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Friday, 14. May 2021 Hammertage in den Alpen – Die Spitzenpiloten im Interview translate news

„Solche Wetterlagen gibt es vielleicht alle zehn Jahre“, schätzte Markus Gusenleitner nach seinem 1800-Kilometer-Flug am Dienstag von Wiener Neustadt aus. Dabei hatte es schon am Montag zu Rekordstrecken gereicht. Da hatte Mathias Schunk 1643 Kilometer von Königsdorf aus geschafft. Auf seiner Anmeldung standen 1700 Kilometer, und die wären wohl auch drin gewesen, hätte es an der zweiten Wende weit in den Westalpen nicht schon stark geregnet.

Markus Gusenleitner

Das Windfeld dieses Superföhns hatte sich von Montag bis Dienstag langsam über die Alpen nach Osten wegbewegt. Mathias Schunk: „Die beste Periode war wohl von Montagmittag bis Dienstagmittag. Aber wir fliegen nachts ja nicht.“ Gute Leewellen bildeten sich am Montag weiter in den Ostalpen tastsächlich erst am Nachmittag aus.
 

Lilnks: Markus Gusenleitner fliegt mit einem Ventus 2CM von Wiener Neustadt aus.

Unten: Mathias Schunk in seinem Quintus M. / Yves Gerster startet mit seiner JS1 in Courtelary.

 

 

Die Lage am Montag passte Mathias Schunk aber schon gut ins Konzept: „1700 Kilometer über vier Schenkel gehen von Königsdorf aus nur mit einem Westabflug.“ Und dafür suchte er dann die erste Wende nach vielen Analysen von Wellenflügen in den Westalpen weit in einem Bereich, der für ihn absolutes Neuland bedeutete. Mathias: „Soweit im Westen war ich wellentechnisch noch nie.“ Und trotzdem: „Die erste Strecke, bis fast an den Genfer See, war fast unproblematisch, lediglich nördlich von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo ich unter Flugfläche 130 sinken musste, gab es mal einen kurzer Hänger.“ Zurück nach Osten ging’s dann mit deutlicher Rückenwindkomponente in Rekordgeschwindigkeit: Nach nur einer Stunde waren 250 Kilometer abgespult.

Gleich am Montagmorgen nutzte Yves Gerster die Westkomponente aus dem Jura, von Courtelary aus. Für den Einstieg hatte er einen langen F-Schlepp durchs Schweizer Mitteland in Kauf genommen. Für den Welleneinstieg am Urmi-Berg brauchte er nach dem Klinken auch noch einen langen Gleitflug. Yves war sich aber sicher: „Der Welleneinstieg bei Luzern am Vierwaldstätter See ist der tiefste, den ich kenne. Und er ist sehr sicher.“

War seine 1500-Kilometer-Strecke dann fest geplant? Yves: „Zum Schlepppiloten habe ich am Morgen gesagt, es könnten 1500 Kilometer werden. Aber die Wendepunkte habe ich nicht genau geplant.“

Im Bereich Brenner kehrte er wieder um und damit in einer Zeit zurück in die Schweiz, in der aufgrund militärischer Flüge maximal Höhen bis 3950 Meter erlaubt sind. Schon östlich des Rheintals ging es deshalb ungemütlich tief herunter. „Bei der starken Bewölkung war es schwierig den Wellenanschluss zu halten. Ich habe noch weit in den Alpen versucht, im Hangflug durchzukommen. Das war aber wegen der teils aufliegenden Bewölkung nicht möglich.“ Die Rettung waren dann mit einem deutlichen Abstecher nach Norden die Churfirsten am Walensee. Yves: „Die haben gut funktioniert. Ich konnte dann ab Mollis eine Wellenlinie nutzen und auf direktem Weg ins Hauptsystem.“ Später am Nachmittag – das Militär macht um 16 Uhr Feierabend – erhielt er sogar sehr großzügige Freigaben. Yves: „Das ging bis Flugfläche 250, also rund 7500 Meter.“

Nur der Heimflug nach Couterlary war trotzdem alles andere als unproblematisch. Yves: „Die Front hatte beim Abflug aus den Alpen Courtelary schon erreicht, es regnete und das Mittelland bedeckten unterschiedlich hohe Wolkenschichten. Ich hatte schon mit einer Landung in Bern beziehungsweise in Grenchen gerechnet. Dann gab es aber eine kleine Lücke, die erlaubte, runterzugehen. Ich bin schließlich in strömendem Regen gelandet.“ Nach 1500 Kilometern!

Mathias Schunk hatte es auf dem zweiten Westschenkel nach dem flugsicherungsbedingten Abtauchen unter 3950 Meter erheblich schwerer, wieder Anschluss zu finden. Im Lee der höchsten Berge, Eiger, Mönch und Jungfrau, verbastelte er eine ganze Flugstunde! Der Rechner sagte ihm sogar, dass er in der Zeit rückwärts geflogen sei. Mathias: „Diese 60 Minuten waren schon sehr anstrengend!“ Wieder oben, lag die Wende im Westen schon voll im Regen und war nicht mehr anfliegbar.

