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Friday, 07. August 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.08.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gestaltet sich die Wetterlage bei heißer und trockener Luft unter Hochdruckeinfluss hochsommerlich. Lediglich in Vorpommern sowie im Alpenraum können hitzebedingt lokale konvektive Umlagerungen entstehen.
Am SONNTAG hält die Hitzeperiode weiter an. Abgesehen vom Osten Deutschlands bleibt trockene Luft wetterbestimmend. Dort hingegen sorgt leichter Tiefdruckeinfluss weiterhin für eine örtliche Gewitterneigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen um 2000 m, nach Nordosten örtlich auch Cumulusthermik, in Vorpommern vereinzelt durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich mäßige bis gute, über dem Bergland auch sehr gute Thermik entwickeln, vielfach Blau mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m, im äußersten Osten und über dem Bergland teils Cumulusthermik, hier jedoch ab dem Nachmittag durch einzelne
Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG oft gute Blauthermik mit Arbeitshöhen um FL060-070, stellenweise auch gezeichnet.
Am SONNTAG in zunehmend feuchterer Luft mäßige bis gute Blauthermik mit örtlichen Zeichnungen. Im Bergland und im Nordosten
gegen Abend zunehmendes Risiko für Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und SONNTAG mäßige bis gute Blauthermik, lokal durch CUs gekennzeichnet. Im Bergland oft gute bis sehr gute Wolkenthermik, am Montag eventuell durch einzelne Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.


 


Monday, 03. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 01./02.8. (Runde 10) translate news

