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Thursday, 09. January 2020 Deutsche Meisterschaften im Segelflug 2020 in Bayreuth translate news

Das Jahr 2020 hält auch im bayerischen Luftsport einen Höhepunkt bereit: Der Flugplatz Bayreuth-Bindlacher Berg ist Austragungsort der Deutschen Segelflug-Meisterschaften 2020. Bis zu 110 Piloten treten in den Pfingstferien zu einem zwölftägigen Luftrennen durch ganz Süddeutschland an. Darunter sind viele Welt- und Europameister, die mit um die Deutschen Meistertitel kämpfen wollen.
In Bayreuth geht es um die Titel der Offenen, der 18-Meter- und der Doppelsitzerklasse und um den Einzug in die neue Nationalmannschaft. Los geht es am Pfingstsonntag, 31. Mai mit dem Eröffnungsbriefing, es folgen zwölf Wertungstage bis zur Siegerehrung am 13. Juni.
Der Wettbewerbsraum umfasst ganz Süddeutschland und das angrenzende Tschechien: Die äußersten Wendepunkte liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb.
Unter den angemeldeten Piloten befinden sich natürlich die bisherigen Mitglieder der Nationalmannschaft, angeführt von Weltmeister Michael Sommer (LSV Regensburg) und seinem Vize Felipe Levin (LSV Homberg/Ohm), die aktuell beide Deutsche Meister der Offenen Klasse sind. Eine der spannendsten Fragen wird daher, ob sie das Kunststück eines punktgleichen Wettbewerbs wiederholen können und somit eine gemeinsame Titelverteidigung erreichen.
Wenn Ihnen nicht die anderen Piloten der Offenen einen Strich durch die Rechnung machen: Die ehemaligen Welt- und Europameister Markus Frank (LSR Aalen), Bruno Gantenbrink (LSV Ruhr-Lenne-Iserlohn) und Uli Schwenk (LSV Münsingen) werden den Titelverteidigern sicherlich das Leben schwer machen wollen, ebenso wie die 25 anderen Teilnehmer der Offenen.
In der 18-Meter-Klasse tauchen einige Namen auf, die bislang eher aus anderen Klassen bekannt waren: Die Gastgeber freuen sich vor allem auf ein Wiedersehen mit dem Offene-Klasse-Weltmeister der Bayreuth-WM 1999 Holger Karow (FG Wolf Hirth / LSV Landshut), aber auch Tassilo Bode (LSV Gifhorn), Europameister der Offenen 2002, tritt in der 18-Meter-Klasse an, ebenso wie Ex-Clubklasse-Weltmeister Matthias Sturm (LSV Schwarzwald), Ex-Standardklasse-Europameister Mario Kießling (FG Wolf Hirth) und Frauen-Weltmeisterin Katrin U. Senne (FSV Sindelfingen). In der 18-Meter-Klasse treten insgesamt 40 Piloten an.
In der Doppelsitzerklasse, die erstmals bei einem Wettbewerb in Bayreuth ausgetragen wird, gehen 30 Flieger an den Start, angeführt von Titelverteidiger Markus Geisen (LSV Mönchsheide).
Einzelne Startplätze sind wie jedes Jahr wieder für ausländische Gäste vorgesehen, hier wird sich wohl erst im Vorfeld der diesjährigen WM in Stendal klären, wer die letzte große Gelegenheit zum Training in Deutschland nutzen möchte.
Schirmherr der DM ist Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann.
 