Auf die letzten Kilometer zur Vollendung von freien 1700 Kilometern verzichtete er dann zugunsten einer sicheren Landung in Königsdorf. Am nächsten Tag sollte es ja noch einmal sehr gut werden.

Und das nutzte Markus Gusenleitner so richtig aus. Ganz bewusst? Markus: „Mit 1500 Kilometer hatte ich schon gerechnet, aber mit 1800, nein!“ Der Erfolg stellte sich in dem spannenden Mix von Wellen- und Hangflug ein. Die Streck bis zur ersten Wende bei St. Anton erfolgte dank Leewellen im oberen Höhenband. Markus: Ich hätte den Schenkel noch bis Liechtenstein ausdehnen können, die Parseierspitze erreichte ich aber in einer ungünstigen Höhe für den Weiterflug. Um keine Zeit zu verlieren, habe ich dort umgedreht. Schon ab Innsbruck lief es nicht mehr optimal, weiter nach Westen gab es sehr starkes Sinken.“

Und warum ging es nach Innsbruck dann nur noch im Hangflug weiter? Markus: „Ich habe die Wellenaufwindbänder schlicht verloren, andererseits ist Hangflug meine Spezialität. Ab Dachstein waren nach Osten wohl auch keine Wellen mehr vorhanden.“

Welch konfuses Wolkenbild die Wellen weiter im Westen abgeliefert haben, hat Wellenflugnovize Konrad Mahlknecht bei seinem Flug von Kufstein aus mit eindrucksvollen Fotos festgehalten. Markus: Ja, der Flug ist optisch ein Leckerbissen.“

Ab Trieben im Hangflug weiter nach Osten zu fliegen, ist dann auch nicht mehr jedermanns Sache – in geringer Höhe den Bergflanken entlang, ohne Aussicht auf befreiende Fluchtmöglichkeiten wie im Bereich Pinzgau, Salzach- oder Ennstal.

Markus: „Ja, das sieht dort wirklich grimmig aus. Das würde ich auch keinem Anfänger empfehlen. Es hat viele Jahre Arbeit gekostet, sich dem Gebiet so zu nähern, dass man dort sicher am Hang fliegen kann.“

Untertreibt Markus Gusenleitner dann nicht ein bisschen, wenn er seinen Flug so zusammenfasst: „Ich bin noch nie ein 1000er geflogen, das so einfach war wie dieser Flug. Es war alles sehr unspektakulär. Der Wind war nicht so stark und man konnte in großem Abstand vom Hang fliegen. Im Ennstal war es überhaupt nicht turbulent. Weiter im Osten, im Großraum Hochschwab sah es schon anders aus. Da bin ich einmal richtig durchgeschüttelt worden. Im Cockpit hat es alles umeinander gewirbelt. Ich hatte danach auch keine Kamera mehr. Die Kontrolle habe ich aber für keinen Moment verloren. Das Flugzeug hat sich nie umgedreht!“

Der weiteste nächste westliche Wendepunkt war der Wilde Kaiser. Markus: Das war eine Komfort-Entscheidung. Das Inntal kanalisiert ja sehr stark und ab Kufstein ist es oft schwierig, weiterzukommen.“

Ohne Frage sind solche langen Flüge in extremen Bedingungen physisch sehr anstrengend, auch wenn Markus Gusenleitner seinen unterhalb der eines 700er Thermikflugs einordnet. Mathias Schunk verzichtete für sein 1700er Vorhaben auf den Sonntagsflug, um ausreichend Kraft zu schöpfen und sein Flugzeug vorzubereiten. Am Dienstag war er auch wieder in der Luft, hatte aber erneut die Wende zu weit in den Westen gelegt. „Hätte ich früher gedreht,

wären vielleicht 2000 Kilometer drin gewesen. Aber ob ich überhaupt noch die Fitness für solch einen langen Flug gehabt hätte, wäre wieder eine andere Frage gewesen.“ Die Fitness ist ebenfalls bei Yves Gerster ein Thema: „Nach dem Flug vom Sonntag versuchte ich so schnell wie möglich ins Bett zu kommen, um für den Flug am Montag wieder fit zu sein."

Und was kommt jetzt? Mathias Schunk ist für die Alpen sicher: „Die 2000 Kilometer über sechs Schenkel sind prinzipiell möglich und auch die über vier nicht ganz auszuschließen!“

