstrecke unserer drei erfahrenen Aufwindjäger reichte erneut von Lübbecke bis zum südlichen Ende des Iths. Allerdings waren die Bedingungen doch wesentlich schwieriger und komplizierter als vor einer Woche. Der sportliche Wettkampf um den Vizemeistertitel wird noch sehr spannend werden, weil der LSV Burgdorf mit 235 Punkten knapp hinter der mit 238 Punkten auf Platz zwei liegenden LSG Bayreuth rangiert. Der Aero-Club hat nun 156 Punkte auf seinem Konto und liegt auf Platz neun.
 
Rolf Wagner
 
Der Discus 2 und die LS 6
sind auf dem Flugplatz Porta
Westfalica startbereit.
Ein schöner Schnappschuss vom
Kaiser-Wilhelm-Denkmal von
Markus Schmied.
Christian Ückert blickt von
Süden auf den Flugplatz Ithwiesen.
 

Tuesday, 20. August 2019 AC Pirna – Rundenplatz 3 an der Porta sichert Aufstieg translate news

Um den Aufstiegsplatz zu sichern, musste sich der AC Pirna wieder einmal die Karten legen – auf gutes Wetter am Platz hoffen oder auswärts einen Angriff starten. Freitagabend haben sich dann Kai, Christin, Christoph und Patrick entschlossen nach Porta Westfalica zu fahren und den kräftigen Südwest-Wind zu nutzen, um ein paar Speedpunkte am Wesergebirge zu erfliegen.
Nach der kurzen Nacht in den Autos hieß es dann die Flieger rüsten und ab an den Hang. Schon früh trugen die Linien sehr zuverlässig. Trotzdem war bei unseren Hang-Novizen erst Vorsicht geboten und so wurden die ersten Kilometer vorsichtig erkundet. Patrick und Christin flogen in LS7 und LS4 als erste im Team und konnten sich langsam aber sicher steigern. Kai flog in seiner JS1 vor und war als Trainer für den Informationsfluss und den emotionalen Support zuständig. Leider war der den Clubbies der Sprung zum Ith und den damit verbunden Rückflug mit Gegenwind etwas zu heikel. Dadurch waren die Schenkel dann etwas kurz für den ganz schnellen Speed. Nach etwa 2,5 h landet Christin und Christoph wechselte in die LS4 um an Hang sein Glück zu versuchen. Dann ging es für Christoph und Patrick im Team am Hang lang, wobei der Wind jetzt schon deutlich schwächer war. Jetzt waren auch schon die ersten außengelandeten Flieger am Boden zu sehen, was natürlich für einen vorsichtigeren Flugstil sorgte. Nach weiteren 2 Stunden waren dann alle Piloten wieder am Platz und auch wenn es deutlich schneller und weiter hätte gehen können waren doch gerade die 3 Clubklasse-Piloten mit ihren ersten Hangflugerfahrungen überglücklich. Kai Glatter, Patrick Schkrock und Christoph Gäbel erflogen insgesamt 247 Speedpunkte. Das reichte für Rundenplatz 3 und somit kehrt der AC Pirna sicher in die erste Bundesliga zurück. Wir freuen uns auf eine tolle letzte Runde, eine super Aufstiegsparty, und auf nächstes Jahr erste Liga.
 
Text und Fotos: B. Schüch / P. Schkrock
 
Zeitiges Rüsten nach kurzer Nacht
Das LS-Gespann am Hang
Immer am Hang entlang

 


