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Montag, 18. Juni Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Ein wettermäßig durchwachsenes Wochenende. Trogeinfluss und Hochdruck. Ausbreitungen und reihende Cumuli. Hangwind und die obligatorischen, wenn auch verhassten Cirren. Süden und Norden bekommen je einen guten Tag ab und der Westen hat eher das Nachsehen ...
Samstag:
Ein etwas chaotisches Himmelsbild zeigte der Satellit am Samstag Nachmittag um 12 UTC (14MESZ). Im Vorfeld eines Troges über den britischen Inseln hatte sich ein breites Cirrenband entwickelt, das zügig von West nach Ost unterwegs war. Am frühen Morgen tauchte es im Nordwesten auf, am frühen Abend war es schon auf die Linie Ostsee - Allgäu vorangekommen.
Rückseitig entwickelte sich eine schwache Konvergenz, die im Bild schon an der Grenze zu BeNeLux erkennbar ist. Vor dem Cirrenschirm war der Feuchteanteil sehr unterschiedlich: Aus dem dichten Stratus der Nacht nördlich des Erzgebirges entwickelten sich zwar Cumuli, die liefen aber häufig breit. Deutlich besser - auch wenn nicht immer ganz von Beginn an - war es im Süden
bzw. im Südosten: Hier lag noch eine warme, vor allem aber trockene Luftmasse, die sich schon am Vortag vertikal gut strukturieren konnte. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Süden/Südosten ...
Sonntag:
Ähnlich chaotisch sah auch der Sonntag aus: Mittlerweile war der Trog da, die schwache Konvergenz/Front lag mittlerweile von Wetspolen bis hinunter nach Bayern, gut an den eingelagerten Spots erkennbar, aus denen teils auch Schauer fielen. Dahinter lag ein schmaler Streifen, der sich im aufgefrischten Südwestwind reihende Cumuli zeigt - die vor allem im Norden von der Heide bis nach Mecklenburg. Und der obligatorische Cirrenschirm (über dem Westen) durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein Tag mit klaren Vorteilen im Norden/Nordosten ...
Wer hat was draus gemacht?
Der Blick in die Wertungslisten am Samstag-Abend sah wenig überraschend die Verein aus dem Süden ganz vorne liegen. Und das nicht nur in der Liga, sondern der Tag hatte auch was für die lange Strecke zu bieten. Dass sich das auch durchaus auch mit der Liga-Fliegerei versteht, zeigen die Flüge von Alex Müller und Michael Schlaich, die beide sowohl deutlich über 1000km flogen, aber auch Punkte für ihre Teams aus Bayreuth und Winzeln erflogen. Die km/h für die Liga flogen beide interessanterweise auf fast der selben Linie zwischen Nördlinger Ries und Bayerischem Wald, wenn auch nicht ganz zur selben Zeit.
In der Rundenwertung hat es dann für die Spitzenplätze aber nicht gereicht. Einzig die FG Schwäbisch Gmünd konnte sich mit 333,33 km/h auf dem 3. Platz gegen die Konkurrenz aus dem hohen Norden behaupten. Der Sonntag bot durch seine Reihungen im Wind über dem Flachen alle Chancen schnell unterwegs zu sein. Der LSV Burgdorf hatte offenbar etwas auf Liga-Optimierung gesetzt (durch den
Cirrenschirm war ja auch ein frühes Tagesende angesetzt -, oder man hatte am Nachmittag noch anderes vor). Die Flüge von Yannik Freund, Jürgen Habel und Michael Möker führten jeweils in/gegen die Windrichtung unter den Wolkenstraßen entlang. Ohne  Indexkorrektur war Michael dabei mit knapp 140km/h unterwegs. Nochmal ein Stück schneller waren Frerk Frommholz und Madleen Fernau von Hodenhagen aus unterwegs. Sie dehnten ihren Flug von der Heide bis an die Mecklenburgischen Seen aus und konnten damit ein gutes Stück mehr Rückenwindschenkel mitnehmen. Mit 147km/h absolut (indexkorrigiert 126km/h) führen sie damit die  Rintelner knapp auf Platz 1 in dieser Runde. Von Rinteln aus flogen Adrian Glauner und Reinhard Schramme/Rolf Bödeker im Hangwind zwischen Wiehengebirge und Ith/Hils entlang. Der Wind stand zwar nicht optimal auf dem Hang und wurde nachmittags auch schwächer, aber für die nötigen Punkte für den Rundensieg hat es gereicht.
Als bester "Nordverein" liegen die Niedersachsen jetzt auf Rang 5 mit 102 Punkten. Der Abstand auf Lichtenfels als Drittem beträgt auch nur knappe 9 Punkte. Dann klafft aber bereits eine etwas größere Lücke zum Spitzenduo. Zwischen Bayreuth und Aalen entbrennt aber jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, denn der Abstand beträgt nur noch einen einzigen Punkt.
In Liga 2 konnte sich keiner der Spitzenreiter vom Samstag bis über den Sonntag retten. Denn wie schon in der Vorwoche stürmen die Gifhorner an allen vorbei an die Spitze der Rundenwertung. Und wieder waren sie dabei das schnellste Team über beide Ligen hinweg! Auf ähnlichen Wegen unterwegs wie die Nachbarn aus Burgdorf in Liga 1 fliegen Nico Klingspohn im Team mit Dennis Polej der  Konkurrenz davon. Flug Numer 3 steuert Marianne Hagemann bei. Mit knapp 359 km/h sind es am Ende fast 30km/h Vorsprung vor der LSG Fallersleben, für die Helge und Franz Liebertz den schnellsten Flug der Runde in Liga 2 ablieferten:
Irgenwelchen ominösen Pfeile folgend waren sie mit 145km/h (indexkorrigiert 124km/h) unterwegs. Ähnlich wie bei Frerk war auch hier die längere Rückenwindkomponente der Schnellmacher in Richtung Nordosten. Auf Rang 3 landete schließlich ein Verein aus der Mitte, auch wenn für Felipe Levon und Co. vom LSV Homberg/Ohm dafür von 3 unterschiedlichen Plätzen aus unterwegs waren und der Rückflug in die enger werdende Wetterlücke sicher auch interessant gewesen sein dürfte.
In Liga 2 führt weiter die SFG Steinwald, auf Rundenplatz 6 war man wieder souverän im oberen Drittel platziert. Schon seit mehreren Runden liegen die Gifhorner auf Rang 2, können durch den Rundensieg den Vorsprung wieder etwas verringern, der nun noch auf 28 Punkte beträgt, bevor auf die Plätze 3 und 4 (Schwäbisch Hall/ Homberg/Ohm) wieder eine Lücke von etwas mehr als 20 Punkten klafft.
Aber die Liga ist ja gerade mal zur Hälfte rum ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Montag, 18. Juni AC Pirna: 7 Punkte gegen den Abstieg Artikel übersetzen