Gerhard Marzinzik


Friday, 14. May 2021 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 14.05.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bestimmt ein Tief mit seinem Zentrum westlich der Britischen Inseln das Wettergeschehen. Mit westlicher Strömung fließt erneut feuchte und labil geschichtete Luft ein. Im Tagesverlauf erfasst das zugehörige Frontensystem Deutschland von Westen her. Der Schwerpunkt der konvektiven Ereignisse wird dabei über Norddeutschland erwartet.
Am SONNTAG verweilt Deutschland rückseitig der nach Osten abgezogenen Okklusion im Einfluss feucht-labiler Luft, die in Verbindung mit einem Höhentrog von teils kräftigen konvektiven Erscheinungen begleitet wird.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im äußersten Südosten teils mäßige bis gute Wolkenthermik, allerdings durch Überentwicklungen stellenweise gestört. Im übrigen Bereich wird aufgrund von Abschirmung, Regen und häufig auftretenden Schauern und Gewitter kaum nutzbare Thermik erwartet.
Am SONNTAG in der Osthälfte mäßige, am SONNTAG teils auch mäßige bis gute CU-Thermik, allerdings am SONNTAG durch einzelne Überentwicklungen gestört. Ansonsten aufgrund der Häufigkeit der Schauer und Gewitter kaum nutzbare Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG aufgrund zahlreicher Überentwicklungen und aufkommendem Fronteinfluss kaum nutzbare Thermik. Östlich des Thüringer Waldes geringere Schauer- und Gewitterneigung, hier bestehen lokal nutzbare Thermikchancen.
Am SONNTAG bei zahlreichen Überentwicklungen und kaum nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, häufig durch Abschirmung und Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Monday, 10. May 2021 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende vom 08./09.05.2021 translate news

Generalprobe. Bevor am kommenden Wochenende endlich die Ligen starten, bot das vergangene nochmal die Möglichkeit für eine "entspannte" Trainingsrunde. War die vorangegangene Wetterphase noch vor allem durch kühle Luft geprägt, sollte am Sonntag (zumindest vorübergehend) der Hochsommer ausbrechen, kräftiger Warmluftadvektion und Wind inklusive.
Samstag:
Ganz markant lassen sich im Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) drei Bereiche ausmachen: Im Vorfeld eines kräftigen Tiefs vor Irland erreichte der ausgedehnte Cirrenschirm einer Warmfront bereits den Westen und Nordwesten Deutschlands. Bis an Rhein und Neckar sickerte dahinter auch tiefere Feuchte ein, davor floss schon die wärmere, vor allem aber trockenere, Luftmasse in den Süden und verdrängte die Kaltluft der Vortage in den Nordosten. Die Luftmassen zeigen ihre Unterscheide vor allem in der Feuchte und Entwicklung: Während im Süden und Südosten kaum noch oder gar keine Quellungen mehr auszumachen waren, war die Thermik im Nordosten bis weit nach Polen hinein homogen gezeichnet. Diese Dreiteilung im Wetter läßt sich dann auch ganz deutlich in den Flugspuren wiedererkennen.
Sonntag:
Hinter der Warmfront, deren letzte Reste über die Ostsee abzogen waren, hatte sich jetzt die Warmluft überall durchgesetzt. Abgesehen von Cirrenfeldern und einigen Überentwicklungen an der Grenze zu den Niederlanden zeigten sich um 12UTC in der trockenen Warmluft noch keine Cumuli. Typisch für die Luftmasse sollte es lange brauchen, bis es durchgeheitzt hatte. Dann gab es im Südwesten durch eine leichte Labilisierung sogar noch einige, hohe Cumuli, die sich teilweise auch in linienhaften Strukturen aufbauten. Häufiger waren dagegen die Cirren, die sich im Laufe des Thermiktages noch weit nach Osten ausbreiten konnten. Im Westen störte der kräftige Wind -, aus südsüdwestlichen Richtungen kommend, bot er aber auch die Chance, an die Hänge zu gehen. Die verschiedenen Optionen kann man - vor allem bei den relativ wenigen Flügen - ebenfalls gut in den Flugspuren wiederfinden.
Wer hat was draus gemacht?
Es wäre eine interessante Liga-Runde gewesen, mit gleich mehreren Optionen auf schnelle Schnitte: Samstag unter den Wolken im Nordosten oder am Sonntag entlang der Hänge, in den Alpen oder mit den späten Labilisierungen. Tatsächlich konnte im Vergleich der Hang am Sonntag nicht mithalten, aber beide Wochenendtage waren, was die OLC-Speed anbelangt, fast gleichwertig. Der Samstag bot mehr Piloten die Möglichkeit, auf das gute Wetter zuzugreifen. So verteilen sich die Startplätze der schnellsten/punkthöchsten Flüge des Speed-OLC zwischen Walsrode über Burg Feuerstein bis nach Königsdorf. Mit einem reinen Blick auf die Speed war als Schnellster Horst Singer von Bamberg aus unterwegs. Mit etwas Rückenwind ging es direkt entlang des Erzgebirges und nach einem kurzen Abstecher in die Oberlausitz schaffte er in den 2,5h rund 352km, was einem Schnitt von 141,12km/h enspricht. Er muss sich indexbedingt allerdings mit Tagesplatz 3 begnügen, denn Frerk Frommholz kam - ebenfalls direkt vom Start weg und in Richtung Osten - zwischen Soltau, Stettiner Haff und zurück in die Uckermark mit durchschnittlich 140,27km/h voran. Im Vergleich der Kurbelanteile schafft Frerk (13%) einen deutlich geringeren Wert als Host (22%). Nochmal weniger Kreise brauchte Bernd Goretzki, der es vom Fläming bis weit nach Polen hinein auf einen Anteil von gerade einmal 7% bringt. Mit 933km erreicht er auch den weitesten Flug des Wochenendes.
Deutlich flächiger - und damit punkthöher bewertet - flogen aber gleich eine ganze Reihe weiterer Piloten, von denen Robin Förster den punkthöchsten Flug erreicht. Auch wenn er sich noch mehr Flugzeit gewünscht hätte, die ihm die Warmluft aber nicht gönnen wollte. Lange bzw. weite Flüge waren in der Warmluft dann am Sonntag eher untypisch. Mit Zugriff auf die Alpen waren aber auch hier gute 8h Flugzeit möglich, die u.a. Lisa Scheller und Arne Neumayer für Flüge jenseits der 700km nutzen konnten.
In den Bergen konnte dann auch Simon Schröder die Speed fliegen, die ihn auf den zweiten Tagesrang brachte. Dem Barogramm nach hatten die Berge wohl am späten Nachmittag endlich durchgezündet. Seine Wertungszzeit begann mit einem Höhensprung von fast 2000m am Montafon. Gleich mindestens ein Stockwerk höher als davor ging es bis über das Reusstal in der Schweiz und von dort auf Gegenkurs zurück. Die 2,5h Wertungszeit waren dann erst beim Ausflug aus dem Bergen zu Ende. Simon schaffte so einen Schnitt von 131km/h. Schneller war an dem Tag - und am ganzen Wochenende - nur Matthias Sturm.
Vergleichsweise spät von Winzeln aus gestartet ging es gegen 13Uhr (MESZ) bereits auf rund 2500m MSL. Sein Speed-Wertungsflug begann gegen 14Uhr und aus dem mittleren Schwarzwald heraus wendete er auf seinem ersten Schenkel erst kurz vor Heilbronn - auch hier bei vergleichbaren Arbeitshöhen. Im weiteren Jojo-Verlauf ging dann zwischen Freudenstadt und Bad Wildbad in der Spitze sogar 2x auf knapp 3000m. Am Ende konnte er die Bedingungen in 143km/h ummünzen. Es wäre sicherlich von den Wertungen her eine interessante Runde gewesen, aber jetzt richtet sich der Blick nach vorne auf kommendes Wochenende, wenn Ligen ihre Rennen aufnehmen. Wettertechnisch ist nach dem Sommer-Intemezzo erstmal wieder Tiefdruck angesagt, bei der eine wellende Front eine Hauptrolle einnehmen wird - mal sehen, wo die zum Ligastart liegen wird. Man darf gespannt sein ...
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ... OLC Flugspuren Alpen OLC Flugspuren Deutschland
 

