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Friday, 20. November 2020 Segelflugkalender 2021 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet für das nächste Jahr wieder tolle Kalender mit Segelflugmotiven an.
In der 52. Auflage liegt jetzt der Segelflug-Bildkalender vor. Traumhafte Bilder von Top-Fotografen aus Fluggebieten rund um die Welt. Dazu interessante Geschichten in Deutsch und Englisch auf der Rückseite sowie zusätzliche Bilder. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten. 
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen hervorragender Fotografen. Die Fotokunst von Claus-Dieter Zink und Tobias Barth ist euer Begleiter durchs Jahr. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Auf www.siebert.aero gibt es interessante Mengenrabatte auf diesen Kalender: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
Vier verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 

Fotokalender Segelfliegen 2021
Segelflug-Bildkalender 2021
 

Monday, 09. November 2020 Johannes Beyer (SFZ Königsdorf) wird in 2021 die OLC LS8 Neo fliegen translate news

 
 
 
 
Eine erste Sitzprobe in der OLC LS8 Neo am Flugplatz Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Schon die Flugleistungen ersten beiden Piloten für die OLC LS8 Neo (Philipp Lauer, AC Lichtenfels für 2019 und Eric Schneider, FSG Hammelburg für 2020) bestätigten dem OLC den Ansatz für die Auswahl von Piloten für die Talentförderung. Berücksichtigt werden hier, was den Wertungsbezug betrifft, Ergebnisse sowohl in der U25-Juniorenliga, als auch Resultate bei zentralen Wettbewerben. Aber last but not least werden am Ende der Saison eine ganz Reihe von für die einjährige Nutzung der OLC LS8 Neo in Frage kommenden Piloten kontaktiert und um ihre ausführliche Bewerbung gebeten.
Eine schlüssige und athentische Bewerbung ist dann auch das 'Tüpfelchen auf das i' für die Entscheidung des OLC, wem das Flugzeug für ein Jahr zugesprochen wird.
Und eine mustergültige Bewerbung erhielt der OLC von Johannes Beyer (SFZ Königsdorf), bei dem vor allem seine Vita wirklich beeindruckte:

Meine Ausbildung begann ich im August 2014 in Stahringen am Bodensee im Alter von 16 Jahren. Motiviert durch eeinen Schulkameraden, der damals gerade frisch den Schein hatte, flog ich mich nach einem guten halben Jahr frei und hatte immerhin im Mai 2016 meinen Schein in der Tasche. Strecken wurde in Stahringen damals, wenn überhaupt nur von den U60 Piloten geflogen. Dennoch hatte das Glück im Frühjahr 2016 eine Uberlandeinweisung mit einem meiner damaligen Fluglehrer bei absolutem Hammerwetter erleben zu dürfen. Mit der Erfahrung aus diesem Flug, dass Strecke fliegen bei 3000m Basis und 4m/s Durchschnittssteigen echt eine gute Sache ist, legte ich direkt nach Scheinerhalt los, meine ersten Streckenversuche zu machen. Angespornt durch den Vergleich aus dem OLC (am Platz gab es sonst fast niemanden mit dem ich mich vergleichen konnte) kamen
