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Friday, 11. December 2020 The AS 33 will become an Electric Self-launcher! translate news

Our new 18m sailplane will be equipped with an electric propulsion system with the type designation AS 33 Me. In the meantime, with the ASG 32 El "turbo" system and the self-launching AS 34 Me we already have two electrical propulsion systems in or close to series production. At the same time, the interest among soaring pilots for electric flying is continuously increasing. Simple operation and reduced maintenance requirements are powerful arguments in this regard.
Up to now, the sleek fuselages of our 18m competition sailplanes did not permit the installation of our powerful and many times proven Wankel engine and therefore made self-launching impossible. Now more and more new possibilities for soaring are opened up by the simpler and more compact layouts of the electric systems. Therefore, the logical consequence is to use the electric propulsion system developed for the AS 34 Me to turn the 18m competition sailplane AS 33 into a self-launcher and use the designation AS 33 Me for it. But that only makes sense if, after a self-launch - and furthermore with a maximum take-off weight of 600 kg - sufficient battery capacity remains for a powered flight to home base. The AS 33 Me will have a reach of more than 120 km for such flights.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Friday, 11. December 2020 Die AS 33 wird zum elektrischen Eigenstarter! translate news

Unter der Typenbezeichnung AS 33 Me wird unser neuester 18m-Segler mit einem elektrischem Antriebssystem ausgerüstet. Inzwischen können wir mit dem „Turboantrieb“ der ASG 32 El und dem Eigenstarter AS 34 Me schon zwei serienreife, elektrische Antriebssysteme vorweisen. Gleichzeitig steigt auch bei den Segelfliegern das Interesse am Elektroflug immer mehr. Einfache Bedienung und reduzierter Wartungsaufwand sind dabei schlagkräftige Argumente. Bisher blieb den schlankeren Rümpfen unserer 18m-Wettbewerbsflugzeuge der Einbau des leistungsstarken und hundertfach bewährten Wankelantriebs und somit der Eigenstart verwehrt. Die einfachere und kompaktere Bauweise von Elektroantrieben eröffnet inzwischen auch im Segelflug immer mehr neue Möglichkeiten. Somit ist es nur die logische Konsequenz, mit dem für die AS 34 Me entwickelten Antrieb auch den neuen 18m Wettbewerbssegler AS 33 zum Eigenstarter zu machen und somit in der Typenbezeichnung das Kürzel „Me“ hinzuzufügen. Das macht aber nur Sinn, wenn nach einem möglichen Eigenstart - und das auch bei einer maximal möglichen Abflugmasse von 600 kg - noch genügend Batteriekapazität für einen Heimkehrflug mit Motorkraft zur Verfügung steht. Das werden bei der AS 33 Me anschließend auch mehr als 120 km Reichweite sein.
 
 
Alexander Schleicher Segelflugzeugbau

Friday, 20. November 2020 Segelflugkalender 2021 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet für das nächste Jahr wieder tolle Kalender mit Segelflugmotiven an.
In der 52. Auflage liegt jetzt der Segelflug-Bildkalender vor. Traumhafte Bilder von Top-Fotografen aus Fluggebieten rund um die Welt. Dazu interessante Geschichten in Deutsch und Englisch auf der Rückseite sowie zusätzliche Bilder. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten. 
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen hervorragender Fotografen. Die Fotokunst von Claus-Dieter Zink und Tobias Barth ist euer Begleiter durchs Jahr. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Auf www.siebert.aero gibt es interessante Mengenrabatte auf diesen Kalender: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%.
Vier verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 

Fotokalender Segelfliegen 2021
Segelflug-Bildkalender 2021
 

Monday, 09. November 2020 Johannes Beyer (SFZ Königsdorf) wird in 2021 die OLC LS8 Neo fliegen translate news

 
 
 
 
Eine erste Sitzprobe in der OLC LS8 Neo am Flugplatz Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Schon die Flugleistungen ersten beiden Piloten für die OLC LS8 Neo (Philipp Lauer, AC Lichtenfels für 2019 und Eric Schneider, FSG Hammelburg für 2020) bestätigten dem OLC den Ansatz für die Auswahl von Piloten für die Talentförderung. Berücksichtigt werden hier, was den Wertungsbezug betrifft, Ergebnisse sowohl in der U25-Juniorenliga, als auch Resultate bei zentralen Wettbewerben. Aber last but not least werden am Ende der Saison eine ganz Reihe von für die einjährige Nutzung der OLC LS8 Neo in Frage kommenden Piloten kontaktiert und um ihre ausführliche Bewerbung gebeten.
Eine schlüssige und athentische Bewerbung ist dann auch das 'Tüpfelchen auf das i' für die Entscheidung des OLC, wem das Flugzeug für ein Jahr zugesprochen wird.
Und eine mustergültige Bewerbung erhielt der OLC von Johannes Beyer (SFZ Königsdorf), bei dem vor allem seine Vita wirklich beeindruckte:

