OLC-Magazine... powered by Bürklin


Wednesday, 06. November 2019 Segelflugkalender 2020 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet für das nächste Jahr wieder tolle Wandkalender, nicht nur für OLC-Piloten, an.
13 brillante Motive aus der der faszinierenden Welt des Segelflugs bietet der Segelflug-Bildkalender. Die 51. Ausgabe des Klassikers ist jetzt lieferbar. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen hervorragender Fotografen. Die Fotokunst von Claus-Dieter Zink und Tobias Barth ist euer Begleiter durchs Jahr. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Auf www.siebert.aero gibt es interessante Mengenrabatte auf diesen Kalender: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
5 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar.
Hier geht es zur Kalenderübersicht
 
Fotokalender 2020 Segelflug-Bildkalender 2020

 


Monday, 04. November 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - SEPT/OCT 2019 translate news

Georg and Laurenz Theisinger was the only father and son team to fly during the 15m German Championship in Marpingen. The team flew very well with Laurenz winning Day 7 and Georg, after their out landings on Day1, managed to still finish strong in third place overall. Georg shares more about their adventure. JS had the privilege of exhibiting at the recent Austrian Gliding Day, well organised by the members of the Austrian Gliding association.  Uys Jonker had the opportunity to tell how a new product is born and spoke about JS’s exciting new products. Pilots also had to opportunity to test fly the JS3 the next day in Mariazell.
The first South African Junior Nationals was held in September in Potchefstroom followed by the South African National Gliding Championships in October. The SA Nationals was, for the first time in history, split into two events to give pilots the opportunity to compete in more than one FAI class. The first event was for the 15m, Club and Double seater class.
The JS2 self-launcher project is progressing steadily and JS is planning to start with production of the first prototypes in just a month's time.
 
 

Lukas Schneeberger, Uys, Stefan Schuster (future world champion), Sebastian Pöchlauer and Paul Kirchberger with the famous JS cake
The colourful JS stand at the
Austrian Gliding Day in Vienna
The Father and son team, Laurenz and Georg

 


Tuesday, 29. October 2019 Wieder am Segelfliegertag: Die OLC-Segelflugflotte. translate news

Es ist ja nun schon fast Tradition, dass der OLC und sein Partner ' PETER H. BRAASCH Luftfahrt-Versicherungsmakler ' aus Hamburg  mit einem Stand zur OLC-Segelflugflotte informieren.
Die OLC-Segelflugflotte: Was zunächst eher eine kleinere Aufmerksamkeit generiert hatte entwickelte sich zu einem High-Flyer mit heute rd. 1.000 Flugzeugen. Angesichts des Erfolges wundert es also nicht, dass von Seiten PETER H. BRAASCH heuer sogar zwei Mitarbeiter aus Hamburg anreisen, um am Segelfliegertag alle Fragen zum Thema 'OLC-Segelflugflotte' zu beantworten.
Erst im September wurde auf der OLC website unter dem Titel 'Aktuelle Informationen aus der OLC-Segelflugflotte' informiert, den Beitrag findet ihr hier.
Über eueren Besuch freut sich der OLC und sein Partner ' PETER H. BRAASCH Luftfahrt-Versicherungsmakler '.
Bis am Samstag in Freudenstadt

Sunday, 27. October 2019 Erste Flüge mit dem OLC Discus - Wellenfliegen in Hohenems translate news

Am letzten Sonntag konnte ich den OLC Discus zum ersten Mal so richtig testen. Frühmorgens fuhr ich zusammen mit Sebastian und Toni auf den Flugplatz nach Hohenems. Schnell waren die drei Flieger aufgebaut und wir startbereit, jedoch schob sich kurz vor dem geplanten Startzeitpunkt eine Nebelfront vom Bodensee über uns, was den Start erstmal unmöglich machte.
Um 11:30 Uhr, mit stärker werdender Sonne, löste sich der Nebel jedoch endlich auf und wir konnten starten. Da es für mich der erste Flug im Südföhn und auf der Alpennordseite war, tastete ich mich nach einem kurzen Turbo Testlauf, langsam in die erste Welle voran. Der turbulente Einstieg durch den Rotor, wurde jedoch schon kurz später, mit einem laminaren Steigen von über 5m/s belohnt. Anschließend konnte ich circa 400km zwischen Schänis und Landeck zurücklegen. Abends gab es auch noch eine Freigabe auf FL195, wo Sebastian wunderschöne Fotos vom OLC Discus schießen konnte. Nach fast 7h Flug landeten wir wieder pünktlich zum Sonnenuntergang in Hohenems.
Für mich war es eine schöne erste Gelegenheit den Flieger kennen zu lernen und freue mich jetzt auf die kommende Saison mit der “OLC”. Vielen Dank nach Hohenems für die unkomplizierte Startmöglichkeit und Sebastian für die hammer Fotos!
 
Henrik Theiss
Fotos: Sebastian Griener
 
Aufrüsten bei Sonnenaufgang Start kurz nach Nebelauflösung Aussicht aus FL185

 


Wednesday, 23. October 2019 News: DG-1001e neo translate news

Qualität, Leistung, Sicherheit und Allround-Eigenschaften sind seit dem Erscheinen der DG-1000 die wichtigsten Attribute unseres beliebten Doppelsitzers. Mit über 300 verkauften Exemplaren werden die Flugzeuge der DG-1000 Familie erfolgreich in allen Bereichen des Segelflugs eingesetzt.
Daher war es für uns ein logischer Schritt dieses Erfolgsmodell weiter zu entwickeln. Mit der DG-1001e neo erscheint nun der erste Doppelsitzer mit dem beliebten FES-Antrieb in Serie.
Die neuen 20m Außenflügel mit neo-Winglets bündeln das aerodynamische Know-How welches sich DG zusammen mit Johannes Dillinger über viele Jahre erarbeitet hat.
  • FES System von LZ Design
  • 30kW Brushless Motor mit Faltpropeller
  • LiPo Batterien der 3. Generation (16S, 75Ah, 8,9kWh)
  • Bedienung des Antriebs von beiden Sitzen aus
  • Neue 20m Außenflügel mit neo-Winglets
  • 790kg MTOW
  • Erstflug Anfang 2020!
Quality, performance, safety and all-round capabilities have always been the most important characteristics of our well known DG-1000 family since its roll-out. With more than 300 units sold, the DG-1000 family is flying in all areas of gliding. For us it was a logical conclusion to run this successful model through an update now.
With the DG-1001e neo we present the world’s first double seater in serial production powered by the well-known and popular FES system.
The glider will feature new 20m wingtips with neo-winglets as a result of numerous successful aerodynamic projects that we conducted together with Johannes Dillinger during the past years.
  • FES system by LZ Design
  • 30kW brushless motor with foldable propeller
  • Generation 3 LiPo batteries (16S, 75Ah, 8,9kWh)
  • FES control units on both seats in series
  • New 20m wingtips with neo winglets
  • 790kg (1.742 lbs) MTOW
  • Maiden flight in the beginning of 2020

DG Flugzeugbau


Tuesday, 22. October 2019 Print your OLC-Certificates - Now! translate news

Your 2019 OLC-achievements are now available to be printed out. Your club’s achievement, your personal success, whatever you of you may print it in bright colors on paper. The 2019 certificates are now ready to be downloaded. Did you know, that every participant receives a certificate? Regardless of your personal ranking, go ahead and grab your reward! OLC does now also offer certificates for different continents, for example OLC Champion South Amerika or OLC Champion Europe.
Here is what you need to do:
Simply hit “my certificates” in the menu. You will now find all the competitions in which you have scored. When clicking it a PDF will be created. Print it out, frame it and hang it on the wall to make your achievements visible to everybody!
 
Certificates for everybody:
 
Moriarty Soaring - Gold League
Champion 2019
Klaus Ohlmann - OLC-Champion France
Keith Essex - OLC Speed
Champion Worldwide
 
Here is what you need to do:
 
Hit “my certificates” in the menu.
Choose your scorecard here.
Save your document as PDF
and print it out, that’s all!