Satelliten-Animation des
Samstag-Nachmittags.
Ein schneller Samstag-Nachmittag über dem Kamm des Thüringer Waldes ...
Samstag: Das Satellitenbild des frühen Nachmittags zeigt die Situation recht eindeutig: Von der Elbmündung bis hinunter in die Pfalz liegt eine Zone kräftiger Bewölkung. Diese gehört zu einer Konvergenzlinie, die sich im Vorfeld einer Kaltfront gebildet hatte und langsam von West nach Ost zog. Sie bestand aus einer bunten Mischung aus Abschirmungen und Ausbreitungen, teilweise garniert mit Schauern.
Vor dieser Linie lag eine sehr warme, um nicht zu sagen "heiße" Luftmasse. Und die hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich". Es dauerte zwar, bis sie endlich gut nutzbare Thermik erzeugte, mit der leichten Labilisierung aber kochte die Atmosphäre dann am Nachmittag immer stärker, um letztlich vor allem über der Alb dann auch überzukochen.
Herausragend - und das deutet das Satellitenbild durch eine Linie von Cumuli nur an - war die Linie zwischen Frankenwald und Thüringer Wald.
Deshalb ein bisschen Chronologie aus den Satellitenbildern des Samstag-Nachmittags:
11UTC: Man sieht man die ersten zarten Quellungen etwas nördlich des Hauptkamms
12UTC: Der nördliche Bereich des Thüringer Waldes ist gut entwickelt, im Vorfeld der Konvergenz tauchen erste Cirren auf
13UTC: Der nördliche und zentrale Thüringer Wald sind kräftig entwickelt, wen kümmern da die Cirren?
14UTC: Im Vorfeld der Konvergenz entwickelt es auch vor dem Kamm, über dem eine Linie steht, die (mit ein paar Lücken) bis an den Frankenwald reicht
15UTC: Kräftige Entwicklungen über Frankenwald und Thüringer Wald
16UTC: Kurz vor Erreichen der Konvergenz erste, kräftige Überentwicklungen. Die linienhafte Struktur geht verloren
In der Summe würde man daraus schlussfolgern: Die Zeit von 13UTC bis 15UTC war die der besten Entwicklungen – und die Flugspuren lassen diese Linie ja auch mehr als erahnen...
Sonntag:
Ein eher chaotisches Himmelsbild zeigte sich dann am Sonntag: Die Konvergenz war inzwischen nach Osten abgezogen und die eigentliche Kaltfront lag relativ unstrukturiert in einen breiten Streifen von der Ostsee bis hinunter in den Südwesten Deutschlands.
Rückseitig zeigte sich aber doch noch ein offener Streifen, der mit dem System von West nach Ost zog. Am besten entwickelt war es zwischen Eifel und Pfalz, nach Norden hin erstrecken sich die Quellugen bis in die Heide -, aber es zogen auch abschirmende Cirren darüber. An der Grenze zu den Niederlanden taucht zur selben Zeit bereits eine neue Konvergenzlinie auf, die den Thermiktag von Nordwesten her frühzeitig beendete. Da diese zweite Linie schneller war, als die vorlaufende Front, schloss sich die Lücke langsam - auch hier war also das richtige Timing gefragt.
Die Flugspuren zeigen dann auch, dass aus dem offenen Bereich im Südwesten die meisten Flüge gemeldet wurden.
Wer hat was draus gemacht?
Legt man die Flugspurenkarte von Samstag und Sonntag zusammen, sollte sich ein (fast) vollständiges Bild ergeben. Und auch der Blick in die Wertungslisten zeigt, dass über beide Bundesligen hinweg 50 von 60 Teams Punkte am kompletten Wochenende erfliegen konnten.
Keine Frage, die Top-Region der 10. Runde lag natürlich über dem Thüringer Wald und so wundert es nicht, dass sich die Teams vorne platzieren konnten, die den Kamm direkt zumindest in der Nähe ihrer Haustüre liegen haben. Man könnte natürlich den einen oder anderen Flug herausheben, so wie den von Maximilian Dorsch, der (mal wieder) zu den schnellsten Ligapiloten gehörte und satte 148 Speed-Punkte mit einer LS4 erfliegt (153,55km/h). Serena und Claus Triebel schaffen den absolut schnellsten Schnitt (159,16km/h), Wolfgang Clas (159,07km/h) ist kaum langsamer. Überhaupt fliegen die Top 10 des Speed-OLC einen Schnitt von über 150km/h!
Aber was fällt sonst noch auf? Ohne explizit in die Flüge zu schauen hätte ich gedacht, dass - wie bei vielen anderen, sehr schnellen Ligaflügen - der Kurbelanteil nahe 0 sein dürfte. Tatsächlich liegt er bei bis zu (oder sogar knapp mehr) als 10%. Lediglich Wolfgang Clas - der im Vergleich zu den anderen Top10 über die größte Spannweite verfügt haben dürfte - blieb bei unter 3%. Hier wäre bei Gelegenheit mal ein Vergleich mit den schnellen Flügen unter den Wolkenstraßen im Norden interessant…
