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Dienstag, 22. Mai 5. Runde U25: Vierer-Pulk setzt sich an der Spitze ab Artikel übersetzen

Die Alpen und der äußerste Norden haben es in dieser fünften Runde nicht wirklich gut erwischt. Allen anderen eröffnet dieses Wochenende zumindest eine Chance auf Punkte. Auch wenn es nicht das einfachste Wetter mit den schnellsten Schnitten ist -manch einer hätte sich den Pfingstmontag zum Liga-Wochenende dazu gewünscht- konnte fast überall problemlos eine Wertung erflogen werden. Oder anders… hätte. Einige Möglichkeiten, wenn vielleicht auch kleine, sind liegen geblieben.
Einer, der diesmal zuschlägt, ist die SFG Stadtlohn. Sie holt sich souverän den Rundensieg und kann nach einer extrem starken 2017er Saison wieder ins Geschehen einsteigen. Und das wetterbedingt mit eher drei durchschnittlich schnellen Flügen von jeweils um die 80 Speedpunkte. Aber eben drei. Sie sind jedoch noch ein Stückchen von einer Top-Platzierung entfernt, denn die Vereine aus dem Süden haben weiterhin die Nase vorn. Noch?
War der Süden Deutschlands im ersten Viertel vom Wetter bevorteilt? Schauen wir in die anderen Ligen – ein klares „Ja“. Dominiert werden sowohl die Segelflug Bundesliga, 2. Bundesliga, als auch die Quali-Liga eher von Bayern und Baden-Württemberg. Erst diese fünfte Runde ist eine, die für örtliche Durchmischung sorgt.
Schauen wir noch einmal zurück auf diese Runde. Genauer zum AC Schweinfurt. Hier meistert Jens Elflein mit über 109 Speedpunkten den schnellsten U25-Flug der Runde fünf und kann damit 29 Punkte für den Verein sichern. Super Leistung und zugleich schade. Was hätten drei Piloten bewegen können?
Das sieht man an der Spitze. Erneut legt der AC Lichtenfels eine konstant gute Leistung hin, versilbert diese Runde und kann somit weitere wichtige Punkte scheffeln. Gemeinsam mit den drei „Treppchen-Besetzern“ Königsdorf, Aalen und Eichstätt formiert sich ein Vierer-Pulk, dass sich deutlich nach vorn absetzt. Es kann und wird jedoch noch viel passieren. Hoffen wir, dass das Wetter fair wird, so wie ansatzweise in dieser Runde und damit allen gleiche Chancen bietet. Und viel wichtiger: es sollten noch mehr Vereine die gebotenen Chancen ergreifen und die U25 dadurch spannender werden lassen.
Rundenwertung U25: 1. SFG Stadtlohn (NI) 239,42 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 216,61 Speed/49 Punkte, 3. Aero-Club Rhein-Nahe (RP) 202,21 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 2: 1. SFZ Königsdorf (BY) 230 Punkte, 2. LSR Aalen (BW) 227 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 227 Punkte

 
Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
 

Dienstag, 22. Mai LSG Fallersleben: Weit verteilter Einsatz bringt 9 Punkte Artikel übersetzen

Auch in Runde 5 bringen die LSG-Piloten wieder viele Flüge in die Wertung. Am Samstag konnte die LSG-Delegation beim Spreewald-Pokal in Bronkow den vierten Wertungstag für die ersten – allerdings nicht besonders schnellen - Liga-Flüge nutzen. In der mäßigen Blauthermik war man froh, sich nicht permanent in Außenlanderisiko zu finden.
Sonntag lag nur die halbe Aufgabe im Blauen und die Basis war meist deutlich angestiegen und so konnten Michael Waibel + Klaus Busse, Lothar Kaps + Arne Brüsch, Kathrin Busse, Peter Meurers und Benno Beesten ihre Liga-Schnitte über Polen und der Lausitz deutlich steigern. Endlich konnte auch Helge Liebertz als Teilnehmer des Jenacup mit seinem Wettbewerbsflug zum 1. WT ins Geschehen eingreifen und den zweitbesten LSG-Flug in Runde 5 beisteuern. Schnellster LSG-Pilot war wieder einmal der im heimischen Ummern gestartete Günter Raab. So erreichte die LSG mit Flügen aus Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg einen guten 12. Platz in dieser Runde.
 
