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Donnerstag, 21. Juni 9. Runde U25: Das SFZ Königsdorf weiter auf dem Vormarsch Artikel übersetzen

Eine weitere spannende Runde mit brodelnder Wetterküche liegt hinter uns. Außer im Westen gab es überall Chancen. Auch wenn es optisch am Himmel in Teilen recht merkwürdig aussah, flogen teilweise Scheunentore. Besonders beeindruckend haben dieses Wetter die Gifhorner in Geschwindigkeit umgesetzt. Dennis Polej und Nico Klingspohn schießen erneut mit jeweils über 123 Speedpunkten den Vogel der Runde neun ab. Wieder treten sie nur im Duett an und es gelingt ihnen erneut eine hervorragende Platzierung.
Sie katapultieren sich einmal an die Basis und bleiben quasi kleben. Gemeinsam rasen sie die Wolkenstraßen, die richtig gut gehen, entlang. Es geht teilweise 80 bis 90 Kilometer am Stück gerade aus, das bringt Laune, hohe Geschwindigkeitsschnitte und Punkte.
Mit dieser Leistung landen sie auf dem Bronzerang noch vor Lichtenfels, die trotz einer kompletten Teamwertung nicht an Gifhorn vorbeiziehen konnten. Die Punkte, die Lichtenfels bei diesem vergleichbar mäßigen Wetter einsammeln kann, sind extrem wichtig, um die Spitzen-Platzierung zu halten. Nur so können sie dem Favoriten Königsdorf auf den Fersen bleiben. Auch wenn teilweise die Einzelwertung in anderen Vereinen deutlich besser ausfallen, macht das Team aus Königsdorf erneut das Rennen.
Der Druck auf den vorderen Plätzen wächst. Seitdem das Wetter auch in den nördlichen Regionen mitspielt, rückt Burgdorf (NI) konsequent auf. Nach einer erneuten Glanzleistung ziehen sie an Eichstätt vorbei. Das Gifhorner Duett (NI) stabilisiert mit dieser Runde den Rang sechs in der Gesamtwertung und übt damit wie Burgdorf Druck aus dem Norden aus.
Ihre enorm schnellen Flüge zahlen sich auch auf das neu geschaffene U25 Pilotenprofil positiv aus. Beide Gifhorner Piloten sind derzeit unter den Top Ten und haben gute Chancen auf die LS8neo. Aber die Konkurrenz schläft hier nicht. Das Feld vorn ist heiß umkämpft. Insbesondere Philipp Lauer (Lichtenfels), aber auch Paul Schwarz (Aalen) und einige mehr, die ihre U25-Teams Runde um Runde nach vorn bringen, sind gut dabei. Mit dieser tollen neuen Challenge, die wir am letzten Freitag im Magazin näher vorgestellt haben, macht U25-Liga-Fliegen doppelt Spaß und wird doppelt belohnt - eine sportliche Herausforderung zum Quadrat.
Lasst die Leser teilhaben, wie ihr genau dieses in euren Vereinen erlebt, wie ihr euch motiviert, wie ihr das Liga-Fliegen organisiert. Warum? Noch ist das U25-Liga-Fliegen nicht in allen Vereinen etabliert. Es fehlt an Ideen. Daher ist es wichtig, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Schickt eure Berichte gern an die Redaktion des OLC-Magazins.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 271,45 Speed/50 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 258,13 Speed/49 Punkte, 3. LSV Gifhorn (NI) 247,10 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 9: 1. SFZ Königsdorf (BY) 418 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 411 Punkte, 3. LSR Aalen (BW) 382 Punkte
 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)