Was allen Flügen gemeinsam ist - und das war nach der Satellitenchronologie zu erwarten - sie nutzen jeweils die beste Zeit zwischen ca. 13:00UTC und 15:30UTC aus.
Dass die Luftmasse brauchte, damit die zu kochen begann, zeigen 3 Flüge exemplarisch: Maximilian Dorsch, der sich gute 1,5h von Bamberg aus bis an den Frankenwald vorkämpfte, um dann nach einen Basissprung von gut 1000m seine LS4 an Rennen brachte. Edith Mehler und Helmut Joost, die von Erbendof aus nicht nur über die 4 Liga-Schenkel flogen, sondern über 6 Schenkel im OLC-Plus am Ende auf 716km kommen - und damit fast den weitesten Flug des Samstags schafften, und das bei einem Start gegen 13:30 MESZ wohlgemerkt. Weiter flog am dem Tag nur noch Thomas Wolf, der von Königsdorf aus 757km erreichte. Dass auch die Alpen ein gutes Revier waren, zeigt außerdem der punkthöchste Flug: Jan Lyczywek flog von Unterwössen aus zwar "nur" 523km - aber bei fast 500km FAI und das Ganze mit einer K6 gibt es verdientermassen auch reichlich Punkte - 819, um genau zu sein. Die Auswirkungen der kochenden Luftmasse schildert Tobias Pachowsky in seinem Kommentar mit der Grenzerfahrung zwischen hoher Basis und beginnender Gewittertätigkeit sehr eindrücklich. Er war übrigens mit 126,3 Speed-Punkten (133,88km/h) der punkt-schnellste Pilot am Samstag, der NICHT über dem Thüringer Wald unterwegs war. Aber selbst bei der absoluten Geschwindigkeit muss man noch ein Stück tiefer als Rang 20 gucken: Matthias Schunk schafft 141,98km/h in den Alpen.
Die Runde entscheidet in der Bundesliga am Ende Bayreuth (410 Speed-Punkte) für sich, denn neben Wolfgang Clas sind auch Sebastian Baier sowie Daniela Baier & Mathias Mühlbacher unter den Schnellsten dieser Runde. Knapp dahinter liegt Bamberg (404 Speed-Punkte), dicht gefolgt von der SFG Steinwald (402 Speed-Punkte).   
Aber neben den schnellen Flügen, der bislang schnellsten Runde dieser Saison und der Dominanz der Vereine aus dem Südosten interessiert natürlich 3 Runden vor Schluss immer brennender die Frage: "was machen die Spitzengruppen" der beiden Ligen?
Der FSC Walldürn schafft in der Bundesliga einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne: Mit Rundenplatz 4 (380 Speed-Punkte) lassen sie aufhorchen. Der Blick in die Flüge offenbart: Wie schon in den Vorjahren verbringen die Walldürner ihre Ferien in Erbendorf und waren diesmal genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Ganz vorne, wo die FG Wolf-Hirth der ärgste Verfolger der führenden Rintelner ist, gab es in dieser Runde ein Patt, denn die Rintelner (17. Platz, 4 Punkte) schafften es am Sonntag noch, 2 weitere Flüge nachzulegen und in der Rundenwertung auf die FG Wolf Hirth (16. Platz, 5 Punkte) aufzuschließen. Die Niedersachsen führen damit die Bundesliga weiter souverän an (148 Punkte) und haben weiterhin ein komfortables Polster von 27 Punkten auf die an 2. Stelle liegende FG Wolf Hirth (121 Punkte). Dahinter wird es etwas knapper, es folgen Walldürn (112) vor Winzeln (110) und Donauwörth (104).
Die 2. Liga entschied mehr als souverän das SFZ Ottengrüner Heide für sich. Neben Serena & Claus Triebel steuern Hanns-Günther Bauer und Christian Riedl ihre Punkte bei (insgesamt 417 Speed-Punkte), die letztlich einen Vorsprung von fast 70 Punkten zum zweitplatzierten FC Eichstätt (349) bedeuten, gefolgt vom AC Weiden (315). In der Gesamtwertung kann Blaubeuren durch einen guten 6. Rundenplatz die Führung bei 149 Punkten weiter ausbauen, während sich dahinter Laichingen (126) und Hofgeismar (122) ein spannendes Duell um Platz 2 liefern.
Noch sind in den 3 letzten Runden 60 Punkte zu vergeben, und das einzig sichere ist, dass Blaubeuren mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang 8 bereits jetzt in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der Rest ist und bleibt noch offen und nach einer erneut heißen Woche wird es zur Runde 11 kommt die Atmosphäre wieder ans Kochen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland

 


Friday, 31. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 31.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen ist vorderseitig eines von Westen aufziehenden Trogs, der sich von Island bis nach Spanien erstreckt, eine Tiefdruckrinne mit feuchtheißer und hochreichend labiler Luft aufgezogen. Diese verlagert sich im Tagesverlauf ostwärts bis etwa in die Mitte Deutschlands. Der Osten verbleibt indes noch unter
Hochdruckeinfluss in der trockenen und stabil geschichteten Luftmasse. Rückseitig der Tiefdruckrinne fließt im Nordwesten ebenfalls wieder trockenere und stabilere, aber deutlich kühlere Luft ein.
Am SONNTAGmorgen liegt ausgehend von einem Tief über dem Nordmeer eine Kaltfront etwa entlang einer Linie Hamburg-Saarland. Diese kommt im Tagesverlauf ostwärts voran und reicht am Abend von Rügen bis zum Schwarzwald, wo sie stationär liegen bleibt. Vorderseitig ist die hochreichend labile, feucht und sehr warmen Luftmasse wetterbestimmend. Rückseitig fließt mit westlicher Strömung kühlere Luft ein, die durch einen Höhentrog angefeuchtet und leicht labilisiert wird. Ab dem Nachmittag sorgt Zwischenhocheinfluss über dem Ärmelkanal im Nordwesten Deutschlands für Absinken und Wetterberuhigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG überwiegend mäßige und blaue Warmluftthermik. Im Westen  durch Wolkenfelder/Überentwicklungen gestört. Im weiteren Tagesverlauf vermehrt Schauer und Gewitter samt lokaler Unwetter denkbar. Richtung Niederlande zum Nachmittag möglicherweise noch nutzbare CU-Thermik.
Am SONNTAG und MONTAG ist in einem Streifen von NRW über das mittlere Niedersachsen bis in das südöstliche S-H und Mecklenburg recht gute CU-Thermik mit CU-Basen von 1300-1600 m möglich. Örtlich ein verzögerter Thermikbeginn, lokal schwache Überentwicklungen. Jeweils südöstlich und nordwestlich der genannten Zone neigt es vermehrt zu abschirmenden Wolkenfeldern und/oder stärkeren Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich mäßige bis gute Thermik, die von Westen her zunehmend durch Abschirmung gedämpft und durch Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kann sich im Nordwesten geringe bis mäßige Wolkenthermik bilden, die durch Abschirmung gehemmt wird. Im restlichen Gebiet wird bei Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG bis zum Mittag unter einer tiefen Absinkinversion meist nur geringe Blauthermik oder keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag teils mäßige Wolkenthermik, die von Westen her durch aufziehende mittelhohe Wolken und teils kräftigen Überentwicklungen zunehmend gestört wird.
Am SONNTAG verbreitet schauerartige Niederschläge, teils gewittrig, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Thursday, 30. July 2020 Top 10 im Alleingang: U25 Piloten unter den Schnellsten translate news

Die vergangene Runde wurde von den Junioren aus Homberg/Ohm dominiert. Simon Briel und Christian Lampert waren nördlich der Rhön und entlang des Thüringer Waldes unterwegs. Platz zwei belegten diese Runde Philipp Lauer und Dominik Biesenecker vom AC Lichtenfels, die sich im westlichen Oberfranken ihre Speedpunkte abholten. Gefolgt von Lukas Brune und Leon Bohnenkamp aus Oerlinghausen auf Platz drei, die südlich Bielefeld und Münster im Jojo auf Punktejagd gingen.
Diese bereits neunte Runde der verkürzten Coronasaison war von einem Zwischenhoch am Samstag geprägt. Auf der Schwäbischen Alb bildeten sich immer wieder Aufreihungen und teils starke Bärte jenseits der fünf Meter.
So nutze Tobias Pachowsky, der schnellste Junior an diesem Wochenende, geschickt die Aufreihungen auf Alb und dem Altmühltal und legte einen sagenhaften 127,61 Punkte Flug auf einem gut gefülltem Discus 2a hin. Da jedoch der zweite Junior aus seinem Verein fehlte, brachte ihm dieser Flug nur den Rundenplatz neun und somit 42 Punkte für den FC Eichstätt.
Er freute sich jedoch sicher über den Drittschnellsten Flug Deutschlands an diesem Tag. Ebenso fehlten Simon Schröder (Bad Wörishofen) mit 126,36 Punkten auf Platz zehn und Lukas Esser vom FSV Sinderfingen mit 125 Punkten auf Platz elf die zweite Frau bzw. der zweite Mann.
Eric Schneider von der FSG Hammerburg konnte sich erneut über den Flug von Peter Wagner freuen, mit dem sie Rundenplatz vier und somit die Tabellenführung weiterhin behaupten können. Jedoch haben die Oerlinghausener einen Punkt gut gemacht und Hammelburg hat nur eine knappe Führung von 5 Punkten.
So bleibt es 4 Runden vor Saisonende spannend um die Liga und es wird sicher noch den ein oder anderen Wechsel an der Tabellenspitze geben, da noch einige Vereine auf Schlagdistanz zum Titel sind.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Am Abend reihten sich die Wolken auf.
Aufreihungen auf der
Schwäbischen Alb (Foto: Dirk Ströbl).
Perfektes Speed-Jojo
von Tobias Pachowsky am Samstag
 

Tuesday, 28. July 2020 FLG Piloten in der falschen Liga translate news

„Langsam wird’s peinlich“, so Philipp Söll nach seinem Bundesligaflug am Samstag. Gemeint hatte er damit erneut seine Streckenwahl im Jojo auf der Schwäbischen Alb. Da dies jedoch die thermisch aktivste Ecke in Süddeutschland war, musste er seine speed für die Ligapunkte erneut hier holen.