Tragende Linie bei hoher Basis im Osterzgebirge.
Die neunte Bundesligarunde endete für die Pirnaer Speedjäger auf dem 14. Tabellenplatz. Die 7 Punkte nehmen wir gerne mit, damit der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht zu groß wird. Beide Tage boten gute Bedingungen für Ligaflüge. Die spannende Frage war nun, an welchen Tag man schneller vorankommt. Im Nachhinein war der Samstag der schnellere Tag. Uwe Augustin, Immanuel Weigel und Benny Schüch gingen am Samstag unter den teilweise massiven Ausbreitungen auf Kilometerjagd. Unterstützt wurden sie von Franco Fritzsch, der am letzten Wertungstag der Riesaer Streckenflugwoche wieder sein bestes gab. Speedtechnisch war Benny Schüch der schnellste Pilot; mit etwas Glück gelang ihm früh der Sprung auf das Osterzgebirge. Von da aus gab es eine wunderbar tragende Linie in Richtung Liberec, die letztendlich 106 Speedpunkte brachte. Kai Glatter und Ralf Andrich flogen am Sonntag und schubsten die Flüge von Uwe, Immanuel und Franco noch aus der Wertung. Ihre Flüge führten in die Lausitz in Richtung Cottbus und brachten beide 96 Speedpunkte. Ausbreitungen und Überentwicklungen erschwerten die Bedingungen und ließen keine schnelleren Schnitte zu. Gratulation geht an Franco Fritzsch, der nach 6 Wertungstagen souverän die Gemischte Klasse der Riesaer Streckenflugwoche gewann.
 