Mittwoch, 20. Juni LSG Fallersleben: Unverhofft kommt oft Artikel übersetzen

Anders als in der Vorwoche waren die Wetteraussichten für das norddeutsche Flachland in Runde 9 eher mäßig. Da der Sonntag bei Topmeteo kurzfristig zum weniger schlechten Tag wurde, beschränkte sich der Flugbetrieb in Ummern am Samstag auf Schul- und Platzflüge.
Nach den großen Flügen in Süddeutschland kreisten die Pläne der Fallersleber bei der Fahrt zum Flugplatz am Sonntag eher darum, die Runde nicht kampflos aufzugeben; an einen Angriff auf die Spitze habe ich zumindest da noch nicht gedacht. Immerhin machten sich trotz des deutschen WM-Spiels sieben ummeraner Piloten auf die Jagd nach Ligapunkten.
Die Taktik wurde vor dem Start abgesprochen: erst gegen den Wind ausholen und dann versuchen, möglichst gut die Aufreihungen zu nutzen. So weisen die Flugwege von Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Thorsten Föge (Ventus ct), Bernd Meindermann (LS1f), Carsten Rietig (Twin III SL), Benno Beesten (Nimbus 4M), Arnie Weber (DG 400) und Thomas Quindel (Discus) einige Parallelen auf. Unterschiedlich und letztlich auch entscheidend war, wieviel Zeit in den Weg gegen den Wind investiert wurde. Hierbei waren die Piloten (Helge und Bernd) am schnellsten, die sich früh an die Wertung machten und auch zeitig wendeten, um noch vor der heranziehenden Abschirmung einen guten Gegenwindschenkel fliegen zu können.
Benno und Thorsten haben sich weiter nach Westen gekämpft und hier wichtige Zeit verbraten. Der lange Rückenwindschenkel war dann aber phantastisch; ohne zu kreisen und mit 35 km/h Rückenwind konnte Benno in 53 Minuten von Winsen/Aller bis nördlich Neustadt-Glewe fliegen und dabei 145 km zurücklegen. Auch die ersten Kilometer des Gegenwindschenkels verliefen unter der Aufreihung gut. Leider war die von Westen aufziehende Abschirmung bereits weit nach Osten vorangekommen und hat die Wolkenstraßen bis in die Göhrde zerfallen lassen. Benno suchte sein Heil nun in einem Schwenk nach Süden, kam dabei aber nahe Gorleben tief und hat wertvolle Zeit verloren. Da noch etwa 45 Minuten Wertungszeit offen waren, sollte ein weiterer Rückenwindschenkel retten, was zu retten war. Hierbei traf er Helge und Franz, die ihr 161km langer 3. Schenkel in 60 Minuten bis fast an den Plauer See geführt hatte. Die ASH hatte bereits ihre Wertungszeit voll und war nun bestrebt zurück in den Zielkreis zu fliegen. Für den Nimbus ging es weiter nach Osten. 20 min vor Ende der Wertungszeit wollte Benno die Chancen, den Zielkreis zu erreichen, nicht weiter verschlechtern und machte sich auch an den Heimweg. Ein Schlenker nach links ermöglichte es bis Salzwedel einzelne Wolken unter der Abschirmung anzufliegen, die noch passables Steigen brachten. Dann folgte ein langer Endanflug knapp über Gleitpfad gegen den frischen Wind. Am Zielkreis gab’s dann aber wieder Thermik.
Abends freuten sich Helge und Franz über den zweitschnellsten Flug in der weltweiten Speedwertung und die LSG wieder über Platz 2 in der Runde; erneut waren nur die Gifhorner schneller; Glückwunsch nach Wilsche für die klasse Leistung. Thomas Quindel erkämpfte zudem einen weiteren Punkt für den LSV Altkreis Isenhagen.
 
Benno Beesten
 
Aufreihungen erlauben
schnelles Vorankommen
Der Heimweg zum Zielkreis
gegen Wind und Abschirmung
wird anspruchsvoll
Helge und Franz beim Abrüsten
nach ihrem sehr schnellen Ligaflug

 