Morgens schnell noch Wasserballast getankt, ging es für Ihn und Dirk Ströbl zunächst gar nicht gut los. An einer Schauerlinie bei Ehingen abgeprallt waren sie kurz nach ihrem Start bereits tief über dem Blaubeurer Teilort Asch zu sehen und suchten einen passenden Aufwind. Nachdem sie einen starken Bart, wie die Aufwinde in der Fliegersprache genannte werden, gefunden hatten hieß es Knüppel nach vorne. Mit einem Kreisfluganteil von 8 % ging es für die beiden die nächsten 150 Minuten flott zwischen 1500 m und 2300 m auf der Alb voran. In Summe flogen sie in 4 Stunden über 600 Kilometer weit.
Bereits vor Ihnen gestartet flog derweil der Blaubeurer Vereinsdoppelsitzer Arcus mit Joachim Krais und seinem Vater Heinrich Richtung Westen. Sie hatten das Ziel Genf zu sehen, was sie auch schafften. Lediglich am Einstieg in den Schweizer Jura hatten sie kurz Probleme, verloren an Höhe und kamen tief. Doch der routinierte Bergflieger Krais konnte geschickt die Aufwinde nutzen um wieder an Höhe zu gewinnen. Am Ende kam eine Wertungsdistanz von über 724 Kilometer zusammen.
Zu Hause am Heimatflugplatz landeten derweil Ströbl und Söll zwischen den holländischen Fluglagergästen vom AC Nistelrode. Da der Sonntag nur schwache Thermik brachte, die durch lebhaften Westwind vertrieben wurde, stand bereits am Samstag die Wertung der FLG. Mit sagenhaften 143 km/h über die Wertungszeit holten Philipp Söll und Dirk Ströbl nicht nur den schnellsten Schnitt des Tages, sondern auch die Plätze zwei und drei in der diesjährigen Speed Wertung in Baden-Württemberg. Zusammen mit dem Flug von Joachim Krais von 115,53 km/h reichte dies mit über 40 Punkten Vorsprung bereits zum Dritten Rundensieg in dieser Saison.
Sogar der schnellste Verein der ersten Liga war über 20 Punkte langsamer als die Blaubeurer. In der Tabelle haben die Blaubeurer mit 19 Punkten beinahe eine Runde Vorsprung vor dem LSV Hofgeismar, der am Sonntag den FSV Laichingen auf den Dritten Tabellenplatz verbannte.
Die letzten vier Runden wollen die Blaubeurer nochmal alles geben um die Tabellenführung bis zum Ende der Saison zu behaupten. In der weltweiten Liga Betrachtung liegen die Blaubeurer in dieser coronabedingten verkürzten Saison auf dem sechsten Platz der 983 Segelflug Vereine weltweit.
 
M.Söll
 
Bereits am Morgen eine
gute Optik nach Westen.
Philipp Söll kurz vor seinem Start.
Die schnellsten Segelflugpiloten
Deutschlands Dirk Ströbl und Philipp Söll.

 


Friday, 21. December 2012 Mountain Wave Project demnächst im Himalaya Gebirge unterwegs translate news