Benno Beesten
 
Die Fallersleber Offene Klasse im Grid
Endlich Wolken
Bronkow, Austragungsort des Spreewald-Pokals

 


Dienstag, 22. Mai Bayreuth-Wettbewerb 2018: Bayerische Segelflug-Meisterschaft und Qualifikation zur DM Artikel übersetzen

Nach Pfingsten findet am Bayreuther Flugplatz wieder ein großer Segelflug-Wettbewerb statt. 85 Piloten kämpfen in drei Wertungsklassen um die Bayerischen Meistertitel und die Qualifikation zur nächsten DM. Darunter befinden sich u.a. drei Welt- und Europameister. Zehn Tage bis zum 2. Juni wird das Spektakel dauern.
Segelflug-Wettbewerbe werden wie Luftrennen ausgetragen: Morgens erhalten die Piloten eine Liste mit Wegpunkten, die schnellstmöglich abzufliegen sind. Für jeden Piloten zählt dabei die individuelle Zeit vom Überqueren der virtuellen Abfluglinie bis zum Überqueren der Zielkreislinie kurz vor der Landung. Die Piloten müssen dabei die besten Aufwinde finden und entscheiden, wo entlang und wie schnell sie fliegen. Wer schneller fliegt, muss eher wieder einen Aufwind suchen. Denn die Segelflieger müssen sich nur mit Hilfe aufsteigender Luft am Himmel halten. Auf diese Weise schaffen sie im Laufe eines Fluges Strecken zwischen 100 und 600 km, ganz ohne Motor.
Sportleiter Wolfgang Clas kann für die Konstruktion der Strecken auf eine Auswahl von 200 Wendepunkten zurückgreifen. Die äußersten liegen südlich von Dresden, am Ende des Bayerischen Waldes, bei Kassel, kurz vor Karlsruhe und auf der Schwäbischen Alb. Auch über Tschechien werden die Teilnehmer wahrscheinlich fliegen müssen.
Der Bayreuth-Wettbewerb ist eine von elf Qualifikationsmeisterschaften in diesem Jahr, auf der sich die Piloten für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2019 qualifizieren können. Bayreuth ist dabei eine von nur zwei Qualifikationsmöglichkeiten der Offenen Klasse, der Wertungsklasse mit den größten Segelflugzeugen, die fast eine Tonne auf die Waage bringen und bis zu 32 m Spannweite aufweisen. Für bayerische Piloten ist Bayreuth auch die Landesmeisterschaft. Neben der Offenen Klasse starten auch Flugzeuge der 18-Meter-Klasse (18 m Spannweite) und der Standardklasse (15 m Spannweite).
Drei ehemalige Welt- und Europameister zählen zum Starterfeld: Michael Buchthal aus Freudenstadt, Weltmeister der Standardklasse 2008, Bruno Gantenbrink aus Iserlohn, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1989 und Europameister der Offenen Klasse 2000 und Werner Meuser aus Marburg, Weltmeister der 15-Meter-Klasse 1997 und 2001.
Sechs Mitglieder der LSG Bayreuth wollen ebenfalls um die DM-Qualifikation und die Bayerischen Meister-Titel mitkämpfen: Langstreckenspezialist Alexander Müller, Heiko Hertrich und Uwe Förster treten in der Offenen Klasse an, Johannes Baier in der 18-Meter-Klasse und sein Bruder Georg in der Standardklasse, wo auch Hertrichs Neffe Jan starten wird. Somit ist der Gastgeber auch heuer wieder gut auf dem eigenen Wettbewerb vertreten.
Offiziell startet der Wettbewerb am Dienstag abend, 22. Mai um 19 Uhr mit dem Eröffnungsbriefing. Von Mittwoch, 23. Mai bis zum Freitag nach Fronleichnam finden die Wertungsflüge statt, am Samstag, den 2. Juni um 10 Uhr werden die Sieger in der Segelflughalle am Flugplatz geehrt.
Von der Besucherterrasse am alten Terminal aus lassen sich Starts und Landungen gut verfolgen. Gestartet wird ab etwa 11 Uhr, wenn es die Wetterlage zulässt. Innerhalb einer guten Stunde werden dann alle Segelflugzeuge per Flugzeugschlepp oder mit ihren Hilfsmotoren (die nach dem Start natürlich auszuschalten sind) in die Luft gebracht. Der Bayreuther Flugplatz hat dann kurzzeitig mehr Starts als der Frankfurter Flughafen. Mit den ersten Landungen ist etwa zwischen 16 und 17 Uhr zu rechnen. Auf der Besucherterrasse gibt es auch Informationen über den aktuellen Stand des Wettkampfes und den Wettbewerb allgemein.
Auch unter www.bayreuth-wettbewerb.de sind Bilder, Wertungen und Liveberichte zu finden. Erstmals lassen sich dabei die Flugzeuge auch live auf einer Karte verfolgen.
 