 


Tuesday, 22. October 2019 Jetzt Urkunden ausdrucken! translate news

Egal ob Landes-, Quali-, Bundesliga oder Einzelwertung - eure Erfolge gibt's in Farbe und auf Papier. Ab sofort stehen die Urkunden für die OLC Saison 2019 zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung. Und das Beste: Urkunden bekommt jeder Teilnehmer, egal welche Platzierung erreicht wurde. Neu sind Urkunden für Kontinente, z.B. OLC Champion Südamerika oder OLC Champion Europa.
So geht's:
Einfach im Menü auf "Meine Urkunden" klicken. Nun erscheinen die Wertungen, in denen ihr mitgeflogen seid. Draufklicken und ein PDF wird erzeugt. Ausdrucken, einrahmen, aufhängen. Zeigt allen Eure Erfolge!
 
Urkunden für alle:
 
LSV Rinteln - Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2019
Bernd Goretzki - Champion Germany 2019
Jan Kretzschmar  - Speed Champion Germany 2019
 
So geht's:
 
Im Menü auf "Meine Urkunden" klicken
Hier könnt ihr die Wertung auswählen
Als PDF speichern und ausdrucken.
Fertig!
 
 

Saturday, 05. October 2019 Segelflug-Bundesliga 2019: Der Süden verliert, im Norden wird aufgestiegen ;-) translate news

Das war das Resümee von Heiko Hertrichs beeindruckender Saison-Analyse, vorgetragen auf dem OLC - Finale am 5. Oktober in Poppenhausen.
Doch alles der Reihe nach ...
Für den sportbegeisterten Segelflieger gibt es am ersten Samstag im Oktober nur einen Termin: das OLC Liga-Finale in Poppenhausen! Wer noch nie dabei war und denkt, dass es sich dabei um eine Urkundenübergabe mit Händeschütteln handelt, der irrt. Vielmehr stehen der persönliche Erfahrungsaustausch, die hochkarätigen Vorträge wie die Wetteranalysen von Wetter-Spezialist Bernd Fischer von TopMeteo und die fundierten Liga-Analysen von Heiko Hertrich im Vordergund. Als Special-Guest hatte der OLC in diesem Jahr den mehrfachen Welt- und Europameister Wolfgang Janowitsch eingeladen, der gemeinsam mit Ludwig Stark aus Österreich angereist war. Neben den Vorträgen der  "alten Hasen" steht das Liga-Finale aber vor allem im Zeichen der Nachwuchsförderung, die dem OLC seit jeher eine Herzensangelegenheit ist.
Über 10 Jahre nachhaltige Jugendförderung - Erfolgsgeschichte OLC-Discus
Jedes Jahr hat ein ambitionierter Nachwuchspilot die Chance, den von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellten Discus 2cT ein Jahr lang nutzen zu dürfen. Am Samstag wurde der OLC-Discus bereits zum 11. Mal vergeben. Das Förderflugzeug hat im Laufe der Jahre - auch dank der intensiven Betreuung der Jugendlichen durch Wilfried Großkinsky -  viele sehr erfolgreiche Wettbewerbspiloten hervorgebracht. Keine Frage also, dass die Junioren auf diesen Programmpunkt besonders hinfiebern. Maßgeblich für die Entscheidung ist unter anderem die Platzierung in der OLC Junior Challenge, die 2019 Maximilian Dorsch vom AC Bamberg mit respektablem Punkteabstand für sich entschied. Max kam bereits im Jahr 2015 in den Genuss des Förderflugzeugs. Am Ende entschied sich die Jury für Henrik Theiss von der FLG Grabenstetten, der das Flugzeug in Poppenhausen von Marcel Kaspari übernehmen durfte und nun die Chance hat, mit dem "OLC" fliegerisch über sich hinauszuwachsen.
Einen Smiley und Anwesenheit - das sollte man schon erwarten können
Neben dem OLC-Discus vergibt Wilfried Großkinsky jedes Jahr mehrere Sach- und Geldpreise. So erhielt Maximilian Dorsch einen Geldpreis von 750 Euro, der Drittplatzierte Markus Uhlig eine Einladung zum 1.000-Kilometer-Camp in Bitterwasser, der Viertplatzierte Philip Goralski einen Geldpreis über 250 Euro. Maximilan Dorsch darf sich darüber hinaus für den Gewinn des Bitterwasser Cups über einen 10 Tage All-Inklusive Aufenthalt in Bitterwasser freuen. Der Zweitplatzierte der Junior Challenge war nicht anwesend, seinen Geldpreis in Höhe von 500 Euro wird er aus diesem Grund nicht erhalten.
Wie schon im Vorjahr haben es nicht alle für den OLC-Discus nominierten und angeschriebenen Junioren für nötig gehalten, sich zurückzumelden. "Es gibt immer Gründe, die im Weg stehen können, etwa beruflicher oder privater Art. Aber selbst dann kann man sich wenigstens abmelden", so Gerd-Peter Lauer.
Vergabe der OLC LS 8 neo - Eric Schneider fliegt konsequent auf Sieg
Das zweite Förderflugzeug, die LS 8 neo, wird in der neuen Saison von Eric Schneider von der FSG Hammelburg geflogen, der das von Ralph Bürklin gestiftete Flugzeug von Philipp Lauer übernehmen durfte. Bereits ab Mitte der Saison zeigte sich, dass Eric in der für die Vergabe entscheidenden Wertung 'U25-Liga Pilotenprofile' ganz konsequent 'auf Sieg' fliegt. So lag er dann letztendlich mit 1.530,72 Punkten, die er an 17 Runden (!) erflogen hatte, uneinholbar vorne. Und jungendliche Piloten in seinem Verein hatte er, so wie es in den Statuten für die LS 8 neo Vergabe steht, motiviert und mitgezogen: Am Ende erreichte die LSG Hammelburg in der U25 - Juniorenliga Platz 3! Besonders beeindruckt waren seine Flugzeiten in den letzten beiden Jahren 2018 und 2019, nämlich 199 Std. in 2018 und 234 Std. in der OLC-Saison 2019. Sein Sahnehäubchen war jedoch ein 1.109-Punkte-Flug (910 km) mit einer Standard Libelle am 3.7.2019. Und er wird die ihm nun für ein Jahr zugesprochene LS 8 neo auch optimal nutzen können: In den Letzten Tagen wurde Eric Schneider zur Sportförder-Kompanie der Bundeswehr berufen.
Young Eagle Speed Cup - Fliegen mit den Champions in Kiripotib
Keine Preise, sondern nur Urkunden, danach sah es zunächst bei der Siegerehrung des Young Eagle Speed Cups aus, bis Ludwig Starkl Christian Lampert mit einer einwöchigen Teilnahme beim "Flying with the Champions" in Kiripotib überraschte. Ludwig Starkl hatte den Preis gemeinsam mit Wolfgang Janowitsch spontan zur Verfügung gestellt. Das gemeinsame Projekt "Flying with the Champions", bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Welt- und Europameistern unter professioneller Anleitung in Namibia zu fliegen und von ihnen zu lernen, existiert bereits seit sieben Jahren. Der Startplatz Kiripotib bietet dafür ideale Bedingungen.
Weltmeister Wolfgang Janowitsch: "Wenn ich jemand anderem den Sieg nicht gönne, bin ich ihn selbst nicht wert"
Absolutes Highlight des Nachmittags war der Soaring Talk zwischen Gerd-Peter Lauer und dem zweifachen Weltmeister Wolfgang Janowitsch, der sich rund um die Frage "Wie werde ich Weltmeister?" drehte. Anders als beim Frontalvortrag, wie man ihn von anderen Veranstaltungen kennt und bei dem der Referent strikt seinem vorher erarbeiteten Skript folgt, entsteht beim Soaring Talk ein lebendiges Gespräch. Dies führt oftmals dazu, dass sich der eingeladene Gast öffnet und wertvolle Gedanken mit dem Publikum teilt, die er bei einem gewöhnlichen Vortrag für sich behalten hätte.
So war es auch am Samstag, als Wolfgang Janowitsch seinen Zuhörern tiefe Einblicke in seine Gedankenwelt erlaubte. Schnell wurde klar, bei Janowitsch spielt die mentale Stärke eine zentrale Rolle, denn handwerklich fliegen - wir erinnern uns an den Talk mit Michael Sommer im Vorjahr - können bei einer Weltmeisterschaft alle. Diese mentale Stärke aber kann man sicht nicht anlesen, sie muss ins Unterbewusstsein, man muss sie leben. "Ich nenne es auch Gedankenhygiene", beschreibt Janowitsch sein Vorgehen, sich im Alltag von negativen Gedanken zu befreien und Entspannung zu üben. Zur mentalen Stärke gehört aber auch, wie man mit Enttäuschungen umgeht und diese verarbeitet. "Anstatt mich über eine eigene, vermeintlich schlechte Entscheidung im Wettbewerb zu ärgern und mich hineinzusteigern, freue ich mich für den Konkurrenten, dass er eben diesmal die bessere Entscheidung getroffen hat." Denn die Entwicklung eines erfolgreichen Sportlers verläuft nie gerade, es geht immer auf und ab, erklärt Janowitsch. Gerade am Anfang kommt man aber schnell in eine Frustspirale, etwa wenn auf die ersten erfolgreichen Wettbewerbe eine Niederlage auf die andere folgt. "Viele kommen aus dieser Spirale nicht mehr raus", berichtet er. Dann kann es helfen, sich in Erinnerung zu rufen, wieso man eigentlich fliegt und zur kindlichen Begeisterung für das Fliegen zurückzufinden. Bei alldem darf das Ergebnis nie im Vordergrund stehen, sonst verkrampft man. Nur wenn man dies alles umsetzen kann, wird man ein Leben lang Spaß am Segelfliegen haben und erfolgreich sein.
Nass im Süden, hohe Trockenheit im Norden - Bernd Fischer und Heiko Hertrich analysieren die Liga-Saison
Die Saison 2019 war aus meteorologischer und sportlicher Sicht eine gute, von der Rekordsaison 2018 aber war sie weit entfernt - da waren sich Liga-Analyst Heiko Hertrich und TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer einig. Die Analysen von Heiko Hertrich brachten Bermerkenswertes zu Tage: Auffällig waren in 2019 vor allem die knappen Punkteabstände zwischen den Vereinen, die oft im 0,-Bereich lagen. Keine Mannschaft erreichte die 400-Runden-Speedpunkte, die in 2018 in der ersten Runde reihenweise fielen. Und ein Blick in Abschlusstabellen zeigt: Unter den sieben Absteigern aus der ersten Bundesliga finden sich fünf aus Baden-Württemberg und unter den Aufsteigern in die erste Liga kein einziger. Unter den sieben Absteigern aus der 2. Bundesliga dagegen wieder fünf Vereine aus Baden-Württemberg.
An den Tabellenspitzen dagegen glänzen die Clubs aus dem Norden. Lag es dieses Jahr also wirklich am Wetter? Gab es am Ende das berüchtigte Nord-Süd-Gefälle und keine ausgleichende Gerechtigkeit? Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wie auch die Analyse von Bernd Fischer zeigte. Über die Saison gesehen war es im Süden zu nass, im Norden dagegen herrschte eine hohe Trockenheit. Dazu kamen die schnellen Wetterlagen in den Runden 14-17 im Norden, in denen Rinteln drei Rundensiege in Folge erfliegen konnte - und das nicht nur am Hang.
U25: Königsdorf holt den vierten Titel, doch Oerlinghausen will angreifen
2016, 2017, 2018, 2019 - Königsdorf holt den vierten Meistertitel in Folge. Doch die Übermacht der Königsdorfer in der U25-Liga scheint nicht in Stein gemeißelt, denn 2019 erlebten wir ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Königsdorf und Oerlinghausen. Mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison haben beide Teams den Meister- und Vizemeister-Titel redlich verdient. Großen Respekt verdienen auch die Drittplatzierten aus Hammelburg, allen voran Eric Schneider, der sein Team immer wieder aufs Neue motiviert hat. 2020 wollen die Oerlinghausener die Siegesserie der Königsdorfer stoppen. Die neue Saison verspricht also wieder Hochspannung.
Kommt jetzt die kombinierte Wertung aus U25 und Bundesliga?
Trotz aller Euphorie über die Leistungen der OLC-Junioren lässt sich die allgemeine Situation in den Vereinen nicht schön reden. "Die Anzahl der U25-Piloten nimmt stark ab", berichtet Gerd-Peter Lauer. Nachwuchssorgen plagen selbst die U25-Rekordmeister vom SFZ Königsdorf. Zählte der viermalige Meister 2017 noch 16 aktive U25-Piloten, waren es 2019 nur noch acht, Tendenz abnehmend. Dennoch: In vielen Liga-Vereinen melden überhaupt keine Jugendlichen Flüge in den OLC. Um das Leistungsniveau von "Jung bis Alt" abzubilden, wäre künftig eine kombinierte Wertung aus Bundesliga und U25 denkbar. Was noch auffiel: Die U25-Junioren sind vor allem bei gutem Wetter aktiv, bei schwierigen Wetterlagen, dann wenn die "Big Points" zu holen sind, schafft es kaum ein Team, drei Piloten in die Wertung zu bekommen.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Bilder: Stefan Harries
 