Dienstag, 19. Juni SFG Giulini: Tolles Wetter im Osten Artikel übersetzen

Laut Prognose macht es am Samstag von Westen her dicht und ganz im Osten ist gutes Wetter - und so war es am Samstag Morgen auch, der Pfälzer Wald lag morgens schon unter 8/8 Bedeckung, die sich langsam über uns nach Osten schob. Also ein hoher Schlepp in den Südosten und gleiten in die Sonne zur ersten Thermik bei Walldorf.
Etwas träge mogelten wir uns ostwärts durch den Kraichgau. Auch die Löwensteiner Berge waren noch pampig und tricky, aber auf KM 114 kam endlich der erste schöne brauchbare Bart. Weiter in Richtung Osten war die Luft nun klarer, die Wolken schön und die Steigwerte knackig. Jetzt ging es zügig über Ellwangen, Harburg bis kurz vor Neuburg auf KM 218, dort entschieden wir - trotz weiter toller Optik nach Osten - wieder zu drehen, da wir ja zurück in das schlechte Wetter in den 15km-Kreis um Dannstadt mussten. Westlich von Aalen wurde es dann auch wieder schwächer. Kurz nach Gaildorf überfliegen wir Alex Meinicke (LS-1f, RP), der hier leider auf dem Weg nach Osten Kontakt mit der Landbevölkerung aufnehmen musste. Peter Mangold (LS-7WL, CH) informiert uns, das die Rheinebene - entgegen der Prognose - doch noch oder wieder entwickelt ist und nur der Kraichgau tot ist. Bei Neckarsulm machen wir geduldig maximale Höhe und gleiten vorsichtig mit bestem Gleiten bis kurz vor Walldorf, dort beginnt wieder die Cu-Bewölkung. Wieder zu Hause mit 89er Speedpunkten - wer hätte das heute Morgen gedacht?
Am Sonntag schaffte es Charly Müller (LS-8, RS) bei guter Luftmasse, aber sehr starker Bewölkung und sehr inhomogenen Bedingungen eine gute Linie zu finden und die von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) vorgelegten Schnitte mit 92 Speedpunkten noch zu toppen.
Wieder waren es für die Rahmenbedingungen zufriedenstellende, starke Flüge - die aber trotzdem nur 3 magere Pünktchen einbrachten und uns auf Rang 25 verharren lassen. So schwach standen wir noch nie da - betrachtet man die anderen Mannschaften im nahen Umkreis, wie den Schwesterverein SSV Ludwigshafen oder Bensheim, Mannheim, Landau in der 2ten Liga, sieht man alle im Tabellenkeller... bleibt zu hoffen, das die statistische Wettergleichverteilung doch noch eintritt. 
 
Uwe Melzer
 
Ab KM115 gutes Wetter im Osten
... umdrehen trotz schöner Aussicht
An Alex Acker vorbei in den Westen
 

Dienstag, 19. Juni Blaubeurer Segler an der Zugspitze Artikel übersetzen

Blaubeurer Segler (Sebastian Wastl) an der Zugspitze.
Nachdem Joachim Krais und Sebastian Wastl in der achten Runde ein Dritter Mann für eine Bundesligawertung fehlte, machten sich an dem gut vorhergesagten vergangenen Samstag gleich 11 Segler der FLG Flotte aus Blaubeuren an den Start. Dabei waren sie in völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen unterwegs. So ging es für einige Piloten zunächst gen Westen, andere wiederum bemühten sich Richtung Alpen in den Süden. Die groß geplanten Strecken, für die das Wetter eigentlich vorhergesagt war, wurden zum Teil schnell verworfen. Nur Joachim Krais flog eine Strecke von über 800 km um den Luftraum München, konnte jedoch leider abends sein Dreieck nicht schließen, weil kurzzeitig eine Abschirmung durchzog. Sebastian Wastl, Christian Müller und Jens Minard wagten sich direkt in die Alpen und wurden mit einer Wolkenbasis von beinahe 3000 m und einem bezaubernden Blick auf das Zugspitzmassiv belohnt. Durch den langsamen Hin- und Rückweg in die Alpen kamen hier leider keine schnellen Bundesligaflüge zustande. Hierfür sorgten Sebastian Bauder (113,87), Dirk Ströbl (106,66) und Philipp Söll mit 106,27 Punkten. Dabei flogen Ströbl und Söll eine klassische Strecke zwischen Donaueschingen und Kelheim über 600 Kilometer. Bauder machte sich gleich Richtung Osten und holte seine Speed entlang des Altmühltals, was ihm den fünftschnellsten Schnitt deutschlandweit brachte.
Da am Sonntag im Norden besseres Wetter herrschte rutschten die FLG Piloten von dem zunächst zweiten Rundenplatz auf den vierten. In der Tabelle schoben sich die Blaubeurer erneut am LSV Schwarzwald vorbei auf den neunten Tabellenplatz. Angeführt wird die Tabelle vom Vorjahressieger dem LSR Aalen mit 131 Punkten, knapp gefolgt von der LSG Bayreuth mit 130 Punkten. Der FSV Laichingen schiebt sich mit Platz 9 in dieser Runde auf einen souveränen vierzehnten Tabellenplatz.
 