Daniel Große Verspohl
 

Montag, 21. Mai Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende Artikel übersetzen

Meteosat 8: Samstag 15.00 UTC
Meteosat 8: Sonntag 15.00 UTC
Es war eine interessante und spannende Runde 5, nicht nur was das Wetter anbelangt. Waren es Samstag gleich eine Vielzahl von Luftmassen, die den Strecken(möglichkeiten) ihren Stempel aufdrücken sollten, war auch der Sonntag nicht wirklich homogen: Gute Linien, blau und Überentwicklungen, das alles hatte das Wetter dieses Mal zu bieten. Und wieder einmal waren (fast) alle Bereiche an zumindest einem Tag dieser Runde (be)fliegbar, um Punkte in den Ligen einzufahren.
Samstag:
Ein ganz unterschiedliches Bild wird sich nicht nur den Teams der einzelnen Ligen am Samstag morgen beim Blick in den Himmel geboten haben, auch der Blick auf das Satellitenbild des frühen Nachmittages zeigt noch ein sehr diffrenziertes Bild: Bis an die Elbe war trockene Kaltluft vorgedrungen (Blauthermik), der eine schwache Kaltfront vorgelagert war (Abschimungen) während sich vom Münsterland bis ins Saarland schöne Cumuli in der mäßig warmen Luft entwickelten. Im Süden war die Lage etwas einheitlicher, wobei sich bereits erste  Überentwicklungen über den Kämmen im Südwesten und den südlichen Bayerischen Wald zeigten - in der Folge sollte der Süden dann durch die Labilität zahlreiche Schauer und Gewitter produzierern (Bild von 15UTC). Die Flugspuren zeigen schön die favorisierten Linen, bei denen (auch in der langen Strecke) der Schwerpunkt diesmal der Westen inne hatte - ggf. auch weil in Hockenheim und auf der Mönchsheide Wettbewerbe stattfanden.
Sonntag:
Ein auf den ersten Blick etwas homogeneres Bild zeigt der Sonntag: Im Norden hatte sich im Laufe der Nacht die trockene Luftmasse bin an die Linie Niederrhein - Lausitz durchgesetzt, während im Süden im Randbereich eines Troges/Kaltlufttropfens über Südwesteuropa noch reichlich Feuchte lag, die erst langsam von der trockenen Ostluft verdrängt wurde. Entsprechend zeigen die Flugspuren auch südlich von Main und Mosel kaum bis gar keine Echos. Je  weiter man an die Grenze zur Labilität heranreichte, um so spannender waren auch die Flüge, denn die Schauer/Gewitter breiteten sich nachmittags bis in Eifel und Westerwald aus, gleichzeitig zeigten (im 15UTC-Bild) Cumuli am Nordrand der Mittelgebirge aber auch in Richtung Tschechien/Südpolen gute und schnelle Linien.
Wer hat was draus gemacht?
Die Flüge in der Spitze der 1. Liga fanden interessanterweise meist nicht vom angestammten Heimatplatz statt. Schuld daran mögen u.a. auch diverse Wettbewerbe (oder deren Trainingstage) sein, die zur Zeit quer durch die Republik verteilt stattfinden. Das sorgt
gleichzeitig auch für eine gewisse Verteilung der Punkte quer durch die Liga unabhängig woher das Team eigentlich stammt.
Ganz vorne lag dieses mal die LSG Bayreuth. Schon in den Vorwochen hatten sich die Franken konstant unter den Top10 der Liga etabliert, diese Runde kam dann konsequenterweise ein Rundensieg dabei heraus - und das auch nicht gerade typischen Flugwegen.
Bietet Bayreuth ideale Möglichkeiten gleich in 3 Himmelsrichtungen Kämme mit signifikant guter Thermik zu nutzen, war es diesmal offenbar auch der Ostwind und die guten Bedingungen in der Rhön, die für die Kurswahl entscheidend waren. Wolfgang Clas und Sebastian Eder nutzten dabei auch Teile von Erzgebirge und Thüringer Wald, die Kursrichtungen waren jedoch klar in/gegen die Windrichtung gelegt. Beide waren zwar etwas schneller als Teamkollege Johannes Baier, der eher im Vorland des Thüringer Waldes unterwegs war, dem aber nach Indexbereinigung die Führung im sehr ausgeglichenen Bayreuther Team gebührt.
Kaum langsamer und nach Indexkorrekturschnellster in dieser Runde war Reinhard Schramme mit 113km/h. Nicht vom heimischen Rinteln aus, sondern ebenfalls von Bayreuth flog er eher den südlichen Bereich der Rhön an, um dann gegen den Wind die südlichen
Ausläufer des Thüringer Waldes zu kreuzen - und das mit einem Schnitt von rund 112km/h gegen den Ostwind. Fast die selbe Dinstanz legte er vorher/nachher in 2 Rückenwindschenkeln mit über 150km/h zurück. Schnelle Schnitte sind also offenbar nicht nur ein Ergebnis langer Rückenwindschenkel, sondern bei entsprechenden Reihungen auch mit Gegenwindanteilen zu erfliegen. Nicht ganz im/gegen den Wind war Stephan Beck auch von Bayreuth aus unterwegs.
Den dritten Flug für die Niedersachsen steuerten Carsten Kopsieker/Joseph Meyer bei, die von Oerlinghausen aus die guten Bedingungen vom Harz bis über das nördlichen Sauerland  ausnutzen - schnelle Flüge waren also nicht nur eine reine Domäne des Südostens.
Platz 3 geht nach Rheinland-Pfalz an das Team aus Nastätten. Während alle bisher genannten Flüge am Sonntag stattfanden, nutzen sie am Samstag die Lücke Richtung Südwesten mit Kurs Luxemburg und/oder Frankreich, wobei Moritz Althaus mit dem OLC-Discus seine Wende erst in den südlichen Ardennen nahm ("dem Tansponder sei Dank ohne Probleme", wie er in seinem Kommantar schreibt). Er steuerte damit 105km/h bei. Auf ähnlichen Spuren zwischen Westerwald und südlichem Hunsrück waren Jochen Back und Uli Leukel/Martin Fuhr unterwegs.
In der Gesamttabelle nach 5 Runden ging es damit einen steilen Sprung nach oben auf Platz 7.  Angeführt wird diese weiter vom Titelverteidiger Aalen, die in dieser Runde auf Platz 4 landete. Sie liegen nur sehr knappe 4 Punkte vor Bayreuth. Danach klafft bereits eine erste kleine Lücke von 17 Punkten auf den drittplatzierten Schwäbisch Gmünd.
In Liga 2 geht der Rundensieg an das AeroTeam Klix. Alle 3 Piloten, angeführt von Ingo Trentelj waren dabei vom heimischen Flugplatz untertwegs. Eine ausgelichene Teamleistung - Jürgen Müller und Dennis Zettwitz steuerten die Punkte zu den 312 Runden-km/h bei - war der Garant für den am Ende knappen Vorsprung vor der SFG Steinwald. Helmut Joost/Frank Wehrfritz waren dabei mit ihrem JanusCM die schnellsten nicht nur in dieser Liga! Zusammen mit Hans Stock/Aleksander Umov und Michael Buck erreichten
sie in Summe 309 km/h. Platz 3 geht in den Westen: Von Leverkusen aus nutzen Peter Fischer und Hermann Leucker das sehr gut entwickelte Sauerland, während Rolf Gertzmann von Bayreuth aus die weiteren Punkte für die Farbenstädter beisteuerte.
Durch den Rundenplatz 2 festigt die SFG Steinwald Rang 1 und hat nun bereits 22 Punkte Vorsprung auf den LSV Gifhorn, knapp gefolgt von Homberg/Ohm. Offenbar kristallisieren sich langsam die Favoriten heraus - die Liga hat aber noch 14 spannende Runden zu bieten ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Freitag, 18. Mai DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Artikel übersetzen