Marcel Kaspari bedankt sich mit einer perfekten Präsentation und netten Worten für ein Jahr Discus 2 CT 18m (etwas dahinter Stifter Wilfried Großkinsky)
Henrik Theiss (FLG Grabenstetten) ist neue Nutzer des Discus 2 CT 18m für das OLC-Jahr 2020 (links Stifter Wilfried Großkinsky, rechts OLC-Boss Reiner Rose).
Die Urkunde ...
Der Discus 2 CT 18m … ein Erfolgskonzept seit über 10 Jahren (von links): Stifter Wilfried Gr0ßkinsky, Henrik Theis und Reiner Rose
Die Sieger der OLC Junior-Challenge (von links): Henrik Theiss (5.), Markus Uhlig (3., FC Grossrückerswalde), Maximilian Dorsch (1., AC Bamberg),
Philip Goralski (4., HVL Boberg)
Danksagung für ein Jahr LS 8 neo (von re.): Moderator Gerd Peter Lauer, Nutzer Philipp Lauer, Stifter Ralph Bürklin und Reiner Rose) … exquisite Pralinen und ein wunderschönes Bild von der LS 8 neo als kleines Dankeschön ;-)
Eric Schneider (FSG Hammelburg) hat sich mit beeindruckenden Leistungen zielstrebig zum ‘OLC-Fördertalent‘ hochgeflogen, neben ihm der Stifter Ralph Bürklin.
Die Urkunde ...
Die LS 8 neo (von links); Stifter Ralph Bürklin, Eric Schneider und Reiner Rose
Maximilian Dorsch hat den europaweit ausgeschriebenen Juniorenwettbewerb ‘Bitterwasser Cup‘ gewonnen und darf nun bereits zum zweiten Mal nach Bitterwasser. Es freut sich mit ihm board member Rainer Hog.
Die Sieger der OLC-Plus Longdistance Wertung (von links): Alexander Müller (3., LSG Bayreuth), Mathias Schunk (2., SFZ Königsdorf), Bernd Goretzki (1., LSV Rinteln)
In Sachen Speed macht ihnen so schnell keiner was vor (von links): Jan Kretzschmar (1., AC Lichtenfels), Reinhard Schramme (3., LSV Rinteln), Michael Möker (2., LSV Burgdorf)
Ludwig Starkl (AT) von ‘Flying with the Champions’ hatte als Gastgeschenk für einen erfolgreichen Junior einen Aufenthalt in Kiripotib (Namibia) mitgebracht. Der Glückliche war dann letztendlich Christian Lampert (FSV Grabfeld), der Vize-Sieger des Young Eagle Speed Cups (im Bild rechts neben ihm Ludwig Starkl).
Star-Gast des Abends war der mehrfache Weltmeister und mehrfache Vize-Weltmeister Wolfgang Janowitsch aus Österreich. Die geniale Abrundung seines Besuches war dann der Soaring-Talk mit Gerd Peter Lauer, der ihm dann Informationen und geradezu Weisheiten entlockte, die man so schnell in keinem Frontal-Vortrag geboten bekommt – hier addierte sich das Potential zweier Experten … einmalig!
Bernd Fischer (TopMeteo) fasste das Jahr zusammen und zog seine Schüsse. Das war unter dem Strich ein markanter Schlußpunkt unter seine wöchentlichen Rundenberichte. Die Kombination aus meteorologischen Wissen plus seiner eigenen Flugerfahrung … das ist der Bringer und fasziniert allwöchenttlich während der Liga-Saison.
Heiko Hertrichs Rückblick auf die Liga-Saison, vor allem die Rückschlüsse, die er dann aus den Erkenntnissen zieht … das alles hat mittlerweile Kult-Status und verleiht dem Segelflug eine Dynamik und Sport-Spannung, wie man sie eben auch in anderen Sportarten kennt und das wöchentlich & alljährlich!
Bei über 150 Besuchern war das Von Steinrück-Haus in Poppenhausen gut gefüllt … eine maßgeschneiderte Location für das OLC-Finale … diesmal fanden sogar die beiden Rümpfe von Discus 2 CT 18m und LS 8 neo Platz!
Die Sieger der U25-Juniorenliga (von links): FSG Hammelburg (3. Platz), SFZ Königsdorf (Deutscher Meister), FG Oerlinghausen (Deutscher Vizemeister) … und in Oerlinghausen hat man auch schon einen Plan, wie man in der OLC-Saison 2020 Königsdorf knacken kann!
Die Sieger der Quali-Bundesliga (von links): FSV Eisenhüttenstadt (3. Platz, Sportfreund Denny Bernsee war extra aus Eisenhüttenstadt angereist!), LVI Hankensbüttel (Deutscher Vizemeister) und LSV Bückeburg-Weinberg (Deutscher Meister, Rühlefix hat die Urkunde fest im Griff!)
Die Sieger der 2. Segelflug-Bundesliga (von links): AC Bad Nauheim (Deutscher Vizemeister), FG Oerlinghausen (Deutscher Meister) und AC Schweinfurt (3. Platz).
Die Sieger der Segelflug-Bundesliga (von links): LSG Bayreuth (3. Platz), LSV Rinteln (Deutscher Meister), LSV Burgdorf (Deutscher Vizemeister).
 