Martin Söll
 
 

Donnerstag, 04. Dezember MWP Himalaya Expedition lebt am 08. und 15. Dezember nochmals auf Artikel übersetzen

rbb Fernsehen stahlt spannende zweiteilige Filmreihe jeweils um 22.15 Uhr aus
Segelflug und Forschung verbinden sich. Dies brachte die diesjährige OSTIV-Forschungsexpedition des Mountain Wave Projekt (MWP) in Nepal zum Ausdruck. Der erste Filmbeitrag (45‘) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) begleitet das Team mit seinen wissenschaftlichen Kooperationspartnern bei den technischen Vorbereitungen und Testflügen in den Alpen, der 10.000km langen abenteuerlichen Überführung des Forschungsflugzeuges über mehrere Kontinente sowie Klimazonen bis nach Nepal.
Die höhenphysiologische Vorbereitung der Piloten und erste Erkundungstouren im Kali Gandaki Tal bis in die Region Mustang demonstrierte neben der faszinierenden Bergkulisse mit den Achttausendern auch die Herausforderungen für die Piloten. Ein Schwerpunkt in der Doku ist die speziell vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Berlin entwickelte MACS-Spezialkamera. Dies ermöglichte dem Team um den DLR-Wissenschaftler Jörg Brauchle aus über 350.000 Einzelaufnahmen in der extremen Umwelt vollkommen neue Einblicke.
Die Bilder mit einer Genauigkeit, die es so von dieser Region noch nie gab, erlaubten anschließend die Entwicklung eines präzisen 3D-Terrainmodells. Das Highlight im Teil ist der Flug von Klaus Ohlmann und Jona Keimer am 28. Januar zu den Gletschergebieten des Mount Everest. Erste Resultate von den großen Gletschern und Eisabbrüchen wurden im November bei der DLR in Oberpfaffenhofen auf einer großen Leinwand sichtbar.
MWP-Expeditionsleiter Rene Heise durfte die Gelegenheit nutzen, um im dortigen Simulator in die virtuelle Welt der Bergriesen einzutauchen. Vielleicht können die neuen Luftaufnahmen und 3D-Modelle hilfreich für die Planung von Rettungsmissionen bei katastrophalen Ereignissen wie zuletzt am Kumbu- Eisfall mit 13 Toten Sherpas(April 2014) sein und einen Beitrag für die Sicherheitsforschung leisten.
Neben neuen Erkenntnissen in der Turbulenzforschung, profitieren vor allem die Gletscher- und Klimaforschung bzw. der Katastrophenschutz von der Himalaya Expedition. So schaute die Schweizer Bergrettungslegende und der Lawinenexperte Bruno Jelk in Oberpfaffenhofen vorbei. Der Rettungschef der Air Zermatt mit über 3000 Einsätzen staunte über die brillanten Bilder des Himalaya- Gebietes, das er von der mehrmaligen Ausbildung der nepalesischen Hubschrauberpiloten und Bergretter aus der Westentasche kennt. Jelk hofft, dass die neu entstehende Kartierung, Bergrettern bei schwierigen Wetterverhältnissen entscheidende Vorteile bringen kann.
Erste Bewertungen der Forschungsergebnisse der MWP-Expedition und die fliegerischen Herausforderungen mit einem Motorsegler in der Annapurna-Everest Region hat die bekannte Redakteurin Heiderose Häsler von rbb im zweiten Teil der Filmreihe festgehalten. So sollte man sich den 08 und 15. Dezember dick im Kalender anstreichen. Jeweils um 22.15 Uhr ist man beim rbb Fernsehen quasi hautnah dabei. Für jeden eingefleischten Segelflieger ist der Film ein Muss, da er neben der Faszination des Segelflugs, eine beeindruckende Bergwelt in einer wilden und entfernten Welt wiedergibt. MWP Chefpilot Ohlmann hat mit seinen Flügen hier durchaus wieder Fluggeschichte geschrieben.
 
Lothar Schwark
 
Virtueller Flug im Simulator der DLR in Oberpfaffenhofen. Eindrucksvoll spiegelt sich die Mount Everest Region auf einer großen Leinwand wieder Expeditionsleiter Rene Heise (dritter von links) mit Filmautorin Heiderose Häsler vom rbb (vierte von links). Dritter von rechts Bergretter Bruno Jelk. Hintere Reihe zweiter von links. Jörg Brauchle (DLR Berlin). Heiderose Häsler von rbb, begleitete das MWP Team nahezu zwei Jahre. Daraus entstanden zwei packende Filme, die nun am 08 und Dezember je um 22.15 Uhr auf rbb ausgestrahlt werden
 