Meine Ausbildung begann ich im August 2014 in Stahringen am Bodensee im Alter von 16 Jahren. Motiviert durch eeinen Schulkameraden, der damals gerade frisch den Schein hatte, flog ich mich nach einem guten halben Jahr frei und hatte immerhin im Mai 2016 meinen Schein in der Tasche. Strecken wurde in Stahringen damals, wenn überhaupt nur von den U60 Piloten geflogen. Dennoch hatte das Glück im Frühjahr 2016 eine Uberlandeinweisung mit einem meiner damaligen Fluglehrer bei absolutem Hammerwetter erleben zu dürfen. Mit der Erfahrung aus diesem Flug, dass Strecke fliegen bei 3000m Basis und 4m/s Durchschnittssteigen echt eine gute Sache ist, legte ich direkt nach Scheinerhalt los, meine ersten Streckenversuche zu machen. Angespornt durch den Vergleich aus dem OLC (am Platz gab es sonst fast niemanden mit dem ich mich vergleichen konnte) kamen
so im Sommer 2016 die ersten ganz brauchbaren Flüge zusammen.
Nachdem ich im Herbst 2016 für mein Studium zum Studieren nach München zog und dort in Königsdorf zu fliegen begann, kam die Entwicklung meiner fliegerischen Fähigketten so richtig in Schwung. Angespornt durch die vielen leistungsstarken Jugendlichen (so etwas war mir bis dahin völlig fremd), die im Jahr 2017 ihren ersten U25 Ligasieg verteidigen wollten, fing ich an an jedem möglichen Wochenende zu fliegen. Als Scheinneuling, der sich gerade einigermaßen in der Luft halten konnte und an einem Hammertag gerade 300km schaffte, waren meine Vereinskameraden natürlich uneinholbar schnell. An vielen Wochenenden kam ich anfänglich gar nicht erst in die Wertung. Jedoch schaffte ich es durch einige Trainingsflüge im DoSi und die Teilnahme am LIMA-Lehrgang immer konsequenter zu fliegen, höhere Schnitte zu erreichen und das Wetter besser einzuschälzen. 2018 setzte sich die Lernkurve fort. lch flog meine ersten beiden Wettbewerbe und versuchte mich in der DMSt relativ erfolgreich an meinen ersten deklarierten Dreiecken. Auch in der U25-Liga schaffte ich es nun regelmäßig in die Wertung zu kommen. 2019 hatte ich die unglaubliche Möglichkeit einige Flüge mit dem DAeC Ventus machen zu dürfen und dadurch sehr viel lernen zu können. 2020 lief dann bekanntlich etwas unglücklicher. Nach spätem Saisonstart litten wir (ohne Motor fliegende) darunter, wegen der Reisebeschränkungen nicht ins Ausland fliegen zu können. Dies hat uns einen Großteil der Saison in den Alpen stark eingeengt. Jedoch konnte ich auch aus dieser Saison einige gute Flachlandflüge herausholen. Außerdem ging es motiviert durch die Liga, soweit es ging, an den Wochenenden in die Luft. Auf Wettbewerbe (z.B. den Frankensprint) habe ich in diesem Jahr bewusst verzichtet, um Studienprüfungen vozuziehen. So sollte es im Sommer 2021 für die Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren (DMJ) prinzipiell genügend Freiraum geben.
Die Entwicklung der Flugstunden
2014: - 7h
2015: - 28h
2016: - 76h
2017: - 176h
2018: - 254h
2019. - 241h
2020: - 190h (Corona!)
... und der Streckenkilometer
2015: - 170km
2016: - 2.800km
2017: - 11.400km
2018: - 19.100km
2019: - 17.950km
2020: - 17.450km
 
Dies ist eine wahrhaft beeindruckende Bilanz!
Es bleibt zu hoffen, dass Covid 19 nicht auch 2021 dem Segelflugsport einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie gewohnt wird im OLC-Magazin über markante Flüge von Johannes Beyer berichtet werden.
Der OLC drückt Johannes Beyer die Daumen für viele erfolgreiche Flüge in 2021!