Flüge im Jetstream über dem Mt. Everest: Mit Spezialkameras soll exaktes 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya-Gebirgszüge   
erstellt werden 
Mit einer spannenden Expedition nach Nepal steht dem Mountain-Wave-Project ab Februar 2013 eine neue Herausforderung bevor.Im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes in Berlin erläuterte MWP- Projektleiter Rene Heise den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Zusammen mit Wellenflugexperte Klaus Ohlmann erläuterte Heise anschließend den zahlreichen Gästen, darunter wissenschaftliche Kooperationspartner des MWP, Vertretern aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt, sowie Journalisten aus dem TV, wie Printmedienbereich den geplanten Ablauf der Forschungsreise.
Die meteorologische Erforschung des Himalayas Gebirge war eigentlich von Tibet aus geplant. Trotz eines positiven  Arbeitsbesuches und  eines konstruktiven wissenschaftlichen Austausches im Jahr 2010 in Lhasa musste diese Kooperation vorerst auf Eis gelegt werden. Notwendige Genehmigungen zur Luftraumnutzung in China für die Messkampagne südlich von Xigaze konnten noch nicht bereitgestellt werden. So entschloss sich Projektleiter Heise und sein Team zunächst den Himalaya über Nepal anzusteuern. Neben der Erforschung dortiger  Wellensysteme soll ein 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya – Gebirgszüge erstellt werden.  Spezialkameras mit sehr genauer Auflösung werden von der Einrichtung „Optische Systeme im Robotik und Mechatronik-Zentrum des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums“  zur Verfügung gestellt. In einer Kernphase im März 2013  sind zahlreiche Messkampagen von Kathamandu und Pokhara geplant.  
Als Arbeitsplattform wird die Stemme S10 VT genutzt. Für den mehrfachen Weltrekordpilot Ohlmann, der zur Veranstaltung extra aus Argentinien in Berlin anreiste, ist dieser Motorsegler  eine geniale Konstruktion. „Es gibt nichts vergleichbares, wo man im Motorreiseflug mit 180-200 km/h maximal 1720 km zurücklegen kann und im Gegenzug im reinen Segelflug eine Gleitzahl von 50 zur Verfügung hat“ , berichtete Ohlmann.
In Nepal wird das MWP –Projekt auch höhenphysiologische Messungen in Kooperation mit dem Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe unternehmen. Schon vor einem Jahr waren Messungen der Sauerstoffsättigung des Blutes und der Pulsrate bei Flügen einzelner Piloten im Rahmen einer Feldkampagne in St. Auban/Südfrankreich positiv verlaufen. Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass im Februar 2013 zwei Stemme S10 sich von Strausberg bei Berlin auf den Weg nach Nepal machen. Die ca. 10.000 km Flugdistanz soll in ca. 12 Teilstrecken auf der Südroute über die arabischen Länder, Pakistan und Indien absolviert werden. In einer Stemme ist Klaus Ohlmann mit Co-Pilot Rene Heise unterwegs. Die zweite wird von einem finnischen Piloten gesteuert. 
Interessant macht den Himalaya, dass hier der Übergang von der konvektiven Grenzschicht   zur Stratosphäre erflogen werden kann und die hohen Berge des Himalayas als Hindernis zeitweise im Jetstream liegen.
Neben dem Nepal Projekt präsentierte Heise allgemeine Forschungsergebnisse von den Expeditionen und Flügen über den Anden sowie Filmsequenzen des Arbeitsbesuches 2010 in Tibet. MWP- Dokumentarist Reiner Sahm stellte in dem Vortragsraum beeindruckende Panoramabild-Aufnahmen aus Argentinien aus und Fliegerarzt Jürgen Knüppel erläuterte im Vorfeld die flugmedizinischen Herausforderungen bei den zu erwartenden ungewöhnlichen  Höhenflügen. Ohlmann begeisterte am Ende des Events mit einem brillanten Vortrag über seinen freien Streckenflug während der ersten MWP-Forschungsexpedition Argentina’99 von San Martin bis nach Feuerland. Bei der Vorstellung des Projekts waren auch Mitarbeiter des Auswärtigen Amt vor Ort, die das MWP - Team in Nepal bei der Koordinierung mit dortigen Behörden unterstützen wollen. Der Rückflug der Stemme Flugzeuge ist für Anfang April 2013 geplant.
 
Lothar Schwark 
 
Zum MWP- Event waren wichtige
Gäste gekommen. Von links. MWP –
Dokumentarist Reiner Sahm, 
Dr. Carla Ledderhos (DGLRM), MWP –
Fliegerarzt Jürgen Knüppel, Projektleiter Rene Heise, Weltrekord- und MWP- Pilot Klaus Ohlmann. Gäste: Axel Hartmann, Andrea Zach,
Dr. Reiner Stemme
Da wollen wir hin. Rene Heise (links) und Klaus Ohlmann bei der Betrachtung der Flugstrecke nach Nepal.
 In unmittelbarer Nachbarschaft des Berliner Weihnachtsmarktes am Gendarmenmarkt war der
WP Event in den repräsentativen Räumen des Internationalen Club des Auswärtigen Amt ein gemütlicher Abend.
 