Benjamin Schüch
 
 

Freitag, 15. Juni Power für die U25-Liga: Vergabe einer LS8neo & U25 GliderRace für das TOP-Duzend Ende August auf der Wasserkuppe Artikel übersetzen

Seit über 10 Jahren wird auf der Basis der OLC Junior-Challenge, ein klassischer Langstreckenwettbewerb, bei dem die besten drei Flüge der Saison eines Piloten berücksichtigt werden, ein 18m Discus mit Turbo an einen herausragenden Juniorpiloten vergeben. Der Discus wird dem OLC großzügigerweise von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellt. Es ist in jedem Jahr immer wieder beeindruckend, wenn die für das jeweilige Jahr Begünstigten beim OLC-Finale in der Rhön berichten, welch tolle Langstreckenflüge sie mit dem Discus erzielten – nicht selten verbuchten sie in ihrem Flugbuch mehr als 400 Flugstunden über die gesamte Saison.
Nun hat sich aber gezeigt, dass bei den Nachwuchspiloten nicht unbedingt nur das ‘Langstrecken-Format‘ eine attraktive sportliche Herausforderung ist, sondern bei den Junioren das OLC Liga-Format mehr und mehr Anerkennung gewinnt, insbesondere seit es eben die U25-Liga gibt,. Der Grund ist ganz simpel: Man hat erkannt, dass das konzentrierte Speed-Fliegen über 2 ½ Stunden einem Einzelzeitfahren bei der Tour de France gleich kommt und auch ein ganz hervorragendes Training für die Teilnahme an zentralen Wettbewerben darstellt. Dazu kommt natürlich, dass die Liga in jeder der 19 Runden Sportspannung pur bietet, während man die Wetterlagen für wirklich hervorragende Long-Distance Flüge am Wochenende an einer Hand abzählen kann.
Der OLC nimmt diese Entwicklung mit Freude und einem gewissen Stolz zur Kenntnis … aber er nickt das nicht einfach ab, sondern will sich bei den Teilnehmern entsprechend dafür revanchieren:
In Analogie zum OLC-Discus wird ab der Saison 2019 an einen entsprechend talentierten Piloten aus der U25-Liga eine LS8neo zur Nutzung für ein Jahr vergeben (OLC-Talentförderung!). Grundlage für die Vergabe ist das neu geschaffene U25 Pilotenprofil, in welchem der Reihe nach alle Piloten/innen mit ihren Flügen aufgeführt sind. Das U25 Pilotenprofil ist seit einigen Runden im OLC-Wertungsmenue integriert, das ist der Link.
Aber man kann die LS8neo nicht einfach so gewinnen. In Analogie zur Discusvergabe wird ein kleines Gremium, aus den im vorderen Bereich platzierten Piloten den geeignetsten Begünstigten auswählen (es kommen aber nur Piloten mit Smiley in die Auswahl … wie man das auch beim Discus praktiziert). Die feierliche Übergabe der LS8neo ist dann am 6. Oktober 2018 in Poppenhausen beim OLC Liga-Finale geplant.
Die zweite ‘Danke-Aktion‘ des OLC soll dann Ende August, nach der 19. und letzten Liga-Runde, ein spezieller U25 Grand-Prix auf der Wasserkuppe sein, Titel: U25 GliderRace. Zu dieser Veranstaltung werden vom OLC das Top-Dutzend aus dem Ranking U25 Pilotenprofil eingeladen … und eingeladen bedeutet: Kein Nenngeld, kein Camping, keine Schleppgebühren. Jedoch heißt es auch hier, wie bei der LS8neo-Vergabe … Teilnehmer ohne Smiley werden übersprungen.
Anreise ist Montag der 27. August, Abreise ist Sonntag der 2. September.
Es wird nur mit Flugzeugen aus der aktuellen Standard-Klasse geflogen.
Die Infrage kommenden Piloten erhalten rechtzeitig einen Fragebogen.
Partner auf der Wasserkuppe ist die Fliegerschule Wasserkuppe, vertreten durch Schulleiter Harald Jörges.
Der OLC freut sich auf das U25 GliderRace
… es ist dies dann der vierte Wettbewerb im Grand-Prix Format, den der OLC auf der Wasserkuppe ausfliegt ;-)
 