 

Tuesday, 01. October 2019 1. E-Glide Contest auf dem HPH Shark FES in Pavullo, Italien translate news

Teilnehmer des E-Glides, der 13.5m WM und die Wettbewerbsleitung samt Helfern
In den letzten Jahren hat sich das FES-Antriebskonzept nach und nach auf dem Markt etabliert, wurde dabei aber leider wertungstechnisch wie ein klassisches Turbo-Triebwerk betrachtet – zum Zeitpunkt der ersten Motornutzung endet der Wertungsflug. Der Unterschied zwischen klassischen Turbo-Triebwerken und dem smarten Elektro-Antrieb ist jedoch philosophie-bedingt wesentlich größer und bietet viel Raum den Segelflug bzw. den kombinierten Motor-Segelflug neu zu definieren. Eine Arbeitsgruppe der FAI plante daher zusammen mit einigen Enthusiasten einen ersten zentralen Testwettbewerb im sogenannten „E-Glide“, parallel zu der Anfang September in Pavullo/Italien stattfindenden 13,5m WM. Durch glücklichen Zufall ergab sich für mich die Möglichkeit, an diesem Wettbewerb mit einem HPH 304e Shark teilzunehmen. An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an das gesamte Team von HPH Sailplanes für diesen schönen Flieger ausrichten!
Das Wettbewerbsgebiet lag dabei im nördlichen Teil der Apenninen, das Fluggeschehen spielte sich im wesentlichem zwischen der nordöstlichen Tiefebene und dem südwestlich gelegenen Apenninen-Hauptkamm ab. Das beflogene Relief lag zwischen 300m – 1500m MSL und bestand aus unstrukturierten, landwirtschaftlich genutzten Hügeln. Die Flughöhe lag meistens zwischen Gipfelniveau der Hügel und ca. 1500m-1700m MSL. Da Wind und Sonne aus entgegengesetzter Richtung kamen, war richtiger Hangflug selten möglich, meistens sprang man von Lee-Bart zu Lee-Bart. Trotz der landwirtschaftlichen Nutzung gab es wegen allgegenwärtiger Hangneigung nur eine Handvoll an Flugplätzen und akzeptablen Landefeldern im gesamten Gebiet, welche in einer Art Katalog erfasst waren.
Der Shark lag ab dem ersten Tag gut in der Hand und war selbst mit Wasser angenehm zu fliegen. Durch die große Flügelfläche besaß er ein gutmütiges Flugverhalten und stieg selbst in schwacher Thermik hervorragend. Das bequeme Cockpit und insbesondere die simple Bedienung des Motors machten die Fliegerei trotz der schwierigen Wetterbedingungen zu einem genussvollen Spiel zwischen Natur und Technik.
Die Wettbewerbsregeln lassen sich in der Kürze wie folgt erklären: Hauptgedanke des Wettbewerbes war nicht die Bestrafung der Motornutzung, sondern die explizite Freigabe eines Energie-Kontingents zur Nutzung während des Wertungsfluges (meistens 2 kWh). Wer mit Restenergie ins Ziel kam, hat wertungstechnisch Energie verschenkt. Wer mehr Energie benötigt hatte, wurde mit 15 Minuten Zeitstrafe je KWh belegt. Der Abflug erfolgte als Regatta-Start. Basis für die Wertung war die indexkorrigierte und mit eventuellen Zeitstrafen belegte Differenzzeit in Minuten auf den Tagessieger. Diese Differenzzeit wurde ähnlich zur Tour de France über den Wettbewerb aufsummiert.
Alles in allem wurde die Fliegerei durch diesen Motor-Joker in schwierigem Terrain wesentlich entspannt. Mit gemeinsamen Debriefings in kleiner und geselliger Runde konnten wir die zu diskutierenden Details der Wettbewerbsform ausfindig machen und verlebten auch aufgrund der intensiven Bemühungen der Ausrichter eine unvergessliche Zeit vor Ort.
Ein sehr ausführlicher Bericht, in welchem ich auch auf die taktischen Ansätze zur Motornutzung eingehe, ist hier (http://fliegen-im-erzgebirge.de/2019/1016/bericht.html) zu finden.
 
Text: Markus Uhlig
Bilder: Tilo Holighaus/Markus Uhlig
 
Die deutschen Piloten zusammen mit der italienischen Verteidigungsministerin
Der HPH 304eS Shark FES
Der Flugplatz zwischen idyllischen Hügeln
Die erste Hälfte war geprägt von schwülwarmer, feuchter Luft und Gewittern
Die zweite Hälfte stand unter dem Einfluss von trockener Kaltluft mit besseren Sichtweiten
Der Flugplatz und die unlandbare Umgebung, am Horizont rechts die Stadt Modena
 

Saturday, 28. September 2019 OLC-Finale in Poppenhausen: Die Sieger werden erwartet translate news

Wer bekommt für ein Jahr den OLC – Discus … denn … nur wer da ist kann gewinnen!

… und die LS8 neo maßgeschneidert für einen Wettbewerbs-Crack … wer ist es?

Teilnehmer der 1.000 Km Camps in Bitterwasser … nur die Besten erhalten den Zuschlag!

Die OLC Long-Distance Champions sind
Deutscher Meister: Bernd Goretzki (LSV Rinteln), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Mathias Schunk (SFZ Königsdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Alexander Müller (LSG Bayreuth), ist anwesend!
 
Und als Speed-Cracks profilierten sich
Deutscher Meister: Jan Kretzschmar (AC Lichtenfels), ist anwesend!
Deutscher Vize-Meister: Michael Möker (LSV Burgdorf), ist anwesend!
Drittplatzierter: Reinhard Schramme (LSV Rinteln), ist anwesend!
 
Die Segelflug-Bundesliga – die Krone des Vereinssports in Deutschland
U25 Juniorenliga
Deutscher Meister: SFZ Königsdorf, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSG Hammelburg, sind anwesend!
 
Quali-Liga (Aufstieg in die 2. Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: LSV Bückeburg-Weinberg, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: LVI Hankensbüttel, sind anwesend!
Drittplatzierter: FSV Eisenhüttenstadt (Besuch erwünscht, erbitten Info)
 
2. Segelflug-Bundesliga (Aufstieg in die Segelflug-Bundesliga)
Deutscher Meister: FG Oerlinghausen, sind anwesend!
Deutscher Vize-Meister: AC Bad Nauheim, sind anwesend!
Drittplatzierter: AC Schweinfurt, sind anwesend!
 
Segelflug-Bundesliga
Deutscher Meister: LSV Rinteln (Perfekte Info: 25 ‘Mitfeierer‘ werden kommen!)
Deutscher Vize-Meister: LSV Burgdorf, sind anwesend!
Drittplatzierter: LSG Bayreuth, sind anwesend!
 
Zeigt mit eurem Besuch, dass ihr noch ursprüngliche Segelflug-Begeisterung im Blut habt und auch so jubeln könnt wie die zum Beispiel die Fußballer.
 
Hier ist nochmal das komplette Programm.
 
Und zur Einstimmung aus dem OLC-Magazin der Bericht vom Vorjahr.
 