herausgegeben am 18.05.2018 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG etabliert sich bodennah eine Hochdruckbrücke, die von den
Azoren über die Britischen Inseln bis nach Skandinavien reicht. An deren Südflanke strömt kühlere Luft aus Nordosten ein. Stellenweise hält sich unterhalb einer Absinkinversion zunächst noch eine feuchte Grundschicht. Im Süden und Südosten, zwischen dem Schwarzwald und der Lausitz sowie auch im gesamten Alpenbereich hält sich weiterhin hochreichend feuchtlabile Warmluft. Die Labilität wird von einem
Höhentief über Deutschland verstärkt, das den bodennahen Hochdruckeinfluss überlagert. Im Bereich der feuchtlabilen Warmluft sowie auch im Norden über Schleswig-Holstein werden im Tagesverlauf konvektive Umlagerungen erwartet.
Am PFINGSTSONNTAG bildet sich in der vorhandenen Hochdruckzone ein Schwerpunkt über der Ostsee aus. Dieses Hoch lenkt trockene und stabil geschichtete Festlandsluft aus Osten in die Nordosthälfte Deutschlands. Südlich des Mains und westlich des Rheins sowie inneralpin hält sich die hochreichend feuchtlabile Warmluft. Ein Höhentief über den Vogesen verstärkt die Labilisierung, konvektive Umlagerungen sind vielfach die Folge.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Bereich der Ems mit mäßiger Thermik bei Wolkenbasen um 800 m zu rechnen. Teils durch Ausbreitungen gestört. Im übrigen Bereich mäßige Thermik, nach Osten hin Blauthermik mit Arbeitshöhen bei 1000 m. In NRW bildet sich gute Thermik mit CU-Untergrenzen bei 2000 m aus.
Am PFINGSTSONNTAG und auch am PFINGSTMONTAG mäßige bis gute Blauthermik mit Arbeitshöhen im Norden bei 1000 m, nach Süden hin 1500 m. Im NRW im Tagesverlauf örtlich durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG gibt es im Nordosten anfangs noch Störungen durch Abschirmung, hier setzt erst später mäßige Wolkenthermik ein. Sonst wird mäßige bis gute CU-Thermik erwartet. Vom Schwarzwald über den Süden bis zum Erzgebirge gibt es Störungen durch kräftige Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich nordöstlich von Rhein und Main mäßige bis gute Cumulusthermik. Im Süden und Westen werden Abschirmungen und vor allem kräftige Überentwicklungen erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, ab dem Mittag ausgehend vom Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG örtlich mäßige Wolkenthermik, meist jedoch durch Abschirmung und/oder Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
 