 

Freitag, 15. Juni DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 15.06.2018 um 14.00 Uhr GZ
Bei geringen Luftdruckgegensätzen bestimmt am SAMSTAG schwacher Hochdruckeinfluss mit relativ trockener und zunächst stabil geschichteter Warmluft das Wetter in Deutschland. Im Tagesverlauf wird die Luftmasse vorderseitig eines Höhentroges von Nordwesten her labilisiert.
Am SONNTAG schwenkt der Trog zusammen mit einer schwachen Kaltfront
langsam über Deutschland hinweg ostwärts und bestimmt am Nachmittag hauptsächlich im Süden und Osten der Republik noch das Wetter mit feuchtlabiler Warmluft. Von Nordwesten her setzt sich wieder leichter Hochdruckeinfluss durch.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
SAMSTAG und SONNTAG: Mäßige, lokal auch gute Wolkenthermik, stellenweise abgeschirmt, v.a. im Norden auch gestört durch Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist mäßige bis gute Wolkenthermik zu erwarten, nachmittags im Nordwesten durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG muss vor allem im Süden und Osten noch mit Überentwicklungen gerechnet werden, ansonsten kann sich wieder mäßige
bis gute Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG meist gute Wolkenthermik, vor allem im Osten kann es stellenweise zu Ausbreitungen kommen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, die ab Mittag von Westen her durch aufkommende Überentwicklungen und Abschirmungen beeinträchtigt wird. Bis zum Abend vom südlichen Bayerwald zum Chiemgau wahrscheinlich nur geringes Risiko für Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Mittwoch, 13. Juni LSG Fallersleben: Erneut eine tolle Runde Artikel übersetzen

Nach Platz 3 in Runde 6 ist den LSG-Piloten in Runde 8 wieder eine super Platzierung gelungen. Auch wenn sich die Streckenflugprognosen mit Annäherung an das Wochenende abschwächten, war doch klar, dass im Norden der Samstag der bessere Tag des Wochenendes werden würde. Folgerichtig herrschte Samstag bereits früh Hochbetrieb am Flugplatz Ummern. Bei vielen unterschiedlichen Luftmassen nebeneinander bestand der Trick darin, in einer relativ trockenen Luft zu fliegen und den Schauern und Gewittern an den Grenzzonen aus dem Weg zu gehen. Als bestes Wetterfenster zeigte sich – wie vorhergesagt - das Gebiet östlich Ummern bis zur Müritz.
Also stürmten Günter Raab (Ventus cM), Helge und Franz Liebertz (ASH25e), Arne Brüsch (ASW 15), Lothar Kaps (ASW22) und Achim Elvers (Discus 2) vornehmlich Richtung Lüchow-Dannenberg los. Thorsten Föge (Ventus ct), Alex Thies (DuoDiscus) und Peter Meurers (LS1f) legten ihre Flüge eher in Ost-West-Richtung an, was sich aber als langsamer erwies. Julian Rietig (Hornet) und Lukas Koida (ASW24) mussten leider wegen biologischer oder technischer Probleme schnell wieder landen und Benno Beesten (Nimbus 4M) ist nach Behebung technischer Probleme erst um 15:30 gestartet. Günter und Helge hatten ihre schnellsten Streifen zwischen Ummern und dem Plauer See. Wie schon die meisten anderen zielte auch Benno zunächst Richtung Nordosten, flog an Gorleben vorbei und fand ebenfalls östlich der Elbe sehr gute Bedingungen. Südlich von Neustadt-Glewe ließ die Bewölkung nach und motivierte zur Wende. Von hier ließ sich mit hohem Geradeausfluganteil zügig bis Soltau gleiten. Am Rande einer Luftmassengrenze konnte unter mächtigen Wolken noch ein kleines JoJo angehängt werden, um trotz des sehr späten Starts die Liga-Wertungszeit gut zu füllen. Bei 2400m Basis wären die 40 – 60 km nach Hause wohl auch im Regen jederzeit möglich gewesen.
Abends freuten sich dann alle in Ummern über die schnellen Flüge von Günter (115 Speedpunkte), Helge (107 SP) und Benno (95 SP) und dass am ersten Tag nur die Nachbarn aus Wilsche schneller waren. Jeder fragte sich, wie viele Südvereine am Sonntag wohl vorbei ziehen können. Letztlich gelang das an diesem Tag keinem Club.
 