Bis zum nächsten Samstag:
5. Oktober 2019, Poppenhausen (unterhalb Wasserkuppe), Von-Steinrück-Haus, Beginn 13:00 Uhr
 
Wir freuen uns auf euch ;-))

 


Thursday, 19. September 2019 Aktuelle Informationen aus der OLC-Flotte translate news

Schon wieder nähert sich das Jahr dem Ende und zum 31.12.2019 besteht die OLC-Flotte bereits seit 5 Jahren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Kunden und Freunden, die uns das Vertrauen geschenkt haben, ein Versicherungskonzept aufzubauen, welches sich für alle OLC-Mitglieder positiv ausgewirkt hat. Wir können auch mit Recht behaupten, allen Kritikern zum Trotz, dass unser Service und besonders die Schadenabwicklung sehr positives Feedback erhalten hat. Wir haben zwischenzeitlich über 70 Schadenfälle abgewickelt und es sind soweit uns bekannt ist, keine Beschwerden beim OLC aufgetreten.
Wir werden keine Mühen scheuen, mit guter Erreichbarkeit und bestem Service alle Mitglieder zufrieden zu stellen und bitten natürlich weiterhin, diesem einmaligen Projekt zu folgen. Dies gilt vor allem für Diejenigen, die noch nicht Mitglied der OLC Flottenversicherung sind.
Auch die Rabattkonstruktion wird weiterhin bestehen bleiben, wobei wir nicht mehr die Verträge des Vorversicherers benötigen, sondern unsere eigenen Tarife verwenden. Allerdings müssen wir auch der Tatsache Rechnung tragen, dass sich der Markt im Luftfahrtsegment verändert und weniger Kapazitäten auf dem Markt zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass sich diverse Versicherer aus dem Segment Luftfahrtversicherung zurückgezogen haben. Um im Vorwege dem Sanierungsbegehren der Versicherer zu begegnen und auch im Hinblick auf die Homogenität der Versicherungsgemeinschaft werden wir einige Verträge überprüfen und anpassen müssen. Dies bezieht sich insbesondere auf schadenbelastete Verträge. Wir denken, dass dies ein risikogerechter Ausgleich innerhalb der Versicherungsgemeinschaft ist.
Weiter haben wir, insbesondere weil die Frage immer wieder an uns herangetragen wurde, ein neues Konzept entwickelt, um auch Triebwerksversicherungen anzubieten. In der Kaskoversicherung sind innere Schäden am Triebwerk grundsätzlich ausgeschlossen. Hierfür gibt es schon seit jeher die Möglichkeit, diese separat über eine Triebwerksversicherung abzudecken. Allerdings hat sich lange Jahre kein Versicherer gefunden, der dies zu überschaubaren Prämien anbietet. Wir freuen uns, dass wir Ihnen einen Versicherungsschutz anbieten können, der überschaubar und leicht abzuschließen ist.
Sie finden in der beiliegenden Datei Triebwerk Anfragenformular PHB Deutschland.pdf unser Formular zur Triebwerksversicherung. Die Versicherungssummen und Prämien finden Sie auf dem Anmeldeformular
Wir glauben, dass dies eine hervorragende Innovation ist, weiterhin den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und hoffen auf eine rege Teilnahme.
Für weitere Fragen stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Mit Fliegergrüßen PETER H. BRAASCH (Luftfahrt-Versicherungsmakler)

 


Sunday, 08. September 2019 Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth trauert um Andreas Baier translate news

2018 durfte Andreas Baier nach dem Sieg der LSG Bayreuth in der Segelflug-Bundesliga als Teamkapitän die Meisterschale in Empfang nehmen
Andreas Baier vor dem Start zu einem Bundesliga-Flug
Bayreuths leidenschaftlichster Segelflieger Andreas Baier ist tot. Der Kapitän der Bundes- und Weltliga-Siegermannschaft von 2015 und 2018 und Organisationsleiter der Segelflug-Weltmeisterschaften 1999, ist am Sonntag nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
Bis zuletzt war er mit ganzem Herzen seinem Hobby, der „Faszination Segelfliegen“ verbunden.
In der Saison 2018, als er bereits von seiner Krankheit wusste, flog er noch wahre Höchstleistungen. In 15 von 19 Bundesliga-Runden gehörte er zu den jeweils drei gewerteten LSG-Piloten. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 163,18 km/h über die 2,5-stündige Wertungszeit, der besten LSG-Wertung der ganzen Saison, setzte er am letzten Tag der letzten Runde den spektakulären Schlusspunkt unter ein wochenlanges Kopf-an-Kopf-Rennen, das dem Team der LSG Bayreuth den Deutschen und den Weltmeistertitel eingebracht hat - mit allen Ehrungen, die folgten: Meisterschale, Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bayreuth, Mannschaft des Jahres des Nordbayerischen Kuriers und Ehrenmitgliedschaft im Verein. Dabei war es ihm als Teamkapitän gar nicht recht, dass seine Einzelleistung so hervorgehoben wurde - er betonte stets, dass die Flüge seiner Teamkameraden genau so wichtig für den Sieg waren.
Bereits 2002 war er einer der Hauptmotivatoren für die aktive Beteiligung der Luftsportgemeinschaft an der Bundesliga. Er hat viele Fliegerkameraden dazu gebracht, die Flüge anhand der Bundesliga-Regeln statt nach dem Muster klassischer Streckenflüge zu optimieren und hat viele taktische Muster selbst entwickelt. So war er bereits am ersten Bundesliga-Sieg 2002 maßgeblich beteiligt und im Laufe der Zeit wurde er zum Teamkapitän, eine im Segelflug bis dahin völlig unbekannte Position.
Als Teamkapitän konnte er vier Vizemeistertitel feiern, bevor die Mannschaft 2015 in einem spannenden Schlussspurt den Bundesliga-Meistertitel ein zweites Mal holen konnte. Doch damit nicht genug: Auch in der weltweiten Wertung "World League" war Bayreuth in dieser Saison Sieger, was vor der letzten Runde nur noch mathematisch möglich schien. In der letzten Runde natürlich mit auf der Wertungsliste: Andreas Baier. Da es eine funktionierende Weltliga nur im Segelflug gibt, war sein Team auf einmal die beste Vereinssportmannschaft der Welt. Mit dem erstmaligen Gewinn des Titels "Mannschaft des Jahres" des Nordbayerischen Kuriers schien dieser Erfolg weder überbiet- noch wiederholbar, bis es 2018, zur großen Freude des ganzen Teams, noch einmal so kam.
 

Wednesday, 04. September 2019 OLC-League 2019: Moriarty Soaring wins the Gold League translate news

The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2020 OLC-Gold League.

 

OLC-Gold League 2019:
# Punkte
1 186,00
2 151,00
3 136,00
4 118,00
5 100,00
6 97,00
7 85,00
8 84,00
9 77,00
10 77,00
11 76,00
12 72,00
13 68,00
14 62,00
15 54,00
16 27,00
17 24,00
18 22,00

 

OLC-Silver League 2019:
# Punkte
1 249,00
2 175,00
3 173,00
4 154,00
5 131,00
6 130,00
7 129,00
8 124,00
9 122,00
10 113,00
11 97,00
12 94,00
13 92,00
14 92,00
15 91,00
16 90,00
17 85,00
18 84,00
19 81,00
20 81,00
... ...

 


Wednesday, 04. September 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - AUGUST 2019 translate news

Maximilian Seis, top French gliding pilot, shares his experience of flying the JS3 during the 20th EGC in Prievidza, Slovakia, where he finished in 2nd Place! After the SGP Final in Spain JS had the opportunity to interview Sebastian Kawa, Nr 1 ranked pilot in the World. Philippe de Pechy shares how surprised his sixteen year old son, Clément, with the opportunity to fly his JS1 for the very first time. Then last but not least AP Kotze, JS’s Engineering Manager, flew his 100th maiden test flight! AP shares a bit of his gliding history which led up to this important day.
 