so im Sommer 2016 die ersten ganz brauchbaren Flüge zusammen.
Nachdem ich im Herbst 2016 für mein Studium zum Studieren nach München zog und dort in Königsdorf zu fliegen begann, kam die Entwicklung meiner fliegerischen Fähigketten so richtig in Schwung. Angespornt durch die vielen leistungsstarken Jugendlichen (so etwas war mir bis dahin völlig fremd), die im Jahr 2017 ihren ersten U25 Ligasieg verteidigen wollten, fing ich an an jedem möglichen Wochenende zu fliegen. Als Scheinneuling, der sich gerade einigermaßen in der Luft halten konnte und an einem Hammertag gerade 300km schaffte, waren meine Vereinskameraden natürlich uneinholbar schnell. An vielen Wochenenden kam ich anfänglich gar nicht erst in die Wertung. Jedoch schaffte ich es durch einige Trainingsflüge im DoSi und die Teilnahme am LIMA-Lehrgang immer konsequenter zu fliegen, höhere Schnitte zu erreichen und das Wetter besser einzuschälzen. 2018 setzte sich die Lernkurve fort. lch flog meine ersten beiden Wettbewerbe und versuchte mich in der DMSt relativ erfolgreich an meinen ersten deklarierten Dreiecken. Auch in der U25-Liga schaffte ich es nun regelmäßig in die Wertung zu kommen. 2019 hatte ich die unglaubliche Möglichkeit einige Flüge mit dem DAeC Ventus machen zu dürfen und dadurch sehr viel lernen zu können. 2020 lief dann bekanntlich etwas unglücklicher. Nach spätem Saisonstart litten wir (ohne Motor fliegende) darunter, wegen der Reisebeschränkungen nicht ins Ausland fliegen zu können. Dies hat uns einen Großteil der Saison in den Alpen stark eingeengt. Jedoch konnte ich auch aus dieser Saison einige gute Flachlandflüge herausholen. Außerdem ging es motiviert durch die Liga, soweit es ging, an den Wochenenden in die Luft. Auf Wettbewerbe (z.B. den Frankensprint) habe ich in diesem Jahr bewusst verzichtet, um Studienprüfungen vozuziehen. So sollte es im Sommer 2021 für die Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren (DMJ) prinzipiell genügend Freiraum geben.
Die Entwicklung der Flugstunden
2014: - 7h
2015: - 28h
2016: - 76h
2017: - 176h
2018: - 254h
2019. - 241h
2020: - 190h (Corona!)
... und der Streckenkilometer
2015: - 170km
2016: - 2.800km
2017: - 11.400km
2018: - 19.100km
2019: - 17.950km
2020: - 17.450km
 