Saturday, 08. May 2021 Speed, Speed, Speed translate news

Ab nächstem Wochenende heißt es wieder: Wer schafft die schnellsten zweieinhalb Stunden? Oder besser: Welches Dreier-Team eines Vereins? Nach kurzer Corona-Verzögerung und jetzt hoffentlich gut trainierten Piloten startet die Segelflug-Bundesliga in die Saison 2021.

Ist dein Club auch Liga orientiert? Die zwei großen S, Speed und Spannung, werden dann für 15 Wochenend-Runden das Clubleben

Wer kann im Oktober so jubeln wie hier die Rintelner bei der  Bundesliga-Sieger-Feier 2019?  
Foto: Stefan Harries

bestimmen. Aufgabe wird sein, drei Piloten ganz nach vorn zu bringen, jeder sollte in zweieinhalb Stunden während eines Fluges eine möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erzielen. Zum Pilotenkönnen ist dann auch Teamgeist gefragt, schließlich geht es in der Liga-Wertung um die Vereinsleistung. Da sind alle Streckenflieger gefordert, die Junioren in ihrer eigenen U25-Wertung mit zwei Piloten. Also alle schon mal eingestimmt? Die Unterstützung im Vereinsumfeld organisiert, sattelfest in den Regeln, fit in ihrer Anwendung für die Flugtaktik? Nach den Flügen kann man dann an den Sonntagabenden der Auswertung entgegenfiebern.

Mit der Meldung der Flüge im OLC nimmt man automatisch teil. Einsteiger-Vereine fliegen in der Liga ihres Bundeslandes, der Quali-Liga und die Qualifizierten in der zweiten Liga beziehungsweise der Bundesliga.

Wir hoffen, dass die Zeit seit Lockerung der Corona-Einschränkungen gereicht hat, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge und noch etwas Speedtraining absolvieren konnten.

Wir wünschen allen Mannschaften schöne und schnelle Flüge.

Euer OLC-Team:

Gerd Peter Lauer
AC Lichtenfels

 
Heiko Hertrich
LSC Bayreuth

 
Gerhard Marzinzik
LSV Neuwied

 
Martin Petz
LSV Papenburg

 

 


Wednesday, 05. May 2021 Laura Stern: Unter den Rookies gleich der Star translate news

Sie ist der Star der neuen Rookie-Wertung im OLC und heißt auch gleich so: Laura Stern. Seit Wochen führt die 24-jährige Studentin die Rookie-Wertung auf der Deutschland- und Europa-Ebene an. Sie fliegt alles mit Begeisterung, was die FLG Lahr in Altdorf hergibt. Schon 21 Flüge hat die Streckenflug-Einsteigerin in dieser OLC-Saison gemeldet. Ihre großen Flüge absolvierte sie mit der LS4 und der neu in den Club gekommenen LS1-f. Im Interview erklärt Laura ihren Aufstieg.