Donnerstag, 04. Dezember IT-Treffen: Ständige Weiterentwicklung der OLC-Plattform Artikel übersetzen

Seit über 10 Jahren treffen sich zum Ende der Saison die IT-Experten des OLC, um die Plattform weiterzuentwickeln und noch besser zu machen. Da sich über das Jahr hinweg eine Fülle an Ideen für neue Tools und Features ansammeln, gilt es bei den IT-Meetings stets ein straffes Programm abzuarbeiten, Ideen zu diskutieren, zu bewerten und die Umsetzung in die Wege zu leiten. Die neuen Funktionen sollen dann bereits zum Beginn der neuen Saison für den Nutzer sicht- und nutzbar sein.
Jedes Jahr ein großes Vorhaben also, für das die Experten des OLC gerne ihre ehrenamtliche Arbeitskraft einbringen. Zu den IT-Treffen lädt der OLC auch immer wieder Gäste ein, die als Ideengeber und Experten ihres Fachgebietes ihre Erfahrung in neue innovative Projekte einbringen.
Was gab es 2014 Neues?
Ein Meilenstein war dieses Jahr die Einführung des OLC MeetingPoint-Systems. Dieses zeigt in der Fluginfo, wen man wo in der Luft getroffen hat und wielange man zusammen geflogen ist. Sämtliche MeetingPoints werden dem eingeloggten User angezeigt, und dies luftfahrzeugübergreifend auch bei Gleitschirmfliegern, Drachen und Modellflugzeugen. Technisch ist dies fraglos ein Meisterstück, denn die Auswertung funktioniert auch bei extrem hohem Datenvolumen zuverlässig.
Welche Themen wurden für die OLC-Saison 2015 diskutiert?
Künftig möchte der OLC die lokalen Sportergebnisse und damit den Breitsport besser ins Gespräch bringen. Umgesetzt werden soll dies in Form eines Newsletters, der die Sportergebnisse des jeweiligen Vereines zusammenfasst und somit allen Vereinsmitgliedern schnell einen Überblick liefert, was am Heimatplatz los war. Dies gibt, wie auch in der Destination Wertung, besonders dem Nachwuchs die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Parallel dazu soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, die Sportergebnisse auf der eigenen Vereinswebsite per dynamischem Plugin einzubinden.
Wie geht es weiter?
Neben diesen Themen wurde eine Reihe weiterer Wünsche diskutiert, von denen bestimmte zur Saison 2015 bereits zur Verfügung stehen sollen. In der Zwischenzeit wird kräftig an der Entwicklung und der konkreten Umsetzung gearbeitet. Über neue Funktionen, die zum Saisonbeginn im April nutzbar sind, wird rechtzeitig im OLC-Magazin berichtet.
Gerne nimmt der OLC Anregungen und Wünsche entgegen, die dann beim nächsten IT-Treffen im Januar diskutiert werden (per Mail an: magazin@onlinecontest.org)
 
Eric Scharfenort
 

Mittwoch, 03. Dezember Tausender in Namibia – wenn ein Traum Wirklichkeit wird Artikel übersetzen