Monday, 19. August 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

In der vorletzten Runde der Segelflug-Bundesliga war der LSV Rinteln nicht mehr zu stoppen. Mit schnellen Flügen am Wiehengebirge und Ith sicherten sich die Niedersachsen den Titel des Deutschen Meisters. Wie schon in der Vorwoche trug sie der Hangwind ganz nach vorne.
Samstag:
Aber zuerst zum Wetter: Weiträumig hat sich das Frontensystem eines Tiefs vor Schottland über uns breit gemacht. Vorlaufend ist die Struktur der Warmfront nur schwer erkennbar, deutlicher dagegen die lang gezogene Kaltfront, deren Rückseite über dem Kanal lag, während die eigentliche Front noch weit über die Biskaya nach Westen reichte. Thermisch war an diesem Tag durch die vielen, teils mehrschichtigen Abschirmungen wenig bis kaum etwas zu holen. Das zeigen ja dann auch die Flugspuren sehr deutlich. Mit dem ganzen Wettersystem - gesteuert wurde es durch einen weit ausladenden Trog westlich von uns - kamen die Fronten nur langsam nach Osten voran. Alles andere als langsam war dagegen, ähnlich wie in der Vorwoche, der Wind. Mit der Kenntnis der Windrichtung (Südwest) und dem Samstags-Satellitenbild konnte sogar schon grob abschätzen, ob der Sonntag eine Änderung bringen würde.
Sonntag:
Denn die warme und trockene Luftmasse, die am Samstag noch über Mittel- und Südfrankreich lag, war im Laufe der Nacht in den Südwesten vorgedrungen. Auf dem Satellitenbild vom frühen Nachmittag sieht man, dass sie zwischenzeitlich bis weit über Tschechien nach Osten vorangekommen war. Die vorlaufende Warmfront ist noch über Süd-Polen erkennbar und die anschließende Kaltfront von Norddeutschland bis weit in die Biskaya hinein. Dass die Warmfront und die zugehörige Warmluft so schnell vorangekommen ist, ist wiederum dem anhaltend kräftigen Wind geschuldet. Zumindest war die Luftmasse auch thermisch etwas aktiver, was auch die Flugspuren zeigen. Dass aber auch hier der Wind eine entscheidende Rolle spielen sollte, dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
An dieser Stelle einleitend ist "wer hat was draus gemacht?" natürlich eher eine rhetorische Frage. Wer mit einem Sieg in der vorletzten Runde, dazu dem dritten Rundensieg in Folge,  den Titel des Deutschen Meisters einfliegt, kann nicht viel verkehrt gemacht haben. Souverän ist sicher auch noch ein treffendes Attribut, bedenkt man, dass die Bedingungen im Vergleich zur Vorwoche schwieriger waren - dazu aber gleich mehr. Vorher geht natürlich auch von meiner Stelle ein ganz herzlicher Glückwunsch an die Weser! Trotz der wenigen Flüge - am Ende wurden in der Summe über beide Tage nur etwas mehr als 200 Flüge aus Deutschland gemeldet - waren ein paar sehr interessante Flüge darunter. Und bei der geringen Menge fallen die auch noch ins Auge Es war - soviel vorweg - eher eine Runde der dynamischen als die der thermischen Aufwinde ...
Damit zuerst noch einmal zurück an die Spitze der Runde und an die Spitze der 1. Liga: Nach den Prognosen war klar, es sollte für den Norden nur am Samstag die Chance geben, Punkte am Hang zu fliegen. Und der nachlassende Wind sollte die Zeit nochmals etwas verkürzen. Entsprechend früh dran waren Reinhard Schramme & Karsten Fahrenkamp, die bereits um kurz nach 8 in der Luft waren. Der zweite Sprung vom Ith zurück an Weser-/Wiehengebirge geriet dann aber zum Problem. Das Windfeld stand danach aber offenbar zuverlässiger und so konnten sie nach dem Absitzer doch noch knapp 340km mit den 4 Schenkeln absolvieren, was einem Schnitt von knapp 136km/h entspricht und knapp 123 Punkte einbringt. Weniger problematisch waren offenbar die Flüge der Teamkollegen, die meist etwas später unterwegs waren. Adrian Glauner & Norbert Siebert sowie Stefan Bachmann komplettieren die Wertung. Aber neben den 340 Gesamtpunkten soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass an dem Samstag insgesamt 8 Flüge für den neuen Deutschen Meister gewertet wurden - auch ein Zeichen für das Team und die Leistungsbreite. Aber nicht nur die Rintelner waren wieder an Wiehengebirge und Ith unterwegs.