OLC: In der neuen Saison hast du schon über 20 Flüge gemeldet. In der FLG Lahr bist du in einer streckenflugbegeisterten Gruppe aufgewachsen und so angeleitet worden?

Laura: Wir haben in der FLG Lahr viele motivierte Streckenflieger, die nehmen uns Einsteiger mit, geben Tipps. Das ist richtig gut.

OLC: Des Öfteren bist du mit Wolfgang Wagner für längere Zeitabschnitte zusammengeflogen. Er coacht dich?

Laura: Genau. Wir hatten jetzt einen Flug, da hatte ich eine recht gute Durchschnittsgeschwindigkeit. Da hat er mich angeleitet, einfach mal mehr geradeaus zu fliegen. Das hat richtig gut funktioniert. Und das motiviert dann noch mehr.

OLC: Was waren das für Schlüsselmomente, in denen du von erfahreneren Piloten fürs Streckenfliegen profitiert hast?

Laura: Dieses Jahr hatte ich einen Flug mit der ASK 13 mit Benjamin Matthiß. Ich wäre da schon lange wieder umgedreht Richtung Platz. Benny hat aber gemeint: „Nee, nee, es ist alles sicher. Die Wolken sehen gut aus. Und dahinten könnten wir auch landen.“ Das hat mir mega geholfen, entspannter zu fliegen.

Es gab viele kleinere Lernmomente mit Wolfgang, wo ich ihm mal eine Zeitlang hinterhergeflogen bin. Da konnte ich mir zum Beispiel überlegen, warum fliegt er die Wolke so und nicht anders an. Man nimmt bei so etwas viel mehr mit, als einem dabei bewusst ist.

OLC: Du gehst jetzt im Einsitzer auf Strecke. 2019 hast du mal einen größeren Trainingsflug mit Ingo Wünsch mit der DG 500 gemacht.

Laura: Ja, Ingo ist Fluglehrer und ein guter Streckenflieger. Nach solch einem Trainingsflug fällt es dann schon leichter allein zu fliegen, überhaupt mal vom Platz wegzufliegen.

OLC: Heute fliegst du nach kurzem Training schon beachtliche Strecken. Wie bist du überhaupt zum Segelflug gekommen? Familiär bist du ja nicht vorbelastet.

Laura: Ich bin durch meinen Freund zum Fliegen gekommen. Der hat den Segelflugsport doch recht intensiv ausgelebt. Am Anfang konnte ich das nicht ganz verstehen – jedenfalls nicht, bis ich dann selbst geflogen bin. Ich war neugierig und habe mir angesehen, was daran so toll ist. Ja, und seitdem bin ich auch dabei.

OLC: Von den Vereinsflugzeugen fliegst du mal LS1-f, mal LS4. Das was gerade zur Verfügung steht?

Laura: Ja, auch gerne mal die Ka 8. Die LS1-f haben wir relativ neu im Verein, damit kann man gut mit der LS4 zusammenfliegen.

OLC: Findest du als Streckenflugeinsteigerin auch theoretisch Unterstützung bei der Planung und Nachbesprechung der Flüge?

Laura: Organisiert in einem Theorieunterricht haben wir das im Verein nicht. Aber wenn jemand Interesse hat, weiß er, an wen er sich wenden kann, und bekommt dann seine Infos für die Planung oder Erklärungen.

OLC: Du nutzt heute auch gute Tage unter der Woche. Das kannst du dir so einrichten, was machst du beruflich?

Laura: Ich bin jetzt Masterstudentin der Medizintechnik in Offenburg und arbeite nebenher als Werkstudentin. Damit habe ich genügend Zeit und kann mir das Fliegen so auch finanziell leisten.

OLC: Bist du auch an zentralen Wettbewerben interessiert? Wird so etwas in der Gruppe gefördert?

Laura: Ja, das wird in der FLG Lahr unterstützt. Man kann dafür auch die Flugzeuge mitnehmen. Ich hatte auch Interesse, in diesem Jahr an einem zentralen Wettbewerb teilzunehmen, aber mit Corona ist die Planung sehr unsicher. Ich warte damit jetzt lieber bis nächstes Jahr.

OLC: Jetzt liegt dein Augenmerk darauf, deine Führungsposition bei den Rookies zu verteidigen?

Laura: Na klar.

OLC: Hat die Rookie-Wertung für dich und im Verein noch einmal Schub für den Streckenflug gegeben?

Laura: Auf jeden Fall. Vereinsintern führen wir eine kleine Statistik, in der die Rookie-Wertung auch eine Rolle spielt. Das ist vom OLC eine richtig gute Unterstützung. Das motiviert richtig, wenn man sich mit Piloten vergleichen kann, die relativ frisch dabei sind.

OLC: Was noch kommt, ist die Rookie-Tageswertung. Da hat dann jeder Streckenflugeinsteiger die Möglichkeit, sich mal ganz vorn zu platzieren.

Laura: Das wäre sehr interessant. Eine Tageswertung wäre echt cool.

OLC: Etwas von deinen Flügen kann man auch auf Youtube miterleben.