Montag, 10. Dezember HPH Sailplanes: Hightech-Renner aus tschechischer Produktion Artikel übersetzen

HPH Flugzeugbau im tschechischen  Kutná Hora
 HPH Sailplanes ist eine kleine tschechische Segelflugzeugschmiede, welche nach dem Konkurs von Glasflügel 1998 die Formen der 304CZ übernahm und darauf basierend die HPH304-Reihe entwickelte. Besonders mit dem Jet-Antrieb des 304 Shark haben die Tschechen großes Aufsehen erregt. Im kommenden Jahr soll Werknummer 100 vom Band laufen. 
Im Interview spricht Firmenchef Jaroslav Potměšil über die Zukunft von HPH, innovative Antriebskonzepte, und verrät uns, was seine Flugzeuge so besonders macht. 
 
Jaroslav, was zeichnet HPH aus?
Wir bauen komfortable Hightech Rennmaschinen in sehr kleiner Produktion, die sicher und einfach zu fliegen sind. Unsere Kunden sind leidenschaftliche Segelflieger und gute Piloten. Vergleichbar mit den Glasflügel-Liebhabern, Glasflügel ist ja quasi unsere Großmutti. Wir möchten das sein, was Glasflügel in den 70ern war. Bei uns geht die Sicherheit vor der Leistung. Dafür muss man aber in Kauf nehmen, dass Sicherheitscockpits größer und stabiler sind, als die Cockpits anderer Hersteller.
 
In welches Land verkauft ihr eure Flugzeuge?
Die letzten zehn Jahre gingen unsere Flugzeuge hauptsächlich in die USA. Mittlerweile fliegen Piloten auf der ganzen Welt mit HPH Flugzeugen. Im Frühjahr werden wir das 100ste Flugzeug bauen – über 70 davon fliegen in den USA.
 
Wie wichtig ist es für die Zukunft eines Flugzeuges auf Wettbewerben erfolgreich zu sein?
Das ist schon wichtig. Wir bauen aber keine Weltmeisterflugzeuge. Mit einer Diana2 kann man zwar Weltmeister werden – unsere Flugzeuge kann aber jeder fliegen. Wir bauen konfortable Rennmaschinen, vergleichbar mit einem Sportwagen von Audi oder BMW - in der Formel 1 Klasse möchten wir nicht mitspielen.
 