Benno Beesten
 
Wolken in vielerlei Form und
Mächtigkeit über dem
Flugplatz Faßberg
Gute Bedingungen mit toller Basishöhe
Kein Regen am Heimatplatz Ummern
 

Dienstag, 12. Dezember Powered by OLC & DG: LS1-f Neo für 2018 vergeben Artikel übersetzen

Nico Meißner (li.) und DG-Verkaufsleiter Stefan Göldner
Anfang Dezember wurde bei DG das Flugzeug an Nico Meißner vom FV Celle übergeben. Die Erstvergabe der LS1-f Neo erfolgte ja im Frühjahr 2017 an Matze Arnold und er hatte in der Saison mit dem Flugzeug ganz hervorragende Flüge verbuchen können. Herausregend waren davon zweimal 800 km mit jeweils über 1.000 Punkten – damit ließ er so manchen Konkurrenten mit erheblich mehr Spannweite deutlich hinter sich.
Klar ist Matze ein TOP Pilot (das hat er auch bei vielen Flügen mit dem OLC-Discus im Vorjahr bewiesen), aber ein gerüttelt Maß an den hervorragenden Langstreckenflügen mit diesem Club-Klasse Flugzeug haben die außerordentlich guten Flugeigenschaften der LS1-f mit den Neo-Winglets. Und eben diese Flugeigenschaften in Form von fast legendären Kurbeleigenschaften (Agilität und Thermikgefühl) sind der Bringer für Schnittgeschwindigkeiten, welche derartige Langstreckenflüge mit einem Club-Klasse Flugzeug überhaupt erst möglich machen!
Nico Meißner hatte sich mit einer hervorragenden Segelflug-Vita für das Flugzeug empfohlen.
Hier sind die Fragen, die der OLC ihm stellte und die Antworten, welche er uns gab:
1) In welchem Jahr hast du mit dem Segelfliegen begonnen?
Im Sommer 2005, intensive Überlandfliegerei begann 2010
2) Wie viele Flugstunden hast du in den jeweiligen Jahren geflogen (einschließlich 2017)?
2010: 60h 2014: 186h
2011: 90 h 2015: 120 h
2012: 102 h 2016: 72 h
2013: 127 h 2017: 170 h Dies sind OLC Streckenflugstunden.
Gesamtflugzeit: 1250 h
3) Wie viele dokumentierte Streckenkilometer hast du in den jeweiligen Jahren erflogen (einschließlich 2017)?
2010: 3.000km, 5mal >300 km auf k6, 1mal 400 km auf K6
2011: 5.064 km
2012: 6.142 km
2013: 7.945 km
2014: 13.165 km
2015: 8.557 km
2016: 13.523 km
2017: 12.424 km
4) Welche sportlichen Erfolge hast du in den jeweiligen Jahren erreicht (einschließlich 2017)?
2011: Qualifikation für die DMJ 2012, Aufnahme in den nieders. D-Kader
2012: Teilnahme DMJ Stölln
2014: Qualifikation für die DM Doppelsitzerklasse, keine DM Teilnahme, da kein Flugzeug zur Verfügung stand, Wiederqualifikation für nieders. D Kader
2014: 1. Platz OLC U25-Liga
2017: 10. Platz OLC Junior Challange, 6. Platz OLC Young Eagle Speed Cup
2017: OLC Erfolge : 1.000 km auf Duo Discus X, 755km auf LS1f, 845km auf Discus 2c
5) Welche sportlichen Pläne hast du für 2018 (Wettbewerbe, Meisterschaften)?
- wieder 1000 km über Norddeutschland fliegen