Daniel Große-Verspohl

Saturday, 21. December 2019 The new E-VOLUTION: The multi-talent for joint flying translate news

Professor Loek M. Boermans
What's next in gliding? The question is dealt with at a high level in Bitterwasser gliding center, Namibia. Manfred Dick, once the youngest German Open Class Champion (1979 in Bückeburg), presented his E-VOLUTION glider project: a high-performance travel glider with a wingspan of 23 meters and a roomy cockpit for tall pilots and a baggage compartment. It gets a folding drive with an electric motor for self-launch and a range extender for range in powered flight. The system is designed for quick, stress-free action. The propeller pylon extends in a few seconds and with the propeller still folded causes minimal drag with immediate operational readiness. The system in the back of the fuselage also allows a low undercarriage for easy entry and independent taxiing.
Professor Loek M. Boermans, whose profiles are used by many modern gliders, reported on his design work for Manfred Dick's new glider project. Loek Boermans designed the profiles for minimal profile drag at all lift coefficients and relevant local Reynolds numbers. The lift curve does not show a plateau in slow flight, as is the case with many new profiles, which leads to irritation when circling, because you can fly very slowly, so that it no longer increases lift but only increases drag. The wing with winglets has an elliptical plan form, the induced drag of which should be 0.5 percent below the absolute minimum (according to the theory of Munk) at all speeds (lift coefficients). Boermans paid particular attention to the wing-fuselage junction of the double-seater with a spacious cockpit for side-by-side arrangement of the seats. According to his latest findings, you will probably see a somewhat unusual wing-fuselage combination. Depending on how well this combination can be designed compared to a tandem seater, the E-Volution will get a wingspan of 23 or 25 meters.
The feasibility of the concept has now been proven by an engineering office experienced in electric flight, and there is already a manufacturer.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

Saturday, 21. December 2019 Die neue E-VOLUTION: das Multitalent für das Fliegen zu zweit translate news

Professor Loek M. Boermans
Was gibt’s Neues im Segelflug, was bei der Entwicklung neuer Flugzeuge? Wenn im Winterhalbjahr die Südhalbkugel, speziell Namibia, ein großer Treffpunkt für Segelflieger ist, dann lässt sich dort auch viel darüber erfahren, was derzeit in der Entwicklung steckt. So hat jetzt Manfred Dick, einmal der jüngste Deutsche Meister in der Offenen Klasse (1979 in Bückeburg), im Segelflugzentrum Bitterwasser sein Flugzeugprojekt E-Volution vorgestellt: Ein doppelsitziges Hochleistungs-Reise-Segelflugzeug mit 23 Meter Spannweite und nebeneinander angeordneten Sitzen. Für den Eigenstart erhält es einen Klappantrieb mit Elektromotor und für die Reichweite im Motorflug einen Range Extender. Das Antriebssystem ist für die schnelle, stressfreie Inbetriebnahme konzipiert. Der Propeller-Pylon ist in wenigen Sekunden ausgefahren und verursacht mit noch zusammengefaltetem Propeller minimalen Widerstand bei unmittelbarer Betriebsbereitschaft. Der Klappantrieb im Rumpfrücken erlaubt zugleich für den bequemen Einstieg und zugleich autarkes Rollen ein niedriges Fahrwerk.
Für die aerodynamische Auslegung hat Manfred Dick Professor Loek M. Boermans gewonnen, mit dessen Profilen viele moderne Segelflugzeuge unterwegs sind. Loek Boermans berichtete in Bitterwasser über seine Auslegungsarbeiten für die E-VOLUTION. Für die Profile des Tragflügels hat der Aerodynamiker alle Register gezogen. Sie sind für minimalen Profilwiderstand bei allen Auftriebsbeiwerten und relevanten lokalen Reynoldszahlen ausgelegt. Hier zeigt die Auftriebskurve im Langsamflug auch kein Plateau mehr wie dies noch bei vielen neuen Profilen der Fall ist, was gerade beim Kurbeln zu Irritationen führt, weil man sehr langsam fliegen kann, damit aber nicht mehr den Auftrieb sondern nur noch den Widerstand erhöht. Der Flügel erhält Winglets und einen elliptischen Grundriss, dessen induzierter Widerstand bei allen Geschwindigkeiten (Auftriebsbeiwerten) um 0,5 Prozent unter dem absoluten Minimum (nach der Theorie von Munk) liegen soll. Dem Flügel-Rumpf-Übergang des Doppelsitzers mit geräumig ausgelegtem Cockpit hat Boermans besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Nach seinen jüngsten Erkenntnissen wird man hier wahrscheinlich eine etwas ungewöhnlich gestaltete Einschnürung zum Leitwerksträger sehen. Abhängig davon, wie gut die Ausgestaltung des breiten Zweier-Cockpits gegenüber einem Tandemsitzer gelingt, wird die E-Volution über 23 oder 25 Meter Spannweite erhalten.
Die Machbarkeit des Konzepts hat inzwischen ein im Elektroflug erfahrenes Ingenieurbüro nachgewiesen, und einen Hersteller, der bisher allerdings noch nicht mit eigenen Mustern hervorgetreten ist, gibt es auch schon.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