Auf was ist HPH besonders stolz?
Seit zwei Jahren haben wir eine neue große 5-achsige CNC Fräse. Das war ein langjähriger Wunsch.
Damit können wir sehr präzise und in kurzer Zeit Flugzeugformen herstellen. Die CNC-Technik übertrifft die Handarbeit in Präzision und Herstellungszeit um Längen. Damit produzieren wir beispielsweise auch Formen für Diamond,Stemme, DG und für die Industrie.
 
HPH baut ja auch den klassischen Kolbenmotor ein - Ist der Jet schon wieder am Ende?
Das sind zwei ganz verschiedene Antriebssysteme. Der Jet ist ein reines Turbosystem. Er bringt konstanten Schub bei jeder Geschwindigkeit. Jet-Fliegen ist einfach, weil die Flugstrategie Identisch mit der des reinen Segelflugs ist. Der Kolbenmotor mit Propeller hat aber seine Daseinsberechtigung, gerade als Eigenstarter. Das wird auch noch lange so bleiben.
 
Mit der 304 Jet habt ihr euch einen Namen gemacht. Wird der Jet oft gekauft oder bevorzugt der Kunde doch den Kolbenmotor?
Das ist genau ausgeglichen, 50 Prozent Jet, 50 Prozent Kolbenmotor. Nach sechs Jahren Entwicklungszeit ist das Jet-Konzept ausgereift. Das System funktioniert problemlos und arbeitet zuverlässig. Viele zufriedene Piloten fliegen damit. 
 
Plant auch HPH einen Elektroantrieb?
Auch wir betreiben Versuche mit Elektromotoren. Allerdings sind die Batterien noch viel zu teuer und die Lebensdauer zu kurz. Ein paar Liter Treibstoff sind natürlich auch viel viel billiger.
 
Wo geht man hin, wenn man an einem HPH-Flugzeug einen größeren Schaden hat?
Unsere Flugzeuge können von jedem lizenzierten LTB repariert werden, weltweit.
 
Wie schlagen sich eure Flugzeuge am Gebrauchtmarkt?
Sie sind sehr gefragt. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es kaum HPH Flugzeuge. Und wenn mal eines drinsteht ist es sofort weg.
 
Welche Pläne und Visionen habt ihr für die Zukunft?
Unser erstes Ziel ist es am Markt zu bleiben. Wir sind ein kleiner und feiner Hersteller und wollen das auch noch die nächsten 20 Jahre bleiben. Es ist sinnlos immer größer werden zu wollen. Neben dem Flugzeugbau haben wir noch zwei weitere Standbeine: die CNC-Technik und den Modellbau. Das garantiert ein stabiles und gesundes Unternehmen.
Derzeit entwickeln wir einen neuen Doppelsitzer, den Twin Shark. Einen 20-Meter Doppelsitzer mit Wölbklappen. Die Produktion der Einsitzer hat aber Vorrang, denn die Auftragsbücher sind voll. Die Entwicklung des Doppelsitzers ist unser Lieblingshobby.
 
Wann wird der Twin Shark das erste Mal abheben?
Das kann ich nicht genau sagen. Ein Datum für den Erstflug steht noch nicht fest.
 
Vielen Dank für das Gespräch!
 
Nachgefragt hat Eric Scharfenort
 
Innenausbau eines Shark-Rumpfes
Mit Spaß bei der Arbeit
Andre de Baghy mit seinem 304 Shark
in Parowan, Utah
(Foto: Elke Fuglsang-Petersen)
 

 


Montag, 10. Dezember TopMeteo-charts now including Namibia and South Africa Artikel übersetzen

TopMeteo has now evaluation-related weather data for Namibia and South Africa. In the Daily Score page directly above the date you find different weather charts as well as a satellite picture to click on. The first three charts show the wind on that day in flight level FL 130 and FL 85 as well as in 3500 ft. A click on "Satellite Picture" opens the respective satellite picture. This additional information gives a quick overview about the weather condition at that day and will help to evaluate and rate the scores and flown distances.
 
TopMeteo has extended his product line by these African countries. For more information: click here.
 
ES/Jürgen Rüb
 
TopMeteo-charts for Namibia …
... and South Africa.
 