- min. eine Qualifikationsmeisterschaft, Klasse steht noch nicht fest, ich hätte auch mal Interesse am OLC Glider Race
- über 200 OLC Stunden fliegen, sollte 2018 zeitlich kein Problem darstellen =)
- Frankreich im Spätsommer
6) Welche sportlichen Ziele hast du dir generell für die nächsten Jahre gesetzt?
- weiter an schnellen Schnitten und ausdauernder Konzentration für möglichst lange Flüge arbeiten
- bei uns im Verein die OLC- und Bundesliga-Fliegerei weiter voran treiben
- den Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl nutzen
- Überlandfliegerei auch unseren Streckenflugnachkömmlingen im Verein schmackhaft machen und ihnen zeigen, dass sich Mühe und Konstanz auszahlt.
7) Auf welchen Flugzeugen hast du in diesem Jahr die meisten Flüge absolviert:
a) Vereinsflugzeug 85% b) Privatflugzeug 15% c) Förderflugzeug 0%
Ich musste meine LS1-f Anfang des Jahres verkaufen und muss nun auf gut ausgelastete Vereinsflugzeuge zurückgreifen.
8) Hast du im kommenden Jahr genügend Zeit/Freiräume, eines der OLC-Förderflugzeuge auszunutzen?
Ja, ich fliege quasi jedes Wochenende und auch in der Woche wenn Wetter-Jetzt mir das sagt. Im Herbst bei Südwind steht dem Hangfliegen am Weser/Wiehengebirge nichts im Wege und mein neuer Job, den ich ab April 2018 ausüben werde, lässt jede Menge spontane Fliegerei zu.
9) Wenn du für ein OLC-Förderflugzeug nominiert werden würdest und bereits über ein eigenes Flugzeug verfügst, wärst du auch bereit, dieses Flugzeug für den entsprechenden Zeitraum einem förderungswürdigen Nachwuchspiloten deiner Wahl zu verleihen?
Ja würde ich sofort machen, wenn der geförderte Nachwuchs verspricht es zu behandeln als wäre es sein Eigen. Leider habe ich aber wie oben beschrieben kein Flugzeug mehr.
10) Info an den OLC
Ich würde mich maßlos über ein Förderflugzeug freuen, weil für das Jahr 2018 einfach alles zusammen passt. Diese war meine letzte Saison als Junior und somit die letzte Chance mich für eine Förderung zu qualifizieren. Zudem habe ich in 2018 sehr viel Zeit zum Fliegen, bin wahnsinnig motiviert, aber habe leider nur bedingt Zugriff auf ein Flugzeug. Da würde mir ein Förderflugzeug natürlich gut weiterhelfen meine Ziele zu erreichen. Zudem bin ich Werkstattleiter für alle Bauweisen und könnte mich vorbildlich um ein Flugzeug kümmern.
Ich bin wirklich froh, dass es den OLC mit seinen Machern und Mitwirkenden gibt und wir alle diese geniale Möglichkeit in Form einer solchen Plattform haben.
Egal wer die Förderung bekommt, danke dafür!! Ihr schafft geniale Anreize!
>>> Fazit OLC: Diese Vita hatte maßgeblichen Anteil an der Entscheidung, die LS1f-Neo für 2018 Nico Meißner zuzusprechen.
Der OLC wünscht ihm erfolgreiche Flüge und nachhaltige Erlebnisse.