Dies ist eine wahrhaft beeindruckende Bilanz!
Es bleibt zu hoffen, dass Covid 19 nicht auch 2021 dem Segelflugsport einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie gewohnt wird im OLC-Magazin über markante Flüge von Johannes Beyer berichtet werden.
Der OLC drückt Johannes Beyer die Daumen für viele erfolgreiche Flüge in 2021!

Tuesday, 20. October 2020 LSV Rinteln e.V. ist Deutscher Meister 2020 – Neue Hoodies statt großer Meisterfeier translate news

Urkundenübergabe an den "Coach" Reinhard Schramme mit der obligatorischen Sektdusche.
v.l.n.r.: Norbert Siebert, Willi Wielage, Rolf Bödeker, Reinhard Schramme, Ulrich Kaiser, John Berroa und davor knieend Stephan Beck (1. Vorsitzender).
Foto: Dieter Vogt
Dass das Corona - Virus auch die Segelflugvereine in Deutschland erreicht und das Vereinsleben massiv einschränkt, haben wir schon zu Beginn der Saison gemerkt. Nicht nur, dass die Bundesliga - Saison 2020 nicht planmäßig starten konnte; der gesamte Flugbetrieb ruhte bis in den Mai. Es sollte dann noch bis zum 30. Mai dauern, bevor der Titelverteidiger in die lang herbeigesehnte Bundesliga - Saison starten konnte. Die Pilotinnen und Piloten waren motiviert bis in die Haarspitzen, sollte der Titel doch verteidigt werden.
Und schon nach der 2. Runde hatten die Niedersachsen die Tabellenspitze übernommen und sollten diese Position bis zum Ende auch nicht mehr abgeben und das, ohne auch nur eine Runde selbst gewonnen zu haben. ( Die Berichte über die geflogenen 13 Runden findet ihr hier ). Und so war die Ligasaison schneller vorbei als gedacht. Nur das Corona - Virus war noch da.
Nach Durchsicht der gültigen Verordnung war dem Vorstand des Vereins schnell klar, dass es eine Meisterfeier wie im letzten Jahr auf keinen Fall geben konnte. Daher versammelten sich die Rintelner Pilotinnen und Piloten am Abend des 5. September nach dem jährlichen Oldtimer - Fly in ( Bericht und Bilder hier ) auf der Terrasse vor dem Vereinsheim zu einem kleinen Umtrunk mit Gegrilltem. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Stephan Beck allen Pilotinnen und Piloten, den Helfern am Boden und der Presseabteilung in Person von Ulrich Kaiser und Dieter Vogt, die jede Woche Berichte in der örtlichen Presse und bei den Sport - Onlineportalen unterbringen konnten und damit das Interesse am LSV und unserem Sport in die breite Bevölkerung trugen. Ein besonderer Dank ging an Reinhard Schramme, der die Mannschaft immer wieder motivierte, stets ein gutes Händchen für Flugweg und Taktik hatte, und immer mit gutem Beispiel voranflog. Rückblickend fasste „der Käpt’n“ die Saison und den Grund für den Erfolg so zusammen:
„Von Beginn an war das Wohlfühlklima im Verein außergewöhnlich und spürbar. Jeder hatte Interesse und zeigte Herz für die Sache - Bundesligafliegen! Wir haben es gemeinsam gelebt. Das Wir-Gefühl und Motivation pur über die komplette Saison!“
Im Anschluss ließen die Pilotinnen und Piloten in kleinen Runden die Saison Revue passieren und die spannendsten Situationen wurden erneut durchlebt, die stärksten Bärte noch einmal ausgekurbelt und die längsten Wolkenstraßen noch einmal abgeflogen...
Zwei Tage später rückte der Bautrupp zu Begradigung des östlichen Landefeldes an, was den Flugbetrieb etwas einschränkt, aber die Flugsaison ist ja fast vorbei - nur das Corona - Virus ist noch da.

 Text und Fotos: Ulrich Kaiser
 
Neuer Hoodie Vorder – und Rückseite
Begradigtes Landefeld
Kneipenfenster mit Schriftzug
„Deutscher Meister 2020“

 


Monday, 19. October 2020 AS 33 Es receives EASA Certification - Intensive Flight Testing translate news

With great pleasure the Schleicher team received the news that the EASA has certified the AS 33 Es, the new 18m sailplane only 9 months after its first flight on 23 January 2020. The certification was given as part of the latest issue of CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009).  With this the AS 33 Es complies with the current European technical and safety requirements.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Monday, 19. October 2020 EASA erteilt Zulassung der AS 33 Es - Intensive Flugerprobung translate news

Mit großer Freude hat das Schleicher-Team die Nachricht entgegengenommen, dass die EASA die Zulassung für den neuen 18m-Segler AS 33 Es erteilt hat, und das nur ein dreiviertel Jahr nach dem Erstflug am 23. Januar 2020. Die Zulassung erfolgte nach der neuesten Ausgabe der CS-22 (Amendment 2, 05 March 2009). Damit erfüllt die AS 33 Es den aktuellen Stand der europäischen Technik- und Sicherheitsanforderungen.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Sunday, 18. October 2020 Schneller, höher, weiter – Mein Jahr mit dem Talentförderflugzeug LS8 neo translate news

 
 
 
 