Wednesday, 18. December 2019 Flying with the Champions 2019 translate news

Unter der Konvergenz mit Blick auf den Nossob

Grenze zu Botswana
Nach dem Gewinn des „Young Eagle Speed Cups“ erhielt ich auf dem OLC Finale in Poppenhausen eine überraschende Einladung zu „Flying with the Champions“ nach Kiripotib. Meine Freude war riesig. Nach einiger Organisation in der darauffolgenden Woche ging es für mich bereits vier Wochen später, am 01.November in das Segelflugparadies Namibia. Auf der Farm Kiripotib verbrachte ich mit sechs weiteren Teilnehmern die folgenden Tage mit einer perfekt organisierten Trainingswoche in einer super Atmosphäre.
Ich hoffte natürlich auf gute Flugbedingungen, was aber Anfang November nicht selbstverständlich ist, da die Flugsaison um diese Zeit erst beginnt. Doch was wir dann für ein Wetter in den folgenden Tagen haben sollten, hat die Erwartungen aller übertroffen.
Bereits am ersten Tag ging es mit sehr guten Flugbedingungen los, was glücklicherweise die ganze Woche anhielt. Nach dem zweiten Flug stellte sich dann eine Konvergenz im Osten Namibias ein, die für weitere vier Flugtage bestehen sollte und uns somit sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten und viele Kilometer bescherte.
Die ersten drei Tage konnte ich zusammen mit Alexander Müller im Arcus fliegen. Er fliegt bereits seit vielen Jahren im Winter in Namibia und war damit genau der Richtige, um mich in die Besonderheiten des Fliegens in Afrika einzuweisen. Nach den 3 Flugtagen mit Alexander wurden die Trainer gewechselt.
In den darauffolgenden vier Tagen durfte ich mit Olivier Darroze das Cockpit des Arcus teilen. Ein Höhepunkt war der 06.November, als ich mit ihm einen sehr schnellen Flug über 1175km und einem Gesamtschnitt von 178kmh fliegen konnte. Dies war wieder begünstigt durch die gewaltige Konvergenz im Osten, nahe des ausgetrockneten Flusses Nossob. So erreichten wir einen 2,5 Stunden Schnitt von 220kmh. Am Abend während des Endanfluges konnte man dann noch die Vorderseite eines herannahenden Sandsturmes mit laminaren Steigen von 3m/s nutzen und so die Strecke maximieren.
Am letzten Tag wurde noch eine kleine Grand Prix Aufgabe geflogen unter besonderen Bedingungen, was die Höhe bei der Abfluglinie und die entsprechende Endanflughöhe angeht. Die Teilnehmer sollten so ihr neu erlerntes Wissen in die Tat umsetzen. Das hat noch einmal großen Spaß gemacht und war ein schöner letzter Flug in Kiripotib.
Zum krönenden Abschluss fanden sich alle Champions und Teilnehmer nach dem letzten Flug zusammen, um einen kleinen Gamedrive mit anschließendem Sundowner zu erleben, was sehr beeindruckend war und viele positive und schöne Erinnerungen hinterlässt.
Unter Anleitung von Welt- und Europameistern, die mir meine Defizite aufgezeigt haben, konnte ich in entspannter Atmosphäre viel neues lernen. Die Woche war perfekt organisiert und ließ keine Wünsche offen, sie verging sprichwörtlich wie im Flug.
Ich möchte mich herzlich bei Ludwig & Wolfgang bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben haben in Namibia fliegen zu dürfen und mir damit einen Traum erfüllten.
 