Dienstag, 05. Dezember 100.000 Kilometer Artikel übersetzen

Die ersten vier Wochen der Bitterwasser Saison 17/18 sind sehr erfolgreich verlaufen. Das wurde am vergangenen Sonntag dann auch mit einem traditionellen Sprung in den Pool gefeiert. Alle noch anwesenden 1000er Piloten nutzten den Pool für eine wohlverdiente Abkühlung. An den vergangenen Flugtagen wurden bereits über hundert 1000km Flüge abgespult. Und es sieht so aus, als ob es auch so weitergeht.
Die Bitterwasser Lodge ist mittlerweile komplett ausgebucht und die Maschine läuft auf Hochtouren. Unsere Bitterwasser Starthelfer machen einen erstklassigen Job - das wird nahezu in jeder Dankesrede der abreisenden Piloten erwähnt. Die Helfer tun wirklich alles dafür, den Flugbetrieb möglichst komfortabel starten und enden zu lassen. Auch das macht das Bitterwasser-Feeling aus. Wirklich alle Piloten loben die Zeit hier in Bitterwasser als ganz außergewöhnliche Erfahrung und sind vom Service und nicht zuletzt von den Wetterbedingungen begeistert.
Insgesamt stehen bereits 370 Flüge im OLC. Das kann sich sehen lassen und wird dennoch nicht das Ende sein.
 
The first four weeks of the Bitterwasser season 17/18 have been very successful. Last Sunday we had our traditional pool party to celebrate the first one hundred 1000km flights! And it looks like there is still more to come.
The Bitterwasser Lodge is already booked up and everything is running on full power. The Bitterwasser airfield crew is doing an excellent job - that’s mentioned in nearly every farewell speech in the morning when people are leaving Bitterwasser. The crew is doing
their very best to make it a comfortable stay for the pilots. That’s part of the Bitterwasser feeling. All pilots are praising the time they had as an extraordinary experience. They are amazed by the service and not at least by the weather you find in Bitterwasser.
There are already 370 flights in the OLC. This is quite something but won’t be much more in the end.
 
Hubertus Huvermann
 

 


Sonntag, 19. November Wave Soaring Marathon Artikel übersetzen

During the period of November 9th through November 14th Dennis Tito flew 4 of the top 5 season to date OLC flights quickly advancing him to the top spot on the OLC-Plus leaderboard. The marathon started with an 1825km flight launched from Inyokern, CA on November 9th. This was followed by a 1495km flight the next day once again launched from Inyokern just before sunrise. With good wave forecast on the Andes for the next few days the flight was terminated short of sunset in order to hustle down to Argentina.
On the 12th the 3rd flight of the marathon was launched from Bariloche. Taking advantage of excellent wave conditions to the south of Bariloche and the 14.5 hours of daylight a 1919km flight was flown. With the jetstream forecast to shift north the team spent the 13th relocating north to Chos Malal. The marathon concluded with a 1743km flight on the 14th. Taking advantage of unusually far north wave conditions, this flight was conducted on the spectacularly beautiful and immensely tall portion of the Andes between Chos Malal and Mendoza. A special thanks to SkySight for the wonderfully accurate wave forecasts on both the Sierra and the Andes.
 
Tim Gardner
 
The marathon begins with a pre-sunrise launch from Inyokern, CA. Northbound on the Andes at FL210. Heading home towards Volcan Tromen.

 


Sonntag, 19. November Flying with the Champions in Bitterwasser Artikel übersetzen