Die am Ende der Runde führenden 4 Vereine standen schon in dieser Reihenfolge am Samstag-Abend in der Liga-Wertungsliste. Nahezu mit der selben Speed wie Reinhard und Karsten waren Dennis Polej & Joel Heidelberg an den Hängen unterwegs. Sie führten den LSV Gifhorn damit auf den zweiten Rundenplatz, nur ganze 6 Speedpunkte hinter Rinteln. Dahinter folgen mit Celle und Braunschweig 2 weitere Vereine aus Niedersachsen, die die vergleichsweise kurze Anreise nach Rinteln bzw. die Porta auf sich genommen haben. Erst danach folgt in der Rundenwertung der erste Verein aus dem Süden.
Die Motivation in Bayreuth war sicher hoch, um den vorzeitigen Sieg der Rintelner noch zu verhindern und damit die Chance zu wahren, selber ganz nach vorne zu fliegen. Beim ersten Blick in die Wertungslisten stechen die Bayreuther im Vergleich zu den anderen Vereinen aus der Region deutlich mit ihre Speed heraus, sind es doch die einzigen, die es schaffen, an die Phalanx aus hangfliegenden Niedersachsen heranzukommen. Ein Blick in die Flüge offenbart dann, dass auch sie eher im Tiefpaterre unterwegs waren und die Hänge zwischen Fichtelgebirge und Rennsteigen eher dynamisch im Hangwind als thermisch nutzten. Die offenbar deutlich schnellere Option, wie der Vergleich zu Flügen z.B: aus Bamberg oder Erbendorf aus zeigt. Ein Stockwerk höher und eher thermisch unterwegs war das Vorankommen offenbar aber deutlich mühsamer. Aber - und so kann man es auch den Kommentaren entnehmen war der "Bayreuther Ith auch etwas, was man sich trauen musste". So können die Bayreuther mit Flügen von Alexander Müller, Wolfgang Clas und Sebastian Baier & Klaus Gruber als 5. dieser Runde noch 16 Punkte erreichen.
In der Gesamtwertung halten die Franken damit ihren zweiten Gesamtplatz und können ihren "Vorsprung" auf Burgdorf auf immerhin 3 Punkte vergrößern. Die Niedersachsen waren zwar auch am Hang und schnell unterwegs, brachten durch Simon Berkhahn und Michael Möker & Steven Dehne aber nur 2 Flüge in die Wertung. So wird es in der letzten Runde noch ein Fernduell um den zweiten Platz gehen. Für Celle war diese Runde die vorzeitige Rettung, denn mit dem Abstieg haben sie nun nichts mehr zu tun. Sechs der Absteiger stehen bereits fest, um den Verbleib im Oberhaus duellieren sich jetzt noch Homberg/Ohm und Laichingen. Die Hessen sind aber bereits so gut wie durch, denn bei einer deutlich besseren Gesamtspeed fehlt ihnen nur noch ein einziger Punkt zum Klassenerhalt.
Auch in der 2. Liga machten die Mannschaften am Hang das Rennen. Diese Runde hatte Oerlinghausen die Nase vorne, nachdem sie in der Vorwoche noch Boberg und Bad Nauheim den Vortritt lassen mussten. Schnellster für die Ostwestfalen war Marcus Sagewitz, der von der Porta aus 324km mit einem knapp 130er-Schnitt absolvierte. Die knapp 123 Punkte liegen auf gleichem Niveau wie der schnellste Flug in Liga 1. Lucas Brune und Tobias Blaum waren vom benachbarten Bückeburg aus unterwegs. Am Ende stehen für sie 336 Punkte in der Wertung, was einen respektablen Vorsprung vor den Bobergern (319 Punkte) bedeutet.
Platz 3 geht nach Pirna, die ebenfalls in Mannschaftsstärke an die Weser gefahren waren. Durch den Rundensieg hat Oerlinghausen nun in der Gesamtwertung wieder die Spitze übernommen (237 Punkte) und liegt ganz knapp vor Bad Nauheim (235 Punkte), aber auch Schweinfurt (222 Punkte) hat noch zumindest theoretische Chancen, die Liga für sich zu entscheiden. Auch für Pirna (5./198 Punkte) hat sich der Ausflug gelohnt, sie sind in der kommenden Saison ebenfalls erstklassig. Spannend bleibt dagegen der Kampf um die Plätze 6 und 7, die ja auch noch für den Weg nach oben berechtigen. Hier liegen Berlin und Boberg gleichauf (188 Punkte), denen Bad Homburg (175 Punkte) aber auch noch im Nacken sitzt. Und auch am Tabellenende ist noch nicht alles endgültig entschieden.
Diese Entscheidung wird - soviel steht fest - in der kommenden Runde fallen. Und auch das ist ziemlich sicher: Der Wind wird dabei eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Abschließend aber noch ein kurzer Nachtrag zum Thema "dynamische Aufwinde": Es waren nicht nur die Flüge "vor" dem Hang, die in dieser Runde interessant waren, sondern auch Flüge "dahinter": Von Alkersleben aus flogen gleich mehrere Teams am Samstag in der Welle hinter dem Thüringer Wald - und das in Höhen bis 3800m!
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
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