Text und Fotos: Christian Lampert
 
Regenschauer die meistens
nicht den Boden erreichen
Sandsturm im Endanflug
Landung bei Sunset
 
 

Saturday, 30. November 2019 With coaching to success translate news

Ulrich Wild after his 1000-km-flight.
Done! Ulrich Wild (FSV Unterjesingen) worked on this success for two years: When he rolled out on the pan of the gliding center Bitterwasser with the Arcus yesterday the three turning points for the 1000 km diploma were circumnavigated.
From club colleague Clemens Pape (26) Ulrich Wild (61) got the tuning to the dream flight. In this Crew not the elder was the more experienced cross country pilot but the younger. In the OLC Junior Cup 2016, Clemens had won the Dicus 2cT "OLC" for a year and flew several big tracks in Namibia in the 1000 km camp 2017. Uli and Clemens joint flights with the Arcus were about getting to know the landscape, refining the handling and the right tactics for fast and long flights. And then Uli Wild had to pull out all the stops for the 1000 kilometer. Three times he had to cross about 40 kilometers wide cloud covers. It always worked to find the connection to the thermals on the other side. For Clemens it was a nice confirmation of his coaching: "I'm a little proud of how well Uli has done all this."
His big goal Uli Wild has reached. But he does not want to lean back now. He knows how important it is to always have a goal. The flight instructor in Unterjesingen already has a new one: "Now I would like to pass on what I have learned to the flight students and young pilots with a licence."
 
Text: Gerhard Marzinzik
 

Saturday, 30. November 2019 Mit Coaching zum Erfolg translate news

Ulrich Wild nach seinem Tausender
Geschafft! Auf diesen Erfolg hat Ulrich Wild vom FSV Unterjesingen zwei Jahre hingearbeitet: Als er gestern mit dem Arcus wieder im Segelflugzentrum Bitterwasser landete, waren die drei angemeldeten Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom umrundet. Von Vereinskollege Clemens Pape (26) hat sich Ulrich Wild (61) den Feinschliff für die Traumstrecke geholt. Bei ihnen war nicht der Ältere der Streckenflugerfahrenere sondern der gerade dem Junioren-Status entwachsene Clemens Pape. Im OLC Junior Cup 2016 hatte Clemens für ein Jahr den Dicus 2cT „OLC“ gewonnen und flog im 1000-km-Camp 2017 gleich etliche großen Strecken in Namibia.
In Namibia nutze Uli Wild jetzt diese Erfahrung. Ulrich Wild: „Es ist schon besser, in diesem wüstenhaften Land seine Streckenflugerfahrungen gemeinsam mit einem erfahrenen Piloten zu machen.“ Bei gemeinsamen Flügen mit dem Arcus ging es um das Kennenlernen der Landschaft, das Verfeinern des handwerklichen Fliegens und die richtige Taktik für schnelle und weite Flüge. Und dann musste Uli Wild für das 1000er tatsächlich alle Register ziehen. Dreimal musste er auf seinem ausgeschriebenen Kurs rund 40 Kilometer breite Ausbreitungen queren. Es hat immer gepasst, auf der anderen Seite wieder den Anschluss zu finden. Für Clemens war es eine schöne Bestätigung seines Coachings: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, wie gut Uli das alles gemacht hat.“
Sein großes Ziel hat Uli Wild erreicht. Zurücklehnen will er sich jetzt aber keineswegs. Er weiß, wie wichtig es ist, immer ein Ziel zu haben. Ein neues hat der Fluglehrer und Ausbildungsleiter im FSV Unterjesingen bereits: „Jetzt möchte ich das Gelernte an die Flugschüler und jungen Scheininhaber weitergeben.“
 
Text: Gerhard Marzinzik
 

Wednesday, 20. November 2019 The Namibia profile for LX90XX Computer translate news