Tuesday, 20. October 2020 LSV Rinteln e.V. ist Deutscher Meister 2020 – Neue Hoodies statt großer Meisterfeier translate news

Urkundenübergabe an den "Coach" Reinhard Schramme mit der obligatorischen Sektdusche.
v.l.n.r.: Norbert Siebert, Willi Wielage, Rolf Bödeker, Reinhard Schramme, Ulrich Kaiser, John Berroa und davor knieend Stephan Beck (1. Vorsitzender).
Foto: Dieter Vogt
Dass das Corona - Virus auch die Segelflugvereine in Deutschland erreicht und das Vereinsleben massiv einschränkt, haben wir schon zu Beginn der Saison gemerkt. Nicht nur, dass die Bundesliga - Saison 2020 nicht planmäßig starten konnte; der gesamte Flugbetrieb ruhte bis in den Mai. Es sollte dann noch bis zum 30. Mai dauern, bevor der Titelverteidiger in die lang herbeigesehnte Bundesliga - Saison starten konnte. Die Pilotinnen und Piloten waren motiviert bis in die Haarspitzen, sollte der Titel doch verteidigt werden.
Und schon nach der 2. Runde hatten die Niedersachsen die Tabellenspitze übernommen und sollten diese Position bis zum Ende auch nicht mehr abgeben und das, ohne auch nur eine Runde selbst gewonnen zu haben. ( Die Berichte über die geflogenen 13 Runden findet ihr hier ). Und so war die Ligasaison schneller vorbei als gedacht. Nur das Corona - Virus war noch da.
Nach Durchsicht der gültigen Verordnung war dem Vorstand des Vereins schnell klar, dass es eine Meisterfeier wie im letzten Jahr auf keinen Fall geben konnte. Daher versammelten sich die Rintelner Pilotinnen und Piloten am Abend des 5. September nach dem jährlichen Oldtimer - Fly in ( Bericht und Bilder hier ) auf der Terrasse vor dem Vereinsheim zu einem kleinen Umtrunk mit Gegrilltem. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Stephan Beck allen Pilotinnen und Piloten, den Helfern am Boden und der Presseabteilung in Person von Ulrich Kaiser und Dieter Vogt, die jede Woche Berichte in der örtlichen Presse und bei den Sport - Onlineportalen unterbringen konnten und damit das Interesse am LSV und unserem Sport in die breite Bevölkerung trugen. Ein besonderer Dank ging an Reinhard Schramme, der die Mannschaft immer wieder motivierte, stets ein gutes Händchen für Flugweg und Taktik hatte, und immer mit gutem Beispiel voranflog. Rückblickend fasste „der Käpt’n“ die Saison und den Grund für den Erfolg so zusammen:
„Von Beginn an war das Wohlfühlklima im Verein außergewöhnlich und spürbar. Jeder hatte Interesse und zeigte Herz für die Sache - Bundesligafliegen! Wir haben es gemeinsam gelebt. Das Wir-Gefühl und Motivation pur über die komplette Saison!“
Im Anschluss ließen die Pilotinnen und Piloten in kleinen Runden die Saison Revue passieren und die spannendsten Situationen wurden erneut durchlebt, die stärksten Bärte noch einmal ausgekurbelt und die längsten Wolkenstraßen noch einmal abgeflogen...
Zwei Tage später rückte der Bautrupp zu Begradigung des östlichen Landefeldes an, was den Flugbetrieb etwas einschränkt, aber die Flugsaison ist ja fast vorbei - nur das Corona - Virus ist noch da.

 Text und Fotos: Ulrich Kaiser
 
Neuer Hoodie Vorder – und Rückseite
Begradigtes Landefeld
Kneipenfenster mit Schriftzug
„Deutscher Meister 2020“

 


Saturday, 21. December 2019 The new E-VOLUTION: The multi-talent for joint flying translate news