Laura: Ja, das Video hat Wolfgang gemacht, als er mich gecoacht hat. Er hat da festgehalten, welche Tipps er mir gegeben hat.

OLC: Und jetzt bist du schon selbst Vorbild im Verein für andere, die gerade in den Streckenflug einsteigen?

Laura: Ein bisschen vielleicht schon. Streckentechnisch sind im Verein jedenfalls alle sehr motiviert.

Das Interview führte Gerhard Marzinzik

Laura Stern mit der LS4 auf Strecke. Einfach geradeaus unter den Wolken. Laura mal im Doppelsitzer hinten. Zu zweit mit Coach Wolfgang in der LS4.

 


Tuesday, 20. October 2020 LSV Rinteln e.V. ist Deutscher Meister 2020 – Neue Hoodies statt großer Meisterfeier translate news

Urkundenübergabe an den "Coach" Reinhard Schramme mit der obligatorischen Sektdusche.
v.l.n.r.: Norbert Siebert, Willi Wielage, Rolf Bödeker, Reinhard Schramme, Ulrich Kaiser, John Berroa und davor knieend Stephan Beck (1. Vorsitzender).
Foto: Dieter Vogt
Dass das Corona - Virus auch die Segelflugvereine in Deutschland erreicht und das Vereinsleben massiv einschränkt, haben wir schon zu Beginn der Saison gemerkt. Nicht nur, dass die Bundesliga - Saison 2020 nicht planmäßig starten konnte; der gesamte Flugbetrieb ruhte bis in den Mai. Es sollte dann noch bis zum 30. Mai dauern, bevor der Titelverteidiger in die lang herbeigesehnte Bundesliga - Saison starten konnte. Die Pilotinnen und Piloten waren motiviert bis in die Haarspitzen, sollte der Titel doch verteidigt werden.
Und schon nach der 2. Runde hatten die Niedersachsen die Tabellenspitze übernommen und sollten diese Position bis zum Ende auch nicht mehr abgeben und das, ohne auch nur eine Runde selbst gewonnen zu haben. ( Die Berichte über die geflogenen 13 Runden findet ihr hier ). Und so war die Ligasaison schneller vorbei als gedacht. Nur das Corona - Virus war noch da.
Nach Durchsicht der gültigen Verordnung war dem Vorstand des Vereins schnell klar, dass es eine Meisterfeier wie im letzten Jahr auf keinen Fall geben konnte. Daher versammelten sich die Rintelner Pilotinnen und Piloten am Abend des 5. September nach dem jährlichen Oldtimer - Fly in ( Bericht und Bilder hier ) auf der Terrasse vor dem Vereinsheim zu einem kleinen Umtrunk mit Gegrilltem. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Stephan Beck allen Pilotinnen und Piloten, den Helfern am Boden und der Presseabteilung in Person von Ulrich Kaiser und Dieter Vogt, die jede Woche Berichte in der örtlichen Presse und bei den Sport - Onlineportalen unterbringen konnten und damit das Interesse am LSV und unserem Sport in die breite Bevölkerung trugen. Ein besonderer Dank ging an Reinhard Schramme, der die Mannschaft immer wieder motivierte, stets ein gutes Händchen für Flugweg und Taktik hatte, und immer mit gutem Beispiel voranflog. Rückblickend fasste „der Käpt’n“ die Saison und den Grund für den Erfolg so zusammen:
„Von Beginn an war das Wohlfühlklima im Verein außergewöhnlich und spürbar. Jeder hatte Interesse und zeigte Herz für die Sache - Bundesligafliegen! Wir haben es gemeinsam gelebt. Das Wir-Gefühl und Motivation pur über die komplette Saison!“
Im Anschluss ließen die Pilotinnen und Piloten in kleinen Runden die Saison Revue passieren und die spannendsten Situationen wurden erneut durchlebt, die stärksten Bärte noch einmal ausgekurbelt und die längsten Wolkenstraßen noch einmal abgeflogen...
Zwei Tage später rückte der Bautrupp zu Begradigung des östlichen Landefeldes an, was den Flugbetrieb etwas einschränkt, aber die Flugsaison ist ja fast vorbei - nur das Corona - Virus ist noch da.

 Text und Fotos: Ulrich Kaiser
 
Neuer Hoodie Vorder – und Rückseite
Begradigtes Landefeld
Kneipenfenster mit Schriftzug
„Deutscher Meister 2020“

 


Monday, 19. October 2020 AS 33 Es receives EASA Certification - Intensive Flight Testing translate news

With great pleasure the Schleicher team received the news that the EASA has certified the AS 33 Es, the new 18m sailplane only 9 months after its first flight on 23 January 2020. The certification was given as part of the latest issue of CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009).  With this the AS 33 Es complies with the current European technical and safety requirements.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Monday, 19. October 2020 EASA erteilt Zulassung der AS 33 Es - Intensive Flugerprobung translate news

Mit großer Freude hat das Schleicher-Team die Nachricht entgegengenommen, dass die EASA die Zulassung für den neuen 18m-Segler AS 33 Es erteilt hat, und das nur ein dreiviertel Jahr nach dem Erstflug am 23. Januar 2020. Die Zulassung erfolgte nach der neuesten Ausgabe der CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009). Damit erfüllt die AS 33 Es den aktuellen Stand der europäischen Technik- und Sicherheitsanforderungen.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Sunday, 18. October 2020 Schneller, höher, weiter – Mein Jahr mit dem Talentförderflugzeug LS8 neo translate news