Friday, 21. December 2012 Billy Hill - The fastest Weekend Pilot of the Year 2012 translate news

Have a look at Billy's fastest 2012 flight here.
Albuquerque’s glider pilot Billy Hill is the fastest OLC-League pilot of the season 2012. Almost every League weekend he launched his Discus 2 “Zulu” from his home airfield in Moriarty and enjoyed a quick run across the New Mexican skies. Flying along the mountain ranges which rise to the West of the airfield and soaring northwards into the Southern Rockies, Billy knows how to use the lines of lift below 18,000ft. He is the current Vice Speed Champion in the United States. Worldwide he ranks No.3 behind Jim Payne and the German Alps pilot Juergen Wenzel.
I met him at the region 9 contest in Moriarty where he served as the Contest Director and sometimes as the sniffer. Asking him how he is able to turn thermals into high speed, he will simply answer: “Well, I do always fly as fast as I can.”
Billys fastest flight happened to be on a Saturday in June. At an average League Speed of 176.98 km/h he pushed his “Zulu” along the shear line. Only the Sierra Nevada wave pilots Jim Payne and Robert Spielmann could beat Billy’s speed, but never on a 2012 League weekend…
Mr. Hill has spent most of his fifty years of flying “either chopping (aircraft with propellers) or puréeing (aircraft with jet engines)”. His first cross country experience in a 19 : 1 glider in the mid sixties was a 25-mile-flight in Southern Alabama. Using his soaring knowledge was of course helpful in professional flight: “During the course of my flying career I’ve had very few days which I would categorize as boring. There has always been something new to see or to learn about flying regardless of what I might be using as a means of conveyance.” Billy has done lots of memorable flights: He especially enjoyed a few hours of soaring together with a bald eagle on a ridge in Wenatchee, WA.
The full size version of Billy’s top 2012 flight is available for everybody to read here. Thank you very much, Billy, for the pics and for sharing your story!
 
Elke Fuglsang-P.
 
Running along the Shear Line "Zulu" landing in Moriarty after another great day Billy, Mark and Connie managing the Region 9 Contest (by EFP)

 


Tuesday, 18. December 2012 Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern translate news

Alea iacta est ... (die Würfel sind gefallen): Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern und wird von Robert Schymala (SFG Donauwörth-Monheim) geflogen werden.
Die Entscheidung war denkbar knapp. Diesmal wurden, weil auf den Plätzen 1 bis 2 der OLC-Junior Challenge Piloten lagen, die alle den Discus schon mal für ein Jahr nutzen konnten, die Piloten auf den Plätzen drei bis zwölf angeschrieben und um eine kleine Sport-Vita gebeten. Nach einer intensiven Diskussion zwischen Wilfried Großkinsky und Gerd Peter Lauer ( Mitglied im Vergabe-Gremium) kristallierten sich letztendlich zwei gleich geeignete Piloten heraus, nämlich Arne Röpling und Robert Schymala (beide SFG Donauwörth-Monheim), die in den Genuß kommen sollten/könnten.
Aber, wer die Wahl hat, hat die Qual. Am Schluß war man sich einig, da beide absolut gleich qualifiziert waren, wollte man diesmal das Los entscheiden lassen ... und das Losglück war dann eben auf der Seite von Robert Schymala.
Herzlichen Glückwunsch vom gesamten OLC-Team und natürlich vor allem von Wilfried Großkinsky, dem wir diese großzügige Aktion überhaupt zu verdanken haben!
Der Discus wird dann am 26. Januar am Nachmittag auf der Dahlemer Binz an den neuen Nutzer feierlich übergeben werden. Klar, wer Lust hat mit dabei zu sein ist herzlich zu diesem Treffen eingeladen.
Natürlich wird im OLC-Magazin Robert Schymala mit einem kleinen Portait vorgestellt werden.
 