Professor Loek M. Boermans
What's next in gliding? The question is dealt with at a high level in Bitterwasser gliding center, Namibia. Manfred Dick, once the youngest German Open Class Champion (1979 in Bückeburg), presented his E-VOLUTION glider project: a high-performance travel glider with a wingspan of 23 meters and a roomy cockpit for tall pilots and a baggage compartment. It gets a folding drive with an electric motor for self-launch and a range extender for range in powered flight. The system is designed for quick, stress-free action. The propeller pylon extends in a few seconds and with the propeller still folded causes minimal drag with immediate operational readiness. The system in the back of the fuselage also allows a low undercarriage for easy entry and independent taxiing.
Professor Loek M. Boermans, whose profiles are used by many modern gliders, reported on his design work for Manfred Dick's new glider project. Loek Boermans designed the profiles for minimal profile drag at all lift coefficients and relevant local Reynolds numbers. The lift curve does not show a plateau in slow flight, as is the case with many new profiles, which leads to irritation when circling, because you can fly very slowly, so that it no longer increases lift but only increases drag. The wing with winglets has an elliptical plan form, the induced drag of which should be 0.5 percent below the absolute minimum (according to the theory of Munk) at all speeds (lift coefficients). Boermans paid particular attention to the wing-fuselage junction of the double-seater with a spacious cockpit for side-by-side arrangement of the seats. According to his latest findings, you will probably see a somewhat unusual wing-fuselage combination. Depending on how well this combination can be designed compared to a tandem seater, the E-Volution will get a wingspan of 23 or 25 meters.
The feasibility of the concept has now been proven by an engineering office experienced in electric flight, and there is already a manufacturer.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

Saturday, 21. December 2019 Die neue E-VOLUTION: das Multitalent für das Fliegen zu zweit translate news

Professor Loek M. Boermans
Was gibt’s Neues im Segelflug, was bei der Entwicklung neuer Flugzeuge? Wenn im Winterhalbjahr die Südhalbkugel, speziell Namibia, ein großer Treffpunkt für Segelflieger ist, dann lässt sich dort auch viel darüber erfahren, was derzeit in der Entwicklung steckt. So hat jetzt Manfred Dick, einmal der jüngste Deutsche Meister in der Offenen Klasse (1979 in Bückeburg), im Segelflugzentrum Bitterwasser sein Flugzeugprojekt E-Volution vorgestellt: Ein doppelsitziges Hochleistungs-Reise-Segelflugzeug mit 23 Meter Spannweite und nebeneinander angeordneten Sitzen. Für den Eigenstart erhält es einen Klappantrieb mit Elektromotor und für die Reichweite im Motorflug einen Range Extender. Das Antriebssystem ist für die schnelle, stressfreie Inbetriebnahme konzipiert. Der Propeller-Pylon ist in wenigen Sekunden ausgefahren und verursacht mit noch zusammengefaltetem Propeller minimalen Widerstand bei unmittelbarer Betriebsbereitschaft. Der Klappantrieb im Rumpfrücken erlaubt zugleich für den bequemen Einstieg und zugleich autarkes Rollen ein niedriges Fahrwerk.
Für die aerodynamische Auslegung hat Manfred Dick Professor Loek M. Boermans gewonnen, mit dessen Profilen viele moderne Segelflugzeuge unterwegs sind. Loek Boermans berichtete in Bitterwasser über seine Auslegungsarbeiten für die E-VOLUTION. Für die Profile des Tragflügels hat der Aerodynamiker alle Register gezogen. Sie sind für minimalen Profilwiderstand bei allen Auftriebsbeiwerten und relevanten lokalen Reynoldszahlen ausgelegt. Hier zeigt die Auftriebskurve im Langsamflug auch kein Plateau mehr wie dies noch bei vielen neuen Profilen der Fall ist, was gerade beim Kurbeln zu Irritationen führt, weil man sehr langsam fliegen kann, damit aber nicht mehr den Auftrieb sondern nur noch den Widerstand erhöht. Der Flügel erhält Winglets und einen elliptischen Grundriss, dessen induzierter Widerstand bei allen Geschwindigkeiten (Auftriebsbeiwerten) um 0,5 Prozent unter dem absoluten Minimum (nach der Theorie von Munk) liegen soll. Dem Flügel-Rumpf-Übergang des Doppelsitzers mit geräumig ausgelegtem Cockpit hat Boermans besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Nach seinen jüngsten Erkenntnissen wird man hier wahrscheinlich eine etwas ungewöhnlich gestaltete Einschnürung zum Leitwerksträger sehen. Abhängig davon, wie gut die Ausgestaltung des breiten Zweier-Cockpits gegenüber einem Tandemsitzer gelingt, wird die E-Volution über 23 oder 25 Meter Spannweite erhalten.
Die Machbarkeit des Konzepts hat inzwischen ein im Elektroflug erfahrenes Ingenieurbüro nachgewiesen, und einen Hersteller, der bisher allerdings noch nicht mit eigenen Mustern hervorgetreten ist, gibt es auch schon.
 