 
 
 
 
Voller Erwartungen startete ich als frischer Sportsoldat mit dem Förderflugzeug „OLC neo“ in die Saison 2020. Die Vorfreude auf meine ersten Alpenflugerfahrungen Anfang März mit der Standardklasse war riesig. Diese sollte jedoch nach einigen Tagen in den Hintergrund geraten, als in den Medien mehr und mehr über die steigenden Corona-Fälle berichtet wurde. Innerhalb weniger Tage wurden in Frankreich alle Flugplätze geschlossen und wir mussten zwangsweise wieder zurück nach Deutschland fahren. Leider wurden in der darauffolgenden Zeit fast alle Wettbewerbe abgesagt.
Nachdem die schlimmste Zeit von Mitte März bis Anfang Mai überstanden war und wir endlich wieder fliegen durften, wollte ich keine Minute mehr verpassen. Glücklicherweise hatte es zu dieser Zeit tolles Wetter, sodass ich eine Woche lang, jeden Tag meist schon vor 10 Uhr starten konnte. In dieser Woche habe ich gelernt, dass das Starten meist früher möglich ist als man denkt. Mal mehr, mal weniger sinnvoll.
Bereits am vierten Tag konnten Jan Schulz und ich in unserem Mini-Fluglager eine Strecke von über 900km zurücklegen und das aufgrund der Temperaturen auch noch ohne Wasserballast. Ende Mai dann der erste Flug, bei dem ich der 1000er Marke deutlich näher kam. Anschließend folgen Trainingsflüge zwischen 500 und 900km, bei denen ich die Ls8 auch mit Wasser fliegen konnte und als Libellen-Pilot quasi einen Klassenwechsel in die Offene Klasse erfahren habe. ;)
Anfang Juli hatte es mit Abstand das beste Wetter, was ich bisher erlebt habe. Am 07.07 war die Enttäuschung trotzdem groß, als ich „nur“ 998,9 km gewertet bekam, obwohl das LX 1003km angezeigt hatte. Mit dem einzigen bevorstehenden Wettbewerb in Grefrath Mitte Juli, dachte ich, dass sich mir keine Chance mehr für einen 1000km Flug anbieten würde. Eine Woche später wurde ich eines Besseren belehrt, als ich am 11.07 nach einem spontanen 950km Flug gelandet bin und erfahren habe, dass der nächste Tag noch besser werden sollte. Überglücklich landete ich am Sonntag nach meinem bisher größten Streckenflug mit einer Distanz von 1116 km, der sogar unter den TOP 3 der punkthöchsten Flüge des Jahres in Deutschland landete.
Etwas stressiger wurde die Nachtfahrt nach Grefrath, wo ich dann leider am 13.07 nicht mehr zu einem großen Flug aufbrechen konnte. Dennoch konnte ich am ersten Wertungstag den 3 Platz belegen.
Am zweiten Tag bin ich bei der AAT etwas zu weit in die schlechte Eifel eingeflogen und habe somit 100 Punkte auf den ersten Platz verloren. Am letzten Wertungstag habe ich mich leider auf dem dritten Schenkel etwas verbastelt und musste mich mit Platz 7 abfinden. Der Wettbewerb in Grefrath verlief trotz den Corona-Vorschriften super und mit dem 5. Platz in der Gesamtwertung war ich angesichts des starken Teilnehmerfelds in der Standardklasse zufrieden.
Danach lag mein Fokus hauptsächlich auf den Ligaflügen, um unseren Platz in der U25 zu verteidigen und in der Young Eagle Speed Cup Wertung zu punkten. Im August hatten wir recht häufig labiles Wetter und damit die idealen Voraussetzungen für schnelle Ligaflüge. Ganz besonders toll war der Flug am 16.08, bei dem ich einen Schnitt von 155,85km/h und damit dieses Jahr den zweitschnellsten Flug in Deutschland erzielen konnte. Ganz am Ende des Jahres nutzte ich die kleinen Wetterfenster, um unserem Nachwuchs das Streckenfliegen etwas näher zu bringen und die verbleibende Zeit mit der Ls8 voll auszuschöpfen. Insgesamt habe ich auf der Ls8 ca. 300 Stunden gesammelt und dabei 26.000 Kilometer zurückgelegt.
Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die mir mit der Ls8 die Möglichkeit gegeben haben, mich dieses Jahr fliegerisch weiterzuentwickeln. Egal ob im Wettbewerb oder im freien OLC-Flug - Die Ls8neo ist einfach eine geile Kiste! Danke, dass ich sie fliegen durfte!!
 
Eric Schneider
 
Die ersten Flüge mit der LS8 in Frankreich.
Im Hintergrund die Coupe, der Einstieg
in den Parcours.
Fliegen bis zum Sonnenuntergang
– jede Minute wird ausgenutzt
Ligafliegen unter den Straßen
mit dem Renngerät.
 