 

First Solo Flight
Sebastian Kawa and Maximilian Seis
Clement with EJ

 


Monday, 02. September 2019 LXNAV News 08/2019 translate news

Mit der Version 7 für alle LX90xx und LX80xx hat LXNAV einen eigenen Clouddienst namens LXNAV CONNECT etabliert. Geräte mit aktiver WiFi Funktion können über diesen Dienst verschiedenste Sevices nutzen. Z.B. Speicherdienste, Wetteranbieter, aber natürlich auch eine Direktmeldung in den OLC stehen somit zur Verfügung. Melden Sie Ihren Flug direkt nach dem Ausrollen im OLC an, scheller und einfacher geht es kaum noch....
Mehr Informationen finden Sie hier: https://gliding.lxnav.com/news/new-firmware-version-7/
 
With the introduction of version 7 for all LX80xx and LX90xx instruments LXNAV established its own cloud service, named LXNAV CONNECT. Devices with active WiFi functionality can access several services, like cloud storage services, weather providers and many more. Another very useful functionality is uploading your flights directly from the instrument to the OLC. No more SD-cards or USB-sticks.....
More information can be found here: https://gliding.lxnav.com/news/new-firmware-version-7/
 
 

Übersicht aller Dienste
overview of all services
Satellitenbild
satellite picture
Direktmeldung in den OLC
direct upload to the OLC

 


Friday, 30. August 2019 Die Faszination und Leidenschaft des Bundesligafliegens translate news

Rolf Wagner sieht im Bereich der Pressearbeit in den Segelflugvereinen noch erhebliches Potenzial nach oben.
Seit wenigen Tagen ist die Saison 2019 Geschichte und an dieser Stelle wollen wir die Faszination des Ligafliegens einmal aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und dabei auch zwei motivierte Streckenflugpiloten aus Gifhorn und Celle zu Wort kommen lassen. In den zurückliegenden Wochen lief es ja auch aufgrund des Hangsegelfliegens im Weserbergland für die Nordvereine richtig gut. Immerhin wurden drei der neunzehn Runden an den Hängen des Weser- und Wiehengebirges sowie des Iths entschieden.
Zu diesem Thema resümierte Reiner Rose: „Als wir vor 20 Jahren die Ligaidee auf den Weg brachten, da waren viele Piloten anfänglich äußerst skeptisch, weil ja doch nur die Albflieger gewinnen würden!“
Und was passierte dann tatsächlich? Der LSV Burgdorf dominierte einige Jahre die Szenerie und wurde ab dem Jahr 2012 insgesamt viermal Deutscher Meister.
Zum Thema Motivation zum Ligafliegen in den Vereinen äußerte der erfahrene Speedjäger Dennis Polej vom LSV Gifhorn folgende aussagekräftige Gedanken: „Ich denke, das Ligafliegen gibt unserem Verein ein gemeinsames Ziel. Während man in der DMSt-Wertung eher für sich selbst fliegt und nebenbei Mannschafts- und Vereinswertungen abfallen, haben wir hier schon vor dem Wochenende gemeinsame Ziele und Strategien, die in unserer WhatsApp-Gruppe besprochen werden, für das jeweilige Wochenende. Auch das gemeinsame Verlagern des Streckenflugbetriebs an einen anderen Flugplatz, wie in der vorletzten und drittletzten Runde nach Rinteln, findet dank der vorherigen Absprachen nun öfter statt.“
Natürlich ist es auch wichtig und unentbehrlich, die guten Ergebnisse den Sportredaktionen der entsprechenden Lokalzeitungen und auch der OLC-Webseite zu übermitteln.
Die erforderliche Kommunikation zu den Sportredaktionen muss natürlich durch regelmäßige Kontakte der Pressewarte der jeweiligen Segelflugvereine gepflegt werden.
Es ist schon erstaunlich, dass viele Mitmenschen, die mit dem Segelflugsport eigentlich überhaupt nichts am Hut haben, regelmäßig die Berichte in der Presse verfolgen und auch tatsächlich mit dem Segelflugverein ihrer Region mitfiebern, weil regelmäßig an der Spitze und auch am Ende der Tabelle an Spannung nicht zu überbietende sportliche Wettkämpfe stattfinden.
Die Pressearbeit muss aber daher noch eine größere Gewichtung und auch mehr Würdigung in unseren Vereinen erhalten, weil wir damit eine große Chance haben, den Segelflugsport einer breiten Öffentlichkeit und auch, was gerade in dieser schnelllebigen Zeit immer lebensnotwendiger wird, der Politik nahe zu bringen.
In dieser Saison war der sportliche Wettkampf um den Vizemeistertitel zwischen dem LSV Burgdorf und der LSG Bayreuth bis zur letzten Runde ein wahrhaftiges Herzschlagfinale, das knapp zugunsten der Niedersachsen ausging.
Und im letzten Jahr konnte sich der Aero-Club Braunschweig erst mit dem Hauch eines Wimpernschlages in der Finalrunde auf den ersten Nichtabstiegsplatz retten.
In der U25-Liga lieferten sich die Junioren von Königsdorf und Oerlinghausen in dieser Saison ein packendes Rennen, das die Bayern mit einem knappen Vorsprung von 5 Punkten für sich entscheiden konnten.
Die OLC-Ligen sind das, was eindeutig die Masse der sportorientierten Segelflieger interessiert. So gibt es nach sehr guten Runden eine geradezu ungeheure Nachfrage auf der Webseite. Der beste Tag des Jahres 2019 war der 1.6. (Samstag) mit 2.768 Flügen und 20.197 Besuchern am Folgetag auf der OLC-Webseite.
Somit ist das bundesweite Ligafliegen durchaus als Krone des dezentralen Segelflugsports anzusehen. Die Ligaregeln erlauben es selbstverständlich, dass die Pilotinnen und Piloten im Rahmen eines sehr guten Langstreckenfluges aber auch einen schnellen Ligaflug platzieren können.
Ein Steckenpferd ist für die OLC-Macher geradezu die U25-Juniorenliga, weil sie denjenigen leistungsorientierten Junior aussuchen, der dann die LS 8 neo jeweils für ein Jahr bekommt.
Zur Frage nach der persönlichen Motivation für seine regelmäßige Teilnahme am Bundesligafliegen teilte uns der engagierte Aufwindjäger Daniel Pietsch von der in dieser Saison lange gegen den Abstieg kämpfenden Flugsportvereinigung Celle diese interessanten Aussagen mit: „Man entwickelt automatisch Ehrgeiz für diese Wertungsform, wenn man, so wie ich, davon fasziniert ist,
wie schnell man mit einem reinen Segelflugzeug und mit Hilfe der Natur fliegen kann. Ich hätte vor
einigen Jahren nie gedacht, dass ich mal mit der Clubklasse die Marke von 100 km/h knacken werde. Mittlerweile ist das von mir angestrebte Ziel der Bereich von 130 km/h.“
Und Daniel lag es zudem noch am Herzen zu erwähnen, dass das Allerwichtigste neben den ganzen Wertungsflügen immer der Spaß und die Freude an der Sache sein sollten.
So sind wir Segelflieger im Gegensatz zu zahlreichen anderen hochbezahlten Sportlern doch wahre Idealisten, die mit Herzblut, Engagement und auch mitunter mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand diesen wunderschönen Sport betreiben.
Behalten wir doch einfach die vielen schönen Erlebnisse dieses Jahres in unserem Gedächtnis und freuen uns auf die noch weit vor uns liegende Saison 2020! Was sagte doch einst die Fußballtrainerlegende Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!“
 
Rolf Wagner
Aero-Club Braunschweig
 
Faszination Ligafliegen mit dem Discus 2 des Aero-Club Braunschweig über der Löwenstadt.
Der hier startbereite Christian Ückert und Karsten Bennewitz vom Aero Club Braunschweig sind zwei ausgesprochene Taktikfüchse.
Die beiden Braunschweiger Speedpunktgaranten und Nichtraucher Markus Schmied (links) und Hayung Becker freuen sich auf diese Art und Weise über Rang 10 ihrer Segelfluggruppe.