Text und Bild: Gerhard Marzinzik

Wednesday, 18. December 2019 Flying with the Champions 2019 translate news

Unter der Konvergenz mit Blick auf den Nossob

Grenze zu Botswana
Nach dem Gewinn des „Young Eagle Speed Cups“ erhielt ich auf dem OLC Finale in Poppenhausen eine überraschende Einladung zu „Flying with the Champions“ nach Kiripotib. Meine Freude war riesig. Nach einiger Organisation in der darauffolgenden Woche ging es für mich bereits vier Wochen später, am 01.November in das Segelflugparadies Namibia. Auf der Farm Kiripotib verbrachte ich mit sechs weiteren Teilnehmern die folgenden Tage mit einer perfekt organisierten Trainingswoche in einer super Atmosphäre.
Ich hoffte natürlich auf gute Flugbedingungen, was aber Anfang November nicht selbstverständlich ist, da die Flugsaison um diese Zeit erst beginnt. Doch was wir dann für ein Wetter in den folgenden Tagen haben sollten, hat die Erwartungen aller übertroffen.
Bereits am ersten Tag ging es mit sehr guten Flugbedingungen los, was glücklicherweise die ganze Woche anhielt. Nach dem zweiten Flug stellte sich dann eine Konvergenz im Osten Namibias ein, die für weitere vier Flugtage bestehen sollte und uns somit sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten und viele Kilometer bescherte.
Die ersten drei Tage konnte ich zusammen mit Alexander Müller im Arcus fliegen. Er fliegt bereits seit vielen Jahren im Winter in Namibia und war damit genau der Richtige, um mich in die Besonderheiten des Fliegens in Afrika einzuweisen. Nach den 3 Flugtagen mit Alexander wurden die Trainer gewechselt.
In den darauffolgenden vier Tagen durfte ich mit Olivier Darroze das Cockpit des Arcus teilen. Ein Höhepunkt war der 06.November, als ich mit ihm einen sehr schnellen Flug über 1175km und einem Gesamtschnitt von 178kmh fliegen konnte. Dies war wieder begünstigt durch die gewaltige Konvergenz im Osten, nahe des ausgetrockneten Flusses Nossob. So erreichten wir einen 2,5 Stunden Schnitt von 220kmh. Am Abend während des Endanfluges konnte man dann noch die Vorderseite eines herannahenden Sandsturmes mit laminaren Steigen von 3m/s nutzen und so die Strecke maximieren.
Am letzten Tag wurde noch eine kleine Grand Prix Aufgabe geflogen unter besonderen Bedingungen, was die Höhe bei der Abfluglinie und die entsprechende Endanflughöhe angeht. Die Teilnehmer sollten so ihr neu erlerntes Wissen in die Tat umsetzen. Das hat noch einmal großen Spaß gemacht und war ein schöner letzter Flug in Kiripotib.
Zum krönenden Abschluss fanden sich alle Champions und Teilnehmer nach dem letzten Flug zusammen, um einen kleinen Gamedrive mit anschließendem Sundowner zu erleben, was sehr beeindruckend war und viele positive und schöne Erinnerungen hinterlässt.
Unter Anleitung von Welt- und Europameistern, die mir meine Defizite aufgezeigt haben, konnte ich in entspannter Atmosphäre viel neues lernen. Die Woche war perfekt organisiert und ließ keine Wünsche offen, sie verging sprichwörtlich wie im Flug.
Ich möchte mich herzlich bei Ludwig & Wolfgang bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben haben in Namibia fliegen zu dürfen und mir damit einen Traum erfüllten.
 
Text und Fotos: Christian Lampert
 
Regenschauer die meistens
nicht den Boden erreichen
Sandsturm im Endanflug
Landung bei Sunset
 
 

Saturday, 30. November 2019 With coaching to success translate news

Ulrich Wild after his 1000-km-flight.
Done! Ulrich Wild (FSV Unterjesingen) worked on this success for two years: When he rolled out on the pan of the gliding center Bitterwasser with the Arcus yesterday the three turning points for the 1000 km diploma were circumnavigated.
From club colleague Clemens Pape (26) Ulrich Wild (61) got the tuning to the dream flight. In this Crew not the elder was the more experienced cross country pilot but the younger. In the OLC Junior Cup 2016, Clemens had won the Dicus 2cT "OLC" for a year and flew several big tracks in Namibia in the 1000 km camp 2017. Uli and Clemens joint flights with the Arcus were about getting to know the landscape, refining the handling and the right tactics for fast and long flights. And then Uli Wild had to pull out all the stops for the 1000 kilometer. Three times he had to cross about 40 kilometers wide cloud covers. It always worked to find the connection to the thermals on the other side. For Clemens it was a nice confirmation of his coaching: "I'm a little proud of how well Uli has done all this."
His big goal Uli Wild has reached. But he does not want to lean back now. He knows how important it is to always have a goal. The flight instructor in Unterjesingen already has a new one: "Now I would like to pass on what I have learned to the flight students and young pilots with a licence."
 