Wednesday, 30. September 2020 SFV Mannheim: Aufstieg in die 2. Segelflug Bundesliga translate news

Endlich ist es wieder soweit: der SFV Mannheim hat sich an die Tabellenspitze der Quali Liga vorgearbeitet und steigt damit in der 2. OLC Bundesliga auf. Zu verdanken haben wir diesen sportlichen Erfolg dem unermüdlichen Einsatz von insgesamt 12 Mannheimer Pilot/-innen, die diese Saison gültige Bundesliga Flüge für den Verein gemeldet haben.
Als dieses Frühjahr die Corona Krise über uns hereinbrach, sah es zuerst danach aus, als fällt die komplette Saison ins Wasser. Die Enttäuschung war jedem deutlich anzusehen. Entsprechend groß war die Freude, und damit verbunden natürlich auch die Motivation, als die Corona Maßnahmen gelockert wurden und wir endlich wieder fliegen durften. In den letzten Jahren haben im SFV Mannheim viele Nachwuchs-Streckenflieger ihre Lizenz erlangt und sind bis unter beide Ohren motiviert die «alten Hasen» am Wochenende zu unterstützen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: nach 2 Jahren Streckenflug Flaute und Abstieg in die Quali Liga zeigen die Mannheimer Piloten, was möglich ist, wenn man sich anstrengt, dabeibleibt und Spaß am Streckenflug hat. In dieser Saison hat sich wieder einmal besonders gezeigt, dass die thermisch schlechten Tage extrem entscheidend sind. So profitierten die Mannheim Piloten viel mehr von den eher mageren Wetterlagen an einigen Wochenenden, die dennoch kürzere Flüge in Platznähe ermöglichten, als von den vielen Hammertagen dieses Jahr. Dadurch zeigten sie eine durchweg kontante Leistung, die uns letztendlich den Sieg sicherte. Besonders schön war dieses Jahr der Teamgeist, der sich nach und nach unter den Vereinsmitgliedern entwickelte. Eine bunte Mischung als jungen, alten, erfahrenen und Nachwuchs Piloten und Pilotinnen arbeiteten eng zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Es fanden untereinander viele Absprachen, Coachings und gemeinsame Briefings statt, von denen letztendlich alle profitieren konnten.
Die OLC Bundesliga bringt immer wieder neue Spannung in unseren wunderschönen Sport und motiviert, sich kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Wir vom SFV Mannheim freuen uns auf eine hoffentlich längere und ebenso erfolgreiche Bundesliga Saison 2021 mit vielen unvergesslichen Flügen.
 
Leif Schreiber
 
Lutz trug durch sein Engagement und
durch seine Erfahrung maßgeblich zum diesjährigen Erfolg des SFV Mannheim
in der Quali Liga bei.
Er war stets motiviert und stand den
Nachwuchspiloten mit Rat und Tat zur Seite.
Long-Distance-Spezialist seit Jahrzehnten: Ingo Andresen
Christian ist einer der erfolgreichsten
Nachwuchspiloten. Er schöpfte sein
Potential voll aus und meldete in vielen Runden gute Flüge.

 


Monday, 28. September 2020 OLC Discus for Eric Schneider translate news

Winner 2020 Eric Schneider in the cockpit of the Discus 2cT "OLC". Henrik Theiss took the glider this year for 270 hours on cross country flights. Sponsor Wilfried Großkinsky is accordingly proud of his juniors.
Once patronized and then always ahead: Matthias Arnold from LSV Weinheim has once again proven how effective the OLC sponsoring is. The winner of the OLC Discus 2016 took again the top ranking in the Junior Challenge 2020. By 50 points (1.4 percent of the total points) he relegated Eric Schneider from FSG Hammelburg to second place. Right at the top as third was Henrik Theiss from the FLG Grabenstetten who won the Junior Challenge 2019.
Eric Schneider narrowly missed first place, but not the Discus 2cT! At the small OLC junior meeting, which sponsor Wilfried Großkinsky had invited on the last weekend of September at the Dahlemer Binz, he took over the OLC-Discus from Henrik Theiss. Matthias Arnold had already enjoyed the glider before and couldn’t get it once more.
To everyone who has ambitions for the Discus 2cT with the “OLC” competition number, what do you have to do to finish so far ahead? Eric Schneider made twice a distance of almost 1000 kilometers, one time 23 short and the other time only 1.1 kilometers short of the long distance. Eric’s biggest flight with the LS8 neo from Hammelburg: 1100 kilometers and an embedded 970 FAI triangle! With this outstanding performance he earned the Discus.
Last year's prize winner Henrik Theiss pushed himself into the top three of the Junior Challenge with the OLC-Discus with two 1000 k flights and a triangle in the 900 k region.
But maybe another good junior would have hit the jackpot this time. You don't have to be first or second to enjoy the OLC-Discus. With a placement in the top ten you have a good chance if the top places are occupied by last years winners. But the competition flights must have a smiley! Subsequent membership reports to segelflugszene do not meet this requirement.
The smiley is, in a sense, the sign of the OLC community, a symbol of recognition and sympathy for the OLC's work and commitment to gliding. And it costs just 12 euros a year.

 


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