Eine Woche „Flying with the Champions“ ist vorbei. Vom 11.11. - 17.11.2017 flogen am Standort Bitterwasser fünf Champions plus Trainees in ihren Arcen über die Namibische Kalahari. Insgesamt konnten an 6 Flugtagen rund 23000 Kilometer geflogen werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine besondere Aufgabe: einen gemeinsamen Grand Prix Flug mit den FwtC Teams aus Kiripotip. Zu einer verabredeten Uhrzeit trafen sich alle Teams in der Luft und überflogen die Startlinie. Dann mussten die Trainees zeigen was sie gelernt haben.
Ebbe Haberkern aus Deutschland (im Team mit Arndt Hovestadt) schwärmt von der vergangenen Woche. Es sei unglaublich was er Neues dazu gelernt hat. Aktuell kommt er, wie so viele Piloten die beruflich wie privat eingebunden sind, einfach wenig in die Luft - „da ist es schwierig sich weiterzuentwickeln". Besonders der Flug vom letzten Tag hat ihn beeindruckt: „Das muss man sich mal überlegen - die Liste der Namen die sich dort in der Luft trifft, um diese Aufgabe zu fliegen, findet man sonst nur bei einer WM.“ Noch entscheidender aber, als die ausgezeichneten Trainer, seien die Referenzflugzeuge gewesen. So war der Vergleich von Entscheidungen unmittelbar sichtbar. Am aller wichtigsten war jedoch, dass er den gesamten Tag großen Spaß im Cockpit mit seinem Trainer haben konnte.
Genauso sieht es Johann Posch aus den USA (im Team mit Wolfgang Janowitsch): Janowitschs Art die Luft um ihn herum zu sehen und zu beobachten ist sehr besonders“ erzählt Posch. „Er sieht Dinge, auf die ich vorher nicht so sehr geachtet habe - und das macht schnell 300m Höhendifferenz zur Konkurrenz aus. Dadurch fliegt er schlussendlich einfach weiter, schneller und erfolgreicher als andere.“

 Weitere Infos: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/



One week „Flying with the Champions“ is over. From the 11.11. - 17.11.2017 five champions plus trainees were flying from Bitterwasser in their Arci across the Namibian Kalahari. Overall they could fly 23000 km within six days. The final task was a special one: together with the FwtC teams from Kiripotip, they did a Grand Prix flight. The teams met in mid-air and crossed the start line. From than on the trainees had to show what they have learned.

Ebbe Haberkern from Germany (together with Arndt Hovestadt) praises the last week. It is amazing what he has learned during the last days. He did not fly very much recently because he has to work a lot. Many private pilots know these problems. Therefore „it is difficult to improve your skills.“ Especially the last flight did impress him - „You have to imagine, there are so many top pilots flying with you, you normally only find at a WGC.“
Besides the very good coaches it was even more substantial to see all the other gliders as a reference. So you could easily see the outcome of your decisions. But most importantly he has had lots of fun with his coach in the cockpit.
Johann Posch from USA says the same. He flew together with Wolfgang Janowitsch. „The way Janowitsch sees the sky is very special. He is seeing things I didn’t focus on too much before. In the end of the day this is something that takes him faster, further and makes him more successful than others.“

 For further information go to: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/?loc=en_GB
 
Ebbe Haberkern bei Flugvorbereitung / Ebbe Haberkern preparing for departure
Start in der Bitterwasser Pfanne / Departure in the pan of Bitterwasser
Flying with the Champions Team

 


Donnerstag, 16. November Spectacular Sierra Soaring Day Artikel übersetzen

On November 13, 2017 Jim Payne and Alan Coombs launched just after sunrise from Minden, NV in our venerable (30 year old) ASH 25.  The guys knew every minute of daylight mattered when there’s only 10 hours of it.  There was a bit too much cloud in the northern Sierra and it was a bit too blue in the southern Sierra. But the forecast was still very promising. 9.6 hours and 1889 km later they returned to Minden before the early sunset. So 2,000 km in mid-November was not quite possible on this fabulous autumn day. The final average speed was 198 kph or 125 mph. A good flight to remember! For a link to the flight blog with more fabulous photos go to
https://soaringblog.tumblr.com/post/167499390843/sierra-autumn-wave-at-200-kph

Jackie Payne

 
Mono Lake from 20,000 ft. Mount Whitney from above. Landing at Minden.

 


Dienstag, 14. November Segelflugkalender 2018 Artikel übersetzen

Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) sind ab sofort die Segelflug-Kalender für das Jahr 2018 lieferbar. Der klassische Segelflug-Bildkalender ist jetzt in der 49. Auflage erschienen. 13 brillante Motive aus der faszinierenden Welt des Segelflugs. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 29,25 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen aus dem großen Bildarchiv der renommierten Segelflugfotografen Claus-Dieter Zink und Tobias Barth. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Siebert bietet auf diesen Kalender interessante Mengenrabatte: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
7 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 
Segelflug-Bildkalender 2017
Fotokalender-Segelfliegen 2017
 

Bürklin
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