Text: Gerhard Marzinzik
 

Saturday, 30. November 2019 Mit Coaching zum Erfolg translate news

Ulrich Wild nach seinem Tausender
Geschafft! Auf diesen Erfolg hat Ulrich Wild vom FSV Unterjesingen zwei Jahre hingearbeitet: Als er gestern mit dem Arcus wieder im Segelflugzentrum Bitterwasser landete, waren die drei angemeldeten Wendepunkte fürs 1000-km-Diplom umrundet. Von Vereinskollege Clemens Pape (26) hat sich Ulrich Wild (61) den Feinschliff für die Traumstrecke geholt. Bei ihnen war nicht der Ältere der Streckenflugerfahrenere sondern der gerade dem Junioren-Status entwachsene Clemens Pape. Im OLC Junior Cup 2016 hatte Clemens für ein Jahr den Dicus 2cT „OLC“ gewonnen und flog im 1000-km-Camp 2017 gleich etliche großen Strecken in Namibia.
In Namibia nutze Uli Wild jetzt diese Erfahrung. Ulrich Wild: „Es ist schon besser, in diesem wüstenhaften Land seine Streckenflugerfahrungen gemeinsam mit einem erfahrenen Piloten zu machen.“ Bei gemeinsamen Flügen mit dem Arcus ging es um das Kennenlernen der Landschaft, das Verfeinern des handwerklichen Fliegens und die richtige Taktik für schnelle und weite Flüge. Und dann musste Uli Wild für das 1000er tatsächlich alle Register ziehen. Dreimal musste er auf seinem ausgeschriebenen Kurs rund 40 Kilometer breite Ausbreitungen queren. Es hat immer gepasst, auf der anderen Seite wieder den Anschluss zu finden. Für Clemens war es eine schöne Bestätigung seines Coachings: „Ich bin schon ein wenig stolz darauf, wie gut Uli das alles gemacht hat.“
Sein großes Ziel hat Uli Wild erreicht. Zurücklehnen will er sich jetzt aber keineswegs. Er weiß, wie wichtig es ist, immer ein Ziel zu haben. Ein neues hat der Fluglehrer und Ausbildungsleiter im FSV Unterjesingen bereits: „Jetzt möchte ich das Gelernte an die Flugschüler und jungen Scheininhaber weitergeben.“
 
Text: Gerhard Marzinzik
 

Wednesday, 20. November 2019 The Namibia profile for LX90XX Computer translate news

Typical display of an LX9000 with the Bitterwasser profile flying in speed command modus.
The possibilities for gliding in Namibia are great. In the season a huge area up to flight level 195 (about 6000 meters) is open for gliding, outside this area uncontrolled airspace ranges up to flight level 145 (about 4500 meters). But there are also TMZ and inaccessible air spaces which are to respect. Violations are severely punished and can easily jeopardize the freedom of all. To minimize the risk of violations Dieter Schwenk of the Bitterwasser organization had the idea to develop a special Bitterwasser profile for LX90XX computers from LXNAV the most gliders are equipped with. This profile should make it easy to respect the airspaces, constantly inform about the own position relative to theses air spaces and also give distance and radial from Windhoek VOR for information of the other traffic.
In Dirk Skura, Dieter Schwenk quickly found support for his idea. The special Bitterwasser profile was created and now it forms the basis for navigation in Namibia in a whole series of gliders. That one flies with it in a very hot region of Africa another function makes clear: Every half hour it remembers to drink.
On all important pages, whether in the airport-, waypoint- or task-mode, the Bitterwasser profile shows the position of the glider relative to restricted air spaces in a special field on a red background. In task-mode, this information also appears on the thermal page, which the program jumps to as soon as a circle is rotated. This page leaves a lot of space for displaying the thermal circles, works with the north-up setting and also informs about the circle radius as an aid for centering. The profile is cleverly structured and full of such useful features. It should certainly be used by many pilots at home in Europe.
 
Text: D. Schwenk, D. Skura, G. Marzinzik

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