 


Wednesday, 28. August 2019 SFG Stadtlohn: 2 Jahre 1. Bundesliga – und es macht immer noch Spaß! translate news

Hätte man uns vor 6 Jahren gesagt, dass wir mit unserem kleinen Verein aus dem Westmünsterland einmal in der ersten Bundesliga fliegen, dann hätten dies schon viele belächelt. Dass wir dort aber auch noch eine mittlere Platzierung belegen könnten, hätte wohl keiner für realistisch gehalten. Doch manchmal passieren auch eher unmögliche Dinge und darauf sind wir ein kleines bisschen Stolz.
Doch so einfach war der Weg von der Quali-Liga bis zur mittleren Platzierung in der ersten Liga dann doch nicht. Im letzten Jahr war bis zur letzten Runde nicht klar, ob wir den Klassenerhalt sichern können und auch die Runde an sich war spannender denn je. Große Erleichterung fiel von uns ab, als Christoph Kahler es doch noch nach Hause schaffte und über unser Clubheim zischte – drei Wertungsflüge zusammen – yes!
Uns war klar, dass auch in dieser Saison die Konkurrenz wieder groß sein wird. Egal, ob es um das Wetter geht oder die Pilotenanzahl – andere Vereine haben oft eine bessere Ausgangsposition. Doch das motivierte unsere Mannschaft noch mehr. Wir schickten jedes Wochenende im Schnitt vier Piloten ins Rennen. Bei noch so bescheidenem Wetter hockten sie am Flugplatz, beobachteten das Wetter und hofften auf ein Fenster, um bloß keinen Punkt liegen zu lassen.
Die erste Hälfte der 19 Runden brachten für uns jeweils vordere Ränge in der Platzierung. So konnten wir ein kleines Punktepolster für schwächere Wetterlagen bilden. Und so war es dann auch - die letzten Runden wurden quasi vom Wind entschieden: Unsere ostwestfälischen Konkurrenten freuten sich über hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, die sie im Weserbergland fliegen konnten, wobei wir aufgrund mangelnder Bedingungen an den Boden gefesselt waren. Aber zum Ende sind wir doch noch im vorderen Drittel der Liga gelandet!
Was nehmen wir aus Bundesliga mit?
Durch die Bundesliga ist eine neue Dynamik in unserem Verein und im Streckenflug entstanden. Piloten, die sonst weniger „Strecke geflogen“ sind, haben hier eine Motivationsquelle gefunden. Jeder fliegt für sich, aber irgendwie fliegt man doch im Team und kämpft zusammen – egal, ob junger Scheinpilot oder erfahrener Segelflugpionier. Und ja, nicht zuletzt wird auch geflogen, wenn kein „Hammerwetter“ ist.
All diese positiven Erfahrungen und Einflüsse durch dies leistungsorientierte Fliegen ist letztlich dem Umstand zu verdanken, dass durch die Initiatoren des OLC der Boden für diese Challenge geschaffen wurde. Als Verein möchten wir uns bei ihnen ausdrücklich dafür bedanken.
Wir sind gespannt, was die nächste Saison bringt und hoffen vor allem, unsere Nachwuchspiloten für die Bundesliga gewinnen und ihnen somit einen Anreiz für den Streckenflug geben zu können.
Vielen Dank an unsere Piloten für euer Engagement und Durchhaltevermögen!
 
Anne Mensing
 
Startaufstellung in Stadtlohn
Über Langeoog Blick auf
Baltrum und Norderney
Bundesliga-Team
 

Wednesday, 28. August 2019 OLC-Finale: Spannende Vorträge – Krönung der Besten – Freunde treffen translate news

5. Oktober 2019, Poppenhausen, Von-Steinrück-Haus, Beginn 13:00 Uhr
 
OLC-Nachwuchsförderung
OLC Discus:
- TOPs aus 2019 mit Marcel Kaspari
- Präsentation / Auswahl des Begünstigten für 2020
OLC LS8 neo:
- Top’s aus 2019 mit Philipp Lauer
- Präsentation des Begünstigten für 2020
 
Bitterwasser-Nachwuchsförderung: Der Junioren Cup 2019
- Neues von der Lodge präsentiert von Rainer Hog
 
Soaring-Talk mit dem mehrfachen Weltmeister und mehrfachen Vizeweltmeister Wolfgang Janowitsch
geführt von Gerd Peter Lauer
 
'Flying with the Champions' – die besten Wettbewerbspiloten zeigen in Namibia, wo es lang geht - präsentiert von Ludwig Starkl
 
Wetter-Report von Bernd Fischer:
Die Super-Lagen in 2019 im Kontext zu klimatologischen Veränderungen
 
Mit langem Atem: Long-Distance Cracks
OLC-Plus Champions Deutschland
 
Die Herausforderung: Speed-Fliegen
Speed-OLC Champions Deutschland
Young Eagles Speed Cup
 
Krönung des Vereins-Sports: Die Segelflug-Bundesliga
- präsentiert von Heiko Hertrich und Gerd Peter Lauer
U25 Juniorenliga
Quali-Liga
2. Bundesliga
Bundesliga
 
Programmänderungen vorbehalten.
 
Wir freuen uns auf euren Besuch – bringt gute Stimmung mit ;-)
 

Tuesday, 27. August 2019 U25: Großes Finale zwischen Oerlinghausen und Königsdorf translate news

Was für ein spannungsreiches Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich Königsdorf und Oerlinghausen in den letzten Runden geliefert. Die Finalrunde holt sich nochmals Oerlinghausen, aber Königsdorf verschenkt mit einem Silberplatz fast gar nichts und ist erneut Sieger der U25-Liga. Grandios holen sie zum vierten Mal in Folge den Titel. Mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison haben die beiden Teams den Meister- und Vizemeister-Titel redlich verdient. Und auch das Bronzeteam Hammelburg mit einer deutlich kleineren Mannschaft kann mehr als stolz auf seine Leistung sein.
Der Hammelburger Eric Schneider, der mit Abstand die U25-Pilotenprofile anführt, hofft, dass die Vereinsjugend, die gerade die Theorieprüfung bestanden hat, durch dieses Ergebnis motiviert wird. Er selbst ist hier absolutes Vorbild. So gut wie jede Runde zog er durch und meisterte die Herausforderungen fast jeder Wetterlage. Selbst in der letzten Runde, in der für Hammelburg schon alles entschieden war, wollte er unbedingt an den Start. Bei sieben bis acht Achtel geht es an den Himmel. Er kann eine gute Linie finden und trotz der zwei folgenden Ausbuddel-Aktionen in Bayern den Speed-Tagessieg und natürlich ordentlich Punkte fürs Team holen.
Für Königsdorf hingegen ist vor dem Finale noch längst nicht alles klar und das Wetter dazu für den Heimatplatz schlecht angesagt. Die Runde 18 lief bereits nicht optimal für das Team. „Mittlerweile wissen wir jedoch, mental mit schwach ausgehenden Runden umzugehen und sie am Sonntagabend abzuhaken. Voller neuer Motivation starteten wir in jede neue Runde“, erzählt Jakob Edmaier und weist damit auf einen wichtigen Aspekt hin. Also fahren sie mit drei Flugzeugen nach Neresheim. Obwohl die Wetterlage auch hier nicht optimal ist, sind sie nach der letzten Landung sicher, dass es reichen könnte.
Oerlinghausen setzt ebenfalls auf den Sonntag und gibt alles. Noch vor der Arbeit steigt Maximilian Brune ins Segelflugzeug und nutzt die gute Linie entlang des Teutos. Gerade zu Beginn kann er auf das Kurbeln fast verzichten. Nach drei Stunden werden die Wolkenabstände größer. Maximilian merkt, dass er den Schnitt nicht verbessern kann und landet mit ordentlichen Punkten im Gepäck. Auch sein Teamkollege Robin Beste hakt den Samstag mit Blauthermik und Außenlandung ab und holt wie auch Eric Kortemeier unter den schönen Aufreihungen am Sonntag Geschwindigkeit raus.
Gratulation an die Teams, die nun ordentlich feiern und sich über ihre Erfolge freuen.
Natürlich wird in dieser Saison noch weiter geflogen. Auf Föhn- und Hangwetterlagen im Herbst wird nun geäugt. Na und in der nächsten Saison geht es mit gleicher Motivation an den Start, das haben uns die Sieger bereits verraten. Neben ihnen haben viele Vereine immer wieder Topleistungen und Begeisterung gezeigt. Das findet das OLC-Team spitzenmäßig und wird ebenso begeistert auch zukünftig Talente fördern und unterstützen, wie beispielsweise mit der LS8 neo und dem OLC-Discus. Als Wertschätzung für unsere Arbeit freuen wir uns, wenn wir noch viel mehr Smileys verteilen können.
Macht mit – in der kommenden U25-Liga-Saison am besten mit einem Lächeln hinter eurem Namen.
Rundenwertung U25: 1. FG Oerlinghausen (NW) 286,03 Speed/50 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 262,23 Speed/49 Punkte, 3. AC Pirmasens (RP) 255,01 Speed/48 Punkte
 
Endstand U25-Liga 2019, insgesamt 297 Vereine:
  Punkte
1 722,00
2 717,00
3 647,00
4 548,00
5 522,00
6 510,00
7 432,00
8 365,00
9 364,00
10 344,00
... ...
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: (1) Robin Beste, (2) Mathias Schunk, (3) Eric Schneider
 