Reiner Rose
 

Tuesday, 18. December 2012 Navigation Apps for paraglider- and deltapilots/App für Paraglider- und Deltapiloten translate news

Freeflight - Navigation Apps for paraglider- and deltapilots
Freeflight is an Apple iOS® based moving map software for paragliders and delta-pilots. It can be run on Apple's iPhone®, iPad® or iPod touch®. Freeflight offers an entirely new level of situational awareness in navigation. Route planning is simple, Freeflight assists even in coping with the most challenging situations. Using Freeflight in flight is fun, clear and revolutionarily simple.
Here you can read more about the navigation app. 
Freeflight - Navigationsapp für Paraglider- und Deltapiloten
Freeflight ist eine App für Paraglider- und Deltapiloten. Freeflight unterstützt bei Navigation und Flugplanung. Freeflight kann auf allen Apple® iOS® geräten benutzt werden. Freeflight liefert einfache Übersicht über die Umwelt und Lufträume. Die Wegplanung ist durchdacht und hilft selbst bei der Bewältigung schwierigster Situationen. Freeflight muss im Flug kaum bedient werden, es ist sehr übersichtlich gehalten und revolutionär einfach. 
Mehr Infos gibt's hier.
 
 

Sunday, 16. December 2012 Smile with OLC! translate news

In the Southern Hemisphere, pilots are currently scoring many points while flying lots of kilometers. Australia, New Zealand and Argentina make for great headlines. At Bitterwasser, palm trees are planted for each 1,000km flight and while digging holes in the desert soil glider pilots are all smiles. But what about the smiley faces in the OLC scores? What do they mean?
Are you one of those glider pilots who in the evening can’t wait to upload a flight to OLC? Are you curious about how many kilometers and points you've scored during the day? Do you wonder if you or your club have moved up in the rankings? If so, you are not alone… More than 12,000 participants who regularly use OLC's service think the same way. Compare, compute and learn from a large number of flights. As a result, a worldwide community benefits from the existence of OLC. During the Northern winter, lots of European and US-pilots follow the Southern scores and track their friends on the other half of the world. Without paying a penny, you can be member of the soaring community’s online contest portal. For your participation, OLC does not charge an entry fee!
You might consider that in a complex and multifaceted system like the OLC, there are daily expenses. Behind the website there is a complex IT-system at work. Servers have to be hosted and maintained. Software services are regularly updated and have to be paid for. The online platform is continually supported by a small team consisting of enthusiastic glider pilots who are also programmers, administrators, and editors for the OLC Magazine. They do the volunteer work which helps to maintain and develop the contest. The team shares a passion for the sport of soaring and is highly motivated to do a good job.
So, at the end of the day, where do the funds come from to pay for it? Primarily the OLC works as a non-profit organization relying on monetary donations. Sticking to the principle of not charging an entry or subscription fee, OLC appreciates the donations of individuals. Thanks to the support of our generous donors, we are open 24 hours per day all year long.
With an annual contribution of only 9 € (10 € paying with credit card), you too can support the OLC and thus contribute to the future of gliding competition. OLC will acknowledge and appreciate your help by displaying a smiley face next to your name in the scores. Any dedicated cross country pilot knows: Owning a laughing smiley next to your name on the OLC is both, good for your soaring and a great idea!
 
EFP

Saturday, 15. December 2012 New local OLC Competitions – Wasserkuppe, Bitterwasser and Minden/NV translate news

The new local competitions can be found here.
Starting with the 2013 OLC Season, three new contests have been added to the OLC web portal: OLC does now offer local soaring competitions at Minden/NV, in Bitterwasser and on the German Wasserkuppe “Lokale Segelflugmeisterschaft Wasserkuppe”. By the end of the season in October 2013, these three OLC partners will be able to nominate their own Champions. The title of the OLC-Champion Minden/NV, Bitterwasser and Wasserkuppe will be a new goal to shoot for. You can already find the competitions when hitting the “Gliding” button on your favorite OLC page.
Pilots will be competing in the well-established categories of OLC Plus and Speed OLC. All glider pilots launching from one of the airfields, no matter which club they belong to, will automatically participate in the local competition. While Bitterwasser and Minden have already started their contests the German Wasserkuppe pilots will have to wait until next spring and better soaring conditions.
 
ES / EFP

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