Hier geht es zu einem Flug von Gerhard Altnöder und Ralph Bürklin im OLC.
Der Tausender ist und bleibt ein Traum. Und wer ihn sich erfüllen kann, schwebt abends aus dem Flugzeug. Derzeit fallen auf der Südhalbkugel - insbesondere über der roten Erde Namibias - nur so die Topleistungen. Walter Binder, Alexander Müller, Reinhard Schramme, Guy Bechtold, Wilfried Großkinsky, um nur einige Spitzenpiloten zu nennen, die nicht nur die 1.000 knacken, sondern auf die 1.500 zusteuern. Aber auch für „Nicht-Cracks“ kann dieses Erlebnis Realität werden.
Ralph Bürklin berichtet von seinen Eindrücken und Erlebnissen gemeinsam mit Co Gerhard Altnöder. Die letzten Tage in Namibia sehen Klasse aus, wenn man die OLC-Flüge studiert. So ganz einfach sind sie aber nicht wirklich. Es herrscht Ostwetterlage. Die ersten vielversprechenden Wolken sind erst 130 Kilometer östlich des Platzes vorhergesagt und sie halten sich bedauerlicherweise an diese Vorhersage. Also quälen Ralph und Gerhard sich hoffnungsvoll durch recht schwache Blauthermik hin zu den Fahrstühlen. Später am Tage zu starten, ist auch keine Option, denn Richtung Osten entwickelt der Himmel meist schon sehr früh über. Und wenn das passiert, ist man bestenfalls schon in sicherer Entfernung. Vorteilhaft ist es, sich an die „Cracks“ ranzuhängen. Immer hinterher, da kann man eine Menge lernen, meint Ralph.
Erst als sie die erste Durststrecke überstanden haben, beginnen sie mit dem Feintuning des Fluges.
An den beiden Tausender-Tagen bildet sich zur Freude eine Luftmassengrenze. Hier suchen sie ihre optimale Steig-Linie. Diese zu finden und zu nutzen, bringt Schnitte von über 150 km/h. Das spart Zeit, die am Ende wichtig sein kann.
Auf dem Weg zum zweiten Tausender kommen den beiden Reinhard und Klaus sowie Joachim und Sebastian aus dem Süden entgegen. „Wir sagten ihnen über Funk, dass wir noch etwas Strecke für unseren Tausender brauchen und sie zeigten uns, was über dar Kalahari auch kurz vor Sonnenuntergang noch möglich ist.“ Bis der Himmel sich rot färbt, stehen weitere 300 Kilometer auf der Uhr und es reicht für das ersehnte Ziel.
„Nach 8 ½ Stunden Flug steigt man dann sehr steif, durchgefroren und glücklich aus dem Flieger. Ganz im Bewusstsein, ein großes Privileg zu genießen, hier in Bitterwasser fliegen zu dürfen, dazuzulernen und aufgenommen zu sein in eine Community von Fliegern, die hier ein besonderes Anliegen und einen besonderen Traum verwirklichen.“ So resümiert Ralph.

Text: Steffi Keller
Fotos: Ralph Bürklin
...typischer Namibia-Himmel
.. nicht selten zittert man sich
morgens durchs Blaue
...fliegen bis zum Anschlag

 


Dienstag, 02. Dezember Aktion für die Zukunft – Anpassung der Spende für Smilies auf 12 € pro Jahr Artikel übersetzen

Ein Teil des Segelfliegens ist es mittlerweile, am Ende des Tages unkompliziert seine Strecke im OLC hochzuladen und sich so mit anderen zu vergleichen. Das macht nicht nur unheimlich Spaß, sondern fördert den Sportgedanken des Segelfliegens. Auch in der vergangenen Saison erfreute sich der OLC einer steigenden Beliebtheit. Fast 15.000 Teilnehmer meldeten über 115.000 Flüge. Das ist Rekord. Desto mehr Piloten regelmäßig ihre Leistungen und Erlebnisse mit anderen teilen, desto spannender und attraktiver wird der OLC ... weltweit ;-).
Fakt ist jedoch auch, dass dadurch die Anforderungen an das IT-System zunehmend steigen. An Spitzentagen gehen gut und gerne 3.000 Flüge recht zeitnah durch die Leitung. Dieses hochprofessionell organisierte IT-System kostet schlicht und einfach Geld. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet sowie Software-Dienstleistungen, die nicht mehr in der Freizeit erbringbar sind, zugekauft werden.
Mit deinem Smiley drückst du Verständnis und Sympathie für die Motive des OLC aus.  Als gemeinnützige GmbH, die der OLC ist, sind neben den Sponsoren, diese Spenden die einzige Möglichkeit der Finanzierung. Von daher gilt den vielen Smiley-Trägern ein großer Dank ... aber auch dem kleinen OLC-Team, das in seiner Freizeit die Plattform betreibt und weiterentwickelt.
Seit 2006 beträgt die Norm-Spende für den OLC unverändert 9 Euro. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen Kosten gehen leider auch nicht am OLC vorbei (das ist wie im 'echten Leben'). So wird die Norm-Spendenhöhe zum 1.1.2015 auf 12 Euro angepasst. Damit leistest du weiterhin einen wertvollen Beitrag, um den seit 15 Jahren bestehenden OLC auf dem gewohnten Niveau zu betreiben.
In der Zukunft könnte zudem eine Änderung anstehen. Das den OLC betreibende Team hat die Auffassung, dass mittelfristig die gemeinnützige GmbH in eine gemeinnützige Stiftung überführt werden sollte, um die weltweit populärste Breitensport-Veranstaltung im Segelflug in gewohnter Perfektion weiter zu führen (damit ist auch fixiert, dass der OLC auf nicht-kommerzieller Basis weiterbetrieben wird).
Und wenn du noch keinen Smiley hast, gib dir einen Ruck, tue etwas für die Zukunft des Segelflugsports und hole dir deinen Smiley unter: www.onlinecontest.org/smiley.
Tausend Dank und - mit Smiley fliegt sich's besser!