Voller Erwartungen startete ich als frischer Sportsoldat mit dem Förderflugzeug „OLC neo“ in die Saison 2020. Die Vorfreude auf meine ersten Alpenflugerfahrungen Anfang März mit der Standardklasse war riesig. Diese sollte jedoch nach einigen Tagen in den Hintergrund geraten, als in den Medien mehr und mehr über die steigenden Corona-Fälle berichtet wurde. Innerhalb weniger Tage wurden in Frankreich alle Flugplätze geschlossen und wir mussten zwangsweise wieder zurück nach Deutschland fahren. Leider wurden in der darauffolgenden Zeit fast alle Wettbewerbe abgesagt.
Nachdem die schlimmste Zeit von Mitte März bis Anfang Mai überstanden war und wir endlich wieder fliegen durften, wollte ich keine Minute mehr verpassen. Glücklicherweise hatte es zu dieser Zeit tolles Wetter, sodass ich eine Woche lang, jeden Tag meist schon vor 10 Uhr starten konnte. In dieser Woche habe ich gelernt, dass das Starten meist früher möglich ist als man denkt. Mal mehr, mal weniger sinnvoll.
Bereits am vierten Tag konnten Jan Schulz und ich in unserem Mini-Fluglager eine Strecke von über 900km zurücklegen und das aufgrund der Temperaturen auch noch ohne Wasserballast. Ende Mai dann der erste Flug, bei dem ich der 1000er Marke deutlich näher kam. Anschließend folgen Trainingsflüge zwischen 500 und 900km, bei denen ich die Ls8 auch mit Wasser fliegen konnte und als Libellen-Pilot quasi einen Klassenwechsel in die Offene Klasse erfahren habe. ;)
Anfang Juli hatte es mit Abstand das beste Wetter, was ich bisher erlebt habe. Am 07.07 war die Enttäuschung trotzdem groß, als ich „nur“ 998,9 km gewertet bekam, obwohl das LX 1003km angezeigt hatte. Mit dem einzigen bevorstehenden Wettbewerb in Grefrath Mitte Juli, dachte ich, dass sich mir keine Chance mehr für einen 1000km Flug anbieten würde. Eine Woche später wurde ich eines Besseren belehrt, als ich am 11.07 nach einem spontanen 950km Flug gelandet bin und erfahren habe, dass der nächste Tag noch besser werden sollte. Überglücklich landete ich am Sonntag nach meinem bisher größten Streckenflug mit einer Distanz von 1116 km, der sogar unter den TOP 3 der punkthöchsten Flüge des Jahres in Deutschland landete.
Etwas stressiger wurde die Nachtfahrt nach Grefrath, wo ich dann leider am 13.07 nicht mehr zu einem großen Flug aufbrechen konnte. Dennoch konnte ich am ersten Wertungstag den 3 Platz belegen.
Am zweiten Tag bin ich bei der AAT etwas zu weit in die schlechte Eifel eingeflogen und habe somit 100 Punkte auf den ersten Platz verloren. Am letzten Wertungstag habe ich mich leider auf dem dritten Schenkel etwas verbastelt und musste mich mit Platz 7 abfinden. Der Wettbewerb in Grefrath verlief trotz den Corona-Vorschriften super und mit dem 5. Platz in der Gesamtwertung war ich angesichts des starken Teilnehmerfelds in der Standardklasse zufrieden.
Danach lag mein Fokus hauptsächlich auf den Ligaflügen, um unseren Platz in der U25 zu verteidigen und in der Young Eagle Speed Cup Wertung zu punkten. Im August hatten wir recht häufig labiles Wetter und damit die idealen Voraussetzungen für schnelle Ligaflüge. Ganz besonders toll war der Flug am 16.08, bei dem ich einen Schnitt von 155,85km/h und damit dieses Jahr den zweitschnellsten Flug in Deutschland erzielen konnte. Ganz am Ende des Jahres nutzte ich die kleinen Wetterfenster, um unserem Nachwuchs das Streckenfliegen etwas näher zu bringen und die verbleibende Zeit mit der Ls8 voll auszuschöpfen. Insgesamt habe ich auf der Ls8 ca. 300 Stunden gesammelt und dabei 26.000 Kilometer zurückgelegt.
Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die mir mit der Ls8 die Möglichkeit gegeben haben, mich dieses Jahr fliegerisch weiterzuentwickeln. Egal ob im Wettbewerb oder im freien OLC-Flug - Die Ls8neo ist einfach eine geile Kiste! Danke, dass ich sie fliegen durfte!!
 
Eric Schneider
 
Die ersten Flüge mit der LS8 in Frankreich.
Im Hintergrund die Coupe, der Einstieg
in den Parcours.
Fliegen bis zum Sonnenuntergang
– jede Minute wird ausgenutzt
Ligafliegen unter den Straßen
mit dem Renngerät.
 

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