 


Montag, 10. Dezember Bitterwasser: The palm tree garden is growing Artikel übersetzen

What does a palm tree has to do with soaring? Quite a lot - at least at Bitterwasser. It is a long standing tradition, that every pilot who has flown his “1,000” diploma plants his own palm tree for remembrance. The "forest" is growing. Besides René Hanses also Sebastian Beule was very happy to plant his personal memorial last week. Following the tradition, all glider pilots joined in and celebrated the success together. Sebastian managed to fly four thousand marks (both points and kilometers). At St Nicholas’ Day he got himself even the full 1,215 points (1,308 kilometers). An immense jump in performance compared to his flights above this red terrain three years ago.
René and Sebastian are not the only happy pilots. The father and son team Heiko and Eberhard Nill got four times 1,000 points. „It was pretty cool“, were the summarizing words at departure. Heiko represents the "eager beaver pilot" and his father the "flying for fun pilot". Both had enjoyed themselves and this shows one does not exclude the other. The aim to crack the thousand mark was achieved by both of them several times. And the unique scenery is not only a pleasure looking out of the cockpit. This beautiful scenery also provides extraordinary conditions to achieve the highest results possible.
The same thing happened to Andrea Abt. Yesterday she got nearly 1,000 points and was exited. „Bitterwasser is an absolute incredible experience“. She could not stop talking about it. The altitudes which are reached thermally, the endless views and the great team are only some points. From dawn till dusk it’s all about flying and personal accomplishment. You have to be there to experience this for yourself.
 
Steffi Keller/Jürgen Rüb
Pictures: Bitterwasser Lodge
 
Heiko und Eberhard preparing for take off  Dedicated runway team with Jeremias, Eliaser, Lazarus, Michel, Andries und Fritz prior briefing René Hanses and Sebastian Beule with Dieter Schwenk in the center at the palm tree party
 

Sonntag, 09. Dezember Palmengarten in Bitterwasser wächst Artikel übersetzen

Was hat denn wohl eine Palme mit dem Segelfliegen zu tun? Eine ganze Menge. Zumindest in Bitterwasser. Hier ist es langjährige Tradition, dass jeder Pilot, der sein Tausender-Diplom erfliegt, seine eigene Palme als langlebige Erinnerung pflanzen kann. Der „Wald“ wächst. Neben René Hanses kann Sebastian Beule überglücklich in der letzten Woche sein persönliches Denkmal setzen. Dem Brauch nach sind alle anwesenden Segelflieger dabei und feiern gemeinsam den Erfolg. Gleich vier Tausender (in Punkten und Kilometern) gelingen Sebastian. Zum Nikolaus-Tag schenkt er sich sogar satte 1.215 Punkte (1.308 Kilometer). Ein gewaltiger Sprung zu seinen Flügen vor drei Jahren hier über der roten Erde.
René und Sebastian sind nicht die einzigen strahlenden Piloten. Das Vater-Sohn-Team Heiko und Eberhard Nill schreibt vier Mal 1.000 Punkte. „Geil war´s“ sind die zusammenfassenden Worte zum Abschied. Heiko verkörpert den „Leistungsflieger“ und sein Vater den „Spaßpiloten“. Es sind beide auf ihre Kosten gekommen, was zeigt, das Eine schließt das Andere nicht aus. Das Ziel, den Tausender zu knacken, wird mehrfach von den beiden erreicht. Und die einmalige Landschaft macht schon nur beim aus-dem-Fenster-Schauen viel Freude. Neben dieser herrlichen Optik, die sich einem bietet, lassen die Hammer-Bedingungen die Leistungshürden nur so purzeln.
So geht es auch Andrea Abt. Fast 1.000 Punkte hat sie sich gestern geholt und ist begeistert. „Bitterwasser ist das totale Erlebnis“. Es sprudelt nur so aus ihr heraus. Die Höhen, die hier thermisch erreicht werden, die unendlichen Sichten und das tolle Team. Alles dreht sich hier von morgens bis abends ums Fliegen und um Leistungen. Das muss man live erleben.
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Bitterwasser Lodge
 
Heiko und Eberhard vor dem Start
 Das engagierte Runway-Team beim Briefing: Jeremias, Eliaser, Lazarus, Michel, Andries und Fritz.
René Hanses, Sebastian Beule und  Dieter Schwenk bei der Palmenpflanzung.
 