Steffi Keller

Sonntag, 30. November Jim Payne toppt die Afrika-Flüge Artikel übersetzen

Jim Payne und Dennis Tito in Chos Malal
Hier geht es zum aktuellen Bestflug der Saison im OLC.
Die Zeit der Südhalbkugel hat begonnen. In Afrika brennt der Himmel. Die Tausender purzeln nur so. Da meldet sich der Meister der Welle mit einem punktuell gesetzten Akzent aus Argentinien. Denn bei ihm geht es mittlerweile eher um die 2.000er, als um die Tausender. Jim Payne und Dennis Tito legen mit 1.655 Punkten (1.831 Kilometern) eine erste Bestmarke in dieser Saison fest. Eine hohe Messlatte.
Die Prognose für diesen Thanks Giving-Day  ist nicht ganz optimal. Die Winde stehen ein wenig zu weit nordwestlich für die perfekte Linie. Das bei einem 2.000er-Projekt alles stimmen muss, ist nachvollziehbar. Bei Sonnenaufgang starten die beiden in den klaren Himmel, der nur durch eine Lenti markiert wird. Die Rauchschwaden eines Vulkans zeigen jedoch die Wellenlinien an und geben dem Team Hoffnung. Im unteren Bereich sind die Winde lau. Erst die höher gelegenen Bergreliefs können die Wellen auslösen. Sie benötigen jedoch Zeit und Kilometer, um sich auf dem richtigen Pfad einzufädeln. Sonst hätten sogar die 2.000 Kilometer auf der Uhr gestanden. Die ersten 150 Kilometer zählen allerdings nicht für den OLC. Obwohl sie sich recht passabel nach oben schrauben, holpert es ein wenig. Der erste Versuch Richtung Süden scheitert. Viele Wolken versperren den Weg. So müssen sie noch einmal zurückfliegen, um in den Abflugsektor zu kommen. Ein erneuter Versuch Richtung Süden gelingt dann. Sie kommen bis nach Zapala durch. Wer glaubt, dass nun ein reibungsloser Flug vor den beiden liegt, der irrt. Die Schenkel Richtung Norden sind aufgrund des Gegenwindes langsamer als angenommen. Das muss wieder Richtung Süden aufgeholt werden. Zudem machen die Wolken auch während des Fluges bei den längeren Schenkeln Probleme. Auch sie bremsen aus. Mehr als einmal müssen die beiden unter die Wolkendecke absteigen.
Trotz allem gelingt den beiden nach 14 Stunden harter Arbeit dieser Mammut-Ritt.
 
Text: SK
Foto: SoaringBlog.tumblr.com

Freitag, 21. November Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge" Artikel übersetzen

Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf gibt es ab sofort zwei neue interessante Bücher für Segelflieger:
Meteorologie für Segelflieger
Henry Blum, ein erfahrener Meteorologe und Fluglehrer, erläutert detailliert Thermik, Streckenwetter und Wettervorhersagen. Ein aktuelles, absolut empfehlenswertes Werk zu einem der wichtigsten Themen im ambitionierten Segelflug. € 29,90. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.
LS-Segelflugzeuge – Von der LS1 zur LS11
LS-Flugzeuge von Rolladen-Schneider sind jedem Segelflieger ein Begriff. Die Konstruktionen von Walter Schneider und Wolf Lemke waren viele Jahre ganz oben in Wettbwerbsplatzierungen und Rekordlisten zu finden.
Wolfgang Binz, selbst Besitzer und begeisterter Pilot eines LS-Flugzeugs, hat jahrelang recherchiert, gesammelt, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in diesem Werk zusammengefasst. Von der Anfängen bei der Akaflieg Darmstadt über die Produktion der ersten Flugzeuge in Egelsbach bis hin zum traurigen Ende von Rolladen Schneider im Jahr 2003 und die Zeit danach. Jedem Flugzeugtyp ist ein Kapitel gewidmet: Technische Daten, Besonderheiten, Wettbewerbserfolge sowie ganzseitige detail- und maßstabsgetreue Dreiseitenansichten. € 45,00. Hier geht es direkt zum Shop.
 
 

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