Typical display of an LX9000 with the Bitterwasser profile flying in speed command modus.
The possibilities for gliding in Namibia are great. In the season a huge area up to flight level 195 (about 6000 meters) is open for gliding, outside this area uncontrolled airspace ranges up to flight level 145 (about 4500 meters). But there are also TMZ and inaccessible air spaces which are to respect. Violations are severely punished and can easily jeopardize the freedom of all. To minimize the risk of violations Dieter Schwenk of the Bitterwasser organization had the idea to develop a special Bitterwasser profile for LX90XX computers from LXNAV the most gliders are equipped with. This profile should make it easy to respect the airspaces, constantly inform about the own position relative to theses air spaces and also give distance and radial from Windhoek VOR for information of the other traffic.
In Dirk Skura, Dieter Schwenk quickly found support for his idea. The special Bitterwasser profile was created and now it forms the basis for navigation in Namibia in a whole series of gliders. That one flies with it in a very hot region of Africa another function makes clear: Every half hour it remembers to drink.
On all important pages, whether in the airport-, waypoint- or task-mode, the Bitterwasser profile shows the position of the glider relative to restricted air spaces in a special field on a red background. In task-mode, this information also appears on the thermal page, which the program jumps to as soon as a circle is rotated. This page leaves a lot of space for displaying the thermal circles, works with the north-up setting and also informs about the circle radius as an aid for centering. The profile is cleverly structured and full of such useful features. It should certainly be used by many pilots at home in Europe.
 
Text: D. Schwenk, D. Skura, G. Marzinzik

Wednesday, 20. November 2019 Das Namibia-Profil für LX90XX Navrechner translate news

Typischer Bildschirm eines LX9000 mit Bitterwasser Profil im Vorflug-Modus
Die Möglichkeiten für den Segelflug in Namibia sind schon grandios, auch die Freiheit im Luftraum. Ein riesiges Gebiet steht in der Saison bis Flugfläche 195 (rund 6000 Meter) zur freien Verfügung, außerhalb reicht der unkontrollierte Luftraum bis Flugfläche 145 (rund 4500 Meter). TMZ und nicht zugängliche Räume gibt es aber auch und die müssen beachtet werden. Verstöße werden empfindlich bestraft und können leicht die Freiheit aller gefährden. Was liegt da näher, sagte sich Dieter Schwenk von der Bitterwasser-Organisation, wenn schon sehr viele Flugzeuge mit Rechnern vom Typ LX90XX von LXNAV liegen, für sie ein spezielles Bitterwasser Profil zu entwickeln, das es leicht macht, die Lufträume zu achten, das ständig über die Lage zu Lufträumen informiert und zur Information für den anderen Luftverkehr schnell eine Positionsbestimmung zum wichtigsten Funkfeuer von Windhoek erlaubt.
In Dirk Skura fand Dieter Schwenk schnell die Unterstützung zu Umsetzung der Idee. Das spezielle Bitterwasser-Profil entstand und inzwischen bildet es in einer ganzen Reihe von Segelflugzeugen die Grundlage für die Navigation in Namibia. Dass man damit in einer ganz heißen Region von Afrika fliegt, macht auch eine andere Funktion schnell klar: Alle halbe Stunde erscheint die Erinnerung daran zu trinken.
Auf allen wichtigen Seiten, ob im Airport-, Waypoint- oder Task-Modus, zeigt das Bitterwasser-Profil zu den notwendigen Navigationsdaten in einem speziellen Feld auf rotem Grund die Lage zur nächsten TMZ. Im Task-Modus erscheint diese Angabe auch auf der Thermik-Seite, in die das Programm springt, sobald ein Kreis gedreht wird. Die Seite lässt viel Platz zur Darstellung der Thermikkreise, arbeitet mit der Nord-oben-Einstellung und informiert zugleich über den Kreisradius als Zentrierhilfe. Das Profil ist klug strukturiert und steckt voll von solch nützlichen Funktionen. Es dürfte sicherlich von vielen Piloten auch zuhause in Europa weitergenutzt werden.
 
Text: D. Schwenk, D. Skura, G. Marzinzik

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