 


Freitag, 07. Dezember Freudenstädter OLC Piloten erhalten Sportkreis- Ehrungsplakette Artikel übersetzen

Christof Geißler (dritter von links) nahm bei der Sportkreis Freudenstadt von Landtagsabgeordneten Norbert Beck (CDU) die Ehrungsplakette in Empfang. Jens Zimmermann (ganz links) der mehrfach im Skiweltcup und selbst bei der Winterolympiade in Vancouver/Whistler moderierte, stellte die Freudenstädter OLC Piloten vor.
Mit Aufstieg in Segelflug-BUNDESLIGA im Kreis der 347 Sportler aus 40 Vereinen dabei
347 Sportler aus 40 Vereinen erhielten im  Freudenstädter Tanzpalast Martinique am 25. November die begehrte Sportkreis- Ehrungsplakette. Darunter die OLC  Piloten der Fliegergruppe Freudenstadt, welche die Wertungsrichtlinien des Sportkreis Freudenstadt erfüllten.
Mit dem 5. Platz in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA und Aufstieg in die Segelflug- BUNDESLIGA hat  Freudenstadt die Vorgaben erfüllt. Die Freudenstädter OLC-Piloten waren bei der Sportkreis- Ehrung im illustren Kreis vertreten.
Im Ehrungsheft war der diesjährige zweifache Olympiasieger Michael Jung (Goldmedaille Einzel- und Mannschaft im Vielseitigkeitsreiten) verzeichnet. Mit Tobias Graf, der im Radsport bei den Paralympics in London  die Gold-Silber-Bronze Medaillen holte, bot der Sportkreis ein weiteres sportliches Juwel.
Und das beste daran: Wir Segelflieger waren dabei und wurden von den Athleten der weiteren Sportarten wahrgenommen. Dies war  in vielen Gesprächen mit den anwesenden Sportlern/innen eindeutig zu spüren. Zahlreiche Politiker, Bürgermeister und Vereinsvorstände haben den Luftsport klar entdeckt. Landtagsabgeordneter Norbert Beck (CDU) überreichte z. B. die Ehrungsplakette an Geißler. Im Sommer will Beck selbst  in Musbach vorbeikommen um den Segelflug hautnah zu erleben.
Auch die Baiersbronner Skispringer, die teils im Damen Weltcup (Skispringen) und Nordisch Kombinierten Weltcup starten, wollen endlich live die echte Sommerthermik spüren. Mit der Segelflug-BUNDESLIGA, Landesliga oder auch Einzelpiloten des OLC dürfte es vielen Vereinen möglich sein, sich zumindest bei Sportlerehrungen der Gemeinden deutlich zu präsentieren. Der Presse wird dies nicht entgehen. Bei solchen Veranstaltungen lernt man meist die Redakteure der einzelnen Lokalzeitungen kennen. Das ermöglicht informative Gespräche. Hier wurden schon mehrfach Weichen in Sachen positiver Darstellung des Segelflugsports gestellt.
 
Lothar Schwark
 

Donnerstag, 06. Dezember 1,000... Chasing for the Magic Number Artikel übersetzen

1,000km but "only" 800 OLC-points for an ASH 25 team in the Alps
More than 1,100 points for 700km flown with a Schweizer 1-26
The Southern Hemisphere’s Skies currently host glider pilots from several countries. Almost every day, the magic number “1,000” pops up in OLC’s scores. In Africa, Australia and Argentina dreams become true once an ambitious pilot reaches the 1,000 mark. But which one? Kilometers? OLC-points? Asking the European pilots who travel to Africa, you’ll mostly hear the “kilometer-answer”.
Points or Kilometers?
If you are looking for a fair evaluation, you have to consider that we are using different gliders and we fly different tasks (triangles or yo-yos for example). So we need an objective tool to measure and compare the different accomplishments. To fly a high number of kilometers it needs a pilot’s skills, but simply counting the kilometers in the evening does not sound fair. 1,000km completed in an EB 28 are not the same as this distance flown with a 1:40 glide ratio sailplane. A long yo-yo flight along a mountain ridge is often easier to achieve than a triangle, which covers a bigger area with different conditions and more weather risks.
Thus a handicap (index) was invented which takes all the parameters into consideration, different gliders, different tasks and different conditions. OLC points can be found in the first column of the daily scores. These points are supposed to present a fair contest. Only a fair competition will raise interest for the soaring-sport; not just in the soaring community. We do also need public attention and people will be asking for fairness like in any other sport. Looking for 1,000 points, not kilometers, ambitious pilots who fly an older model can furthermore enjoy chasing for the magic number. Isn’t it exciting to compare a Schweizer 1-26 ride with an ASH 25 flight? OLC’s purpose is to have a fair contest and to make achievements understandable for everybody.
To all the hunters for magic numbers: Please keep on trying, have fun reaching your goals and look for points instead of kilometers.
 
Steffi Keller / Elke Fuglsang-P.
 
 

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