Ganz schön blau…
Oerlinghausen gibt nochmal alles
Das Final-Trio der Königsdorfer
Das Hammelburger U25-Team
 

Tuesday, 27. August 2019 LSG Bayreuth Dritter der Segelflug-Bundesliga translate news

Das Meister-Team von 2015 und 2018 bildete auch heuer wieder den Kern der Mannschaft, von links: Andreas Baier, Alexander Müller, Heiko Hertrich, Susanne Weisheit-Hertrich, Johannes Baier, Friedhelm Lotte, Wolfgang Clas, Martin Brühl, Lothar Schmidt und Georg Baier. Auf dem Bild fehlen Sebastian Baier, Manisha Große Verspohl, Bernd Löser und Frederik Köhne.
Vorjahressieger LSG Bayreuth beendet die Bundesliga-Saison 2019 auf dem Bronzerang. Nach 19 Runden mit vielen Höhen und Tiefen können die Segelflieger damit wiederum ein Ergebnis in der Spitzengruppe erzielen. In der internationalen Wertung der World League reicht es für Platz vier von 1.077 Vereinen aus allen Erdteilen.
Das letzte Wochenende hat noch einmal gezeigt, wie sehr das Wetterglück in diesem Sommer eher bei den norddeutschen Vereinen lag. Ein sechster Rundenplatz hinter drei niedersächsischen Clubs, Rundensieger FK Brandenburg und den Nachbarn vom AC Lichtenfels war zwar ein annehmbares Resultat. Da der direkte Konkurrent um den Vizetitel, Vierfachmeister LSV Burgdorf, mit Rundenplatz zwei auch Gesamtplatz zwei erreicht hat, fehlten den Bayreuthern am Ende zwei Punkte für den Vizemeister.
Der neue Deutsche Meister Segelflug-Bundesliga stammt ebenfalls aus Niedersachsen: Der LSV Rinteln konnte sich nach fünf Rundensiegen bereits letzte Woche erstmals den Gesamtsieg sichern. Mit einer sehr ausgeklügelten Taktik konnten sich die Rintelner die Verhältnisse in ihrer Heimatregion perfekt zu Nutze machen. An Tagen ohne sonnenbedingte Aufwinde, so genannter Thermik, haben die Rintelner ein System gefunden, die vom Wind erzeugten Hangaufwinde des Weserberglandes für Flüge nach den Regeln der Segelflug-Bundesliga zu optimieren. "Mit dieser Leistung haben die Rintelner hochverdient gewonnen" meint auch Bayreuths Teamkapitän Heiko Hertrich.
In den Segelflug-Ligen werden über 19 Wochenenden („Runden“) die schnellsten drei Piloten eines Vereins gewertet. Hierfür kommt es auf die schnellsten 2,5 Stunden der Flüge auf höchstens vier zusammenhängenden Teilstrecken an. In der 1. und 2. Bundesliga erhält der beste der jeweils 30 Vereine pro Wochenende 20 Punkte, der zweitbeste 19 und so weiter. Jeder Verein mit einem gültigen Wertungsflug erhält mindestens einen Punkt.
Die LSG Bayreuth musste dieses Jahr erstmals seit 2002 ohne Rundensieg auskommen. Viele Platzierungen unter den ersten fünf sorgten aber dafür, dass der Titelverteidiger sieben Wochen lang die Tabelle anführen konnte. Doch nachdem sich besonders seit Mitte Juli das Wetterglück zu Gunsten des Nordens wendete, war diese Führung nicht bis zum Schluss zu halten und der Traum von der Titelverteidigung geplatzt. Mit dem Bronzerang sind die Piloten vom Bindlacher Berg dennoch die besten Süddeutschen.
13 Piloten haben diese Wertung zu Stande gebracht: Die Flieger-Familie Baier mit den Brüdern Andreas, Johannes und Georg sowie dessen Sohn Sebastian, Wolfgang Clas, Manisha Große Verspohl, Heiko Hertrich, Frederik Köhne, Friedhelm Lotte, Bernd Löser, Alexander Müller, Lothar Schmidt und Susanne Weisheit-Hertrich.
Für die Piloten kommt es beiden Flügen darauf an, möglichst starke Aufwinde zu treffen, um das motorlose Flugzeug steigen lassen zu können. Häufig kreisen die Segelflieger wie auf einer Wendeltreppe in diesen Aufwinden. Bei besonders schnellen Flügen haben die Piloten aber in der Regel linienförmige Aufwinde, zum Beispiel unter langen "Straßen" aus Cumulus-Wolken gefunden, wo sie auch im Geradeausflug steigen und entsprechend schnell voran kommen. Rund um Bayreuth sind diese Verhältnisse vor allem am Thüringer Wald, am Erzgebirge und auf dem Weg Richtung bayerischer Wald bei guten Wetterlagen zu finden. So sind Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 130 km/h in der 2,5-stündigen Wertung möglich - und das ganz ohne Motor.
14 Mal war allein Alexander Müller in der Wertung. Das Langstrecken-As hat heuer an vielen Tagen dem Bundesliga-Format den Vorzug gegenüber der taktisch anders aufgebauten Langstrecke gegeben. Seit fünf Jahren konnte mit Manisha Große Verspohl zudem erstmals wieder eine Frau einen Flug in die Wertung der LSG einbringen, mit Susanne Weisheit-Hertrich kurz darauf sogar noch eine zweite.
Auch die Ergebnisse der Nachbarvereine können sich sehen lassen: Aufsteiger SFG Steinwald aus Erbendorf schafft nach einem fulminanten Rundensieg in der ersten Runde als Gesamtachter die zweitbeste bayerische Platzierung, der AC Bamberg folgt auf neun direkt dahinter. Die Alpenflieger vom SFZ Königsdorf kommen auf Tabellenplatz elf und das junge, kleine Team des AC Lichtenfels schafft mit zwei Rundensiegen Rang 13 von 30. Der FLC Schwandorf auf Rang 18, die SFG Donauwörth-Monheim auf 19 und der SFV Bad Wörishofen auf dem undankbaren 30. Platz komplettieren das Ergebnis des Luftsport-Verbandes Bayern. Bad Wörishofen muss damit den Gang in die zweite Liga antreten, wie auch fünf Clubs aus Baden-Württemberg. Dass auch aus der zweiten Liga fünf baden-württembergische Clubs in die Qualifikations-Liga absteigen, könnte ein Indiz dafür sein, dass sich gerade die Wetterverhältnisse zu Ungunsten des Südens und besonders des Südwestens verschieben.
Der Meistertitel der World League ging an den amerikanischen Club Moriarty Soaring aus New Mexico. Unter dem Namen Albuquerque Soaring war das Team bereits fünf Mal Weltliga-Sieger, konnte aber nun erstmals seit dem Umzug nach Moriarty den Titel holen, nachdem in den letzten vier Jahren jeweils der Bundesliga-Meister auch die Weltliga für sich entscheiden konnte. Moriarty war jeweils knapp in der letzten Runde unterlegen, unter anderem zwei Mal gegen die LSG Bayreuth (2015 und 2018). Daher geht auch dieser Titel hochverdient in die Rocky Mountains.
Vorjahres-Weltmeister Bayreuth landet international auf dem vierten Rang. Der LSV Burgdorf konnte Bayreuth in dieser Wertung nicht mehr überholen, vor Bayreuth liegen Moriarty, Rinteln und der Minden Soaring Club aus Nevada, USA. In der World League werden alle Flüge eines Wochenendes von allen 1.077 Vereinen weltweit gewertet, der Rundensieger erhält hier 40 Punkte.
Da die Clubs immer im Modus alle gegen alle antreten, ist eine weltweite Wertung überhaupt erst möglich: Jeder Pilot startet an seinem Heimatflugplatz oder wie immer er möchte, und lädt am Abend die Flugschreiberdatei in das Wertungsportal www.onlinecontest.org hoch, wo aus den GPS-Daten des Fluges die besten 2,5 Stunden ausgerechnet und bewertet werden. Damit hat es der Segelflug als einzige Sportart geschafft, eine funktionierende Weltliga aufzubauen.
Die Siegerehrung der Bundesliga findet am 5. Oktober in Poppenhausen in der Rhön statt. Für die Piloten der LSG Bayreuth geht es ab Mitte April 2020 wieder in den Kampf um die besten Aufwinde.
 
Daniel Große Verspohl

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